NEUER E-KATALOG: Neueingänge Juli 2026 – Wir stellen aus: Rare Book Week Berlin. Internationale Messe für Bücher & Graphik 18.-20. September 2026, Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin, https://rarebookweek.berlin – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Gesamtbestand

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Beschreibung
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EUR
1 Nietzsche, Friedrich. Also sprach Zarathustra. Ein Buch für alle und keinen. (Herausgegeben von Franz Riederer). Meersburg und Leipzig, F. W. Hendel (1937). Gr.-8°. 418 S., [3] Bl. Orig.-Pergamentband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel (von H. Sperling und C. H. Schwabe).

Eines von 1425 num. Exemplaren der Liebhaberausgabe im dekorativen Ganzpergament-Handeinband. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben

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140,--  Bestellen
1 Nietzsche, Friedrich. Jenseits von Gut und Böse. Vorspiel einer Philosophie der Zukunft. (Herausgeben von Oskar Weitzmann). Meersburg und Leipzig, F. W. Hendel (1938). Gr.-8°. 421, (2) S. Orig.-Pergamentband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel (von H. Sperling und C. H. Schwabe).

Eines von 1425 num. Exemplaren der Liebhaberausgabe im dekorativen Ganzpergament-Handeinband. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben

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140,--  Bestellen
1 Gruber, Wenzel. Dissertatio inauguralis anatomica sistens Anatomiam monstri bicorporei (thoraco-gastro-didymi-singularis)… Prag, Theophil Haase, Söhne 1844. 4° (28,5 x 21,5 cm.). VI, [1] Bl., 52 S. und 6 lithogr. Tafeln. Marmorierter Pappband um 1900.

Hirsch/Hübotter II, 667. – Sehr seltener erster Druck der ersten Ausgabe mit lateinischem Titelblatt; der zweite Druck erschien mit dem Titel „Anatomie eines Monstrum Bicorporeum eigenthümlicher (Thoraco-Gastro-Didymus)“. – Die erste Veröffentlichung des böhmisch-russischen Anatomen W. Gruber (1814-1890). Gruber liefert eine präzise anatomische Beschreibung und Untersuchung einer seltenen, zweikörperigen Fehlbildung (Siamesische Zwillinge), medizinisch als Thoraco-Gastro-Didymus klassifiziert. – „Wenzel Gruber gelang es, gegen enorme Widerstände, den wissenschaftlich betriebenen Anatomie-Unterricht in Russland aufzubauen. Er verstand es, das ihm zur Verfügung stehende große Material menschlicher Leichen – insbesondere eine riesige Schädelsammlung – gezielt für seine Forschungen zu nützen und wichtige Details, Variationen und pathologische Abweichungen zu finden und exakt darzustellen. Gruber, der vielfach ausgezeichnet und geehrt wurde, galt zu seiner Zeit als bester Kenner dieses Sondergebiets. Nach Gruber (und dem schwedischen Anatom Roland Martin) ist die Martin-Gruber-Anastomose, eine Verbindung zwischen Nervus medianus und Nervus ulnaris, mitbenannt, die er in einer Fallserie beschrieb. 1859 beschrieb er als erster den später nach Primo Dorello benannten Dorello-Kanal“ (Wikipedia). – Tafel II vor Tafel I eingebunden, das erste und letzte Blatt etwas fleckig, sehr gutes Exemplar.
A very rare first printing of the first edition with a Latin title page; the second printing appeared under the title ‘Anatomy of a Monstrum Bicorporeum of a peculiar nature (Thoraco-Gastro-Didymus)’. – The first publication by the Bohemian-Russian anatomist W. Gruber (1814–1890). Gruber provides a precise anatomical description and examination of a rare, two-bodied malformation (Siamese twins), medically classified as Thoraco-Gastro-Didymus. – “Wenzel Gruber succeeded, against enormous opposition, in establishing a scientifically based programme of anatomy teaching in Russia. He knew how to make targeted use of the extensive collection of human cadavers at his disposal – in particular a vast collection of skulls – for his research, identifying and accurately depicting important details, variations and pathological abnormalities. Gruber, who received numerous awards and honours, was regarded in his day as the foremost expert in this specialised field. The Martin-Gruber anastomosis – a connection between the median nerve and the ulnar nerve, which he described in a series of case studies – is named after Gruber (and the Swedish anatomist Roland Martin). In 1859, he was the first to describe the ‘Dorello canal’, later named after Primo Dorello (Wikipedia). – Plate II bound before Plate I; the first and last leaves are slightly stained; a very good copy.

Schlagwörter: Anatomie, Anatomy, Missgeburten, Siamese twins, Siamesische Zwillinge

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280,--  Bestellen
1 (Gunschmann, Carl und Kasimir Edschmid, Hrsg.). Der schöne Mensch in der neuen Kunst. Internationale Ausstellung veranstaltet von der Interessengemeinschaft Fortschrittlicher Künstler Hessens; Damstädter Sezession, Darmstaedter Gruppe 16. Juni bis 6. Oktober 1929, Darmstadt, Mathildenhöhe, Städtisches Ausstellungsgebäude. Darmstadt, Damstädter Sezession 1929. 4° (24 x 17 cm.). 81, (20) S. mit einigen Abbildungen und 20 Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag (unter Verwendung der Abbildung einer Skulptur von Alexander Archipenko).

Wolbert, „Schönheit und Nacktheit – Zur Ausstellung »Der schöne Mensch in der neuen Kunst« 1929“ in „Die Darmstädter Sezession 1919–1997. Die Kunst des 20. Jahrhunderts im Spiegel einer Künstlervereinigung“ Darmstadt 1997, S. 168 ff. – Wichtige Ausstellung von Gemälden und Skulpturen der Darmstädter Sezession unter Teilnahme nahmenhafter nationaler und internationaler Künstler u. a. Alexander Archipenko, Max Beckmann („Weiblicher Akt mit Hund“), Willi Baumeister, Oskar Schlemmer („Säulenfiguren“), Max Kaus, Frans Masereel, Max Pechstein, Moise Kisling, André Derain und Marc Chagall. Sowie Textbeiträgen von Hermann Keil, Hans Surén, Rudolf v. Laban, Benno Reifenberg, Wilhelm Hausenstein, Paul Westheim u. a. – Der interessante Katalogumschlag des Darmstaedter Malers C. Gunschmann (1895-1984) zeigt einen weiblichen Torso von Archipenko (Galerie Westheim, Berlin) und eine antike Ägypterin im Hintergrund. Carl Gunschmann gründete nach den Revolutionswirren 1919 mit Kasimir Edschmid die Darmstädter Sezession. – Die Ausstellung widmete sich der Darstellung des menschlichen Körpers in der damaligen Moderne. Sie spiegelte die Strömungen der Epoche wider, insbesondere den Übergang vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit und der Avantgarde. Neben zeitgenössischen Gemälden und Skulpturen gab es eine eigene historische Abteilung sowie eine Sektion für Fotografie, was für die damalige Zeit einen sehr fortschrittlichen, medienübergreifenden Ansatz darstellte. – Umschlag etwas angestaubt und leicht fleckig, Rücken restauriert, sehr gutes Exemplar.
A major exhibition of paintings and sculptures by the Darmstadt Secession, featuring prominent national and international artists, including Alexander Archipenko, Max Beckmann (‘Female Nude with Dog’), Willi Baumeister, Oskar Schlemmer (“Column Figures”), Max Kaus, Frans Masereel, Max Pechstein, Moise Kisling, André Derain and Marc Chagall. As well as essays by Hermann Keil, Hans Surén, Rudolf von Laban, Benno Reifenberg, Wilhelm Hausenstein, Paul Westheim and others. – The intriguing catalogue cover by the Darmstadt painter C. Gunschmann (1895–1984) depicts a female torso by Archipenko (Galerie Westheim, Berlin) with an ancient Egyptian woman in the background. Following the turmoil of the 1919 revolution, Carl Gunschmann founded the Darmstadt Secession together with Kasimir Edschmid. – The exhibition was devoted to the depiction of the human body in the modernist movement of the time. It reflected the artistic trends of the era, in particular the transition from Expressionism to New Objectivity and the avant-garde. Alongside contemporary paintings and sculptures, there was a dedicated historical section as well as a section for photography, which represented a very progressive, cross-media approach for that period. – The cover is slightly dusty and has a few light stains; the spine has been restored; a very good copy.

Schlagwörter: Art Déco, Avantgarde, Darmstaedter Secession, Expressionisme, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Neues Sehen, New Vision

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1.200,--  Bestellen
1 Heyfelder, (Johann Ferdinand). Die Heilquellen des Großherzogthums Baden, des Elsaß und des Wasgau. Mit den Ansichten von Rippoldsau und Petersthal. Stuttgart, Ebner & Seubert 1841. 8°. VIII, 232 S. mit 2 lithogr. Ansichten. Dunkelroter moderner Halblederband mit goldgepr. Rückentitel.

Hirsch-Hübotter III, 215. – Ein schöner ausführlicher Führer über die süddeutschen Bäder wie Wildbad und Liebenzell. Aber auch der Brunnen des Wilhelmsstifts in Tübingen wird erwähnt, desweiteren zahlreiche Sauerwasser-Quellen wie Imnau, die Eisenwasser-Quellen wie das Jordansbad bei Biberach, Salzwasser-Quellen wie Dürrheim, Thermen wie Baden-Baden etc. – Stempel auf dem Titel, durchgehend braunfleckig, die Tafeln sauber, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Bäder, Bäderheilkunde, Balneologie, Balneology, Elsass

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200,--  Bestellen
1 Ginsburger, Roger. Frankreich Die Entwicklung der neuen Ideen nach Konstruktion und Form. Wien, Anton Schroll & Co. 1930. 4° (29 x 23 cm.). 132 S. mit 183 Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag (von El Lissitzky. (Neues Bauen in der Welt, Herausgegeben von Joseph Ganthner, Band III).

Bolliger, Dokumentations-Bibliothek VI, 26 f. (mit Abb.). Heiting/Jaeger I, 394 ff. (mit zahlr. Abb.). Jaeger 0714. Kruft 483. Lissitzky-Küppers Tafel 158. – Erste Ausgabe. – „(U)nter Friedrich Meyer (1876-1946), der den Verlag seit 1914 leitete, wurde zeitgenössische österreichische Architektur gefördert und mit der 1928 konzipierten Buchreihe „Neues Bauen in der Welt“ sogar der Anschluss an die internationale Avantgarde gesucht… Deren Herausgeberschaft übernahm der Kunsthistoriker Joseph Gantner, zugleich Schriftleiter der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“. Wohl von ihm wurde El Lissitzky, der Frankfurt im Spätsommer 1928 besucht hatte, für die Gestaltung der Einbände und Umschläge von drei die Reihe eröffnenden „Nationenbänden“ gewonnen…“ (R. Jaeger). – Von den geplanten sechs Bänden erschienen noch Band I El Lissitzky. Russland; Band II Richard J. Neutra. Amerika; IV Heinrich Kulka. Adolf Loos. Das Werk des Architekten und Band VI. Josef Frank. Die internationale Werkbundsiedlung Wien 1932. Der Band V von W. Gropius. „Das Hochhaus“ ist nie erschienen. – Kanten des Schutzumschlags etwas berieben, sehr gutes Exemplar.
First edition. – „Under Friedrich Meyer (1876–1946), who managed the publishing house from 1914 onwards, contemporary Austrian architecture was promoted, and—with the book series ‚Neues Bauen in der Welt‘ [New Building in the World], conceived in 1928—an effort was even made to connect with the international avant-garde… The role of editor was assumed by the art historian Joseph Gantner, who was also the editor of the journal ‚Das Neue Frankfurt‘. It was likely he who recruited El Lissitzky—who had visited Frankfurt in the late summer of 1928—to design the bindings and dust jackets for the three ‚national volumes‘ that launched the series…“ (R. Jaeger). – Of the six planned volumes, the following were published: Vol. I *El Lissitzky. Russland*; Vol. II *Richard J. Neutra. Amerika*; Vol. IV *Heinrich Kulka. Adolf Loos. Das Werk des Architekten*; and Vol. VI *Josef Frank. Die internationale Werkbundsiedlung Wien 1932*. Volume V by W. Gropius, *Das Hochhaus*, was never published. – Edges of the dust jacket slightly rubbed; a very good copy.

