Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| (Willenbücher, Johann Peter). Praktische Anweisung zur Kenntnis der Hauptveränderungen und Mundarten der teutschen Sprache. Von den ältesten Zeiten bis in vierzehnt Jarhundert, in einer Folge von Probestükken aus den Gothischen, Altfränkischen, oder Oberteutschen, Niederteutschen und Angelsächsischen, mit spracherläuternden Uebersezzungen und Anmerkungen. Leipzig, Crusius 1789. XVI, 181, (3) S. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Linienvergoldung.
ADB XLIII, 267 f. VD18 14177412. – Einzige Ausgabe, selten. – „Man kann dieses Büchlein die erste altdeutsche Chrestomathie für Anfänger und zum Selbstunterrichte nennen. In 12 Abtheilungen gibt W. ausgewählte Stücke aus der althochdeutschen, altniederdeutschen, angelsächsischen und gotischen Prosalitteratur mit Uebersetzung und sehr umfangreichem Commentar. Die gelehrte Leistung ist freilich schwach und steht weit hinter dem zurück, was schon lange vorher Männer wie Dietrich von Stade und Frisch gewußt und gelehrt haben. Eine so plumpe Fälschung wie das „Hilli kroti Woudana“ wird mit Andacht vorgeführt und erläutert. Aber die Absicht des Verfassers, wie sie in der Vorrede dargelegt ist, verdient Anerkennung: W. erklärt die Bekanntschaft mit den älteren Sprachzuständen für jeden nothwendig, der die Muttersprache genauer verstehn wolle, er wünscht, daß diese Kenntniß nicht länger auf wenige Specialgelehrte beschränkt bleibe, sondern daß auch Schulmänner, Juristen, Geschichtskundige danach streben mögen, sie sich anzueignen, und er sieht in dem Mangel an „Vestigkeit in der grammatischen Auslegung“ das größte Hemmniß für den Fortschritt der altdeutschen Studien“ (E. Schröder in ADB). – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Germanistik, Mundart, Mundarten, Philologie, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften |
240,-- | ![]() |
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| Elsasser, Marie. Ausführliches Kochbuch für die einfache und feine jüdische Küche. Unter Berücksichtigung aller rituellen Vorschriften in 3759 Rezepten verfasst. 4. Auflage. Frankfurt a. M., J. Kauffmann 1930. Gr.-8° (23 x 15,5 cm.). 810 S., [3] Bl. Farbig illustr. Orig.-Leinenband.
Weiss 909. – Das erfolgreichste und umfangreichste deutschen Kochbuch der jüdischen Küche. Erschien zuerst 1901. – M. Elsasser (1864 ? – 1907) „verdankt den Grund ihrer Kenntnisse in der jüdischen Küche, ihrer verehrten Großmutter, einer geborenen Pfälzerin, die noch aus der guten, alten Zeit stammte, da die Hausfrau selbst und mit Stolz kochte und sich keine Mühe zu viel werden ließ, um Hausgenossen und Gästen den Tisch gut und erfreuend zu gestalten. Durch sie empfing ich die pfälzischen, rheinischen und süddeutschen Originalrezepte. … Nicht etwa ein Mangel an jüdischen Kochbüchern gab der Verfasserin den Wunsch zu diesem Werke ein, sondern die Überzeugung, daß die bisherigen Kochbücher, obwohl von praktischen und tüchtigen Köchinnen verfaßt, doch nur im Rahmen des Altgewohnten sich bewegen. … Technik, Chemie, Gourmandise … die leichtere Erlangung der Erzeugnisse fremder Länder, alles vereinigt sich … die Art zu speisen zu verändern, gewissermaßen zu modernisieren. Diese Veränderungen aber sind zumeist spurlos an der jüdischen Küche vorbeigegangen, … So glaubt denn die Verfasserin dieses Werk getrost in die Welt senden zu können, sie will anregen, belehren und unterweisen und fühlt sich beglückt, wenn es ihr gelungen sein sollte, dies zu erreichen. Die materiellen Vorteile, die das Buch bringen wird, sind zu gemeinnützigen und wohltätigen Zwecken bestimmt.“ (Aus der Einleitung). – Hinteres Gelenk am Kapital geringfügig beschädigt, Einband etwas angestaubt, Innengelenke leicht angeplatzt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Judaica, Kochbücher |
220,-- | ![]() |
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| Camus, Albert. La peste. Paris, Gallimard (2. Januar 1951). 8°. 332 S., [1] Bl. mit Titel in Rot und Schwarz. Orig.-Pappeinband mit goldgepr. Rückentitel und Rücken- und Deckel-Illustration in Gold und Schwarz (Entwurf: Mario Prassinos) mit Cellophan-Schutzumschlag.
Huret 105 a. KNLL III, 572. – Zweiter Druck der ersten Ausgabe des bekanntesten Romans von A. Camus. – Nr. 2414 von 3130 Exemplaren auf Vélin Labeur. Der erste Druck erschien im Mai 1947 in 2080 num. Exemplaren. – „Albert Camus gelingt in seinem Werk Die Pest eine bemerkenswerte und kaum zu überschätzende Meisterleistung – ein, wie ich finde, auch für jede*n Leser*in erstrebenswertes Kunststück: Camus verbindet Klarsicht, Geradlinigkeit und Realitätssinn mit Optimismus, Menschenliebe und engagierter Solidarität im Angesicht katastrophaler Abgründe. Er verarbeitet in diesem Roman Beobachtungen und Überlegungen aus seiner persönlichen Erfahrung im besetzten Frankreich zur Zeit des Nationalsozialismus. Ein Verdacht oder eine Sorge, die Lektüre dieses Romans liefe auf eine pessimistische und bedrückende Auseinandersetzung allzu menschlichen Umgangs mit einer Katastrophe hinaus, bestätigt sich nicht: Camus bietet uns die Illustration und Reflexion von Möglichkeiten der Menschlichkeit, ohne Rekurs auf einen moralischen Zeigefinger, ohne je übergriffig zu wirken, dafür aber klar und kompromisslos humanitär“ (Svantje Guinebert, Universität Bremen). – „Dans son œuvre La Peste, Albert Camus réussit à effectuer une remarquable prestation magistrale – et, je pense également, une production artistique enviable pour tous les lecteurs : Camus relie la clairvoyance, la rectitude et le sens des réalités à l’optimisme, à la philanthropie et à l’engagement solidaire face aux abîmes catastrophiques. Il travaille et élude dans ce roman des observations et des réflexions concernant ses expériences personnelles au temps de l’occupation de la France durant la période du nazisme. Le soupçon ou la crainte que la lecture de ce roman équivaudrait à une prise en compte pessimiste, oppressante et bien trop humaine face à une catastrophe est infondé : Camus nous présente l’illustration et la réflexion des possibilités de l’humanité sans avoir recours à une attitude doctorale et impérieuse d’un point de vue moral et sans devenir importun, mais en revanche il le fait clairement et avec une intransigeante humanité“ (Svantje Guinebert, Traduction par Guillaume Luschei). – Sehr gutes sauberes Exemplar. |
320,-- | ![]() |
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| Gottfried von Strassburg. Werke. Aus den beßten Handschriften mit Einleitung und Wörterbuch. Herausgegeben von Friedr(ich) Heinr(ich) von der Hagen. 2 Bände. Breslau, Max und Komp. 1823. 8°. XIV, 321 S.; 461, (3) S. mit gestoch. Frontispiz von Ludwig Meyer. Weinrote Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.
ADB X, 335. Goedeke I, 100, 42. NDB VII, 476 ff. – Erste Ausgabe. – I. Tristan und Isolde mit Ulrichs von Turheim Fortsetzung. – II. Heinrichs von Friberg Fortsetzung von Gottfrieds Tristan. Gottfrieds Minnelieder. Die alten französischen, englischen, walisischen und spanischen Gedichte von Tristan und Isolde. Die Texte werden durch ein 139 Seiten umfassendes Wörterbuch erschlossen. – F. H. von der Hagen (1780-1856), „seit 1801 als Referendar am Kammergericht in Berlin, wurde er durch A. W. Schlegels Vorlesungen im Winter 1803/04 zum Studium des Nibelungenlieds geführt. Johannes von Müller förderte seine Bemühungen, indem er ihm Zugang zu Handschriften verschaffte. Schon die Proben einer „Erneuung“ des Nibelungenlieds in der „Eunomia“ 1805 weckten Goethes Aufmerksamkeit; die erste Ausgabe (Der Nibelungen Lied, 1807) veranlaßte ihn zu Stegreifübersetzungen des Liedes, die er in seiner Mittwochsgesellschaft gab. Die Briefe H.s und seines Freundes Johann Gustav Büsching an Goethe haben in den folgenden Jahren viel dazu beigetragen, Goethes Hinwendung zur altdeutschen Poesie und Kunst mit immer neuen Anregungen zu bereichern. … Sprachlich gab er eine Zwischenform von Mittelhochdeutsch und neuhochdeutscher Übersetzung, die Wilhelm Grimms heftige Kritik hervorrief. Der Gegensatz zwischen den Brüdern Grimm und H. sowie späterhin der zwischen Karl Lachmann und H. beruhte vornehmlich auf der autodidaktischen Verfahrensweise H.s bei der Edition mittelalterlicher Texte, die ihm zeitlebens eigentümlich blieb. Ihm kam es auf die stoffliche Erschließung an, kaum auf die philologisch-kritische Wiederherstellung der historisch getreuen Sprachgestalt. 1810 wurde H. nach mehrmaligem eigenem Antrag zum außerordentlichen Professor der deutschen Sprache und Literatur an der neu gegründeten Universität Berlin ernannt, von wo er jedoch schon im folgenden Jahr Büsching nach Breslau folgte. Dort war er als Bibliothekar und als außerordentlicher Professor an der Universität tätig“ (A. Elschenbroich in NDB). – Schönes Exemplar aus der Bibliothek des elsässischen Politikers Eduard Freiherr von Türckheim (1829-1909) mit dessen Wappen-Exlibris. Schlagwörter: Germanistik |
160,-- | ![]() |
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| Krull, Pésci und Debschitz-Kunowski – Der Akt. Zwanzig photographische Aufnahmen weiblicher Körper nach der Natur. Liebhaber-Ausgabe auf Japan, Nummer 4. Dachau, Einhorn-Verlag 1918. Folio (40,7 x 30,5 cm.). Typographischer Titel in Ocker und Schwarz auf Japanpapier und 20 mont. Fotogravüren in Kupfertiefdruck. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel.
