NEUER E-KATALOG: Neueingänge Juli 2026 – Wir stellen aus: Rare Book Week Berlin. Internationale Messe für Bücher & Graphik 18.-20. September 2026, Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin, https://rarebookweek.berlin – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Suttner, Die Waffen nieder!

Suttner, Die Waffen nieder!

Suttner, Bertha v. Die Waffen nieder! Eine Lebensgeschichte. 11. Tausend. 2 Bände. Dresden, E. Pierson 1894. 8°. [3] Bl., 309, (3) S.; [3] Bl., 324 S. Weinrote Orig.-Leinenbände mit reicher Gold- und Schwarzprägung.

Frühe Ausgabe des zuerst 1889 erschienen berühmten Roman der österreichischen Friedensaktivistin und Nobelpreisträgerin Bertha von Suttner. Das Werk gilt als das wichtigste Buch der europäischen Friedensbewegung und der Buchtitel wurde zum universellen Schlachtruf der internationalen Friedensbewegung vor dem Ersten Weltkrieg. Der erfolgreiche Roman, die fiktive Autobiografie der Wiener Aristokratin Martha Althaus, inspirierte Alfred Nobel maßgeblich zur Stiftung des Friedensnobelpreises, den Bertha von Suttner 1905 als erste Frau erhielt. – Am 3. September 1891 forderte Bertha von Suttner in einem Artikel der Neuen Freien Presse die Gründung einer „Österreichischen Gesellschaft der Friedensfreunde“ mit den Worten: „Darum ist es nothwendig, daß überall dort, wo Friedensanhänger existieren, dieselben auch öffentlich als solche sich bekennen und nach Maßstab ihrer Kräfte an dem Werke mitwirken.“ – Bertha von Suttner (1843-1914), „geborene Gräfin Kinsky, stammte aus einer böhmischen Adelsfamilie, die aber nach dem Tod des Vaters verarmt war, so dass die 30jährige Bertha im Hause Suttner ihren Lebensunterhalt als Gouvernante verdienen musste. Dort verliebte sie sich in den um sieben Jahre jüngeren Sohn des Hauses, wurde entlassen und als Privatsekretärin an Alfred Nobel nach Paris vermittelt. … 1889 veröffentlichte Bertha von Suttner ihren Antikriegsroman Die Waffen nieder, der über Nacht ein Welterfolg wurde, bis 1905 37 Auflagen erreichte und in 16 Sprachen übersetzt wurde. … Bertha von Suttner musste aber auch Spott und Ächtung ertragen. Ihre Tätigkeit wurde als »unweiblich« kritisiert. Sie aber war von ihrer Friedensmission bis an ihr Lebensende erfüllt. Ihre größte Niederlage erlebte sie nicht mehr – sie starb 1914, wenige Wochen vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs, vor dem sie so oft gewarnt hatte“ (S. Duda in fembio(dot)org). – Sehr gutes Exemplar.

Unser Preis: EUR 80,-- 

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