Schlagwörter: Bauhaus, France, Frankreich, Neues Bauen, Photographie

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800,--  Bestellen
1 Lissitzky, El. Russland. Die Rekonstruktion der Architektur in der Sowjetunion. Wien, Anton Schroll & Co. 1930. 4° (29 x 23 cm.). 103 S. mit 104 Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag. (Neues Bauen in der Welt, Herausgegeben von Joseph Ganthner, Band I).

Bolliger, Dokumentations-Bibliothek VI, 26 f. (mit Abb.). Heiting/Jaeger I, 394 ff. (mit zahlr. Abb.). Jaeger 0714. Kruft 483. Lissitzky-Küppers Tafel 158. – Erste Ausgabe. – „(U)nter Friedrich Meyer (1876-1946), der den Verlag seit 1914 leitete, wurde zeitgenössische österreichische Architektur gefördert und mit der 1928 konzipierten Buchreihe „Neues Bauen in der Welt“ sogar der Anschluss an die internationale Avantgarde gesucht… Deren Herausgeberschaft übernahm der Kunsthistoriker Joseph Gantner, zugleich Schriftleiter der Zeitschrift „Das Neue Frankfurt“. Wohl von ihm wurde El Lissitzky, der Frankfurt im Spätsommer 1928 besucht hatte, für die Gestaltung der Einbände und Umschläge von drei die Reihe eröffnenden „Nationenbänden“ gewonnen…“ (R. Jaeger). – Von den geplanten sechs Bänden erschienen noch Band II Richard J. Neutra. Amerika; Band III Roger Ginsburger. Frankreich; IV Heinrich Kulka. Adolf Loos. Das Werk des Architekten und Band VI. Josef Frank. Die internationale Werkbundsiedlung Wien 1932. Der Band V von W. Gropius. „Das Hochhaus“ ist nie erschienen. – Kanten des Schutzumschlags etwas berieben, sehr gutes Exemplar mit dem roten Preisaufkleber (″Neuer Preis nur RM. 4.50, Leinen RM. 6.50“).
First edition. – „Under Friedrich Meyer (1876–1946), who managed the publishing house from 1914 onwards, contemporary Austrian architecture was promoted; indeed, with the book series ‚Neues Bauen in der Welt‘ [New Building in the World], conceived in 1928, the aim was to connect with the international avant-garde… The role of editor was assumed by art historian Joseph Gantner, who was also the editor of the journal ‚Das Neue Frankfurt‘. It was likely he who recruited El Lissitzky—who had visited Frankfurt in the late summer of 1928—to design the bindings and dust jackets for the three ‚national volumes‘ that launched the series…“ (R. Jaeger). – Of the six planned volumes, the following were published: Vol. II (*Richard J. Neutra. Amerika*), Vol. III (*Roger Ginsburger. Frankreich*), Vol. IV (*Heinrich Kulka. Adolf Loos. Das Werk des Architekten*), and Vol. VI (*Josef Frank. Die internationale Werkbundsiedlung Wien 1932*). Volume V by W. Gropius, *Das Hochhaus* [The High-Rise], was never published. – Edges of the dust jacket slightly rubbed; a very good copy featuring the red price sticker (″New price only RM 4.50, cloth binding RM 6.50“).

Schlagwörter: Bauhaus, Neues Bauen, Photographie

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800,--  Bestellen
1 (Duplessy, Joseph). Le guide indispensable du voyageur sur les chemins de fer de la Belgique. Ouvrage rédigé sur des documens authentiques. Bruxelles, E. Landoy 1845. Kl.-8° (17 x 13,5 cm.). [2] Bl., 278 S. mit 9 lithogr. Tafeln, 5 gefalteten Stadtplänen und 1 gefalteten Karte. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.

Erste Ausgabe des frühen belgischen Eisenbahn-Reiseführers. – Beigebunden: (Laven, Philipp). Guide de l’étranger à Trèves. Description de cette ville, de antiquités et de ses environs. Troisième édition. Trèves, Fr. Lintz 1861. [4] Bl., 112 S. – Beigebunden: Ditzler, Anton. Der Rhein von Cöln nach Mainz. The Rhine from Cologne to Mayence. Köln und Aachen, Ludwig, Kohnen o. J. (um 1850). 13, (3) S. und Stahlstich-Panorama des Rheinlaufs (ausgefaltet 16 x 140 cm.). – Das Panorama nach dem zweiten Segment durchgerissen, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Belgien, Belgium, Eisenbahn, Railroads, Reiseführer, Rhein, Trier

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160,--  Bestellen
1 Tischner, Rudolf. Über Telepathie und Hellsehen. Experimentell-theoretische Untersuchungen. Wiesbaden, J. F. Bergmann 1920. Gr.-8°. [4] Bl., 125 S., 4 Tafeln, [1] Bl. Halbleinenband der Zeit (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden). (Grenzfragen des Nerven- und Seelenlebens, Band 106).

Erste Ausgabe. – Der bekannte Augenarzt, Parapsychologe und Medizinhistoriker R. Tischner (1879-1961) beschäftigte sich intensiv mit parapsychologischen Phänomenen, der Telekinese, Telepathie und dem Okkultismus. Er führte in diesen Richtungen zahlreiche Versuche durch und verfasste zum Teil umfangreiche Werke darüber. Er gehörte zu den ersten Forschern im europäischen Raum, die den Begriff der „außersinnlichen Wahrnehmung“ (engl. extrasensory perception / ESP) prägten und nutzten, lange bevor dieser durch J. B. Rhine in den USA populär wurde. – Stempel auf dem Titel, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Hellsehen, Okkultismus / Geheimwissenschaften, Parapsychologie, Telepathie

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50,--  Bestellen
1 Krüger, Johann Gottlob. Naturlehre. Zweyter Theil (in 2 Teilen), welcher die Physiologie oder Lehre von dem Leben und der Gesundheit der Menschen in sich fasset, und mit accuraten Kupfer-Tabellen erläutert. 2 Teile in 1 Band. Halle im Magdeburgischen, Carl Herrmann Hemmerde 1742-1743. 8°. [4] Bl., 376 S.; [27] Bl., S. 377-786, [39] Bl. mit gestoch. Portrait, 2 gestoch. Titelvignetten und 21 gefaltete Kupfertafeln. Moderner Schweislederband.

ADB XVII, 231. Meusel VII, 382. Poggendorff I, 1322. – Erste Ausgabe. – In sich abgeschlossener zweiter Teil des dreiteiligen Hauptwerkes des Autors. Die hier nicht vorliegenden Teile I und III beinhalten die eigentliche „Naturlehre“ (1740) und die „Pathologie, oder Lehre von den Kranckheiten“ (1749). Ein später erschienener vierter Teil über die Chemie stammt nicht von Krüger. – Johann Gottlob Krüger (1715-1759) begann bereits „im Alter von 19 Jahren 1734 philosophische Vorlesungen an der Universität (Halle) zu halten, wurde 1737 Magister und, nachdem er seiner geschwächten Gesundheit wegen längere Zeit in Schlesien verweilt hatte, 1742 Doctor der Medicin, dann im folgenden Jahre Professor. Im J. 1751 wurde er als Professor der Philosophie und Medicin nach Helmstädt berufen“ (W. Heß in ADB). – Einband fachgerecht erneuert, die Tafeln teils mit restaurierten Randläsuren und braunfleckig, sonst nur stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Physiologie

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240,--  Bestellen
1 Moser, Heinrich Christoph. Die Torfwirthschaft im Fichtelgebirge. Nürnberg, Riegel und Wießner 1825. 8°. VII, 174 S., [1] Bl. mit lithogr. Titelvignette und 5 Abbildungen auf 2 gefalteten lithogr. Tafeln. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.

Erste Ausgabe. Die Tafeln als „Tab. I-V“ bezeichnet sind hier auf 2 gefaltete Blätter gedruckt. Sie zeigen u. a. einen Grund- und Aufriß einer „Torfschupfe“ zur Aufbewahrung des Torfs; Torfgebäude im Kgl. Forstrevier Weißenstadt, Torfverkohlungsöfen; einen Kalksteinbrennofen, eingerichtet auf Torffeuerung und zugleich zum Brennen von Ziegelsteinen; eine Zeichnung des Torfziegelofens im Weißenstädter Revier. – Heinrich Christoph Moser (1771-1852), „Königl. Preuß. Forst-Kommissar in Bayreuth“, „veröffentlichte schon vor seinem Studium an der Universität Erlangen 1791 sein erstes noch anonym verfasstes Werk »Ueber Feld- und Gartenprodukte, mit Rücksicht auf das Klima in Deutschland«. Das war für Moser ein guter Start in seine bis zum hohen Alter mit großem Fleiß betriebene forstliche Schriftstellertätigkeit, konnten doch von Moser insgesamt elf Bücher und 17 Zeitschriftenbeiträge ermittelt werden. Schon diese elf Bücher zeichnen Moser als sehr produktiven forstlichen Schriftsteller aus. Darüber hinaus veröffentlichte er aber auch zu fast allen damals diskutierten forstwirtschaftlichen Problemen seine Standpunkte und praktische Erfahrungen als langjährig tätiger Forstmeister in den zeitgenössischen forstlichen Fachzeitschriften. Die Palette der von ihm behandelten Themen umfasste Forstorganisation, Forsttaxation (Forsteinrichtung), Forstkulturwesen (Waldbau), Forstschutz und Waldnebennutzungen. Mosers Hauptwerk war das Buch »Die Torfwirtschaft im Fichtelgebirge «, das 1825 erschienen ist und das damals im deutschen Forstwesen sehr gelobt wurde“ (B. Bendix, Bayerische Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft 119). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Bavarica, Fichtelgebirge, Köhlerei, Torfkohle

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180,--  Bestellen
1 Fessler, (Ignaz Aurelius). (Sämmtliche Werke). 20 Bände (von 22) in 15. Karlsruhe 1800-1816. 8°. Mit 20 gestoch. Frontispizen und Titelblättern. Halbleinenbände um 1900 mit goldgepr. Rückentiteln.

Vgl. Goedeke V, 493 f. NDB V, 103 f. – Karlsruher Nachdruck der ersten Gesamtausgabe. – I-III. Marc Aurel (4 Teile); V. Alexander der Eroberer; VI. und VII. Die Alten und die neuen Spanier; IX. Abälard und Heloisa (Teil 2); X. Der Nachtwächter Benedict; XI. Attila, König der Hunnen; XIII/XIV. Mathias Corvinus, König der Hungarn; XV/XVI. Aristides und Themistocles; XVII/XVIII. Theresia; XIX. Bonaventura’s mystische Nächte; XX. Lotario oder der Hofnarr; XXI/XXII. Alonso. – I. A. Fessler (1756-1829) „verkehrte unter anderem mit Fichte, Jean Paul und Zacharias Werner und bahnte auf Reisen zahlreiche literarische Beziehungen an. 1803 kaufte er Gut Kleinwall bei Berlin und bewirtschaftete es neben reger literarischer Tätigkeit bis 1807. Durch französische Plünderungen ruiniert, wurde er durch Vermittlung eines seiner Schüler Lehrer der orientalischen Sprachen an der Alexander-Newsky-Akademie in Sankt Petersburg. Auch hier konnte er sich nicht behaupten. 1810 entlassen, kämpfte er mit Not, machte sich aber um die deutsche Kolonie sehr verdient. 1820 zum Superintendenten in Saratow ernannt, beendete er schließlich sein bewegtes Leben als Generalsuperintendent in Sankt Petersburg“ (G. Gugitz in NDB). – Band VIII und XII fehlen. – Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Gesamtausgaben

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160,--  Bestellen
1 Rückleben, Hermann und Hermann Erbacher (Hrsg.). Die Evangelische Landeskirche in Baden im „Dritten Reich“. Quellen zu ihrer Geschichte. Im Auftrag des Evangelischen Oberkirchenrats Karlsruhe. 6 Bände. Karlsruhe, Evangelischer Presseverband für Baden 1991-2005. Gr.-8°. Orig.-Leinenbände. (Veröffentlichungen des Vereins für Kirchengeschichte in der Evangelischen Landeskirche in Baden, Band 43-62).

