Photographie
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Smith, W(illiam) Eugene. His photographs and notes. Afterword by by Lincoln Kirstein. (Editor: Minor White). Special Museum of Modern Art Edition. Second printing. New York, Aperture (1973). 4° (24,5 x 21 cm.). [74] Bl. mit ca. 50 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag. (An Aperture Monograph, Vol. 14, Nr. 3 and 4).
Koetzle, Fotografen A-Z 374. – Zweiter Druck und erste gebundene Ausgabe der ersten Monographie der „Fotografenlegende der 1940er und 1950er Jahre“ (H.-M. Koetzle). – „Während seiner gesamten Karriere stand alles, was Smith produzierte, unter dem Vorzeichen der Veröffentlichung. Kein einziges Bild wurde aufgenommen oder ausgewählt, ohne dass der Fotograf ein bestimmtes Buch oder Magazin im Kopf gehabt hätte. Von seinen ersten Fotoreportagen für die Zeitschrift News-Week, für die er ab 1937 arbeitete (kurz vor ihrer Umbenennung in Newsweek), bis „Minamata“; (1972) – alle Bilder von Smith wurden narrativ in einen strukturierten Rahmen eingebettet, auf eine fortlaufende Weise, die bis dato für Pressefotografen keine Option gewesen war; dies gilt gleichermaßen für seine gelungene Serie von Fotoessays für Life zwischen 1948 und 1954 sowie für das Essay über Pittsburgh und das endlose (und unvollendete) autobiografische Fotografieprojekt „The Walk to Paradise Garden“.“ (Gilles Mora in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar der seltenen gebundenen Ausgabe. |
160,-- | ![]() |
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| Smith, W(illiam) Eugene. His photographs and notes. Afterword by by Lincoln Kirstein. (Editor: Minor White). New York, Aperture 1969. 4° (24,5 x 21 cm.). [74] Bl. mit ca. 50 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Kartonumschlag. (An Aperture Monograph, Vol. 14, Nr. 3 and 4).
Koetzle, Fotografen A-Z 374. – Erste Ausgabe der ersten Monographie der „Fotografenlegende der 1940er und 1950er Jahre“ (H.-M. Koetzle). – „Während seiner gesamten Karriere stand alles, was Smith produzierte, unter dem Vorzeichen der Veröffentlichung. Kein einziges Bild wurde aufgenommen oder ausgewählt, ohne dass der Fotograf ein bestimmtes Buch oder Magazin im Kopf gehabt hätte. Von seinen ersten Fotoreportagen für die Zeitschrift News-Week, für die er ab 1937 arbeitete (kurz vor ihrer Umbenennung in Newsweek), bis „Minamata“; (1972) – alle Bilder von Smith wurden narrativ in einen strukturierten Rahmen eingebettet, auf eine fortlaufende Weise, die bis dato für Pressefotografen keine Option gewesen war; dies gilt gleichermaßen für seine gelungene Serie von Fotoessays für Life zwischen 1948 und 1954 sowie für das Essay über Pittsburgh und das endlose (und unvollendete) autobiografische Fotografieprojekt „The Walk to Paradise Garden“.“ (Gilles Mora in Koetzle). – Rücken und Umschlag im Rand gebräunt, Stempel auf dem Titelblatt, sonst gut erhalten. |
100,-- | ![]() |
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| Di Renzo, Patrizio. Merlin’s Dream. (Art Direction Armin Sennrich. Vorwort Tsumori Chisato). Baar, Edition Zauberkind (2010). Folio (34 x 24 cm.). 343 S. mit doppelblattgr. Farbtafeln. Illustr. Orig.-Leinenband mit silbergepr. Rücken- und Deckeltitel mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Eines von 2000 num. Exemplaren; signiert von P. Di Renzo. – „Poetische Bilder vollendeter Naturschönheit in ihrem Zerfall. Patrizio Di Renzo publiziert sein zweites Kunstbuch. ‚Merlin’s Dream‘ ist grösser und umfangreicher als sein Vorgänger, doch nicht länger so glamourös. Keine Stars, auch nicht prominente Namen prägen das aktuelle Werk. Anhand von Blumen – poetisch, mystisch und gleichzeitig anmutig und berührend – erklärt Di Renzo die Schönheit des Vergänglichen mit Farben, die in die Tiefe reichen, und einer Fotografie, die ebenso gut gemalt sein könnte. … ‚Merlin’s Dream‘ knüpft an Di Renzos letztes Buch ‚Portraits of Illusions‘ an, welches die Schönheit im weiblichen Körper suchte – sinnlich, romantisch gemischt mit Laszivem und Surrealem. Die Bildsprache ist dieselbe geblieben, ebenso die poetische Handschrift des Künstlers. Die Essenz der beiden Bildbände jedoch, könnte unterschiedlicher nicht sein“ (Armin Sennrich). – Der Schweizer Patrizio Di Renzo Fotograf und Regisseur Patrizio Di Renzo (geb. 1971) begann bereits mit 16 Jahren eine Lehre als Industrie-Fotograf. Anschließend geht Di Renzo nach Paris , wo er zwei Jahre als Assistent von Bruno Bisang arbeitet. Anschließend arbeitet er einige Jahre als freiberuflicher Fotograf in Mailand. Anfang der neunziger Jahre verlässt Di Renzo Italien, um erste Erfahrungen im Bereich der Modefotografie zu sammeln. Unter anderem arbeitet er in Istanbul für Modemagazine wie Harper’s Bazaar und Elle . 2001 kehrt Di Renzo für kurze Zeit in die Schweiz zurück, um als Werbe- und Modefotograf zu arbeiten. Wenige Jahre später erregt seine Arbeit die Aufmerksamkeit des Modedesigners Tsumori Chisato , der ihn für eine internationale Kampagne sowie ein Ladenkonzept beauftragt. Während dieser Zeit beginnt Di Renzo – der mittlerweile nach New York/Los Angeles gezogen ist – mit der Arbeit an seinem ersten Fotobuch „Portraits of Illusions“. 2010 ist das Jahr, in dem Di Renzo als Produzent von Musikclips für den italienischen Sänger Enzo Fertitta und als Regisseur seiner ersten Videoinstallation für Issey Miyake debütiert . In jüngeren Projekten arbeitete Di Renzo mit Rie Rasmussen , Iekeliene Stange und Mads Mikkelsen zusammen . Di Renzos zweites Buch „Merlins Traum“, in dem er Merlins Träume mit Blumen inszeniert, wurde im Oktober 2010 veröffentlicht. – Private Widmung auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Blumen, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
140,-- | ![]() |
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| Haule, Eva. Porträts gefangener Frauen. Neu-Ulm, AG SPAK-Bücher (2005). 4°. [47] Bl. mit ca. 50 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Pappband. (Materialien der AG SPAK, M 181).
Erste Ausgabe. – Mit signierter und num. (7/20) Orig.-Photographie (Silbergelatine, 29,3 x 23 cm.) von Eva Haule. Die Aufnahme (Aktbüste) „Cigdem (Türkei/BRD) II“ von 2003 ist im Buch abgebildet. – „Die Reihe der Schwarzweißfotos zeigt Gesichter, die offen und ungeschützt in die Kamera schauen. Offensichtlich hat Eva Haule sich das Vertrauen der inhaftierten Frauen erworben und konnte sie so in dem Moment fotografieren, als sich ein Riss auftat in dem Panzer, den sich Gefangene aufgrund der Zwänge der Institution zulegen. Viele kennen das Leben nur als Überlebenskampf, die verhalten sich dann auch im Knast nicht anders, erzählt Eva Haule über ihre Arbeit. Die gezeigten Bilder entstanden während ihrer eigenen Haftzeit im Frauengefängnis Frankfurt-Preungesheim in einem Fotokurs. Mit der Kamera porträtierte sie 21 Mitgefangene. Viele der Frauen entkleideten sich für die Fotosession. Sie wollten bei den Porträt-Aufnahmen die Zeichen der Gefangenschaft ablegen, vermutet Haule. In den Mienen der Fotografierten spiegelt sich zwar die bedrückende Situation während der Haftzeit wider, aber auch eine Würde und Offenheit, die überrascht. Eva Haule, war in den 80er Jahren Mitglied der RAF. Nach ihrer Verhaftung im August 1986 wurde sie zu Lebenslänglich verurteilt und war von 1989 bis 2004 im Frauengefängnis Frankfurt-Preungesheim, wo sie fotografieren lernte und Mitgefangene porträtierte. Seit Juni 2004 ist sie im Berliner Frauengefängnis als Freigängerin, Ein Ende der Haft ist nicht absehbar“ (AG SPAK-Bücher). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Original-Photographie, Photography of the nude, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Signierte Photographie |
200,-- | ![]() |
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| Newton, June (Editor). Helmut Newton. (XL Edition). Hong Kong, Köln, London, Los Angeles, Madrid, Paris, Tokyo, Taschen (2009). Folio (38,5 x 28 cm.). [464] S. mit 464 teils farb. Tafeln und Beiheft (Translations). Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag und Plexiglas-Buchständer in Orig.-Versandkarton.
10th Anniversary edition revised by June Newton. – „Der weltberühmte Fotokünstler wäre hocherfreut, hätte er 2009 miterlebt, daß SUMO jetzt, ein Jahrzehnt nach seiner Erstveröffentlichung, in einem Format herausgegeben wird, das eine demokratischere Verbreitung ermöglicht und seine Kunst einem großen Publikum zugänglich macht“ (Klappentext). – “TASCHEN reminds us what all the fuss was about with an anniversary edition of SUMO, a collection of museum-sized prints bound and elegantly packaged in a monochrome casing with one of Newton’s Giant Nudes on the cover, a hint at the arresting selection of silver, pearl and shadow-toned captures within” (LA Weekly). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
240,-- | ![]() |
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| Avedon, Richard. Photographs, 1947-1977. With an essay by Harold Brodkey. New York, Farrar, Strauss & Giroux und Luzern, Reich Verlag 1978, (1979). Folio (36,5 x 28 cm.). 378 S. mit zahlr. meist ganzs. u. doppels. Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag und badrucktem Klarsichtumschlag.
