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Lipsius, De militia Romana libri quinque

Lipsius, De militia Romana libri quinque

Lipsius, Justus (eig. Joest Lips). De militia Romana libri quinque. Commentarius ad Polybium. Ed. ultima. Antwerpen, Plantin für Moretus 1614. 397 S., 3 Bl. mit gestoch. Titelvign. (Druckermarke), 12 (5 ganzs., 1 doppelblattgr.) Kupfern u. einigen Holzschnitten im Text. – Beigebunden: Ders. Politicorum Politicorum sive civilis doctrinae libri sex… additae notae… omnia postremo auctor recensuit. 2 Teile. Antwerpen, Plantin für Moretus 1610. Gr.-8°. 223 S.; 103 S., 2 Bl. mit gestoch. Titelvignette (Druckermarke) u. Holzschnitt-Druckermarke auf dem Titelbl. des 2. Teils. Hrgt. d. Zt. mit handschr. Rückentitel.

I. Cockle 620. Vgl. Adams 782 u. 760. ADB XVIII, 741 ff. Jähns I, 561. (andere Ausg.). – Erstmals 1596 erschienen. – Der flämische Humanist J. Lipsius (1547-1606) hat sich intensiv mit dem Heeres- und Kriegswesen der Römer auseinandergesetzt, seine Veröffentlichung gilt als grundlegendes Werk über das antike Kriegswesen. – Die militärhistorischen Werke von Lipsius „sind um so wichtiger geworden und haben Epoche gemacht, weil ihr Verfasser sich nicht , wie eigentlich alle seine Vorgänger, an Vegetius anklammerte, sondern sich wesentlich auf Polybios stützte. Joest Lips’ Vergleich der modernen und der antiken Kriegskunst fällt durchaus zu gunsten der letzteren aus“ (Jähns). – „Er arbeitete empirisch-rational im Sinne der sich entwickelnden modernen Wissenschaftsmethode, aber seine ausschließlichen Forschungsgegenstände waren klassische Texte, d. h. die von der abendländischen Kultur noch immer benötigten Autoritäten der griech.-röm. Antike“ (H. Dollinger in NDB XIV, 676 ff.). – II. Vgl. Adams L 801-802. ADB XVIII, 741 ff. Graesse IV, 220. – Berühmtes Werk über die Staatskunst. – Der zweite Teil mit sep. Titel „Ad libros politicorum notae, et de una religione liber.“ – Die „Politica“ des L. sprechen sich sehr formal aus politischen Gründen für die religiöse Einheit des Staates aus; das Christentum speziell wird in diesem Werk nur selten und nicht ohne Kritik erwähnt. L. lehnt dogmatische Streitigkeiten ab und plädiert für ein ethisches, ein Tat-Christentum, wobei er sich auf Luctanz beruft. Er leidet bei dem Gedanken, daß Europa „per speciem pietatis“ durch die Konfessionskriege aufgewühlt ist. … Sein wissenschaftlicher Ruhm und seine immense Wirkung wurde von den Zensuren und Anfeindungen der drei Religionsparteien nicht gemindert, sondern vermehrt“ (H. Dollinger). – Einband geringf. angestaubt, mod. Exlibris, nur vereinzelt geringf. fleckig, sehr gut erhalten.

Unser Preis: EUR 600,-- 

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