Neuwertiges Exemplar.

Schlagwörter: Badenia, Geschichte, Nationalsozialismus

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70,--  Bestellen
1 Hoffmann, C(hristoph) L(udwig v.). Abhandlung von den Pocken. I. Erster Theil, worinn die Erzeugung der Pockenmaterie und andrer ansteckenden Krankheiten vor Augen geleget wird. – II. Von der Empfindlichkeit und Reizbarkeit der Theile; Als eine Einleitung zum zweyten Theile von den Pocken. – III. Anhang zum ersten Theile von den Pocken, worinn die angegebene Ursache von der Assimilation der ansteckenden Fiebermaterien ferner erwiesen und die Existenz der Pockendrüsen außer Zweifel gesetzt wird. – IV. Nachtrag zum Anhange des ersten Theiles von den pocken, worin die Recension, welche den Anhang beurtheilet, und in dem 33ten Bande der allgemeinen deutschen Bibliothek geliefert ist, beantwortet wird. 4 Teile in 1 Band. Münster und Hamm, Philipp Heinrich Perrenon und Kassel, Phillipp Otto Hampe 1770-1779. 8°. C, [2] Bl., 304 S., [1] Bl.; [6] Bl., 270 S.; [1] Bl., 108 S.; 19 S. mit 2 gestoch. Titelvignetten und 1 gefalteten Kupfertafel zu Teil III. Moderner Lederband mit goldgepr. Rückenschild.

Hirsch-Hübotter III, 241. Proksch I, 136. VD18 11078375. – Sehr seltene ausführliche Abhandlung des bedeutenden Münsteraner Mediziners. 1789 erschien noch ein zweiter Band „Pathologie der Pockenkrankheit“. – C. L. Hoffmann (1721-1807) wurde „bereits am 14.09.1763 (von) Maximilian Friedrich von Königsegg-Rothenfels, Kurfürst von Köln und Bischof von Münster, auf Empfehlung seines münsterischen Ministers Franz von Fürstenberg Hoffmann zum Leibarzt ernannt. Im Jahre 1764 trat der Gelehrte gegen ein Jahresgehalt von 200 Reichstalern offiziell in die Dienste des Hochstifts Münster. Er erhielt daneben aber auch ausreichend Gelegenheit für Nebeneinnahmen, vor allem in seiner ausgedehnten Praxis. Hoffmann oblag nun die Aufsicht und die Reform des Medizinalwesens im ausgedehnten Fürstbistum. … Hoffmanns Medizinalverordnung fand über die Grenzen des Fürstbistums hinweg hohe Anerkennung. Justus Möser hielt sie für ein auf ihrem Gebiete epochemachendes Werk, und die Osnabrücker Regierung bestellte 100 Exemplare, um ihre Einführung im dortigen Hochstift zu prüfen. … Neben seiner organisatorischen Tätigkeit in Münster und Kassel setzte Hoffmann auch seine Privatstudien fort, als deren Ergebnis eine ganze Reihe von Schriften während seiner Münsteraner Zeit entstanden. Seine Schrift „Vom Scharbock – womit der Skorbut gemeint ist –, von der Lustseuche und der Verhütung der Pocken im Angesichte …“ wurde oben bereits genannt. Die Pockenkrankheit war es, die ihn vor allem beschäftigte und über die er sich in mehreren Schriften ausließ, so vor allem in seinem Werk „Abhandlung von den Pocken: erster Theil, worin die Erzeugung der Pockenmaterie und anderer ansteckender Krankheiten vor Augen gelegt wird“, das 1770 in Münster und Hamm erschien. Zu Hoffmanns Zeiten mußte man sich mit einer sehr zweifelhaften Impfmethode, die man auch als Inokulation oder Variolation bezeichnete, begnügen. Die Methode bestand darin, daß man den Pockeneiter eines kranken Menschen auf einen gesunden übertrug und somit die Pocken auslöste. Der Kunst des Arztes war es nun anheimgestellt, für diese Impfung einen möglichst günstigen Zeitpunkt zu wählen, oder im Stil jener Zeit ausgedrückt, darauf zu achten, „daß die Luft gesund war“. Nur dann bestand die Chance für einen vollkommen gesunden Menschen, die Impfung unbeschadet zu überstehen und bei der nächsten Pockenepidemie, die vielleicht auch mit anderen Krankheiten einherging, eine Immunität zu besitzen. Durch die Forderung nach „gesunder Luft“ bei der Impfung zeigt sich deutlich die damalige Vorstellung, daß Krankheiten durch die Luft übertragen würden; das Vorhandensein von Bakterien und Viren war ja noch unbekannt“ (H. Terhalle ausfühlich im Internetportal Westfaelische-Geschichte). – Stempel auf dem Vorsatz und Titelblatt, durchgehend im oberen Blattrand teils stärker wasserfleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Pocken, Pockenschutzimpfung

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350,--  Bestellen
1 Darwin, Charles. Die Bewegungen und Lebensweise der kletternden Pflanzen. Aus dem Englischen übersetzt von J(ulius) Victor Carus. Stuttgart, E. Schweizerbart’sche Verlagshandlung (E. Koch) 1876. VIII, 160 S. mit 13 Holzschnitten. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.

Vgl. Freemann 860. – Erste deutsche Ausgabe. – Rücken etwas berieben, Stempel auf dem Vorsatz, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Botanik, Botany

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60,--  Bestellen
1 Kant, Immanuel. Logik. Ein Handbuch zu Vorlesungen. Königsberg, Friedrich Nicolovius 1800. 8°. XXIV, 232 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.

Warda 207. Adickes 104. Ziegenfuß I, 642. – Erste Ausgabe (2. Druck), der von Gottlob Benjamin Jäsche bearbeiteten Logik-Vorlesungen Kants. – Einband etwas berieben, stellenweise leicht braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Logic, Logik

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200,--  Bestellen
1 Man Ray – Ribemont-Dessaignes, G(eorges). Man Ray. In: Les Feuilles Libres. Nouvelle série. 6ième année, No. 40., Mai-Juin 1925. Paris, Librairie Stock 1925. Gr.-8° (22,5 x 18,5 cm.). Pp. 217–284, avec 6 illustrations (dont 4 à pleine page) et 4 planches contrecollées d’après des rayogrammes de Man Ray. Couverture en carton typographiée de l’éditeur.

Vgl. Dada global 188 (No. 26, avril-mai 1922). – Seltene Doppelnummer der wichtigen Dada-Zeitschrift zu Ehren von Man Ray. Außerdem mit den Beiträgen von Blaise Cendrars (″Mascha“), Jean Cocteu (″L’Ange Heurtebise“), Drieu La Rochelle (″Grandeur et Persécution“), Georges Hugnet (″Poésies“) und Marcel Arland (″Terre Natale“). – „Man Ray, der sich der Fotografie zunächst lediglich als Mittel zur Reproduktion seiner Gemälde genähert hatte, sollte schließlich zu einem ihrer Meister werden. Im Juli 1921 von der Dada-Gruppe (Tzara, Breton, Picabia u. a.) in Paris willkommen geheißen, richtete er rasch ein Fotostudio ein, um seinen Lebensunterhalt zu bestreiten. Auf das Frühjahr 1922 geht seine „zufällige“ Entdeckung des Rayogramms zurück. Zu dieser Zeit plante er eine Werkreihe, die er *Champs délicieux* nennen sollte – eine Anspielung auf *Les Champs magnétiques*, das 1921 von Breton und Soupault veröffentlichte Buch“ (C. Bouqueret, Paris zu „Champs déliceux“, Paris 1922, S. 13). – Umschlag im unteren Rand etwas bestoßen, sehr gutes oben unbeschnittenes Exemplar.
A rare double issue of the important Dada magazine dedicated to Man Ray. Also featuring contributions by Blaise Cendrars (″Mascha“), Jean Cocteau (″L’Ange Heurtebise“), Drieu La Rochelle (″Grandeur et Persécution“), Georges Hugnet (″Poésies“), and Marcel Arland (″Terre Natale“). – „Man Ray, who had initially approached photography merely as a means of reproducing his paintings, would eventually become one of its masters. Welcomed to Paris in July 1921 by the Dada group (Tzara, Breton, Picabia, et al.), he quickly set up a photography studio to earn a living. His ‚accidental‘ discovery of the rayograph dates back to the spring of 1922. At that time, he was planning a series of works to be titled *Champs délicieux*—an allusion to *Les Champs magnétiques*, the book published by Breton and Soupault in 1921“ (C. Bouqueret, Paris, regarding *Champs délicieux*, Paris 1922, p. 13). – Cover slightly bumped at the bottom edge; a very good copy, uncut at the top.
Rare numéro double de l’importante revue Dada consacré à Man Ray. Il comprend également des contributions de Blaise Cendrars (« Mascha »), Jean Cocteau (« L’Ange Heurtebise »), Drieu La Rochelle (« Grandeur et Persécution »), Georges Hugnet (« Poésies ») et Marcel Arland (« Terre Natale »). – « Man Ray, qui n’avait d’abord abordé la photographie que comme un moyen de reproduire ses peintures, allait en devenir l’un des maîtres. Accueilli à Paris en juillet 1921 par le groupe Dada (Tzara, Breton, Picabia, et al.), il installe rapidement un studio de photographie pour gagner sa vie. Sa découverte „accidentelle“ du rayogramme remonte au printemps 1922. À cette époque, il projetait une série d’œuvres intitulée *Champs délicieux* – une allusion aux *Champs magnétiques*, le livre publié par Breton et Soupault en 1921 » (C. Bouqueret, Paris, à propos de *Champs délicieux*, Paris 1922, p. 13). – Couverture légèrement émoussée au bord inférieur; très bon exemplaire, non rogné en tête.

Schlagwörter: Avantgarde, Dada, Dadaism, Dadaismus, Rayogramme, Rayograph, Rayographie, Surrealism, Surrealismus, Zeitschriften

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800,--  Bestellen
1 Claire, W. (d. i. Ludwig v. Dóczy). Coranna. Eine Indianergeschichte. Zeichnungen von Max Slevogt zu einer Erzählung von W. Claire. 2. Auflage. Berlin, Paul Cassirer o. J. (1908). Gr.-4° (32 x 24,5 cm.). 66 S. mit 1 Farbtafel und teils ganzs. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.

Rümann, Slevogt 13. – Erschien zuerst 1907. – Deckel etwas angestaubt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Abenteuer, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer

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40,--  Bestellen
1 Thoma, Hans. Postkarten-Malbuch. Mainz, Jos(ef) Scholz o. J. (1935). Quer-8° (16,5 x 26 cm.). [8] Bl. mit 16 (8 farblithogr.) Postkarten (″Algraphien“) zum heraustrennen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Das deutsche Malbuch, Serie B. Landschaften. Verlags-Nr. 820).