Koetzle, Fotografen A-Z 18. – Erste Ausgabe und gleichzeitig erste deutsche Ausgabe mit einer Übersetzung des Vorworts von Sigrid Gent auf den vorderen Umschlagklappen. – Mit Porträts von Lauren Bacall, Joan Baez, Brigitte Bardot, Marlene Dietrich, Audrey Hepburn, Janis Joplin, Sophia Loren, Paloma und Claude Picasso, Yves Saint Laurent, Elisabeth Taylor, Tina Turner u.v.a. – „Während eines Großteils seines Lebens hat Richard Avedon in unterschiedlichen Genres der amerikanischen Fotografie den Ton angegegeben, sie aber gleichzeitig auch provoziert und ihre Grenzen ausgelotet. Als Porträt-, Mode- und Werbefotograf hat Avedon eine Reihe fotografischer Stile praktisch erfunden“ (Jane Livingston in Koetzle). – Klarsichtumschlag altersbedingt gebräunt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Photography, Artistic, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
140,-- | ![]() |
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| Langer, Jason. Berlin. (Text Bill Kouwenhoven, Shelly Kupferberg, Jason Langer. Translation Steve Anderson (Shelly Kupferberg essay). Design Matthew Papa). Bielefeld, Berlin, Kerber Verlag (2022). Gr.-4° (33 x 28 cm.). 176 S. mit 140 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag. (Kerber photo).
Erste Ausgabe. – Von J. Langer auf dem Widmungsblatt signiert. – „Jason Langer (*1967) lived on a kibbutz in Israel from the age of six to eleven, formative years which have shaped him to this day, so when he was invited to Berlin in 2008 to photograph the city, he met the suggestion with trepidation. Associating the German capital with its 20th century atrocities, he saw it as a cold, unfriendly place. Even so he accepted, and from 2009-2013 he explored the city mostly on foot, with two film cameras and black and white film. He photographed Berlin with an eye towards places where Jewish people were deported or killed but also took it as an opportunity to confront and update his preconceived notions and find a new narrative of contemporary Germany and the German people. Photographing the streets, people he met on the way, and acquaintances who grew to be friends, he tracked traces of the Holocaust, the Cold War, and imagined the freedom and creative expression of the roaring ’20s. An individual portrait of Berlin, the past and the present, captured in stunning black and white photography 140 b/w illustrations An individual portrait in black and white of Berlin, past and present, by photographer Jason Langer“ (Kerber Verlag). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Berlin, Signierte Bücher |
150,-- | ![]() |
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| Neumärker, Heinz. Ohne Vorstellung. Circusfotografien von 1950 bis 1970. Mit Texten von Klaus Honnef und Urs Odermatt. Herausgegeben von Carsten Neumärker. Köln, Vision Eins UG (2023). Gr.-4° (32 x 32 cm.). [6] Bl. und 120 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von Carsten Neumärker „Auf Empfehlung von Urs Odermatt! Herzlichst, C. Neumärker“ auf beiliegender Widmungskarte mit der Aufnahme eines Clowns. – „Ohne Vorstellung. Circusfotografien von 1950 bis 1970 lautet der Titel eines bemerkenswerten Bildbandes. Er stellt posthum das Werk eines bislang unbekannten Fotografen vor, der sich zugleich einem ungewöhnlichen Genre widmete: Der Wahl-Leverkusener Heinz Neumärker (1935 – 2017) hat 50 Jahre lang, von den 1950ern bis in die späten 2000er Jahre, vornehmlich im Rheinland den Zirkus fotografiert. Sechs Jahre nach seinem Tod publiziert nun dessen Sohn Carsten Neumärker eine Auswahl von 121 Motiven aus dem rund 200.000 Fotografien umfassenden Nachlass. Wie der Titel des Buches verrät, zeigt die von Carsten Neumärker zusammengetragene Auswahl nicht den Glanz in der Manege, sondern ausschließlich das, was um sie herum passierte“ (Verlagswerbung). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Circus, Signierte Bücher, Widmungsexemplar, Zirkus |
160,-- | ![]() |
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| Stano, Tono. (Fotografie – Photographs). 1980-1996. Praha (Prag), PosAm (1998). Folio (43 x 32 cm.). 113, (1) S. mit 102 Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von T. Stano auf dem Titelblatt „To Cornelia, Tono Stano, 27.9.98 Höchst“. – „Der tschechische Künstler Tono Stano zählt weltweit zu den bedeutendsten Photographen der Gegenwart“ (Galerie Pintner, Frankfurt am Main zur Ausstellung 29. 9. – 28. 11. 1998). – „Geboren am 24. März 1960 in Zlate Moravce (Tschechoslowakei). Studierte von 1975 bis 1979 an der Höheren Kunstgewerbeschule in Bratislava und anschließend Photographie an der Prager Filmfakultät. An dieser Hochschule kam es zur Bildung einer Schule junger Photographen, die eine neue Art inszenierter Photographie entwickelten. Charakteristisch für ihr Schaffen sind Phantastische Szenerien mit Modellen im Atelier. Sie sind gekennzeichnet von Humor, Ironie und hintergründigen Metaphern, beziehen sich aber auch oft auf mythologische Traditionen. Häufig thematisieren diese Arbeiten das Problem menschlicher Beziehungen und Sexualität. Tono Stano ist innerhalb dieser Gruppe derjenige, der in seinen Bildern am stärksten reduziert. Er verzichtet auf erzählerische Momente und konzentriert sich auf eine zurückhaltende Bildsprache und einfache Symbole“ (Reinhold Mißelbeck, Photographie des 20. Jahrhunderts, Museum Ludwig Köln). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
300,-- | ![]() |
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| Adams – Pritzker, Barry (Editor). Ansel Adams. New York, New Jersey, Crescent Books (1991). Folio (37 x 28 cm.). 112 S. mit ca. 100 Duotone-Tafeln. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag.
First edition. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Landscape photography, Landschaftsfotografie, Landschaftsphotographie |
40,-- | ![]() |
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| Gilbert, Elizabeth L(iz). Broken spears. A Maasai journey. New York, Atlantic Monthly Press (2003). 4°. 192 S. mit ca. 120 Abbildungen. Orig.-Halbleinenband mit illustr. Schutzumschlag.
First edition. – „Broken Spears is the result of that remarkable journey. Over 120 images capture the rituals, secret ceremonies, landscapes, rites of passage, and warrior portraits of Maasailand, documenting the life of this extraordinary tribe in the most comprehensive collection of photographs of the Maasai from the nineteenth century and reproductions of historic photographs, documents, and land treaties“ (Atlantic Monthly Press). – „Liz Gilbert is a professional photographer with over 20 years of experience working in Africa. She began her career as a photojournalist in 1991 working for the photo agency Sygma (Corbis) covering civil war, famine and conflicts in Somalia, Rwanda, Congo, Burundi, Sudan and Ethiopia. Her work has been published in major news publications around the world including The New York Times, TIME Magazine, LIFE Magazine, Newsweek, STERN and Paris Match. She is the author of two books documenting African culture, Broken Spears (Grove Atlantic, 2003) and Tribes of the Great Rift Valley (Harry N. Abrams, 2007). Images from these books have been exhibited in galleries, museums and universities in France and the United States, and are in the permanent collections of The Museum of Fine Arts Houston, Texas and The Los Angeles County Museum of Art. She is also the subject of the new documentary film The Last Safari, (2013), chronicling an epic journey across Kenya’s Great Rift Valley to discover cultural change in modern Africa. Today Liz Gilbert divides her time between New York City and Naiorbi with her family“ (lizgilbertphotography(dot)com). – Fine copy. Schlagwörter: Africa, Afrika |
40,-- | ![]() |
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| Baur, Max. Das schöne Deutschland. Lichtbildstudien. (Potsdam), Selbstverlag um 1940. 8°. Titelblatt und 15 (14 signierte und bezeichnete) mont. Orig.-Photographien (Silbergelatine-Abzüge, 8 x 11 cm., Quer- u. Hochformat). Orig.-Pappflügelmappe mit Deckelschild in Pappschuber.
Wohl in kleiner Auflage hergestellter Privatdruck. – Alle Aufnahmen, außer einer, sind von M. Baur eigenhändig bezeichnet und signiert. Mit Ansichten aus München (Frauenkirche), „Am Chiemsee“, Dinkelsbühl, Rottenburg, Rheinstein, Lübeck, Rügen, Dresden (Zwinger), Berlin, Potsdam u. a. – Der bayerische Fotograf M. Baur (1898-1988) studierte nach seiner Buchhändler-Ausbildung Kunstwissenschaft an der Universität München. 1928 gründete einen Postkarten- und Kalender-Verlag und war Geschäftsführer eines Fotoateliers in Wernigerode. 1930 legte er seine Meisterprüfung ab und wurde in die Gesellschaft Deutscher Lichtbildner aufgenommen. Von 1934 bis 1953 arbeitete Baur in Potsdam. In dieser Zeit entstehen seine wichtigsten fotografischen Arbeiten. Wichtig sind besoders seine Landschafts- und Architekturserien. 1954 bis zu seinem Tod lebte Baur in Aschau, wo er auch ein Fotogeschäft betrieb. Seine Arbeiten sind in zahlreichen öffentlichen Sammlungen vertreten. 1998 wurde sein Werk in einer großen Werkschau im Potsdam Museum präsentiert und 2001 erschien: „Max Baur – Photographien 1925-1960“ im Stemmle-Verlag, Zurich. – Schuber etwas lädiert, Mappe im Rand etwas gebräunt, gut erhalten. Schlagwörter: Deutschland, Original-Photographie, Signierte Photographie |
350,-- | ![]() |
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| Blum, Dieter. Ecstasy II. Modern dance. (Vorwort von Jochen Ulrich. Art Direction: Sandra Kaiser, Übersetzung: Jeremy Gaines). (Münsterschwarzach, Benedict Press 1998). Folio (38 x 29 cm.). [80] Bl. mit meist doppelblattgr., teils gefalt. Farbtafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband mit Pergamin-Schutzumschlag.
Einzige Ausgabe mit Texten von Dieter Blum und Christine Kruttschnitt. – Texte in Englisch und Deutsch. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Ballett, Tanz |
60,-- | ![]() |
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| Busato, Paolo. Sempre Toscana. Ewige Toskana. – Living Tuscany. – Testi di Roberto Barzanti e Gianfranco Bartolini. Firenze, Edizione Florentia Minor (1988). Quer-4°. 142 S. mit ca. 120 Farbtafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag in farbig illustr. Halbleinen-Schuber.
