Biblia germanica
Die Liste enthält 3 Einträge. Suchergebnisse löschen und Gesamtbestand anzeigen.
| Abbildung |
Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
|
|---|---|---|---|
| Biblia germanica – Kurfürsten-Bibel – Biblia, Das ist: Die gantze Heilige Schrifft Altes und Neues Testaments. Verdeutscht von Herrn Doctor Martin Luther. Und auf auf gnädigste Verordnung … Ernsts, Herzogen zu Sachsen … dem eigentliche Wort-Verstand nach erkläret. Von neuem mit Fleiss übersehen. 3 Teile in 1 Band. Nürnberg, Johann Andreas Endter 1768. Folio (46,5 x 31 cm.). [73] Bl., 740 S.; 512 S.; 480 S., [8] Bl. mit gestoch. Titel, 12 gestoch. Portraits von J. C. Clausner, 25 (2 doppelblattgr.) Kupfertafeln, 2 doppelblattgr. gestoch. Karten und 2 doppelblattgr. gestoch. Pläne. Rotbrauner Kalbslederband des 19. Jahrunderts über Holzdeckeln, reicher Rücken-, Deckel und breiter Innenkantenvergoldung, Deckel mit geometrischer Rahmen- und Filettenverzierung im neugotischen Stil, Goldschnitt und schweren reich verzierten Messing-Schließen.
Darlow-Moule 4234 (Ausgabe von 1736). Ebert 2191. Graesse I, 379. Jahn 91 ff. Strohm E 1552. – Prachtexemplar der „Kurfürsten Bibel“ in der Übersetzung Luthers und aus der Offizin Johann Andreas Endters, die auch als „Weimarer Bibel“ bzw. „Ernestinische Bibel“, nach Herzog Ernst von Sachsen Weimar benannt wurde, hier in der 14. und letzten Ausgabe, die laut Jackson die vollständigste, umfangreichste und maßgeblichste Version der vielfach aufgelegten Heiligen Schrift ist. Herausgeber waren der Jenaer Theologe Johann Gerhard (1582-1637) und sein Nachfolger Salomon Glass (1593-1656) sowie andere. Die „Kurfürstenbibel“ gehört zu den bedeutendsten Bibelausgaben ihrer Zeit, die auf der Basis von Martin Luthers Text der Bibel-Ausgabe von 1545 entstand (und auch das Buch Esra enthält). Gleichzeitig gehört sie zu den am üppigsten illustrierten Bibelausgaben überhaupt. – Vorderes Gelenk am Fuß alt restauriert, Besitzvermerk eines Lübecker Mediziners, datiert 1856, Stempel auf dem Titel (″Taubstummen-Erziehungs-Anstalt, Frankfurt am Main“), sehr schönes prachtvoll gebundenes Exemplar der berühmten Bibel. Schlagwörter: Bibel, Bibeln, Bibels, Biblia germanica, Einbände, Einbandkunst |
3.200,-- | ![]() |
|
| Albert – Luther, Martin (Übers.). Das Neue Testament unsers Herrn u. Heilandes Jesu Christi. Mit Photographien der ersten Künstler Deutschlands (u. a. Ludwig Richter, Rethel, Schnorr v. Carolsfeld, Strähuber und G. Jäger). Stuttgart u. München, Bibelanstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung o. J. (1860). 8°. Titel in Rot und Schwarz, 484 S., [2] Bl. mit 44 (2 ganzs.) mont. Orig.-Photographien (Abuminabzüge, meist ca. 5,5 x 6 cm.) von Joseph Albert. Blindgepr. Chagrin-Ledereinband mit 8 goldgepr. Monogrammen „NT“ in den Ecken, Steh- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam 1444. – Die ersten deutschen Bibel-Illustrationen in Fotografie. 1869 erschien eine zweite Ausgabe, ergänzt mit „Der Psalter“ bei Brockhaus in Leipzig. 