Vgl. Beringer 237 ff. LKJ III, 532 f. Ries 923, I-VIII und S. 198. – Spätere Ausgabe des zuerst 1904 auch unter den Titeln „Postkarten-Malheft“, „Malbuch mit Landschaften“ und „Großes Postkarten-Malbuch“ erschienenen Vorlagenwerks. – „Es verrät die alles andere als elitär, vielmehr auf Volkstümlichkeit bedachte Haltung dieses Malers, daß er sich im Alter als höchst angesehener Künstler und Akademiedirektor bereitwillig zur Herstellung billiger Malbücher für Kinder verstand“ (Hans Ries S. 48). – „Von Th. sind unter den sogenannten Künstlerbildebüchern, die in dem im ersten Jahrzehnt nach der Jahrhundertwende künstlerisch äußerst ambitionierten Verlag Jos. Scholz in Mainz in dessen Reihe „Das deutsche Malbuch“ erschienen, zwei Bände zu finden: „Der Landschaftsmaler“ (1904) und „Malbuch mit Landschaften“ (1906)“ (K. Doderer in LKJ). – Eine schwarzweiß Postkarte sorgfältig mit Wasserfarbe ausgemalt, sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Badenia, Malbücher, Postkarten, Spielbilderbücher, Vorlagenwerke

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140,--  Bestellen
1 Gellert, C(hristian) F(ürchtegott). Sämmtliche Fabeln und Erzählungen. Neueste Original-Ausgabe. 3 Teile in 1 Band. Leipzig, Hahn 1823. 8°. XXX, 232 S. mit gestoch. Frontispiz von Böttger nach J. H. Ramberg. Halblederband der Zeit. mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.

Goedeke IV/1, 78. – Später erschien auch eine illustrierte Ausgabe mit 12 Kupfertafeln nach Ramberg. Gellerts Fabeln erschienen erstmals 1745 und mit Chodowieckis Illustrationen 1775 bis 1776. – Deckel etwas berieben, schönes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Fabeln

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50,--  Bestellen
1 Em(m)erich, Valentin Franz v. Aller Weltlichen Staaten Hauptstütze ist die Religion. Fallt diese, so können jene nicht stehen. Der Religion spotten, ist demnach eben so viel, als in dem Staat Aufruhr stiften, weshalben mittelst eines Gesprächs von etlichen weltlichen Staatsmännern deren drey christlichen Religionen, Die in sämtliche teutsche Lande … eindringende sogenannte Freygeisterey bestritten … Augspurg, Allbrecht Bornstäd 1768. 8°. [3] Bl., XXXII, 496, XVI S., [1] Bl. Kalblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.

ADB VI, 87. Adelung II, 883. VD18 14447746. – Erste Ausgabe, selten. – V. F. Em(m)erich (1701-1778) „ward 1724 Hofgerichtsassessor zu Mainz, 1725 Hofrath zu Fulda, 1727 markgräflich badischer Hofrath zu Rastatt und ging 1731 als Gesandter nach Wien, wo ihn Kaiser Karl VI. zum Reichshofrath ernannte. 1736 wurde er gräflich Oettingischer Kanzler zu Wallerstein, seit 1742 fungirte er als Comitialgesandter zu Regensburg. Er schrieb eine staatsrechtliche Deduction in Sachen Oettingen-Wallerstein gegen das Kloster Neresheim, 1753, und eine Schutzschrift für die Religion: „Aller weltlichen Staaten Hauptstütze ist die Religion“, 1768“ (Steffenhagen in ADB). – Einband etwas berieben und am Fuß leicht beschädigt, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

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160,--  Bestellen
1 Störck, Anton v. Medicinisch-praktischer Unterricht für die Feld- und Landwundärzte der österreichischen Staaten. Dritte Auflage. 2 Teile in 1 Band. Wien, Johannes Thomas Trattner 1789. 8°. X, [1] Bl., 408 S.; [2] Bl., 204 S., [20] Bl., 92 S. (″Die in dem medizinisch-paktischen Unterrichte … vorkommende Arzneymittel“), [2] Bl. mit 2 gestoch. Titelvignetten und 2 gestoch. Kopfvignetten (″Hippocrates“ und „Galenus“). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.

ADB XXXVI, 393 f. Hirsch-Hübotter V, 436. – Erschien zuerst 1780. – Anton Freiherr v. Störck (1731-1803) leitete seit 1758 „als Erster Physicus das Parzmayr’sche Krankenhaus in Wien und avancierte 1760 zum ksl. Hof- und Leibmedicus. Nach mehreren Reisen mit Angehörigen des Kaiserhauses und der Behandlung der 1767 an den Pocken erkrankten Kaiserin Maria Theresia wurde S. 1760 Professor der Medizin an der Univ. Wien (1765 Dekan, 1768 Rektor). 1772 ernannte die Kaiserin S. zu ihrem Leibarzt, 1779 wurde er Protomedicus und Leiter des gesamten Medizinalwesens in den österr. Ländern. … S.s Methode, Pflanzen oder Pflanzenextrakte empirisch zunächst im Tierversuch, dann im Selbstversuch und zuletzt am Patienten zu erproben und ggf. in die Therapie einzuführen, wurde international kontrovers diskutiert. S. bearbeitete zudem gemeinsam mit Nicolaus Joseph v. Jacquin (1727–87) und Johann Jakob v. Well (1725–87) die „Pharmacopoea Austriaca-provincialis“ (1774), die sich durch eine rigide Bereinigung des Arzneimittelschatzes, insbes. der zusammengesetzten Präparate, auszeichnet“ (W.-D. Müller-Jahncke in ADB). – Einband etwas berieben, durchgehend etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

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240,--  Bestellen
1 Krumsdorf, Edwin. Das Lachen des großen Pan. Und andere panische Geschichten. Illustriert mit 8 Original-Lithographien von Elfriede Weidenhaus. Wiesbaden, Zikaden-Presse (Klaus Burkhardt) (1959). Imperial-Folio (45 x 30 cm.). [10] Bl. mit 8 Orig.-Lithographien. Farbig illustr. Orig.-Pappband. (Erster Druck der Zikadenpresse).

Spindler 121, 58. – Eines von 500 num. Exemplaren; von E. Weidenhaus im Druckvermerk signiert. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke

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80,--  Bestellen
1 (Siehe, J. D.). Neue theoretische und practische Abhandlung vom gesammten Torfwesen bis zum Stich und Verkohlen des Torfes. Aus dem Manuscript eines ungenannten, aber erfahrnen, nun verstorbenen Praktikers, mit einigen Anmerkungen bey der Censur begleitet vom Commissionsrath (Johann) Riem. Dresden, Johann Samuel Gerlach 1794. Kl.-8° (17,3 x 11 cm.). [6] Bl., 178 S. mit 3 gefalteten Kupfertafeln. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.

Holzmann/Bohatta 5956. VD18 11410094. – Erste Ausgabe des seltenen Handbuchs, welches das gesamte damalige Wissen über die wirtschaftliche Nutzung von Mooren zusammenfasst. J. D. Siehe (biogr. Daten unbekannt) gilt als Pionier bei der Erforschung der Torfverkohlung – einem damals revolutionären Verfahren, um aus minderwertigem Torf einen hochmolekularen Ersatz für teure Holzkohle zu gewinnen, die für die Metallschmelze und den Schmiedebetrieb dringend benötigt wurde. – Einband etwas berieben und bestoßen, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Holzwirtschaft, Torfkohle

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160,--  Bestellen
1 Massee, George (Edward). British Fungus-Flora. A classified text-book of mycology. 4 volumes. London and New York, George Bell & Sons 1892-1895. 8°. XII, 432 p.; VII, 460 p.; VIII, 512 p.; VIII, 522 p. with a total of 38 illustrations. Publisher’s green cloth bindings with gilt-stamped spine titles and cover vignettes.

Stafleu 5657. Uellner 1086. Volbracht, MykoLibri 1321. – Rare first edition, including the fourth volume, which is usually missing. – English municipal library bookplates in all volumes; a good copy.

Schlagwörter: Botanik, Botany, Mycology, Mykologie, Pilze

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200,--  Bestellen
1 Eschenburg, Johann Joachim. Ueber W(illiam) Shakspeare. Mit Shakspears Bildniß. Zürich, Orell, Geßner & Füßli 1787. 8°. [2] Bl., 683, (3) S. mit gestoch. Portrait-Frontispiz von Johann Ulrich Schellenberg. Halblederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung.

ADB IV, 347. Goedeke IV/1, 672, 16. Meyen, Eschenburg 174 u. S. 47 f. VD18 10211357. – Erste Ausgabe. – „Als Quintessenz seiner Shakespeare-Studien veröffentlichte Eschenburg 1787 eine Monographie über den Dichter, die erneut den Beweis eminenten Wissens und der Gründlichkeit erbringt, mit der Eschenburg ans Werk zu gehen pflegte … Besonders hervorzuheben ist, daß Eschenburg dieser ersten deutschen Shakespeare-Monographie eine Bibliographie beigefügt hat, in der er die englischen Originalausgaben aufführte, die Umarbeitungen, Nachahmungen und Übersetzungen, aber auch die Kommentare und kritischen Schriften über den Dichter. Überaus wertvoll ist das letzte Kapitel, in dem Eschenburg die bis dahin vernachlässigten und verkannten Sonette Shakespeares behandelt und eine Auswahl im Original und Übersetzung gebracht hat. Eschenburgs Monographie steht am Anfang der eigentlichen Shakespeare-Philologie in Deutschland … Als wohlabgewogene, gründliche und umfassende Untersuchung verdient sie die vollste Anerkennung“ (Fritz Meyen). – Deckel berieben, Titelblatt mit gelöschtem Besitzvermerk, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.
First edition. – „As the culmination of his Shakespeare studies, Eschenburg published a monograph on the poet in 1787; it once again demonstrates the profound knowledge and the thoroughness with which Eschenburg habitually approached his work… It is particularly noteworthy that Eschenburg appended a bibliography to this first German Shakespeare monograph, listing not only the original English editions, adaptations, imitations, and translations, but also commentaries and critical writings concerning the poet. The final chapter is of immense value; in it, Eschenburg addresses Shakespeare’s sonnets—which had previously been neglected and misunderstood—and presents a selection in both the original and translation. Eschenburg’s monograph marks the beginning of true Shakespeare scholarship in Germany… As a well-balanced, thorough, and comprehensive study, it deserves the highest praise“ (Fritz Meyen). – Covers rubbed; title page bears an erased ownership inscription; some scattered foxing; a good copy in a decorative binding.

Schlagwörter: Biographie, Biography, Literaturgeschichte, Literaturwissenschaft, Shakespeare, William

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320,--  Bestellen
1 (Wilhelm, Gottlieb Tobias). Unterhaltungen aus der Naturgeschichte der Vögel. Zweyter Theil (von 2). Augsburg, M(artin) Engelbrecht 1795. Kl.-8° 17 x 10,5 cm.). Gestoch. illustr. Titel, [10] Bl., 384 S., [4] Bl. mit 46 handkolorierten Kupfertafeln. Halblederband der Zeit.

Nissen, IVB 988. Nissen ZBI 4408. Schlenker 384.1. – Erste Ausgabe. Das Gesamtwerk besteht insgesamt aus 27 Bänden, wovon die Bände IV-V den Vögeln gewidmet sind. – Gottlieb Tobias Wilhelms (1758-1811) Unterhaltungen aus der Naturgeschichte erfreuten sich besonders beim bürgerlichen Lesepublikum großer Beliebtheit. Gattungstypische bildliche Darstellungen von Tieren, Pflanzen und Mineralien wurden hier mit erklärendem Text kombiniert. – „Ein Handbuch bester Art … Durch seinen Umfang und seine Farbtafeln ragt das monumentale Werk Wilhelms unter anderen zeitgenössischen hervor“ (Nissen). – Rücken stärker berieben, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Biologie, Ornithologie, Ornithology, Vögel, Zoologie

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450,--  Bestellen
1 Lening, Fritz (d. i. Fritz Schmidt). Dree Wiehnachten. ’Ne Geschichte in märkische Mundart. Stuttgart, J. G. Cotta 1885. 8°. V, 448 S. Weinroter Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Rücken- und Deckelvergoldung und schwarzgepr. Deckelornamentik.