Erste Ausgabe. – Text in Italienisch, Deutsch und Englisch. – Der 1950 in Venedig geborene Landschafts-Fotograf P. Busato lebt und arbeitet seit 1968 in Florenz. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Italie, Italien, Italy, Landscape photography, Landschaftsfotografie, Toskana |
40,-- | ![]() |
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| Maeda, Shinzo. A Tree, A Blade of Grass. (Design and layout Go Asanuma). Tokyo, Graphic-sha Publishing Co. (1985). Quer-4°. 95, (1) S. mit 91 Farbtafeln. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – Text in Japanisch und Englisch. – Der bedeutende japanische Landschafts-Fotograf und Filmemacher S. Maeda (1922-1998) hat 46 Fotobücher veröffentlicht, sein bekanntester und erfolgreichster Film ist „Tower on the Hill of Japan’s Biei region“. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Japan |
140,-- | ![]() |
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| Weber, Bruce. Bear Pond. (Essay „Gold Day“ by Reynolds Price. Design by John Cheim). New York, Bulfinch Press, Little, Brown and Company (1990). 4° (26 x 21 cm.). [7] Bl., 100 Duotone-Tafeln, [5] Bl. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Auer 685. Bertolotti 265. Koetzle, Fotografen A-Z 422. Roth, The Open Book 346 f. – Erste Ausgabe. – Eines der wichtigsten Akt-Fotobücher des „Kultfotograf der 80er und 90er Jahre“ (H.-M. Koetzle). – „In Bear Pond (1990) – as in several of his many photography books-the portraitist and photographer Bruce Weber (born 1946) dwelt on the plastic beauty of the athletic male body. His sculptural nudes are often very natural and relaxed, and are reminiscent of those by the German naturist photographers of the inter-war years; the fascination they exude is of an umistakably homoerotic nature“ (A. Bertolotti). – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of men, Photography of the nude, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
450,-- | ![]() |
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| Hegre, Petter. Wild Shaven Angel. (Mit einem Vorwort von / with a foreword by / avec preface par Agnès Giard). München, Edition Reuss (2003). Gr.-8° (24,5 x 17,5 cm.). [112] S. mit 100 Farbtafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – „Petter Hegre, geboren 1969 im norwegischen Stavanger, studierte Fotografie am „Brooks Institute of Photography in Santa Barbara“ und arbeitete als Assistent von Richard Avedon in New York. 2000 hatte er mit seiner ersten Buchveröffentlichung″My Wife“ weltweiten Erfolg. Beim „Erotic Oscar“ 2001 in London erhielt er für seine Arbeit die Auszeichnung „Erotic Photographer Of the Year“ und die renommierte Publikation „The Mammoth Book Of Erotic Photography“ widmete ihm eine Titelstory. Er bereist die ganze Welt, immer auf der Suche nach neuen, jungen und talentierten Modellen für seine erotische Fotokunst“ (Edition Reuss). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Erotische Fotografie, Photography of the nude, Photography of women, Photography, Erotic |
140,-- | ![]() |
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| Vulis, Ralf. Shaven Venus. Sexy travel in bella Italia. (Mit einem Vorwort von / with a foreword by / avec preface par Karl Schönholtz). München, Edition Reuss 2003. Gr.-8° (24,5 x 17,5 cm.). [110] S. mit 100 Farbtafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – „Die blonde Lettin Agnese, jung und schön wie eine „Shaven Venus“, reist durch Italien und wird auf ihrem sexy Trip von Kultfotograf Ralf Vulis mit der Kamera begleitet. Fotos entstehen u.a. vor den Sehenswürdigkeiten von Venedig und Rom. Diese Verbindung perlt und prickelt durch die Öffentlichkeit als Kulisse. Vulis vermählt Exhibitionismus und Voyeurismus künstlerisch miteinander und eröffnet dem intimen Spiel eine Fülle neuer Möglichkeiten. – Ein weiteres Highlight für alle Vulisfans!“ (Edition Reuss). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Erotica, Erotische Fotografie, Photography of the nude, Photography of women, Photography, Erotic |
100,-- | ![]() |
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| Horvat – Dupouy, Raphael et Guy Thouvignon (Commissaires de l’exposition). Frank Horvat. (Exposition): Maison de la Photographie, Toulon 25 avril – 14 juin 2003. Toulon, Minos, Photographes en Méditerranée 2003. Quer-8°. 31, (1) S. mit 74 teils farb. Abb. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Mit eigenhändiger Widmung von Frank Horvat auf dem Titelblatt „Pour Esther (Woerdehoff), et Michel (von Graffenried) …″ – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
50,-- | ![]() |
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| Schein, A(braham) M(yron auch Meyer). Album. 64 verkleinerte Reproduktionen nach Original-Photographien. Mit einem Vorwort von A. Jencic. Wien, Selbstverlag (1915). [66] Bl. mit 64 Lichtdruck-Tafeln. Orig.-Kartonumschlag (als Blockbuch gebunden mit Kordelheftung).
Heidtmann 10739. Hochreiter, Geschichte der Fotografie in Österreich II, 174 f. – Einzige Ausgabe, selten. – Mit Portraits aus dem Wiener Adel, der Violinvirturosin Daisy Kennedy, Prof. Ot. Sevcik mit seinem Schüler Wladimir Resnikov, des Pianisten Edwin Hughes, des Violinvirtuosen Charles Hyll, Kinder-Portraits und Portrait-Studien. Die letzten vier Tafeln mit homoerotischen Akt-Aufnahmen. – Der in Dnjepropetrowsk (Russland) geborene Fotograf A. M. Schein (1871-1970) „gründete in Wien, nachdem er vermutlich kurz nach der Jahrhundertwende hierher gekommen war, ein Fotoatelier, musste jedoch 1939 nach Argentinien emigrieren. Seine großformatigen Bromölumdrucke (er erfand auch einen elektronischen Bromölpinsel) machten ihn zu einem der renommiertesten Wiener Porträtisten der beiden ersten Jahrzehnte des 20. Jahrhunderts; er wurde auch durch Aktstudien bekannt“ (Felix Czeike, Historisches Lexikon Wien). – Rücken mit restaurierten Fehlstellen, Deckel etwas berieben und angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
160,-- | ![]() |
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| Daguerreotypie – Knorr, E(rnst). Practische Bemerkungen zur Daguerreotypie. S. 30-69. In: Annalen der Physik und Chemie. Band 65. Leipzig, Johann Ambrosius Barth 1845. 8°. VIII, 646 S. mit 2 gefalt. Kupfertafeln. Pappband der Zeit mit handschr. Rückenschild.
Poggendorff III, 730. – Erste Ausgabe. – Ernst Knorr (1805-1879), Professor für Physik in Kasan, schildert in seinem ausfühlichen Artikel vom Dezember 1844, die Herstellung von Daguerreotypien und die Vorbereitungen der Platten. – „Zum Schluss bemerke ich noch, dass der Versuch, die mondbahn zu daguerreotypiren, mir mit der grössten Leichtigkeit gelungen ist, sowohl mit Anwendung des Doppelobjectiv erhaltenen Bilder hatten genau die Breite des Mondbildes auf der Glastafel und scharf begränzte Ränder, in den Vierteln hatte der Anfang und das Ende des Streifens eine den entsprechenden Mondrändern ganz entsprechende Form, woraus folgt, dass das Mondlicht fast momentan auf die photographische Schicht wirkte. Bei der Anwendung des Doppelojectivs zeigt sich im Bilde der Mondbahn jederzeit deutlich ein den Rändern paralleler dunkler Streifen, welcher, so viel die Kleinheit des Bildes, was nur 2 Millim. Breite hatte, eine genaue Messung zuliess, der Mondszone zwischen 6° S. und 20° N. Breite entsprach; diese Zone ist die am schwächsten photographisch wirkende der Mondsoberfläche. Es wäre interessant diese Versuche mit grossen Objectiven zu wiederholen, deren sphärische Aberration möglichst corrigiert ist. Mein grösstes einfaches Objectiv, welches ich zu diesen Versuchen benutzen konnte, gab zwar für die Monsbahn einen Streifen von 5 Millim. Breite, und der dunkle Streifen war hierin unzweifelhaft zu erkennen allein wegen der grossen sphärischen Aberration des Glases war das Bild zu unbestimmt begränzt, um eine genaue Messung als die oben angegebene, zuzulassen. Begünstigt von einem reinen Himmel, habe ich die totale Mondfinsterniss am 20. Mai (und) 1. Juni 1844 daguerreotypirt von ihren Anfang bis zum Eintritt der totalen Verfinsterung; … Der trübe Himmel verhinderte mich den selben Versuch bei der totalen Mondfisterniss am 13. (und) 25. November desselben Jahres zu wiederholen“ (S. 66 f.). – Rücken am Fuss mit Bibliothekssignatur, Einband etwas berieben, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Astro photography, Astronomie, Astrophotographie, Astrophysics, Astrophysik, Daguerreotype, Daguerreotypie, Zeitschriften |
280,-- | ![]() |
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| Erwitt, Elliott. Elliott Erwitt. (XXL Special edition). Kempen, teNeues (2012). Imperial-Folio (54 x 40 cm.). 243, (1) S. mit 157 teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln. Orig.-Leinenband mit silbergepr. Rücken- und Deckeltitel in Leinen-Buchkassette mit silbergepr. Deckeltitel und Deckelbild.
Eines von 1500 num. Exemplaren; von E. Erwitt signiert. – Text in Deutsch, Spanisch, Englisch, Französisch, Italienisch. – „Elliott Erwitt hat viele Bilder aufgenommen, die zu modernen Meisterwerken geworden sind. Sein unvergleichliches visuelles Talent fängt etwas Besonderes ein, das über den Moment hinausgeht, es weiterleben lässt und ihm ein Eigenleben verleiht. Diese limitierte Auflage versammelt einige seiner denkwürdigsten Werke in einer bahnbrechenden Sammlung. Von seinem Bild von Marilyn in dem weißen Kleid bis zu seinem Porträt eines Chihuahuas, der proportional zu einem Paar Frauenbeinen und einer Deutschen Dogge gekleidet ist – in jedem Fall war es Erwitts makelloses Gespür für den richtigen Moment und sein Blick für das Bemerkenswerte – sei es ein Blick, eine Bewegung oder eine Interaktion –, das die Arbeit einzigartig machte. Jedes dieser Ikonen ist eine Darstellung unserer Lebensweise, ein bleibendes Symbol für die Zeit und ihre Vitalität, das unsere Welt für zukünftige Generationen repräsentieren wird“ (teNeues). – Elliott Erwitt (1928-2023) „Bekannt v. a. durch seine tragikomischen, Menschliches und Allzumenschliches paraphrasierenden Hundefotos“ (H.-M. Koetzle). – „Elliott Erwitt ist einem Erzähler von kleinen, scheinbar unbedeutenden Geschichten vergleichbar, in denen die Situationskornik. eines Moments zutage tritt, zu lesen wie ein kurzer Aphorismus von durchschlagender Wirkung“ (Robert Delpire in Koetzle, Fotografen A-Z). – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
750,-- | ![]() |
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| Herzog – Hoffmann, Felix (Hrsg.). Fred Herzog photographs. (Mit einem Essay von Claudia Gochmann). Ostfildern, Hatje Cantz (2011). Gr.-8°. 191, (1) S. mit teils farb. Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Leinenband.
