Baudelaire, Les fleurs du mal
Baudelaire, Les fleurs du mal
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Baudelaire, Charles. Les fleurs du mal. Paris, Alphonse Lemerre o. J. (1888). Kl.-8°. [2] Bl., 382 S., [1] Bl. mit 1 Orig.-Radierung (Portrait) nach Emile de Roy. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, dekorativer Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt in gefütterten Pappschuber. (Oeuvres completes, volume I). Haight, Verbotene Bücher 138. – Noch frühe Ausgabe der 1857 bis 1868 in drei Fassungen erschienenen berühmten Gedicht-Sammlung. Das gleich nach der Veröffentlichung wegen Verletzung der öffentlichen Moral verbotene Werk, beeinflusste die Lyriker Arthur Rimbaud, Paul Verlaine und Stéphane Mallarmé und gilt als Ausgangspunkt der modernen europäischen Lyrik. – „1857 Frankreich-Paris: Autor, Verleger und Drucker werden unter dem zweiten Kaiserreich wegen, „Beleidigung des Anstands“ verklagt. Baudelaire wird auf dem Friedhof von Montparnasse verhaftet, wo er gerade in aller Ruhe Boswell’s, „Life of Johnson“ liest. Man verurteilt ihn zu einer Geldstrafe von 300 Francs. – 1866 Belgien-Brüssel: Sechs Gedichte, die aus der Ausgabe der .,Fleurs du Mal“ entfernt werden mußten, werden hier unter dem Titel „Les Épaves“ veröffentlicht und finden auch in Frankreich weite Verbreitung. Victor Hugo schrieb damals an Baudelaire: „Vous dotez le ciel de l’art d’un rayon macabre, vous créez un frisson nouveau.“ – 1949 Frankreich: Offizielle gerichtliche Aufhebung des Verdammungsurteils.“ (A. L. Haight). – Rücken etwas berieben, schönes dekorativ gebundenes Exemplar.
Unser Preis: EUR 60,-- |
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