Bertolotti 51. Heidtmann 11127. Heiting/Jaeger II, 150 ff. Sichel, Krull 14 ff. – Erste Ausgabe. – Nr. 4 von 50 Exemplaren der Luxusausgabe auf Japan-Papier im Halbledereinband. – Erste Veröffentlichung der erst 21jährigen G. Krull, die nach ihrem Studium in München 1917 ein eigenes Fotoatelier eröffnet hatte. – Die Aktaufnahmen in Kupfer-Handpressendruck von J(osef) Pésci (4), W(anda) v. Debschitz-Kunowski (9) und Germaine Krull (7). – „Der in einer limitierten Auflage herausgegebene Band enthält 20 „photographische Aufnahmen weiblicher Körper nach der Natur“ als Handpressen-Kupferdrucke. 1920 erschien eine zweite Auflage“ (E. Kaufhold in Heiting/Jaeger). – „Germaine Krull established herself as an avant-garde artist in Paris in the 1920s. She had begun to study photography in 1918 in Munich, stimulated by the cultural and political atmosphere in the Bavarian capital, where students, political activists, and artists such as Thomas and Heinrich Mann, Vassily Kandinsky, Richard Strauss, and Rainer Maria Rilke met to dicuss their ideas and projects. Krull later specialized in portrait and nude photography. … The prints were of remarkably high quality, and where pasted onto the leaves by the photographers themselves, who could not afford to pay someone else to do the job. All the nudes are female, and the classicism of the poses, the smoothness of the shadows, the choise of settings, and the printing technique are reminicent of the style of the pictorialist Frank Eugene, who had been the teacher of the photographers represented, and who had just published Hawe, a portefolio of twelve male nudes“ (A. Bertolotti). – „Germaine Krull still seems to be searching for her own photographic language, wavering, as she does, between the photographic styles of her more mature colleagues. Krull used more natural daylight settings, which does give her images a less formal mood. The works included in this book are like photographed versions of classical academic studies. Many are reminiscent of the works of painters, such as the German artist Georg Papperitz. This publication is widely known as Germaine Krull’s first book publication, and therefore an important and appreciated volume amongst photobook lovers. Though the youngest photographer featured here, Krull went on to become the best-known of them all“ (Andreas H. Bitesnich in achtung.photography). – Titel und wenige Tafeln leicht braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktphotographie, Edition de luxe, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
8.500,-- | ![]() |
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| Gessner, Salomon. Mort d’Abel. Poëme de Gessner. Édition ornée d’estampes imprimées en couleur d’apres les dessins de M. (Nicolas André) Monsiau, peintre de l’Académie. (Traduit de l’allemand par Michel Huber). Paris, Defer de Maisonneuve 1793. Folio (36 x 26,5 cm.). 161 S. mit 6 Farbstichen (inkl. Frontispiz) in Punktierstich von (Nicolas) Colibert, (Jean-Frédéric) Casenave und (Pierre-Charles) Clément nach N. Monsiau. Halbpergamentband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Brunet II, 1568. Cohen-de Ricci 436. Fürstenberg 122 und 205. Leemann-van Elck 699. Lewine 211. Sander 780. – Seltene Luxusausgabe auf „grand papier vélin“ mit sechs farbigen Punktierstichen „avant la lettre“ nach Aquarellen von N. A. Monsiau (1754-1837). – Der Pariser Verleger Defer de Maisonneuve veröffentlichte seit 1791 eine Reihe kostbarer illustrierter Bücher, deren Farbstiche allerdings nicht durch Mehrplattendruck, sondern von einer Platte in Punktiermanier nach englischem Vorbild hergestellt worden waren. „Die bekanntesten unter ihnen sind Florians Galatée und Gessners Mort d’Abel, die beide 1793 mit Farbstichen nach Monsiau von Cazenave, Colibert u. a. prächtig gedruckt wurden“ (Lexikon des Buchwesens I, 237). – „Eine nur kurze Blüte auf dem Gebiete der Buchillustration erlebte der aus England eingeführte, in Frankreich zu höchster technischer und künstlerischer Vollendung gelangte Farbstich wahrend der neunziger Jahre in einer kleinen Zahl in beschränkter Auflage hergestellter Prachtpublikationen des Verlegers Defer der Maisonneuve, die in ihrer Zeit keine Nachfolge fanden“ (Kat. Furstenberg S. 88). – Stellenweise im weißen Rand leicht fleckig, gutes breitrandiges, seitlich und unten unbeschnittenes und sauberes Exemplar. Schlagwörter: Edition de luxe, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
750,-- | ![]() |
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| Kellermann, Bernhard. Der 9. November. Roman. Erste Auflage (1. Tausend). Berlin, S. Fischer 1921. 8°. 474 S., [3] Bl. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel.
W.-G.² 11 (dat. falsch nach dem „Copyright 1920“). – Seltene erste Ausgabe. – „Man muß durch das Konstruktive, welches den Roman, wie ein Gitter, überall rundherum umgibt, den Kopf einmal durchgesteckt haben, dann sieht man das Lebendige wirklich bis zum Geblendetwerden“ (Franz Kafka). – Aufgrund seiner pazifistischen und systemkritischen Haltung wurde das Buch 1933 von den Nationalsozialisten verboten und öffentlich verbrannt. – Kanten etwas berieben, schönes Jugendstil-Exlibris, gutes Exemplar der Halblederausgabe. Schlagwörter: Novemberrevolution, Verbotene Bücher, Weimarer Republik |
240,-- | ![]() |
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| Barzilay, Frédéric. La Mirada en el Cos 1940-1993. (Con un ensayo de Antoni Roca). Eivissa, „Sa Nostra“ Caixa de Balears 1994. 4° (28 x 20 cm.). 77, (1) S. mit teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von F. Barzilay „Le regard sur le corps. Pari ! Frédéric Barzilay“. – Der französische Fotograf F. Barzilay (1917-2015), geb. in Saliniki in Griechenland, lebte seit 1927 Frankreich. Beide Eltern wurden unter der deutschen Besatzung nach Auschwitz deportiert und ermordet. Seine ersten Aktfotografien stammen aus dem Jahr 1939. Nach dem Zweiten Weltkrieg machte er eindrucksvolle Aufnahmen von Paris und verschiedenen europäischen Städten, was ihm die Mitgliedschaft in der Bewegung der sogenannten humanistischen Fotografen (Robert Doisneau, Willy Ronis und Lucien Hervé) einbrachte. Das Hauptthema seiner Arbeit ist der weibliche Körper und er etablierte sich als einer der wichtigsten Aktfotografen Frankreichs.1953 bis 1977 war Barzilay Beamter bei der UNESCO. Die erste Einzelausstellung fand 1960 in der Société française de photographie statt. 1965 wurden seine Fotografien erstmals vom Mercure de France in „Les corps illuminés“ veröffentlicht. Barzilay war mit Rotraut, Yves Klein, Dominique und Paul Éluard, Brassaï, Pablo Neruda und Man Ray befreundet. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
300,-- | ![]() |
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| Goethe, Johann Wolfgang von. Goethes Werke. Hamburger Ausgabe in 14 Bänden. Herausgegeben von Erich Trunz. Sonderausgabe. München, Verlag C.H. Beck 1981-1989. 8°. Orig.-Leinenbände mit Orig.-Umschlag.
Sehr gutes Exemplar der Gesamtausgabe in Dünndruck. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
100,-- | ![]() |
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| Proust, Marcel. Auf der Suche nach der verlorenen Zeit. [aus d. Franz. übers. von Eva Rechel-Mertens … Der Text folgt der Frankfurter Ausgabe der Werke Proust]. 1. Aufl. 7 Bände. Frankfurt am Main, Suhrkamp 2004. Kl.-8°. Rote Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentitel. in Orig.-Pappschuber.
Schuber stellenweise leicht berieben, schönes, sauberes Exemplar der Dünndruckausgabe. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben |
100,-- | ![]() |
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| Fromm, Erich. Gesamtausgabe. Herausgegeben von Rainer Funk. 1. Auflage, 1. [Dr.]. 10 Bände. München, Deutscher Taschenbuch-Verlag (dtv) 1989. 8°. Orig.-Kartonumschläge.
Geringf. Gebrauchsspuren und gebräunt, Kopfschnitte teils etwas fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Philosophie, Psychologie, Sozialpsychologie, Soziologie |
100,-- | ![]() |
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| Kafka, Franz. Gesammelte Werke in zwölf Bänden. 12 Bände. Frankfurt am Main, Fischer-Taschenbuch-Verlag 1994. 8°. Illustr. Orig.-Kartonumschläge. (Fischer-Taschenbücher).
Geringf. Gebrauchsspuren, sehr gutes, sauberes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
120,-- | ![]() |
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| Fontane, Theodor. Romane und Erzählungen. in acht Bänden. 8 Bände. Berlin, Weimar Aufbau-Verlag 1969-1993. 8°. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel
Ein Umschlag oben mit kleiner Randläsur und Knickspuren, sonst sehr gutes, sauberes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
60,-- | ![]() |
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| Documenta 5. Befragung der Realität. Bilderwelten heute. Kassel 30. Juni bis 8. Oktober 1972. Neue Galerie Schöne Aussicht. Museum Fridericianum Friedrichsplatz. Kassel 1972. 4°. 693 S. mit zahlr. teils farb. Abbildungen. Illustr. orangefarb. Orig.-Kunststoff-Ring-Ordner (Entwurf: Ed Ruscha).
Der wichtigste Documenta-Katalog. – Enthält nach dem Titel und Vorwort den Übersichtskatalog „Rundgang vom 4. Juni 1972“. Wie meist sind die Registerblätter 19 bis 24 ohne Inhalt (Nr. 25 Fotonachweis enthält ein Blatt). – Sehr gut erhalten. Schlagwörter: Avantgarde, Concept-art, Fluxus, Konzeptkunst, Pop art |
240,-- | ![]() |
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| Hesse, Hermann. Romantische Lieder. Dresden, Leipzig, E. Pierson’s Verlag 1899 (eig. Herbst 1898). 8°. 44 S. Farbig illustr. Orig.-Leinenband mit Goldschnitt.
Slg. Borst 4346. Klimann/Silomon 1. Hesse-Katalog Marbach 1977, 223. Mileck II, 1. Waibler E 125. W.-G.² 1. – Erste Ausgabe der ersten Veröffentlichung in der seltenen gebundenen Ausgabe (vgl. Abbildung im Marbacher Hesse Katalog S. 203). Gleichzeitig erschien auch eine broschierte Ausgabe mit einer stilisierten Waldlandschaft auf dem Vorderdeckel. Da Hesse den Druck mit 175 Mark privat bezuschussen musste, griff der Verlag auf eine für die Jahrhundertwende typische, aber kostengünstige ornamentale Reihen- oder Standardgestaltung zurück, statt einen bekannten Künstler separat mit einer exklusiven Bildillustration zu beauftragen. – „Maria und Frau Gertrud gewidmet – Seht, der Fremdling ist hier, der aus demselben Land / Sich verbannt fühlt wie ihr, traurige Stunden sind / Ihm geworden; es neigte / Früh der fröhliche Tag sich ihm. (Novalis)“ – „Schon als Zwölfjähriger begann Hesse erste Gedichte zu schreiben. 1890 machte er dramatische Versuche; ‚Aus deutscher Vorzeit‘ ist der Titel einer Geschichte, die im selben Jahr entstand. „Von meinem dreizehnten Jahr an war mir das eine klar, daß ich entweder ein Dichter oder gar nichts werden wolle“, schrieb er 1925 in seinem nach Jean Pauls Vorbild als ‚Konjekturalbiographie‘ bezeichneten ‚Kurzgefaßten Lebenslauf‘ (GW 6, S. 393 f.). Die Gedichte der ersten gedruckten Sammlung stammen aus der Zeit zwischen Februar 1897 und Juni 1898. ‚Ich bin ein Stern‘ und ‚Chopin II/III‘ entstanden früher. Hesse stellte den Band im Juli 1898 zusammen. Von 600 Exemplaren der Erstauflage wurden im Erscheinungsjahr 43 broschierte und 11 gebundene Exemplare verkauft, 25 Freistücke abgegeben und 43 Rezensionsexemplare verschickt. Pierson war ein in der Branche bekannter Kommissionsverlag, der gegen Bezahlung der Druckkosten vielen Autoren ein Debut erlaubte“ (B. Zeller in Hesse-Katalog, Marbach). – Zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Vorsatz „Wilhelm Günzler“ und Widmung auf dem Titelblatt „Heiner s. l. Wilhelm zur frdl. Erg Weihnachten 1900“ – Wilhelm Günzler (1876-1960), Chefredakteur des Stuttgarter Neuen Tagblatts, stand Zeit seines Lebens mit Hesse in Kontakt, so findet sich im Schweizer Literatur-Archiv in Bern ein Brief von Günzler an Hesse aus dem Jahr 1954. – Vorderes Innengelenk geringfügig angeplatzt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Erstlingswerk, Lyrik |