Erste Ausgabe; von Fred Herzog auf dem Titelblatt signiert. Vorwort und Essay von F. Hoffmann und C. Gochmann in Deutsch und Englisch. – „Fred Herzog (*1930 in Bad Friedrichshall) widmete sich nach seiner Emigration nach Kanada in den 1950er-Jahren einem damals eher unüblichen Medium: der Farbfotografie. Er durchbrach damit die etablierten Sehgewohnheiten und Lehrmeinungen, die vorrangig der Schwarz-Weiß-Fotografie den Kunststatus zusprachen. Als Pionier der Farbfotografie perfektioniert er den Blick für das vermeintlich Nebensächliche. Seine Motive sind die Straßen von Vancouver, Supermärkte, Tankstellen, Bars, Stadtszenen, Landschaften und immer wieder die Menschen seiner Umgebung – die Höhen und Tiefen des nordamerikanischen Traums. Er lotet das Potenzial der Farbfotografie als Medium großer Objektivität wie auch großer Kunstfertigkeit aus und zeigt mit kritischem Blick Banales, Ephemeres und scheinbar Bedeutungsloses. Vor allem aber verleiht die Farbe seinen Fotografien eine einzigartige Stimmung und Kraft und lässt sie erst authentisch erscheinen“ (Hatje Cantz). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Color photography, Farbfotografie, Farbphotographie, Signierte Bücher |
280,-- | ![]() |
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| Klein – Caujolle, Christian (Introduction). William Klein. Paris, Centre National de la Photographie (1985). 8°. [6] Bl., 62 Duotone-Tafeln, [3] Bl. Illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Collection Photo poche, volume 20).
Koetzle, Fotografen A-Z 204 f. – Erste Ausgabe. – Von W. Klein auf dem Titelblatt signiert. – „Die vibrierende Ungeduld, mit der William Klein sich der Kamera bedient, wirkt als bahne sich ein Tachismus der Fotografie an. Wer genau hinblickt, gewahrt, was wie Auflösung scheint, ist tatsächlich ein intensiveres, zeitgemäseres Sehen und Fotografieren als bisher“ (L. F. Gruber in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Signierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Corbijn, Anton. DM AC. Depeche Mode by Anton Corbijn. (Editor: Reuel Golden, New York; Introduction: Simon Bainbridge). Köln, Taschen (2021). Gr.-4° (35 x 25 cm.). 511, (1) S. mit über 500 teils farb. Abb. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Signed by Anton Corbijn. – Text in English, French and German. – „Since the 1980s, Dutch master Anton Corbijn`s timeless and brooding aesthetic has cemented Depeche Mode`s reputation as effortlessly cool. With over 500 images from Corbijn`s personal archives, some never seen before, as well as Corbijn`s handwritten captions, and an in-depth interview with the artist, this is the eagerly anticipated, wallet friendly successor to our 2020 limited edition. Created with the full collaboration of the band, DM by AC visually amplifies Anton Corbijn`s stunning impact on the world`s biggest cult band and celebrates one of the most creative and enduring collaborations in rock history“ (Taschen). – Der niederländische Fotograf und Filmregisseur Anton Johannes Gerrit Corbijn van Willensward (* 20. Mai 1955 in Strijen) war Art Director von Depeche Mode und U2, deren visuelles Erscheinungsbild er über mehrere Jahrzehnte mit seinen Designs von Plattencovern, Bühnenbildern bei Live-Auftritten und Musikvideos prägte. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Musik, Pop music, Pop-Kultur, Signierte Bücher |
350,-- | ![]() |
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| (Hou Bo). Mao Tsetung. Photographien. (Zusammengestellt von Redaktion ’Photographie in China“). Peking, Verlag für Volkskunst und Verlag für Fremdsprachige Literatur (1978). Folio (38 x 32 cm.). [4] Bl., 200 Farbtafeln, [4] Bl. Roter Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Klarsicht-Schutzumschlag.
Parr/Badger I, 185 (engl. Ausgabe). Parr/Lundgren 248 ff. – Deutsche Ausgabe, geichzeitig erschienen noch Ausgaben in Chinesisch, Japanisch, Englisch, Spanisch und Französisch. – „While Hitler had his own personal photographer in Heinrich Hoffmann, Mao Zedong had Xu Xiaobing and his wife, Hou Bo, who took the photographs in this book. She was Mao’s official portrait photographer from 1950 until 1962, when she aroused the ire of the Chairman’s fearsome wife, Jiang Jing, and was sent to a labour camp on the orders of this future member of the Gang of Four. … Looking at some of the superb, iconic images in this fascinating book, which was published in many languages, it seems incredible that the official reason for Bo’s fall from grace was the allegation that she had never taken a good photograph of the Chairman. The real reason, it appears, was quite the opposite. Madame Jing wanted to monopolize Hou Bo’s photographic talents for her own aggrandizement, and when the photographer refused, she spent three hard years in a labour camp, emerging almost blind, and then spent a further seven years before her rehabilitation working as a cleaner for the New China Press Agency“ (Martin Parr in Parr/Badger). – „The adult life of Mao Zedong (Tsetung) is chronicled here in full-page, full-color portraits. Clearly posed for the traits. Clearly posed for the camera on the whole, the photographs show Mao as charismatic leader, teacher, thinker, general, and father figure. The backgrounds are highly stylized, pointing to some manipulation of the images, The purpose of this album, published two years after Mao’s death is to glorify Mao. The book reveals nothing about him that was not already known, but it reveals quite a lot about publishing and personality cults. Aside from a brief, unsigned preface, simple captions, and an index, the album has no text-the photos were, after all, self-explanatory, oft-published images. … As Mao aged and became more rotund, and as his hair receded, his facial skin retained its youthful color and glow, an attribute due less to nature than to artistic skill. The public’s mourning for Mao made books such as this one enormously popular, and ownership of a copy would have demonstrated a person’s loyalty to all that Mao represented in his quest to build a new China. The Red Sun That Never Sets finally set, but it continues to shine in books such as this“ (R. Lum in Parr/Lundgren). – Sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: China, Mao, Tse-tung, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Propaganda |
600,-- | ![]() |
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| Morath – Miller, Arthur. Country life. Arthur Miller erzählt. Inge Morath (eig. I. Mörath) fotografiert. Luzern, Reich Verlag (1977). Quer-4° (26 x 22 cm.). 184, (8) S. mit teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (Ein terra magica Bildband).
Koetzle, Fotografen A-Z 280. – Erste deutsche Ausgabe. – Mit beil. Original-Photographie (Silbergelatine, 14,5 x 10 cm., Portrait von Arthur Miller, 1963) von I. Morath und A. Miller signiert. – „Die amüsant zu lesenden Episoden, die geistige Durchdringung der materiellen Wirklichkeit dieses,,country life“ finden in der sehr persönlichen und durch den Blick fürs Besondere und Typische gekennzeichneten Art Inge Moraths, zu fotografieren, eine kongeniale Entsprechung“ (Reich Verlag). – „Ihr fotografisches Handwerkszeug stammt aus der ‚Schule‘ von Henri Cartier-Bresson und der Magnum-Fotografie der 50er Jahre. […] Inge Morath war und ist in diesem Sinne eine Reise- und Reportagefotografin, deren Bildmaterial für die Printmedien vorgesehen ist. Doch daneben entsteht als direkte Antwort auf das ‚bestellte‘ Bild eine Flut von ‚freien‘ Bildern, ein Reservoir an intimen und persönlichen Fotos, deren Zweckfreiheit ihnen eine gleichsam novellistische Erzählebene ermöglicht“ (M. Zuckriegl in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar mit einer bekannten Aufnahme des berühmten Dramatikers (wohl späterer verkleinerter Abzug auf Kodak-Fotopapier). Schlagwörter: Original-Photographie, Signierte Bücher, USA, Widmungsexemplar |
850,-- | ![]() |
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| Schultze-Naumburg, Paul. Die Kultur des weiblichen Körpers als Grundlage der Frauenkleidung. 16. bis 20. Tausend. Jena, Diederichs, 1922. XXII, 143, (5) S. mit 141 Abbildungen, darunter einige Aktaufnahmen. Orig.-Halbleinenband.
Heidtmann 11100. – „Der Zweck dieses Buches ist, den möglichst umfassenden Beweis für die Behauptung zu geben, dass die Grundprinzipien unserer gesamten weiblichen Kleidung in ihren hygienischen, anatomischen, ästhetischen und ethischen Beziehungen sich auf falschen Anschauungen aufbauen, und auf die Ausblicke hinzuweisen, die sich uns durch die Erkenntnis der tatsächlich hier in Frage kommenden, natürlich gegebenend Bedingungen eröffnet. …“ (Aus dem Vorwort zur ersten Ausgabe von 1901). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Kulturgeschichte, Mode, Photography of the nude |
40,-- | ![]() |
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| Morath – Miller, Arthur. Country life. Arthur Miller erzählt. Inge Morath (eig. I. Mörath) fotografiert. Luzern, Reich Verlag (1977). Quer-4° (26 x 22 cm.). 184, (8) S. mit teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag. (Ein terra magica Bildband).
Koetzle, Fotografen A-Z 280. – Erste deutsche Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von I. Morath. – „Die amüsant zu lesenden Episoden, die geistige Durchdringung der materiellen Wirklichkeit dieses,,country life“ finden in der sehr persönlichen und durch den Blick fürs Besondere und Typische gekennzeichneten Art Inge Moraths, zu fotografieren, eine kongeniale Entsprechung“ (Reich Verlag). – „Ihr fotografisches Handwerkszeug stammt aus der ‚Schule‘ von Henri Cartier-Bresson und der Magnum-Fotografie der 50er Jahre. […] Inge Morath war und ist in diesem Sinne eine Reise- und Reportagefotografin, deren Bildmaterial für die Printmedien vorgesehen ist. Doch daneben entsteht als direkte Antwort auf das ‚bestellte‘ Bild eine Flut von ‚freien‘ Bildern, ein Reservoir an intimen und persönlichen Fotos, deren Zweckfreiheit ihnen eine gleichsam novellistische Erzählebene ermöglicht“ (M. Zuckriegl in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
240,-- | ![]() |
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| Matt, Leonard v. Italien und die Italiener. Ein Bildbuch mit 144 Aufnahmen und einem begleitenden Text von Guido Calgari. Zürich, Stuttgart, Fretz & Wasmuth (1958). [5] Bl. u. 144 Tafeln. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel u. illustr. OU.
