Gesamtbestand
Die Liste enthält 3967 Einträge. Es ist kein Suchergebnis aktiv, der gesamte Bestand wird angezeigt.
| Abbildung |
Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
|
|---|---|---|---|
| Du Cange (d. i. Charles du Fresne). Glossarium mediae et infimae latinitatis. Unveränderter Nachdruck der Ausgabe von 1883-1887. 10 Teile in 5 Bänden. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstalt (ADEVA) 1954. 4°. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückenschildern.
Vgl. Zaunmüller 250 (Erste Ausgabe, Paris 1678). – „Standardwerk für die nachklassischen Sprachstufen. 140000 Wörter“ (W. Zaunmüller). – Rücken etwas aufgehellt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Wörterbuch, Wörterbücher, Lexika |
200,-- | ![]() |
|
| Brinckmeier, Eduard. Glossarium diplomaticum. Erläuterung schwieriger, einer diplomatischen,historischen, sachlichen oder Worterklärung bedürftiger lateinischer, hoch- und besonders niederdeutscher Wörter und Formeln, die sich in öffentlichen und Privaturkunden, Kapitularien, Gesetzen, Verordnungen, Zuchtbriefen, Willküren, Weistümern, Traditions- und Flurbüchern, Heberollen, Chroniken, Rechnungen, Inschriften, Siegeln usw. des gesamten deutschen Mittelalters finden, mit urkundlichen Belegstellen versehen. Neudruck der Ausgabe: Gotha 1856. Aalen, Scientia Verlag 1967. 4° (32 x 24 cm.). XII, 1113 S.; [1] Bl., 762, 25 S., [1] Bl. Halbleinenbände mit goldgepr. Rückenschildern.
Vgl. Zaunmüller 65. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Wörterbücher, Lexika |
120,-- | ![]() |
|
| Ruck, Michael. Bibliographie zum Nationalsozialismus. Vollständig überarbeitete und wesentlich erweiterte Ausgabe. 2 Bände. Darmstadt, Wissenschaftliche Buchgesellschaft, 2000. 4°. XXVI, 820 S.; IX, S. 821-1610. Orig.-Leinenbände.
Ohne die CD-Rom, die mit den aktuellen Systemen nicht oder nur eingeschränkt kompatibel ist. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Nationalsozialismus |
40,-- | ![]() |
|
| Moll, Helmut (Hrsg.). Zeugen für Christus. Das deutsche Martyrologium des 20. Jahrhunderts. Herausgegeben im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz. 5., erweiterte und aktualisierte Auflage. 2 Bände. Paderborn, München, Wien, Zürich, Ferdinand Schöningh (2010). 4°. LXXVI, 778 S.; XXX, S. 779-1623, (1) mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Leinenbände mit farbig illustr. Schutzumschlägen.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Märtyrer |
50,-- | ![]() |
|
| Joachim, Erich und Walter Hubatsch. Regesta Historico-Diplomatica Ordinis S. Mariae Theutonicorum 1198 – 1525. 6 Bände. Göttingen, Vandenhoeck & Ruprecht 1948-1973. Gr.-8°. Halblederbände mit goldgepr. Rückenschildern.
I. Index Tabulari Ordinis S. Mariae Theutonicorum, Regesten zum Ordensbriefarchiv, Vol. 1: 1198-1454. – II. Regesta Privilegiorum Ordinis S. Mariae Theutonicorum, Regesten der Pergament-Urkunden aus der Zeit des Deutschen Ordens. – III. 1433-1454, Nr. 6320-13418. – IV. Register zu Pars I und II. – V. Pars I: Index Tabularii Ordinis S. Mariae Theutonicorum, Regesten zum Ordensbriefarchiv, Vol. 2: 1455-1510. – VI. Pars I: Index Tabularii Ordinis S. Mariae Theutonicorum, Regesten zum Ordensbriefarchiv, Vol. 3: 1511–1525 mit Registern zu Band I 3. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Genealogie, Mittelalter, Regesten-Sammlung |
320,-- | ![]() |
|
| Rietstap, J(ohannes) B(aptiste). Armorial général. Précédé d’un dictionnaire des termes du blason. Reproduced from the 2nd edition, 1884-1887. 2 volumes. (And): V. & H. V. Rolland’s illustrations to the armorial général by J.B. Rietstap. 6 parts in 3 volumes. – (And): V. & H. V. Rolland’s. Supplement to the Armorial général by J.-B. Rietstap. Volume I-VIII. 13 Bände. London, Heraldry Today (1965-1971). 8°. Mit zahlr. Wappen-Abbildungen. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückentiteln.
Alle Bände gut erhalten. Schlagwörter: Genealogie, Genealogy, Heraldic, Heraldik, Wappen, Wappenkunde |
450,-- | ![]() |
|
| Struck, Hermann. Die Kunst des Radierens. Ein Handbuch. 10.-14. Tausend. Berlin, Paul Cassirer 1923. 4° (25,5 x 331, (1) S. mit 1 Original-Radierung von Max Liebermann (Eislauf) und zahlreichen Abbildungen im Text und auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Deckel-Illustration (von Karl Walser) und Deckelfiletten.
Feilchenfeldt-Brandis 193.4. Söhn, HDO 262. – Rücken etwas berieben und am Kapital leicht eingerissen, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Original-Graphik |
70,-- | ![]() |
|
| Dehmel, Richard. Gesammelte Werke in 3 Bänden. 3 Bände. Berlin, S. Fischer 1913. 8°. Mit Portrait in Band I. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückenschildern und Rückenvergoldung.
Rücken leicht berieben, gutes Exemplar der schönen Halblederausgabe. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
60,-- | ![]() |
|
| Rabelais, François. Gargantua und Pantagruel. Aus dem Französischen verdeutscht durch Gottlob Regis. Neu herausgegeben von Wilhelm Weigand. 2 Bände. München, Georg Müller 1911. 8°. LXXXVII, 521 S.; 464 S. mit Portrait-Frontispiz. Dunkelblaue Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückenschildern und reicher Rückenvergoldung. (Werke der Weltliteratur).
25 Jahre Georg Müller Verlag 110. Hayn-Gotendorf VI, 339. Schauer II, 55. – Das kleine Rückenschildchen mit „1“ von Band I fehlt, gutes sauberes Exemplar der schönen Halblederausgabe. |
60,-- | ![]() |
|
| Winkelmann, Eduard. Geschichte der Angelsachsen bis zum Tode König Aelfreds. Berlin, G. Grote 1883. 8°. 185 S. mit 7 (1 gefalteten farblithogr.) Tafeln. Kalbslederband mit goldgepr. Rückenschild. (Allgemeine Geschichte in Einzeldarstellungen, … herausgegeben von Wilhelm Oncken, Hauptabteilung 2, Geschichte des Mittelalters 3).
