Salat, Darstellung der Moralphilosophie
Salat, Darstellung der Moralphilosophie
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Salat, J(akob). Darstellung der Moralphilosophie. Mit besonderer Hinsicht auf den Gang der höheren Bildung. 2., ganz von Neuem ausgearbeitete Auflage. 2 Teile in 1 Band. Landshut, Joseph Thomann 1813. 8°. XIV, 378 S.; XVX, 397, (1) S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung. Ziegenfuß II, 403. Vgl. Goedeke V, 9, 21, 3 (erste Ausgabe von 1809). Adickes 2584-88. – Jakob Salat (1766-1851), Schüler von Sailer und Christoph Schmid, war Pfarrer und seit 1802 Professor der Moral- und Pastoraltheologie in München als Nachfolger Mutschelles. 1808 Prof. in Lanshut, auch mit allgemein philosophischen Vorlesungen betraut. Von 1827 an Privatgelehrter in Landshut. – „Salat geht als Philosoph aus von der Glaubens- und Erkenntnislehre Jacobis und erstrebt Weiterbildung seiner Gedanken. Allem Glauben und allem Wissen geht das objektive Göttliche voran, das die Vernunft aufzufassen, wahrzunehmen vermag. Um aber diese Fähigkeit einer Wahrnehmung des Göttlichen zu besitzen, kann sie nur gradweise, nicht wesentlich von ihm verschieden sein. Grundlage aller Erkenntnis ist die Anerkennung dieses Göttlichen durch den Willen. Es gibt nur eine Art der wahren Erkenntnis, die übersinnliche. S. lehrt die Identität von Religion und Moral. Das Schöne ist Ausstrahlung des einen Göttlichen, sofern es auf die Phantasie in Verbindung mit dem Gefühl wirkt. So leitet S. das Wahre, Gute und Schöne aus seiner Idee des Göttlichen oder des Absoluten her. – Neben Jacobi war Kant von Einfluß auf S.; Hegel und Schelling haben an ihm einen heftigen Gegner“ (W. Ziegenfuss). – Vorsatz, Titel und S. III gestempelt, zeitgenöss. Besitzvermerk, vereinzelt etwas braunfleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.
Unser Preis: EUR 160,-- |


