Becker, Jakob der Lügner
Becker, Jakob der Lügner
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Becker, Jurek (eig. Georg B.). Jakob der Lügner. 7. Auflage. Rostock, Hinstorff 1984. 8°. 233, (1) S. Orig.-Leinenband mit Schutzumschlag (von Lothar Reher). Von Jurek Becker signiert und datiert „13. 11. 92“. – Der 1969 veröffentlichte Roman „gilt als eines der erfolgreichsten Bücher der DDR-Literatur. Der darauf basierende Film war die einzige Filmproduktion der DDR, die für einen Oscar nominiert wurde. … Jakob der Lügner war ursprünglich als Kinofilm angelegt. 1963 wurde Beckers Exposé von der DEFA angenommen. Er arbeitete dann zwei Jahre an dem Drehbuch, das im Februar 1966 in den Produktionsplan der DEFA aufgenommen wurde. Die Produktion wurde jedoch noch vor Beginn der Dreharbeiten im Sommer 1966 abgebrochen, nachdem der beteiligte Regisseur Frank Beyer für seinen Film „Spur der Steine“ von der staatlichen Zensur aus der DEFA verbannt wurde und jahrelang nicht mehr an Filmproduktionen arbeiten durfte. In den folgenden Jahren arbeitete Becker den Stoff zum Roman um, der schließlich 1969 in der DDR beim Aufbau Verlag und 1970 in der Bundesrepublik beim Luchterhand-Verlag (als Eröffnungsband der Reihe Sammlung Luchterhand) erschien“ (Wikipedia). – J. Becker (1937-1997) wurde zusammen mit seinen Eltern nach dem deutschen Überfall auf Polen 1939 ins Ghetto von Lódz deportiert. 1944 kam er mit seiner Mutter, Anette Bekker, zunächst in das KZ Ravensbrück und später nach Sachsenhausen bzw. ins KZ-Außenlager Königs Wusterhausen. Dort wurde er am 26. April 1945 durch die Rote Armee befreit. – Schutzumschlag mit geringf. Randläsuren, sonst gut erhalten.
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