ADB XLIII, 435 ff. – Erste Ausgabe. – E. Winkelmann, seit 1873 Professor für Geschichte in Heidelberg, „sollte in der Allgemeinen Geschichte von Oncken … die Geschichte des Mittelalters geben; er verzichtete doch schließlich darauf, da ihn diese Aufgabe zu sehr von seinem bisherigen Thema auf viele Jahre hinaus abgelenkt hätte, wenn er etwas Gründliches, auf eingehendem Quellenstudium Beruhendes liefern wollte: so beschränkte er sich auf die „Geschichte der Angelsachsen bis zum Tode König Aelfreds“, in knapper, aber lebensvoller Form geschrieben“ (A. Winkelmann in ADB). – Sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: England, Grossbritannien, Mittelalter |
50,-- | ![]() |
|
| Choderlos de Laclos, (Pierre Ambroise François). Die gefährlichen Liebschaften. Aus dem Französischen übertragen und eingeleitet von August Brücher. 4 Teile in 1 Band. Berlin und Leipzig, Wilhelm Borngräber o. J. (1914). 8°. 177, (2) S.; 163 S.; 154 S.; 172 S., [2] Bl. mit 4 montierten Frontispizen von Ernst M. Simon. Halblederband mit goldgepr. Rückentitel.
Erste Ausgabe dieser Übersetzung. – Zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem ersten Titelblatt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jugendstil |
40,-- | ![]() |
|
| Polgar, Alfred. Schwarz auf Weiss. Berlin, Ernst Rowohlt 1929. 8°. X, 290 S., [1] Bl. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag.
W.-G.² 26. – Erste Ausgabe. – „Geschichten werden niemals richtig erlebt, nur manchmal richtig erzählt“ (A. Polgar). – Der seltene Schutzumschlag am Rücken etwas gebräunt, sonst gutes Exemplar. |
50,-- | ![]() |
|
| Fibel – Gansberg, Fritz. Bei uns zu Haus. Eine Fibel für kleine Stadtleute. Mit Bildern von Arpad Schmidhammer. Vierter, unveränderter Abdruck. Leipzig, R. Voigtländer 1908. 8°. 98 S. mit Illustrationen. Halbleinenband der Zeit.
May/Schweitzer 89 (11. Auflage). Ries 849, 6. – „Fritz Gansberg gehörte zum Kreis des Leipziger Lehrervereins, der sich um die Reform der Fibel besonders verdient gemacht hat. In den Fibeln des Leipziger Lehrervereins wird zum erstenmal die sogenannte „Altersmundart“ verwendet. Die „Chemnitzer Fibel“ (1911) war die erste, die die kindliche Sprache zur Grundlage von Fibeltexten machte. „Die Fibel soll ein rechtes Kinderbuch sein; dazu gehört in erster Linie, daß sie in sprachlicher und inhaltlicher Beziehung der Entwicklungsstufe des Kindes gerecht wird.“ (P. J. Vogel: Kind und Fibel) Diese Sätze können als Motto über allen Fibeln des Leipziger Lehrervereins stehen. Im Vorwort der Fibel verspricht Fritz Gansberg den Eltern, daß er „…nur Kinderleben in einfacher Sprache biete“. Waren die Fibeln des 19. Jahrhunderts zu „schwierig“, so laufen die Fibeln des zwanzigsten Jahrhunderts Gefahr, zu „einfach“ zu werden. Gansbergs Fibel ist jedoch auch in sprachlicher Hinsicht sehr gut gelungen. Er hat einfache Sätze, die von starker poetischer Aussagekraft sind“ (May/Schweitzer). – Deckel etwas berieben, Innengelenke leicht angeplatzt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Fibel, Fibeln, Schul- und Lehrbücher |
50,-- | ![]() |
|
| Baselitz, Georg, Johannes Cladders, L. Fritz Gruber u. a. Benjamin Katz. Photographien. (Katalog zur Ausstellung): 20. Dezember 1985 bis 9. Februar 1986, Kestner-Gesellschaft Hannover. Herausgegeben von Carl Haenlein. Hannover, Kestner-Gesellschaft 1985. Quer-8°. 135 S. mit zahlr. Abbildungen. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von G. Baselitz für einen Kunstsammler, zweimal in Schwarz und Blau signiert. – B. Katz (geb. 1939 in Antwerpen) ist „führender Chronist der westdeutschen Kunstszene seit den 1970er-Jahren. Porträts, aber auch Atelierbesuche, Bilder von Vernissagen oder Dokumentation von temporären Kunstereignissen (sämtlich in Schwarzweiß)“ (H.-M. Koetzle). Katz porträtierte zahlreiche international renommierte Künstler u. a. Richard Avedon, Georg Baselitz, Christian Boltanski, John Cage, James Lee Byars, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter und Andy Warhol. Schlagwörter: Kunst, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
300,-- | ![]() |
|
| Franklin, Otto v. Das Reichshofgericht im Mittelalter. (Reprogrographischer Nachdruck der Ausgabe Weimar, 1867 – 1869). 3 Teile in 1 Band. Hildesheim, Georg Olms 1967. 8°. VIII, 388 S.; XII, 384 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Nachdruck der Hauptwerks der Berliner Rechtshistorikers O. v. Franklin (1830-1905). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Mittelalter, Rechtsgeschichte |
30,-- | ![]() |
|
| Stevens, Thomas. Um die Erde auf dem Zweirad. Bearbeitet nach dem Englischen durch F. M. Schröter. I. Von San Francisco nach Teheran. – II. Von Teheran nach Jokohama. Erste und zweite Auflage (Band II). 2 Bände. Leipzig, Hirt & Sohn 1887 und 1889. 8°. 510 S., [1] Bl.; 464 S., [4] Bl. mit 2 (1 farblithogr.) Fontispizen und 177 Holzstichen im Text. Illustr. Orig.-Leinenbände.
