
80,--
GV 97, 95. - Spiel-Bilderbuch mit Malvorlagen und aufstellbaren Figuren und Gegenständen zum heraustrennen. Die Bilder illustrieren Berufe, wie Schmied, Schneider, Maurer, Maler, Bäcker, Tischler usw. - Das Wort "Deutschen" auf dem Deckel überklebt, gut erhaltenes unbespieltes Exemplar.
50,--
Unbenutzte Malbücher des bekannten Bilderbuchverlags mit Darstellung von Spielzeug, Kindern u. Tieren.
50,--
Vgl. Klotz 4391/2. Murken, Mann 1.2 u. S. 6 ff. (mit 3 Abb.). - Die Erstausgabe von Erika Manns autobiographisch geprägtem ersten Kinderbuch erschien 1932 mit der Verlagsangabe "Levy & Müller". Der Verlag benannte sich 1933, wegen des jüdischen "Levy" um. Ab 1938 erschien das Buch im Exil in Holland (vgl. Exil S. 47). - Der Illustrator nahm sich am 5. Mai 1932 das Leben und erlebte die Auslieferung des Buchs nicht mehr.
500,--
Klotz 4503/90. Plaul 218.2. (mit Ebd.-Abb. S. 395, Nr. 12). Ries 966, 14. Vgl. Bilderwelt 1598 (5. Aufl.). LKJ II, 453 (1. Aufl.). Seebaß I, 1242 u. II, 1262 (1. u. 5. Aufl.). - Seltene zweite Buchausgabe, mit der ersten Buchausgabe von 1890 identisch. - Erschien zuerst 1887 in "Der gute Kamerad" (Bd. 1, Heft 1-39). - Widm.a.V. (dat. Weihnachten 1896), schönes Exemplar.
150,--
Bilderwelt 1719. Eigenheer 240. Nicht in Slg. Hürlimann, SBI u. bei Seebaß. - Seltenes Schweizer Märchenbilderbuch. - "Die Naivität in der zeichnerischen Bewältigung der Erzählstufen des Märchens bildet im Verein mit dem unbeholfen wirkenden Vortrag der Linolschnitt-Linien und den unkomplzierten Vierheber-Versen eine reizvolle organische Einheit, in der das Märchen wie eine Moritat erscheint." (H. Ries in Bilderwelt).
350,--
Krahé 65 (mit Abb. S. 108). Krahé, Puppentheatermuseum 69 (mit Abb.). Ries 714, 118 u. S. 55. Vgl. Schiller 23 u. Sotheby's Catalogue of the Meggendorfer Archive 118 (Originalvorlagen mit Abb.). - Einzige Ausgabe dieses sehr seltenen Spiel-Bilderbuchs. Die in Dreieckform durchgeschnittenen Tafeln ermöglichen durch Umblättern zahlr. Varianten der dargestellten Figuren. Mit Darstellung von skurrilen Persönlichkeiten, teilw. mit Tierköpfen (z.B. Storch mit Baby in einem Rucksack). - Rücken unauffällig rest., etwas fingerfl., sonst gut erhalten.
280,--
Bilderwelt 2056. Krahé 85 u. S. 103 ff. (mit 3 Abb.). Vgl. LKJ II, 460. Robinson und Struwwelpeter 238. Wegehaupt II, 2167. - "Verglichen mit der Erstausgabe von 1891 stark verändert. Von den 14 Tafeln sind nur 6 gleich geblieben (vor allem die ländlichen Typen), während auf 8 Tafeln die städtischen Damen andere Kleider und Frisuren (Bubi-Kopf) erhalten haben. Da Meggendorfer 1925 gestorben ist, sind die Žnderungen vermutlich postum vom Verlag vorgenommen worden. - Das Buch steht in der direkten Nachfolge der Harlequinaden des 18. Jahrhunderts. Jedes Blatt ist zweimal horizontal durchgeschnitten, so daß sich die "Lustige Tante" durch das Umblättern von einem der drei Seitenteile in Haartracht, Kostüm und Beinkleidung verändern läßt." (S. Blöcker in Bilderwelt). - N.a.V., kl. Fehlst. am Kapital u. 1 Ecke des Vorderdeckels unauffällig restauriert, sonst gut erhalten.
300,--
Rammensee 1218. - Sehr seltenes Umriß-Bilderbuch aus dem bekannten Kinderbuchverlag. Lithographie und Druck von E. Nister, Nürnberg. - Knickstelle am Hals der Puppe unauffällig rest., Buchblock neu befestigt, für ein Spielbilderbuch sehr gut erhalten.
650,--
Neubert 3.1.2. Ries 464, 3. Vgl. Slg. Brüggemann II, 132 (spät. Ausg. unter dem Titel "Gretel und Walters lustige Reise"). R. Dieze. Nachwort zum Nachdruck der Ausgabe von 1923. (Lpz. 1969 u. Ffm. 1975). Klotz 4534/2. LKJ I, 247. - Sehr seltenes Frühwerk der bekannten Bilderbuchkünstlerin (3. Veröffentlichung). Kayser, Klotz u. LKJ geben als Erscheinungsjahr 1907 für die Erstausgabe an, doch diese muß bereits ca. 1905 erschienen sein. Die vorliegende Ausgabe hat gegenüber der Erstausgabe keine farbige Titelillustration und braune Rahmenzeichnungen für die Textseiten, allerdings fehlen auch die bei Neubert für eine Ausgabe von 1907 angegebenen 28 schwarzen Textvign. (vgl. Abb. S. 36). 1923 erschien noch eine im Umfang reduzierte Neuausgabe. - Gertrud Caspari (1873-1948) gilt als "Schöpferin des Kleinkinderstils, der deutlich umrissene, in starker, ungebrochener flächiger Farbe leuchtende, möglichst hintergrundlose Bilder auf gleichfarbig grauen, bräunlichen oder weißen (wie hier) Papierton setzt..." (P. Samuleit in: Kind und Kunst, Beiträge zur Jugendschriftenbewegung, 1928, S. 99 f.). - Die Künstlerin beschreibt die Konzeption dieses Buchs in einem Brief an den Autor der Verse (H. Meise, 1877-1973, Lehrer, Ehemann der Schwester Liesel Caspari) bereits 1903 (abgedruckt bei Neubert S. 20 f.). - Vord. Innengelenk unten etwas angeplatzt, papierbedingt gering gebräunt, schönes Exemplar dieses Jugendstil-Bilderbuchs.
240,--
Klotz 4627/23. Vgl. Rammensee 899 (Ausg. v. 1896 mit Text v. C. Lechler). Nicht bei Ries 527. - Seltene Tierbilderbücher aus dem Stroefer-Verlag, der vor der Jahrhundertwende für seine hervorragend ausgestatteten Kinderbücher bekannt war. Die qualitätsvollen Chromolithographien des englischen Tiermalers W. Foster (1853-1924) zeigen die Tiere (Löwe, Wolf, Katze, Esel, Giraffe etc.) in ihrer natürlichen Umgebung. - Widm.a.V., Bindung bei beiden Bänden gelockert, stellenw. im unt. Rand leicht braunfl.
