NEUER E-KATALOG: Neueingänge Juni 2026 – Wir stellen aus: Rare Book Week Berlin. Internationale Messe für Bücher & Graphik 18.-20. September 2026, Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin, https://rarebookweek.berlin – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Gesamtbestand

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Beschreibung
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1 Kästner, Erich. Werke in neun Bänden. Herausgegeben von Franz Josef Görz. 9 Bände. München, Wien, Hanser (1998). 8°. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschläge in farbig illustr. Pappschuber.

Band I. Gedichte; Band II. Chanson, Kabarett, Kleine Prosa; Band III. Romane I; Band IV. Romane II; Band V. Theater, Hörspiel, Film; Band VI. Publizistik; Band VII. Romane für Kinder I; Band VIII. Romane für Kinder II; Band IX. Nacherzählungen. – Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Gesamtausgaben

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50,--  Bestellen
1 Uexküll, J(ohann Jakob Baron) v. Staats-Biologie. Anatomie – Physiologie – Pathologie des Staates. (2. Auflage). Hamburg, Hanseatische Verlagsanstalt (1933). 8°. 79, (1) S. Orig.-Kartonumschlag.

NDB XXVI, 523 ff. – Die erste Auflage erschien 1920 als Sonderheft der „Deutschen Rundschau“. – „Uexküll stand im Austausch mit den Philosophen Ernst Cassirer, Edmund Husserl, Helmuth Plessner, Martin Heidegger, sowie mit den Literaten Rainer Maria Rilke, Gottfried Benn und anderen. Er war auch mit Houston Stewart Chamberlain befreundet; Uexküll schrieb 1928 ein Vorwort zu dessen Werk „Die Grundlagen des neunzehnten Jahrhunderts“. Und Uexkülls Monographie Staatsbiologie, eine systematisch wichtige und semiotisch grundlegende und durchaus originelle Arbeit, ist sicherlich normativ von radikaler Gegnerschaft nicht nur konkret zur Weimarer Republik, sondern zur Demokratie an sich gekennzeichnet – und zwar aus biotheoretischen und – semiotischen Erwägungen. Dies ändert jedoch nichts an der Bedeutung seines Lebenswerks, insbesondere der Umwelttheorie“ (″Biologie-Seite“, Universität Hamburg, Fachbereich Mathematik). – „Es war ihm völlig gleichgültig, ob der Materialismus, der Idealismus oder irgendeine andere Lehre den Sieg davontragen würde. Ihm kam es einzig und allein darauf an, ob die Hypothesen und Theorien, welche die Naturwissenschaften entwarfen, vor der Natur bestehen konnten“ (Gudrun von Uexküll, Jakob von Uexküll, seine Welt und seine Umwelt, Hamburg 1964, S. 39). – Der Biologe und Philosoph J. J. v. Uexküll (1864-1944) gilt auch als einer der wichtigsten Zoologen des 20. Jahrhunderts. – Vorderdeckel mit Resten eines Preisaufklebers, die ersten Seiten mit sauberen Anstreichungen, sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Biologie, Staatsphilosophie, Staatswissenschaften

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50,--  Bestellen
1 (Bouyer de Fontenelle, Bernard de, Editeur). Histoire de l’Académie Royale des Sciences. Année MDCCXIV. Avec les mémoires de mathématique & de physique pour la même année, tirés de registres de cette Académie. Amsterdam, Pierre de Coup (1719. Kl.-8° (16,3 x 10,2 cm.). [5] Bl., 571 S. mit Titel in Rot und Schwarz, gestoch. Frontispiz, gestoch. Titelvignette, 15 gefaltete Kupfertafeln und 1 gefaltete gestoch. Karte. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, reicher Rückenvergoldung und Deckel-Filetten.

Zweiter Druck des Jahrgangs 1714 mit u. a. den wichtigen Beiträgen von Jacques Cassini „Des Réfractions Astronomiques.“ (Grundlegende Arbeit darüber, wie die Erdatmosphäre das Licht der Sterne bricht). – Giacomo Filippo Maraldi. „Observations du Changement qui est arrivé dans les Étoiles de la Constellation de la Baleine.“ (Beobachtung veränderlicher Sterne im Sternbild Walfisch). – Philippe de La Hire „Description d’une Machine pour élever de l’Eau.“ (Konstruktionsbeschreibung einer innovativen hydraulischen Wassermaschine). – René-Antoine Ferchault de Réaumur „Des effets que produit le Vigre [Vinaigre] sur des Matieres de differente nature.“ (Physikalisch-chemische Studien zur Ätzwirkung von Säuren auf Materialien). – Philippe de La Hire „Sur la Construction des Voûtes dans les Édifices.“ (Eine der ersten mathematisch-mechanischen Analysen zur Statik und Belastung von Gewölben in der Architektur). – Alexis Littré „Sur un Anévrisme vrai.“ (Pionierarbeit über die krankhafte Erweiterung von Blutgefäßen, ein medizinischer Meilenstein) sowie „Observations Anatomiques sur les parties de la Génération de l’Homme.“ (Anatomische Detailstudien). – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar.
Second edition of the 1714 volume, including, amongst others, the important works by Jacques Cassini, “Des Réfractions Astronomiques” (a seminal treatise on how the Earth’s atmosphere refracts starlight). – Giacomo Filippo Maraldi, “Observations du Changement qui est arrivé dans les Étoiles de la Constellation de la Baleine.” (Observation of variable stars in the constellation Cetus). – Philippe de La Hire “Description d’une Machine pour élever de l’Eau.” (Construction description of an innovative hydraulic water machine). – René-Antoine Ferchault de Réaumur “On the Effects Produced by Vinegar on Materials of Different Natures.” (Physical and chemical studies on the corrosive effect of acids on materials). – Philippe de La Hire “On the Construction of Vaults in Buildings.” (One of the first mathematical and mechanical analyses of the statics and loading of vaults in architecture) . – Alexis Littré “Sur un Anévrisme vrai.” (Pioneering work on the pathological dilation of blood vessels, a medical milestone) and “Observations Anatomiques sur les parties de la Génération de l’Homme.” (Detailed anatomical studies). – A very fine copy in decorative binding.

Schlagwörter: Astronomie, Astronomy, Chemie, Chemistry, Geometrie, Geometry, Medicine, Medizin, Physics, Physik, Zoologie, Zoology

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350,--  Bestellen
1 Tschichold, Jan. Die neue Typographie. Ein Handbuch für zeitgemäss Schaffende. Berlin, Verlag des Bildungsverbandes der Deutschen Buchdrucker 1928. 8°. 240 S. mit zahlreichen, teils zweifarbigen und doppelblattgroßen Abbildungen. Schwarzer Orig.-Leinenband.

NDB XXVI, 476 ff. Schauer II, 127. – Erste Ausgabe dieses für die neue Typographie richtungweisenden Werkes. – Der Typograph, Buch- und Schriftgestalter Jan Tschichold (bis 1931 Johannes Tzschichhold, 1902-1974) „arbeitete in München auch als Plakatgestalter für den Phoebus-Palast, eines der größten bayer. Kinos in München. 1928 erschien im „Verlag des Bildungsverbandes der dt. Buchdrucker“, Berlin, T.s erste selbständige Publikation, ein Lehrbuch für Typographen, Drucker und Setzer, die „Neue Typographie“. Mit „Eine Stunde Druckgestaltung“ (1931) und „Schriftschreiben für Setzer“ sowie „Typographische Entwurfstechnik“ (1932) erschienen weitere Lehrbücher. Seit 1930 arbeitete er u. a. für den Berliner Verlag „Der Bücherkreis“, dessen Hauptgestalter er wurde. 1928 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern des von Kurt Schwitters (1887–1948) geleiteten „Rings neuer Werbegestalter“, einem Zusammenschluß von Typographen, Malern und Werbedesignern. 1929 konstruierte T. eine erste „phonetische“ Schrift, mit dem Ziel, die avantgardistische Schriftgestaltung umzusetzen. Später folgten die „Zeus“ (1931) für die „Schriftguss KG“ Dresden, die Zierschrift „Saskia“ (1932) für „Schelter & Giesecke“ in Leipzig und die „Transito“ (1931) für die „Amsterdam Type Foundry“. 1933 erhielt er einen Auftrag der Fa. „Uhertype“ in München zur Entwicklung einer Schrift für eine Lichtsetzmaschine. Er entwarf ca. 10 Schriftschnitte, als wichtigste darunter die Uhertype-Standard-Grotesk. … T. hat die Typographie des 20. Jh. maßgeblich mitbestimmt. Durch seine theoretischen Schriften der 1920er Jahre verbreitete er einerseits die Ideen des Bauhauses und des Konstruktivismus, wodurch er das moderne Grafikdesign beeinflußte; ebenso trugen aber auch seine späteren Veröffentlichungen über die klassisch-traditionelle Typographie zur Entwicklung der Buchgestaltung bei und wirken auf Gestalter und Grafikdesigner bis in die Gegenwart“ (G. Netsch in NDB). – Rücken berieben (Rückentitel abgerieben), stellenweise etwas braunfleckig, sonst sehr gut erhaltenes Exemplar der seltenen Originalausgabe.

Schlagwörter: Bauhaus, Typographie

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750,--  Bestellen
1 Killip, Christopher. In flagrante. With an essay by John Berger & Sylvia Grant. London, Secker & Warburg (1988). 4° (31 x 21,5 cm.). 93 S. mit 50 Tafeln. Publishers cloth binding with illustrated dust jacket.