Erste deutsche Ausgabe der Beschreibung dieser abenteuerlichen ersten Weltreise auf dem Hoch-Fahrrad. – Der britisch-amerikanische Abenteurer T. Stevens (1854-1935) „schrieb über seine Fahrt mit einem gewöhnlichen 50-Zoll-Hochrad des Herstellers Columbia … eine Serie von Artikeln für die Zeitschrift Outing, die dem Fahrradproduzenten Colonel Albert Pope gehörte. Pope erklärte sich bereit, Stevens eine Reise um die Welt zu finanzieren, die drei Jahre dauern sollte. Am 9. April 1885 verließ Stevens New York und erreichte am 19. April 1885 mit dem Schiff Liverpool, das er am 2. Mai in Begleitung einiger britischer Radfahrer verließ. Stevens fuhr mit seinem Pope-Rad von Frankreich über Deutschland, Österreich, Ungarn, Rumänien, Bulgarien bis zum Osmanischen Reich. Auf seiner Reise auf dem Fahrrad Richtung Osten wurde er immer wieder von Menschenmengen bestaunt, die ihn aufforderten, Vorführungen mit dem Rad zu machen. Er nahm das mit Humor, auch wenn er davon sowie von ständigen Befragungen durch die Polizei mitunter genervt war. In Konstantinopel legte er eine Pause ein; bei der Weiterfahrt wurde er überfallen, konnte jedoch die Räuber mit seinem Smith-&-Wesson-Revolver abschrecken. Den Winter verbrachte er in Teheran, um weiter nach Russland zu fahren, was ihm verwehrt wurde, so dass er trotz Warnungen eine Route durch Afghanistan und Indien wählte. Im afghanischen Farah wurde er jedoch inhaftiert und an der Weiterfahrt gehindert, so dass er mit dem Zug nach Konstantinopel zurückkehren und mit dem Schiff nach Indien reisen musste. Dort durchquerte er das Land über die Grand Trunk Road bis nach Hongkong. Wiederum schlug er Warnungen in den Wind und fuhr weiter nach China, das er jedoch nach wenigen Wochen wegen der feindseligen Einstellung der Bewohner wieder Richtung Shanghai verließ. Dort nahm er ein Dampfschiff nach Japan, das ihm wegen seiner freundlichen Bevölkerung und der guten Straßen gefiel. Am 17. Dezember 1886 erreichte Stevens Yokohama, das Ziel seiner Reise, nach einer Fahrt von 13.500 Meilen (22.000 Kilometer). Er fuhr mit dem Schiff weiter nach San Francisco, verfasste ein zweibändiges, 1000 Seiten dickes Buch über seine Erlebnisse, wurde berühmt und reiste durch die USA zu Lesungen und Vorträgen“ (Wikipedia). – Einband von Band I etwas angestaubt und berieben und Innen stellenweise etwas fingerfleckig, der zweite Band sehr gut erhalten. Schlagwörter: Fahrradliteratur, Weltreise |
500,-- | ![]() |
|
| Herklotz, Ingo. Cassiano Dal Pozzo und die Archäologie des 17. Jahrhunderts. München, Hirmer Verlag (1999). 4°. 439 S. mit zahlr. Abbildungen im Text und auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag in Pappschuber. (Römische Forschungen der Bibliotheca Hertziana, Band 28).
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Altertumswissenschaft, Antike, Archaeology, Archäologie, Classical antiquities in art, Dal Pozzo, Cassiano, Drawing, Drawing, Italian, Forschung, Zeichnung, Sammlung, Antike, Archäologie, Kunstgeschichte, Rechtsgesc, Klassische Archäologie |
140,-- | ![]() |
|
| Freud, Sigmund. Kulturtheoretische Schriften. Frankfurt am Main, S. Fischer (1986). 8°. 653 S. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Psychologie, Psychotherapie |
30,-- | ![]() |
|
| Gracián y Morales, Baltasar. Baltasar Gracians Hand-Orakel und Kunst der Weltklugheit. Aus dessen Werken gezogen von Don Vincencio Juan de Lastanosa, und aus dem Spanischen original, treu und sorgfältig übersetzt von Arthur Schopenhauer. Berlin, Euphorion Verlag 1923. 8°. 242 S., [1] Bl. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
Eines von 300 num. Exemplaren auf Bütten (Gesamtauflage 408 Exemplare). – Schöne bibliophile Ausgabe der berühmten Übersetzung von A. Schopenhauer, die 1828 bis 1832 entstanden ist. Graciáns „Oráculo manual y arte de prudencia“ wurde bereits 1686 erstmals von Johann Leonhard Sauter ins Deutsche übersetzt, wobei allerdings nicht das spanischsprachige Original, sondern eine französischsprachige Ausgabe als Vorlage diente. – Rücken etwas berieben, Exlibris, gutes Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher |
100,-- | ![]() |
|
| Schmidt, Friedrich. Die Anfänge des Welfischen Geschlechtes. 2 Teile in 1 Band. Hannover, M. & H. Schaper 1900. Gr.-8° (25 x 18,5 cm.). XI, 60S S.; 52 S. mit 1 mehrfach gefalteten Stammtafel. Dunkelroter Halblederband mit goldgepr. Rückentitel, Rückenvergoldung, Deckelfiletten und Kopfgoldschnitt in Leinen-Kassette.
Erste Ausgabe. – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar aus der Fürstlich-Fürstenbergischen Hofbibliothek in Donaueschingen. Schlagwörter: Genealogie, Genealogy, Welfen |
140,-- | ![]() |
|
| (Bleichröder, Hans v.). James Grunert. Roman aus Berlin W. Vollständige Textausgabe. Ohne Ort und Jahr, Aretino-Presse (ca. 1936). 8°. 340 S. Halbleinenband in Halbleder-Optik mit goldgepr. Rückenschild.
Vgl. Bilderlexikon II, 476 f. und Hayn-Gotendorf IX, 54 (frühere Ausgaben). – Eines von 300 „in der Maschine numerierten Exemplaren … nur für Wissenschaftler und Sammler bestimmt“. – „Diese ganz und gar vorurteilslosen Erinnerungen eines ehrenwerten jungen Mannes aus feiner Berliner Bankiersfamilie, der schon im zartesten Knabenalter leidenschaftlich gern weibliche Hüften streichelt, Backfische liebkost und später in den Salons des Berliner Westens sein Unwesen treibt, erschienen 1908 als Privatdruck. Mit den Erinnerungen der Josefine Mutzenbacher gehört dieser Roman längst zu den amüsantesten Kabinettstücken der literarischen Pornographie“ (Rowohlt Verlag zur Neuausgabe). – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Nummerierte Bücher |
70,-- | ![]() |
|
| Cervantes (Saavedra, Miguel de). Sämmtliche Werke. Aus der Ursprache neu übersetzt (von Leberecht Gotthilf Förster). 12 Bände. Quedlinburg und Leipzig, Gottlieb Basse 1825-1826. Kl.-8° (13,5 x 9 cm.). Halblederbände der Zeit mit jeweils 2 handschr. Rückenschildern und dezenter Rückenvergoldung.
