Seuss, Dommermuth und Maier. Beat in Liverpool. Ffm. 1966
Seuss, Dommermuth und Maier. Beat in Liverpool. Ffm. 1966
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Seuss, Juergen, Dommermuth, Gerold und Hans Maier. Beat in Liverpool. Frankfurt am Main, Büchergilde Gutenberg (1966). 8°. 36 S., [2] Bl., 145 Duotone-Tafeln und 1 Single-Schallplatte A-Side: „The Clayton Squares“ at the Cavern Club mit den Titeln „Watch your Step“, „Hey, good-looking“ u. „Tell me how do you feel“; B-Side: „The Hideaways“ at the Sink Club mit den Stücken „Black night“ und „Mamma, keep your big mouth shut“. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag. Erste Ausgabe. – Mit einer Orig.-Photographie von J. Seuss Portrait: Adrian Maurice Henri (Silbergelatine, 28,5 x 22,5 cm., rückseitig mit Stempel des Fotografen), das Foto ist im Buch abgebildet. – Der britische Beat-Poet A. M. Henri (1932-2000) veröffentlichte seine ersten Gedichte 1967 zusammen mit Werken von Brian Patten und Roger McGough in dem außergewöhnlich erfolgreichen zehnten Band von Penguin Modern Poets 10 unter dem Titel The Mersey Sound und gehörte damit neben McGough und Patten zu den sogenannten „Liverpool Poets“. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit war er auch als Maler tätig, wobei seine Arbeiten die gleiche unmittelbare Pop-Art-Kultur wie seine literarischen Werke beinhalteten. – „Noch ein Buch über die Beatles? ’Beat in Liverpool ist weniger als das und zugleich mehr. Als die Beatles, eine Durchschnittsgruppe unter Hunderten, die in der Hafen- und Industriestadt an der Westküste Englands Musik machten, der Millionenstadt der Slums und der Arbeitslosen, der Docks und Werftanlagen, der verelendeten Einwanderer aus Irland, Wales und Westindien, der Banden und jugendlichen Gewaltverbrecher, von einem cleveren Manager ans Rampenlicht gezogen wurden, entdeckte die Welt Liverpool. Das Fernsehen filmte die Slums und verkündete: „Hier hat alles angefangen“ Touristen photographierten den Eingang des berühmten Cavern Clubs, in der düsteren Mathew Street, versteckt zwischen Lagerhallen und Fruchtspeichern. Aber entdeckten sie das wirkliche Liverpool? Drei junge Leute zogen aus, um zu erfahren, wie es wirklich ist: Wie leben die 380 Beatgruppen, die heute in Kellern, Vorstadtschenken und Jugendclubs jene Musik machen, die die Welt als ‚Merseybeat‘ kennt, welche Lebensziele, welche Werte und Ideale haben die Zehntausende junger Menschen in Liverpool, für die der Beat mehr ist als Freizeitunterhaltung, für die er eine Lebensform“ (Klappentext). – Sehr gutes Exemplar.
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