Erste Ausgabe, selten. – „Schmidt is 1827 in Kotzen boren un hett Bueree lehrt. 1858 is he vun Kotzen na Milow ümtagen un hett dor in’n Holthannel arbeidt. 1883 is he noch wedder ümtagen na Radnau, wo he 1888 doodbleven is un ok begraven liggt. Sien eenzig Book Dree Wiehnachten dat 1885 rutkamen is, is een vun de bedüdensten Warken in’n märkischen Dialekt vun dat Plattdüütsche“ (Wikipedia). – Das hintere freie Vorsatzblatt mit größerem Ausriß, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Havelland, Mundart, Plattdeutsch, Weihnachten

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120,--  Bestellen
1 Hemeling, Johann. Neu-vermehrter vollkommener Rechenmeister, Oder Selbst-lehrendes Rechen-Buch. Das ist: die Edle Rechen-Kunst, beydes nach allgemein- und kurtzer Art, (welche etliche, unter dem Nahmen Welsch- oder Italische Practica verstehen wollen) nebenst, wie nicht allein die Geometrische Quadrat-Cubic-Zentifens- und mehr folgend, sondern auch die Arithmetische Polygonal-Columnar-Pyramidal-Central-Pyrgoidal- und dergleichen Zahlen zu finden, samt der allerkünstlichsten Regul Coss- oder Algebra, derogestaltet deutlich erkläret, daß ein geschickter Verstand, ohne mündlichen Unterricht, selbige daraus erlernen und fassen kann. Allen dero Kunst-Begierigen und zu Nutz und Dienst mit Gottes Hülfe beschrieben. aufs neue mit Fleiß übersehen, und von allen Fehlern corrigiret, auch mit einem neuen Anhange, wie die schweresten Aufgaben zu solviren, vermehret. Franckfurt und Leipzig, ohne Druck 1737. [16] Bl., 1228, 138 (statt 140) S. mit Titelblatt in Rot und Schwarz mit 2 S. Musiknoten (″Anfangs-Lied“) und einigen Tabellen. Pergamentband der Zeit.

DBE IV, 577. Katalog: Maß, Zahl und Gewicht, Wolfenbüttel Herzog August Bibliothek 1989, 9.1 (Anm.). VD18 13394770. – Vorletzte Ausgabe der zuerst 1655 mit dem Titel „Selbstlehrende Rechneschuel“ erschienenen Rechenschule. Das beliebte Rechenbuch des Schreib- und Rechenmeisters Hemeling (1610-1684) erlebte über ein Jahrhundert lang zahlreiche Auflagen. Der als Adam Riese Niedersachsens gefeierte, kaiserlich gekrönte Poet und Schreibmeister „trug mit seinen Rechenbüchern, in denen die eigentlichen Rechenoperationen oft nur eine untergeordnete Rolle einnahmen, wie alle Schreibmeister des 16. und 17. Jh., maßgeblich zur Verbreitung der Schriftkultur bei“ (DBE). – „Als Schüler besaß Carl Friedrich Gauss Johann Hemelings Kleines Rechenbuch und zwar die Auflage von 1669“ (Katalog HAB Wolfenbüttel S. 218). – Getreu seinem Motto „Rechnen kann in vielen Sachen klug geschickt und witzig machen“ war er einer der herausragenden Vertreter der arithmetischen Poesie. – Vorsätze stärker angestaubt und fleckig, das letzte Blatt (S. 139/140, „Zugab-Rechnung“) fehlt, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, insgesamt sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Arithmetic, Arithmetik, Mathematics, Mathematik, Schul- und Lehrbücher

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280,--  Bestellen
1 Kant, Immanuel. Anthropologie in pragmatischer Hinsicht abgefaßt. Zweyte verbesserte Auflage. Königsberg, Friedrich Nicolovius 1800. 8°. XIV S., [1] Bl., 332 S. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.

Adickes 98. Slg. Borst 814. VD18 11356103. Warda 198. Ziegenfuss I, 613 ff. – „The second edition is essentially more correct and exact“ (Adickes). – Einband etwas berieben, durchgehend braunfleckig und stellenweise Rotstift-Anstreichungen im Blattrand, gutes Exemplar aus der Bilbliothek von Charlotte Louise Caroline v. Oertzen (1764-1833), Ehefrau von Bernhard Joachim v. Bülow (1747-1826), mit eigenhändigem Besitzvermerk auf dem Titelblatt.

Schlagwörter: Psychologie

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120,--  Bestellen
1 Vilanova (de Rosselló, Ramon) de. Capítulo del Toisón de Oro. Celebrado en Barcelona el año 1519. Estudio historico por el Conde de Vilanova. Ilustraciones, heraldica y direccion de Felix Domenech y Roura. Barcelona, (Gráficas Juan Sallent) 1930. Folio (34,5 x 26 cm.). 185, (1) págs. con un gran número de grabados en dorado y color, 45 láminas fuera de texto, 51 grabados intercalados en el texto, viñetas en color. Encuadernación original en media piel de color rojo vino, con el título del lomo estampado en oro y líneas doradas y corte de oro en la cabeza. (Exposición Internacional de Barcelona).

Palau 365700. – N.º 15 de 190 ejemplares numerados, en papel de hilo con filigrana especial. – Tratado profusamente ilustrado sobre el año clave de 1519 en la historia de la Orden del Toisón de Oro. Tras la muerte del emperador Maximiliano I en enero de 1519, el cargo de Gran Maestre pasó a manos de su nieto, Carlos V, quien continuó dirigiendo la Orden como un poderoso instrumento de dominio dinástico de los Habsburgo. Ese mismo año, poco antes de partir hacia Alemania para la elección del rey, Carlos V celebró un importante capítulo de la Orden en la catedral de Barcelona. – La documentació del fons personal de Ramon de Rosselló (1876-1936), dipositada a l’Arxiu Històric de la Ciutat de Barcelona, està directament relacionada amb l’organització de l’Exposició Internacional de Barcelona de 1929. El govern va encarregar a Ramon de Rosselló i Donato, comte de Vilanova, dur a terme les gestions necessàries per aconseguir el retorn a Espanya de peces del tresor del Toisó d’Or. La documentació generada i rebuda per Ramon de Rosselló durant l’exercici d’aquell encàrrec està integrada per originals i còpies de lletres, factures, notes, inventaris, impresos, entre altres tipus de documentació, generats per gestions realitzades des de diversos punts geogràfics: Barcelona, Madrid, Bèlgica, Roma, Viena, amb l’objectiu de reunir a Barcelona objectes de l’Orde del Toisó d’Or per ser mostrats a l’Exposició Internacional. – Un ejemplar muy bonito.
No. 15 of 190 numbered copies, printed on laid paper with a special watermark. – A richly illustrated treatise on the pivotal year of 1519 in the history of the Order of the Golden Fleece. Following the death of Emperor Maximilian I in January 1519, the office of Grand Master passed to his grandson, Charles V, who continued to lead the Order as a powerful instrument of Habsburg dynastic rule. That same year, shortly before setting off for Germany for the election of the king, Charles V held an important chapter of the Order in Barcelona Cathedral. – The documents from the personal archive of Ramon de Rosselló (1876–1936), held at the Historical Archive of the City of Barcelona, are directly related to the organisation of the 1929 Barcelona International Exhibition. The government commissioned Ramon de Rosselló i Donato, Count of Vilanova, to carry out the necessary arrangements to secure the return to Spain of items from the Toisó d’Or treasury. The documentation generated and received by Ramon de Rosselló whilst carrying out this commission comprises originals and copies of letters, invoices, notes, inventories and forms, amongst other types of documentation, generated by procedures carried out from various geographical locations: Barcelona, Madrid, Belgium, Rome and Vienna, with the aim of bringing objects from the Order of the Golden Spear to Barcelona to be displayed at the International Exhibition. – A very fine copy.

Schlagwörter: Espana, Faksimile, Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Maximilian I., Nummerierte Bücher, Orden vom Goldenen Vlies, Order of the Golden Fleece, Spain, Spanien

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340,--  Bestellen
1 Papiertheater – (Grimm, Jakob und Wilhelm). Aschenbrödel. Rom, Leipzig, Casa Editrice Mediterranea, W. Krenn (1943). Quer-Gr.-8°. 6 farbige Szenen auf 5 Ebenen mit Rahmen von Raimondo Centurione nach Zeichnungen von Mario Zampini als Rondell aufstellbar; und „Textbuch“, 13, (1) S. mit 2 Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband mit Schließe. (Krenn Theater Album, Nr. 1).

Laub 59. – Erste deutsche Ausgabe. Die italienische Originalausgabe erschien 1942 in Mailand. – Interessantes italienisches Spiel-Bilderbuch (″Sternbilderbuch“ P. Laub). Mit kurzem Text auf dem unteren Teil der Rahmen. Laut einer Bedienungsanleitung im hier fehlenden Textheft, sollte das Buch in aufgeklapptem Zustand auf eine Metallstange gesteckt werden und so drehbar sein. Außerdem sollen die Szenen von oben mit einer Lampe beleuchtet werden. – „Die Raumwirkung des Buchtheaters wird durch eine Oberbeleuchtung verstärkt“ (G. Hoppensack zu Dornröschen, Ebda. 1943). – Kanten etwas berieben, zeitgenöss. Widmung auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar mit dem oft fehlenden Textheft.

Schlagwörter: Ital. Kinderbücher, Märchenbilderbücher, Papierspielzeug, Papiertheater, Spielbilderbücher

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240,--  Bestellen
1 Müller, Joh(ann Heinrich Jacob). Lehrbuch der kosmischen Physik. (Und): Atlas zum Lehrbuch der kosmischen Physik. 2. Ausgabe der 2. wesentlich verb. und verm. Auflage und 2. wesentl. verm. Auflage. 2 Bände. Braunschweig, Vieweg und Sohn 1865. 8° und Gr.-8°. XVII, 567, 46 S., [1] Bl. mit 316 Text-Holzstichen; [3] Bl. und 33 teils gefaltete, doppelblattgr. und farbige Tafeln. Halblederband der Zeit und Halbleinenband der Zeit. (Lehrbuch der Physik und Meteorologie, 3. Band).

DSB IX, 566. – Rücken des Textbands teils stärker berieben, die ersten Blätter und die Tafeln des Atlas-Bandes braunfleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Astronomie, Astronomy

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60,--  Bestellen
1 Perrin, Jean (Baptiste). Les atomes. Paris, Félix Alcan 1913. 8°. XVI, 295, (1) p. avec 13 figures. Publishers typographic paper wrappers. (Nouvelle Collection Scientifique).

DSB X, 525. Nye, Molecular Reality S. 157 ff. – Rare first edition. – „Perrin most fondamental conclusion that he had finally uncovered irrefutable proof for the real existence of atoms – contrary to the assertions and expectations of Ostwald, Mach and others – was soon universally accepted and popularized in his book ‚Les atomes‘ (1913). He received the Nobel Prize in 1926“ (DSB). – „The publication of this book loomed as a MILESTONE in Perrin’s own career, as well as in the history of the physical sciences. It marked the alliance of a plethora of superficially unrelated phenomena, as well as the incorporation of the common denominator among them into the normal working assumptions of physics and chemistry. First published in 1913, the book was in its fourth edition in 1914 already and was translated into English, German, Polish, Russian, Serbian and Japanese. The response to the publication was an almost unanimous crescendo of applause“ (W. Alicke, Catalogue 269, 475). – Fine copy.