Goedeke X, 275, 14. – Erste deutsche Gesamtausgabe. – Der sächsische Schriftsteller und Übersetzer L. G. Förster (1788-1846) übersetzte 1827 auch Voltaires Werke ins Deutsche. – Einbände etwas berieben und bestoßen, stellenweise braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
280,-- | ![]() |
|
| (Swinburne, Algernon Charles, zugeschrieben). Flossie, die fünfzehnjährige Venus. Von Einem, der die entzückende Göttin gekannt und an ihrem Altar geopfert hat. In deutscher Übertragung von Richard Werther (d. i. Ernst Klein). Privatdruck. Ohne Ort und Druck (Berlin, Wien, Schindler 1908. 8°. 136 S. mit 4 montierten lithographierten Tafeln. Hellroter Orig.-Leinenband. (Dokumente zur Sittengeschichte der Menschheit, Band 15).
Vgl. Carrington, Forbidden Books (1902) p. 140 ff. – Erste deutsche Ausgabe der erotischen Novelle „Flossie, a Venus of Fifteen“ (Amsterdam 1897). Eines von 390 num. Exemplaren (Gesamtauflage 400 Exemplare). – „The book has no other pretension than to be thoroughly obscene“ (C. Carrington). – Innengelenke vor den Tafeln teils etwas gelockert, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher |
240,-- | ![]() |
|
| Stimmen aus Zion, oder: Erbauliche Lieder. Zur Verherrlichung Gottes und Erbauung vieler Seelen heraus gegeben. Neue revidirte Auflage. 2 Teile in 1 Band. Kopenhagen und Stargard, Christian Gottlob Prost 1775. Schmal-8°. 360 S.; S. 361-754, [6] Bl. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Zuerst 1744 erschienenes und bis ins 19. Jahrhundert immer wieder aufgelegtes Gesangbuch. – Einband etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Gesangbuch, Gesangbücher, Kirchenlied, Kirchenmusik, Liederbuch, Liederbücher |
50,-- | ![]() |
|
| May – Seul, Jürgen. Old Shatterhand vor Gericht. Die 100 Prozesse des Schriftstellers Karl May. Bamberg, Radebeul, Karl-May-Verlag (2009). 8°. 623, (1) S. mit Titelbild. Orig.-Leinenband mit farbigem Deckelbild.
Erste Ausgabe. – „Dieses Buch erläutert erstmals im Gesamtzusammenhang die über 100 zum Teil spektakulären Gerichtsverfahren im Leben des ‚Winnetou‘-Autors – beginnend mit Karl Mays Vorstrafen, dem Ehescheidungsdrama über die Flut der Presseprozesse bis hin zu seinem großen, siegreichen Auftritt vor dem Reichsgericht in einem Aufsehen erregenden Urheberrechtsverfahren. Der Jurist Jürgen Seul trug die einzelnen Fakten durch jahrelange Forschung zusammen. Doch ‚Old Shatterhand vor Gericht‘ ist kein juristisches Fachbuch. Es wendet sich an alle Freunde Karl Mays und auch an Leser, die sich für rechtshistorische und zeitgeschichtliche Vorgänge interessieren“ (Karl-May-Verlag). – Sehr gutes Exemplar der im Buchhandel vergriffenen gebundenen Ausgabe. Schlagwörter: Literatur, Recht und Gesellschaft, Rechtssoziologie, Rechtsgeschichte, Strafrecht |
30,-- | ![]() |
|
| Sprenger, Jakob und Heinrich Institoris (Kramer). Der Hexenhammer. Zum ersten Male ins Deutsche übertragen und eingeleitet von J. W. R. Schmidt. (Unveraenderter reprografischer Nachdruck der 1. Auflage in 3 Teilen, Berlin, Barsdorf, 1906). 3 Teile in 1 Band. Darmstadt, Wissenschaftl. Buchges, 1980. XLVII, 247 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Nachdruck der ersten deutschen Ausgabe des „Malleus maleficarum“. – Die erste Ausgabe erschien 1486 in Speyer und bis Ende des 17. Jahrhunderts erschienen 29 Auflagen. – „Kramers Werk fand zunächst offiziell weder kirchliche noch weltliche Anerkennung. Zwar hatte er seinem Buch die päpstliche Bulle Summis desiderantes affectibus vorangestellt, doch der Canon episcopi, ein auf unbekannte Vorlage zurückgehendes kirchenrechtliches Dokument, das zur Zeit der Abfassung des Hexenhammers bereits über 500 Jahre alt war und Eingang in die bedeutendsten Sammlungen des Kirchenrechts gefunden hatte, verurteilte vielmehr den Glauben an Hexenflüge in Gefolgschaft heidnischer Göttinnen als Einbildung teuflischen Ursprungs und Häresie. Viele Juristen und Theologen hielten an dieser Überzeugung fest, Humanisten wie Erasmus von Rotterdam und Willibald Pirckheimer machten sich öffentlich lustig über die Dummheit der Inquisitoren, was auch in den Volksbüchern der Frühen Neuzeit ein Echo fand. Andreas Perneder befand in seinem Strafrechtskommentar (Ingolstadt 1551), „weiße Magie“ sei gar nicht strafbar. Diese und andere Indizien ließen erwarten, dass die Hexenverfolgungen, die Anfang des 15. Jahrhunderts in der Schweiz begonnen hatten und die der Hexenhammer zu systematisieren und zu popularisieren suchte, bald zu einem Ende kommen würden. Doch nicht zuletzt weil einflussreiche Intellektuelle wie Martin Luther und Paracelsus von der Realität der Hexerei überzeugt waren, konnte der Hexenhammer mehr als 70 Jahre nach seiner Veröffentlichung eine, wie der Historiker Wolfgang Behringer schreibt, „für viele unerwartete Fernwirkung“ entfalten. Der Schweizer Germanist André Schnyder warnt vor einer Dämonisierung des Buches: Da die großen Verfolgungen erst deutlich später einsetzten und komplexe und situationsspezifische Ursachen hatten, lasse sich eine unmittelbare Verbindung zwischen Kramers Theorie und den Taten der Hexenrichter nur selten nachweisen; beobachten ließen sich allenfalls mittelbare Wechselwirkungen“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Hexenglaube, Hexenprozeß, Hexenverfolgung, Inquisition, Kirchenrecht, Theologie |
50,-- | ![]() |
|
| Rilke, Rainer Maria. Sämtliche Werke. Herausgegeben vom Rilke-Archiv. In Verbindung mit Ruth Sieber-Rilke. Besorgt durch Ernst Zinn. 6 Bände. Frankfurt a. M., Insel-Verlag (1955-1966). 8°. Hellbraune Originalkalblederbände mit Rückenblindprägung und blaugrauem goldgepr. Rückenschild mit Schutzumschlägen in Pappschuber.
