Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Racine, Jean. Oeuvres. Avec les variantes et les imitations des auteurs grecs et latins. Publiees par M. (Claude-Bernard) Petitot. 5 Bände. Paris, Herhan 1807. 8°. Mit gestoch. Portrait von C. E. Gaucher nach J(ean) B(aptiste) Santerre und 12 Kupfertafeln von C(harles) É(tienne) Gaucher, (Jean) Dambrun, N. Thomas u. a. nach (Jean Jacques François) Le Barbier. Marmorierte Kalbslederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückensch., reicher Rückenvergoldung, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Cohen-De Ricci 849. Fürstenberg 207. Querard VII, 422. Sander 1644. – Seltene Gesamtausgabe und zweite Ausgabe mit diesen Illustrationen. – Der Illustrator, Maler und Schriftsteller J.-J.-F. Le Barbier (1738-1826) war seit 1780 offizieller Hofmaler des französischen Königs. Sein berühmtestes Werk war eine Darstellung der Erklärung der Menschen- und Bürgerrechte aus dem Jahr 1789. Er entwarf auch die Wandteppiche der vier Kontingente (1790–1791). – Hinteres Gelenk von Band I oben etwas angeplatzt, Kapitale teils etwas bestoßen, stellenweise etwas braunfleckig, schönes prachtvoll gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, French literature, Gesamtausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Theater |
350,-- | ![]() |
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| Richer, Henri. Fables choisies et nouvelles, mises en vers, dédiées à son Altesse Serenissime Monseigneur le Comte de La Marche. Avec la vie d’Esope, tirée de Plutarque & d’autres auteurs. Paris, veuve Pissot & Bullot 1744. Kl.-8°. XX, 116 S., [2] Bl. mit gestoch. Frontispiz von J(ean)-B(aptiste) Oudry. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.
Vgl. Bodemann 129.1 (spätere Gesamtausgabe). – Seltene erste Ausgabe des zweiten Teils der Fabelsammlung mit 22 Fabeln. Der erste Teil erschien 1729. 1748 erschien eine Gesamtausgabe. – Die Fabeln „in freien Versen, z. T. nach traditionellen Motiven, stark orientiert am Vorbild La Fontaine“ (W. Metzner). – Gelenke und Kanten etwas berieben, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Fabeln, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
70,-- | ![]() |
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| Bradbury, Edward. All about Derbyshire. With 60 illustrations by W. H. J. Boot, J. S. Gresley, W. C. Keene, L. L. Jewitt, G. Bailley, J. A. Warwick, R. Keene, and others. London, Simpkin, Marshall and Co. 1884. 8°. XIV, 396 S. mit 16 Ansichten in Platinotypie und zahlr. Holzstichen. Dunkelroter Lederband mit goldgepr. Rückentitel, Rücken-, Deckel- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt.
Erste Ausgabe. – Eines der ersten Bücher mit Platindrucken. – „Der Platindruck, oder wie man auch häufiger sagte, die Platinotypie, war eine Variante der üblichen Silbersalz-Kopierverfahren, es wurden an Stelle der Silberschichten nun Mischungen aus Eisen- und Platinsalzen verwendet. Die Platinotypie wurde 1873 von William Willis in England erfunden. Das Verfahren wurde durch die Österreicher Pizzighelli und von Hübl ausgearbeitet und 1882 publiziert. Man konnte sich die Papiere selbst bereiten, sie waren aber auch im Handel vorpräpariert käuflich. Der Platin Kopierprozeß war ein bißchen umständlicher als der übliche Silbersalz-Kopierprozeß, aber doch spürbar teurer. Ausgeübt wurde der Platindruck, weil man ästhetisch ansehlichere Ergebnisse erzielen konnte, matte tiefe Schwärzen, Platinpapiere hatten oft ‘künstlerische’ Texturen wie rauhes Büttenpapier. “Das Verfahren liefert Bilder, die an Sättigung des Tones und Zartheit der Übergänge der Photogravure gleichkommen und an Haltbarkeit die Silberbilder jedenfalls weit übertreffen. … Durch das Steigen der Platinpreise nach der Jahrhundertwende und den vermehrten Einsatz von verbesserten photographischen Auskopier- und Vergrößerungspapieren, wurde die Platinotypie bis zum Ersten Weltkrieg völlig verdrängt“ (F. Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam S. 467 ff.). – „Burnett war es, der anläßlich der Jahrestagung der British Association 1859 die erste Platindrucke vorstellte. Allerdings mußten noch zwanzig Jahre vergehen, ehe der Platindruck kommerziell eingeführt wurde, denn obgleich William Willis in London 1873 ein Verfahren entwickelte (im Juni 1873 wurde darauf ein englisches Patent erteilt), hielt er seine Methode erst nach einer Reihe von Verbesserungen für ausgereift genug, um sie auf den Markt zu bringen. Die im Herbst 1879 gegründete Platinotype Company in London erteilte Amateur-und Berufsphotographen für fünf Shilling eine Lizenz und lieferte alle nötigen Materialien. Das Papier wurde in mehreren Empfindlichkeitsstufen verkauft. … Mit seiner außerordentlich fein differenzierten Halbtonskala lieferte der Platindruck, nach der Kalotypie, die schönsten Abzüge. Sein silbergrauer Ton war vor allem bei Photographen beliebt, die ein mehr als durchschnittliches ästhetisches Empfinden besaßen“ (H. Gernsheim, Geschichte der Photographie S. 415 f.). – Gelenke etwas berieben, Innengelenke angeplatzt, zeitgenöss. Besitzvermerk, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Ansichtenwerke, England, Geographie, Great Britain, Grossbritannien, Platinotype, Platinotypie |
320,-- | ![]() |
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| Bruhn – Juhl, Ernst (Wilhelm), (Hrsg.). Hamburg. Land und Leute der Niederelbe. Hamburg, Boysen & Maasch (1912). Imperial-Folio (45 x 32 cm.). [4] Bl. mit mont. fotogr. Titelvignette und 90 Tafeln in Heliographie nach Fotografien von Anton Joachim Christian Bruhn, Rudolf Dührkoop u.a. Orig.-Halbleinen-Flügelmappe mit goldgepr. Deckeltitel und Deckelbild.
Heidtmann 15706. Joppien, Kunstphotographie um 1900. Hamburg 1989, S. 78–82, 195. – Eines von 300 Exemplaren. – Mit hervorragenden Aufnahmen der bedeutenden Hamburger Fotografen Anton Joachim Christian Bruhn (78) und Rudolf Dührkoop (6) sowie Aufnahmen von Major Böhmer (Blick von den alten St. Pauli Landungsbrücken 1893), Minya Diez-Dührkoop (2) und Th. und O. Hofmeister. Mit einem Porträt des Hamburger Bürgermeisters Burchard, Trachtendarstellungen aus den Vier- und Marschenlanden, Ansichten der Straßen und Gebäude Hamburgs an der Elbe, den Fleeten und der Alster, von Poppenbüttel, Allermöhe, Volksdorf, Blankenese, Alsterdorf, Altengamme, Moorburg, Cuxhaven u. a. – A. J. C. Bruhn (1868-1928) arbeitete seit 1890 als selbstständiger Fotograf. – Der Hamburger Kaufmann, Kunstsammler und Amateur-Fotograf E. W. Juhl (1850-1915) gilt als einer der wichtigsten Wegbereiter des Piktorialismus in Europa. „Juhl entstammte einer Hamburger Kaufmannsfamilie, war wirtschaftlich unabhängig und setzte sich als Kurator, Ausstellungsorganisator, Redakteur der „Photographischen Rundschau“, Autor und Juror bei internationalen Ausstellungen, aber auch als Sammler für die künstlerische Emanzipation der Fotografie ein. Seine zwischen 1893 und 1911 zusammengetragene Sammlung umfasste rund 800 Werke und gehörte somit zu den umfangreichsten privaten Piktorialismus-Kollektionen seiner Zeit. In Berlin waren Teile der Sammlung erstmals 1910 in einer Ausstellung im Königlichen Kunstgewerbemuseum zu sehen. Nach dem Tod von Ernst Juhl wurde seine Sammlung vom Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg und von der Bibliothek des Berliner Kunstgewerbemuseums, der heutigen Kunstbibliothek, angekauft. Weitere Teile des Nachlasses wurden im Zweiten Weltkrieg zerstört. Die Sammlung Juhl, die nun konservatorisch und wissenschaftlich erschlossen wurde, bildet zusammen mit der Sammlung Matthies-Masuren den Kernbestand der Kunstfotografie um 1900 in der Kunstbibliothek der Staatlichen Museen zu Berlin“ (C. Pfeiffer, U. Rüter u. L. Sprengler, Piktorialismus Portal). – Deckel und Flügel der Mappe teils etwas aufgehellt, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Hamburg, Nummerierte Bücher, Pictorial Photography, Piktorialismus |
1.200,-- | ![]() |
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| Deventer, Hendrik van. Operationes chirurgicae novum lumen exhibentes obstetricantibus… Quo fideliter manifestatur ars obstetricandi, et quidquid ad eam requiritur instructum pluribus figuris æri incisis … (Lugduni Batavorum (Leiden), Andreas Dyckhuisen 1701). Gr.-8° (20,5 x 16 cm.). [9] Bl., 274 S., [2 statt 3] Bl. mit gestochenem Frontispiz und 35 (6 mehrfach gefalteten) Kupfertafeln mit insgesamt 38 Figuren. Pergamenteinband der Zeit mit kalligr. Rückentitel.