Schlagwörter: Chemie, Chemistry, Physics, Physik

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600,--  Bestellen
1 Bertall (d. i. Charles Albert d’Arnoult). La comédie de notre temps. Études au crayon et à la plume. Deuxième serie (sur 3). Les enfants, les jeunes, les mûrs, les vieux. Paris, E. Plon et Cie 1875. 4° . [2] Bl., 652 S. mit Frontispiz und 105 teils ganzs. Holzschnitt-Illustrationen. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rückenvergoldung und Goldschnitt.

Carteret III, 89. Sander 87 u. 88. Vicaire, I, 438 f. – Première édition. – „In den zahlreichen Vignetten der zweibändigen „Comédie du notre temps“ (Paris 1874-1875) erreichte der Künstler noch einmal seine einstige Höhe“ (Rümann, Das illustr. Buch des 19. Jhdts. 193). – Sehr schönes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Karikatur, Satire

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100,--  Bestellen
1 Chevreul, (Michel) E(ugène). Die Farbenharmonie. Mit besonderer Rücksicht auf den gleichzeitigen Contrast in ihrer Anwendung in der Malerei, in der decorativen Kunst, bei der Ausschmückung der Wohnräume, sowie in Kostüm & Toilette ; mit 9 Farbentafeln, entworfen von Joh. Hirrlinger. 2., gänzlich umgearb. Auflage, herausgegeben von F(ranz) Jännicke. Stuttgart, Paul Neff 1878. 8°. VIII, 275 S. mit handkolorierten Tafeln von Joh(ann) Hirrlinger. Halbleinenband der Zeit.

DSB III, 241. Poggendorff I, 433. Vgl. Norman Coll. 979 (franz. Originalausgabe von 1839). – Deutsche Ausgabe von Chevreuls Hauptwerk zur Farbenharmonie. – „In addition to the chemical aspects of dyeing Chevreul made an intensive study of the principles governing the contrast of colors, which resulted in his monumental De la loi … the most influential of his many books. This book was the outcome of his discovery that the apparent intensity and vigor of colors depended less on the pigmentation of the material used than on the hue of the neighboring fabric. After many experiments on colour contrast Chevreul formulated for the first time the general principles and effects of simultaneous contrast, the modification in hue and tone that occurs when juxtaposed colors are seen simultaneously“ (DSB). – Der Chemiker Chevreul (1786-1889) leitete seit 1824 die Färberei der Kgl. Gobelin-Manufaktur und hatte ab 1830 eine Professur für Chemie inne. Das vorliegende Werk beeinflußte weniger die Optik als die Malerei, darunter vor allem die Impressionisten G. Seurat und P. Signac. – Durchgehend etwas braunfleckig und papierbedingt gebräunt, die Tafeln nur im Rand etwas fleckig.

Schlagwörter: Chemie, Chemistry, Color in art, Farben, Farbenlehre, Farbharmonie, Farbherstellung, Färberei, Optics, Optik

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160,--  Bestellen
1 (Becher, Georg Christoph oder A. Sturm). Geheimes Jäger-Cabinet, darinnen die nöthigsten Wissenschaften so zur Jägerey gehörig nebst Siebenzig geheimen und bishero meist verborgen gewesenen Jäger-Künsten enthalten. Welchem zuletzt noch mit beygefüget Des Klugen Haus-Vaters nützliche und nöthige Rechts- und andere Formularien. 5 Teile in 1 Band. Leipzig, Jacob Schuster 1721. 12° (14 x 7,5 cm.). [4] Bl., 1110 (statt 1142) S., [56] Bl. mit 2 Titelbl. in Rot und Schwarz, 1 mehrfach gefalteten Holzschnitt-Tafel in Rot und Schwarz und zahlr. Holzschnitten im Text. Pappband der Zeit.

Vgl. Kress 5416 (Ausgabe 1755), Dünnhaupt I, Becher, 455 F 25. Humpert 201 (Ausgabe 1709). VD18 10513221 (Ausgabe von 1701). – Noch frühe Ausgabe des seltenen Hausvaterbuchs, welches zuerst 1685 mit dem Titel „Kluger Hauß-Vater, verständige Hauß-Mutter,…“ erschien. Vorliegende Ausgabe mit dem Nebentitel „Gründliche Nachricht von der Viehe-Zucht, zum Ackerbau, Wiesewachs und Fischerey, samt genauer Ausrechnung aller hierzu benöthigten Unkosten, … Vormahls auf gnädigste Verordnung eines seiner Gottesfurcht und Haushalten Erfahrenheit halber weltberuhmten Fürstens entworffen, anitzo aber als eine nützliche Zugabe Des Klugen Haus-Vaters zum Druck befördert“. – Dünnhaupt vermerkt, daß der Verleger das Werk dem berühmten Alchimisten, Wirtschaftswissenschaftler und Universalgelehrten Johann Joachim Becher (1635-1682) zuschreibt, der sich dadurch bessere Absatzmöglichkeiten erwartete, was letztlich auch erfüllt wurde, erschienen doch in der Folge zahlreiche, jeweils erweiterte Neuauflagen. Tatsächlich handelt es sich bei dem Autor wohl um einen gewissen A. Sturm, wie auch schon Jöcher vermutet: „Unterschiebung des geschäftstüchtigen Leipziger Verlegers, der aus B’s Namen Kapital zu schlagen suchte. Nach Adelung soll der wahre Autor ‚ein gewisser Sturm‘ (A. Sturm?) gewesen sein. Das oft aufgelegte Werk hat jedenfalls mit Becher nichts zu tun, obwohl sein Name in den meisten Drucken als Autor angegeben wird“ (Dünnhaupt). – Mit interessanten Kapiteln über die Land- und Forstwirtschaft und Haushaltung von Landgütern. Darunter im ersten Teil: „Von Bienen“ (S. 150-229)´; „Vom Weine, …“ (S. 227-229); „Von Maltz-machen und Bierbrauen“ (S. 230-254) – im zweiten Teil: „Darinnen der vollkommene Land-Medicus…“ (S. 313 ff.); „Von Mutter-Beschwerungen und mancherley Zufällen der Sechs-Wöchnerinnen…“ (S. 475 ff.). – Im dritten Teil: Der wohlerfahrene „Roß– und Vieh-Artzt“ (S. 551 ff.); „Bericht von der Fischerey“ (S. 757 ff.). – Im vierten Teil: „Des Edlen Weydmannns geheimes Jäger-Cabinet…“ (S. 825-1016). – Im fünften Teil: „Der vollständige Land-Advocat…“ (S. 1017 ff.). – Die schöne Holzschnitt-Tafel (im rechten Rand knapp beschnitten) mit Darstellungen zu den wichtigsten Kapiteln. – Einband berieben, etwas bestoßen und mit Japanpapier kaschiert, Bindung stellenweise gelockert, die S. 433/434, 551/552 (″Von Mutter-Beschwerungen…“), 601/602 und 623-648 (″Rind-Viehe“ und „Schaaf-Artzt“) fehlen, durchgehend gebräunt und teils stärker fleckig, insgesamt gut erhaltenes Exemplar des beliebten Handbuchs.

Schlagwörter: Forstwirtschaft, Hausvater-Literatur, Landwirtschaft, Medizin, Viehzucht

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450,--  Bestellen
1 Sontag, Susan. On photography. Sixth printing. New York, Farrar, Straus and Giroux (1978). 8°. (7), 207 p. Publisher’s linen binding with an illustrated dust jacket.

Lederman/Yatskevich, What they saw 346. Roosens/Salu 2624. – Signed by Susan Sontag. – „Susan Sontag’s On Photography, a text-based work that does not include photographic illustrations, is a collection of six essays originally published in the New York Review of Books between 1973 and 1977. Written in a modernist style that crosses the boundaries between high and low culture, Sontag explores the power of photography and its unlimited authority in society from both a historical and 1970s perspective. With a background in English and philosophy and no formal training in art or photography, Sontag posits that a photograph is a perceived reality, a way of preserving the past while also holding on to the present. Referencing Plato’s allegory of the cave in the book’s first essay, she observes that photographs are perceived as representations of reality more than other art forms; and that the more pervasive photography becomes, the more photography shapes reality and how the world is seen. In the book’s successive essays, Sontag examines the representation of America by photographers, moving on to discussions of shock imagery, commodification in photography and the role images play in everyday life. On Photography remains one of the most celebrated books on the subject of photography, and has become essential reading for anyone involved in the field or study of photography“ (Anna Jacobsen in Lederman/Yatskevich). – Dust jacket on the back cover with a small tear; a very fine copy.

Schlagwörter: Foto-Philosophie, Fotografiegeschichte, Photo Essays, Photo-Philosophy, Photography literature, Signed books, Signierte Bücher

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320,--  Bestellen
1 Oud, J(acobus) J(ohannes) P(ieter). Holländische Architektur. 2. Auflage. München, Albert Langen (1929). Gr.-8°. 107, (1) S. mit 55 Abbildungen. Gelber Orig.-Leinenband. (Bauhausbücher, herausgeben von Walter Gropius und L. Moholy-Nagy, Band 10).

Bolliger, Dokumentations Bibliothek I, 39, II, 25, III, 10, IV, 10h, 11 und VI, 74. Jaeger 0778. Wingler 563. – Typographie und Einband von Lazlo Moholy-Nagy. – Vorgestellt werden neben Werken der holländischen Architekten Oud, Rietveld, de Klerk, Mart Stam auch Bauten von Gropius und Le Corbusier. – Rücken teils stärker berieben und restauriert, Stempel auf dem Vortitel, sonst gutes Exemplar.
Typography and cover design by Lazlo Moholy-Nagy. – In addition to works by the Dutch architects Oud, Rietveld, de Klerk and Mart Stam, the book also features buildings by Gropius and Le Corbusier. – Spine shows some heavy wear in places and has been restored; there is a stamp on the half-title page; otherwise a good copy.

Schlagwörter: Bauhaus, Neues Bauen, Niederlande

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300,--  Bestellen
1 Rich, Claudius James. Memoir on the ruins of Babylon. (And): Second memoir on Babylon containing an inquiry into the correspondence between the ancient descriptions of Babylon and the remains still visible on the site. Sugested by the „Remarks“ of Major Rennel published in the Archaeologia. Second edition and first edition. 2 volumes. London, Longman, Hurst, Orme, and Brown 1816 and 1818. Gr.-8° (24,5 x 15,5 cm.). IV, 67, (1) p.; [2], 60 p. with 6 (3 folded) engraved plates. Contemporary cardboard bindings.

DNB XLVIII, 114 ff. Zenker, Bibliotheca Orientalis II, 535 and 536. – Very rare set of Rich’s famous archaeological investigations on the ruins of Babylon. – “As early as the age of nine [Rich’s] curiosity was aroused by some Arabic manuscripts, and he applied himself with eagerness to various oriental languages… Before he was 24 he was appointed the East India Company’s resident at Baghdad… For six years he lived at Baghdad, collecting materials in his leisure time for a history and statistical account of the Pashalik… An excursion to Babylon in 1811 bore fruit in the Memoir on the Ruins of Babylon, originally contributed to the ‘Mines d’Orient,’ but reprinted at London in 1815, and amplified, after a second visit to the site, in the Second Memoir on Babylon” (DNB). – „When he visited the ruins of ancient Babylon on 10 December 1811, a new passion for antiquity was kindled within him, to which he would devote all his energy. In 1812, he carried out surveys and excavations in Babylon and the surrounding area, which he published two years later in the form of a topographical study in *Fundgruben*, a journal edited in Vienna by his personal friend Joseph von Hammer-Purgstall. Following a dispute with Major Rennell, they agreed on the location of the ruins of Babylon on the eastern bank of the Euphrates, and Rich incorporated his suggestions into „A Second Narrative“. … Rich discovered a number of small objects from sarcophagi near the ‘Mujelibé’ (palace) and excavated the ‘Lion of Babylon’, which the Australian Henry Layard was to rediscover 40 years later. He also dug a shaft into the hill at Tell Ibrahim Khalil and collected inscribed mud bricks. … Although he spent only 10 days in Babylon, he uncovered numerous artefacts that were to occupy scholars for a long time to come“ (Wikipedia). – The spine of the second volume has been professionally repaired; both volumes bear bookplates; slightly stained in places, but otherwise in good condition.