Schweizer Fotobücher S. 99 (mit Abb. 31). – Erste Ausgabe. – Schutzumschlag teils mit Randläsuren, sonst sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Italien |
40,-- | ![]() |
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| Besson, George (Direction Artistique). Mieux Vivre. Revue mensuelle. (Prémiere à quatrième année, janvier 1936 à septrembre 1939 et un numéro hors-série. 46 fascicules en 2 volumes. Villefranche (Rhône), Socièté Publirex 1936-1939. 8°. Avec de nombreuses illustrations et planches en héliogravure. Reliure en demi-cuir de l’époque avec des étiquettes dorées sur le dos.
Série complète de la revue joliment décorée. – Avec des contributions de Marcel Aymé, Tristan Bernard, Jean-Richard Bloch, Francis Carco, Colette, Georges Duhamel, Élie Faure, Louis Guilloux, Francis Jourdain, Paul Léautaud, Georges Lecomte, Charles-Ferdinand Ramuz, Tristan Rémy, Pierre Scize, Emmanuel Sougez, Kees Van Dongen, Maurice de Vlaminck, Charles Vildrac, Henri Wallon et autres. Et avec des photographies de Denise Bellon, Blanc et Demilly, Brassaï, André Kertesz, Ergy Landau, Roger Schall, Emmanuel Sougez, Maurice Tabard, René Zuber et autres. – Chaque cahier traite d’un thème, par exemple: Le Ski, Manger, Boire, Dancer, La Music, Le Football, Les Fleurs, Lire, La Photographie (par Emmanuel Sougez) etc. – Exemplaire très bien conservé et propre. – Complete series of the beautifully decorated magazine. – With contributions by Marcel Aymé, Tristan Bernard, Jean-Richard Bloch, Francis Carco, Colette, Georges Duhamel, Élie Faure, Louis Guilloux, Francis Jourdain, Paul Léautaud, Georges Lecomte, Charles-Ferdinand Ramuz, Tristan Rémy, Pierre Scize, Emmanuel Sougez, Kees Van Dongen, Maurice de Vlaminck, Charles Vildrac, Henri Wallon and others. And with photographs by Denis Bellon, Blanc et Demilly, Brassaï, André Kertesz, Ergy Landau, Roger Schall, Emmanuel Sougez, Maurice Tabard, René Zuber and others. – Each issue deals with a theme, for example: Skiing, Eating, Drinking, Dancing, Music, Football, Flowers, Reading, Photography (by Emmanuel Sougez) etc. – A very well preserved and clean copy. Schlagwörter: France, Magazines, Périodiques, Zeitschriften |
450,-- | ![]() |
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| Hoffmann, Herbert. BilderbuchMenschen (Bilderbuch Menschen). Tätowierte Passionen 1878-1952. Portraitiert und photographiert. – Living picture books. Portraits of a tattooing passion 1878-1952. (Hrsg.): Oliver Ruts & Abdrea Schuler. Berlin, Memoria Pulp 2002. 4°. 274 S. mit ganz- u. doppels. Abb. Illustr. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag.
Einzige Ausgabe, selten. – Mit eigenhändiger Widmung und signierter Portrait-Photographie (Selbstbildnis, 17,5 x 12 cm.) von H. Hoffmann. – Texte in Englisch und Deutsch. – H. Hofmann (1919-2010) „ist eine lebende Legende. Als „Meistertätowierer“ führte er viele Jahrzehnte die „Älteste Tätowierstube“ Deutschlands in Hamburg St. Pauli, nahe der Reeperbahn… 1949, aus vierjähriger russischer Kriegsgefangenschaft zurückgekehrt, beschloß Herbert Hoffmann seine tätowierten Vorbilder von damals zu suchen und sie – im wahrsten Sinne des Wortes – „festzuhalten“. In drei Jahrzehnten portraitierte der Amateur mit seiner Rolleiflex fast 400 Tätowierte, geboren zwischen 1878 und 1952. … Herbert Hoffmann ist nur ganz nebenbei ein großartiger Photograph und ein bedeutender Tätowierer. Eigentlich ist er ein „Menschensammler“, ein „Freundschaftssammler“.“ (A. Schuler). – „Die Porträts sind mit großer formaler Sorgfalt und Ernsthaftigkeit inszeniert. Es entsteht das Bild einer Subkultur, die in der schwulen Szene und bei den Seeleuten und Hafenarbeitern ihre Wurzeln hat, aber weit darüber hinausgeht“ (Elke Buhr, monopol-magazin 2018). – Hoffmanns fotografisches Werk wird seit 2004 von der Galerie Gebr. Lehmann in Dresden vertreten. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Original-Photographie, Portrait, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträts, Signierte Bücher, Tätowierung, Tattoo, Widmungsexemplar |
1.200,-- | ![]() |
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| Goldin, Nan. Vakat. Mit Gedichten von Joachim Sartorius. Köln, Walther König 1993. Quer-8° (18 x 26,5 cm.). 48 S. mit ca. 30 teils doppelblattgr. farbige Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Koetzle, Fotografen A-Z 142. – Mit eigenhändigen Widmungen von Nan Goldin „For Sybille a new century but the old book still exists. I’m so proud to be published with Joachim. Nan Goldin“ und J. Sartorius „Liebe Sibylle, für Dich mit sehr vielen guten Wünschen für 1991 Dein Joachim“. – „Goldin’s first series of photographs to exclude people. Nevertheless, their presence is strongly felt in these empty rooms“ (Walter König). – „Nan Goldin ist eine leidenschaftliche Chronistin der Liebe im Zeitalter von ungeklärter Geschlechtlichkeit, Glamour, Schönheit, Gewalt, Tod, Rausch und Maskierung. […] Ihre Kamera hält das Auf und Ab der sozialen Erfahrungen fest, die mit dem Verlangen nach dem Anderen verknüpft sind: Liebe und Hass in intimen Beziehungen; Augenblicke der Einsamkeit, der Selbstenthüllung und der Anbetung; eine Sexualität, die von den Zwängen der biologischen Festlegung befreit ist. Aber Goldins Geschichte ist nicht abstrakt. Sie wird durch das Leben der Menschen erzählt, die Teil ihres eigenen Lebens sind“ (E. Sussman in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Lyrik, Signierte Bücher, Widmungsexemplar |
400,-- | ![]() |
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| Clergue – Tournier, Michel (Postface). Lucien Clergue. Arles, chez l’artiste Mai 1972. Imperial-Folio (48 x 37 cm.). Une double page (texte) et „six héliogravures rehaussé d’une épreuve au bromure exécutée dans son atelier d’Arles“. En feuilles, sous chemise avec signature originale de L. Clergue.
No. 40 de 200 exemplaires avec une photographie de nu numérotée (gélatine de bromure d’argent, 23,5 x 25,5 cm.). – Le grand photographe français. Le photographe Lucien Georges Clergue (1934-2014) a fait la connaissance de Picasso en 1953, avec qui il a noué une amitié de toute une vie. Clergue s’est fait connaître en 1954 avec son cycle « Les Saltimbanques » (photographies des ruines d’Arles). Depuis 1956, il a réalisé de nombreuses photos de nus et de paysages, principalement en Camargue et, depuis 1980, dans le désert américain. – La photographie du nu féminin dans l’eau, „looking like Juno, coming out of the waves of the sea as if they were symbolic forms of life“ (A. Bertolotti on „Corps mémorables“ Paris 1957). – Couverture un peu poussiéreuse et tachée, sinon bien conservée. – No. 40 of 200 copies with 1 numbered nude photograph (silver bromide gelatin, 23.5 x 25.5 cm.). – The great French photographer. The photographer Lucien Georges Clergue (1934-2014) met Picasso in 1953, with whom he forged a lifelong friendship. Clergue first came to prominence in 1954 with his cycle ‘Les Saltimbanques’ (photographs of the ruins of Arles). Since 1956, he has taken numerous nude and landscape photographs, mainly in the Camargue and, since 1980, in the American desert. – The photograph of the female nude in water, ‘looking like Juno, coming out of the waves of the sea as if they were symbolic forms of life’ (A. Bertolotti on ‘Corps mémorables’ Paris 1957). – Cover a little dusty and stained, otherwise well preserved. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Nummerierte Bücher, Original-Photographie, Photography of the nude, Signierte Bücher |
950,-- | ![]() |
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| Blossfeldt, Karl. Wundergarten der Natur. Neue Bilddokumentation schöner Pflanzenformen. 120 Bildtafeln. Berlin, Verlag für Kunstwissenschaft o. J. (1928). 4°. Portfolio, XIII, (3) S. und 137 Abb. auf 120 num. Bildtafeln in Kupfertiefdruck. Hellgraue Orig.– Halbleinen-Flügelmappe mit Deckeltitel und Deckelvignette (Entwurf: Curt Siebert). (Urformen der Kunst, Neue Folge).
Heidtmann 14481. Heiting/Jaeger I, 194 ff. (mit mehreren Abb.). Roth, The Open Book 106 f. – Erste Ausgabe des berühmten Werks in der seltenen Portfolio-Ausgabe. – „Dass hier die hohe Qualität des ersten Bandes beibehalten werden konnte, liegt daran, dass trotz des Verlagswechsels erneut die Graphische Anstalt Ganymed in Berlin mit der Druckherstellung beauftragt wurde… Gleich zu Beginn des Abbildungsteils fallen erste Unterschiede zu ‚Urformen der Kunst‘ ins Auge. Die Pflanzen bilden fast immer einen stärkeren Kontrast zum Hintergrund, was daran liegt, dass dieser, im Gegensatz zum vorherrschenden Grau des ersten Bildbandes häufig schwarz oder weiß gehalten ist. Dadurch geraten die Licht-Schatten-Kontraste insgesamt wesentlich eindrücklicher, die Pflanzen wirken folglich noch plastischer… Überhaupt tauchen nur wenige Seiten mit zwei oder drei Fotografien auf… Abgesehen davon, dass diese neue Form der Anordnung sich mehr den botanischen Gegebenheiten anpasst, entspricht sie in ihrer Klarheit und Strenge auch wesentlich deutlicher dem Stil der Neuen Sachlichkeit. Diese Feststellung darf im Übrigen für den gesamten zweiten Bildband gelten“ (B. Hammers in Heiting/Jaeger). – „Blossfeldts Aufnahmen zeigen in starker Vergrösserung pflanzliche Details und organische Formbildungen, die Bezüge zu dekorativen Elementen und ornamentalen Formen der Kunstgeschichte deutlich machen. Diese fotografischen Arbeiten beeinflussten Renger-Patzsch und Finsler“ (R. Mißelbeck S. 25). – Exlibris, sehr gutes vollständiges und sauberes Exemplar. – First edition of the famous work in the rare portfolio edition. – “The fact that the high quality of the first volume could be maintained here is due to the fact that, despite the change of publisher, the Graphische Anstalt Ganymed in Berlin was once again commissioned to produce the print… The first differences to ‚Urformen der Kunst‘ are noticeable right at the beginning of the illustration section. The plants almost always form a stronger contrast to the background, which is due to the fact that this is often black or white, in contrast to the predominant gray of the first illustrated volume. This makes the light-shadow contrasts much more impressive overall, and the plants therefore appear even more vivid… In fact, there are only a few pages with two or three photographs… Apart from the fact that this new form of arrangement is more in keeping with the botanical conditions, it also corresponds much more clearly to the New Objectivity style in its clarity and austerity. Incidentally, this statement can be applied to the entire second illustrated book” (B. Hammers in Heiting/Jaeger). – “Blossfeldt’s photographs show highly enlarged plant details and organic formations that make clear references to decorative elements and ornamental forms from art history. These photographic works influenced Renger-Patzsch and Finsler” (R. Mißelbeck p. 25). – Bookplate, very good, complete and clean copy. Schlagwörter: Botanik |
2.500,-- | ![]() |
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| Frank, Robert. The lines of my hand. Zurich, Frankfurt, New York, Parkett / Der Alltag Publishers (1989). 4°. [170] S. mit zahlr. teils farb. Abb. Illustr. Orig.-Pappband mit bedruckten Japanpapier-Schutzumschlag. (Parkett-Der-Alltag-Edition, Band 1).