Mises 154. Sarkowski 1296 (mit vollst. Inhaltsangabe). – Zweite Gesamtausgabe. – Dünndruck-Ausgabe. – Rücken trotz der Schutzumschläge etwas aufgehellt, sehr gutes Exemplar der Vorzugsausgabe in Ganzleder. Schlagwörter: Dünndruck-Ausgaben, Gesamtausgaben, Vorzugsausgaben |
600,-- | ![]() |
|
| Platz, Gustav Adolf. Wohnräume der Gegenwart. Berlin, Propyläen-Verlag (1933). 4° (26,5 x 19,5 cm.). 516, (2) S. mit zahlr. Abbildungen, Grundrissen und 15 (12 farbigen) teils montierten Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung und Deckelvignette. (Propyläen-Kunstgeschichte, Ergänzungsband).
Jaeger, Gustav Adolf Platz und sein Beitrag zur Architekturhistoriographie der Moderne, Berlin 2000. – Erste Ausgabe, selten. Mit Interiors von Gropius, Le Corbusier, André Lurçat, L.Kozma, Rietveld u. a. – Gustav Adolf Platz (1881-1947), von 1913 bis 1932 als Stadtbaudirektor in Mannheim, arbeitete 1932 bis 1941 als freischaffender Architekt in Berlin. 1942 kehrte er nach Mannheim zurück und wurde Bauleiter der Stadtverwaltung. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, Innenarchitektur |
240,-- | ![]() |
|
| Baselitz – Böttcher, Petra (Red.). Photokontakt Benjamin Katz – Georg Baselitz. (Mit einem Essay von Heinrich Heil „Bildnisselbst“). Köln, Wienand Verlag (2004). 8° (22 x 16 cm.). 13, [62] S. mit zahlr. Abbildungen und 1 nummerierten und signierten Orig.-Photographie (Silbergelatine, 17,5 x 13 cm.). Illustr. Orig.-Pappband.
Koetzle, Fotografen A-Z 196. – Eines von 50 Exemplaren der Vorzugsausgabe; der beiliegende Orig-Abzug von G. Baselitz monogrammiert und von B. Katz signiert. – B. Katz (geb. 1939 in Antwerpen) ist „führender Chronist der westdeutschen Kunstszene seit den 1970er-Jahren. Porträts, aber auch Atelierbesuche, Bilder von Vernissagen oder Dokumentation von temporären Kunstereignissen (sämtlich in Schwarzweiß)“ (H.-M. Koetzle). Katz porträtierte zahlreiche international renommierte Künstler u. a. Richard Avedon, Georg Baselitz, Christian Boltanski, John Cage, James Lee Byars, Jörg Immendorff, Markus Lüpertz, Robert Rauschenberg, Gerhard Richter, Roni Horn. – „Benjamin Katz arbeitete überwiegend im eigenen Auftrag, kooperierte jedoch vor allem zu Beginn der 80er-Jahre häufig mit Museen, insbesondere dem Museum Ludwig, Köln, und dokumentierte so im Jahr 1981 in dessen Auftrag die große Ausstellung „Westkunst“. Aber auch andere Großereignisse, so die Ausstellungen „Von hier aus“, „Bilderstreit“; und die documenta IX, wurden von ihm ausführlich in Bildern dokumentiert. Seine Künstlerfreunde aus der Galeriezeit blieben für ihn auch als Fotograf ein wichtiges Thema. Er fotografierte in Ateliers und Kneipen, auf Ausstellungen, Vernissagen und Künstlerfesten und dokumentierte Ausstellungsaufbauten und Peformances. Katz ist nicht nur ein herausragender Porträtist, er hat auch die essayistische Bildsequenz zur Perfektion entwickelt“ (Reinhold Misselbeck in Koetzle). – Tadellos. Schlagwörter: Kunst, Nummerierte Bücher, Original-Photographie, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtphotographie, Signierte Photographie |
850,-- | ![]() |
|
| Carter, David A. 600 schwarze Punkte. Ein Pop-up-Buch für Neugierige und Tüftler jedes Alters. (Deutsche Fassung von Uli Blume). Köln, Boje-Verlag (2008). Quer-Gr.-8° (23,5 x 23,5 cm.). [9] Bl. mit 10 farb. Aufstellbildern und Zugmechanismen. Illustr. Orig.-Pappband.
Die amerikanische Originalausgabe erschien 2007 mit dem Titel „600 Black Spots“. – Der amerikanische Graphiker David A. Carter (geb. 1954) gilt als einer der erfolgreichsten und besten zeitgenössischen Pop-up-Künstler. Er arbeitet seit 1987 als Autor, Papier-Künstler, „paper engineer“ und „book designer“ vorwiegend für Kinderbücher für verschiedene englische und amerikanische Verlage. – Tadellos. Schlagwörter: Pop-up books, Spielbilderbücher, Spielbuch, Toy and movable books |
30,-- | ![]() |
|
| Dickens, Charles. Great Expectations. Illustrated by Thomas Hart Benton. Norwalk, Connecticut, The Easton Press (1979). Gr.-8° (23,5 x 15,5 cm.). 457 p. with illustrations. Darkred full leather, spine and cover decorated in gilt, gilt edges, moire endpapers and silk ribbon bookmark. (Collector’s edition, The 100 Greatest Books Ever Written).
As good as new. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Weltliteratur |
50,-- | ![]() |
|
| Melville, Herman. Moby Dick, or The Whale. With an Introduction by Clifton Fadiman and illustrations by Boardman Robinson. Norwalk, Connecticut, The Easton Press (1977). Gr.-8° (23,5 x 15,5 cm.). 615 p. with illustrations. Black full leather, spine and cover decorated in gilt, gilt edges, moire endpapers and silk ribbon bookmark. (Collector’s edition, The 100 Greatest Books Ever Written).
As good as new. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Weltliteratur |
60,-- | ![]() |
|
| Swift, Jonathan. Gulliver’s Travels. An Account of the Four Voyages into Several Remote Nations of the World. Illustrated with engravings on wood by Fritz Eichenberg. Norwalk, Connecticut, The Easton Press (1976). Gr.-8° (23,5 x 15,5 cm.). 343 p. with illustrations. Brrown full leather, spine and cover decorated in gilt, gilt edges, moire endpapers and silk ribbon bookmark. (Collector’s edition, The 100 Greatest Books Ever Written).