Auer 675. Parr/Badger II, 299. Roth, The Open Book 340 f. – First edition; inscribed by C. Killip „For Victor on 4 OB, Hasty Pudding Club, + Harvard All the best Chris“. – „In Flagrante is a singulary original work of art, both passionate and partisan. This is not an objective report. Killip tells his personal tale through these pictures, but he also allows his subjects’ collective story a clear voice of its own. The pictures in In Flagrante – primarily candid portraits and urban landscapes made in rich-toned black and white, predominantly shot with a 4x5 camera – were made in the northeast of England during the premiership of Margaret Thatscher… In Flagrante is a dark, pessimistic journey, perhaps even a secret odyssey, where rigorous documentary is suffused with a contemplative inwardness, a rare quality in modern photography“ (Parr/Badger). – „Renowned documentary photographer and former professor of visual and environmental studies Chris Killip died from lung cancer on Oct. 13. He was 74. Killip was a professor of photography in VES (now Art, Film, and Visual Studies) from 1991 to 2017, and the department chair from 1994 to 1998. For more than two decades, he had worked from the basement of the Carpenter Center, sharing his love of the art form with students and colleagues. … In 1988, Killip published his second and most famous book of photographs, “In Flagrante,” which captured the everyday fallout from deindustrialization and economic decline in northeastern England in the 1970s and 1980s. His arresting documentary style of photography captured the attention of critics and viewers alike, and Killip received the inaugural Henri Cartier-Bresson Award, now called le Prix HCP. … “His photographs embodied Henri Cartier-Bresson’s emphasis on the decisive moments, and Josef Koudelka’s eye for the surreal. He captured in arresting black-and-white photographs fleeting moments filled with powerful emotions,” said AFVS Professor Sharon Harper. “He was looking closely at people, labor, and the plight of the worker.“ The introductory photography course VES 40a, which he ran for many years, accommodated 100 students split into 10 sections. Even with so many spots, said Moss, the class often attracted two or three times as many students as it could accommodate. “Chris leaves quite a legacy of his documentary photography, which is known internationally, but also he has a legacy of students who were devoted to him and discovered photography through their studies with him,” added Harper“ (M. Aggarwal-Schifellite, Documentary photographer Chris Killip dies at 74, The Harvard Gazette, October 21, 2020). – A very fine copy of the rare hardback edition.

Schlagwörter: England, Great Britain, Großbritannien, Signed books, Signierte Bücher, Sozialdokumentarische Fotografie, Widmungsexemplar

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1.400,--  Bestellen
1 Lexica – Herlitz, Georg und Bruno Kirschner. Jüdisches Lexikon. Ein enzyklopädisches Handbuch des jüdischen Wissens in vier Bänden. unter Mitarbeit von über 230 jüdischen Gelehrten und Schriftstellern und unter redaktioneller Mithilfe von Ismar Elbogen, Josef Meisl, Aron Sandler, Max Soleweitschik, Felix A. Theilhaber, Robert Weltsch, Rabb. Max Wiener. (Nachdruck der Ausgabe, Berlin 1927-1930). 2. Auflage. 5 Bände. Frankfurt am Main, Jüdischer Verlag bei Athenäum (1987). 4°. Mit zahlr. Abbildungen, Farbtafeln und Karten. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.

Vgl. Lenz S. 84. Slg. Seemann 254. Zischka S. 35. – Wichtiges Standardwerk. – „Gibt über alle wichtigen Probleme, Personen usw. des jüdischen Lebens auf wissenschaftlicher Grundlage allgemeinverständliche Auskunft. Mit gezeichneten Artikeln und guten Literaturangaben“ (C. Fleischhack). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Judaica, Lexica

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140,--  Bestellen
1 Hahnemann, Samuel. Die chronischen Krankheiten. Ihre eigenthümliche Natur und homöopathische Heilung. Fünfter Theil. Antipsorische Arzneien. Zweite viel vermehrte und verbesserte Auflage. Düsseldorf, Verlag von J. E. Schaub 1839. (Unveränderter Nachruck der Ausgabe letzter Hand mit einem Geleitwort von Prof. Dr. Hanns Rabe). 5 Bände. Ulm, Karl F. Haug 1956. 8°. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückenschildern.

Vgl. Haehl II, 527. – Schöne Faksimileausgabe von Hahnemanns letztem großen Werk, zugleich die erste Veröffentlichung seiner Lehre von der Psora. – Rücken leicht berieben, gutes Exemplar der Halblederausgabe.

Schlagwörter: Faksimile, Hömöopathie

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120,--  Bestellen
1 Heyck, Eduard. Geschichte der Herzoge von Zähringen. Herausgegeben von der Badischen Historischen Kommission. Mit Anhang: Urkunden, Siegel und Wappen der Herzöge von Zähringen. Neudruck der Ausgaben Freiburg im Br. 1891-1892. 2 Teile in 1 Band. Aalen, Scientia Verlag 1980. Gr.-8°. XIV, 607 S. mit 1 doppels. Stammtafel; XII, 39 S. mit 4 Tafeln und 1 Abbildung im Text. Orig.-Leinenband.

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Badenia, Genealogie, Herzogtum, Zähringer

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50,--  Bestellen
1 Chéron, Elisabeth Sophie. Essay de pseaumes et cantiques. Nouvellement mis en vers Francois, et enrichis de figures. Paris, P. F. Giffart 1715. 8°. [5] Bl., 115, (1) S. mit gestoch. Portrait-Frontispiz, gestoch. illustr. Titel und 23 Kupfertafeln von Louis Chéron nach E. S. Cheron. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.

Brunet, I, 1834. – Deuxième édition ; publiée pour la première fois en 1694. – „L’auteur des 21 psaumes et 5 cantiques est Elisabeth-Sophie Chéron (1648-1711), née réformée mais convertie au catholicisme. Outre ses qualités de poétesse, elle est connue comme une excellente peintre – membre de l’Académie de peinture à 24 ans – et une musicienne de talent. Presque chaque pièce du volume est précédée d’une gravure due au talent de Louis Chéron (1660-1723), le propre frère de l’auteur, demeuré réformé et réfugié à Londres“ (Le Chant de David. Les psaumes en vers Francais (XVIe-XVIIIe siècles), Exposition 18 sept. au 31 décembre 2010 bibliothéque Part-Dieu Lyon). – Couverture légèrement usée, gravée. Ex-libris. Très bel exemplaire, propre et à la reliure décorative.
Second edition; first published in 1694. – „The author of the 21 psalms and 5 hymns is Elisabeth-Sophie Chéron (1648–1711), who was born into the Reformed faith but converted to Catholicism. In addition to her talents as a poet, she is known as an excellent painter – a member of the Academy of Painting at the age of 24 – and a talented musician. Almost every piece in the volume is preceded by an engraving by the talented Louis Chéron (1660–1723), the author’s own brother, who remained a Protestant and took refuge in London“ (Le Chant de David. Les psaumes en vers Francais (XVIe-XVIIIe siècles), Exhibition 18 September to 31 December 2010, Part-Dieu Library, Lyon). – Cover slightly worn, engraved. Ex-libris. A very fine copy, clean and with a decorative binding.

Schlagwörter: Bibel, Bibelillustration, Bible illustration, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Religiöse Kunst

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320,--  Bestellen
1 Roscher, Wilhelm. Die Grundlagen der Nationalökonomie. Ein Hand- und Lesebuch für Geschäftsmänner und Studierende. 7., vermehrte und verbesserte Auflage. Stuttgart, J. G. Cotta 1868. 8°. XII, [1] Bl., 624 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und dezenter Rückenvergoldung. (System der Volkswirthschaft. 1. Band).

Vgl. Kosch, Biogr. Staatshandbuch II, 1045 f. – Das zuerst 1854 erschienene Hauptwerk Roschers wurde bis zu seinem Tod über zwanzigmal aufgelegt. Der vorliegende erste Band der Reihe „System der Volkswirtschaft“ wurde fortgesetzt mit Werken über Ackerbau, Gewerbe, Finanzwissenschaft und Armenpflege. Das Gesamtwerk ist eines der wichtigsten Lehrbücher des 19. Jahrhunderts. W. Roscher (1817-94) gilt neben B. Hildebrand und K. Knies als Begründer der historischen Schule der deutschen Nationalökonomie. – Einband angestaubt, Rücken etwas berieben, Titel verso mit Bibliotheksstempel, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Volkswirtschaftslehre, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftswissenschaften

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80,--  Bestellen
1 Ditscheiner, Joseph-Alois. Vollständiges Lehrbuch der doppelten Buchhaltung mit Rücksicht auf ihre Anwendung bei allen Geschäftszweigen. Nebst praktischen Erörterungen selten vorkommender und schwieriger Buchungsfälle, dann dem Salda-Contisten, enthalten eine … zur zweckmäßigen Einrichtung und Führung des Salda-Conti… 2. Auflage, vollständig umgearbeitet und mit allen Neuerungen von Johann Karner. Pest, Gustav Heckenast 1866. 8°. XII, 328 S. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung. (Neue Wiener Handelsschule, oder Unterricht in den kaufmännischen Grundwissenschaften, VI. Band).

Seltenes Lehrbuch für Kaufleute. „Der vorliegende VI. Band dieser Handels-Schule bildet den Schluß des ganzen Werkes und behandelt ein Fach der höheren merkantilen Wissenschaften. Professor Josef Alois Ditscheiner beendete diesen Band im Jahre 1854 im Manuscript vollständig, starb jedoch vor Druckvollendung desselben.“ (J. Karner in der Vorrede 1865). – J.-A. Ditscheiner (?-1855) war „Vice-Direktor und Professor an der Gremial-Handelsschule in Wien“. – Rücken aufgehellt und etwas fleckig, Stempel auf dem Titelblatt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Buchführung, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Wirtschaftsgeschichte, Wirtschaftswissenschaften

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100,--  Bestellen
1 Otto, Berthold. Der Zukunftsstaat als sozialistische Monarchie. Berlin, Puttkammer & Mühlbrecht 1910. 483, (9) S. Halbleinenband der Zeit mit handschr. Rückenschild.

NDB XIX, 703 f. – Erste Ausgabe. – Der Reformpädagoge und Philosoph Berthold Otto (1859-1933) entwickelt hier seine seine utopische Vision einer gerechten Gesellschaft. Er forderte darin die Verschmelzung von Sozialismus und konstitutioneller Monarchie, basierend auf dem von ihm entwickelten „volksorganischen Denken“. Sein ambitioniertes Modell umfasste drei zentrale Säulen: Monarchie als neutrale Instanz: Der Monarch sollte nicht absolutistisch herrschen, sondern als überparteiliche Kontrollinstanz und Schlichter dienen. Sozialistische Wirtschaft: Die Produktionsmittel sollten vergesellschaftet werden, um Ausbeutung zu verhindern und eine gerechte Güterverteilung zu garantieren. Die Zukunftsschule: Als Reformpädagoge sah Otto den Schlüssel zur Veränderung in der Erziehung. Bildung sollte praxisorientiert, individualisiert und demokratisch organisiert sein, um mündige Bürger zu formen. – „Sein Plan, bei Friedrich Paulsen mit einer Arbeit über den Liberalismus zu promovieren, scheiterte an Paulsens Ablehnung des Themenplans, so daß O. 1883 die Universität ohne Abschluß verließ. Nach Tätigkeiten als Hauslehrer in Herne und Berlin sowie als Nachtredakteur beim „Hamburger Correspondenten“ wurde er 1890 Schriftleiter beim Brockhaus-Verlag in Leipzig. Nachdem er durch erste psychologische, politische und pädagogische Schriften und durch seine Weigerung, seine von ihm selbst unterrichteten Kinder in eine staatliche Schule zu schikken, dem Preuß. Kultusministerium aufgefallen war, zog er 1902 nach Berlin-Lichterfelde, wo er mit ministerieller Unterstützung, aber zeitweise im Konflikt mit der Schulbehörde bis zu seinem Tode seine kleine „Hauslehrerschule“ unterhielt und publizistisch tätig war. O. übte scharfe Kritik an der staatlichen „Zwangs-“ und „Schablonenschule“, der er eine „natürliche“, an freien Gesprächen, Gemeinschaftspflege und Spiel orientierte Unterrichtsmethode sowie die Ideen des Gesamtunterrichts und der Schülermitverwaltung entgegenstellte, die ein „organisches Wachstum“ ermöglichen sollten“ (E. Weiß in NDB). – Einband etwas berieben, Name auf dem Vorsatz, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Socialism, Sozialismus, Staatsphilosophie, Utopie

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50,--  Bestellen
1 Hennig, Michael (Joseph). Geschichte des Landkapitels Lahr. Lahr, Selbstverlag (Druck von Chr. Schömperlen) 1893. 8°. IX, 304 S. mit Frontispiz. Halbleinenband der Zeit mit handschr. Rückenschild.