2.800,-- | ![]() |
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| Arnold GmbH. 60 Jahre L. & C. Arnold GmbH (1871-1931). Katalog B 31. Grösste deutsche Stahlmöbel-Fabrik. Werke in Schorndorf-Stendal-Kempen/Rh. Stuttgart, Strecker und Schröder (1931). 4° (25 x 17,5 cm.). 176 S. mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Seltener Verkaufskatalog des ältesten deutschen Herstellers von Stahlrohrmöbeln. – Mit Sitzmöbeln und Tischen, Fluhrgarderoben, Nacht- und Waschtischen, Stahlrohr- und Polsterbetten und Metall- und Stahlrohrmöbel für Krankenanstalten. – „1871 gründen Louis Arnold und sein Sohn Carl die Eisenmöbelfabrik L.&C. Arnold im baden-württembergischen Schorndorf und eröffnen 1889 das bis heute als einziges erhaltene Werk in Stendal. Bis 1926 entwickeln sich die Arnold Werke zu den führenden Stahlrohrmöbelherstellern in Europa: 1.400 Mitarbeiter produzieren Gartenmöbel, Stahlrohrbetten, Stühle, Garderoben und u.a. Tische. In den Zwanziger Jahren erweist sich die Nachbarschaft zum Bauhaus Dessau als glückliche Fügung. Die Bauhäusler streben nach einer Zusammenarbeit mit der Industrie. L.& C. Arnold in Stendal bietet sich als experimentierfreudiger Kooperationspartner an, und so entstehen visionäre Ideen, gemeinsame Prototypen und erfolgreiche Wettbewerbsbeiträge. 1927 zeigt L&C auf der Werkbundausstellung in Stuttgart einen von Mart Stam entwickelten und von L&C gefertigten ersten hinterbeinlosen Stuhl, den heutigen Freischwinger. 1930 startet in Stendal die umfangreiche Serienproduktion von verchromten Stahlrohrmöbeln für den Innenraum. Auch Entwürfe weiterer Bauhäusler werden realisiert: Unter anderem entsteht 1933 eine exklusive Produktion für Marcel Breuer von über 36 Modelle im Bauhaus Stil. Die Ausstattung des Luftschiffs „Hindenburg“ mit Aluminium Sitzmöbeln und Tischen 1936 zeigt L&C’s hohe Fertigungskunst und macht das Unternehmen auch international bekannt. Originalmöbel können bis heute im Werk Stendal sowie im Zeppelinmuseum in Friedrichshafen besichtigt werden“ (lc-stendal(dot)de, L & C stendal). – Beiliegen: Ergänzungs-Blätter 2/1 und 3/1 „Neuheiten Frühjahr 1937“ – Prospekt 33 „Stahlrohr-Bettstellen für Unterkunftsräume aller Art“ (Verlags-Nr. 2. 1. 1. VII. 7.) mit Preisliste. – 2 Orig.-Stoffmuster „B 7“ und „2510“. – Preis-Liste für Polster-Artikel, Juli 1936 und Preisliste für Neuheiten Frühjahr 1937. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, Furniture, Furniture design, Innenarchitektur, Interior design, Möbel, Sales catalogues, Stahlrohrmöbel, Steel-tube furniture, Verkaufskataloge |
220,-- | ![]() |
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| Primisser, Aloys. Die kaiserlich-königliche Ambraser-Sammlung. Wien, im Verlage des Verfassers und in Commission bei J. G. Heubner 1819. 8°. X, [1] Bl., 401, (2) S. mit 2 lithogr. Tafeln, davon 1 als Frontispiz. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
ADB XXVI, 590 f. – Erste Ausgabe. Der erste gedruckte Katalog der berühmten Ambrasser Sammlung in Innsbruck. Der Katalog, in vier Abteilungen gegliedert beschreibt: I. Rüstungen und Waffen (die berühmte Ambraser Rüstkammer); II. Gemälde (unter anderem die bekannte Porträtgalerie); III. Die Kunst- und Wunderkammern (Kuriositäten, Exotika, Korallen, wertvolle Handwerkskunst); IV. Handschriften, Bücher, Kupfer- und Holzstiche. Ergänzt wird der Katalog durch eine Geschichte des Schlosses und der Sammlung von Ambras und biografische Skizzen der Fürsten und Feldherren, deren Besitztümer und Porträts Teil der Sammlung waren. – A. Primisser (1796-1827) wurde 1816, nach dem Tod seines Vaters Johann Baptist Primisser, wie dieser Schlosshauptmann von Schloss Ambras und betreute die kaiserliche Sammlung, welche einer der bedeutendsten Sammler der Habsburgerdynastie: Erzherzog Ferdinand II. (1529–1595) zusammengetragen hat. – Stellenweise etwas braunfleckig. – Beigebunden: (Graf Franz I. zu Erbach-Erbach). Kurze Beschreibung des Rittersaales in dem Schlosse zu Erbach im Odenwalde und in demselben aufgestellten Rüstungen und Waffen. 3. Auflage. Amorbach, H. W. Volkhardt 1819. 52 S. – Zuerst 1812 erschienener Katalog der Waffen-Sammlung von Graf Franz I. zu Erbach-Erbach (1754–1823). – Gelenke etwas berieben, gut erhaltener Sammelband mit zwei seltenen Katalogen bedeutender Waffensammlungen. Schlagwörter: Austriaca, Odenwald, Österreich, Rüstungen, Waffen, Waffengeschichte |
160,-- | ![]() |
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| Piene, Otto. More sky. Cambridge, Massachusetts, London, MIT Press (1973). 4°. 237 S. mit teils farbigen Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von Otto Piene, datiert „VIII. 11-78“. – Manifest für Pienes sogenannte Sky Art (Himmelskunst) – Kunstwerke, die im Einklang mit der Natur in den Dimensionen des Himmels realisiert werden. Ursprünglich 1970 als Ringordner und 1973 als erweitertes Buch veröffentlicht, gilt „More Sky“ als das erste umfassende Kompendium von Piene nach seiner Zeit in der deutschen ZERO-Bewegung. Vom 17. Juli bis 31. August 2014 zeigten die Neue Nationalgalerie und die Deutsche Bank KunstHalle unter dem Titel „Otto Piene. More Sky“ eine viel beachtete Retrospektive seines Früh- und Spätwerks. Am Abend des 19. Juli 2014 versammelten sich tausende Besucher vor der Neuen Nationalgalerie. Trotz anfänglicher Windprobleme stiegen gegen Mitternacht drei bis zu 90 Meter hohe, illuminierte Luftskulpturen in Sternenform über dem Museumsdach in den Berliner Nachthimmel auf. Das Event markierte das Ende eines Lebenswerks. Otto Piene verstarb überraschend am 17. Juli 2014 im Alter von 86 Jahren – exakt am Eröffnungstag der Ausstellung und nur zwei Tage vor seinem letzten großen Himmelsspektakel. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Kinetic sculpture, Pop art, Signed books, Signierte Bücher, Widmungsexemplar, ZERO |
240,-- | ![]() |
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| Newton – Brewster, David. Sir Isaak Newton’s Leben. Nebst einer Darstellung seiner Entdeckungen. Uebersetzt von B. W. Goldberg, mit Anmerkungen von H(einrich) W(ilhelm) Brandes. Leipzig, Georg Joachim Göschen 1833. 8°. XX, 343 S., [2] Bl. mit gestoch. Portrait von Fr(iedrich) Fleischmann und 1 gefalteten Kupfertafel. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und dekorativer Rückenvergoldung.
Wallis 369.6. Vgl. Babson Coll. 257. – Erste deutsche Ausgabe; die englische Originalausgabe erschien 1831 in London. – Der Erfinder, Physiker und Wissenschaftshistoriker D. Brewster (1781-1868) war fasziniert von Isaac Newton. Nachdem er die vorliegende Biographie Newtons veröffentlicht hatte, sicherte er sich exklusiven Zugang zu Newtons privaten Nachlässen (den Portsmouth Papers). Daraufhin veröffentlichte er 1855 das zweibändige, weitaus detailliertere Standardwerk „Memoirs of the Life, Writings, and Discoveries of Sir Isaac Newton“. Brewster war Mitbegründer der British Association for the Advancement of Science und später Rektor der Universität St. Andrews sowie der Universität Edinburgh. 1831 wurde er von König Wilhelm IV. zum Ritter geschlagen außerdem wurde er unter anderem mit der renommierten Copley-Medaille, der Rumford-Medaille und der Royal-Medaille der Royal Society ausgezeichnet. – Durchgehend etwas braunfleckig und gebräunt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Physik |
160,-- | ![]() |
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| Seuss, Juergen, Gerold Dommermuth und Hans Maier. London Scene. Frankfurt a. M., Büchergilde Gutenberg (1969). Gr.-8°. 42 S. und 92 teils farbige Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Nicht bei Heidtmann. – Erste Ausgabe der wohl besten Foto-Dokumentation der Swinging Sixties in London. – Mit 1 Orig.-Photographie von J. Seuss „British Oak Dart Club″ (Silbergelatine, 19,5 x 26,5 cm., rückseitig mit Stempel des Fotografen). – London Scene „ist kein Bildband im üblichen Sinn. Das Bildmaterial ist bestechend; führt den Leser mitten hinein in die Scene; zeigt was wirklich ist. Manifeste, Plakate, Pamphlete, die ‚International Times‘ und andere Underground-Publikationen werden im Text zitiert und gezeigt“ (Klappentext). – Der Buchgestalter, Typograph, Verleger und Fotograf J. Seuss (1935-2023) „hat die Buchgestaltung der Büchergilde Gutenberg jahrzehntelang geprägt und wurde mit zahlreichen (über 100 nationale und internationale) Auszeichnungen und Preisen gewürdigt. Er hat zudem Bücher für andere Verlage, wie etwa C.H. Beck, Faber & Faber, Aufbau, gestaltet. … Juergen Seuss führte selbst einen eigenen, kleinen Verlag, den BrennGlas Verlag: Dort verlegte er unter anderem „Das Tagebuch eines Laien“ (von Wieland Herzfelde) oder „Vom Ornament zur Linie, ein Buch über den frühen Insel-Verlag“. Er hat Gedichte geschrieben, Texte über Buchästhetik verfasst, er hat fotografiert (″London Scene“, 1969, „Beat in Liverpool“, 1965). Es gab Kontakte und gibt Briefwechsel unter anderem mit Hans Joachim Schädlich, Peter Rühmkorf (einige Briefe bei Kalliope), Peter Härtling, Jochen Gelberg, Werner Mittenzwei. Von 1985 bis 2000 war Juergen Seuss Professor für Buchkunst an der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, dort lernte er seine spätere Frau Nanna kennen. … „Seine Begeisterungsfähigkeit für das Buch und seine gestalterische Kraft, mit der er das ganze Buch von innen nach außen durchgestaltet hat, zeichnen ihn aus sowie sein Engagement, bezahlbare Literatur von guter Qualität – und dies schloss seine Arbeit als Hersteller in der Auswahl der Materialen unbedingt mit ein – zu produzieren“, würdigt Nanna Seuss ihren verstorbenen Mann“ (Börsenblatt vom 24. April 2023). – Schutzumschlag am Rückendeckel mit geringfügiger Randläsur, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: London, Pop art, Pop-Kultur, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Street photography |
220,-- | ![]() |
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| Baumann, Franz Ludwig und Josef Rottenkolber. Geschichte des Allgäus. I. Von der ältesten Zeit bis zur Zeit der schwäbischen Herzöge (1268). – II. Das spätere Mittelalter (1268-1517). – III. Die neuere Zeit (1517-1802). – IV. Das 19. Jahrhundert. – Neudruck der Ausgaben, Kempten und München 1883-1938. 4 Bände. Aalen, Scientia-Verlag 1973. Gr.-8°. Mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Kunstledereinbände.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Allgäu |
160,-- | ![]() |
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| Willkomm, Moritz. Bilder-Atlas des Pflanzenreichs. Nach dem natürlichen System bearbeitet. 68 fein kolorierte Tafeln mit über 600 Abbildungen und 96 Seiten Text. Esslingen, J. F. Schreiber (1885). 4° (31 x 23 cm.). VIII, 88 S. und 68 farblithogr. Tafeln. Orig.-Leinenband mit farblithogr. Deckelbild.