Blake 118. Garrison-Morton 6253. Hirsch-Hüb. II, 253. Waller 2423. Wellcome II, 460. – Erste lateinische Ausgabe, die zeitgleich mit der ersten niederländischen Ausgabe erschien. Ein zweiter Teil wurde erst 1724 veröffentlicht. – Der niederländische Geburtshelfer und Orthopäde Hendrik van Deventer (1651-1724) „ist unstreitig der hervorragendste und wissenschaftlich gebildeste Geburtshelfer seiner Zeit, denn seine Forschungen waren nicht bloß bahnbrechend, sondern bilden heute noch einer Richtung hin, die Basis, auf der die moderne Geburtshilfe ruht … Sein hervorragendstes geburtshilfliches Werk ist: Operationes chrirurgicæ“ (Hirsch-Hübotter). – Unteres Drittel des Titelblatts fehlt (liegt in Photokopie bei), außerdem fehlt das letzte Blatt, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, die Tafeln meist sauber, gutes Exemplar. Schlagwörter: Chirurgie, Geburtshilfe, Gynäkologie, Gynecology |
320,-- | ![]() |
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| Deventer, Henrik van. Observations importantes sur le manuel des accouchemens. Première (et) seconde partie. Traduites du Latin … par Jaques-Jean Bruhier d’Ablaincourt. 2 Teile in 1 Band. Paris, Guillaume Cavelier 1739 und 1733. 4° (25,5 x 19,5 cm.). XXXIX, (1), 431, (3) S. mit 40 Abb. auf 37 (1 gefalt.) Kupfertafeln von Mathey. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.
Vgl. Blake 118. Garrison-Morton 6253. Hirsch-Hüb. II, 172 f. Wellcome II, 460. – Französische Ausgabe des zuerst 1701 in Leiden erschienenen Pionierwerks zur fundierten Geburtskunde, verfasst von dem niederländischen Gynäkologen Hendrik van Deventer (1651-1724). – Der erste Teil in zweiter; der zweite Teil in erster französischer Ausgabe. – „Von Deventer ist unstreitig der hervorragendste und wissenschaftlich gebildetste Geburtshelfer seiner Zeit, denn seine Forschungen waren nicht blos bahnbrechend, sondern bilden heute noch nach einer Richtung hin – nämlich in Bezug auf das enge Becken – die Basis, auf der die moderne Geburtshilfe ruht … Sein hervorragendstes geburtshilfliches Werk ist: Operationes chrirurgicæ“ (Hirsch-Hüb.). – Vorderes Gelenk oben und unten etwas angeplatzt, Ecken bestoßen, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Titel, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Geburtshilfe, Gynäkologie, Gynecology |
350,-- | ![]() |
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| Roucher, (Jean-Antoine). Les Mois. Poème en douze chants. 2 Bände. Paris, Quillau et Conti 1779. 4° (29,5 x 22 cm.). [3] Bl., 363 S.; [2] Bl., 380 S., [1] Bl. mit gestoch. Frontispiz und 4 Kupfertafeln von C(harles) E(tienne) Gaucher, N(icolas) Ponce u. J(ean)-B(aptiste) Simonet nach Jean-Michel Moreau le jeune, C(lement) P(ierre) Marillier u. N(icolas) Cochin. Kalbslederbände der Zeit mit goldgepr. Rückensch., reicher floraler Rückenvergoldung und Deckelfiletten.