Vgl. Parr/Badger I, 261. – Erschien zuerst 1972 in Tokio. – Der meist fehlende Schutzumschlag im unteren Rand mit größerem Einriss am Vorderdeckel, gutes Exemplar. |
80,-- | ![]() |
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| Doisneau – Caradec, François. La compagnie des zincs. (Photographies de) Robert Doisneau. Paris, Editions Seghers (1991). 4°. 150 S., [1] Bl. mit ca. 60 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Pappband. (″Mots“, collection dirigée par Paul Fournel).
Vgl. Koetzle, Fotografen A-Z 98 f. – „La gouaille du petit peuple parisien élevée au rang des Beaux-Arts. Une citation de Queneau placée en exergue de ce livre donne le ron: „On se demande pourquoi, dans les cafés, les joueurs appellent si souvent le garçon Descartes.“ Caradec a longuement écouté et retranscrit les bons mots, engueulades, moqueries et traits d’esprit fusant d’un côté à l’autre des comptoirs qu’il a toujours fréquentés. Il exhume dans ce court livre tout un monde loufoque, souvent absurde, toujours hilarant, dont on est d’ailleurs pas très sûr qu’il existe encore. De l’exaspération d’une prostituée devant la lenteur d’un de ses clients grabataire aux vastes considérations sur les perroquets ventriloques, en passant par de graves méditations sur l’eau minérale. La Compagnie des zincs fait partie de ces très rares livres qui parviennent à faire pleurer de rire leur lecteur. „N’y a plus de pastis. – N’y a plus de pastis ? – Non. Les livreurs sont en grève. – En grève ? … Qu’est-ce qu’on va boire, alors ? – T’as qu’à boire l’eau du pastis : c’est gratuit ! – Ca va pas ? Tu me vois boire six verres d’eau à l’apéritif ?“ (F. Caradec). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bistro, Paris |
50,-- | ![]() |
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| Doisneau, Robert. Instantanés de Paris. Paris, Arthaud (1955). 4°. [170] S. mit 148 Abb. in Kupfertiefdruck. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Bouqueret, Paris 251. Koetzle, Eyes on Paris 268 f. – Erste Ausgabe. – „Doisneau ne cache pas son bonheur à photographier son environnement en plein changement, où les traditions perdurent malgé tout. En 1949, il publie chez Pierre Seghers son premier ouvrage, ‚La Banlieue de Paris‘…, et à raison d’une publication annuelle, ’Les Parisiens tels qu’ils sont’ (1954), ‚Instantanés de Paris‘ (1955), ‚Pour que Paris soit‘ (1956), puis ‚Gosses de Paris‘ (1956), etc.“ (C. Bouqueret). – „Instantanés de Paris (enthält) erstmals mittlerweile zu Ikonen avancierte Bilder wie „Traumgeschöpfe“, „Logenplatz“ oder „Das Schaufenster von Romi“…“ (H.-M. Koetzle). – Schutzumschlag mit geringen Randläsuren, gutes Exemplar. Schlagwörter: Paris |
140,-- | ![]() |
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| Brassaï (d. i. Gyula Halász). Le Paris secret des années 30. Paris, Gallimard (1976). 4°. 192 S. mit 123 Abb. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Koetzle, Eyes on Paris 348 f. – Erste Ausgabe. – Ausstattung von Robert Massin. – „Wer an Brassai denkt, denkt in der Regel an Ikon en wie „La Môme Bijou“ (als Close-up), „Fillede joie jouant au billard russe“ oder „Péripatécienne, quartier Italie“ Aufnahmen, die beispielhaft für eine nächtliche, dabei lasterhaft-frivole Hauptstadt stehen. Interessanterweise ist keines dieser Motive Teil seines legendären Bucherstlings „Paris de nuit“, jener „symphonie en noir majeur“; die bis heute zu den gelungensten Fotobüchern überhaupt gerechnet wird. Sieht man ab von dem wenig geliebten Band „Voluptés de Paris“, von „Carmera in Paris“ oder „Quiet Days in Clichy“ mit Henry Millers Text im Vordergrund, dann haben Brassaïs visuelle Klassiker erst mit Jahrzehnten Verspätung ihr Publikum erreicht, nämlich in Gestalt des Mitte der 1970er Jahre annähernd zeitgleich in Paris, London, New York, Frankfurt und Tokio publizierten Titels „Le Paris secret des années 30“. Wenn „Paris de nuit“; das Dekor geschaffen hat, schreibt der Brassaï-Biograf Serge Sanchez, „dann ließ „Paris secret“ die Schauspieler herein: Freudenmädchen, Künstler, Lebemänner, Nackt-Tänzerinnen, Gangster krochen aus den Kulissen und zeigten ihr Gesicht.“ Noch während der Abschlussarbeiten zu „Paris de nuit“, so Anne Tucker, habe Brassaï mit Aufnahmen für „Le Paris secret“ begonnen. … Als einer der Ersten, wenn nicht als Erster überhaupt erschließt Brassaï die Welt der Nachtbars, Bordelle oder Homosexuellen-Treffs für die Kunst, wobei er den Dargestellten nicht auflauert, sondern sie bewusst zu Mitspielern macht. „I involve them in a certain manner“, so Brassaï „Due to the situation, there is something like complicity.“ Schon die verwendete Technik mit Stativ und Magnesiumblitz – „brilliant, noisy, and odorous“ – erforderte ein Mindestmaß an Kooperation, was nicht mit Inszenierung verwechselt werden sollte: „Nie wussten die Leute, wann ich auslösen würde“, betont der Fotograf, „und wenn sie es erwarteten, tat sich nichts“.“ (H.-M. Koetzle). – Schutzumschlag am hinteren Gelenk etwas eingerissen, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Paris |
160,-- | ![]() |
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| Stereo-Photographie – Achenbach, Oscar Robert u. Siegfried Kleinknecht. Der Traditionsgau München-Oberbayern. München, Buchverlag Heinrich Hoffmann (1939). 4°. 60 S. mit 100 Stereo-Photographien von Heinrich Hoffmann, aufklappbarer Stereobetrachter aus Metall. Weinroter Orig.-Kallikoband über Holzdeckeln mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel.
Heiting/Jaeger I, 470 f. (mit Abb. 12). – Erste Ausgabe, sehr selten. – Schönsteins erstes Raumbildwerk (Venedig, 1935) „wurde von der Reichstelle zur Förderung des deutschen Schrifttums, die das Raumbild als anachronistisch und „überholt“ bewertete, 1936 „restlos“ abgelehnt. … Dass die zuvor formulierten Einwände vollständig zurück genommen wurden, dürfte der Tatsache geschuldet sein, dass 1937 Heinrich Hoffmann, der Leib- und Hoffotograf Hitlers, zunächst als stiller Gesellschafter in den Schönstein Verlag eingetreten war. Zwar konnte Schönstein durch die Zusammenarbeit mit Hoffmann seine finaziellen Schwierigkeiten lösen und erhielt nun für die Raumbildbände auch ereignisnahe Fotografien des Reichsbildberichtserstatters, jedoch verlor er immer mehr an Mitsprache und wurde 1939 sogar angehalten, den Geschäftssitz des Verlags nach München in die Nähe von Hoffmann zu verlegen. … 1939 wurde Heinrich Hoffmann dann Kommanditist im Schönstein Verlag und war nun vertraglich zur Lieferung von Stereobildern verpflichtet. … In den neun Jahren zwischen 1935 und 1943 sind 26 Raumbildbände erschienen. Aufgrund ihres hohen Ausstattungsstandards und der geringen Auflagenhöhe von durchschnittlich 2.500 bis 3.000 Exemplaren waren diese Bücher mit Preisen zwischen RM 18 und RM 36 eine kostspielige Anschaffung und richtete sich damit an einen solventen Leserkreis“ (S. Fitzner in Heiting/Jaeger). – Der goldgeprägte Deckeltitel teils minimal abgeplatzt, sehr gutes sauberes und vollständiges Exemplar. Schlagwörter: Nationalsozialismus, Raumbildalben, Stereophotographie |
2.200,-- | ![]() |
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| Arbus – Brus – Arbus, Doon and Marvin Israel (Editors). Diane Arbus. Fourth printing. Millerton, New York, Aperture (1973). 4°. 15 p. and 80 Duotone-plates. Illustrated original cardboard cover (softcover). (An Aperture Monograph).