Vgl. Seebaß II, 1823. Wegehaupt II, 2299. Nissen, Suppl. 1814 (alle frühere Ausgaben herausgegeben von G. H. v. Schubert). – „Durch die Herausgabe des sogenannten Schreiberschen Bilderatlasses zum Unterricht der Jugend im außer- und innerschulischen Bereich hat er (G. H. v. Schubert) auf die Entwicklung der belehrenden Funktion des schulischen Wandbildes einen bedeutenden Einfluß ausgeübt“ (R. Stach in LKJ IV, 493). – Rücken stärker berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk, sonst gut erhaltenes Exemplar. Schlagwörter: Botanik |
120,-- | ![]() |
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| Reineke Fuchs – Schopper, Hartmann. Speculum vitae aulicae. De admirabili fallacia et astutia vulpeculae Reinikes libri quatuor … Frankfurt a. M., (Nicolaus Basse) 1579. Kl.-8° (14,5 x 8,5 cm.). (10) Bl., 465 S., (10) Bl. mit Druckermarke in Holzschnitt und 57 (9 wdh.) Holzschnitten von Jost Amman. Kalbslederband des 19. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild, Linienvergoldung, Deckelfiletten und goldgepr. Monogramm am Fuß.
Adams II, 704. Andresen I, 350, 221. Becker, Amman 5 g (nennt für diese Ausg. nur 51 Holzschn.). Brunet IV, 1222. Goedeke II,105,112. Graesse VI, 82. Hollstein II, 43. Menke II, 6. – Dritte Ausgabe der lateinischen Bearbeitung des Reineke Fuchs durch Hartmann Schopper (1542-1595). Der 1567 erschienene Erstdruck von Schoppers Reineke Fuchs war mit 40 Holzschnitten von Virgil Solis ausgestattet. – „In einer vom 20. Dez. 1566 datierten umfangreichen „Epistolae dedicatoria“ in schwungvollen Distichen widmete er das Werk dem Kaiser Maximilian… die einzelnen Kapitel des Gedichtes sind in jambischen Versen wiedergegeben; jedem Kapitel sind „Commentaria“ beigefügt, meist nur moralische Betrachtungen, die häufig mit den Worten „Observa ex hoc capite“ beginnen, ein „Argumentum“ in Distichen geht jedem Kapitel voraus“ (ADB). – Gelenke unauffällig restauriert, Ecken etwas bestoßen, Titelblatt etwas angestaubt und fleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Literatur, Reineke Fuchs, Volksbücher |
3.500,-- | ![]() |
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| Roth – Dobke, Dirk. Dieter Roth, Druckgraphik. Catalogue raisonné 1947 – 1998. Hamburg, London, Edition Hansjörg Mayer (2003). 4°. 339 S. mit 528 meist farbigen Abbildungen und 1 num. Farbtafel (65/100). Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
80,-- | ![]() |
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| Rothko – Anfam, David. Mark Rothko. The works on canvas. New Haven, London and Washington, Yale University Press (1998). 4°. 708 p. with 834 coloured illustrations. Publisher’s cloth binding with a colour-illustrated dust jacket in a colour-illustrated half-linen slipcase. (Catalogue raisonné, Vol. 1).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Abstract expressionism, Abstrakter Exempressionismus, Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
240,-- | ![]() |
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| Vallotton, Maxime et Charles Goerg. Félix Vallotton. Catalogue raisonné de l’oeuvre gravé et lithographié. Catalogue raisonné of the printed graphic work. Genève, Les Édions de Bonvent (1972). Quer-4°. XXIII, 285 p. avec de nombreuses illustrations. Couverture illustrée en carton.
Catalogue raisonné des 237 gravures sur bois, eaux-fortes et lithographies connues de Vallotton, y compris les variantes et les études préliminaires. – Sans le coffret en carton, très bel exemplaire. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
380,-- | ![]() |
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| Stöber, Karl. Erzählungen. Gesammt-Ausgabe mit Zeichnungen nach Ludwig Richter. 2. Auflage (I und II) und 1. Auflage. 3 Bände. Dresden, Julius Naumann 1843-1846. 8°. VI, [1] Bl., 287 S.; IV, 291, (1) S.; Titel, 296 S. mit 12 Radierungen und 5 Lithographien nach L. Richter. Halblederbände der Zeit mit Romantiker-Vergoldung.
ADB XXXVI, 274 f. Hoff-Budde S. 351 ff. Rümann 2123. Wegehaupt I, 2091 und 2091. – „Nachdem St. seit 1811 das Gymnasium zu Ansbach besucht hatte, studirte er von 1814—1818 in Erlangen Theologie und übernahm dann im folgenden Jahre die Stelle eines Pfarradjuncten und Subrectors in seiner Vaterstadt (Pappenheim an der Altmühl). Hier schrieb er, zunächst für seine Schüler berechnet, seine „Lieder und Erzählungen für die reifere Jugend“, welche er dem Pfarrwaisenhaus in Windsbach als Geschenk überließ und die von diesem (1837) durch den Druck veröffentlicht wurden. Durch diese Erzählungen wurde der bekannte Missionsfreund, Dr. Christ. Barth in Calw, auf den Verfasser aufmerksam und gewann ihn als einen fleißigen und einflußreichen Mitarbeiter für die von ihm herausgegebenen Jugendblätter (Stuttgart, Steinkopf). … Bereits im J. 1841 war die Zahl der „Erzählungen“ Stöber’s so angewachsen, daß er eine Gesammtausgabe veranstalten konnte, die, mit Zeichnungen von Professor Richter geschmückt, 3 Bände umfaßte (4. Aufl. in 2 Bdn. 1876); eine Volksausgabe in 12 Bdchn. erschien 1870—1871. … Ein großer Theil der Geschichten Stöber’s eignet sich in erster Linie für Kinder, und sie sind darum auch ein Schmuck vieler Lesebücher geworden“ (F. Brümmer in ADB). – Gelenke berieben und bei Band II unten angeplatzt, stellenweise braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
90,-- | ![]() |
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| (Elster, Johann Daniel). Fahrten eines Musikanten. Herausgegeben von Ludwig Bechstein. 2., verbesserte, und mit viertem Band vermehrte Auflage in zwei Theilen. 4 Teile in 2 Bänden. Frankfurt a. M., Meidinger Sohn & Comp. 1854-1855. 8°. VIII, 382 S., [1] Bl.; IV, 367 S. Typogr. Orig.-Pappbände.
Goedeke XIII, 163, 45, 26. – Erweiterte Ausgabe des zuerst 1837 erschienenen autobiographischen Romans. – J. D. Elster (1796-1857) war 1817 Mitbegründer der Leipziger Burschenschaft und nahm als deren Abgeordneter am berühmten Wartburgfest teil. 1822 zog er als Freiwilliger (Philhellene) in den Griechischen Unabhängigkeitskrieg. Er überlebte als einer der wenigen Augzeugen die verlustreiche Schlacht von Peta und verarbeitete dies später in seinem Buch „Das Bataillon der Philhellenen“ (1828). Seit 1823 lebte er vorwiegend in der Schweiz und in Süddeutschland. 1826 gründete in Baden den ersten Männerchor und in den 1830er Jahren arbeitete er unter anderem als vielbeachteter Theaterkapellmeister und Klavierlehrer in Zürich. Ab 1846 war er als Musiklehrer am neu gegründeten Lehrerseminar im ehemaligen Kloster Wettingen tätig, wo er bis zu seinem Tod wirkte. – Rücken etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Autobiographie, Musik |
120,-- | ![]() |
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| Meyer, C(onrad) Ferdinand. Huttens letzte Tage. Eine Dichtung. Leipzig, H. Haessel 1872. Kl.-8° (16,8 x 11 cm.). VIII, 126 S., [1] Bl. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Deckeltitel.
Slg. Borst 3126. Brieger 1743. NDB XVII, 299 ff. W.-G.² 6. – Seltene erste Ausgabe des berühmten Gedichtzyklus, der C. F. Meyer (1825-1898) zum literarischen Duchbruch verhalf. – „Der Zyklus besteht aus acht Kapiteln mit 71 Strophen. Er handelt vom sterbenskranken Ritter und Humanisten Ulrich von Hutten, der auf die Insel Ufenau kommt und sich einrichtet, um dort seine letzten Tage zu verleben. Ungebeugt rechtfertigt er seinen Kampf für die Reformation und wider das Papsttum“ (Wikipedia). – In jambischen Reimpaaren blickt Hutten im Angesicht des Todes auf sein bewegtes Leben zurück. Er reflektiert seinen Kampf gegen das Papsttum, seine Verbindung zu Martin Luther und seine Ideale. Ein berühmtes Zitat aus dem Werk lautet: „Ich bin kein ausgeklügelt Buch, ich bin ein Mensch mit seinem Widerspruch“. – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Lyrik |
80,-- | ![]() |
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| Stifter, Adalbert. Der Nachsommer. Eine Erzählung. (Herausgegeben von Max Stefl und Max Scherrer). 3 Teile in 1 Band. St. Gallen, Fehr’sche Buchhandlung 1919. Gr.-8° (23,3 x 16,3 cm.). 615, [2] S. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
Seltene erste Ausgabe der ungekürzten Urfassung des berühmten Bildungsromans. Die erste Ausgabe erschien 1857 in Pest. 1919 erschien auch eine Ausgabe mit den berühmten Illustrationen von Ferdinand Staeger in München. – „Wenn man von Goethes Schriften absieht und namentlich von Goethes Unterhaltungen mit Eckermann, dem besten deutschen Buche, das es gibt: was bleibt eigentlich von der deutschen Prosa-Literatur übrig, das es verdiente, wieder und wieder gelesen zu werden? Lichtenbergs Aphorismen, das erste Buch von Jung-Stillings Lebensgeschichte, Adalbert Stifters Nachsommer und Gottfried Kellers Leute von Seldwyla, – und damit wird es einstweilen am Ende sein“ (Friedrich Nietzsche, Menschliches, Allzumenschliches 1878). – Vorsätze etwas braunfleckig, gutes Exemplar der schönen Halblederausgabe. |
70,-- | ![]() |
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| Hofmann, Johann Jakob. Lexicon Universale Historico – Geographico – Chronologico – Poetico – Philologicum. 2 Bände. Basel, Johann Hermann Widerhold 1677. Folio (37 x 24 cm.). [8] Bl., 1064 S.; Titel, 600, 120 S., [18] Bl. mit Titel in Rot und Schwarz, gestoch. Frontispiz (von Haffner nach Raidel, 2 Titelvignetten in Holzschnitt und Schlußvignette. Pargamentbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern.
Brunet III, 248. Humpert 5434. Lenz, Kleine Geschichte großer Lexika S. 80. Slg. Seemann 262. VD17 1:044841Q. Zischka S. XXXVII und 5. – Seltene erste Ausgabe. Eine wesentlich erweiterte zweite Ausgabe erschien 1698 in Leiden. – „Das Frontispiz von Haffner nach Raidel zeigt in symbolischer Form die Tätigkeit des Lexikographen, durch den das Geschehen festgehalten wird, Saturn versinnbildlicht die eilende Zeit, die Erdkugel veranschaulicht die Universalität der Enzyklopädie. … Johann Jakob Hof(f)mann (geb. 11. 9. 1635, gest. 10. 5. 1706) war Professor für griechische Geschichte und Sprache in Basel. … Das zu den Eigennamenlexika zählende Nachschlagewerk ist das erste Nicht-Sprachwörterbuch das sich Lexikon nennt. Das alphabetisch geordnete Werk verfügt über ein Register der Begriffe, die zwar erwähnt, aber ohne eigenes Stichwort geblieben sind, was in der damaligen Zeit sehr selten war. … Das Werk übernimmt aus älteren Werken, wie denen des Stephanus und Lloyd, ganze Artikel einschließlich ihrer Fehler. Es ist zur Gänze in lateinischer Sprache abgefaßt, viele Originalzitate werden in griechischer und hebräischer Sprache angeführt. Der Schwerpunkt liegt auf Geschichte, Biographie und Geographie“ (M. Peche in Slg. Seemann). – „Als einziges großes Sachwörterbuch des Humanismus im deutschen Sprachgebiet hat es dennoch eine bleibende Bedeutung. Beachtenswert im Inhalt ist auch die geradezu als modern zu wertende Tatsache, daß das Werk ein Verzeichnis der Begriffe enthält, die zwar enthalten und erläutert sind, aber kein eigenes Stichwort haben“ (W. Lenz). – Einbände angestaubt, etwas fleckig und bestoßen, Rückenschilder von Band I mit Fehlstellen, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Lexica |
650,-- | ![]() |
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| Schedel, C. F. B. Praktische und bewährte Anweisung zur Destillirkunst und zur Fabrikation der Liköre und Aquavite, der doppelten und einfachen Branntweine, überhaupt aller bekannten, trinkbaren Spirituosen, aller Bedürfniß– und Luxusgetränke auf warmem und kaltem Wege. Nebst Vorschriften über die Verfertigung wohlriechender Wasser, über beliebte Tafelgetränke und heilkräftige Elixire : mit 1 Tafel Abbildungen. 7. verbesserte und vermehrte Auflage bearbeitet und herausgegeben von N(ikolaus) Graeger. Weimar, Bernhard Friedrich Voigt 1871. 8°. XXIV, 334 S., [1] Bl. Moderner Halbleinenband mit goldgepr. Rückentitel (Orig.-Umschlag beigebunden). (Neuer Schauplatz der Künste und Handwerke, 24. Band).