Schlagwörter: Antike, Archaeology, Archäologie, Babylon, Irak

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1.000,--  Bestellen
1 Rich, Claudius James. Narrative of a journey to the site of Babylon in 1811. Memoir on the ruins … Remarks on the topography of ancient Babylon, in reference to the memoir: Second memoir of the ruins; in reference to Rennell’s remarks. With narrative of a journey to Persepolis: now first printed, with hitherto unpubl. cuneiform inscriptions copied at Persepolis. Edited by his widow. London, Duncan & Malcolm 1839. 8°. XLII, 324 p. with an engraved frontispiece, 1 woodcut illustration and 26 engraved plates, some of which are folded. Modern leather binding with a gold-embossed title on the spine.

DNB XLVIII, 114 ff. Lowndes IV, 2084. – First complete edition of Rich’s archaeological investigations on the ruins of Babylon. – Claudius James Rich (1787-1821) „passed his childhood at Bristol. As early as the age of nine his curiosity was aroused by some Arabic manuscripts, and he applied himself with eagerness to various oriental languages. In 1803, by the influence of friends, he was appointed a cadet in the East India Company’s service. … After several journeys into the interior of Asia Minor he was appointed assistant to Colonel Missett, the new consul-general in Egypt, and in this post perfected himself in Arabic, and amused himself by acquiring the skill in horsemanship and the use of the lance and scimitar in which the Mamlûks were past masters. From Egypt he travelled in Mamlûk disguise over a great part of Syria and Palestine, visited Damascus in the pilgrimage time, and even ventured to enter the great mosque, undetected. … For six years he lived at Baghdad, collecting materials in his leisure time for a history and statistical account of the Pashalik. Some of his researches may be traced in papers contributed to the ‘Mines d’Orient’, at Vienna. An excursion to Babylon in 1811 bore fruit in the ‘Memoir on the Ruins of Babylon,’ originally contributed to the ‘Mines d’Orient,’ but reprinted at London in 1815 (3rd edit. 1818), and amplified, after a second visit to the site, in the ‘Second Memoir on Babylon’ (London, 1818). In 1813 ill-health compelled Rich and his wife to go for change of air to Constantinople, where he stayed with Sir Robert Liston [q. v.], the ambassador, and in 1814 he prolonged his journey through the Balkan provinces to Vienna, and thence to Paris, then in the hands of the allies. Upon his return through Asia Minor and Mesopotamia to Baghdad, he resumed his studies and collections, made his second visit to Babylon, and in 1820, being again in bad health, travelled in Kurdistan“ (S. Lane-Poole in DNB). – Slightly browned throughout and with faint brown spots in places; a very fine copy.

Schlagwörter: Archaeology, Archäologie, Babylon, Irak

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750,--  Bestellen
1 Haensel, Carl. Über den Irrtum. Eine Kritik unserer Anschauungen. Berlin, S. Fischer 1941. 8°. 249, (3) S. Orig.-Pappband.

Baden-Württembergische Biographien VI, 160 ff. – Erste Ausgabe des philosophischen Großessays. Der Jurist, Bergsteiger und Schriftsteller (1889-1968) wurde bekannt durch seinen „Tatsachenroman“ „Der Kampf ums Matterhorn“ (1929), der zweimal mit Luis Trenker in der Hauptrolle verfilmt wurde. – Sehr gutes Exemplar.

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30,--  Bestellen
01 (Casetti, Walter und Walther Wäldele, Hrsg.). Die Albtalbahn. Denkschrift der Stadt Karlsruhe zur Verbesserung der Verkehrsbedienung ihrer südlichen Stadtteile und des Albtales durch Umgestaltung der Bahn. Karlsruhe, Stadt-Karlsruhe o. J. (1955). 4° (30 x 21,5 cm.). Hektographiertes Typoskript, Titel, 28 S., [1] Bl., 12 teils gefaltete Tafeln, [29] Bl. (Anlagen). Orig.-Halbleineneinband.

Die Denkschrift der Stadt Karlsruhe von 1955 zur Albtalbahn war der historische Wendepunkt zur Rettung und Modernisierung der Bahnstrecke und legte den Grundstein für das weltweit bekannte Karlsruher Modell. Sie verglich alle machbaren Varianten, um den desolaten Zustand der damaligen Schmalspurbahn zu beheben und die südlichen Stadtteile sowie das Albtal verkehrstechnisch neu zu erschließen. Auf Basis der Denkschrift wurde am 2. März 1957 der Vertrag zur Gründung der Albtalbahn-Verkehrsgesellschaft (AVG). – Walter Casetti war Mitte der 1950er-Jahre Direktor der Verkehrsbetriebe Karlsruhe. „Das von ihm geleitete Straßenbahnamt (die damaligen städtischen Verkehrsbetriebe) war direkt für die technische Ausarbeitung der 1955er-Denkschrift zuständig. Casetti und seine Ingenieure entwarfen das wegweisende Konzept, die Albtalbahn zu verstaatlichen, auf Normalspur umzubauen und direkt an das Karlsruher Straßenbahnnetz anzuschließen“ (Stadtlexikon Karlsruhe). – Walther Wäldele (1921-2003) war als Leiter des städtischen Bauressorts ab Mitte der 1950er-Jahre für die übergeordneten planerischen und baurechtlichen Rahmenbedingungen der städtischen Infrastruktur zuständig und 1966 bis 1983 Erster Bürgermeister von Karlsruhe. – Tadellos.

Schlagwörter: Albtalbahn, Baden-Württemberg, Badenia, Eisenbahn, Karlsruhe

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140,--  Bestellen
1 Neujahrsblätter – Sammelband mit 52 Neujahrsblättern. Der Tugend und Wissenschaft liebenden Jugend gewidmet von der Stadt-Bibliothek in Zürich. 52 Hefte in 1 Band. Zürich Stadtbibliothek 1756-1841. Gr.-8° (22 x 18 cm.). Mit 52 gestochenen Tafeln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.

Rohr, Neujahrsblätter S. 7 ff. Slg. Hürlimann 244 (Jahrgänge 1759-99). – Umfangreiche Sammlung der seltenen Jahresgaben für Jugendliche. Enthält die Blätter für die Jahre 1759, 1762, 1763, 1765, 1772-1775, 1797-1841. – Die Jahrgänge 1759 und 1762 mit Radierungen von Salomon Gessner zu Texten von J. R. Werdmüller und F. W. Zachariä; die Jahrgänge 1765 bis 1775 mit Kupfern von Joh. Balthasar Bullinger zu Texten von Salomon Hirzel (meist Darstellungen aus der Schweizer Geschichte); Die Jahrgänge 1797 bis 1800 mit Radierungen von J. U. Schellenberg nach Martin Usteri und Texten von J. H. Füssli; Die Jahrgänge 1801 bis 1815 mit Kupfern von H. Lips nach M. Usteri zu Texten von Salomon Hirzel; ab 1816 wechseln historische Begebenheiten mit Biographien (mit Porträts), die Kupfer und Radierungen stammen von M. Usteri, M. Esslinger, Franz Hegi, C.F. Irminger, H. Meyer und R. Denzler; Jahrgang 1831 mit lithogr. Porträt der Lady Jane Gray von J. Brodtmann nach Hans Holbein. – „Der einzigartige Brauch der Publikation von Neujahrsblättern für die Jugend Zürichs, viel später von verschiedenen anderen schweizerischen und einigen deutschen Orten übernommen, reicht in der Entstehungszeit bis zur Mitte des 17. Jh. zurück… Es war damals Sitte, dass die Kinder von Mitgliedern kultureller Gesellschaften und Institutionen am Berchtoldstag einen Geldbetrag zum Beheizen der gesellschaftseigenen Trinkstuben überbrachten… Bei dieser Gelegenheit wurden die Kinder mit Kuchen oder dem klassischen Gebäck der Zürcher, den „Tirggeli“ und mit Veltlinerwein bewirtet. Die Bewirtung wurde später von der Bürgerbibliothek durch die Uebergabe eines Neujahrsblattes ersetzt und damit die Einrichtung der Neujahrsblätter begründet… Die illustrierten Blätter in dieser bilderarmen Zeit müssen die Jugendlichen von damals stark beeindruckt und erfreut haben. Sie gehören in Bezug auf die allgemeine Kinderliteratur zu den frühesten Kinder-Periodica“ (H. Rohr in Zürcher Neujahrsblätter. Beschreibendes Verzeichnis. Zürich 1971). – Rücken und Gelenke etwas berieben, sehr gut erhaltene Sammlung in einem dekorativen zeitgenössischen Einband.
An extensive collection of rare annual publications for young people. Contains issues from the years 1759, 1762, 1763, 1765, 1772–1775, 1797–1841. – The volumes for 1759 and 1762 feature etchings by Salomon Gessner accompanying texts by J. R. Werdmüller and F. W. Zachariä; the volumes for 1765 to 1775 feature copperplate engravings by Joh. Balthasar Bullinger accompanying texts by Salomon Hirzel (mostly depictions from Swiss history); the volumes from 1797 to 1800 feature etchings by J. U. Schellenberg after Martin Usteri and texts by J. H. Füssli; the volumes from 1801 to 1815 feature copperplate engravings by H. Lips after M. Usteri, with texts by Salomon Hirzel; from 1816 onwards, historical events alternate with biographies (including portraits); the copperplate engravings and etchings are by M. Usteri, M. Esslinger, Franz Hegi, C.F. Irminger, H. Meyer and R. Denzler; the 1831 volume features a lithographic portrait of Lady Jane Grey by J. Brodtmann after Hans Holbein. – „The unique custom of publishing New Year’s leaflets for the young people of Zurich – a tradition later adopted by various other Swiss towns and some German towns – dates back to the mid-17th century… It was customary at that time for the children of members of cultural societies and institutions to present a sum of money on Berchtold’s Day to help heat the societies’ own drinking rooms… On this occasion, the children were treated to cake or the classic Zurich pastry, the ‘Tirggeli’, and Veltliner wine. This hospitality was later replaced by the Civic Library with the presentation of a New Year’s leaflet, thus establishing the tradition of the New Year’s leaflets… The illustrated leaflets, in an era when images were scarce, must have greatly impressed and delighted the young people of the time. In terms of general children’s literature, they rank among the earliest ‘children’s periodicals’ (H. Rohr in *Zürcher Neujahrsblätter. Beschreibendes Verzeichnis*. Zurich 1971). – Spines and joints slightly rubbed; a very well-preserved collection in a decorative contemporary binding.

Schlagwörter: Helvetica, Neujahrsblätter, Schweizer Kinderbücher, Switzerland

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650,--  Bestellen
1 Geist, Rudolf (Johann). Der anonyme Krieg. Heilbronn a. N., Leipzig, Prag u. a. Verlag Internationale Buchpresse (1928). 8°. [4] Bl., 427, (1) S., [2] Bl. Orig.-Leinenband.