Erste Ausgabe, selten. Eines der ersten systematischen Werke zur Geschichte des Landkapitels Lahr. – M. J. Hennig (1836-1915) war seit 1890 Pfarrer in Kappel am Rhein. 1889 wurde er Geistlicher Rat und Dekan des Landkapitels Lahr, zu dem auch die Pfarrei in Kappel am Rhein gehörte. Als Abgeordneter der Zentrumspartei war Hennig in den Jahren 1873 bis 1881 und 1888 bis 1908 Mitglied der Zweiten Kammer der Badischen Ständeversammlung. – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Badenia, Kirchengeschichte, Lahr

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50,--  Bestellen
1 Landsberg, Hans Heinz. Was Onkel Hans erzählt. Märchen mit Kinderreimen. Mit Buchschmuck von W. Hannismann, 3 bunten Vollbildern von A. Stiller und dem Bildnis des Verfassers. Berlin-Lankwitz, Heinrich Hiob 1921. Quer-8° (19 x 27 cm.). 56 S. mit 3 Farbtafeln und Illustrationen im Text. Orig.-Halbleinenband mit Deckeltitel auf einer „Schiefertafel“.

Klotz 2316/1. – Einzige Ausgabe des sehr seltenen Märchenbilderbuchs. – Mit den Märchen: Vom ersten Sternlein; Froschkönig; Des gelben Onels Heimat; Rotkäppchen; Der Engel Gottes; Vom Mohren und der Goldprinzessin; Vom Mäuschen, Vom Würstchen und von der Erbse; Das Osterhäschen und seine Eier; Christkindchens Wunderglocke; Hänsel und Gretel; Die Fabel vom Hasen und vom Löwen; Märchenprinzeßchens Abschied. – Sehr schönes Exemplar.

Schlagwörter: Märchen, Märchenbilderbücher

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140,--  Bestellen
1 Derôme, L(éopold). Le luxe des livres. Paris, Rouveyre, 1879. 8°. XII, 153, (3) S. mit Titelblatt in Dunkelgrün und Schwarz und Buchschmuck. Halbpergamentband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).

Erste Ausgabe. – Sehr gutes seitlich und unten unbeschnittenes Exemplar.
Première édition. – Très bel exemplaire, non rogné sur les côtés et en bas.

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100,--  Bestellen
1 Struwwelpeteriade – Hoffmann, Heinrich. Bastian der Faulpelz. Eine Bildergeschichte für Kinder. 14. Auflage. Frankfurt am Main, Litterarische Anstalt (Rütten und Loening) o. J. (1918). 4°. 24 eins. bedr. Blatt mit farblithogr. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Pappband.

Vgl. Bilderwelt 330. Rühle 426 a. Seebaß II, 872. Stuck-Villa I, 149. Wegehaupt II, 1590. – GV datiert für die 10. Auflage 1913 und für die 20. Auflage 1925. – „Bastian ist eine typische Figur der Struwwelpeter-Familie: sein Laster ist die Faulheit, und ihretwegen wird er zum verkommenen, kränklichen Bettler, der einen einsammen Tod stirbt. Im äußeren Erscheinungsbild läßt Hoffmann Elemente des ABC-Buches einfließen, indem personifizierten Buchstaben Bastian im Traum vergeblich von der Notwendigkeit des Lernens zu überzeugen versuchen“ (R. Rühle). – Rücken unauffällig erneuert, Deckel berieben und angestaubt, Innengelenke mit Papierstreifen verstärkt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Struwwelpeter(iaden), Struwwelpetriade

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80,--  Bestellen
1 Tolstoi, Leo (Tolstoj, Lev Nikolaevic). Gesamtausgabe des dichterischen Werkes. In Einzelausgaben herausgegeben von Erich Boehme. Band I-VII und XII (von 14). Berlin, Malik-Verlag (1928). 8°. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rücken- und Deckeltiteln und reicher Rückenvergoldung (von John Heartfield).

Hermann 408. Gittig 201. – Dabei: I. Auferstehung. Roman. Aus dem Russischen von Ilse Frapan. – II und III. Anna Karenina. Aus dem Russischen von Arthur Luther. – IV. bis VII. Krieg und Frieden. Aus dem Russischen von Erich Boehme. – XII. Hadschi Murat und andere Erzählungen. Aus dem Russischen von Erich Boehme, Erich Müller und August Scholz. – Zeitgenössische Besitzvermerke, von leichten Gebrauchs- und Altersspuren abgesehen, alle Bände gut erhalten.

Schlagwörter: Gesamtausgaben

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80,--  Bestellen
1 (Ilg, Albert, Hrsg.). Wappen des österreichischen Herrscherhauses. Von den Originalmodeln im Besitz der kunsthistorischen Sammlungen des allerhöchsten Kaiserhauses abgedruckt und herausgegeben mit Genehmigung Seiner Excellenz des Herrn Grafen Franz Folliot de Crenneville. 2. Auflage. Wien, Adolf Holzhausen 1879. Imperial-Folio (75 x 65 cm). 4 S. und 29 Holzschnitt-Tafeln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.

Sehr selten; in kleiner Auflage gedruckt. – Erstmals 1878 erschienen. – Prächtige großformatige Folge von 26 Wappenholzschnitten sowie einigen Rand- und Eckstücken von den Orig.-Holzstöcken (vom Anfang des 17. Jahrhunderts) abgedruckt. – „Diese Platten gehören nicht zum ursprünglichen Grundstocke der Sammlung des Erzherzogs Ferdinand auf Schloss Ambras, sondern sind, nachdem sie nicht allzuspät nach dessen Tode entstanden waren, im 18. Jh. hinzugekommen“ (Vorwort). – Rücken restauriert, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Austria, Austriaca, Genealogie, Heraldic, Heraldik, Österreich, Sphragistik, Wappen

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350,--  Bestellen
1 Maximilian I. von Bayern. Le prince chrétien ou avis paternels du Serenissime Electeur Maximilien, Duc de Bavière au Prince Electoral Ferdinand-Marie son fils. Brusselle (Brüssel), Francois Foppens 1705. Gr.-8° (22,5 x 18,5 cm.). [3] Bl., 40 S. mit Holzschnitt-Titelvignette und 2 gestoch. Kopf-Vignetten von (Jacobus) Harrewijn und S(imon) Thomassin. Halbpergamentband mit Leinendeckeln.

Sehr seltene erste Ausgabe. 1730 erschien in Regensburg eine deutsche Ausgabe mit dem Titel „Der christliche Fürst, oder vätterliche Ermahnungen des durchleuchtigsten Churfürsten Maximiliani an den Chur-Printzen Ferdinand-Maria seinen drey-jährigen Sohn“ (mit Übersetzungen in Latein, Deutsch, Französisch und Italienisch, vgl. Pfister I, 538 und VD18 11388587). – „Kurfürst Maximilian I. von Bayern (1573–1651) und sein Sohn und Nachfolger Kurfürst Ferdinand Maria (1636–1679) prägten das Kurfürstentum Bayern im 17. Jahrhundert maßgeblich. Während Maximilian I. Bayern durch den Dreißigjährigen Krieg führte und die Kurwürde errang, leitete Ferdinand Maria den Übergang zum Absolutismus und den barocken Wiederaufbau ein“ (Haus der Bayerischen Geschichte). – Ohne das gestoch. Portrait und die 2 Kupfertafeln mit Münzdarstellungen, stellenweise etwas braunfleckig, weltweit nur 2 Exemplare in öffentlichen Sammlungen nachweisbar (Bayerische Staatsbibliothek und Belgische National-Bibliothek, lt. KVK).

Schlagwörter: Bavarica, Bayern, Pädagogik

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200,--  Bestellen
1 (Fischer). Eine Gespensterleiche oder der Schein trügt. Eine wahre Begebenheit. Annaberg, (Friedrich) Hasper 1826. 8°. 8 S. Ungeheftete Druckbogen.