Engelmann, Bibliotheca technologica 282. – Zuerst 1826 erschienenes umfassendes Handbuch zur Spirituosenherstellung mit zahlreichen Rezepten. – Ohne die lithographierte Tafel, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Getränke, Likör, Spirituosen |
60,-- | ![]() |
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| Snellen, Agatha. In der Maeusewelt. Eine neue Erzaehlung mit Klavier. Aus dem Holländischen. Mit Musik von Catharina van Rennes. Zeichnungen van (!) L(udwig) W(illem) R(eijmert) Wenckebach. (Deckeltitel). Stuttgart, Felix Krais o. J. (1895). 4°. 28 S. mit 9 farblithogr. Illustrationen, Vignetten und Buchschmuck. Illustr. Orig.-Halbleinenband.
Buchmesse 226. Doderer/Müller S. 270 f. Hobrecker, Braunschweig 7296. Ries 970, 1. Seebaß II, 1902. – Erste deutsche Ausgabe, selten. – „Sehr originelles Jugendstil-Kinderbuch, das die Traumerlebnisse zweier Kinder in der Mäusestadt erzählt, wobei der Text immer wieder durch längere oder kürzere Musikpassagen unterstrichen oder verlebendigt wird (ähnlich wie in dem bekannten russischen „Peter und der Wolf“-Märchen). Zu Beginn eine kurze Anweisung, wie die Geschichte Kindern vorgetragen werden soll“ (A. Seebaß). – Durch die ungewöhnliche Konzeption sollte bei den Kindern „(d)ie musikalische Fantasie (geweckt) und das musikalische Gedächtnis (geschärft) werden“ (Vorwort). – Wenig bekannt ist das ausgezeichnet illustrierte Bilderbuch „In der Mäusewelt“… Zwar ist die lebendige Bildbewegung von Jugendstil-Charakter, doch im Ganzen ist hier eine eigenständige, nur wenig vom Zeitgeschmack beeinflußte Leistung zu sehen.“ (H. A. Halbey in LKJ II, 100). – Die niederländische Originalausgabe erschien 1894 bei Beijers in Utrecht mit dem Titel „In de muizenwereld“. 1899 erschien in Amsterdam eine Ausgabe ohne Musikbeigaben. – Der Maler und Graphiker L. W. R. Wenckebach (1860-1937), Onkel von Ludwig Oswald W., studierte bei D. van Lokhorst und J. E. van Heemskerck in Amsterdam. Er illustrierte einige Kinderbücher, darunter auch E.T.A. Hoffmanns „Nußknacker und Mausekönig“ (1898), von denen jedoch nur das vorliegende in deutsch erschienen ist. – Deckel teils stärker angestaubt, zeitgenöss. Besitzvermerk, im unteren Blattrand teils etwas fingerfleckig. Schlagwörter: Jugendstil, Krais, Mäuse, Musik, Niederl. Kinderbücher |
120,-- | ![]() |
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| Sládek, Josef Václav. Na hrobech indiánských. (Za spolupráce Miroslava Micka uspotadal Frantisek Necasek). Praha, Ceskoslovensky Spisovatel 1951. 4° (25,5 x 20,5 cm.). 62 stran, [2] listy se 7 tabulkami podle kreseb Mikoláše Aleše. Polokožená vazba s barevnou ilustrací na desce v originální akvarelové technice.
Erste Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Josef Václav Sládek (1845–1912), einer der wichtigsten Lyriker der tschechischen Literatur, lebte von 1868 bis 1870 in den USA. Die Unterdrückung der amerikanischen Ureinwohner und das Schicksal der afroamerikanischen Bevölkerung machten einen tiefen Eindruck auf ihn. Diese Erfahrungen inspirierten ihn direkt zu den Gedichten in Na hrobech indiánských (Auf den Indianergräbern). Nach seiner Rückkehr arbeitete er als Redakteur der renommierten Zeitschrift Lumír und als Professor für Englisch. – Mikoláš Aleš (1852–1913) ist einer der populärsten tschechischen Maler, Zeichner und Illustratoren. Die Herausgeber Miroslav Mícko und František Necásek kombinierten hier den berühmten, eigenständigen Bilderzyklus „Živly“ (Die Elemente) von Mikoláš Aleš mit Sládeks Amerika-Gedichten. – Vorsätze etwas angeschmutzt, sehr schönes Exemplar in einem dekorativen Handeinband mit aquarellierten Deckel-Illustrationen. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Lyrik |
140,-- | ![]() |
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| (Vogl), Coelestin. Mausoloeum Oder Herrliches Grab Des Bayrischen Apostels und Blutzeugens Christi S. Emmerami. Geziert mit viler anderer Heilig-Seeliger Bischoffen, Abbten, Kayser, und König, Königinen, Fürsten, Graffen und Herren Begräbnussen. So in gedachter S. Emmerami Closter-Kirchen in Regenspurg zusehen. Editio Tertia. Sambt einer inhaltischen Histori, was denckwürdiges und der Posteritet noch wißliches von Ursprung oder Anfang bemelten Closters biß auff das 1650.ste Jahr … zugetragen. Regenspurg, Johann Egidius Raith 1680. Gr.-8° (19,5 x 15 cm.). [6] Bl., 392 S., [8] Bl. mit gestoch. Frontispiz, 2 Kupfertafeln (von Melchior Küsell), 2 gestoch. Wappen-Kupfer im Text und 2 (1 gefalteten) gestoch. Plänen. Lederband im Stil der Zeit mit 2 Schließen.
BBKL XXIX, Sp. 1505 ff. Lentner 10019. Pfister I, 572, Anm. VD17 12:100080M. – Zuerst 1661 erschienene Biographie des Heiligen Emmeram von Regensburg (Heimramm, ? – um 652) und Geschichte des Reichsklosters Sankt Emmeram in Regensburg, welches 739 am Grab des als Märtyrer verehrten fränkischen Wanderbischofs gebaut wurde. – Der Benediktiner C. Vogl (Colestinus, 1613-1691) war seit 1655 Abt des Klosters St. Emmeram. Er galt als herausragender Gelehrter seiner Zeit. Seine historischen Sammlungen und Chroniken über das Kloster und die Stadt Regensburg legten den Grundstein für spätere Geschichtswerke. Seine Chronik wurde im 18. Jahrhundert von dem späteren Fürstabt Johann Baptist Kraus unter dem Titel Ratisbona Monastica erweitert und neu herausgegeben. – Einband und Vorsätze fachgerecht erneuert, stellenweise vorwiegend im Blattrand etwas fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Barockliteratur, Baroque, Bavarica, Bayern, Emmeram von Regensburg, Märtyrer, Regensburg, Theologie |
350,-- | ![]() |
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| Friedlaender – Schmücking, Rolf. (Johnny) Friedlaender. Werkverzeichnis der Radierungen III, 1977 – 1981. Braunschweig, Verlag Galerie Schmücking 1982. Gr.-4° (36 x 29,5 cm.). 83 S., [1] Bl. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Eines von 400 num. Exemplaren. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Nummerierte Bücher, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
100,-- | ![]() |
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| Eytelwein, J(ohann) A(lbert). Bemerkungen über die Anlage und Einrichtung der Salz-Magazine in den verschiedenen Provinzen des preußischen Staats. Berlin, G. Reimer 1834. 8°. VI, 92 S. mit 9 gefalteteten lithogr. Tafeln und 1 gefalteten Tabelle. Pappband der Zeit.
Engelmann 94. Humpert 4311. NDB IV, 713 f. – Compendium zu Einrichtung und Bau von Salz-Speichern, mit Darstellungen von architektonischen und mechanischen Bauvorschlägen. – Der Frankfurter Ingenieur J. A. Eytelwein (1765-1849) war der erste Direktor der 1799 gegründeten Berliner Bauakademie. „Ferner überwachte er die Grenzregelungen der Rheinprovinz und arbeitete maßgebend an der Bestimmung eines definitiven Maß– und Gewichtssystems in Preußen. 1816 zum Oberlandesbaudirektor befördert, trat er 1830 in den Ruhestand“ (R. Schröder in ADB). – Stempel auf dem Titelblatt, Text teils stärker braunfleckig, die Tafeln sauber. Schlagwörter: Architektur, Preußen, Salz, Salz Lagerhaus, Salzhandel |
160,-- | ![]() |
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| Lubbock, John. Die Entstehung der Civilisation und der Urzustand des Menschengeschlechtes. Erläutert durch das innere und äußere Leben der Wilden. Nach der dritten, vermehrten Auflage aus dem Englischen von A(rnold) Passow. Nebst einleitendem Vorwort von Rudolf Virchow. Jena, Hermann Costenoble 1875. Gr.-8° (22,5 x 14,5 cm.). XXIII, 472 S. mit 20 Illustrationen in Holzschnitt, 6 lithogr. Tafeln und 1 gefalteten Tabelle. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel und dekorativer Rückenvergoldung.
Erste deutsche Ausgabe von „Pre-historic times, as illustrated by ancient remains and the manners and customs of modern savages“ (London 1865). – „Mr. (jetzt Sir John) Luebocks Werk ‚Pre-Historic Times‘ ist eine Sammlung von Fakten und Schlussfolgerungen zur Urarchäologie sowie zum wahrscheinlichen Alter und den frühen Lebensumständen der Menschheit auf der Erde. Beiträge über die ‚dänischen Muschelhügel‘, die ‚Schweizer Pfahlbauten‘ usw., die in der *Natural History Review* erschienen sind, sowie Vorträge über Archäologie, die an der Royal Institution gehalten wurden, sind darin zusammen mit einer Fülle neuen Materials zusammengefasst; und das Ganze bildet eine Sammlung klarer Informationen sowie besonnener und maßvoller Argumente zu einer Reihe obskurer, aber höchst interessanter Probleme unserer ältesten Geschichte. Bevor wir jedoch auf den Inhalt des Werks eingehen, müssen wir auf eine Passage hinweisen, die uns von allem, was darin steht, am wenigsten gefällt. Es handelt sich um eine Anmerkung, die, da sie auffällig am Ende des Vorworts platziert ist, dem Leser mit Sicherheit ins Auge fallen wird.“ (The Anthropological Review, Bd. 3, 1865, Nr. 11, S. 338 aus dem Englischen). – Der bedeunde britische Anthropologe, Paläontologe, Botaniker und Entomologe J. Lubbock (1834-1913), seit Kindheitstagen ein enger Freund von Charles Darwin, prägte die Begriffe Paläolithikum und Neolithikum. „Er definierte das Paläolithikum als die Epoche des geschlagenen Steins, das Neolithikum durch die Verwendung geschliffenen Steins (Steinbeile). Mit seiner Unterscheidung der Funde aus den glazialen Moränen (drift) und den dänischen Muschelhaufen nahm er auch die Trennung zwischen Paläolithikum und Mesolithikum vorweg, die auf Hodder M. Westropp (1866) zurückgeht. Zusammen mit dem Sammler John Evans gelang ihm der Erwerb von Fundstücken aus Hallstatt“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar im dekorativen Verlagseinband. Schlagwörter: Archäologie, Frühgeschichte, Vorgeschichte |
160,-- | ![]() |
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| Jagd-Sammlung – Sammlung mit über 60 Büchern zum Thema Jagd. Darunter zahlreiche Titel zur Gebirgsjagd. Deutschland, Österreich und Schweiz 1796-2011. Orig.-Verlagseinbände oder bibliophile Ganzlederbände.
