Remarque, Im Westen nichts Neues
Remarque, Im Westen nichts Neues
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Remarque, Erich Maria (d. i. Erich Paul Remark). Im Westen nichts Neues. Berlin, Propyläen-Verlag (Ullstein & Co.) 1929. 8°. 287, (1) S. Orig.-Leinenband. Kosch³ XII, 983. NDB XXI, 415. W.-G.² 3. – Erste Ausgabe des berühmten Anti-Kriegsromans. Zuerst ab November 1928 als Vorabdruck in der Vossischen Zeitung erschienen. – „Remarques Buch ist das Denkmal unseres unbekannten Soldaten. Von allen Toten geschrieben“ (Walter von Molo, Umschlagtext). – „Am 10.11.1928 begann in der „Vossischen Zeitung“ der Vorabdruck seines Romans „Im Westen nichts Neues“, in der R. die Geschichte einer Generation erzählt, „die vom Krieg zerstört wurde“; die erste dt. Buchausgabe erschien Anfang 1929 im Ullstein-Verlag, die Auflage überschritt bereits im Juni 1930 die Millionengrenze. Durch seinen in mehr als 20 Sprachen übersetzten Roman, der die Fronterlebnisse des 1. Weltkriegs literarisch verarbeitete, wurde R. über Nacht zu einem der berühmtesten, umstrittensten und reichsten dt.sprachigen Autoren seiner Zeit. Ebenfalls ein Welterfolg wurde der 1930 unter der Regie von Lewis Milestone in Hollywood gedrehte gleichnamige Film, dessen Vorführungen in Berlin Ende 1930 von den Nationalsozialisten massiv gestört wurden. Von der Filmprüfstelle bald zeitweise verboten und vom Reichstag in einer Debatte mehrheitlich scharf kritisiert, wurde er erst wieder nach 1952 in einer gekürzten Fassung in bundesdt. Kinos gebracht“ (W. v. Sternburg in NDB). – Schutzumschlag liegt in Farbkopie bei, hinteres Innengelenk geringfügig angeplatzt, sehr gutes sauberes Exemplar.
Unser Preis: EUR 240,-- |
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