Äußerst seltene Schauergeschichte aus dem frühen 19. Jahrhundert. Kein Exemplar weltweit in einer öffentlichen Sammlung nachweisbar (lt. KVK). – Die Erzählung handelt von einer Begebenheit aus dem 18. Jahrhundert. Ein Gruppe junger Offiziere erzählt sich Gespenstergeschichten: „… der Lieutenant Graf – (ich will ihn Hohenheim nennen), einer der liebenswürdigsten und vollkommensten jungen Männer, die ich je gekannt habe. Er ließ sich selten auf unsre Geschichten ein, hörte sie nur mit Unwillen oder mit Spott, erzählte nie dergleichen, und erklärte sogar die Furcht vor Gespenstern, wie sie selbst, für ein Unding. … In einer Nacht zwischen zwölf und ein Uhr, ward Hohenheim durch fernes, dumpfes Geräusch, das vom entgegengesetzten Ende des Korridors im Kaserne herzukommen schien, aufgeweckt. Das Geräusch kam näher, und bald konnte er langsame, feyerliche und starke Tritte wie von vielen Menschen unterscheiden, die auf seine Thüre zugingen. Bald konnte er nicht mehr zweifeln, daß es ihm gelte; denn die Tritte der Vorderen waren schon über die letzten bewohntesten Zimmer hinaus, und in demselben Augenblick sprang auch seine Thür mit starkem Geräusch aus ihren Angeln. Er saß, völlig wach und besonnen, in seinem Bette auf. Zwölf lange Gestalten in schwarzen Talaren und Larven, Fackeln in den Händen tragend, traten paarweise herein, gingen schweigend an seinem Bette vorüber und machten die Runde in seinem Zimmer; ihnen folgte ein verschlossener Sarg auf einer Bahre, getragen von acht gleichgekleideten Figuren; nach diesem die Leidtragenden mit langen Flören und weißen Gesichtern. Man setzt die Bahre vor seinem Bette nieder, man nimmt den Sargdeckel ab; – mit Entsetzen sieht Hohenheim die bleiche, ganz ähnliche Gestalt seines verstorbenen Freundes, im Todtenkleide, wie man ihn begraben, mit offenen Augen, im Sarge liegen… Hohenheim hatt den Anfang der Prozession mit sichtbarer Ruhe angesehen, etwa wie ein Schauspiel, daß man ihm zur Belustigung aufführen wollte; als er das Bild seines Freundes, der kurz vorher gestorben ist, erkannte, starrte er es einen Augenblick an – dann fuhr er auf. „Höllisches Gaukelspiel!“ rief er und griff nach der Pistole. Indem er sie spannte, richtete sich die Gestalt im Sarge langsam auf und starrte ihn an…“ (S. 4-6). – F. Hasper (1781-1838), Buchdrucker in Annaberg, war der Vater von Friedrich Wilhelm Hasper (1796-1871), der 1822 die Braun’sche Druckerei in Karlsruhe übernahm. Die vorliegende „Geister“-Broschüre war Gegenstand eines Schmuggel-Falls 1826 an der böhmisch-sächsischen Grenze im Erzgebirge. Der militärische Kondukteur Karl Friedrich Sättler wurde festgenommen weil er versuchte, Stapel dieser sogenannten Geister-Broschüren bzw. Groschenhefte mit genau diesem Titel nach Österreich (Böhmen) zu schmuggeln. Sättler verdiente sein Geld unter anderem damit, diese Geschichten und Bücher auf den sächsischen Jahrmärkten (wie dem in Annaberg) zu verkaufen. Kurioserweise war der Händler selbst Analphabet und ließ seine Geschäfte von seinem Sohn verwalten. (Quelle: P. Pisa, Cást druhá 1810-1848, V zájmu nevzdelaného ctenáre, Literární cenzura, v dobe restaurace, a rozmachu národního hnutí, online).

Schlagwörter: Geist, Geister, Gespenstergeschichte, Kolportage, Trivialliteratur

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600,--  Bestellen
1 Lachmann, Karl (Übertragung). Die Nibelunge. Text der Hohenems-Münchener Handschrift A des Nibelungenliedes nach der Ausgabe von Karl Lachmann. Berlin, Stargardt 1898-1904. Imperial-Folio (57 x 42 cm.). [4] Bl. (1 w.), 311 S., [3] Bl. (1 w.) mit reichstem Buchschmuck, 66 teils ganzs. farblithogr. Illustrationen und 600 Zierinitialen von Josef Sattler. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Deckelillustration und Kopfgoldschnitt.

Rodenberg S. 279. Schauer S.16 und Tafel 4. – Nr. 173 von 200 num. Exemplaren. – Monumental-Ausgabe, von der Reichsdruckerei für die Pariser Weltausstellung mit großem Aufwand angefertigter Druck auf klanghartem, unbeschnittenem Zandersbütten. – „Ein stolzes Werk deutscher Buchkunst, ein Kunstwerk aus einem Gusse, weil der Künstler nicht nur Illustrationen und Ornamente zu zeichnen hatte, sondern alles von der Druckschrift und den Wasserzeichen des Papiers an bis zum Einband und der Satzanordnung in seine Hand gelegt war. Mit der Nibelungentype, die eigens für dieses Werk geschnitten und gegossen wurde, lehnt Sattler sich glücklich an die Unzial- und Halbunzialschrift frühmittelalterlicher Handschriften an. Seit Holbein hat es keinen solchen Meister der Zierinitialen gegeben …“ (Loubier 25 ff.). – Kleine Fehlstellen am Kapital und den Gelenken restauriert, 2 Seiten (S. 100 und 101) leicht fleckig, sonst sehr gut erhalten.
No. 173 of 200 numbered copies. – A monumental edition, printed at great expense by the Reichsdruckerei for the Paris World Exhibition on crisp, untrimmed Zanders handmade paper. – “A proud achievement of German book art, a work of art cast from a single mould, for the artist was entrusted not only with drawing the illustrations and ornaments, but with everything from the typeface and the paper’s watermarks to the binding and the layout of the text. With the Nibelungen typeface, which was cut and cast especially for this work, Sattler successfully draws on the uncial and semi-uncial scripts of early medieval manuscripts. Since Holbein, there has been no such master of decorative initials …“ (Loubier 25 ff.). – Minor defects on the headband and joints have been restored; otherwise very well preserved.

Schlagwörter: Art nouveau, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jugendstil, Nibelungen

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4.800,--  Bestellen
1 Duchamp, Marcel. Rotoreliefs. Set mit 6 Rotoreliefs. Köln, Gebr. König Postkartenverlag (1987). 15 x 15 cm. 6 Kartonscheiben, doppelseitig mit farbigen Offsetlithographien bedruckt (Durchmesser 14,5 cm.). Typographisch bedruckter Transparentpapier-Umschlag.

Broken Music p.126. Kaufmann u. a. Marcel Duchamp. 100 Fragen.100 Antworten Nr. 26. Schwarz, The Complete Works of Marcel Duchamp Nr. 441 b. – In kleiner Auflage erschienene Faksimileedition der Multiples. – „Die mit der Wortneuschöpfung ‚Rotoreliefs‘ betitelten sechs beidseitig bedruckten ‚optischen Scheiben‘ bot Duchamp 1935 auf einer Erfindermesse in Paris, dem Concours Lépine, für 15 Francs zum Kauf an. Allerdings ohne Erfolg, er wurde lediglich drei Sets los, zwei davon gingen an Freunde. Von Henri-Pierre Roché ist die darauf folgende Erkenntnis Duchamps überliefert: ‚Fehler, zu hundert Prozent. Zumindest ist es klar.‘ Bei der Konzeption der ‚Rotoreliefs‘ dachte Duchamp daran, eine Art Spielzeug herzustellen. Das Set aus sechs Scheiben mit Spiralformationen, die teilweise aus dem 1925/26 entwickelten Film „Anémic Cinéma“ stammten, produzierte er gemeinsam mit Henri-Pierre Roché in einer Auflagenhöhe von 500 Stück. Ursprünglich sollten die Scheiben auf einem Grammophonteller mit einer Geschwindigkeit von 33 Umdrehungen pro Minute abgespielt werden. Die ‚Rotoreliefs‘ gingen auf eine Beobachtung zurück, die der Künstler bereits 1925/26 im Film ‚Anémic Cinéma‘ umgesetzt hatte: Kreise, die auf einer sich auf einem Grammophon drehenden Platte aufgebracht wurden, erzeugen einen dreidimensionalen Effekt – sie werden ein ‚rotierendes Relief‘“ (Katalog zur Marcel Duchamp Ausstellung in der Staatsgalerie Stuttgart 23. 11. 2018 – 10. 3. 2019). – Tadellos.
A limited-edition facsimile of the multiples. – „In 1935, Duchamp offered the six double-sided ‘optical discs,’ titled with the neologism ‘Rotoreliefs,’ for sale at 15 francs at an inventors’ fair in Paris, the Concours Lépine. However, he had no success; he sold only three sets, two of which went to friends. Henri-Pierre Roché recorded Duchamp’s subsequent realization: ‘A mistake, one hundred percent. At least it’s clear.’ When conceiving the “Rotoreliefs,” Duchamp had in mind the creation of a kind of toy. He produced the set of six discs with spiral formations—some of which were taken from the film “Anémic Cinéma,” developed in 1925–26—together with Henri-Pierre Roché in a limited edition of 500 pieces. Originally, the discs were intended to be played on a gramophone turntable at a speed of 33 revolutions per minute. The “Rotoreliefs” stemmed from an observation that the artist had already realized in the 1925–26 film “Anémic Cinéma”: circles applied to a record spinning on a gramophone create a three-dimensional effect—they become a “rotating relief” (Catalog for the Marcel Duchamp exhibition at the Staatsgalerie Stuttgart, November 23, 2018 – March 10, 2019). – In impeccable condition.

Schlagwörter: Avantgarde, Dada, Dadaismus, Faksimile, Multiple

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950,--  Bestellen
1 Warhol – Crone, Rainer. Andy Warhol, a picture show by the artist (Umschlagtitel). Das zeichnerische Werk 1942 – 1975. Stuttgart, Württembergischer Kunstverein (1976). 4°. 227, [1] S. mit zahlr. teils farb. Abb., teils auf hellblaues und goldfarbenes Papier gedruckt. Goldfarbener illustr. OKart.

Wichtiger Katalog mit Texten von A. Warhol, P. Pearlstein, R. Lepper, N. Gluck, Andy Warhols Mutter, G. Malanga, H. Geldzahler, R. Crone. – Umschlag etwas berieben und leicht fleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Pop art, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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160,--  Bestellen
1 Stereo-Photographie – Busch, Fritz Otto. Die Kriegsmarine. München, Schönstein-Verlag (1942). 4°. 83, (1) S. mit 8 Farbtafeln, 100 Orig.-Stereo-Photographien und Stereo-Betrachter. Orig.-Pappband mit Deckeltitel. (Der Großdeutsche Freiheitskampf im Raumbild, herausgegeben von Walther Hüsing).

Heiting/Jaeger I, 456 ff. Vorsteher, Der Raumbildverlag Otto Schönstein. Magazin. Deutsches Historisches Museum. Heft 27, 2001, 2.26. – „Schönstein… setzte sich zum Ziel, mit seinen beiden wesentlichen Verlagsprodukten, der von ihm herausgegebenen Zeitschrift ‚Das Raumbild…‘ (1935-37) und den neu konzipierten Raumbildwerken, nicht nur die Stereoskopie nachhaltig in der Amateurfotografie zu etablieren, sondern auch eine neue Gattung des Fotobuches auf dem Markt zu platzieren“ (S. Fitzner). – Rücken und die Hälfte der Deckel mit Klarsichtfolie kaschiert, Innengelenk vor S. 17 angeplatzt, sonst gutes vollständiges Exemplar.

