NEUER E-KATALOG: Photographie / Photography – Fotobücher / Photobooks. Mit einem Anhang von Antiquariat Knöll, Lüneburg. (Print-Katalog, Anfang April). – Neueingänge Frühjahr 2026 – Wir stellen aus: 32. Leipziger Antiquariatsmesse, 19. bis 22. März 2026, Messe Leipzig. – Vienna Vintage Photo Fair, So. 12. April 2026, 10-18 Uhr, Architekturzentrum Museums Quartier 1070 Wien, photofairwien.com – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Verbotene Bücher

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Wienbarg, L(udolf Christian). Aesthetische Feldzüge. Dem jungen Deutschland gewidmet. Hamburg, Hoffmann und Campe 1834. 8°. Halblederband um 1900 mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.

ADB XLII, 419 f. Slg. Borst 1740. Hamburger Schriftstellerlexikon VIII, 26. Houben I, 605 ff. Kayser, Hamburger Bücher 110. – Sehr seltene erste Ausgabe der Vorlesungen des Altonaer Philosophen, Philologen und Journalist, welche er 1833 als Privatdozent an der Kieler Universität hielt. Wienbargs Hauptwerk, die wichtigste theoretische und zugleich programmatische Schrift des „Jungen Deutschland“. Das Werk prägte den Namen einer ganzen Epoche, mit seiner Einleitung hat Wienbarg ganz wesentlich zur Verbreitung des Begriffs beigetragen. – 1835 gründete L. C. Wienbarg (1802-1872) in Frankfurt am Main zusammen mit Karl „Gutzkow die Zeitschrift „Deutsche Revue“, die jedoch bald staatlich unterdrückt ward. Seine Schriften wurden vom Bundestag verboten und er aus Frankfurt polizeilich ausgewiesen. Nachdem er sich nun eine Zeit lang in den Rheinlanden aufgehalten, kehrte er nach Hamburg zurück, wo er bei der Redaction der Börsenhalle betheiligt war und namentlich von 1842 bis 1846 die Hamburger litterarischen und kritischen Blätter redigirte. Hier beschäftigte ihn schon stark die schleswig-holsteinische Sache und 1848 machte er den schleswig-holsteinischen Krieg als Freiwilliger mit. Nach diesem Kriege lebte er wieder in Altona und Hamburg vielfach schriftstellerisch beschäftigt“ (E. C. Carstens in ADB). – Gelenke und Kanten berieben, stellenweise braunfleckig und im unteren Blattrand wasserrandig, sonst gut erhaltenes Exemplar aus der Bibliothek des bekannten Schriftstellers Otto Erich Hartleben (1864-1905) mit dessen eigenhändigem Besitzvermerk vom Juni 1883.

Schlagwörter: Aesthetics, Ästhetik, Das junge Deutschland, Hamburg, Verbotene Bücher, Vormärz

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450,--  Bestellen
1 Busch, Wilhelm. Der heilige Antonius von Padua. Straßburg, Moritz Schauenburg o. J. (1871). Gr.-8°. 72 S. mit 74 Holzschnitten. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel.

Vgl. Hayn-Gotendorf I, 510. Houben, Verbotene Literatur I, 90 ff. (ausführl.). LKJ I, 236. Rümann, Illustr. Bücher 210. Vanselow 48. – Seltene veränderte zweite Ausgabe. Die erste Ausgabe erschien 1870 ebenfalls bei M. Schauenburg in Lahr. – Die letzten beiden Zeilen in der Erstauflage von 1870: „Es kommt so manches Schaf herein, warum nicht auch ein braves Schwein!“ und angeblich unzüchtige Zeichnungen veranlaßten den Staatsanwalt, den Verleger wegen Gotteslästerung anzuklagen. Sie fehlen in der 3. Auflage, wurden aber später wieder hineingenommen. Sogar Fr. Th. Vischer erhob gegen Busch den Vorwurf der Pornographie. Die Bildergeschichte war lange in verschiedenen Ländern verboten, in Österreich sogar bis ins 20. Jahrhundert hinein. – Exlibris, wie immer papierbedingt etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Verbotene Bücher

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70,--  Bestellen
1 Grosz, George. Ecce homo. Berlin, Malik-Verlag 1923. Folio (35,5 x 25,5 cm.). [2] Bl., 84 ganzs. Illustrationen nach Lithographien u. 16 Farbtafeln nach Aquarellen. Illustr. Orig.-Kartonumschlag.

Dückers S I C. Gittig/Herzfelde 59. Hermann 155. Lang, Grosz 38. Lang, Expressionismus 38. – Erste Ausgabe. – Exemplar der Ausgabe C mit allen 100 Tafeln, auf Bütten und in Büttenkartonbroschur. – „Ecce Homo“ ist das erste große Sammelwerk des Künstlers, fertiggestellt wohl Ende 1922 und um den Jahreswechsel ausgeliefert. 1923 wurden Grosz und die Verleger Gumpert und Herzfelde vom Generalstaatsanwalt beim Berliner Landgericht angeklagt, „unzüchtige Abbildungen und Darstellungen feilgehalten … zu haben“, 23 Blätter wurden konfisziert. – Umschlag etwas angestaubt und geringfügig braunfleckig, sehr gutes und sauberes Exemplar des bedeutenden Werks aus der Bibliothek der Kunsthistorikerin Karin v. Maur.

Schlagwörter: Erotica, Expressionismus, Verbotene Bücher

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3.800,--  Bestellen
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