Strachwitz, Neue Gedichte
Strachwitz, Neue Gedichte
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Strachwitz, Moritz (Karl Wilhelm Anton) v. Neue Gedichte. Breslau, Eduard Trewendt 1848. 8°. VIII, 240 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Romantikervergoldung und Deckel-Filetten. ADB XXXVI, 482. Slg. Borst 2323. W.-G.² 2. – Erste Ausgabe. – M. v. Strachwitz (1822-1847) „ist ausschließlich Lyriker in den beiden Sammlungen seiner poetischen Erzeugnisse: „Lieder eines Erwachenden“ (1842) und „Neue Gedichte“ (1848); auch die epischen Motive in den Romanzen unterliegen der lyrischen Grundstimmung, obwohl er sich höchst wahrscheinlich, nach den Ansätzen in den erzählenden Poesien, gerade zu einem hervorragenden Balladendichter entwickelt haben würde. Verwunderlich bleibt in all seinen Versgebilden die vorbildliche Pflege der Form, welch letztere sich in einzelnen Nummern bis zu classischer Vollendung erhebt. Stets wirkt ein frischer, meist ein großer Zug, ein Zug von Begeisterung in den Worten des Dichters. Allenthalben keck und unabhängig, wirst er allen griesgrämlichen Leuten, allen Krämer-, Bedientenseelen, allem Philister- und Spießbürgerthum den Fehdehandschuh hin“ (Ludwig Fränkel in ADB). – Kanten etwas berieben, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar.
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