
200,--
Assel, Ehmcke 80. Doderer-Müller 1300. Slg. Hürlimann 890. Klotz 1211/13. LKJ I, 338. Muck II, 6974. Weismann 271. - Einzige Ausgabe. - "E.s sachliche und genaue Darstellungsweise kommt besonders Illustrationen zugute, die sachliche Zusammenhänge ins Bild setzen sollen, so in den Berufe veranschaulichenden Tafeln zu "Was willst du werden", denen die Berufe zusätzlich beschreibende Reime an die Seite gestellt sind..." (G. Rabenstein in LKJ). - Schönes Exemplar.
200,--
GV 32, 342. Vgl. Wegehaupt II, 788 (EA v. 1856 mit Farbabb.). - Enthält kleine Erzählungen, Gedichte und Rätsel für kleine Mädchen. Die schönen zeittypischen Illustrationen sind gegenüber der Erstausgabe neu gezeichnet. - Vorderdeckel mit Tintenspritzern u. kl. Abriebstellen, leicht stockfl. u. gebräunt, sonst gutes Exemplar.
120,--
Muck II, 2030. - Seltenes Spielbilderbuch mit zeittypischen Illustrationen. Durch den Zugmechanismus lassen sich immer mehrere Teile auf den Tafeln bewegen. - Schutzumschlag mit kl. Randeinrissen, sonst gut erhalten.
120,--
Bilderwelt 293. Hinz 12. Vgl. Göbels II, 202 (Ausg. v. 1839). - Enthält achtzig "Eulenspiegeleien". Die bekanntesten davon sind durch Holzschnitte illustriert. - N.a.V., gering stockfl.
120,--
Hinz 13. Hobrecker, Braunschweig 7262. Klotz 6846/183. Rümann. Ill. Bücher 587. - Erste Ausgabe. - "Statt einer Jahresangabe heißt es auf dem Titelblatt: Gedruckt in diesem Jahr. Diese bibliographisch unsinnige Angabe ist als Tribut an die "ursprüngliche Echtheit" der Volksbücher zu verstehen, die bis ins 18. Jahrhundert Jahr für Jahr mit diesem Vermerk als billige Verbrauchsware auf den Markt kamen." (Slg. Brüggemann I, 783). - Umschlag am Rücken eingerissen und mit Randläsuren, durchgehend stärker stockfl., unbeschnittenes Exemplar.
450,--
Sehr seltenes Spielbilderbuch, das in Deutschland ("Printed in Germany") wohl für den englischen Markt hergestellt wurde. - Jede der schönen doppelblattgr. Illustrationen mit aufwendig gefalteten und geschnittenen Mittelteil aus Seidenpapier (Apfel, Freiluftballon, Laterne, Vogelkäfig u. Torte), der sich beim Öffnen der Blätter entfaltet. Drei Tafeln sind mit "F.D." monogrammiert. Verlagssignet: stehender Bär in einem Kreis. - Rücken mit Leinenstreifen überklebt, Ecken bestoßen u. berieben, Rückendeckel fl., Tafeln im w. Rand etwas fingerfl., in Anbetracht der Empfindlichkeit sehr gut erhalten.
200,--
Müller 79. Neubert 402.2.1 (mit 2 Farbabb.). Vgl. Bilderwelt 1948. Havekost-Klattenhoff C-19. May-Schweitzer 93. Ries 464, 18. Waldschmidt 73. (Alle EA). - Bis auf die Ortsangabe identisch mit der Erstausgabe von 1912. - "Die lebhaften Illustrationen aus der Kinderwelt mit starkem Einschlag des Jugendstils dienen nicht mehr der Lautvermittlung, sondern der Illustration zum Text. So wird die Fibel zum Bilderbuch. In den Texten wird eine realistische Gegenwart, Spiel und Spaß geschildert. Die Schrift leitet von einer großen Groteskantiqua zu einer Jugendstilschrift über. Schreibschrift wird nicht gelehrt. Methodisch ist es eine Zwischenlösung zwischen Ganzwort und Synthese. Die Vokale vorausgeschickt folgen Wörter und Sätze in permutierenden Wiederholungen aber auch mit nur allmählich sich steigerndem Buchstabenvorrat, wiederum ohne viel Rücksicht auf phonetische Grundsätze: ß, ie und sonstige Andersschreibungen werden genauso schnell wie die Kleinschreibung eingeführt." (Havekost-Klattenhoff). - Ebd. u. Vorsätze sorgfältig erneuert, papierbedingt leicht gebräunt, wenige Bl. im unteren Rand geringf. eingerissen, insgesamt ordentliches Exemplar der gesuchten Fibel.
150,--
May-Schweitzer 31. Vgl. Hauswedell 53 (Ausg. Innsbruck 1836) u. May-Schweitzer 7 (Ausg. für Stadtschulen v. 1780). - "Das von dem österreichischen Schulreformer Felbiger... verfaßte Namenbüchlein wurde auch in Österr.-Schwaben und im Breisgau verbreitet - als erste flächendeckend eingeführte Fibel im südwestdeutschen Raum... Schon der Titel weist auf die Buchstabiermethode, bei der die Namen der Buchstaben im Vordergrund standen... Diese Fibel mit dem bedeutsamen Erscheinungsjahr 1848 ist ein Beispiel dafür, daß die Stephanische Reform der Leselehre keineswegs sofort und überall eingeführt worden ist. Immerhin ist in dem Menschenalter seit Einführung des Namenbüchleins der Umfang der Ausgabe für die Landschule um zwei Druckbogen vermehrt worden." (May-Schweitzer). Enthält Alphabete, Silbentabellen und Leseübungen in Antiqua, Fraktur sowie deutscher und lateinischer Schreibschrift. - Ebd. berieben u. bestoßen, Besitzverm. a. V., durchgehend braun- u. fingerfl.
120,--
Bilderwelt 1946 (dat. um 1910). - Hübsch illustrierte Schweizer Fibel. - Mit eigenhändiger Widmung von Ulrich Hilber". - Text vorwiegend in Sütterlinschrift gedruckt.
180,--
Bilderwelt 1944. Ries 663, 8, 689, b u. 993, 1. Vgl. Göbels III, 272 u. Havekost-Klattenhoff C-9 (andere Aufl.). - Ausgabe A dieser seltenen Fibel mit kulturgeschichtlich interessanten Jugendstil-Illustrationen. Erzählt wird der Tagesablauf einer Großfamilie aus der Sicht des 6-7jährigen Otto in ländlicher Umgebung. - "Für das Lesenlernen präsentiert diese Fibel... anfangs die synthetische Schreib-Lese-Methode, dann die analytisch-synthetische Normalwortmethode, schließlich auch noch eine Normalsatzmethode, nach der Lautwerte und Wortformen aus Grundformen von Sätzen analysiert werden und neue Sätze zu bilden sind. Den größten Teil der Stücke hat der Verfasser für seinen Zweck entweder selbst geschrieben oder bearbeitet." (H. Havekost). - Ebd. etwas fl. u. bestoßen, N.u.St.a.T., vereinzelt geringf. Gebrauchssp., ordentliches Exemplar.
