Wieland, Agathon
Wieland, Agathon
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(Wieland, Christoph Martin). Agathon. (Motto) Quid Virtus et quid Sapientia possit. Erster bis vierter Theil. 4 Bände. Leipzig, Weidmanns Erben und Reich 1773 Kl.-8° (16,5 x 11 cm.). XVI, 358 S.; 316 S.; 304 S.; 286 S., [20] Bl. (Subskribenten-Verzeichnis) mit 1 gestoch. Titelvignetten von Christian Gottlieb Geyser und Jacob Wilhelm Mechau und 3 wdh. Titelvignetten in Holzschnitt. Halblederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern und floraler Rückenvergoldung. Slg. Borst 165 (Anm.). Deusch 28b, Goedeke IV/1, 552, 53. Günther/Zeilinger 574. Rümann 1248 (nennt nur die Vignette, die er irrtüml. Meil zuschreibt). VD18 1114467X. – Erste Ausgabe der umgearbeiteten Fassung der „Geschichte des Agathon“ (Frankfurt und Leipzig 1766-1767). – Die neue Ausgabe wurde inhaltlich um die „Geschichte der Danae“ und einen „Schluß des ganzen Werkes“ vermehrt. – „Wieland beseitigte ferner satirisch-polemische Stellen und Gegenwartsanspielungen, literarische Allusionen und Zitate, auch griff er unter dem Einfluss von F. Jacobi ändernd in den Dialog zwischen Hippias und Agathon ein. Neu hinzu kamen ferner der Vorbericht „Über das Historische im Agathon“ und die dazu gehörigen historischen Anmerkungen“ (Fritz Martini in Wieland Werke, München 1964, S. 891). – Im Subskribentenverzeichnis S. Gessner, „Doctor Göthe, in Frankfurt“, J. G. Herder, A. v. Kalb, „Madame Karschin, in Berlin“, „Professor Lichtenberg, in Göttingen“, F. Nicolai u. a. – Stellenweise etwas braunfleckig, schönes dekorativ gebundenes Exemplar.
Unser Preis: EUR 450,-- |