Dabei: Achleitner, Arthur. Im Gamsgebirg. Neue Erzählungen aus bayerischen und österreichischen Bergen. (Neuausgabe nach der ersten Ausgabe, Stuttgart 1897). 2. Aufl. (Vaduz), Jagd- und Kulturverlags-Anstalt 2003. Kl.-8°. 156 S. Illustr. Orig.-Kartonumschlag. – Bajohr, Wolfgang Alexander. Vom waidgerechten Jagen. Jagd und Hege als angewandter Umweltschutz. München, Nymphenburger (1985). 240 S. mit 86 Abbildungen. Ledereinband mit goldgepr. Rückentitel. – Bayern, Albrecht v. Weichselboden. Bilder und Abschluss der Rehbeobachtungen. München, BLV (1991). 4°. 192 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Beckford, Peter. Thoughts upon hare and fox hunting. In a series of letters to a friend, in which are Given Ample Directions for Erecting a Kennel, the Management of Hounds, and the Duties and Qualifications Necessary for the Huntsman and Whipper-In. Also an account of the most celebrated dog kennels in the Kingdom. Illustrated with twenty beautiful Engravings. By Peter Beckford, Esq. A new edition. London, Vernor and Hood, Birchin Lane, Cornhill 1796. 8°. XIV, [2], 340 S. mit 19 (1 gefalteten) Holzschnitt-Tafeln. Späterer Halblederband mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung. Schwerdt I, 56. – 3. Ausgabe des 1781 unter dem Titel „Thoughts on Hunting“ bei Easton erschienenen Werkes. – Mehrere Blätter und Tafeln lose und teils mit Randläsuren, sonst gut erhalten. – Bölsche, Wilhelm. Der Hirsch und seine Geschichte. Berlin, Georg Bondi 1911. Gr.-8°. 155, (1) S. Illustr. Orig.-Leinenband. (Tierbuch. Eine volkstümliche Naturgeschichte. Band 3). – Böttcher, Maximilian. Hochzeit im Moor. Eines Freien Liebe und Tod. Lübeck/Leipzig, Antäus-Verlag 1933. 8°. 134 S. mit Illustrationen von Adalbert Meckel. Orig.-Leinenband mit silbergepr. Rücken- und Deckeltitel und Deckelillustration. – Miller, Christine und Luca Corlatti. Das Gamsbuch. Für Einsteiger und Profis. 2., überarb. Aufl. Melsungen, Neumann-Neudamm (2014). Gr.-8°. 223 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. – Deutsche Jägerzeitung. Organ für Jagd, Schiesswesen, Fischerei, Zucht und Dressur von Jagdhunden. 36. Band (Jahrgang). Melsungen, J. Neumann 1900/1901. Gr.-8°. XVI, 842 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. – Die Hohe Jagd. Herausgegeben von Ed. Czynk, E. von Dombrowski, O Grashey, M. O. von Hohenberg, von Homeyer, D. G. Koch, Baron A. von Krüdener, R. von Schmiedeberg, Oberförster Seipt, Fr. Valentinitsch, P. Wittmann, W. Wurm. Berlin, P. Parey 1899. Gr.-8°. VIII, 2 Bl., 504 S., 2 Bl. mit 136 Textabb. und 18 teils farb. Tafeln. Illustr. Orig.-Leinenband. – Diezel, Carl Emil. Erfahrungen aus dem Gebiete der Niederjagd. Naturgeschichte, Jagd und Hege der zur Niederjagd gehörigen Wildarbeiten, nebst einem Kapitel über Raubzeugfang, Kynologie, Schießwesen und Optik. 5., verb. Aufl. Stuttgart, Kosmos, Gesellschaft der Naturfreunde 1921. Gr.-8°. 310 S. mit 9 Tafeln. Illustr. Orig.-Leinenband. – Diezel, C(arl) E(mil). Erfahrungen aus dem Gebiete der Niederjagd. Nach der dritten von C. E. Diezel selbst bearb. Aufl. hrsg. von der Redaktion der „Deutschen Jäger-Zeitung“. 6. Aufl. Neudamm, Neumann (1898). 8°. XVI, 616 S. mit Porträt, 14 Tafeln u. zahlr. Abb. Orig.-Halbleinenband. (Jagdliche Klassiker). – Dombrowski, Carl v. Vom hohen Weidwerk. Anleitung zur weidgerechten Ausübung der Pirsch auf hohes Wild. Berlin, Paul Parey 1925. Gr.-8°. 149, (3) S. mit 23 Abbildungen und 13 Tafeln. Illustr. Orig.-Leinenband. – Duchartre, Pierre-Louis. Das große Buch der Jagdwaffen. Eine Kulturgeschichte der Jagd, der Jäger und ihrer Waffen. Bern, Scherz (1979). 4°. 276 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Elman, Robert (Hrsg.). Jäger, Wild und Jagd. Düsseldorf, Wien, Econ-Verlag (1981). 4°. 310 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen und Illustrationen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Fleuron, Svend. Tjo. Die Geschichte eines Rehbocks. Frankfurt am Main, Büchergilde Gutenberg (1964). Gr.-8°. 242 S. mit einigen Tafeln nach Fotografien. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rückentitel. – Flückiger, Alfred. Schneehasen, Gemsen und Berge. Zürich, Schweizer Verlags-Haus 1968. 316 S. mit zahlr. Abbildungen auf Tafeln. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Goldschnitt. – Flückiger, Alfred. Gemsen und Berge. Zürich, Büchergilde Gutenberg 1958. Gr.-8°. 144 S. mit einigen Abbildungen auf Tafeln. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Goldschnitt. – Fuschlberger, Hans. Das Gamsbuch. Naturgeschichte, Hege und Jagd des Gams und etwas von seiner Umwelt. München, Mayer Verlag 1939. Gr.-8°. 485 S. mit 239 Abbildungen und 10 Farbtafeln. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Goldschnitt. (Der deutsche Gebirgsjäger, Band 1). – Gagern, Friedrich v. Birschen und Böcke. 2., neubearb. Aufl. Berlin, 1931. 8°. 253 S. mit 16 Tafeln nach Aquarellen des Verfassers und einer Photographie. Moderner Lederband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. – Gagern, Friedrich v. Der Jäger und sein Schatten. 14. – 16. Tsd. Berlin, Paul Parey (1942). 8°. XV, 302 S. mit 12 Illustrationen. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. – Gerstäcker, Friedrich. Gamsjagd in Tyrol. Herausgegeben und überarbeitet von Walter Hansen. München, Ehrenwirth 1978. 8°. 157 S. mit 34 Illistrationen nach Holzschnitten und 12 Tafeln nach Lithographien. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag. – Guggisberg, Charles Albert Walter. Das Tierleben der Alpen. 2 Bände. Bern, Hallwag 1954-1955. Gr.-8°. 735 S.; 368 S. mit zahlr. Abbildungen auf Tafeln. Orig.-Leinenbände. – Hájek, Karel. Weidmannsheil! Prag, Artia (1954). Gr.-4°. 284 S. mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Leinenband. – Haseder, Ilse und Gerhard Stinglwagner. Knaurs grosses Jagdlexikon. Völlig überarb. Neuauflage. München, Droemer Knaur 1996. 4°. 983 S. mit über 1600 meist farbigen Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag in farbig illustr. Pappschuber. – Hauber, Georg. Das Gamswild. München, Piloty & Loehle 1924. 4°. 122 S. mit Abb., 7 Tafeln. Illustr. Orig.-Halbleinenband. – Holesch, Ditha. Der Gamsbock Tschief und seine Berge. Ein Tierroman aus d. Alpen. Berlin, Ullstein 1955. 8°. 158 S. mit 26 Abbildungen auf Tafeln. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. (Bunte leuchtende Welt). – Holesch, Ditha. Der Gamsbock Tschief und seine Berge. Ein Tierroman aus d. Alpen. 21. – 35. Tsd. Berlin, Ullstein (1955). Gr.-8°. 158 S., 8 Bl. Abb Mit 26 Abb. auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (Bunte leuchtende Welt). – Huttel, Hermann. Auf silbernen Zinnen. ein Bergjagdbuch. Berlin, Safari-Verlag 1953. Gr.-8°. 226 S. mit 65 Fotos auf Kunstdrucktafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Kaboth, Hans. Mein Bergwald und sein Wild. Natur- und Jagdschilderungen. Hildesheim, F. Borgmeyer (1925). 8°. 137 S. mit Illustrationen von Arthur Thiele. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Deckeltitel. – Knaus, Werner und Wolfgang Schröder. Das Gamswild. Naturgeschichte, Verhalten, Ökologie, Hege und Jagd, Krankheiten. 3., neubearb. Aufl. Hamburg und Berlin, Parey 1983. Gr.-8°. 232 S. mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Koch, Carl O. Die Alpen rufen! Berlin, Ludwig Simon (1931). Gr.-8°. 263 S. mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Lampel, Walter. Jagdballistik. Wesen und Wirkung des Schusses aus Büchse und Flinte, theoretisch erläutert und in gleicher Weise aus dem Versuchslaboratorium wie aus der grünen Praxis betrachtet. Melsungen, Verlag J. Neumann-Neudamm 1958. Gr.-8°. 362 S. Orig.-Leinenband. – Majer-Maschée, Walter. Achtung, Gams. Ein Bilderbuch für Jäger und Bergsteiger. Neudamm/Berlin, Neumann 1938. Gr.-8°. 91 S. mit zahlr. Abbildungen im Text und auf Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. – Messany, Albert. Birschen in Österreich. Wien, Leipzig, Olten, Wilhelm Frick (1938). Gr.-8°. 200 S. mit zahlr. Abbildungen und Illustrationen. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Nerl, Wilhelm, L. Messner und P. Schwab. Das grosse Gamsbuch. Neue und bewährte Wege für Jagd und Hege. 2., neu bearb. Aufl. Klosterneuburg, Hubertusverl. Hitschmann, 1995. Gr.-8°. 293 S. mit 87 farbigen und 81 schwarzweiß Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. – Oberländer (d. i. K. Rehfus). Der Lehrprinz. Lehrbuch der heutigen Jagdwissenschaft mit besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse des Jagdbesitzers und des Jagdverwalters. 2. Auflage. Neudamm, J. Neumann 1910. Gr.-8°. 1 Bl., XII, 568 S., 6 Bl. mit 242 Textabbildungen. Illustr. Orig.-Leinenband. – Olbrich, Walter. Hochgebirgsträume. Gamsjagden auf Spitzentrophäen. Melsungen, Neumann-Neudamm (2014). 235 mm x 168 mm. 362 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. – Raesfeld, Ferdinand v. Das Rehwild. Naturgeschichte, Hege und Jagd. 2. neubearbeitet Auflage. Berlin, Parey 1919. Gr.-8°. 624 S.mit 323 Abbildungen und 8 Tafeln. Illustr. Orig.-Leinenband. – Rossegg, Otto W. Von Horrido bis Halali. Erzählungen einer fünfzigjährigen Jägerlaufbahn. 1. Teil: Vom Försterbuben zum Jungjäger. (Mehr nicht erschienen). Frankfurt am Main, Jochums-Verlag 1951. 8°. 192 S., [2] Bl. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. – Rudigier, Ernst. Auf der Fährte des Bergwildes. Graz, Stuttgart, Stocker 2013. Gr.-8°. 278 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. Rudigier, Ernst. Faszination Bergjagd. Pirschen durch Schluchten und Kare. 1. Aufl. Graz, Stuttgart, Stocker 2007. Gr.-8°. 272 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. – Schmidt, Philipp. Das Reh. Sein Leben, sein Verhalten. Versuch einer Psychologie der ältesten Hirschart Europas in Wort und Bild. 2. Auflage. Bern und Stuttgart, Hallwag (1974). Gr.-8°. 238 S. mit zahlr. Abbildungen. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Deckeltitel. – Schmidtmann, Waldemar. Der Alte vom Steinernen Meer. 3. Aufl. München, Hamburg, F. C. Mayer 1951. 8°. 189 S. mit 1 Porträt und 36 Schattenrissen und Zeichnungen von W. v. Freyschlag und A. Meckel. Orig.-Halbleinenband. – Seitschek, Otto. Jagen im Wienerwald. Jagderleben, Waldgedanken. Wien, Hubertusverlag (1957). 8°. 264 S. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Stemmler(-Morath), Carl (Othmar). Der Steinadler in den Schweizer Alpen. Schaffhausen, Selbstverlag 1955. Gr.-8° (24,5 x 17,5 cm.). 338 S. mit 112 Abbildungen und 1 Farbtafel. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. Einzige Ausgabe, selten. – Der Schweizer Zoologe, Autor und Kommunalpolitiker C. O. Stemmler (1904-1987) „brach 1927 sein Medizinstudium an der Universität Basel ab, um Zoowärter zu werden. Bis 1964 war er Oberwärter im Basler Zoo und bekannt als Betreuer der Menschenaffen. Stemmler war ein Tierbeobachter von wissenschaftlichem Format und engagierte sich stark für den Naturschutz, den er in Vorträgen, Büchern, SJW-Heften und als Mitglied verschiedener Kommissionen propagierte. Ab 1935 war er regelmässiger Mitarbeiter bei Radio Basel sowie 1947-1974 Redaktor der Zeitschrift „Der Tierfreund“. 1968-1980 sass Stemmler für den LdU im Basler Grossrat. 1971 Dr. h.c. der Universität Basel“ (V. Rutschmann in HRS). – Tschudi, Friedrich v. Das Thierleben der Alpenwelt. Naturansichten und Tierzeichnungen aus dem schweizerischen Gebirge. Illustriert von E. Rittmeyer und W. Georgy. 2. Auflage. Leipzig, J. J. Weber 1854. Gr.-8°. XVI, 612 S. mit 24 getönten Holzstich-Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Deckelbild. ADB XXXVIII, 744 ff. Mantel II, 490. Nissen, ZBI 4178. Souhart 468. – Erschien zuerst 1853. – Der Schweizer Politiker, Theologe und Naturforscher F. v. Tschudi (2820-1886) hat auch einen erfolgreichen Reiseführer (Der Schweizerführer, St. Gallen 1855) und Werke zur Land- und Alpenwirtschaft veröffentlicht. – Tschudi, Friedrich v. Das Thierleben der Alpenwelt. Naturansichten und Tierzeichnungen aus dem schweizerischen Gebirge. Illustriert von E. Rittmeyer und W. Georgy. 6, verbesserte Auflage. Leipzig, J. J. Weber 1861. Gr.-8°. XV, (1), 571, (1) S. mit Portrait, Frontispiz und 24 getönten Holzstich-Tafeln. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Kopfgoldschnitt. ADB XXXVIII, 744 ff. Mantel II, 490. Nissen, ZBI 4178. Souhart 468. – Erschien zuerst 1853. – „Die reifste und schönste Frucht dieser schriftstellerischen Thätigkeit war aber das in seiner Art classische Werk: „Das Thierleben der Alpenwelt“, welches im J. 1853 in erster Auflage erschien und den Namen seines Verfassers in kurzer Zeit über die ganze gebildete Welt trug“ (H. Wartmann in ADB). – Der Schweizer Politiker, Theologe und Naturforscher F. v. Tschudi (2820-1886) hat auch einen erfolgreichen Reiseführer (Der Schweizerführer, St. Gallen 1855) und Werke zur Land- und Alpenwirtschaft veröffentlicht. – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. – Tschudi, Friedrich v. Das Thierleben der Alpenwelt. Naturansichten und Tierzeichnungen aus dem schweizerischen Gebirge. Illustriert von E. Rittmeyer und W. Georgy. 11. Auflage. Leipzig, J. J. Weber 1890. Gr.-8°. XV, (1), 571, (1) S. mit Portrait und 24 getönten Holzstich-Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Deckelillustration. ADB XXXVIII, 744 ff. Mantel II, 490. Nissen, ZBI 4178. Souhart 468. – Erschien zuerst 1853. – Der Schweizer Politiker, Theologe und Naturforscher F. v. Tschudi (2820-1886) hat auch einen erfolgreichen Reiseführer (Der Schweizerführer, St. Gallen 1855) und Werke zur Land- und Alpenwirtschaft veröffentlicht. – Tschudi, Friedrich v. Wo der Adler haust. Tierleben der Schweizer Alpenwelt. Einsiedeln, Benziger (1944). 317 S. mit 24 Bildtafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. – Volquardts, Georg. Jäger, Bauern, Förster. Über die Kultur des Umgangs mit unserem Wild. Hamburg, Ed. Michael Jahr (2002). Gr.-8°. 62 S. mit einigen farbigen Abbildungen. Orig.-Leinenband. – Wagner, Valentin. Niddaer Sauhatz. 11. Oktober – 16. November 1633. Nach dem Jagdbuch von Valentin Wagner. (Privatdruck). Darmstadt, Hoppenstedts Wirtschafts-Archiv (1957). Quer-Kl.-8°. 26 Blätter Illustrationen mit Text. Illustr. Orig.-Pappband. – Witting, Emil. Über Abgründen. Lebensbild eines Gemsbocks. Graz, Leykam-Verlag 1951. 8°. 290 S. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Goldschnitt. – Zedtwitz, Franz. Bergwild. Ein Gemsenroman. 3. Aufl. Berlin, Safari-Verlag (1936). 8°. 204 S. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rückentitel. – Zedtwitz, Franz. Gams in ihrer Bergheimat. Ein Lebensbild d. Gemse im Wechsel der Jahreszeiten. Berlin-Lichterfelde, H. Bermühler 1939. 4°. 73 S. mit 94 Bildern nach Aufnahmen des Verfassers. Orig.-Leinenband. – Zedtwitz, Franz. Gams in ihrer Bergheimat. Ein Lebensbild der Gemse im Wechsel der Jahreszeiten. Berlin-Lichterfelde, H. Bermühler 1939. 4°. 73 S. mit 94 Bildern nach Aufnahmen des Verfassers. Moderner Ledereinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Goldschnitt. – Zeiler, Hubert. Gams. Wien, Österreichischer Jagd- u. Fischerei-Verlag (2012). 250 mm x 180 mm. 286 S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Orig.-Leinenband mit farbigem Deckelbild. – Sowie einige weitere. – Alle Bände von Gebrauchs- und Altersspuren abgesehen gut erhalten, meist mit den Orig.-Schutzumschlägen oder in dekorativen Handeinbänden. |
450,-- | ![]() |
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| Hansjakob, Heinrich. Sammelband mit 6 seltenen Werken. Freiburg, Herder, F. X. Wangler und H. Zimmermann 1870-1902. 8°. Halbleinenband der Zeit.
Enthält: I. Der Kapuziner kommt! Ein Schreckensruf im Lande Baden. 29. Tsd. Freiburg, Herder 1902. 24 S. – II. Der Sozialdemokrat kommt! Ein Warnungsruf an unser Landvolk von einem alten Dorfpfarrer. 10. unveränderte Auflage. Freiburg, Herder 1890. 24 S. – III. Rede über Einführung religiöser Orden in Baden. Gehalten am 23. September 1888 auf der Volks-Versammlung zu Haslach i. K. von Pfarrer Hansjakob. Freiburg, Herder 1888. 12 S. – IV. Unsere Volkstrachten. Ein Wort zu ihrer Erhaltung. 4., erweiterte Auflage. Freiburg, Herder 1896. 32 S. – An den unbekannten Schirmherr der Zunft (Prof. Kußmaul) in der Freiburger Zeitung vom 18., 19. u. 20. Nov., ein offenes Sendschreiben. Freiburg, Wangler 1870. 18 S. – Der Waldshuter Krieg vom Jahre 1468. Zur vierhundertjährigen Erinnerung untersucht und dargestellt. Mit urkundlichen Beilagen. 2., neu durchgesehene Auflage. Waldshut, H. Zimmermann 1901. 73, XXII S. – Stellenweise etwas braunfleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Badenia, Geschichte, Politik, Schwarzwald, Theologie, Trachten |
140,-- | ![]() |
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| Le Corbusier (d. i. Charles-Édouard Jeanneret-Gris) et Pierre Jeanneret. Oeuvre complète 1910-1969. Introduction et Textes par Le Corbusier. Publiée par W(illy) Boesinger et O. Stonorov (Vol. III publiée par Max Bill). Mischauflage. 8 Bände. Zürich, Éditions Girsberger 1957-1970. Quer-4°. Mit zahlr. Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenbände mit farbig illustr. Schutzumschlägen.
Texte in Französisch, Englisch und Deutsch. – I. Oeuvre complète de 1910–-1929, sptième édition, 1960. – II. Oeuvre complète de 1929–-1934, sixième édition, 1957. – III. Oeuvre complète 1934-–1938, sixième édition, 1958. – IV. Oeuvre complète 1938-1946, quadrième édition, 1961. – V. Oeuvre complète 1946-–1952, troisième édition, 1961. – VI. Oeuvre complète 1952–-1957, deuxième édition augmentée 1958. – VII. Oeuvre complète 1957-–1965, 1965. – VIII. Les dernières oeuvres, 1970. – Schutzumschläge mit leichten Alters- und Gebrauchsspuren, sonst alle Bände sehr gut erhalten. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
750,-- | ![]() |
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| Wörishöffer, S(ophie, geb. Andresen). Durch Urwald und Wüstensand. 3. Auflage. Bielefeld und Leipzig, Velhagen & Klasing 1900. 8°. [2] Bl., 618 S. mit chromolithogr. Titelbild und Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Leinenband.
LKJ III, 820. – Erschien zuerst 1886. – Die Hamburger Jugendbuchautorin Sophie Wörishöffer (1838-1890) „brachte es im Laufe ihres Lebens auf siebzehn Bände, von denen „Das Naturforscherschiff“ (1880), „Auf dem Kriegspfade“ (1881), „Kreuz und quer durch Indien“ (1886), „Onnen Visser. der Schmugglersohn von Norderney“ (1885), „Durch Urwald und Wüstensand“ (1886), „Die Diamanten des Peruaners“ (1888) und „Unter Korsaren“ (1890) die bekanntesten waren. Nach dem Tode der Autorin fand der Verlag noch genügend Manuskripte im Nachlaß, um noch Jahre danach neue Abenteuerbücher von W. herausbringen zu können. … Der Verlag Velhagen & Klasing, für den die Autorin die meisten ihrer Jugendbücher schrieb, legte großen Wert darauf, daß der Vorname der Autorin in den Abenteuererzählungen nur mit dem Anfangsbuchstaben S. erschien. So wurde lange Zeit bei den Käufern und Lesern der Eindruck erweckt, als stammten die Bücher von einem männlichen Autor, was man bei Erzählungen „für die reifere Knabenwelt“ von vornherein als selbstverständlich voraussetzte“ (H. Müller in LKJ). – Kapital, Fuß und Gelenke etwas berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Titel, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Abenteuer |
60,-- | ![]() |
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| Schmögner – Breicha, Otto, Klaus Albrecht Schröder, Elisabeth Borchers u. a. Walter Schmögner. Arbeiten 1963 – 1995 : [Walter Schmögner. Retrospektive 1963 – 1996. (222. Sonderausstellung des Historischen Museums der Stadt Wien, 23. Jänner bis 30. März 1997). Salzburg und Wien, Residenz-Verlag (1996). 4°. 246 S. mit zahlr. teils farbigen Abbildungen. Farbig illustrierter Orig.-Kartonumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von W. Schmögner für die Kölner Antiquarin Gundel Gelbert. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Signierte Bücher, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse, Widmungsexemplar |
70,-- | ![]() |
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| Stierkampf – Perea (y Rojas), Daniel. Á los toros. Album compuesto de 28 aquarelas originales del reptado pintor de escenas taurinas. Con la explicación de cada suerte en español, francés é inglés. Conteniendo además la Marcha de la Manoleria de la zarzuela Pan y Toros (Música di F. A. Barbieri) ilustrado por el mismo artista. Segunda edición. Barcelona, Hermenegildo Miralles 1900. Quer-4° (26,5 x 37,5 cm.). [2] Bl., 4 unbez. S. (Musiknoten) mit 25 chromlithogr. Illustrationen im Rand und 28 chromolithogr. Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband (von Pascó).