Schlagwörter: Marine, Original-Photographie, Raumbild, Raumbildalben, Stereobilder, Stereophotographie, Stereophotography, Stereoskopie, Stereoskopisches Sehen

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450,--  Bestellen
1 Stereo-Photographie – Reisdorf, Valentin. „So kämpften Sie!“ Ein Raumbildwerk von den XV. Olympischen Spielen Helsinki 1952. Oberaudorf am Inn, Raumbild-Verlag Otto Schönstein (1952). 4°. 107, (3) S. mit 100 Orig.-Stereo-Photographien und 1 aufklappbarer Stereo-Betrachter aus Metall. Orig.-Leinenband über Holzdeckeln mit goldgepr. Rückentitel und Deckelillustration. (Schönstein-Raumbildwerk).

Heidtmann 18639. – Einzige Ausgabe. – Mit Signaturen der Sportler Hans Geister (1928-2012, Bronze 4 x 400 m. Staffel) und Michael Scheuer (1927-2015, Bronze, 10000 m. im Zweier-Kajak). – Sehr gutes vollständiges Exemplar.

Schlagwörter: Olympiade, Olympische Spiele, Signierte Bücher, Sport, Sport Photography, Sport-Fotografie, Stereobilder, Stereophotographie, Stereoscope, Stereoskopie, Stereoskopisches Sehen

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240,--  Bestellen
1 Miro – Dupin, Jacques und Ariane Lelong-Mainaud. (Jean) Miró Radierungen – Engraver. I. 1928-1960. – II. 1961-1973. – III. 1978-1975. – IV. 1976-1983. 4 Bände. Paris, Daniel Lelong (1984-2001). Gr.-4° (32,5 x 26 cm.). Mit 12 (4 farbigen) Orig.-Holzschnitten. Orig.-Leinenbände mit farbig illustr. Schutzumschlägen (in Farbholzschnitt).

Massgebliches Werksverzeichniss der Radierungen. – Jeder Band mit drei Orig.-Holzschnitten (Schutzumschläge, Frontispize und S. 9). Band I und II in deutscher Ausgabe; Band III und VI in englischer Ausgabe. – Neuwertiges Exemplar.
Authoritative catalogue raisonné of the etchings. – Each volume contains three original woodcuts (dust jackets, frontispieces and p. 9). Volumes I and II are in the German edition; volumes III and VI are in the English edition. – A copy in mint condition.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Nummerierte Bücher, Original-Graphik, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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520,--  Bestellen
1 Goethe, (Johann Wolfgang v.). Sämmtliche Werke. Vollständige Ausgabe in sechs Bänden. 6 Bände. Stuttgart, J. G. Cotta o. J. (1854-1855). 4° (25 x 17 cm.). Mit gestoch. Portrait, 10 gestoch. Tafeln, 2 lithogr. Tafeln und 1 Musik-Beilage. Dunkelgrüne Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.

Einbände etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Gesamtausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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120,--  Bestellen
1 Ouida (d. i. Marie Louise de la Ramée). Ariadnê. The story of a dream. A new edition. London, Chatto and Windus o. J. (1878). 8°. 360 S. mit 50 Orig.-Photographien (Albuminabzüge, 12,5 x 9 cm.). Orig.-Pergamentband mit reicher Rücken- und Deckelvergoldung und Rotschnitt.

Nicht bei The Truthful Lens und Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam. – Sehr seltene zweite Ausgabe; die erste Ausgabe erschien 1877 (bei Chapman & Hall und Chatto & Windus). – Hier in einer mit 50 Original-Fotografien illustrierten Ausgabe in derselben Ausstattung wie der Roman „Romola“ von George Eliot (d. i. Mary Ann Evans; London, Smith, Elder & Co. 1863 f.). Die Fotos meist mit Darstellungen antiker Skulpturen aus den Vatikanischen Museen und Ansichten aus Rom. – Marie Louise de la Ramée (1839-1908) lebte seit 1871 in Italien. – „Ouida’s eleventh, 1877 novel, Ariadne, contains some of the author’s finest writing. Written during a period when Ouida had been rising in her popularity and readership, it is a work that is richly decorated with historical and mythological references and classical literary allusions that would be lost on many readers of the present age. It has gorgeously poetic descriptions of dreamscapes and sculpture gardens, and it offers lavish imagery of the beauty of 19th century Rome. In my opinion, it is best read in conjunction with the conclusion of her second book of essays, Critical Studies, because together they provide a really profound statement of the author’s vision of genius and aestheticism“ (goodreads). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar.
A very rare second edition; the first edition was published in 1877 (by Chapman & Hall and Chatto & Windus). – This edition is illustrated with 50 original photographs and has the same binding as the novel *Romola* by George Eliot (i.e. Mary Ann Evans; London, Smith, Elder & Co., 1863 ff.). The photographs mostly depict ancient sculptures from the Vatican Museums and views of Rome. – Marie Louise de la Ramée (1839–1908) lived in Italy from 1871 onwards. – Somewhat stained in places, very good copy.

Schlagwörter: Italien, Italy, Literatur, Original-Photographie, Rom

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380,--  Bestellen
1 Born, L(eopold) und H(einrich) Möller. Handbuch der Pferdekunde. Für Offiziere und Landwirte. 8. Auflage, neubearbeitet von H. Möller. Berlin, Paul Parey 1921. Gr.-8°. VII, 527, (1) S. mit 250 Abbildungen und 1 Tafel. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Deckelvignette.

Sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Hippologie, Pferde, Pferdehaltung

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60,--  Bestellen
1 Metz, Josefa. Kasperl auf Reisen. Mit Bildern von Eva Herrmann, geschrieben von Martha Meisel-Kallmann. München, Verlag der Münchner Drucke 1924. Quer-8°. [20] Bl. mit 9 handkolorierten lithographierten Tafeln sowie Illustrationen und Vignetten im Text. Orig.-Pappband mit handkolorierter Deckelillustration.

Doderer-Müller 582. Klotz 4618/5. Nicht bei Rodenberg. – Außergewöhnliches, durchgehend lithographiertes Kasperlbuch, das in einer limitierten Auflage von nur 500 Exemplaren erschien, von denen 250 für den Handel bestimmt waren. Das bei Wolf & Sohn, München hergestellte Buch ist „Dem warmherzigen Dichter und Neu-Beleber der Kasperlkomödien seines Großvaters, Franz Pocci“ gewidmet und erschien anlässlich der Geburt eines Neffen des Verlegers. – Mit beeindruckenden humorvollen Illustrationen (Kasperltheater, Autounfall, Kino, Schule, Straßenbahn, Zoo etc.), Art-Deco-Buchschmuck und reizvollen farbigen Vorsätzen (Kasperl). Das Deckelbild zeigt Kasperl auf einem rosa Nilpferd. – Die deutsch-amerikanische Malerin, Karikaturistin und Illustratorin E. Herrmann (1901-1978) war die Tochter des amerikanischen Malers Frank S. Herrmann. In München geboren und aufgewachsen war sie eng mit Erika und Klaus Mann und später mit Johann R. Becher befreundet. In den späten zwanziger Jahren war sie in den USA eine gefragte Karikaturistin. In den dreißiger Jahren lebte sie in Sanary-sur-Mer und lernte dort Aldous Huxley und Lion Feuchtwanger kennen. 1939 kehrte sie in die USA zurück. – Vorderdeckel gebräunt und leicht fleckig, Kanten etwas berieben, sonst gut erhalten.
A remarkable Kasperl book, entirely lithographed, published in a limited edition of just 500 copies, 250 of which were intended for retail sale. Produced by Wolf & Sohn, Munich, the book is dedicated to “the warm-hearted poet and reviver of his grandfather’s Kasperl comedies, Franz Pocci” and was published to mark the birth of the publisher’s nephew. – With impressive, humorous illustrations (Kasperl theatre, car crash, cinema, school, tram, zoo, etc.), Art Deco book decoration and charming coloured endpapers (Kasperl). The cover illustration shows Kasperl on a pink hippopotamus. – The German-American painter, caricaturist and illustrator E. Herrmann (1901–1978) was the daughter of the American painter Frank S. Herrmann. Born and raised in Munich, she was a close friend of Erika and Klaus Mann and later of Johann R. Becher. In the late 1920s, she was a sought-after caricaturist in the USA. In the 1930s, she lived in Sanary-sur-Mer, where she met Aldous Huxley and Lion Feuchtwanger. In 1939, she returned to the USA. – Front cover tanned and slightly stained, edges slightly rubbed, otherwise in good condition.

Schlagwörter: Kasperle, Künstlerbilderbücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Privatdruck

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950,--  Bestellen
1 Teffi (d. i. Nadejda Alexandrovna Lokhvitskaia). Baba-Jaga. Narodnaja skazka. (Russisch: Baba-Jaga. Volksmärchen). Risunki (Bilder) N(atal’ja) Paren (Nathalie Parain). Paris, YMCA Press (1932). Gr.-4° (32,5 x 28,5 cm.). [12] Bl. mit meist ganzseitigen farblithographierten Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.

Bilderwelt 2792. Lemens/Stommels 145 u. 411 ff. (mit mehr. Abb.). Lévèque/Plantureux 208 (mit Abb.). Passagen S. 46 u. S. 73 (mit Farbabb. S. 59). Vgl. Slg. Cotsen 1974 u. Slg. Hürlimann 2887 (beide franz. Ausgabe, mit ganzs. Farbabb. im Tafelteil). – Erste Ausgabe dieses sehr seltenen, von der Künstlerin im Exil in Frankreich veröffentlichten, russischen Bilderbuchs. Gegenüber der franz. Ausgabe „grosszügiger im Format (und) schöner im Druck“ (E. Waldmann). – Das Märchenbilderbuch von der Hexe Baba-Jaga erschien im selben Jahr auch auf Französisch bei Flammarion in der Serie „Albums du Père Castor“, deren künstlerischen Stil die Illustratorin entscheident mitprägte. 1935 erschien eine englische Ausgabe in New York. – Die erfolgreiche französische Bilderbuch-Serie an der vorwiegend russische Künstler mit arbeiteten geht zurück auf die erste Ausstellung russischer Kinderbücher in der Galerie Bonaparte in Paris 1929. – N. Paren (1897-1958) ist bekannter unter ihrer französischen Namensform Nathalie Parain. – Deckel im Rand gebräunt und leicht fleckig, obere Ecke am Vorderdeckel mit Knickspur, gutes Exemplar des einflussreichsten und erfolgreichsten russischen Bilderbuchs des 20. Jahrhunderts.
First edition of this extremely rare Russian picture book, published by the artist whilst in exile in France. Compared to the French edition, it is ‘larger in format (and) more beautifully printed’ (E. Waldmann). – The fairy-tale picture book about the witch Baba Yaga was also published in French in the same year by Flammarion in the series ‘Albums du Père Castor’, whose artistic style the illustrator helped to shape decisively. An English edition was published in New York in 1935. – The successful French picture book series, on which predominantly Russian artists worked, dates back to the first exhibition of Russian children’s books at the Galerie Bonaparte in Paris in 1929. – N. Paren (1897–1958) is better known by her French name, Nathalie Parain. – Covers browned at the edges and slightly stained; crease mark on the top corner of the front cover; a fine copy of the most influential and successful Russian picture book of the 20th century.