Koetzle, Fotografen A-Z 14 (mit 9 Abb.). Parr/Badger I, 258 f. Roth, The Book of 101 Books 214 f. Roth, The Open Book 284 f. – First edition, fourth printing. – Mit Originalzeichnung (Zwillinge) und Widmung des österreichischen Aktionskünstlers Günter Brus (1938-2024) „Ketchup – Krähe my [turn] Tin-Beer brother Sqaw Walley I. II. 74 Brus“. – „Diane Arbus’ irritierende Fotografien von Freaks und Exzentrikern waren in der internationalen Kunstszene bereits bekannt, als sie sich 1971 das Leben nahm. Ein Jahr nach ihrem Tod wurden auf der Biennale in Venedig zehn ins Monumentale vergrößerte Aufnahmen ihrer wunderlichen Menschen gezeigt (Zwerge, Transvestiten, Nudisten), die zur `überwältigenden Sensation des amerikanischen Pavillons’; wurden. […] Es ist durchaus möglich, dass Diane Arbus keinen solchen Bekanntheitsgrad erreicht hätte, wäre sie am Leben geblieben, obwohl allgemein anerkannt wird, dass ihr herber, fast brutaler Stil […] großen Einfluss auf andere Fotografen ausübte. Sie änderte drastisch unser Empfinden dafür, was in der Fotografie erlaubt ist: Sie erweiterte das Spektrum von Themen, die akzeptabel sind. Und sie erforschte bewusst die visuelle Mehrdeutigkeit von Randgruppen wie auch von Menschen, die in die Gesellschaft integriert waren“ (Patricia Bosworth in Koetzle). – With original drawing (twins) and dedication by the Austrian action artist Günter Brus (1938-2024) „Ketchup – Krähe my [turn] Tin-Beer brother Sqaw Walley I. II. 74 Brus“. – Diane Arbus’ irritating photographs of freaks and eccentrics were already well known on the international art scene when she took her own life in 1971. One year after her death, ten monumentally enlarged photographs of her strange people (dwarves, transvestites, nudists) were shown at the Venice Biennale and became the ‘overwhelming sensation of the American pavilion’. […] It is quite possible that Diane Arbus would not have achieved such notoriety had she lived, although it is generally recognized that her harsh, almost brutal style […] had a great influence on other photographers. She drastically changed our perception of what is acceptable in photography: she broadened the range of subjects that are acceptable. And she consciously explored the visual ambiguity of marginalized groups as well as people who were integrated into society“ (Patricia Bosworth in Koetzle). – Well preserved. Schlagwörter: Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Widmungsexemplar, Wiener Aktionismus |
900,-- | ![]() |
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| Gadonneix, Marina. Landscapes. (Poems by) Marcelline Delbecq. Blackout. (Published with support from the Esther Woerdehoff and Kaune Suddendorf galleries). Paris, RVB Books (2011). Quer-4°. [20] ff.; title, 21 color plates with 1 CD and 1 signed and numbered pigment print. Original cloth binding with colour cover illustration in cardboard slipcase.
No. 13 of 100 numbered copies of the special edition; signed by M. Gadonneix and M. Delbecq. – „Landscapes presents a previously unpublished series by Marina Gadonneix who, over years of research, has brought together a collection of singular images: blue or green overlays, used as neutral backgrounds for special effects in cinema and on television. Images between abstraction and figuration, place and non-place, fullness and emptiness, these landscapes, once subtracted from their matrix, may only be considered as images in their abstract representation. And these are indeed landscapes in the accompanying fiction, Blackout, a text written for the series of images by Marcelline Delbecq. Between fiction and reality, real landscapes and mental landscapes, vision and drifting, the text, in its written form as well as in its form as a soundscript, may either add to or take away from the images, whose visual impact appeals to what’s happening off screen as well as to what is beyond consciousness“ (RVB Books). – A very good copy. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Signierte Photographie, Vorzugsausgaben |
200,-- | ![]() |
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| Fougeron, Martine. Tete – a – tete. Intimate portraits of adolescent sons (2005-2010). Paris, Selbstverlag (2010). Quer-4° (27,5 x 32 cm.). 219, (1) S. mit ca. 200 Farbtafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
„The „Teen Tribe“ series began when Fougeron’s two Franco-American sons were 13 and 14, respectively. Balancing tenderness with a sense of detachment, the series delves into the intense present of her sons’ and their tribe of friends’ states of mind, capturing the thrilling transitions of adolescence. From a unique perspective, the series is a coming-of-age story depicting this universal metamorphosis in all its complicated beauty“ (M. Fougeron). – „Martine Fougeron is an artist, photographer, film director and educator living and working in New York and France. Born in Paris and educated at l’Institut d’Études Politiques de Paris, Wellesley College, and the International Center of Photography, Fougeron has lived in New York since 1996 where she led a successful career in the fragrance industry, serving as the „nose of the noses“ of 20 world-class perfumers at International Flavors and Fragrances until 2000 and then devoted herself completely to her artistic career. … A faculty member at the International Center of Photography, Fougeron has served as a guest artist and teacher at the Pratt Institute, New York University, City College of New York, and the School of Visual Arts, as well as a 2016 Yaddo artist in residence. She is founder and director of The Photography Master Retreat, an annual intensive mentoring workshop in the south of France. Fougeron’s incisive images of the arts and city culture have made her a frequent contributor to major publications including The New Yorker, The New York Times Magazine, The Wall Street Journal Magazine, New York Magazine, The Guardian, Financial Times Week End, and Vice“ (martinefougeron(dot)com). – Kapital geringfügig bestossen, gutes Exemplar. Schlagwörter: Portrait photography, Portraits, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
150,-- | ![]() |
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| Horvat, Frank. Time machine. A world tour, 40 years ago. Photographs and text by Frank Horvat. Translated by Allegra Mostyn-Owen. Paris, Éditions Subervie (2004). 4°. 311, (2) S. mit zahlr. Duotone-Tafeln. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag in Pappschuber. (″Only for few“).
Vgl. Koetzle, Fotografen A-Z 179. – Erste Ausgabe. – Nr. II von XV Exemplaren (″Press Copy“; Gesamtauflage 100 Exemlare, „50 in French and 50 in English“); von F. Horvat im Druckvermerk signiert; außerdem Photo-Print „Lorenzo, 1958“ (″tirage limité“) mit eigenhändiger Widmung von F. Horvat auf der Rückseite. – Der italienische Fotokünstler F. Horvat (1928-2020) arbeitete seit 1951 als freier Fotograf und Fotojournalist. Seit Ende der 1950er Jahre auch als Modefotograf für Elle, Harper’s Bazaar und die Vogue, außerdem war er seit Mitte der 60er Jahre auch als Experimentalfilmer aktiv. – „Das Werk des herausragenden Künstlers Frank Horvat entsteht in aller Diskretion und mit großer Formstrenge. Als Modefotograf entzieht er sich kurzlebigen Trends, als Bildreporter schafft er starke und zeitlose Bilder. Auf seine Weise vollbringt er jedoch eine Art sanfter Revolution, als er Ende der fünfziger Jahre das Format 24 x 36 mm einführt. … Möglicherweise ist William Klein ihm etwas schuldig und umgekehrt. In jedem Falle wird sein Name als einer der Großen in die Geschichte der Modefotografie eingehen“ (J.-L. Monterosso in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. – First edition. – No. II of XV copies (“Press Copy”; total edition of 100 copies, “50 in French and 50 in English”); signed by F. Horvat in the printer’s note; also photo print “Lorenzo, 1958” (“tirage limité”) with handwritten dedication by F. Horvat on the verso. – The Italian photo artist F. Horvat (1928-2020) worked as a freelance photographer and photojournalist from 1951. From the end of the 1950s, he also worked as a fashion photographer for Elle, Harper’s Bazaar and Vogue, and from the mid-1960s he was also active as an experimental filmmaker. – “The work of the outstanding artist Frank Horvat is created with discretion and great formal rigor. As a fashion photographer, he eludes short-lived trends; as a photojournalist, he creates strong and timeless images. In his own way, however, he achieved a kind of gentle revolution when he introduced the 24 x 36 mm format at the end of the 1950s. … Perhaps William Klein owes him something and vice versa. In any case, his name will go down in the history of fashion photography as one of the greats” (J.-L. Monterosso in Koetzle). – One of only 15 signed copies with a signed print. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Signierte Bücher, Signierte Photographie, Vorzugsausgaben |
350,-- | ![]() |
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| Horvat, Frank. Vom wahren Schein. Heidelberg, Umschau/Braus (1999). Gr.-8°. 78 S. mit 70 Farbtafeln. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Vgl. Koetzle, Fotografen A-Z 179. – Erste deutsche Ausgabe. – Von F. Horvat auf dem Vortitel signiert. – Der ital. Fotokünstler F. Horvat (1928-2020) arbeitete seit 1951 als freier Fotograf und Fotojournalist. Seit Ende der 1950er Jahre auch als Modefotograf für Elle, Harper’s Bazaar und die Vogue, außerdem war er seit Mitte der 60er Jahre auch als Experimentalfilmer aktiv. – „Das Werk des herausragenden Künstlers Frank Horvat entsteht in aller Diskretion und mit großer Formstrenge. Als Modefotograf entzieht er sich kurzlebigen Trends, als Bildreporter schafft er starke und zeitlose Bilder. Auf seine Weise vollbringt er jedoch eine Art sanfter Revolution, als er Ende der fünfziger Jahre das Format 24 x 36 mm einführt. … Möglicherweise ist William Klein ihm etwas schuldig und umgekehrt. In jedem Falle wird sein Name als einer der Großen in die Geschichte der Modefotografie eingehen“ (J.-L. Monterosso in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Photography of the nude, Signierte Bücher |
70,-- | ![]() |
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| Goldblatt, David. South African intersections. With an interview by Mark Haworth-Booth and essays by Christoph Danelzik-Bruggemann and Michael Stevenson. München, Berlin, London, New York, Prestel (2005). Quer-Gr.-4° (34,5 x 29,5 cm.). 123, (1) S. mit 92 Farbtafeln. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag.
Koetzle, Fotografen A-Z 146. – Erste Ausgabe. – „Farbfotografien des bekannten südafrikanischen Fotografen David Goldblatt zeigen sowohl den blühenden Reichtum und die stetige Fortentwicklung von Johannesburg wie den täglichen Überlebenskampf seiner armen Bewohner. Die Landschaftsfotos fangen die atemberaubende Schönheit Südafrikas ein, aber auch die Zerstörungen des Landes durch den Minenbau. Alle Fotos machen die starken Gegensätze im heutigen Südafrika deutlich: Schwarz und Weiß, Stadt und Land, Verzweiflung und Hoffnung. Ein faszinierendes fotografisches Porträt, das Südafrika eindrucksvoll vor unseren Augen lebendig werden lässt.“ (Prestel). – „Goldblatts Arbeit hat sich entwickelt wie die Gesellschaft, die er dokumentiert hat, dadurch, dass er den Finger auf den Puls der Veränderung und ihre Verwundbarkeit legt“ (Martin Parr in Koetzle). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Documentary photography, Dokumentarphotographie, Landschaftsphotographie, Post-apartheid era, Südafrika |
60,-- | ![]() |
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| Vignola, A(médée). Le modèle photographique. Album mensuel. 2e. série, janvier 1907. Paris, Librairie Documentaire 1907. 4° (32 x 22,5 cm.). 12 montierte Heliogravuren. Farbig illustr. Kartonumschlag.