1850 erschien bei Cotta eine Quartausgabe mit den Illustrationen in Holzschnitten. J. Albert (1825-1886), seit 1858 Hofphotograph in München und „Meister der Reproduktionsphotographie“ (F. Heidtmann), stattete bereits 1859 eine Prachtausgabe von Schillers Gedichten für Cotta mit Fotografien aus. – „Kein anderer etablierter Verlag beschäftigte sich damals in nennenswertem Umfange mit der Illustration durch Photographien. Für dieses Gebiet entstanden vielmehr neue Verlage, wie die von Schauer, Bruckmann, Hanfstaengl und Albert. Cotta war illustrationstechnisch interessiert und pflegte auch ein wenig das schöne illustrierte Buch, er stand auch neuen technischen Entwicklungen auf dem Bereich der Buchherstellung aufgeschlossen gegenüber. Der riesige und enorm reiche Verlag hatte neben ‚Schöner Literatur‘ ein breites Programm mit Titeln aus allen Fachgebieten, so auch Medizin und Kunst. Was Cotta ¡m einzelnen bewog, die Photographie in so verschiedenen Fachgebieten einzusetzen und warum Cotra nicht weiter mit Photographien illustrierte Bücher herausgab, ist nicht bekannt. möglicherweise bestanden Zweifel hinsichtlich der Haltbarkeit der Photographien, ein damals viel diskutiertes Thema, obwohl es mit Albert als Fachmann sicher keinen Grund für diese Befürchtungen gab. Oder aber die (zu) teuren Bände waren einfach kein Geschäft“ (F. Heidtmann S. 83). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibel, Bibeln, Biblia germanica, Original-Photographie |
320,-- | ![]() |
|
| Albert – Luther, Martin (Übers.). Das Neue Testament unsers Herrn u. Heilandes Jesu Christi (und) Der Psalter. Mit Photographien der ersten Künstler Deutschlands (u. a. Ludwig Richter, Rethel, Schnorr v. Carolsfeld, Strähuber und G. Jäger). (2. Auflage). Leipzig, F. A. Brockhaus o. J. (1869). 8°. Titel in Rot und Schwarz, 484 S., [2] Bl.; Titel, 110 S., [1] Bl. mit 46 (2 ganzs.) mont. Orig.-Photographien (Abuminabzüge, meist ca. 5,5 x 6 cm.) von Joseph Albert. Blindgepr. Chagrin-Ledereinband mit goldgepr. Rückentitel, 2 Messingschließen und Goldschnitt.
Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam1444. – Die ersten deutschen Bibel-Illustrationen in Fotografie, hier in der um den Psalter mit 2 Fotos erweiterten zweiten Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien 1860 bei Cotta. 1850 erschien bei Cotta eine Quartausgabe mit den Illustrationen in Holzschnitten. – J. Albert (1825-1886), seit 1858 Hofphotograph in München und „Meister der Reproduktionsphotographie“ (F. Heidtmann), stattete bereits 1859 eine Prachtausgabe von Schillers Gedichten für Cotta mit Fotografien aus. – „Kein anderer etablierter Verlag beschäftigte sich damals in nennenswertem Umfange mit der Illustration durch Photographien. Für dieses Gebiet entstanden vielmehr neue Verlage, wie die von Schauer, Bruckmann, Hanfstaengl und Albert. Cotta war illustrationstechnisch interessiert und pflegte auch ein wenig das schöne illustrierte Buch, er stand auch neuen technischen Entwicklungen auf dem Bereich der Buchherstellung aufgeschlossen gegenüber. Der riesige und enorm reiche Verlag hatte neben ‚Schöner Literatur‘ ein breites Programm mit Titeln aus allen Fachgebieten, so auch Medizin und Kunst. Was Cotta ¡m einzelnen bewog, die Photographie in so verschiedenen Fachgebieten einzusetzen und warum Cotra nicht weiter mit Photographien illustrierte Bücher herausgab, ist nicht bekannt. möglicherweise bestanden Zweifel hinsichtlich der Haltbarkeit der Photographien, ein damals viel diskutiertes Thema, obwohl es mit Albert als Fachmann sicher keinen Grund für diese Befürchtungen gab. Oder aber die (zu) teuren Bände waren einfach kein Geschäft“ (F. Heidtmann S. 83). – Rücken und Kanten etwas berieben, ein Verschlußteil einer Schließe fehlt, nur vereinzelt etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Bibel, Bibeln, Biblia germanica, Original-Photographie |
250,-- | ![]() |
|
|
Einträge 1–3 von 3
Zurück · Vor
|
|||
| Seite: 1 |