Schlagwörter: Exilliteratur, Märchenbilderbücher, Russische Kinderbücher, YMCA Press

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1.200,--  Bestellen
1 Steinweiss – Rodgers, (Richard Charles) and (Lorentz) Hart. Smash Song Hits. (Washington DC), Columbia Records (1940). 26,5 x 32 cm. 4 x Shellac-records, 10“, 78 RPM, Album. Color illustrated original half cloth cover.

Stourdzé, Total Records 10 f. – The first illustrated record cover designed by the american graphic designer Alex Steinweiss (1917-2011). – „In 1939 he was the first art director for Columbia Records, where he introduced a wide application of the concept of album covers and cover art. As records were mostly sold in uniform brown sleeves back then, he contributed an artistic viewpoint to this practise, widely regarded today as the inventor of the modern record cover designs. He was then active in record cover design from 1939 until 1973, and has designed roughly 2500 covers. He also, in the early 1950s, created the paperboard cover for the then new LP format, and so defined the visual identity of recorded music for decades to come. His cover for Beethovens Piano Concerto No. 5, a white light beam splitting into a prism over a piano (1942), influenced the coverart of Hipgnosis’ „The Dark Side Of The Moon“ by Pink Floyd for example“ (Wikipedia). – The four shellac records with 16 compositions by R. C. Rodgers (1902-1979), 12 of them with vocals by Deane Janis (1904-1988) and Lee Sullivan. – The edges and back cover have been discreetly restored; a very fine copy, the records probably unplayed.

Schlagwörter: Jazz, Pop-Kultur, Schallplatten, Schallplatten Cover, Shellac-Discs

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1.200,--  Bestellen
1 Bader, Josef (Hrsg.). Badenia oder das badische Land und Volk. Eine Zeitschrift ür vaterländische Geschichte und Landeskunde mit Karten, Lithographien und colorirten Abbildungen von Landestrachten. In Verbindung mit mehreren Freunden des Vaterlandes herausgegeben. Erster bis dritter Jahrgang. 3 Bände in 2. Karlruhe und Freiburg, Herder 1839-1844. 8°. VIII, [1] Bl., IV, [1] Bl., 20, 290 S.; IV, [1] Bl., 320 S.; [2] Bl., 300 S. mit 2 gefalteten Stadtplänen (Karlsruhe und Konstanz), 6 teils grenzkolorierte gefaltete Karten, 39 gestochene oder lithogr. Tafeln, davon 30 Ansichten und 7 (6 handkolorierte) Trachten-Tafeln in Aquatinta-Radierung. Halblederbände der Zeit mit Romantikervergoldung.

Diesch 3992. Engelmann 296. Kirchner 7333. Lautenschlager I, 638. Lipperheide Dfb 6-8. – Vollständige erste Serie der wichtigsten Zeitschrift zur Volks- und Landeskunde des Großherzogtums Baden. 1859 bis 1866 erschien drei weitere Jahrgänge. – „Das von dem badischen Archivar am Generallandesarchiv Karlsruhe Josef Bader herausgegebene Periodikum verstand sich zunächst, wie aus dem Untertitel der ersten drei Jahrgänge hervorgeht, als Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Landeskunde, mit Karten, Lithographien und colorirten Abbildungen von Landestrachten. Programmatisch ging es dem Herausgeber darum, der „Reihe gelehrter Erzeugnisse“ zur „einheimische(n) Geschichte und Landeskunde“ eine „populäre Verarbeitung derselben“ an die Seite zu stellen. Die auf der Titelseite zunächst nach Jahrgängen hochgezählte Zeitschrift war dem Herausgeber zufolge mit diesem Konzept erfolgreich, wie sich an „einer ungewöhnlich starken Abnahme und eines sehr ermunternden Beifalles unter allen Klassen unserer Bevölkerung“ gezeigt habe, sie sei jedoch „in Folge der seit 1845 eingetretenen Mißjahre und politischen Wirren unterbrochen“ worden“ (Wikipedia). – J. Bader (1805-1883) war Archivrat am Großherzogl. Badischen General-Landesarchiv. „Neben den archivalischen Publicationen verdankt man B. eine Reihe kleiner Monographien aus dem Gebiete der badischen Haus- und Landesgeschichte und eine große Zahl von Arbeiten, die sich an der Grenze der Wissenschaftlichkeit und einer anziehenden Popularisirung gelehrter Themata bewegen. Er hatte eine sehr feine Empfindung für das, was von der Ausbeute gelehrter Forschung einen größeren Leserkreis zu fesseln vermag“ (F. v. Weech in ADB XLVI, 182 f.). – Einbände etwas berieben und bestoßen, Rückenbezug mit größeren Fehlstellen, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhaltenes Exemplar mit allen Tafeln und Karten.

Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Ortsgeschichte, Pfalz, Schwarzwald, Volkskultur, Volkskunde, Zeitschrift, Zeitschriften

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950,--  Bestellen
01 Kraemer, Otto. Bau und Berechnung der Verbrennungsmotoren. Anleitung zum Motorenbau mit vergleichender Betrachtung der Gasturbinen und Strahltriebwerke. 4., neubearbete und erweiterte Auflage. Berlin, Göttingen, Heidelberg, Springer-Verlag 1963. 8°. VIII, 220 S. mit 220 Abbildungen. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Schutzumschlag.

Mit eigenhändiger Widmung und Grußkarte von O. Kraemer. – Inhalt: I. Die Aufgabe: Energie aus Kraftstoff Energieumwandlung, Idealprozesse. – II. Die Brennkraftmaschine: Arbeitsweise der Verbrennungsmotoren Gemischbildung, Luftbedarf, Leistung, mittlerer Druck Berechnung der Hauptabmessungen Wirkungsgrad, Kraftstoffverbrauch, Literleistung, Leistungserhöhung, Aufladen, Kühlung, Zündung und Verbrennung, Abwärme. – III. Die Kolbenmaschine: Kräftespiel der Kolbenmaschine, Massenausgleich, Ungleichförmigkeit des Drehmomentes, Schwungrad, Kritische Drehzahlen, Dichtung und Schmierung, Dreh- und Kreiskolbenmaschinen. – IV. Strömungsmaschinen: Die Gasstrahldüse, Staustrahltriebwerke, Gasturbinen. – V. Gestaltung und Berechnung: Werkstoffe, zulässige Beanspruchungen, Lagerdrücke. Grundsätze und Regeln für die Gestaltung, Wärmebeanspruchte Bauteile, Ventile und Nocken, Spül- und Auspuffschlitze, Mischventile und Vergaser, Zündeinrichtung, Einspritzung, Regelung, Anlassen und Umsteuern. – VI. Anhang: Kraftstoffe, Geschichtlicher Überblick, Schrifttumsverzeichnis, Sachverzeichnis. – Der Maschinenbauingenieur O. Kraemer (1900-1986) war von 1936 bis 1968 Ordinarius an der Technischen Hochschule Karlsruhe. „Seit 1938 wurde seinem Lehrstuhl das Lehrgebiet Getriebelehre angegliedert. Seine Vorlesungen umfassten die Gebiete Verbrennungsmotoren, Dampfkolbenmaschinen, Getriebelehre, Schwingungslehre und Regelungstechnik. Für Letzteres kann er als Pionier einer inzwischen stark weiter entwickelten Spezialwissenschaft gelten“ (Wikipedia). – Sehr schönes Exemplar.

Schlagwörter: Heat-engines, Maschinenbau, Signierte Bücher, Verbrennungsmotor, Widmungsexemplar

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100,--  Bestellen
1 Kraemer, Otto. Getriebelehre. Eine Auswahl für Studium und Praxis. 2., überarbeitete Auflage. Karlsruhe, G. Braun (1959). 8°. 264 S. mit 496 Abbildungen. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel. (Wissenschaftliche Bücherei).

Mit eigenhändiger Widmung von O. Kraemer. – Der Maschinenbauingenieur O. Kraemer (1900-1986) war von 1936 bis 1968 Ordinarius an der Technischen Hochschule Karlsruhe. „Seit 1938 wurde seinem Lehrstuhl das Lehrgebiet Getriebelehre angegliedert. Seine Vorlesungen umfassten die Gebiete Verbrennungsmotoren, Dampfkolbenmaschinen, Getriebelehre, Schwingungslehre und Regelungstechnik. Für Letzteres kann er als Pionier einer inzwischen stark weiter entwickelten Spezialwissenschaft gelten“ (Wikipedia). – Sehr schönes Exemplar.

Schlagwörter: Maschinen, Maschinenbau, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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70,--  Bestellen
1 (Spörlin, Margaretha). Oberrheinisches Kochbuch oder Anweisung für junge Hausmütter und Töchter, die in der Kunst zu kochen und einzumachen einige Geschicklichkeit erlangen wollen. Nebst einem Anhange von Speisen für Kranke. 7. verbesserte Auflage. Basel, Bahnmaier und Mülhausen, J. P. Rißler 1852. 8°. 394 S., [11] Bl. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rückentitel.

Methler 5301 b. Weiss 3664. – Eines der erfolgreichsten süddeutschen Kochbücher; die erste Ausgabe erschien 1811. – „Dem Buch war ein grosser Erfolg beschieden, und es wurde sowohl im französischen und deutschen Elsass, in der Schweiz und in Süddeutschland benutzt. Eines der wenigen deutschsprachigen Bücher, die auch ins Französische übersetzt wurden“ (H. Weiss). – M. Spörlin (auch Spörlein, 1762-1852) war Köchin in der Gastherberge „Zur Krone“ in Mülhausen (Elsass), die ihr Bruder Hans Baumgarten betrieb. „In diesem Hause, dem „besten Gasthof im Oberrhein, der weit und breit berühmt“, hatte Margaretha Spörlein bei ihren Eltern das Küchenhandwerk erlernt. In höchster Blüte stand dann die Gaststätte, als Spörleins Bruder Hans Baumgarten das elterliche Erbe antrat, Postmeister wurde und „fast immer 15 bis 20 Pferde im Stalle“ hatte. Wirtschaftliche Not, fehlende Geldmittel für das Theologiestudium des Sohnes Johannes, ließen in der Pfarrwittwe Margaretha Spörlein den Plan der Herausgabe eines Kochbuches reifen…“ (E. Methler). – Nur vereinzelt etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Elsaß, Kochbücher

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120,--  Bestellen
1 Gauguin – Mongan, Elizabeth, Eberhard W. Kornfeld and Harold Joachim. Paul Gauguin. Catalogue raisonné of his prints. Bern, Kornfeld Publishers (1988). Gr.-4° (32 x 31 cm.). 283 S. mit 86 Abbildungen und 35 Farbtafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.

