Avantgarde
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Klein, Yves. Yves Klein présente: Le dimanche 27 Novembre 1960. Festival d’art d’avant-garde, novembre-décembre 1960. La révolution bleue continue. Le journal d’un seul jour. Numéro unique. Paris, Selbstverlag 1960. Imperial-Folio (56 x 38 cm.). [2] Bl. mit 6 Abb., gefalt. Doppelbogen.
Von Yves Klein herausgegebene Avantgarde Zeitungs Parodie zum ’Festival d’Art d’Avant-Garde Novembre-Décembre 1960’ mit der großen Abbildung vom Sprung in die Leere „Le Saut dans le vide“ (Photomontage von John Kender und Harry Shunk). Die Zeitungs Parodie wurde zusammen mit dem Original „Le Journal du Dimanche“ von Kiosken in Paris verkauft. – Papierbedingt wie immer gebräunt, sehr gutes Exemplar. – Avant-garde newspaper parody published by Yves Klein for the ’Festival d’Art d’Avant-Garde Novembre-Décembre 1960’ with the large illustration of the leap into the void “Le Saut dans le vide” (photomontage by John Kender and Harry Shunk). The newspaper parody was sold together with the original “Le Journal du Dimanche” from newsstands in Paris. – Paper browned as usual, very good copy. Schlagwörter: Avantgarde, Concept-art, Konzeptkunst, Pop-Kultur |
2.500,-- | ![]() |
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| Krejcar – Teige, Karel. Práce Jaromira Krejcara. Monografie staveb a projektu. Praha (Prag), Vaclav Petr (1932). Gr.-8°. 208 S. mit zahlr. Abb. u. Grundrissen. Moderner Leinenband mit mont. Orig.-Umschlag auf dem Vorder- u. Rückendeckel.
Dokumentations-Bibliothek VI, 696. Heiting, Czech and Slovac Photo Publikations 76, 45. – Erste Ausgabe der umfassenden Monographie über den bedeutendsten Vertreter des Neuen Bauens in der Tschecholslowakei. – Buchgestaltung: Karel Teige. – Der tschech. Architekt, Designer, Hochschulprofessor und Architekturtheoretiker Jaromír Krejcar (1895-1950) studierte 1918 bis 1921 bei Jan Kotera an der Akademie der Bildenden Künste Prag. Er war seit Mitte der 20er Jahre Mitglied der Avantgarde-Gruppe Devetsil und 1934-1935 am staatlichen Institut für die Stadt- und Investitionsplanung GIPROGOR in Moskau beschäftigt. Seine Entwürfe waren am Anfang stark von Le Corbusier und dem Konstruktivismus beeinflußt. – Der tschech. Kritiker, Kunsttheoretiker, Publizist und Künstler Karel Teige (1900-1951) beschäftigte sich kontinuierlich mit der Ästhetik und der Soziologie der Architektur und interessierte sich auch für die Fotografie und das Filmschaffen seiner Zeit. Am wichtigsten sind seine buchkünstlerischen Arbeiten und seine surrealistischen Fotomontagen und Collagen. – Einband und Vorsätze fachgerecht erneuert, sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Architecture, Architektur, Avantgarde, Tschechien, Tschechoslowakei |
400,-- | ![]() |
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| Warhol – Koch, Stephen. Stargazer. Andy Warhol’s world and films. New York, Praeger (1973). 8°. 155 S. mit ca. 50 Abb. auf Tafeln. OLn. mit illustr. OU.
Erste Ausgabe. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Film, Pop art |
90,-- | ![]() |
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| Van Hecke, P(aul) G(ustave), (Ed.). Variété. Revue mensuelle illustrée de l’esprit contemporain. 2e année, No. 4, 15 Août 1929. Bruxelles (Brüssel), Editions „Variété“ 1929. Gr.-8°. XVIII, S. 227-308, S. XIX-XXX mit 64 Abb. auf Tafeln u. Illustrationen im Text. Illustr. OBr.
Sehr seltene nur in drei Jahrgängen erschienene surrealistische Zeitschrift. Herausgegeben von dem belgischen Journalisten, Kunstsammler und Mäzen P. G. van Hecke (1887-1967). – Mit interessanten fotografischen Beiträgen von Bérénice Abbott (Bilderserie über New York), Florence Henry (Werbeaufnahmen), Albert Valentin (surrealistische Fotomontagen), Aenne Biermann (Fêtes nationales, Feuerwerk), Eli Lotar (Film Szenen), Man Ray (3 Portraits) und André Kertez (Portrait: Jean Lurcat). – Rücken gebräunt u. mit restaurierten Fehlstellen, gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Periodicals, Surrealism, Surrealismus, Zeitschriften |
200,-- | ![]() |
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| Kollar, (François). 25 photos de Kollar. Remarques de V(assily) Photiades. (Paris, Les Presses de Sadag 1934). 4°. [15] Bl. mit 25 (1 farb.) Tafeln. Orig.-Kartonumschlag.