As good as new. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Weltliteratur |
50,-- | ![]() |
|
| Tolstoy (Tolstoj), Leo (Lev Nikolaevic). War and Peace. The Translation from the Russian by Louise and Aylmer Maude. Revised by Mr. and Mrs. Maude with a special introduction by them. Illustrated by Fritz Eichenberg. Two volumes in one. Norwalk, Connecticut, The Easton Press (1981). Gr.-8° (23,5 x 15,5 cm.). 1035 p. with illustrations. Red full leather, spine and cover decorated in gilt, gilt edges, moire endpapers and silk ribbon bookmark. (Collector’s edition, The 100 Greatest Books Ever Written).
As good as new. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Weltliteratur |
60,-- | ![]() |
|
| Twain, Mark. The Adventures of Huckleberry Finn. [Tom Sawyer’s Companion]. Edited with an introduction by Bernard Devoto. Illustrated by Thomas Hart Benton. Norwalk, Connecticut, The Easton Press (1994). Gr.-8° (23,5 x 15,5 cm.). 396 p. with illustrations. Brrown full leather, spine and cover decorated in gilt, gilt edges, moire endpapers and silk ribbon bookmark. (Collector’s edition, The 100 Greatest Books Ever Written).
As good as new. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Weltliteratur |
50,-- | ![]() |
|
| Mohl, Robert v. Staatsrecht, Völkerrecht und Politik. Monographien. (Unveränderter Abdruck der 1860 – 1869 in der Buchhandlung Laupp in Tübingen erschienenen Ausgabe). 3 Bände. Graz, Akademische Druck- und Verlags-Anstalt 1962. Gr.-8°. XIV, 778 S., [3] Bl.; X, 691 S., XIII, 724 S. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückenschildern.
Der Stuttgarter Jurist R. Mohl (1799-1875) prägte als einer der ersten den Begriff des Rechtsstaates als Negation des „aristokratischen“ Polizeistaates. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Politics and government, Politik, Polizei, Staatsrecht, Völkerrecht |
140,-- | ![]() |
|
| Schubert, Werner und Jürgen Regge (Hrsg.). Entstehung und Quellen der Strafprozessordnung von 1877. Frankfurt am Main, Vittorio Klostermann 1989. Gr.-8°. XI, 765 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückenschild. (Studien zur europäischen Rechtsgeschichte, Band 39).
Erste Ausgabe. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Strafrecht |
60,-- | ![]() |
|
| Hauser – Feuerbach, Anselm v. und Georg Friedrich Daumer. Kaspar Hauser. Mit einem Bericht von Johannes Mayer und einem Essay von Jeffrey M. Masson. Frankfurt am Main, Eichborn Verlag 1995. 8°. 380 S. Dunkelblauer Orig.-Ziegenlederband mit goldgepr. Rückenschild. (Die Andere Bibliothek, herausgegeben von H. M. Enzensberger, Band 129).
Eines von 999 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe. – Ohne den Pappschuber, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Biografie, Biographie, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
45,-- | ![]() |
|
| Feuerbach, (Paul Johann) Anselm v. Kleine Schriften vermischten Inhalts. Nürnberg, Theodor Otto 1833. 8°. [3] Bl., 420 S., [1] Bl. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Goed. VI, 231, 25. NDB V, 111. – Einzige Ausgabe dieser Sammlung mit zwölf Aufsätzen: Über die Unterdrückung und Wiederbefreiung Europens. – Die Weltherrschaft das Grab der Menschheit. – Über teutsche Freiheit und Vertratung teutscher Völker durch Landstände. – Die hohe Würde des Richteramtes. – Einige Worte über historische Rechtsgelehrsamkeit und einheimische teutsche Gesetzgebung. – Blick auf die teutsche Rechtswissenschaft. – Kann die Gerichtsverfassung eines constitutionellen Staates durch bloße Verordnungen rechtsgültig geändert werden? – Erklärung über meine angeblich geänderte Überzeugung in Ansehung der Geschwornen-Gerichte. – Über die obersten Episkopalrechte der protestantischen Kirche. – Worte des Dr. Martin Luther über christliche Freiheit, sittliche Zucht und Werkheiligkeit; 11: Religionsbeschwerden der Protestanten in Baiern im Jahr 1822. – Ist den wirklich Carl der Große im Jahr 793 von Regensburg auf, durch den Altmühlgraben, zu Schiff nach Würzburg gefahren? – Deckel sauber mit Klarsichtfolie kaschiert, Stempel auf dem Titelblatt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Bavarica, Bayern, Geschichte, Staatsrecht |
120,-- | ![]() |
|
| Shakespeare, William. Sämtliche Werke. (Mit Anmerkungen herausgegeben von Levin Ludwig Schücking und Else v. Schaubert. Übertragungen von August Wilhelm v. Schlegel und Ludwig Tieck). 10 Bände. München, Georg Müller 1925-1929. Gr.-8°. Hellbraune Orig.-Leinenbände mit Deckel-Vignetten.
25 Jahre Georg Müller Verlag, 194. – Breitrandiger Druck, gedruckt bei Mänicke & Jahn in Rudolstadt. Buchausstattung von Paul Renner. – Rücken geringfügig berieben, sehr gutes sauberes Exemplar der gesuchten Werkausgabe. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
240,-- | ![]() |
|
| Breton, André. Manifeste du surréalisme. Poisson soluble. Nouvelle édition, augmentée d’une préface et de la lettre aux voyantes. Paris, Éditions Simon Kra (1929). 8°. 206 S., [1] Bl. mit Frontispiz von Max Ernst. Typogr. Orig.-Kartonumschlag. (″Les Documentaires“).
Talvart-Place. II, 221, 5 A. – Zweite Ausgabe; die erste Ausgabe erschien am 15. Oktober 1924 mit der irrigen Angabe „troisième édition“. – Gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Surrealism, Surrealismus |
100,-- | ![]() |
|
| Huch, Ricarda. Gedichte. 2., vermehrte Auflage. Leipzig, H. Haessel 1908. 8°. 269, (1) S. Orig.-Pergamenteinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Rücken- und Deckelvergoldung und Kopfgoldschnitt.
