Lactantius, Opera omnia, quae supersunt
Lactantius, Opera omnia, quae supersunt
|
Lactantius, (Lucius Caecilius Firmianus). Opera omnia, quae supersunt Jo(hannes) Georg Walch. Leipzig, Officina Weidmanniana 1735. 8°. [8] Bl., 64, 1235 S., [14] Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz. Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung. VD18 11540583. – Zuerst 1715 erschienene Gesamtausgabe der Werke des frühchristlichen Rhetorikers Laktanz (ca. 250-325 n. Chr), Lehrer des späteren Kaisers Konstantin I. Mit Kommentaren des sächsischen Philologen und Theologen J. G. Walch (1693-1775), der seit 1718 Professor für Philosophie, Altertumskunde und seit 1719 für Rhetorik an der Universität in Jena war. – „Sein Hauptwerk ist die „Religionslehre“ (Divinae institutiones), die erste Gesamtdarstellung des christlichen Glaubens in lateinischer Sprache. Die Schrift „Über Gottes Kunstwerk“ (De optificio dei) legt Schönheit und Zweckmäßigkeit des menschlichen Organismus dar, ohne christliche Anklänge; „Über den Zorn Gottes“ (De ira dei) behandelt das schon von der Stoa und von Epikur erörterte Problem, ob der Gottheit Affekte zugeschieben werden können. Die Echtheit der Schrift „Über die Todesarten der Verfolger“ (De mortibus persecutorum) ist umstritten. Wegen der Reinheit und Glätte seines Stils wurde L. von Humanisten der Renaissance der christliche Cicero genannt“ (Tusculum-Lexikon). – Einband etwas berieben, Vorsatz und Titel mit Bestitzvermerken, stellenweise teils stärker gebräunt und etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.
Unser Preis: EUR 200,-- |
|



