Heberle, Echo
Heberle, Echo
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Heberle, Irene. Echo. Kleine Lieder. Berlin-Zehlendorf, Fritz Heyder (1921). Kl.-8° (16 x 11 cm.). 30 S., [1] Bl. Illustr. Orig.-Halbleinenband (von Alfred Kubin). Erste Ausgabe; mit eigenhändiger Widmung von I. Heberle. – Irene Heberle (1878-1949) war die Schwester der Exlibriskünstlerin Mathilde Ade (1877-1953) und Ehefrau des Passauer Juristen Max Heberle (1864-1927). Ihre Tochter Brunhilde Heberle (1896-1918) war mit dem Schriftsteller Klabund (Alfred Henschke, 1890-1928) verheiratet. – „Sehr früh und ermuntert durch ihren zukünftigen Schwiegersohn Klabund fängt Irenen Heberle an, selbst Gedichte zu schreiben. Aus Briefen von Fredi an Irene Heberle und ihren Mann lassen sich Veröffentlichungen derselben verfolgen. So schreibt Klabund aus Zürich im Oktober 1916, dass er Gedichte von ihr an die Zeitschrift „Die Jugend“ weitergegeben hat, und diese sie im November zur Veröffentlichung angenommen hat. „…ich gestatte mir die Mitteilung, dass die „Jugend“ von Ihren Gedichten auf meine Empfehlung eines der hübschesten akzeptiert hat. Das Honorar wird Ihnen in den nächsten Tagen zugehen. Ich werde mich freuen, wenn Sie mit der „Jugend“ in dauernder Verbindung bleiben. Nur würde ich Ihnen empfehlen, nicht zu oft Verse zu senden. Vielleicht probieren Sie’s auch mal mit „kleiner Prosa.“ Anlässlich der Hochzeit ihrer Tochter Brunhilde erscheint im Verlag J.F. Matthes, Passau 1918 von Irene Heberle der Gedichtband „Mein Kind“ in einer Kleinauflage von 250 Stück. („meiner Tochter eine Hochzeitsgabe“) … Und 1921 erscheint im Verlag Fritz Heyder in Berlin-Zehlendorf der Gedichtband „Echo – Kleine Lieder“ von Irene Heberle zum Andenken ihrer verstorbenen Tochter, die Umschlagzeichnung steuert Alfred Kubin bei. Und weil mich diese Gedichte sehr berührt haben, füge ich sie hier ein. Zwischen dem Ehepaar Heberle und Alfred Kubin bestand eine sehr enge Freundschaft. „Kubin schickte immer wieder seine Publikationen als Ausdruck ihrer künstlerisch-literarischen Verbundenheit an das Ehepaar“, so Wilfried Hartleb“ (Hartmut Deckert, Ich würde sterben, hätte ich nicht das Wort, klabund(dot)eu). – Sehr gutes Exemplar.
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