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NEUER E-KATALOG: Neueingänge Februar 2024 – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). Printexemplar (304 S. mit zahlreichen farb. Abb.) mit einem Vorwort von Manfred Heiting und einem Literaturverzeichnis ist jetzt zum Preis von 30,— € erhältlich. – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Wir stellen aus: 30. Leipziger Antiquariatsmesse 21.-24. März 2024, Halle 5 der Leipziger Buchmesse, Do.-So. 10.00-18.00 Uhr – www.abooks.de

Gillier, Livre d’airs et de simphonies

Gillier, Livre d'airs et de simphonies

Gillier, P(ierre). Livre d’airs et de simphonies meslés de quelques fragmens d’opera de la compostion. Paris, Chez l’auteur et Foucault s. d. (1697). Quer-4°. 99 S. mit 2 illustr. Titelbl. u. Musiknoten, alles in Kupferstich von (Jérôme) Bonneuil nach (Francois) Lemoyne. Ldr. d. Zt. mit reicher floraler Rückenverg.

Hirsch III, 768. MGG V, Sp. 125 ff. RISM G 2087. – Einzige Ausgabe der äußerst seltenen Barock-Partitur. Weltweit nur 4 Exemplare in öffentlichen Sammlungen nachweisbar (3 in Paris und 1 in London, lt. RISM). – „Das Livre d’Airs et de symphonies mesles de quelques fragmens d’opera ist besonders interessant, weil es einwandfrei von Pierre Gillier stammt und weil es sowohl Vokal-, als auch Instrumental-Musik enthält. Es umfaßt 80 Stücke, Orchester-Zwischenspiele in Form von Ouvertüren, Préludes, Airs für Violine, Airs „à jouer et à chanter“, Fanfaren, Tanz-Sinfonien als charakteristische Ballett-Entrées (Schäfer, Schäferinnen), Märsche, Chaconnen, Louren, Gavotten, Passacaglien und Sarabanden, gesungene Airs aller Art, dramatische Airs mit vorhergehendem Rezitativ, kleine Airs mit Vorspielen, Zwischenspielen und Nachspielen oder „ritournelles“ sowie 2- und 3stimmige Chöre. Zu allen Stücken ist Cembalo vorgeschrieben, zu dem bei den Tanzairs noch Oboe und Flöte hinzukommen… Der italienische Einfluß ist deutlich erkennbar…“ (MGG). – Der franz. Komponist und Sänger P. Gillier (1665-nach 1698) „wurde möglicherweise – ebenso wie sein Bruder Jean-Claude (1667-1737) – zunächst an der Maîtrise von Notre-Dame in Paris unterrichtet. In der Folge war er „Page de la musique de la Chambre du roi sous les plus habiles maîtres“ (Widmung zum Livre d’airs von 1697) und somit Schüler von M. Lambert. Es kann als gesichert gelten, daß sich Abraham du Pradel (1692) bei der Nennung der in Paris ansässigen „maîtres pour le chant“ auf Pierre Gillier bezieht. 1694 wird Gillier im Etat de la France als „ordinaire de la musique de Monsieur (dem Bruder Ludwigs XIV.)“ genannt. Sein Livre d’airs (1697) ist dem Herzog von Chartres (dem Sohn Monsieurs) gewidmet, in dessen Diensten er zur Zeit der Veröffentlichung ebenfalls stand“ (MGG² online). – Einband unauffällig fachgerecht restauriert, Vorsatz mit zeitgenöss. Besitzvermerk „L’abbe de Gévaudan“, die ersten und letzten Bl. im Rand etwas braunfleckig, sonst sehr gutes sauberes Exemplar.

Unser Preis: EUR 8.000,-- 

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