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Weltkrieg <1914-1918>

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Beschreibung
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EUR
1 Otto, Carl A(ugust) G(ottlob). Im Osten nichts Neues. (Das Buch des Krieges, wie er war). Zirndorf-Nürnberg, Sanitas-Verlagshaus 1929. 8°. 304 S. mit 1 Portrait. Orig.-Halbleinenband.

Im selben Jahr wie Remarques berühmter Antikriegs-Roman „Im Westen nichts Neues“ erschienener Erfahrungsbericht des sächsischen Journalisten und Schriftstellers C. A. G. Otto (1896-1968). – „Der Autor erzählt im Präsens im Stil eines Ich-Erzählers und wendet sich durch zahlreiche direkte Anreden an die Leser, wodurch die Fiktion deutlich wird. Der Titel des Buches spielt auf eine ständig wiederkehrende Formel in den amtlichen Kriegsberichten von der Front an. In seinem Buch versucht der Autor, diese Leerstelle in der amtlichen Verlautbarung mit Stoff aus dem Leben der Soldaten an der Front zu füllen. Er wählt, anders als Remarque, nicht die Form des Romans mit allen Möglichkeiten fiktionaler Darstellung und emotionaler Aufladung, sondern die eines dokumentarischen Sachberichts, in dem die Kampfbilder und Kriegsgeschehnisse, die Leiden und Mühsale der Soldaten, wie sie sich täglich an vielen Schauplätzen zugetragen haben, sachlich beschrieben werden. Durch detaillierte Beschreibung von allen Aspekten der Kriegsmaschinerie mit ihren Grausamkeiten und Entartungen, der psychischen und physischen Belastungen der einzelnen Soldaten, ihrer Entbehrungen, Leiden und Verrohung durch den Krieg, entsteht ein lebendiges Bild von den unendlichen, sich immer wiederholenden Schrecken des Krieges“ (Wikipedia). – „Einfachste Dinge des militärischen Lebens werden erklärt und Figuren und Probleme sind schematisch bzw. typisierend angelegt. Der zentrale Konflikt zwischen faktischer Kriegsaffirmation und innerer Distanz zum Krieg ist allerdings weitgehend entschärft, der Protagonist wird fast ausschließlich als Opfer des übermächtigen Systems Militär gezeigt. Die Darstellung überrascht nur durch ihren Anhang…..in dem ein Gaskrieg bzw. chemischer Krieg thematisiert wird…. Weitaus deutlicher als Remarque bedient Otto den Mythos von der „verlorenen Generation“…“ (Aus einer Dissertation: Häretiker I: Kriegskritische Texte, S. 127 ff., Berlin 2013). – Rücken und Deckel im Rand etwas angestaubt, nur im Blattrand teils leicht braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Weltkrieg <1914-1918>, Weltkrieg I

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60,--  Bestellen
1 Alexan, Friedrich (d. i. Alexander Kuppermann). Im Schuetzengraben der Heimat. Geschichte einer Generation. (Erster Teil, mehr nicht erschienen). Paris, Édition Météore 1937. Gr.-8°. 287, (1) S. Illustr. Orig.-Kartonumschlag mit einer Fotomontage

Spalek, Feilchendeldt u. Hawrylchak, Deutschsprachige Exilliteratur I, 47. Sternfeld/Tiedemann 22. – Erste Ausgabe des im Exil in Paris veröffentlichten Anti-Kriegsromans. Ein am Schluß angekündigter zweiter Teil mit dem Titel „Zwischen Gestern und Morgen“ ist nie erschienen. – „Friedrich Alexans autobiographischer Roman erzählt aus der Sicht eines Jugendlichen vom Alltag an der „Heimatfront“ im Ersten Weltkrieg. Dieser war sowohl von Leid und Entbehrung geprägt, als auch von den kleinen Hoffnungen und Sehnsüchten nach einem glücklicheren Leben. Im Vordergrund des Romans steht das Persönliche, Menschliche ebenso wie die Suche nach Liebe und Geborgenheit, die in einer aus den Fugen geratenen Welt gerade dort zu finden sind, wo man sie vielleicht am wenigsten vermutet. Ich behaupte, dass dieses Buch zu den stärksten und eindringlichsten Arbeiten des freien deutschen Schrifttums gehört. Alexan hat es verstanden, durch die Aufzeichnung vieler Einzelschicksale gleichsam ein gültiges Gesamtbild einer Generation, nämlich der deutschen Kriegsgeneration von der Heimat, zu geben. Alexan sieht konkrete Geschehnisse sehr präzis und versteht das Wesentliche zu gestalten. Vieles, was heute in Deutschland traurige und verständliche Wirklichkeit geworden ist, findet durch Alexans Buch eine ursächliche Erklärung“ (Oskar Maria Graf, 1937). – Rückendeckel oben etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Exilliteratur, Pazifismus, Weltkrieg <1914-1918>

