Biel, Tage in Schruns
Biel, Tage in Schruns
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Biel, Hans. Tage in Schruns. (Mit einem Vorwort von Jean-Pierre Schobinger). München, Selbstverlag (1970). Kl.-Folio (33 x 22 cm.). [60] S. mit mont. Portrait, 18 handschr. Faksimiles und 17 farbige Illustrationen. Orig.-Pergamentband mit Deckel-Ornamentik (von Gotthilf Kunz, München) in Leinen-Kassetten mit goldgepr. Rückenschild. Eines von 65 Exemplaren; als Privatdurck zum 50. Geburtstag von Hans Biel. – „Um Klärung und Vertiefung dieser Erfahrung vom ganzen Menschen hat Hans Biel in Kenntnis ihres dauernden Wertes gerungen, wofür seine malerische Auslegung von zeitlosen Selbstbetrachtungen – Tage in Schruns – ein kraftvolles Zeugnis ist. In einsiedlerischer Besinnung 1962 während eines, durch eine schwere Herzerkrankung bedingten Kuraufenthaltes in Schruns entstanden, strahlen diese feinsinnigen Miniaturen schöpferische Intensität aus: Persönliche Aufzeichnungen weisen fast jedem Tag, vom 14. bis 30. März, ein Bild einem Aphorismus zu, deren Sammlung seit geraumer Zeit beständiger Begleiter geworden war. Im Umgang mit ihr muß sich Hans Biel etwas bewährt haben, das zu dieser bildnerischen Gestaltung zwang. Es wird faßbar in der getroffenen Auswahl, die eine einheitliche Thematik offenbart: Ein Verständnis des Menschen Auftrags, gewonnen am Maßstab seines Wesens“ (J.-P. Schobinger). – Mit einem zeittypischen Handeinband des Münchner Buchbinders, Buchkünstlers und Grafikers G. Kurz (1963-2010) der 1967 bis 1982 Präsident der internationalen Vereinigung „Meister der Einbandkunst“ war. Kurz hat seine Sammlung von 521 Handeinbänden mit allen denkbaren Bezugsarten von Leder bis Plexiglas der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart vermacht. Den Rest seines großen Nachlasses vermachte seine 2020 verstorbene Witwe Maria Kurz geb. Geissler der Gemeinde Dettingen unter Teck. – Tadellos.
Unser Preis: EUR 180,-- |
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