Erste Ausgabe des expressionistischen Antikriegsromans des Wiener Schriftstellers Rudolf Geist (1900-1957). – „Schon seit frühester Kindheit, nachdem er sich autodidaktisch das Lesen und Schreiben beigebracht hatte, verfasste er Gedichte und kurze Texte. Nach seiner Lehre zum Bäcker und dem Fronteinzug im 1. WK, der ihn bis zum Lebensende zu einem überzeugten Pazifisten machte, lebte er einige Jahre im Untergrund in Wien. 1922 beschloss er freier Schriftsteller zu werden, zwischen 1926 und 1938 arbeitete er in Deutschland und Wien als Lektor bei Verlagen, gründete Zeitschriften, literarische Vereine und Lesekreise und publizierte seine literarischen Werke. Mit der Machtergreifung der Nationalsozialisten wurden seine Bücher verboten und teilweise verbrannt. 1938 wurde er wegen „Kommunistischer Mundpropaganda“ verhaftet und wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 15 Monaten Gefängnis verurteilt. Nach dem Krieg widmete sich Rudolf Geist aktiv dem Wiederaufbau, legte Romane, Gedichte, Theaterstücke, Filmbücher wie auch politische, philosophische und literarische Essays und Arbeiten vor. In seinem Verlag publizierte er u.a. zwei Werke des amerikanischen Autors Upton Sinclair“ (Österreichische Nationalbibliothek). – Einband leicht braunfleckig und etwas berieben, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Pazifismus, Weltkrieg <1914-1918>, Weltkrieg I

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100,--  Bestellen
1 Grundmayr, Franz. Lexikon der Römischkatholischen Kirchengebräuche. Augsburg, Johann Baptist Merz 1801. [2] Bl., 321 S. Interims-Pappband der Zeit.

ADB X, 35 f. – Erste Ausgabe. – F. Grundmayr (1750-1823) „wirkte mit großem Eifer den Grundsätzen der Encyklopädisten entgegen, die auch in Bayern vielfach Eingang gefunden hatten. Im J. 1811 wurde er auf Betreiben des französischen Gesandten zu München verhaftet und nach der Festung Oberhaus nächst Passau verbracht, weil er sich als den Verfasser gewisser durch den Druck verbreiteter Gebete bekannte, in denen man eine Kritik der Willkürherrschaft Napoleons zu entdecken glaubte. Es ist wol anzunehmen, daß ihn nur der bald eingetretene Umschwung der Zeitverhältnisse vor einem schlimmeren Loose bewahrte. Als mit dem J. 1813 Napoleon’s Einfluß auf Baiern gebrochen war, scheint man des Gefangenen auf Oberhaus vergessen zu haben; erst drei Jahre später, 1816, wurde er aus seiner Haft entlassen“ (G. Westermayer in ADB). – Einband etwas angestaubt und fleckig, Stempel auf dem Titelblatt, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Katholische Kirche, Lexica, Liturgie, Liturgiegeschichte

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50,--  Bestellen
1 W(orthington), T(homas), (Editor). Rosarivm siue psalterivm (Rosarium sive psalterium) beatae virginis Mariae. Cum alijs piis exercitijs, ut in Præfatione notatur a T. W. A. editum. Antverpiae (Antwerpen), Johannes Keerberg 1602. 12° (14,5 x 8,5 cm.). [12] Bl., 215 S. mit gestoch. illustr. Titel, 18 Kupfertafeln und 3 gestoch. Vignetten von Jan Collaert nach Marten de Vos. Pergamentband der Zeit.

Graesse VI, 327. – Zweite Ausgabe des zuerst 1600 bei Keerberg erschienenen Rosenkranz-Psalters. Mit den schönen Kupferstichen von Jan Collaer (II, 1561 oder 1566-1627 oder 1628) nach Zeichnungen des flämischen Altmeisters Marten de Vos (auch Maerten de Vos, 1532-1603). Andere Ausgaben enthalten bis zu 35 Kupferstiche; die vorliegende Ausgabe ist jedoch mit den 18 Tafeln und 3 Vignetten vollständig, die alle rückseitig auf Textseiten gedruckt sind. – Der Herausgeber T. Worthington (1549-1627) „wurde nach dem Tod von Dr. Richard Barrett (30. Mai 1599) am 28. Juni vom Kardinalprotektor zum Präsidenten des Douai College ernannt, hauptsächlich durch den Einfluss von Robert Persons, nachdem der Kandidat des Weltklerus abgelehnt worden war. Die ihm übertragene Aufgabe war schwierig, und er scheint nicht die nötige Charakterstärke besessen zu haben. Seit der Rückkehr des Colleges aus Reims im Jahr 1593 hatten sich dessen Schwierigkeiten stetig verschärft, was sich negativ auf die Disziplin auswirkte. Bereits 1596 hatte Worthington selbst eine Denkschrift an den Kardinalprotektor zum Zustand des Römischen Kollegs gerichtet, in der er auf den Niedergang von Douai hinwies, den er den Neuerungen von Dr. Barrett zuschrieb. Seine Präsidentschaft begann daher mit einer päpstlichen Visitation des Kollegs, in deren Folge in Rom neue Statuten ausgearbeitet wurden. Es wurde festgelegt, dass nicht mehr als sechzig Personen von der Stiftung unterstützt werden sollten, dass kein Student zugelassen werden sollte, der nicht für den Rhetorikunterricht geeignet war, und dass alle Studenten verpflichtet waren, zu gegebener Zeit einen Eid auf den Empfang der Priesterweihe abzulegen“ (Wikipedia). – Einband etwas fleckig, sehr gutes sauberes Exemplar.
Second edition of the Rosary Psalter, first published by Keerberg in 1600. Featuring the beautiful copperplate engravings by Jan Collaer (II, 1561 or 1566–1627 or 1628) after drawings by the Flemish Old Master Marten de Vos (also Maerten de Vos, 1532–1603). The first edition contains up to 35 copperplate engravings; however, this edition is complete with its 18 plates and 3 vignettes, all of which are printed on the reverse of text pages. – The editor, T. Worthington (1549–1627), ‘was appointed President of Douai College by the Cardinal Protector on 28 June, following the death of Dr Richard Barrett (30 May 1599), chiefly through the influence of Robert Persons, after the candidate put forward by the secular clergy had been rejected. The task entrusted to him was difficult, and he does not appear to have possessed the necessary strength of character. Since the College’s return from Reims in 1593, its difficulties had steadily worsened, which had a negative impact on discipline. As early as 1596, Worthington himself had addressed a memorandum to the Cardinal Protector concerning the state of the Roman College, in which he drew attention to the decline of Douai, which he attributed to the reforms introduced by Dr Barrett. His presidency therefore began with a papal visitation of the college, following which new statutes were drawn up in Rome. It was stipulated that no more than sixty people should be supported by the foundation, that no student should be admitted who was not suited to the study of rhetoric, and that all students were obliged to take an oath at the appropriate time to receive priestly ordination” (Wikipedia). – Cover slightly stained, a very good, clean copy.

Schlagwörter: Barockliteratur, Baroque, Emblemata, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Theologie

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600,--  Bestellen
1 Noldus, Cecile (geb. 1961 in Breda). (Orchester der Dinge). Folge mit 6 C-Prints auf Fujicolor Crystal Archive Paper, alle verso mit Goldstift signiert. (Hamburg, Griffelkunst-Vereinigung 1998). 40 x 30 cm.

Griffelkunst, Verzeichnis der Editionen 292 C1-C6. – „Welcome to my Universe of Living Things! I am Cecile Noldus, and people call me animator, visual artist, animation filmer, workshop facilitator, event enricher, or simply artist. I am the creator of stories in which things come to life, read more tagging on to my childhood devotions, when I would roam the forests near my home in Brabant, in the Netherlands. To me, plants, stones, and insects all have animistic souls. They tell me stories. They always have. For as long as I can remember I have been trying to connect with these creatures by shaping them out of trash and objects to then animate them, giving them a soul. Recalling the mystic forests of my childhood, I draw, paint or create secret gardens out of various materials, mainly mixed textiles because of its softness and flexibility. I extended my world by sewing dadaistic costumes that can be worn by me or by the audience for performances or animation films. They seem inspired by my hometown hero Hieronymus Bosch; they are manic, colourful, mysterious and brave“ (Cacile Noldus 2024). – Ohne die illustr. Mappe mit dem Titel.

Schlagwörter: Original-Photographie, Signierte Photographie

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240,--  Bestellen
1 Mark, Mary Ellen. Ward 81. Photographs. Text by Karen Folger Jacobs. With an introduction by Milos Forman. Designed by Arne Lewis. New York, Simon and Schuster (1979). Quer-8° (20 x 28 cm.).. 96 p. with 82 duotone plates. Illustrated original cardboard softcover.

Koetzle, Fotografen A-Z 253. Lederman/Yatskevitch, What they saw 255. – First edition. – „In February 1975, photographer Mary Elen Mark and writer and social scientist Karen Folger Jacobs were given permission to live on Ward 81, the women’s security ward of the Oregon State Hospital. During their thirty-sixday stay, Mark photographed, and Jacobs interviewed the ward’s residents, women deemed highly disturbed and a danger to themselves and others. Purposely choosing not to review case files before their visit, Jacobs and Mark interacted with the patients in their daily routines. They were less interested in documenting their mental illness than learning about the women themselves. The resulting book, Ward 81, portrays the women, their mental illness’ contradictions and the institutional response to their treatment and care. Mark first learned of the Oregon State Hospital and the women in Ward 81 in 1974 when she was sent to photograph the cast on the set of One Flew Over the Cuckoo’s Nest, Milos Forman’s 1975 film based on Ken Kesey’s novel about patients in a psychiatric hospital. She vowed to return, and after a year-long request process, she and Jacobs installed themse Ives in the ward. The impact of their time on the ward was significant, with Jacobs stating in the book’s epilogue, „We felt the degeneration of our own bodies and the erosion of our self-confidence. We were horrified at the thought of what we might become after a year or two of confinement and therapy on Ward 81.“ The book contains eighty-two black-and white photographs, with an essay by Jacobs serving as an introduction to the visual flow. In it, she notes that women captured in Mark’s photographs could be in almost any institutional setting, but closer examination reveals their scars and signs of physical abuse, often self-inflicted“ (C. M. Riley in Lederman/Yatskevitch). – A very fine copy.

Schlagwörter: Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie

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240,--  Bestellen
1 Guido de Columnis. Der Trojanische Krieg (Historia destructionis Troiae). Faksimile des Codex 2773 der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien. 2 Bände (Faksimile und Kommentarband). Gütersloh und München, Coron Exklusiv (2007). Folio (39 x 29 cm.). [239] Bl. (farbiges Voll-Faksimile) mit 334 Miniaturen in Gold und Farben; 184 S., [1] Bl. mit 16 Farbtafeln. Weinroter Originaloasenziegenlederband mit ornamentaler Verzierung in Gold-, Farb- und Blindprägung und vier Messingschließen und Orig.-Leinenband mit farbigem Deckelbild in Plexiglas-Kassette.

Eines von 998 numerierten Exemplaren. Mit dem Kommentar von G. Suckale-Redlefsen und R. Suckale. – Das prächtige Faksimile enthält die eigens für diese Handschrift aus dem 15. Jahrhundert übersetzte deutsche Fassung von Columnis’ „Historia destructionis Troiae“. – Die schönen Miniaturen mit höfischen Szenen aus dem Mittelalter, bilden eine Art „Bilderroman“ und stammen zum Teil von Meister Martin. Der Faksimile-Einband entstand nach einem Einband des Codex 2683 aus der Werkstatt des Salzburger Buchkünstlers Ulrich Schreier aus dem Jahr 1481, heute im Besitz der Österreichischen Nationalbibliothek. – Orig.-Rechnung über 14000 € liegt bei. – Tadellos.
Facsimile of the world-famous medieval manuscript with the most comprehensive Troy cycle of all, written after the famous epic from Guido de Columnis from the 13th century. The original is one of the greatest gems of book painting. 1 of 998 numbered copies. Orig. calf over wooden boards with color ornaments and partly gilt-tooled and 4 metal clasps, in orig. calf and plexiglass case.

Schlagwörter: Book painting, Buchmalerei, Faksimile, Handschriften, Middle Ages, Mittelalter, Nummerierte Bücher, Troja, Troy

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