Palau VI, 70. – Zuerst 1890 erschienenes Album. Die dekorativen Tafeln veranschaulichen den Ablauf eines Stierkampfs in der Arena „Plaza de Toros de la Fuente del Berro“ in Madrid (im markanten Neomudéjar-Stil von E. R. Ayuso und L. Álvarez Capra entworfen und 1874 eingeweiht). Texte in Spanisch, Französisch, Englisch und Deutsch. – Rücken am Kapital fleckig und leicht beschädigt, die Tafel mit Darstellung der Arena und die letzte Tafel mit Randeinrissen alt mit Tesafilm geklebt, Innengelenke etwas angeplatzt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Bull Fighting, Spanische Bücher, Stierkampf |
380,-- | ![]() |
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| Milton, John. Le paradis perdu. Traduction de (François-René) de Chateaubriand, précédé de réflexions sur la vie et les écrits de Milton par (Alphonse) de Lamartine. Et enrichi de vingt-cinq magnifiques estampes originales gravées au burin sur acier (par Edouard Richomme, Raymond-Auguste-Quinsac Monvoisin, Marie-Alexandre Alophe, Raymond Pelee et Jean-Nicolas Laugier d’apres Jean-Jacques Flatters, Pierre-Roch Vigneron et autres). Paris, Bigot et Voisvenel, Amable Rigaud et Furne 1855. Imperial-Folio (55 x 39 cm.). XXXI, 157 p. avec 3 portraits et 22 planches hors-texte gravées. Reliure en demi-cuir de l’éditeur, avec titre estampé à l’or sur le dos et dorure sur le dos.
Carteret III, 408. Vicaire V, 871. – Édition monumentale très rare sur grand papier vélin, les planches étant imprimées sur papier de Chine. – „Monumentale publication romantique, recherchée pour son illustration qui comprend 25 superbes planches hors-texte gravées sur acier par les meilleurs burinistes de l’époque d’après les compositions d’un style classique et dramatique de J.-J. Flatters. L’ouvrage contient également les portraits de Milton, de Chateaubriand et de Lamartine“ (L. Carteret). – „Il a été tiré quelques rares exemplaires en grand papier vélin avec les figures sur papier de Chine appliqué“ (G. Vicaire). – Les illustrations s’inspirent d’un cycle de 56 dessins réalisés par Jean-Jacques Flatters (1786-1845) en 1836 et qui devaient être publiés dès 1837 dans une édition monumentale. Le projet ayant échoué sur le plan financier, seuls les deux premiers chants furent imprimés à l’époque, et seules 12 de ses illustrations furent reproduites. Ce n’est que dix ans après la mort de Flatters que l’éditeur Amable Rigaud acquit les droits et acheva l’ouvrage. Parmi les 56 dessins, les 25 motifs les plus marquants et les plus dramatiques furent sélectionnés, puis transposés sur des plaques d’acier par les meilleurs graveurs sur cuivre de France. – Présente des taches brunes sur l’ensemble de la page, principalement sur les bords des pages ; sinon, très bien conservée. Schlagwörter: Edition de luxe, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Vorzugsausgaben |
500,-- | ![]() |
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| Hartig, Erdmann (Georg). Skizzen bürgerlicher Wohnhäuser. 1. Reihe: Blatt 1-50. Wohnhäuser für eine Familie. Leipzig, E. A. Seemann 1894. 8°. [2] Bl., 50 lithogr. Tafeln, [6], 2 gefaltete Bl. (Anzeigen). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Seltenes Vorlagenwerk mit 50 Entwürfen für Gründerzeit-Villen; jeweils mit den Grundrissen. – E. G. Hartig „wurde ebenso wie sein gleichaltriger Jugendfreund Hugo Haase, der spätere Karussellbauer, 1857 in Winsen an der Luhe geboren. Später übernahm Erdmann Hartig in Barmen die Leitung der im Jahr 1894 gegründeten Kunstgewerbeschule Barmen, die heute Teil der Bergischen Universität Wuppertal ist. Im September 1902 wurde er von Barmen als Direktor an die königliche Baugewerkschule Aachen berufen, wo er mindestens bis 1918 tätig war“ (archINFORM). – Einband etwas berieben, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Gründerzeit, Vorlagenwerke |
160,-- | ![]() |
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| Füesslin, J(ulius August, Hrsg.). Das neue Männerzuchthaus Bruchsal nach dem System der Einzelhaft in seinen baulichen Einrichtungen. (Faksimile-Druck der Ausgabe, Karlsruhe 1854). (Bruchsal, Justizvollzugsanstalt Bruchsal 1998). Folio (41,5 x 30,5 cm.). 33 S., [1] Bl. mit illustriertem Titelblatt und 13 (1 gefalteten) Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit Deckelbild.
In kleiner Auflage erschienener Faksimile-Druck anlässlich des 150-jährigen Bestehens des Bruchsaler Gefängnisses, das 1848 eröffnet wurde. Der Bau wurde nach Plänen des berühmten badischen Architekten Heinrich Hübsch errichtet und prägt als heutige Justizvollzugsanstalt Bruchsal (wegen ihrer sternförmigen Bauweise im Volksmund auch „Café Viereck“ genannt) noch immer das Stadtbild. Vorbild für den vierflügligen Zentralbau mit seinen an eine Festung erinnernden, zinnenbekrönten Außenmauern war das Eastern State Penitentiary in Philadelphia (USA). – Die Einführung der Einzelhaft war Mitte des 19. Jahrhunderts Gegenstand heftiger Reform- und Meinungskämpfe. Füesslin war ein entschiedener Verfechter dieses Systems, da er sich davon eine Besserung der Gefangenen ohne kriminelle „Ansteckung“ versprach. Er veröffentlichte kurz darauf auch ein viel beachtetes Erfahrungsbuch über die medizinischen und psychischen Auswirkungen der Isolation (″Die Einzelhaft nach fremden und sechsjährigen eigenen Erfahrungen“, 1855). – Tadellos. Schlagwörter: Architektur, Bruchsal, Faksimile, Gefängnis, Strafjustiz, Strafrecht |
120,-- | ![]() |
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| Uzarski, Adolf. „Zirkus“ Charlie Chaplin. Mainz, Jos(ef) Scholz o. J. (1928). Gr.-8° (25,5 x 17,5 cm.). [8] Bl. mit farblithogr. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband (als Umriss-Bilderbuch ausgestanzt). (Scholz’ Künstler-Bilderbücher, Nr. 392).
LKJ IV, 526 f. Murken, Uzarski 10. – Einzige Ausgabe des sehr seltenen Umriss-Bilderbuchs. – „Alle Bilder sind dem Film CHARLIE CHAPLIN in „Zirkus“ mit Erlaubnis der United Artists – Film – Verleih – G.m.b.H. entnommen.“ – Etwas später erschien auch eine tschechische Ausgabe in Prag. – „Adolf Uzarski, Illustrator, Maler und Schriftsteller, wurde am 14. April 1885 in Ruhrort am Niederrhein (heute zu Duisburg gehörig) geboren. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeschule in Düsseldorf unter der Leitung von Peter Behrens und als Schüler von F.H. Ehmke war „UZ“ überwiegend als freischaffender Künstler im Bereich der Schriftstellerei, der Gebrauchsgraphik und Buchkunst tätig: von daher war die Illustration von Kinderbilderbüchern ein lohnendes Thema. 1914 erschien das 1. Bilderbuch „Der Weltkrieg“ für die Jugend, sein einziges patriotisches Werk für Kinder. Von 1924 an gestaltete Adolf Uzarski weitere 16 Kinder- und Jugendbücher. Alle 13 Vorkriegs-Bilderbücher erschienen bei J. Scholz in Mainz; im künstlerischen Nachlaß finden sich 8 weitere unveröffentlichte Bilderbuchentwürfe. Uzarski hatte wie viele Künstler während des Naziregimes wegen seiner politischen Haltung Publikationsverbot und mußte untertauchen. Nach 1945 konnte der 60jährige Künstler nicht mehr bei J. Scholz publizieren: mit seinen 3 Veröffentlichungen im Düsseldorfer Merkur-Verlag knüpfte Uzarski aber nicht mehr an seine früheren Erfolge an. Er starb weitgehend unbeachtet am 14. Juli 1970 in Düsseldorf“ (B. Murken). – Uzarski zählt zu den „wenigen überzeugenden Beispielen der expressionistischen Kunst in der Kinderliteratur“ (H. A. Halbey). – Einband etwas angestaubt, Vorderdeckel an der Hutkrempe und unteren Ecke etwas berieben, im unteren und rechten Blattrand fingerfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Chaplin, Charlie, Film, Filmgeschichte, Umriß-Bilderbücher, Umrissbilderbuch |
1.100,-- | ![]() |
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| Andreae, August (Wilhelm). Grundriss der gesammten Augenheilkunde. Erster Theil. Allgemeine Augenheilkunde. – Zweiter Theil. Specielle Augenheilkunde. 2 Teile in 1 Band. Magdeburg, Creutz’sche Buchhandlung 1834-1837. 8°. IV, 123, (1) S.; [3] Bl., 559, (1) S. mit 3 lithogr. Tafeln. Halblederband der Zeit mit Romantikervergoldung.
Hirsch/Hübotter I, 134. – Erste Ausgabe des Hauptwerks der Magdeburger Augenarztes A. W. Andreae (1794-1867). Andreae war 1827 Dozent, 1831 Direktor des medizinisch-chirurgischen Instituts (bis 1849) und Regierungs-Medizinalrat, später Präses der delegierten Oberexaminationskommission und 1844 Geheimer Regierungsrat in Magdeburg. – Rückenvergoldung oxidiert, die Tafeln im rechten Rand angestaubt, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Augenheilkunde, Ophtalmology, Ophthalmologie |
160,-- | ![]() |
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| Textor, (Joseph) Cajetan v. Grundzüge zur Lehre der chirurgischen Operationen, welche mit bewaffneter Hand unternommen werden. Würzburg, Stahel’sche Buchhandlung 1835. 8°. XIV, 447 S., [1] Bl. mit 7 Abbildungen auf 4 gestoch. ausfaltbaren Tafeln. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Hirsch/Hübotter V, 527 f. NDB XXVI, 64. – Erste Ausgabe. – J. C. v. Cajetan (1782-1860), seit 1816 Professor an der Universität Würzburg, war einer der bedeutendsten Chirurgen seiner Zeit. „Auf operativem Gebiet führte T. die Amputation mit Deckung durch Hautlappen wieder ein, wagte sich an die diffizilen Exartikulationen (Absetzung eines Gliedes in einem Gelenk durch Eröffnung und Durchschneidung der Gelenkbänder, ohne Durchtrennung des Knochens), den Radikalschnitt beim Wasserbruch, die Resektionen (Ausschneidungen der Knochen) bei Gangrän und an die Operation bei Nekrosen. Eine wichtige Voraussetzung für T.s Erfolge war die Fortentwicklung chirurgischer Instrumente und Apparaturen zur Fixation und Korrektur von Knochen bzw. Frakturen. Sein Schüler Bernhard Heine (1800–46), der später als Mechaniker und Orthopäde v. a. mit seinem Osteotom berühmt wurde, entwickelte u. a. eine Extensionsmaschine, mit der T. bereits 1816 einen doppelten Oberschenkelbruch ohne jede Verkürzung heilte. … T.s Hauptbedeutung liegt auf dem Gebiet der Knochen- und Gelenkchirurgie, wo er als Meister der Resektionen und der Osteotomie galt. Noch heute kennt man in der Chirurgie den sog. Textorschnitt, einen Bogenschnitt zur Totalresektion des Kniegelenks“ (W. E. Gerabek in NDB). – Einband berieben, Frontispiz fehlt, stellenweise gebräunt und etwas braunfleckig. Schlagwörter: Chirurgie |
140,-- | ![]() |
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