Kritischer Oeuvre-Katalog der Holzschnitte, Zinkographien und Radierungen. 78 Werke mit Zuständen sowie 9 Abreibungen, alle reproduziert. Konkordanz zu Guérin. – Hinterer freier Vorsatz fehlt, gutes Exemplar.
Critical catalogue raisonné of woodcuts, zincographs and etchings. 78 works with variant states, plus 9 rubbings, all reproduced. Cross-references to Guérin. – The back flyleaf is missing; a good copy.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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300,--  Bestellen
1 Schallenberger, Jakob und Erwin Gutkind (Hrsg.). Berliner Wohnbauten der letzten Jahre. Berlin, W. & S. Loewenthal o. J. (1931). 4° (29,5 x 23 cm.). 132 S. mit 122 Abbildungen, 4 Plänen und 21 Grundrissen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag (von Hermann Seewald).

Holstein, Buchumschläge 197 und Holstein, Blickfang 38 (jeweils mit Farbabb.). Jaeger 0827 (Abb. 300). – Wichtige Dokumentation über das Neue Bauen in Berlin Ende der 1920er Jahre. Der Textteil mit Ausführungen zur gegenwärtigen Situation der Berliner Wohnungswirtschaft (mit zahlreichen statistischen Daten), der Tafelteil mit einer Fülle exzellenter fotografischer Abbildungen der Neubauprojekte (unter den Architekten Bruno und Max Taut, Martin Wagner, Paul Baumgarten, H. Dernburg, H. Muthesius, Hans Hertlein, Hans Poelzig, Rud. Fränkel, H. Straumer etc.). – Umschlag etwas angestaubt, die überstehenden Kanten wie immer mit Knickspuren und etwas berieben, gutes Exemplar.
Important documentation on the New Building movement in Berlin in the late 1920s. The text section contains an analysis of the current state of Berlin’s housing sector (with extensive statistical data), whilst the illustrated section features a wealth of excellent photographs of new building projects (by architects including Bruno and Max Taut, Martin Wagner, Paul Baumgarten, H. Dernburg, H. Muthesius, Hans Hertlein, Hans Poelzig, Rud. Fränkel, H. Straumer, etc.). – Cover slightly dusty; the edges, as is often the case, show creases and are slightly rubbed; a good copy.

Schlagwörter: Bauhaus, Berlin, Neues Bauen

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800,--  Bestellen
1 Oud, J(acobus) J(ohannes) P(ieter). Holländische Architektur. München, A. Langen (1926). Gr.-8°. 85, (1) S. mit 55 Abbildungen. Gelber Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag. (Bauhausbücher, herausgeben von Walter Gropius und L. Moholy-Nagy, Band 10).

Bolliger, Dokumentations Bibliothek I, 39, II, 25, III, 10, IV, 10h, 11 und VI, 74. Jaeger 0778. Wingler 563. – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von J. J. P. Oud. – Typographie und Einband von Lazlo Moholy-Nagy. – Erste Ausgabe. – Vorgestellt werden neben Werken der holländischen Architekten Oud, Rietveld, de Klerk, Mart Stam auch Bauten von Gropius und Le Corbusier. – Schutzumschlag mit restaurierten Randläsuren, sehr schönes sauberes Exemplar.
First edition. – Inscribed by J. J. P. Oud. – Typography and cover design by Lazlo Moholy-Nagy. – First edition. – In addition to works by the Dutch architects Oud, Rietveld, de Klerk, and Mart Stam, the book also features buildings by Gropius and Le Corbusier. – Dust jacket with restored edge stains; a very nice, clean copy.

Schlagwörter: Bauhaus, Neues Bauen, Niederlande, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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2.400,--  Bestellen
1 Pauly, (August). Beschreibung des Oberamts Wangen. Stuttgart, J. G. Cotta 1841. 8°. 284 S. mit 1 lithogr. Ansicht und 4 Tabellen. Leinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel. (Beschreibung des Königreichs Württemberg, herausgegeben von dem K. Statistisch-Topographischen Bureau, Band 15).

Adam I, 540. Heyd II, 6493. – Erste Ausgabe. – Ohne die Karte, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Allgäu, Baden-Württemberg, Ortsgeschichte, Wangen, Württembergica

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70,--  Bestellen
1 Struwwelpeter – Hoffmann, Heinrich. Der Struwwelpeter. Lustige Geschichten und drollige Bilder. 51.-70. Tausend. München, Lukas Cranach Verlag (1957). 4°. 28 S. mit farb. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Pappband.

Rühle 75 (Anm.). Vgl. Klotz 2780/35 (Ausgabe von 1948). – Die erste Ausgabe erschien 1948 bei Federmann in München. – „Der Hintergrund der Einbandillustration wirkt auf Grund des Rasterdrucks wie punktiert… Man kann kaum davon ausgehen, daß der Federmann-Verlag, 1946 als einer der vielen neuen Nachkriegsverlage gegründet, nach einem Zeitraum von 5 Monaten (die 1. Aufl. erschien im Nov. 1948) erneut eine derart hohe Auflage herausgegeben und mit der Auflagenangabe wieder von vorne begonnen hat. Höchstwahrscheinlich handelt es sich insgesamt nur um eine Auflage von 50000, deren spätere Bindequoten einen aktualisierten bzw. leicht veränderten Druckvermerk erhielten“ (R. Rühle). – Vorderdeckel mit kleiner Abriebstelle, schönes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Federmann, Struwwelpeter(iaden)

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40,--  Bestellen
1 (Touchy, Ferdinand Christian). Verbesserter Brau- und Brandtweinurbar nach ökonomischen Grundsätzen und vieljährigen Erfahrungen auch wie man eine Essig-Brauerey von Bier-, Weizen- und Weinessig anlegen Könne. Nebst einem Anhang von Bereitung des Aepfelweins; ingleichen, wie aus gemeinem Landweine guter ungarischer Wein sehr leicht und wohlfeil; auch, wie der gewöhnliche Fruchtbrandtwein ohne Kosten in Franzbrandtwein und gute Danziger Aquavite verfertigt werden können. 2. Auflage (und 1. Auflage, Teil II). 2 Teile in 1 Band. Leipzig, Christian Gottlieb Hertel 1794 (Teil II) und 1795. 8°. [2] Bl., 364 S.; [8] Bl., 352 (statt 360) S. Halbleinenband des 20. Jahrhunderts.

Holzmann-Bohatta I, 7445. Schoellhorn 253 u. 269. VD18 15605876. – Seltenes, interessantes Werk über Bierbrauen, Branntweinbrennerei (u. a. auch Viehmästung und Schweinehaltung), Weinbereitung. Der zweite Teil enthält Zusätze und Anmerkungen zum Bierbrauen und Branntweinbrennen, Verfertigung nützlicher Essenzen und Tinkturen, Essigbereitung etc. – Der zweite Teil vor den ersten Teil (dieser in 2. Auflage) eingebunden, Titelblatt von Teil II aufgezogen, stärker fleckig und mit Randläsuren (kein Textverlust), die letzten 4 Blatt von Teil I fehlen, stellenweise braun- und fingerfleckig, die letzten Blatt im Rand mit Feuchtigkeitsspuren, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Bier, Bierbrauerei, Bierherstellung, Brandwein, Essig-Herstellung, Getränke, Spirituosen, Wein

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280,--  Bestellen
1 Schultze, Rudolf. Die Modenarrheiten. Ein Spiegelbild der Zeiten und Sitten für das deutsche Volk. Berlin, Nicolai 1868. 8°. IX, 238 S. Farbig illustr. Orig.-Pappband.

Hayn/Gotendorf V, 100. – Erste Ausgabe. – „Ueber Unsittlichkeit, Pluderhosen, Kleiderordnungen, Reifröcke (3 Perioden), Perrücke, Zopf, Mad. Pompadour, Dubarry, Kniehose, Schnürbrust, Crinoline usw. – Weibliche Schönheit u. männliche Stutzerei“ (Hayn/Gotendorf). – „Mag es immerhin eine verlorene Mühe sein, über die Kleidung des Menschen vom Standpunkt der Philosophie oder der Ästhetik aus zu verhandeln, so bietet doch ihre Geschichte Gesichtspunkte dar, die für den prüfenden und vergleichenden Beobachter von höchstem Interesse sind. Die Mode hat trotz ihrer bekannten Leichtfertigkeit, Eitelkeit, Frivolität, Narrenhaftigkeit und Lächerlichkeit doch auch ihre sehr ernsten Seiten; und bei all ihrer scheinbaren Nichtigkeit muss ihr die Bedeutung unbestritten bleiben, dass sie im Stande ist, sowohl die Denk- und Handlungsweise eines einzelnen Individuums zu illustrieren, als auch die geistigen und moralischen Bestrebungen eines ganzen Zeitalters zu charakterisieren“ (R. Schultze im Vorwort). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Kulturgeschichte, Mode, Sittengeschichte

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160,--  Bestellen
1 Hay, D(avid) R(amsay). The laws of harmonious colouring, adapted to interior decorations, etc. to which is now added, an attempt to define aesthetical taste. Fifth edition. London, Orr and Co. and Edinburgh, Fraser and Co. 1844. 8° (23 x 14,5 cm.). 103, 10 S. mit 8 (5 handkolorierten) lithogr. Tafeln und einigen Holzschnitten im Text. Hellbrauner Kalbslederband mit goldgepr. Rückentitel, 6 Bünden, blindgepr. Deckel-Filetten, farbigen Deckel-Intarsien und Kopfgoldschnitt in gefüttertem Pappschuber.

