
250,--
Baumgartner IV, 17. Bilderwelt 1748. Doderer-Müller 1243. Klotz 2780/32. Muck II, 5932. Weismann S. 232. - Seltene Nachkriegsausgabe mit Neuillustrationen nach der Originalausgabe. - Papierbedingt leicht gebräunt, schönes Exemplar.
80,--
Baumgartner IV, 19. Klotz 2780/30 (dat. 1951). Muck II, 5928. - Widm.a.V., Innengelenke etwas angeplatzt.
40,--
Reklame-Bilderbuch der Nassauischen Sparkasse. Mit einem Gedicht "Das Sparschwein" (von einem 11jährigen Schüler) auf dem hint. Umschlag. - Kl. Einriß in der Vorderkante, papierbedingt leicht gebräunt.
70,--
Baumgartner IV, 21. Vgl. Muck II, 4456. - "Erstmals 1955 bei Kremayr & Scheriau, Wien erschienen (Auflage 6000 Exemplare), wird nicht nur der Text dieser Ausgabe stark verändert, auch die Zeichnungen lösen sich teilweise erheblich von der Originalvorlage. Am deutlichsten geschieht dies in der Geschichte vom Daumenlutscher: Konrad träumt nur noch die Szene vom "Schneider Schnippelschnapp". Auch der Traum ist heilsam: "War sein Traum, gar bös und schwer, / Konrad lutschte niemals mehr!" Die erste und einzige Auflage bei der Buchgemeinschaft erschien in 20000 Exemplaren." (J. Baumgartner). - Ecken bestoßen, Innengelenke unauffällig rest., etwas fingerfl.
70,--
Slg. Brüggemann I, 375. Doderer-Müller S. 152 u. 1178. Slg. Hürlimann 821. Slg. Maibach S. 25. Seebaß II, 890. Struwwelpeter-Hoffmann 25. Weismann 187. Vgl. Baumgartner V, 21. - Erste Ausgabe dieser Übersetzung ins Lateinische mit den bekannten Illustrationen von F. Kredel.
35,--
150 Jahre Struwwelpeter S. 72.
650,--
Sehr seltene von uns nicht bibliographisch nachweisbare engl. Struwwelpeterausgabe als Umriß-Bilderbuch. Mit Neuzeichnungen und Text nach der ersten englischen Übersetzung von 1848. - Titelbl. mit kl. Abriebstelle (ohne Textverlust), Klammern angerostet, sonst gut erhalten.
90,--
Struwwelpeter-Hoffmann 30. Vgl. 150 Jahre Struwwelpeter S. 71 u. 74. Klotz 2780/70. Mann 12. - Diese erste schweizerdeutsche Übertragung des Struwwelpeter erschien zuerst 1926. - "Im Vorwort, das dem "liebe Reginli" gewidmet ist, wird der bisherige Mangel einer eigenen schweizerdeutschen Ausgabe beklagt: "Nu die Chinde, wo schwizertütsch redet, die händ kein eigene Strubelpeter". Dieses Buch erlebte viele Auflagen. Es hält sich inhaltlich getreu an den "Urtext" und stellt eine gelungene Übertragung ins Niederalemannische dar." (W. Sauer in 150 Jahre Struwwelpeter). - Frisches Exemplar.
450,--
Klotz 2780/75. - Sehr seltene erste und einzige Gesamtausgabe aller Bilderbücher Hoffmanns. Das 1924 aus dem Nachlaß von E. u. W. Hessenberg hrsg. letzte Bilderbuch "Besuch bei Frau Sonne" liegt hier in der 2. Auflage (11.-20. Tausend) vor. - Inhalt: Struwwelpeter, König Nußknacker und der arme Reinhold, Im Himmel und auf der Erde, Bastian der Faulpelz, Prinz Grünewald und Perlenfein, Besuch bei Frau Sonne. - Vorderdeckel fl., Innengelenke mit Papierstreifen verstärkt, papierbedingt etwas gebräunt.
3500,--
Baumgartner V, 26. Mann 32. - Žußerst seltene erste Ausgabe dieses in Kommission bei Carl Wilhelm Leske erschienenen Berichts über den ersten Nachdruckprozeß den Rütten & Loening auf Betreiben Hoffmanns angestrengt hatte. Gleichzeitig einer der ersten Prozesse, bei dem es um das Urheberrecht des Bildes in Büchern ging. Hoffmann hatte durch einen Buchhändler von einer ihm unbekannten schwed. Ausgabe des Struwwelpeter erfahren mit der Angabe: "Gedruckt bei Scholz in Mainz" und daraufhin seinen Verlag informiert. - Hoffmann, der bei dem Prozeß als Zeuge auftrat berichtet darüber ausführlich in seinen Lebenserinnerungen (Ffm. 1926, S. 110 f.): "Wir hatten auch Nachdruckprozesse zu führen, und zwar schon gleich in den ersten Jahren. Bei einem derselben in der Nachbarschaft mußte ich selbst mitspielen... (Hoffmann schildert seine Vernehmung, die mit einem Plädoyer für die Rechte an den Illustrationen eines Bilderbuchs endet). Nun mußten wir Zeugen abtreten und wurden in eine ödes Nebengemach gewiesen, in dem hohe, weiß angestrichene Schränke standen. Ich ergriff einen Bleistift und zeichnete an eine Schranktür den Struwwelpeter, wie er elend an einem Galgen hing... Als wir aber zur festgesetzten Stunde in das Gerichtslokal zurückkehrten, teilte mir der Gerichtsdiener mit, die Gerichtsräte hätten die Zeichnung gesehen und herzlich gelacht. "Meine Herren", sagte ich, "Sie haben Ihren Prozeß gewonnen. Wenn die strengen Räte lachen, ist der Sieg unser." Und so war es auch, Herr Scholz wurde zu 1000 Gulden Strafe, zur Vernichtung der lithographischen Steine und der Buchexemplare verurteilt. - Es sollen über den nicht unwichtigen Streit sogar noch Schriften veröffentlicht worden sein..." - Rücken besch., durchgehender Wasserrand in der unteren Ecke, sonst gut erhaltenes unbeschnittenes Exemplar.
