Möhler, Symbolism: or, exposition of the doctrinal differences …
Möhler, Symbolism: or, exposition of the doctrinal differences ...
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Möhler, Johann Adam. Symbolism: or, exposition of the doctrinal differences between catholics and Protestants, as evidenced by their symbolical writings. Translated from the German, with a memoir of the author … by James Burton Robertson. 2 Bände. London, Charles Dolman 1843. Gr.-8° (22,5 x 14 cm.). CXXXIV, 361, X S., [2] Bl.; Titel, 358 S., [2] Bl. Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückenschildern, reicher floraler Rückenvergoldung und Deckel-Filetten. ADB XXII, 59 ff. – Sehr seltene erste englische Übersetzung von Möhlers „Symbolik oder Darstellung der dogmatischen Gegensätze der Katholiken und Protestanten nach ihren öffentlichen Bekenntnisschriften“ (Mainz 1832). – Der berühmte Tübinger Theologe J. A. Möhler (1796-1838) war seit 1826 Professor in Tübingen und später in München. – „Jener ältere confessionelle Kampf führte ihn auf den nicht minder heftigen und in der Sache noch weit umfassenderen Kampf der neueren Zeit, der ihm zunächst in seinen Vorlesungen über die Unterscheidungslehren der Katholiken und Protestanten näher trat. Das führte ihn zu seiner dritten und bei weitem wichtigeren Schrift „Symbolik oder Darstellung der dogmatischen Gegensätze der Katholiken und Protestanten nach ihren öffentlichen Bekenntnißschriften“, Mainz 1832, die alsbald Aufsehen erregte, in den Jahren 1832–1838 fünf Auflagen erlebte und mehrere Entgegnungen hervorrief, besonders die Schrift von Professor F. C. Baur: „Der Gegensatz des Katholicismus und Protestantismus nach den Principien und Hauptdogmen der beiden Lehrbegriffe“, Tübingen 1834, welcher letzteren M. seine Schrift „Neue Untersuchungen der Lehrgegensätze zwischen den Katholiken und Protestanten“, Mainz 1834–1835, entgegensetzte. In diesen drei Schriften findet man von dem großen Kampf der letzten drei Jahrhunderte die ausführlichste, beiderseits mit den betreffenden Belegstellen begleitete Darstellung, wovon wir nur bemerken wollen, daß Baur von seinem Gegner nachgewiesen ist, daß er mehrere entscheidende Stellen aus den symbolischen Büchern seiner eignen Partei unbeachtet gelassen hat. Dieses findet zum Theil wol seine Erklärung darin, daß Baur bekanntlich nicht blos den Gegensatz zwischen dem Katholicismus und Protestantismus, sondern auch den Gegensatz zwischen dem alten und neuen Protestantismus aufs schärfste darzustellen bemüht gewesen ist, so daß er z. B. selbst von dem neuen Testament nur drei oder höchstens vier kleinere Theile als ächt beibehalten hat“ (A. Lutterbeck in ADB). – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar.
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