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140,--  Bestellen
1 (Bossert, Helmuth Theodor). Kamerad im Westen. Ein Bericht in 221 Bildern. 1. – 11. Tsd. Frankfurt a. M., Societäts-Verlag 1930. 8°. [4] Bl. u. 221 Abb. auf Tafeln. Illustr. OHln. (Entwurf: Albert Fuss).

Auer 161. Heidtmann 13362. – Erste Ausgabe. – Mit Aufnahmen der Gebr. Haeckel, Robert Sennecke, O. Teiligmann, W. Braemer, L. Boedecker, A. Groß u. a. – Der Archäologe und Kunsthistoriker H. T. Bossert (1889-1961) arbeitete nach dem Ersten Weltkrieg für den Wasmuth-Verlag in Berlin als wissenschaftlicher Berater und Lektor. „Nachdem im Zusammenhang mit der Weltwirtschaftskrise 1929 der Verlag Wasmuth erheblich verkleinert werden musste, verlor er diese Stelle jedoch wieder und publizierte danach mit Kamerad im Westen (1930) und Wehrlos hinter der Front (1931) auch kritische Schriften zu den Auswirkungen des vergangenen Krieges (im Frankfurter Societäts-Verlag). Vor allem der Kamerad entwickelte sich überraschend zum Bestseller, weshalb dann der zweite Band hinterhergeschoben wurde (eigentlich war eine erweiterte Fassung von Kamerad im Westen geplant gewesen). Beide Bücher landeten später in den Bücherverbrennungsaktionen der Nationalsozialisten.“ (Wikipedia). – Vorderes Gelenk am Fuss geklebt, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Weltkrieg <1914-1918>, Weltkrieg I

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45,--  Bestellen
1 (Grelling, Richard). J’accuse. Von einem Deutschen. (Herausgeben von Anton Suter). 4.-8. Tsd. Lausanne, Payot 1915. 8°. 378 S. mit Titelvignette. OHprgt. mit schwarzgepr. Rückentitel.

Holzm.-Boh. VII, 5364. – Das im Frühjahr 1915 erschienene Buch, bald auch in viele Sprachen übersetzt, wurde in Deutschland und Österreich-Ungarn sofort verboten. Da Grelling damit den Nachweis der Kriegsschuld erbringen wollte. – Der Jurist, Journalist und Friedensaktivist R. Grelling (1853-1929) war 1887 Kandidat der Fortschrittspartei und 1892 Mitbegründer der Deutschen Friedensgesellschaft. Er emigrierte während des Ersten Weltkriegs in die Schweiz. Sein Sohn war der Mathematiker und Philosoph Kurt Grelling (1886-1942). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Pazifismus, Politik, Weltkrieg <1914-1918>

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45,--  Bestellen
1 Lanchester, F(rederick) W(illiam). Aircraft in warfare. The dawn of the fourth arm. With introductory preface by Maj. Gen. Sir David Henderson. London, Constable and Company 1916. Gr.-8°. xviii, [2], 222 p., 14 leaves of plates. OLn. mit goldgepr. Rückentitel.

First edition. – Deckel etwas angestaubt, St.a.V., sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Aeronautics, Military, Airplanes, Military, aviation, First World War, Great Britain, Luft- u. Raumfahrt, Militaria, Weltkrieg <1914-1918>

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25,--  Bestellen
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