Ubac – Skira et Tériade, Minotaure. No. 11
Ubac - Skira et Tériade, Minotaure. No. 11
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Ubac – Skira, Albert et E. Tériade (Ed.). Minotaure. Revue artistique et littéraire. No. 11. Paris, Albert Skira 1938. 4°. [2] Bl., 66, (1) S. mit zahlr. Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag (von Max Ernst). Wichtiges Heft der bedeutenden Zeitschrift. – Mit 9 Fotografien von Raoul Ubac, davon 4 zu dem Artikel „Miroirs“ von Pierre Mabille und 5 zu dem Artikel „Eritis sicut dii…“ von Maurice Heine. Außerdem enthält das Heft eine Aufnahme von Brassai (nach Jacques Berthier) zu dem Beitrag „L’homme qui perd son ombre“ von Paul Recht und Reproduktioen von Arbeiten von André Masson, Georges Seurat, Hans Arp, Max Ernst, Yves Tanguy, Wolfgang Paalen, Botticelli, Piero di Cosimo und Bartolomeo Veneto. – Der in Köln geborene Fotograf R. Ubac (d. i. Rudolf Gustav Maria Ernst Ubach, 1910-1985) lebte und arbeitete seit 1929 mit Unterbrechungen in Paris. – „Wenn Man Ray versucht hatte, die Form durch ein vor das Objektiv geschobenes Prisma aufzulösen, so ist Ubac seinerseits der Ansicht, man müsse die Materie selbst zum sprechen bringen. Er entwickelt die Vorstellung, hinter dem schmalen Schleier, der die Dinge umhüllt, existiere eine andere Wirklichkeit im latenten Zustand. Fünfzig Jahre später wird Dieter Appelt das Prinzip für seine Serie überlagerter Gesichter wieder aufnehmen. Ubac schafft durch das Mittel des kontrollierten Zufalls und durch die Auflösung der Materie eine neue Bilderwelt“ (C. Bouqueret in Koetzle). – „Le Minotaure, die letzte bedeutende Zeitschrift des Surrealismus, zeigt die Bewegung in ihrer neuen Phase: der Surrealismus ist zu einer Bewegung geworden, dessen künstlerische Lehren allgemeine Anerkennung gefunden haben und die ungeheure Anziehung auf die dichterischen und künstlerischen Kräfte ausüben. Minotaure wird die luxuriöseste vielseitigste Zeitschrift und die mit der breitesten Wirkung“ (H. Bolliger). – Rücken restauriert, sonst gut erhalten.
Unser Preis: EUR 200,-- |
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