NEUER E-KATALOG: Neueingänge Dezember 2025 – Wir stellen aus: 32. Leipziger Antiquariatsmesse, 19. bis 22. März 2026, Messe Leipzig. – Vienna Vintage Photo Fair, So. 12. April 2026, 10-18 Uhr, Architekturzentrum Museums Quartier 1070 Wien, photofairwien.com – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Dali – Crevel, Dali ou L’anti-obscurantisme

Dali - Crevel, Dali ou L'anti-obscurantisme

Dali – Crevel, René. Dali ou L’anti-obscurantisme. Paris, Editions surréalistes 1931. 8°. 29, (3) S. und 10 Lichtdruck-Tafeln (Fotografie: André Caillet). Orig.-Kartonumschlag mit Deckelschild.

Erste Ausgabe. – Eines von 600 num. Exemplaren auf Vélin (Gesamtauflage 615 Exemplare). – Salvador Dali war 1928 durch Joan Miró in den Kreis der Surrealisten eingeführt worden und nahm an zahlreichen Aktivitäten der Bewegung teil. 1934 erfolgte Dalis Bruch mit Breton, der in Verbindung mit seiner unverhohlenen Hitler-Bewunderung zum Ausschluss aus dem Künstlerkreis führte. 1931, im Jahr dieser außergewöhnlichen Publikation, entstand mit „L’Age d’Or“ der zweite gemeinsam mit Luis Buñuel gedrehte Film. – Die zehn Tafeln wurden nach Fotografien von André Caillet gedruckt und zeigen Gemälde Dalis aus den Jahren 1929 bis 1931. – Der französische Surrealist René Crevel (1900-1935) beging im Alter von 34 Jahren Selbstmord. „Von 1918 bis 1922 studierte er Literaturwissenschaften an der Sorbonne in Paris. Dort hatte er erste Kontakte mit den Dadaisten und schloss Bekanntschaft mit Louis Aragon und André Breton. Über letzteren sagte er: „Mein Gott für mich, das ist Breton. Sollte er mich enttäuschen, würde ich mich töten.“ Er wurde schließlich Mitinitiator der Zeit der Schlafzustände (1922/23) und Mitglied der ersten surrealistischen Gruppe um Breton und Aragon. Crevel war es, der die Bezeichnung für Max Ernst (1891–1976) als „Zauberer der kaum spürbaren Verrückungen“ schuf. Seit 1925 litt er an Lungentuberkulose und musste so jedes Jahr einige Monate in Schweizer Sanatorien zubringen. Seit 1926 war er mit Klaus Mann befreundet, der ihn auch in seiner Autobiografie Der Wendepunkt beschreibt“ (Wikipedia). – Umschlag am Rückendeckel unten mit Knickspuren, Innengelenk vor den Tafeln angeplatzt, gutes Exemplar.
First edition. – One of 600 numbered copies on Vélin paper (total print run 615 copies). – Salvador Dali was introduced to the Surrealists by Joan Miró in 1928 and took part in numerous activities of the movement. In 1934, Dali broke with Breton, which, combined with his open admiration for Hitler, led to his expulsion from the circle of artists. In 1931, the year of this extraordinary publication, he made his second film with Luis Buñuel, L’Age d’Or. The ten plates were printed from photographs by André Caillet and show Dalí’s paintings from 1929 to 1931. The French surrealist René Crevel (1900-1935) committed suicide at the age of 34. From 1918 to 1922, he studied literature at the Sorbonne in Paris. There he had his first contacts with the Dadaists and became acquainted with Louis Aragon and André Breton. He said of the latter: ‘My God, for me, that’s Breton. If he were to disappoint me, I would kill myself.’ He eventually became a co-initiator of the Zeit der Schlafzustände (Time of Sleep States, 1922/23) and a member of the first surrealist group around Breton and Aragon. It was Crevel who coined the term ‘magician of barely perceptible madness’ for Max Ernst (1891–1976). From 1925 onwards, he suffered from pulmonary tuberculosis and had to spend several months each year in Swiss sanatoriums. From 1926 onwards, he was friends with Klaus Mann, who also mentioned him in his autobiography Der Wendepunkt (The Turning Point)“ (Wikipedia). – Cover on the back cover at the bottom with crease marks, inner joint cracked in front of the plates, good copy.

Unser Preis: EUR 280,--