NEUER E-KATALOG: Neueingänge Mai 2026 – Wir stellen aus: Rare Book Week Berlin. Internationale Messe für Bücher & Graphik 18.-20. September 2026, Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin, https://rarebookweek.berlin – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Pestalozzi, Wie Gertrud ihre Kinder lehrt

Pestalozzi, Wie Gertrud ihre Kinder lehrt

Pestalozzi, (Johann) Heinrich. Wie Gertrud ihre Kinder lehrt. Ein Versuch den Müttern Anleitung zu geben, ihre Kinder selbst zu unterrichten, in Briefen. Bern und Zürich, Heinrich Geßner 1801. 8°. Titelblatt, 390 S. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.

Sammlung Borst 905. Goedeke XII, 62, 12. Israel I, 24. – Erste Ausgabe. – Das grundlegende Werk des berühmten Pädagogen. – Nur wenigen Exemplaren wurde das nachträglich gelieferte Portrait beigegeben, das auch bei unserem Exemplar fehlt. – J. H. Pestalozzi (1746-1827) erhielt 1800, nachdem er inzwischen Hermann Krüsi (1775–1844), Johann Tobler (1769–1843) und Johann Christoph Buß (1776–1855), schließlich aber auch Johannes v. Muralt (1780–1850), Johannes Niederer (1779–1843) und Joseph Schmid (1785–1851) als Mitarbeiter gewonnen hatte, sogar die Erlaubnis, im Burgdorfer Schloß ein Lehrerseminar einzurichten. 1801 veröffentlichte P. seine pädagogischen Erfahrungen in der Schrift „Wie Gertrud ihre Kinder lehrt“. Nachdem die Schweiz 1803 wieder föderalistisch strukturiert worden war und P. somit die Unterstützung der bisherigen Zentralregierung verloren hatte, wurde sein Institut – nach einer Zwischenlösung in Münchenbuchsee (Kt. Bern) – 1804/05 nach Iferten (Yverdon, Kt. Waadt) verlegt. Weitgehend aus privaten Mitteln finanziert, entwickelte es sich dort für etwa zwei Jahrzehnte zu einem Zentrum der Lehrerbildung in Europa; um 1809 wurden in Iferten 166 Zöglinge verschiedener Nationalität unterwiesen. Viele Pädagogen waren zu langen Studienaufenthalten in Iferten, darunter Karl August Zeller (1774–1846), Friedrich Froebel (1782–1852) und Karl v. Raumer (1783–1865)“ (Max Liedtke in NDB XX, 214 ff.). – Vorderer freier Vorsatz fehlt, Exlibris einer Schweizer Lesegesellschaft auf dem Innendeckel, sehr gutes sauberes Exemplar.

Unser Preis: EUR 300,--