Slawen
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Jagic, Vatroslav. Glagolitica. Würdigung neuentdeckter Fragmente. Wien, F. Tempsky 1890. 4°. 62 S. und 10 Tafeln. Orig.-Pappband mit Rückentitel. (Denkschriften der Kaiserlichen Akademie der Wissenschaften, Philosophisch-Historische Klasse, Band 38, Abh. 2).
NDB X, 298 f. – Erste Ausgabe der bahnbrechenden Arbeit des berühmten kroatisch-österreichischen Slawisten Vatroslav Jagic (1838-1923).Jagic analysiert und ediert frühe kroatisch-glagolitische Messbuch-Fragmente aus dem 12. Jahrhundert, was entscheidende neue Erkenntnisse zur Entwicklungsgeschichte der glagolitischen Schrift lieferte. – „J. gilt durch seine grundlegenden Arbeiten zur Geschichte der slaw. Sprachen und Literaturen sowie durch seine Textausgaben – als der eigentliche Begründer der modernen Slawistik. Wichtig sind seine kritischen Editionen zahlreicher bedeutender Denkmäler des Altkirchenslawischen, dessen Entstehung und Herkunft er im Zusammenhang damit endgültig löste. Ausgaben alter kroat. Dichter erschienen in den „Stari pisci hrvatski“, deren erste 5 Bände er selbst mitherausgab. Wertvolle Arbeiten verfaßte J. zur Geschichte speziell der südslaw. Literatur. Auf wissenschaftsgeschichtlichem Gebiet schuf er die ersten großen Arbeiten zur slaw. Philologie. Er war Herausgeber des ersten slawistischen „Grundrisses“ (Enciklopedija slavjanskoj filologii, begonnen in St. Petersburg 1903). Eine große Anzahl wertvoller Arbeiten erschienen zudem in der Zeitschrift „Književnik“, in dem „Rad“ der südslaw. Akademie, in deren „Starine“, ferner in den „Sitzungsberichten“ und „Denkschriften“ der Wiener Akademie“ (Gerda Bartl in NDB). – Zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Titelblatt, die Tafeln im Rand etwas fleckig, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Philologie, Slawen, Slawistik, Sprachwissenschaften |
160,-- | ![]() |
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