Zuerst 1828 erschienenes Hauptwerk des schottischen Künstlers, Innen-Architekten und Farben-Theoretikers D. R. Hay (1798-1766). Eine deutsche Übersetzung erschien 1848 mit dem Titel „Die Gesetze der Farbenharmonie, vorzüglich für die Zwecke der Haus-, Stuben- und Decorationsmalerei …“ in der Reihe „Neuer Schauplatz der Künste und Handwerke“ in Weimar. – D. R. Hay, ein Pionier der Farbenlehre, entwickelt hier seine eigene Theorie der Farbharmonie. – „In April 1820 he commenced work at Abbotsford for Walter Scott. In 1850 he decorated Holyroodhouse for Queen Victoria. In the 1920s, Queen Mary had these decorative schemes painted over, but watercolours commissioned by Victoria in 1863 give some idea of their appearance. Hay was an advocate of imitative finishes such as graining and marbling, and textured paints to imitate brocade fabrics. From 1828, he developed his theory of colour harmony over six successive editions of his book, The Laws of Harmonious Colouring Adapted to Interior Decorations. Hay wrote about his experience decorating Abbotsford for Walter Scott in the sixth edition of his Harmonious Colouring“ (Wikipedia). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr schönes Exemplar in einem kongenialen Künstler-Handeinband.
Light brown calfskin binding with gold-stamped title on the spine, 6 bands, blind-stamped fillets on the cover, coloured inlays on the cover and gilt edges on the head, in a lined cardboard slipcase. – The magnum opus of the Scottish artist, interior architect and colour theorist D. R. Hay (1798–1766), first published in 1828. A German translation was published in 1848 under the title ‘Die Gesetze der Farbenharmonie, vorzüglich für die Zwecke der Haus-, Stuben- und Decorationsmalerei …’ in the series ‘Neuer Schauplatz der Künste und Handwerke’ in Weimar. – D. R. Hay, a pioneer of colour theory, develops his own theory of colour harmony here. – Slightly stained in places, a very fine copy in a beautifully crafted artist’s binding.

Schlagwörter: Design, Farben, Farbenlehre, Innenarchitektur, Interior design, Optics, Optik, Physics, Physik, Theory of colour

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850,--  Bestellen
1 Popper-Lynkeus, Josef. Die allgemeine Nährpflicht als Lösung der sozialen Frage. Eingehend bearbeitet und statistisch durchgerechnet; mit einem Nachweis der theoretischen und praktischen Wertlosigkeit der Wirtschaftslehre. Dresden, Carl Reissner 1912. 8°. XVI, 813, (1) S. Orig.-Kartonumschlag.

ÖBL VIII, 205. – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von J. Popper-Lynkeus „Dem sehr geehrten Herrn Friedrich Quitta mit freundschaftlichen Grüßen zugeeignet vom Verfasser ! Wien den 2. Mai 1920 Josef Popper-Lynkeus“ sowie hektographiertem maschinenschr. Brief vom 7. 3. 1920 an die „Redaktion der Arbeiter-Zeitung″ mit einer eigenhändigen Korrektur. – Der Wiener Techniker und Philosoph J. Popper (Pseudonym J. Popper-Lynkeus, 1838-1921) „betont die Unmeßbarkeit des Wertes des Individuums, indem er die Nichtexistenz als Maßstab nimmt, nach welchem alle intellektuellen und kulturellen Werte einer Zivilisation gegenüber dem eines Individuums verschwinden. Der Staat wird als soziales Geschöpf betrachtet, das niemals eine prinzipiell über dem Individuum stehende Macht sein soll. P. lehnt daher auch sozialen Zwang, der die Grundrechte des Individuums kompromittiert, z. B. den erzwungenen Kriegsdienst, kategor. ab. Die letzten Konsequenzen dieser Argumentation, die im Anarchismus münden, umgeht P., indem er das soziale Ideal einer der Erhaltung des menschlichen Lebens gewidmeten solidar. Ges. propagiert. Seine Sozialkritik gipfelte 1912 in seinem Konzept der „allgemeinen Nährpflicht“ – einem sozialen Programm zur kostenlosen Sicherstellung eines Minimums an Nahrung, Kleidung, Wohnung, ärztlicher Behandlung etc. für jedes Individuum. Dieses Minimum an Waren und Diensten sollte ohne Geldverkehr durch einen staatlichen Arbeitsdienst, an dem sich zu beteiligen alle Bürger verpflichtet wären, bereitgestellt werden. P.s Sozialprogramm erregte internationales Interesse und führte auch zu Auseinandersetzungen mit dem Sozialismus“ (W. W. Swoboda in ÖBL). – Umschlag angestaubt, Rücken restauriert, gutes Exemplar.
First edition. – With a handwritten dedication by J. Popper-Lynkeus: „Dedicated to the esteemed Mr Friedrich Quitta with friendly regards from the author! Vienna, 2 May 1920 Josef Popper-Lynkeus‘ and a hectographed typewritten letter dated 7 March 1920 to the ’Editorial Office of the Arbeiter-Zeitung″ with a handwritten correction. – The Viennese engineer and philosopher J. Popper (pseudonym J. Popper-Lynkeus, 1838–1921) “emphasises the immeasurability of the value of the individual by taking non-existence as the yardstick against which all the intellectual and cultural values of a civilisation pale in comparison to those of an individual. The state is regarded as a social entity that should never be a power standing, in principle, above the individual. P. therefore categorically rejects social coercion that compromises the fundamental rights of the individual, e.g. compulsory military service. P. sidesteps the ultimate consequences of this line of argument, which lead to anarchism, by advocating the social ideal of a society based on solidarity dedicated to the preservation of human life. His social critique culminated in 1912 in his concept of the ‘general duty to provide sustenance’ – a social programme to guarantee, free of charge, a minimum of food, clothing, housing, medical treatment, etc. for every individual. This minimum of goods and services was to be provided without monetary transactions through a state labour service, in which all citizens would be obliged to participate. P.’s social programme aroused international interest and also led to debates on socialism” (W. W. Swoboda in ÖBL). – Jacket dusty, spine restored, a good copy.

Schlagwörter: Basic income, Grundeinkommen, Signierte Bücher, Sozialismus, Soziologie, Widmungsexemplar, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften

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350,--  Bestellen
1 Barthélemy, A(natole) J(ean) B(aptiste) A(ntoine) de. Nouveau manuel complet de numismatique du moyen age et moderne. (Et): Atlas. 3 volumes (2 Texte-volumes et Atlas). Paris, Roret s. d. (1853 et 1866). Kl.-8° (15 x 9,5 cm.) et Quer-8° (15,5 x 24 cm.). [2] Bl., IV, 456 S.; [2] Bl., XXXII, 464 S.; [2] Bl., 12 doppelblattgr. lithogr. Tafeln (″Nouveau manuel complet de numismatique ancienne“), [2] Bl., 12 doppelblattgr. lithogr. Tafeln (″Nouveau manuel complet de numismatique moderne“). Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln. (Manuels-Roret).

Erste Ausgabe. Der Atlas enthält 24 doppelblattgr. Tafeln. – Einband von Band II (″Nouveau manuel complet de numismatique du moyen age et moderne“) fachgerecht erneuert, stellenweise braunfleckig, gutes Exemplar, so komplett selten.
Première édition. L’atlas comprend 24 planches in-2. – Reliure du tome II (« Nouveau manuel complet de numismatique du Moyen Âge et de l’époque moderne ») restaurée dans les règles de l’art, quelques taches brunes par endroits, bel exemplaire, rare dans son état d’intégralité.

Schlagwörter: Münzen, Numismatics, Numismatik

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280,--  Bestellen
1 Aubrey, John. Lebensentwürfe. Deutsch von Wolfgang Schlüter. Frankfurt am Main, Eichborn Verlag 1994. Gr.-8°. 436, (4) S. Blauer Ziegenlederband mit goldgepr. Rückenschild und Pappschuber. (Die Andere Bibliothek. Hrsg. von Hans Magnus Enzensberger. Band 114).

Eines von 999 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe. – In ostindisches Ziegenleder bei G. Lachenmaier in Reutlingen von Hand gebunden. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Eichborn, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben

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60,--  Bestellen
1 Eisenhauer, Gregor. Scharlatane. Zehn Fallstrudien Frankfurt am Main, Eichborn Verlag 1994. Gr.-8°. 319, (3) S. Blauer Ziegenlederband mit goldgepr. Rückenschild und Pappschuber. (Die Andere Bibliothek. Hrsg. von Hans Magnus Enzensberger. Band 112).

Eines von 999 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe. – In ostindisches Ziegenleder bei G. Lachenmaier in Reutlingen von Hand gebunden. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Eichborn, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben

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50,--  Bestellen
1 Baedeker, Karl. Athen und seine nächste Umgebung. Berichtigter Sonderabdruck aus der 3. Auflage des Reisehandbuchs für Griechenland. Leipzig, Karl Baedeker 1896. Kl.-8° (16 x 10,6 cm.). [3] Bl., 82 S. mit einem gefalteten farblithogr. Stadtplan und einer gefalteten farblithogr. Karte der Umgebung von Athen. Orig.-Halbleinenband.

Hinrichsen D 471. – Außerordentlich selten; für die Olympischen Spiele 1896 separat aus der 3. Auflage des Griechenland-Baedekers (3. Auflage, 1893), mit entsprechenden Berichtigungen bis 1896 herausgegeben. – “Ausschließlich zum Verkauf innerhalb der Grenzen des Königreichs bestimmt” (Vorwort). – Deckel etwas angestaubt, sehr gutes sauberes Exemplar.
Extremely rare; published separately for the 1896 Olympic Games from the 3rd edition of the Baedeker Guide to Greece (3rd edition, 1893), with corresponding corrections up to 1896. – “Intended exclusively for sale within the borders of the Kingdom” (Foreword). – Covers slightly dusty, a very good, clean copy.

Schlagwörter: Athen, Griechenland, Olympiade, Olympische Spiele, Reiseführer, Reiseliteratur, Travel guide

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6.500,--  Bestellen
1 Struck, Hermann. Die Kunst des Radierens. Ein Handbuch. 10.-14. Tausend. Berlin, Paul Cassirer 1923. 4° (25,5 x 19,5 cm.). 331, (1) S. mit 4 Original-Graphiken von Max Liebermann, Hermann Struck, Oskar Kokoschka und Ernst Barlach sowie zahlreichen weiteren Abbildungen im Text und auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Deckel-Illustration (von Karl Walser) und Deckelfiletten.

Feilchenfeldt-Brandis 193.4. Söhn, HDO 262. – Mit den Original-Radierungen von Max Liebermann: Eislauf und Hermann Struck: Portrait von Marc Chagall; einer Original-Lithographie von Oskar Kokoschka: Mädchenbildnis und einem Original-Holzschnitt von Ernst Barlach: Walpugisnacht. – Sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Original-Graphik

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280,--  Bestellen
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