Auer 208. Bouqueret, Paris 138 ff. Koetzle 239 f. – Einzige Ausgabe, selten. – „Après ‚La France travaille‘, son grand succès, Kollar fit paraitre en avril 1934, à comte d’auteur, une petite plaquette de luxe très bien imprimée avec vingt-cinq de ses meilleurs chlichés: celle-ci constituera le catalogue de son exposition à la galerie de la Pléiade. Les choix sont audacieux, et les images se répondent. L’abstraction de certaines nous montre les recherches artitiques de l’artiste lorsqu’il se sentait libre de toute contrainte éditoriale“ (C. Bouqueret). – Der in Senec (Slowakei) geborene franz. Fotograf F. Kollar (1904-1979) gilt als „Vertreter einer gemäßigten Avantgarde um 1930“ (H.-M. Koetzle). – Mit einer Einführung des griech.-franz. Malers und Graphikers V. Photiadès (1902-1975), der seit 1938 in Lausanne arbeitete. – Umschlag etwas berieben u. geringf. angestaubt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde |
400,-- | ![]() |
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| Krull, Germaine (1897-1985). Tanz und Revolte. Schwarz-Weiß-Photographien aus dem Nachlass der Photographin im Museum Folkwang, Essen. Sechs Fotografien 1925-1971. (Hamburg), Griffelkunst 2016. Gr.-4°. 3 Orig.-Photographien (Silbergelatine) u. 3 Inkjet-Prints (je 36 x 26 cm.) auf Karton aufgezogen u. Textheft (Leporello) von Kerstin Meincke. „Kritische Choreographien. Tanz im Werk der Photographin Germaine Krull.“ Halbleinen-Flügelmappe mit Deckelschild. (Griffelkunst-Vereinigung Hamburg, Editionsnr. 362, C 1-6).
Vgl. Frizot, Krull 102 f. (Der Tänzer Earl Tucker, andere Aufnahmen) u. 262 (″Brazzaville. Tanzende Krieger“, 1943). – Der Zeitpunkt der Aufnahmen erstreckt sich über einen Zeitraum von fast 50 Jahren. – „Menschliche Körper und Maschinen bilden die zentralen Sujets in Germaine Krulls Frühwerk. … Sie entwirft den Körper als Handlungsraum zeitlebens und in wechselnden Situationen immer wieder neu, ganz besonders im Tanz, als Metapher für die spielerische Veränderbarkeit von Welt. Diesen Choreographien spürt die für die Griffelkunst getroffene Auswahl nach … ist gestalterisch angelehnt an die Mappe Tanz, die Germaine Krull vermutlich um 1930 im Rückgriff auf ihr eigenes Archiv zusammengestellt hatte. … Biographisch und inhaltlich involviert die Edition drei zentrale Phasen politischen Engagements der Künstlerin“ (Begleittext). – „Um Germaine Krulls fotografisches Werk zu verstehen, muss man ihre obsessiv individualistischen politischen und beruflichen Überzeugungen berücksichtigen. Ihr Werk und ihr Leben waren unlösbar miteinander verknüpft. Die Fotografie erwies sich als pragmatisches Instrument, das es ihr erlaubte, an einer Vielzahl von Orten zu überleben und auf die Kulturen zu reagieren, deren Zeugin sie wurde. Germaine Krull war eine der einflussreichsten Fotografinnen der Zwischenkriegszeit, doch war sie sich der Wirkung ihres Werkes auf andere auffallend wenig bewusst“ (Kim Sichel in Koetzle). – Zu G. Krull siehe auch U. Hörner, Madame Man Ray. Fotografinnen der Avantgarde in Paris. S. 115-139. – Tadellos. Schlagwörter: Avantgarde, Original-Photographie, Tanz |
800,-- | ![]() |
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| Eidenbenz, Hermann (1902-1993). 4 Aufnahmen (Silbergelatine) des Tanz-Theaters „L’avantgarde“. Leitung: Otto Zimmermann (1894-1956). Basel 1939. Jeweils 23,5 x 17,5 cm. (Hoch- und Quer-Format).
4 Szenen aus einer Aufführung des pantomimischen, gesanglichen und satirischen Tanz-Märchens „Das Märchen von der Gewalt“ der Basler Tanztruppe „L’avantgarde“. – Der Leipziger Theater-Regisseur O. Zimmermann war nach seinem Studium Lehrer und Leiter der Bundesschule des Arbeiter-Sportverbands Leipzig und ab 1932 Kursleiter der Schweizerischen Arbeiterbildungszentrale. Nach seiner Ausbürgerung 1933, war Zimmermann als Regisseur von Sprech- und Bewegungschören in der Schweiz tätig. Er inzsenierte Theaterstücke zu Texten von Brecht, Erich Weinert, Jakob Bührer, Hans Mühlestein, Wolfgang Langhoff, Willi Bredel, Rosa Luxemburg u.a. 1935 gründete er das sozialdemokratisch orientierte „Rote Kollektiv“ in Basel. Zimmermann war auch als Lyriker, Journalist und Schriftsteller tätig. – Der Schweizer Fotograf H. Eidenbenz besuchte nach einer Graphiker-Ausbildung bei Orell Füssli, 1922 bis 1923 die Kunstgewerbeschule in Zürich. Nach einer kurzen Tätigkeit in Berlin war er von 1926 bis 1932 Lehrer für Schrift und Grafik in Magdeburg. 1932 gründete er gemeinsam mit seinen Brüdern Willi und Reinhold das Atelier Eidenbenz in Basel, welches er bis 1953 leitete. Eidendenz wurde 1935 und 1936 mit dem Fotopreis der Weltwoche ausgezeichnet. Seine Arbeiten wurden seit 1939 in der Schweiz ausgestellt. Die vorliegenden Aufnahmen entstanden im selben Jahr wie die Beiträge von H. Eidenbenz zum Katalogbuch der Schweizerischen Landesausstellung (LA) 1939. – Alle Abzüge mit Blindstempel „Atelier Eidenbenz“, 2 Aufnahmen rückseitig mit Stempel der Tanztruppe und handschr. Bezeichnungen der dargestellten Szenen, teils rückseitig mit Abriebstellen (Montagespuren), 1 Aufnahme oben mit geringf. Randläsuren, vintage. Schlagwörter: Avantgarde, Theater |
320,-- | ![]() |
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