W.-G.² 24. – Erweiterte Ausgabe der zuerst 1894 erschienen Gedicht-Sammlung. – Kapital an den Gelenken etwas eingerissen (0,5 cm.), sonst gutes Exemplar der schönen Pergamentausgabe. Schlagwörter: Lyrik |
50,-- | ![]() |
|
| Kästner, Erich. Lärm im Spiegel. Leipzig, Wien, C. Weller (1929). Gr.-8° (20,5 x 18,5 cm.). 110 S., [1] Bl. mit 10 Illustrationen von Rudolf Grossmann. Illustrierter Orig.-Kartonumschlag (von R. Grossmann).
Hatry 143. Holstein, Buchumschläge 426 (9.-10. Tsd.). Sennewald 29.2. W.-G.² 2 (datiert falsch 1928). – Seltene erste Ausgabe des zweiten Gedichtbands. – „Obwohl ich selber Verse mache, sind mir viele Lyriker noch unsympathischer als alle Tenöre. Sie verbreiten… die Falschmeldung, die Fähigkeit des Gedichteschreibens sei eine göttliche Konzession; und dann gehen sie hin und blamieren ihr Gottesgnadentum nicht weniger als gewisse Herren… Zum Glück gibt es ein oder zwei Duzend Lyriker – ich hoffe fast, mit dabei zu sein – die bemüht sind das Gedicht am Leben zu erhalten. Ihre Verse kann das Publikum lesen und hören, ohne einzuschlafen; denn sie sind seelisch verwendbar… Man hat für diese Art von Gedichten die Bezeichnung ‚Gebrauchslyrik‘ erfunden… Verse, die nicht zu brauchen sind Reimspielereien… Mit der Sprache seiltanzen, das gehört ins Varieté… die Lyriker haben wieder einen Zweck. Ihre Beschäftigung ist wieder ein Beruf. Sie sind wahrscheinlich nicht so notwendig, wie die Bäcker und Zahnärzte, aber nur, weil Magenknurren und Zahnreißen deutlicher Abhilfe fordern, als nichtkörperliche Verstimmungen. Trotzdem dürfen die Gebrauchspoeten froh sein, sie reagieren unmittelbar nach den Handwerkern“ (‚Prosaische Zwischenbemerkung‘ von Erich Kästner, S. 49). Schon Anfang Januar des nächsten Jahres ist die erste Auflage total vergriffen. Als Lohn erhält er 1200 Mark. – Randläsuren unauffällig restauriert, sehr gutes sauberes der seltenen kartonierten Ausgabe. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Lyrik |
320,-- | ![]() |
|
| Gernsheim, Helmut. Geschichte der Photographie. Die ersten hundert Jahre. (Aus dem Englischen von M. Fienbork ). Frankfurt am Main, Berlin, Wien, Propyläen-Verlag (1983). 4°. 791, (1) S. mit 431 Abbildungen auf 275 (4 farb.) Tafeln und 129 Illustrationen im Text. Orig.-Halblederband mit illustr. Schutzumschlag in Pappschuber. (Propyläen-Kunstgeschichte: Sonderband 3).
Heidtmann 63. – Sehr gutes Exemplar des wichtigen Standardwerks. – Die englische Originalausgabe „History of Photography“ erschien 1955 in London. – Der Münchner Fotograf und Fotografiehistoriker Helmut Erich Robert Kuno Gernsheim (1913-1995) „trug in seinem Leben Tausende von Bildern sowie fotografische Geräte zusammen. 1952 entdeckte er die älteste erhaltene Fotografie der Welt, Blick aus dem Arbeitszimmer, die Joseph Nicéphore Nièpce im Jahre 1826 angefertigt hatte. … Von 1934 bis 1936 absolvierte er eine Photographenausbildung an der Bayerischen Staatslehranstalt für Lichtbildwesen. 1937 wurden Fotografien von Gernsheim im Rahmen der Internationalen Fotoausstellung in Paris gezeigt. Ihm war verboten, diese Ausstellung zu besuchen. Als sein Arbeitgeber ihn zu Fotografien in der Tate-Gallery nach London schickte, nutzte er die Gelegenheit und blieb dort, wo er dann etwa die Hälfte des Lebens verbrachte. Bald konnte er seine Werke der Öffentlichkeit im Stadtteil Mayfair präsentieren“ (Wikipedia). Schlagwörter: Fotografiegeschichte, History of Photography |
50,-- | ![]() |
|
| Knapp, Albert (Hrsg.). Evangelischer Liederschatz für Kirche und Haus. Eine Sammlung geistlicher Lieder aus allen christlichen Jahrhunderten. 2 Teile in 1 Band. Stuttgart und Tübingen, J. G. Cotta 1837. Gr.-8° (24 x 15,5 cm.). XLVI, 682 S.; VI, 912 S., [1] Bl. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
ADB XVI, 263 ff. NDB XII, – Erste Ausgabe des mit 2963 Lieder umfangreichsten deutschen Gesangbuchs und Hauptwerks des Tübinger Hymnologen A. Knapp (1798-1864). – „K. hielt sich bei der Auswahl an das Bekannteste und Beste, war nicht kleinlich bei der Wiedergabe und ließ den erbaulichen Zweck vorwiegen über den ursprünglichen Wortlaut, sodaß ein schönes Maß von pietätsvoller Treue gegen die Originalien und gesunder Anpassung an den modernen Geschmack sich kund gibt. Die „Christenlieder“, 1841, eine Ergänzung des Liederschatzes, wurden in den späteren Auflagen mit demselben verschmolzen. 1849 wurde er Mitglied der Commission für die Herausgabe eines neuen Gesangbuchs in Württemberg, 1843 gab er mit Barth in Calw und Palmer in Tübingen ein Schulgesangbuch heraus“ (T. Schott in ADB). – Rücken etwas berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Vorsatz, stellenweise etwas braun- und fingerfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Geistliches Lied, Gesangbuch, Gesangbücher, Hymns, German, Kirchenlied, Kirchenmusik, Liederbücher |
140,-- | ![]() |
|
| Renaucourt, H(enri) de (Décors et costumes). Théâtre d’ombres du Père Castor. Présentation de Gala. Au Programme: En passant par la Lorraine; Joli Tambour; Les chevaliers du Guet; La legende de Saint-Nicolas; Gentil coquelicot; Compère guilleri; Le Pont du Nord; Les trois souhaits; La princesse dur un pois. 45 figurants, choeurs et orchestre. Paris, Flammarion (1935). Quer-4° (28 x 33 cm.). [2] Bl., 8 Tafeln auf dünnem Karton (Schattenfiguren zum Ausschneiden), [2] Bl. und Theaterbühne zum Aufstellen auf kräftigem Karton im hinteren Innendeckel. Illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Albums du Père Castor).
