
500,--
Äußerst seltene Postkarten mit Motiven aus dem berühmten Kinderbuch. Lithographie und Vertrieb v. A. A. Rosenblatt, Frankfurt a. M. - Mit den Motiven: Der Struwwelpeter (mit gedr. Text: "Sieh einmal, hier steht er / Pfui! der Struwwelpeter"), Die Geschichte vom Daumenlutscher, Die gar traurige Geschichte mit dem Feuerzeug, Die Geschichte vom Suppen-Kaspar, Die Geschichte von den schwarzen Buben. - Nur die Struwwelpeterkarte mit Adresse und Briefmarke versehen und auf der Vorderseite eng beschrieben (dat. 5. 12. 1901).
280,--
Baumgartner I, 41. Klotz 14/1. Ries 397, 1. Vgl. Bilderwelt 2831 (schwed. Ausg. v. 1918). - Erste deutsche Ausgabe. - Die schwed. Originalausgabe erschien 1896. - Wasche-Peter, eine Art umgekehrter Struwwelpeter, bringt den Kindern von Schmuddelland Sauberkeit und Manieren bei. Mit dekorativen Jugendstil-Illustationen in zarten Farben. - "Zumindest in diesem Buch scheint die Illustratorin stark beeinflußt von M. Boutet de Monvel." (G. Ricke in Bilderwelt). - Schutzumschlag mit geringen Randläsuren, schönes Exemplar.
650,--
Vgl. Baumgartner I, 76. Klotz 592/14. Krahé 39. Ries 711, 40. - Erschien zuerst 1887. In einem uns vorliegenden Verlagskatalog von 1905 ist die 4. Aufl. verzeichnet. - "Sowohl Franz Bonn als auch Lothar Meggendorfer haben im Laufe ihrer Karriere zahlreiche Texte und Bilder zu Struwwelpeterthemen geliefert. Fanny, das Fräulein Nimmermag der Geschichte, erinnert vom Namen her an den Suppen-Kaspar, nur geht die Geschichte gut aus: Bekehrt von ihren Unarten und in den Kreis ihrer Familie zurückgekehrt, erhält sie an Weihnachten ein Buch, in dem ihre Geschichte aufgeschrieben steht." (J. Baumgartner). - N.a.V., einige farbige Abreibebilder auf dem vord. Innendeckel, leicht fingerfl., gutes Exemplar des seltenen Bilderbuchs.
45,--
Muck II, 6704. - Als Strafe für seine Dickköpfigkeit, wird Peter in dieser Struwwelpeteriade in einen Esel verwandelt. - Ebd. etwas fl. u. berieben, eine Lage (2 Bl.) durch angerostete Klammern lose.
450,--
Baumgartner I, 122. - Sehr seltene Struwwelpeteriade mit 7 Geschichten ("Zündholz-Heinrich", "Die bösen Schwestern", "Der Treppenrutscher" u.a.). Das Buch erschien zuerst um 1920 mit Texten von Arden Turner und anderen Illustrationen. Außerdem erschien das Buch nochmals anonym nach dem Krieg unter dem Titel "Struwwelkinder" (um 1950, siehe Muck II, 5924) mit neuen Illustrationen. - Rückendeckel mit Lichtrand, sonst tadelloses Exemplar.
90,--
Bilderwelt 1793. Weismann S. 118. - Erste Ausgabe. - "Struwwelpeteriade, gleichzeitig "Aufklärungsschrift", wobei sorgfältig vermieden wird zu sagen, worin eigentlich die Gefährlichkeit von "Schokoladenonkels" besteht. Von der Tatsache, daß die meisten Schokoladenonkels aus der engsten Familie kommen, einmal ganz abgesehen." (H. Jacobs in Bilderwelt). Die anderen Geschichten warnen Kinder vor Gefahren im Haus (Strom, Gas, Feuer) und im Straßenverkehr.
350,--
Slg. Maibach S. 27. - Einzige Ausgabe dieser sehr seltenen Struwwelpeteriade. Das Buch enthält acht Geschichten und wird wie sein Vorbild durch einen längeren Vers auf die Hauptfigur eingeleitet: "Ein "Rüpelchen", das ist ein Kind, / Das gern auf schlimme Dinge sinnt, / Das wie der Klaus im Näschen bohrt, / Wie Inge nachts im Bett rumort, / Das wild ist wie Hans Wackelbein,..." - Bindung etwas gelockert, sonst gut erhalten.
1200,--
Baumgartner I, 72. - Sehr seltene frühe Struwwelpeteriade, die zuerst 1872 bei Hartmann in Leipzig erschien. 1909 erschien eine Ausgabe mit neuen Illustrationen bei Ohme in Leipzig (vgl. Baumgartner I, 116). Enthält die Geschichten: "Naschfriede und sein trauriges Ende", "Der kleine Kaupel-Max", "Zungen-Klaus", "Karnickel-Peter", "Wie es Fritz, dem Spottvogel erging", "Die böse Geschichte von dem Luftball", "Der bestrafte Blumen-Frevel", "Spiegel-Nanny", "Wie es dem Wildfang Karl auf dem Dampfwagen erging", "Robert, genannt der kleine Schmutz-Fink", "Der gelbe Rock oder: Die Geschichte von Philipp dem Neidhammel" und "Der Strampeler". Rückendeckel mit Werbeanzeige der Buchhandlung von Franz Ohme in Leipzig, die auch einige Kinderbücher verzeichnet ("Der kleine Stapelmatz", "Bilder aus dem Kinderleben", "Die Bilderwelt" u.a.). - Deckel berieben, bestoßen u. gebräunt, Rücken u. Vors. erneuert, etwas fingerfl.
350,--
Vgl. Baumgartner I, 33. Bilderwelt 1757 (mit Ortsang. Gotha). Heinrich-Hoffmann-Museum 1984, S. 17 u. 48. Ries 744, 2. Wegehaupt II, 1255. - Wohl erste Ausgabe ohne Orts- und Verlagsangabe. - "Im Jahr des Erscheinens der "Struwwelsuse" präsentieren Hertwig/Neuber mit dem "Struwwelpeter auf Reisen" eine weitere Struwwelpeteriade, einen gebesserten Struwwelpeter, der zur Begeisterung aller lieben Kinder gekämmt und gewaschen Deutschland von Nord bis Süd, von West bis Ost durchreist. Ein gelungenes Geographiebuch, das auch - im Zeichen des Militärs - den eroberten Westen, das Elsaß und Straßburg zeigt. Besuche u.a. in Nürnberg, München, Dresden, Köln, Erfurt und Kiel werden zu einem Triumphzug des nun angepaßten Struwwelpeter." (J. Baumgartner). - Das Buch erschien zuerst 1852 mit Illustrationen von A. Karst. Außerdem sind erweiterte Ausgaben mit den zusätzlichen Reisezielen: Wien, Salzburg, Prag oder Bremerhaven und Frankfurt bekannt. - Ebd. bestoßen u. fl., Fehlst. am Rand des Deckelbilds unauffällig rest., fingerfl. - Beil.: Nachdruck der früheren Ausgabe von 1860. Hanau 1985.
350,--
Von uns nicht bibliographisch nachweisbare, sehr seltene Struwwelpeteriade mit reizvollen Illustrationen. Enthält außer der Geschichte vom Wuschelfritz noch die Geschichten "Der Bosnickel oder Bosheit rächt sich immer bald" und "Der Raufbold". - Rücken sorgf. erneuert, Illustration auf dem vord. Innendeckel von Kinderhand mit Buntstift ausgemalt, gutes Exemplar.