Vgl. Bertolotti 12 (″Mes modèles“, 1905-1914). – „The most prolific and inventive publisher in this field, however, was Amédée Vignola. In every issue of his magazine Mes Modèles (1905-1914), he recounted the improbable and fantastical adventures of girls, some more exotic than others, who came to his studio. It was he who had the novel idea of showing the girls first clothed and then nakedan idea that was then widely taken up and exploited by other photographers. In these photographs, contrary to normal practice, the model’s pubic hair was always to norrm always visible“ (A. Bertolotti). – Umschlag mit geringfügigen Randläsuren und im Rand angestaubt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Aktfotografie, Aktphotographie, Curiosa, Erotica, Photography of the nude |
220,-- | ![]() |
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| Beat Generation – William S(eward) Burroughs (1914-1997, US-amerikanischer Schriftsteller). Orig.-Portrait-Photographie von Aldo Durazzi (Silbergelatine / Silver gelatine). Paris 8. 6. 1962. Format: 40 x 30 cm.
Eindrucksvolle Nahaufnahme in einer Strasse in Paris im Sommer 1962. – Burroughs wurde mit seinem 1959 erschienenen Roman „Naked Lunch“ bekannt; er lebte damals zeitweise in Paris und Tanger. 1961 und 1962 erschien seine „Nova“-Trilogie. – Der bedeutende ital. Photograph A. Durazzi gründete 1956 in Rom die Agentur Dufoto. Seit den 70er Jahren war er Fotokorrespondet für „Time Life“ und „National Geographic“. – „Der Begriff „Beat Generation“ wurde etwa 1948 von Kerouac eingeführt, der so sein soziales Umfeld im Gespräch mit John Clellon Holmes beschrieb. Holmes veröffentlichte 1952 Go, einen frühen Roman über die Beat Generation, und das Manifest This is the beat generation in der Sunday New York Times. Das Adjektiv beat aus dem Slang der Kriminellen, den Herbert Huncke in die Gruppe um Kerouac, Ginsberg und Burroughs einbrachte, hatte die Bedeutungen „besiegt“, „müde“ und „heruntergekommen“, aber Kerouac prägte zusätzlich die Bedeutungen „euphorisch“ (upbeat), „seligmachend“ (beatific) und in Bezug auf Musik, vor allem Bebop, auch being on the beat („im Rhythmus sein“)“ (Wikipedia). – Rückseitig mit Stempel einer italienischen Foto-Agentur, wohl späterer Abzug. – Impressive close-up in a street in Paris in the summer of 1962. – Burroughs became famous with his novel “Naked Lunch”, published in 1959; he was living in Paris and Tangier at the time. His “Nova” trilogy was published in 1961 and 1962. – The important ital. Photographer A. Durazzi founded the Dufoto agency in Rome in 1956. From the 1970s he was a photo correspondent for “Time Life” and “National Geographic”. – “The term ”Beat Generation“ was introduced around 1948 by Kerouac, who used it to describe his social environment in a conversation with John Clellon Holmes. Holmes published Go, an early novel about the Beat Generation, in 1952 and the manifesto This is the beat generation in the Sunday New York Times. The adjective beat from the slang of the criminals, which Herbert Huncke brought into the group around Kerouac, Ginsberg and Burroughs, had the meanings “defeated”, “tired” and “run-down”, but Kerouac also coined the meanings “euphoric” (upbeat), ‘beatific’ (beatific) and, in relation to music, especially bebop, also being on the beat (“being in the rhythm”)“ (Wikipedia). – Stamp of an Italian photo agency on the reverse, probably a later print. Schlagwörter: Beatniks, Beat Generation, Literatur, Original-Photographie, Pop-Kultur, Porträtphotographie, Porträts |
500,-- | ![]() |
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| Beat Generation – William S(eward) Burroughs (1914-1997, US-amerikanischer Schriftsteller). Orig.-Portrait-Photographie von Aldo Durazzi (Silbergelatine / Silver gelatine). Paris 8. 6. 1962. Format: 40 x 30 cm.
W. S. Burroughs am Seineufer in Paris im Sommer 1962. – Burroughs wurde mit seinem 1959 erschienenen Roman „Naked Lunch“ bekannt; er lebte damals zeitweise in Paris und Tanger. 1961 und 1962 erschien seine „Nova“-Trilogie. – Der bedeutende ital. Photograph A. Durazzi gründete 1956 in Rom die Agentur Dufoto. Seit den 70er Jahren war er Fotokorrespondet für „Time Life“ und „National Geographic“. – „Der Begriff „Beat Generation“ wurde etwa 1948 von Kerouac eingeführt, der so sein soziales Umfeld im Gespräch mit John Clellon Holmes beschrieb. Holmes veröffentlichte 1952 Go, einen frühen Roman über die Beat Generation, und das Manifest This is the beat generation in der Sunday New York Times. Das Adjektiv beat aus dem Slang der Kriminellen, den Herbert Huncke in die Gruppe um Kerouac, Ginsberg und Burroughs einbrachte, hatte die Bedeutungen „besiegt“, „müde“ und „heruntergekommen“, aber Kerouac prägte zusätzlich die Bedeutungen „euphorisch“ (upbeat), „seligmachend“ (beatific) und in Bezug auf Musik, vor allem Bebop, auch being on the beat („im Rhythmus sein“)“ (Wikipedia). – Rückseitig mit Stempel einer italienischen Foto-Agentur, wohl späterer Abzug. – W. S. Burroughs on the banks of the Seine in Paris in the summer of 1962. – Burroughs became famous with his novel “Naked Lunch”, published in 1959; he was living in Paris and Tangier at the time. His “Nova” trilogy was published in 1961 and 1962. – The important ital. Photographer A. Durazzi founded the Dufoto agency in Rome in 1956. From the 1970s he was a photo correspondent for “Time Life” and “National Geographic”. – “The term ”Beat Generation“ was introduced around 1948 by Kerouac, who used it to describe his social environment in a conversation with John Clellon Holmes. Holmes published Go, an early novel about the Beat Generation, in 1952 and the manifesto This is the beat generation in the Sunday New York Times. The adjective beat from the slang of the criminals, which Herbert Huncke brought into the group around Kerouac, Ginsberg and Burroughs, had the meanings “defeated”, “tired” and “run-down”, but Kerouac also coined the meanings “euphoric” (upbeat), ‘beatific’ (beatific) and, in relation to music, especially bebop, also being on the beat (“being in the rhythm”)“ (Wikipedia). – Stamp of an Italian photo agency on the reverse, probably a later print. Schlagwörter: Beatniks, Beat Generation, Literatur, Original-Photographie, Pop-Kultur, Porträtphotographie, Porträts |
500,-- | ![]() |
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| Lissitzky, El (Book-Design). SSSR stroit Sotsializm. USSR baut den Sozialismus. – URSS construit le Socialisme. – USSR builds the Socialism. (Technical Editer: Alexander Brodsky). Moscow, IZOGIZ (printed by Ivan Fiodorov, Leningrad) 1933. Folio (34,5 x 26 cm.). XXVI, 284, (2) S. mit 2 Portrait-Tafeln und teils ganz- und doppelseitigen Abbildungen nach Fotografien und Foto-Montagen. Orig.-Halbleinenband mit silbergepr. Rückentitel, soviet. Flagge und zweifarb. Titel auf dem Vorderdeckel.
Heiting/Karasik 190 ff. – Einzige Ausgabe des wichtigen Propaganda-Albums. – „The year 1933 saw the publication of El Lissitzky’s first propaganda album – The USSR Is Building Sociaism, a visual chronicle, a pictorial report on the results of the first Five-Year Plan, an account of victories in the main fields of Socialist construction. The book opens with the text of Stalin’s reporton „The Results of the First Five-Year Plan” on pages VII-XVI (numbered with Roman numerals). In 1933 dozens of books were printed with this title. Three of them were designed by Varvara Stepanova, Solomon Telingater and Boris Titov. In this book there follow (on pages numbered from 1 with Arabic numerals) sections devoted to achievements in the leading branches of industry – mining, heavy industry, machine-building, ag riculture, and the main spheres of life – health services, culture, sport. The technical details about the publication are reduced to a minimum and placed at the start, on the reverse side of the endpaper. There is some interesting information „From the publishing house“: „The textual material and figures end with the editing of August 1932“ – the book was sent for setting in May and went to press in September 1932, so the data included were very much up-to-date. In 1933 statistics, like photography, still reflected the real state of affairs. By 1937 the situation had changed – figures became one of the elements of propaganda, while photography was stripped of the specifics of time and place. … The USSR Is Building Socialism is one of El Lissitzky’s first successful book projects in collaboratio n with IZOGIZ. From 1932 to May 1941 he was actively involved in the creation of the magazine USSR in Construction [SSSR na stroike] that was published by IZOGIZ. As one of the leading artist-designers, he prepared 19 issues and to a large extent determined the look of the magazine. The album The USSR Is Building Socialism is a sort of digest of the first issues of the magazine and includes a large proportion of photographs that had already been published. Many pictures became raw material for photomontages. The montage principle of presenting photographs practically supplanted individual shots: they are nearly all “knocked together“ in pairs along one edge, forming new compositions. The most original are the compositions on the double-page spreads. In them Lissitzky reveals himself to be a master of the photo-projection method of photomontage. The montage principle for the presentation of the material excludes the need to attribute the photographs, but many of them are recognizable. The photographs of Dneprostuoi, also published in USSR in Construction, were the work of Max Alpert, with whom Lissitzky made a special trip to the site of the hydro-electric project; the shots of the Donbas by Yeleazar Langman; those of the Magnitogorsk complex by Anatoly Skurikhin; those of Kuznetskstroi by Pavel Zhukov, Mikhail Kalashnikov and M. Prigozhin. The album ends with a photograph of a military man, one of the heroes of the skiing trek in a Budionny cap and greatcoat dusted with snow – this image, popular with the magazines of th e period, was the work of Arkady Shaikhet. It is a curious fact that while he continued to practice photography in the 1930s, when it had lost its experimental character, Lissitzky in contrast to Rodchenko hardly ever used his own pictures in books. The construction of the album is founded upon the magazine principle – a compilation of issues. The development of the visual blocks is accentuated by the double-page photomontages printed in two colours, black and red. The introduction of short slogan-like texts into the photomontages make these pages look like posters“ (M. Karasik). – Deckel etwas angestaubt und leicht fleckig, nur vereinzelt um Blattrand geringfügig braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Propaganda, Russland, Soviet Union, Sozialismus |
7.500,-- | ![]() |
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