Das erste Schatten-Theater aus der wichtigsten französischen Kinderbuch-Reihe „Albums du Père Castor“. 1936 erschien ein zweiter Band mit anderen Märchen. – H. de Renaucourt (biogr. Daten unbekannt) arbeitete in den 1920er und 1930er Jahren als Werbegraphiker und ist besonders für seine Tourismus-Plakate berühmt. – Einband etwas angestaubt, sonst von leichten Gebrauchsspuren abgesehen sehr gut erhalten und unbespielt, das Theater ist noch mit den Orig.-Papierstreifen am hinteren Innendeckel fixiert, selten. Schlagwörter: Märchenbilderbücher, Paper Cut, Paper toys, Papierspielzeug, Papiertheater, Schattenbilder, Silhouetten, Spielbilderbücher, Théâtre de papier |
200,-- | ![]() |
|
| Struwwelpeter – Hoffmann, Heinrich. Der Struwwelpeter. (Deckeltitel). (Nach der Urfassung neu gezeichnet). Wien, Ueberreuter, Druck: Gebr. Rosenbaum (1948). 4°. 24 S. mit farbigen Illustrationen auf Karton. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Klotz 2780/66. Rühle I und II, 79. – Seltene österreichische Nachkriegsausgabe, hier in der „unzerreissbaren“ Ausgabe auf starkem Karton (Rühle II, „Hinweis von Frau Hlawacek“). – „Zwischen Nach- und Neuzeichnung der 1. Fassung. Mit Angabe des Druckers: Brüder Rosenbaum, Wien. Offensichtlich dauerte es nach der Zerstörung des eigenen Druckereigebäudes im 2. Weltkrieg lange, bis der alteingesessene Ueberreuter-Verlag (1805 hatte Georg Ueberreuter eine bereits 1548 in Wien gegründete Druckerei übernommen) seine Bücher wieder selbst druckte“ (R. Rühle). – Deckel etwas berieben, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Österr. Kinderbücher, Struwwelpeter(iaden), Ueberreuter |
50,-- | ![]() |
|
| Müller, C(hristan) F(riedrich), (Hrsg.). Karlsruher Unterhaltungsblatt. Ein für alle Stände, Jung und Alt, interessantes und belehrendes Bilderwerk. Eilfter Jahrgang. 52 Hefte in 1 Band. Karlsruhe, C. F. Müller 1838. Gr.-8° (24 x 20,5 cm.). [3] Bl., 232 S. mit lithogr. Titel und 52 (2 handkolorierte) lithogr. Tafeln. Pappband der Zeit.
Diesch 2122. Kirchner 6424. C. F. Müller-Bibliographie S. 44. – Die schön ausgestattete kultugeschichtlich interessante Unterhaltungs-Zeitschrift erschien zuerst 1819 mit dem Titel „Karlsruher Unterhaltungs- und Intelligenzblatt“ und 1828 bis 1842 als „Karlsruher Unterhaltungsblatt. – Die schönen Tafeln mit Ansichten von Alexandria, Córdoba, Dresden, Garmisch-Partenkirchen und der Insel Syros. Außerdem: „Bazar zu Jaffa“, „Chinesische Hochzeit“, „Elephantengefecht zu Lucknow“, „Lager des Ibrahim Pascha bei Jaffa“, „Dom zu Worms“ (koloriert), „Pferderennen in Rom während des Carnevals“ (koloriert) u.v.m. – Einband etwas berieben und bestoßen, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Geographie, Karlsruhe, Kulturgeographie, Kulturgeschichte, Zeitschrift, Zeitschriften |
160,-- | ![]() |
|
| Clausen – Beckett, Samuel. Samuel Beckett inszeniert das „Endspiel“. Fotografiert von Rosemarie Clausen. Mit dem Text des Stückes in der Übersetzung von Elmar Tophoven und einem Bericht von Michael Haerdter über die Proben für die Berliner Aufführung 1967. Frankfurt a.M., Suhrkamp Verlag (1969). Quer-8°. 113, (1) S. mit 45 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Flügelmappe.
Heidtmann 18859. – Einzige Ausgabe. – Die Berliner Fotografin R. Clausen (1907-1990) arbeitete seit 1933 als selbständige Theaterfotografin. Ihr erster Bildband „Menschen ohne Maske“ (1938) machte sie über Berlin hinaus bekannt. machte sie über Berlin hinaus bekannt. Neben den Aufnahmen mit der Plattenkamera, die hauptsächlich nur gestellte Porträts oder Charakterposen zuließen, entstanden die ersten Szenenfotos mit der Rollfilm- und Kleinbildkamera (zumeist s/w). Nach dem Zweiten Weltkrieg publizierte C. zwölf weitere Bildbände, die ihren Ruf, eine der besten Theaterfotografinnen zu sein, erneut bestätigten. Wegweisend neben den Reportagen in Hamburg dürften ihre Lichtbildfolgen über Gustav Gründgens und seine Arbeit am Theater sein“ (R. Kriechbaum, Lexikon der Fotografen S. 46). – Sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Theater, Theaterfotografie |
50,-- | ![]() |
|
| Remak, Robert. Galvanotherapie der Nerven- und Muskelkrankheiten. Berlin, August Hirschwald 1858. 8°. XV, [1], 461 S. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.
Garrison/Morton 4534. Hirsch/Hüb. IV, 764. – Erste Ausgabe. – „Remak was a pioneer of galvanotherapy, and this was a leading German language textbook on the subject“ (Garrison/Morton). – „Die Unvollkommenheit der ersten galvanischen Elemente war sicherlich zum Teil auch Ursache dafür, dass der galvanische Strom und seine therapeutischen Wirkungen nicht eher erforscht wurden. Der Mangel an geeigneten Apparaten wurde somit zu einer der größten Schwierigkeiten im Fortschritt der Elektromedizin. Erst nach entscheidenden Modifikationen der galvanischen Elemente gelang es dem Berliner Neurologen Robert Remak (1815-1865), die therapeutische Anwendung des galvanischen Stroms auf eine wissenschaftliche Basis zu stellen. In bahnbrechenden Arbeiten wies er in den Jahren nach 1855 dessen große Vorzüge nach und führte ihn wieder in die Heilkunde ein. In der Folge begann eine neue Periode der Elektromedizin, deren ständig wachsende Bedeutung aber auch die medizinische Technik wieder gerecht werden musste“ (Gernet/Habrich, Unter Strom, S. 22). – Stempel auf dem Titelblatt, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Galvano-Therapie, Neurologie, Neurology |
240,-- | ![]() |
|
|
Einträge 51–100 von 3967
|
|||