Cohen-Ricci 900. Sander 1739. – Erste Ausgabe und zugleich eines der frühen Werke, an das sich Moreau le Jeune mit Arbeiten im Quartformat wagte. – Die schönen Tafeln mit Allegorien zu den Jahreszeiten. – Band II, S. 288-307 mit Erstdruck von vier Briefen J. J. Rousseaus an den Politiker Chrétien-Guillaume de Lamoignon de Malesherbes (1721-1794). – „Moreau le Jeune, dessen Todesjahr mit dem Zusammenbruch des Kaiserreichs zusammenfällt, bildet das eigentliche Bindeglied zwischen Rokoko und Klassizismus: der entscheidende stilistische Bruch in seinem Schaffen wird durch seine Italienreise 1785/86 bezeichnet… Der Freund Jaques-Louis Davids und Bewunderer der „Schlichtheit und Einfalt“ J.-J. Rousseaus wandelt sich, ähnlich wie Marillier, zu einem Klassizisten reinsten Geblüts. Das Buch dieser Epoche verwandelt sein Gesicht: die verspielte Vignette ist verpönt, jeglicher Zierat im Text verschwunden, die großfigurige Kupfertafel triumphiert in großformatigen Prachtwerken, deren hervorragendste Verleger, die Druckerfamilie Didot und Renouard, auch typographisch dem Satzbild einen neuen, strengen, klassischem Ideal huldigenden Charakter verleihen“ (W. R. Deusch, Das Buch als Kunstwerk. Französische illustrierte Bücher des 18. Jahrhunderts aus der Bibliothek Hans Fürstenberg. S. 87). – Einbände etwas berieben und bestoßen, Vorderdeckel von Band I mit 3 kl. Fehlstellen, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Jahreszeiten |
240,-- | ![]() |
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| Blumenfeld, Erwin. Einbildungsroman. (Herausgegeben und mit einem Nachwort von Rudolf Trefzer). Frankfurt am Main, Eichborn Verlag 1998. 8°. 437, (3) S. mit zahlr. Abb. auf Tafeln. Orig.-Lederband mit goldgepr. Rückenschild und Orig.-Pappschuber. (Die andere Bibliothek, Band 162).
Eines von 999 Exemplaren der Vorzugsausgabe in Ganzleder. – „Erstmals sind hier alle von Blumenfeld selbst ausgewählten Abbildungen versammelt. Der Autor hatte bewußt darauf verzichtet, den Einbildungsroman als Vehikel zur Präsentation seines photographischen Schaffens zu benützen. Die Bilddokumente sollen in erster Linie Episoden aus seinem Leben und die Zeitumstände illustrieren“ (R. Trefzer). – „Collagen unter dem Eindruck des Dadaismus in Berlin. Aktstudien, Porträts. Vor allem Modeaufnahmen. Auf diesem Gebiet einer der einfallsreichsten Künstler der 1930er- bis 1960er- Jahre“ (H.-M. Koetzle, Fotografen A-Z, S. 42). – Tadellos. Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
80,-- | ![]() |
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| France, Anatole. Le Lys rouge. Trente-cinq vernis mous en couleurs hors-texte de Omer (Desir) Bouchery. Paris, Simon Kra (1925). Gr.-8° (22 x 17 cm.). [2] Bl., 295, (3) S. mit 35 Farbradierungen, davon 34 doppelt in Sepia beigebunden. Weinroter Halb-Maroquinlederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild, Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten und Kopfgoldschnitt (Orig.-Umschlag beigebunden).
Carteret IV, 168. Monod 4913. Vollmer I, 281. – Eines von 153 numerierten Exemplaren auf Vélin de Hollande mit zusätzlicher Folge der Radierungen (34) in Sepiadruck auf China (Gesamtauflage 1053). – Mit bemerkenswerten Radierungen des franz. Künstlers O. D. Bouchery (1882-1962) in zwei Zuständen. – Der Roman Le Lys rouge (dt. Die rote Lilie) erschien zuerst 1894. France erzählt die Geschichte der Liebschaften einer Französin mit zwei Männern. – „This novel is the story of an emotional Frenchwoman’s liaisons with two men. Madame Therese Martin-Bellème was married by her father to an elderly count, a government minister. After two years of this marriage of convenience she and her husband are strangers in the same house. The beautiful young countess is loved devotedly by Robert Le Menil, and she accepts his love, the first she has known, not because she loves him, but because she is carried away by his love for her. Three years later, she leaves the lover she likes for a lover she loves, Dechartre, a sculptor. She tells him truly that she has never loved another. Le Menil refuses to accept his dismissal by letter and comes to Florence where she is visiting. Dechartre hears of his presence and suspects their former intimacy, but she denies all. Later, in Paris, he hears her name coupled with that of Le Menil, and is tortured with jealousy. She is possessed by the one idea that she must not lose him, the man she loves with all her heart, and tells him again that he is her one lover. Le Menil had gone away to forget her in vain. He returns and follows her to the theatre with reproaches and entreaties which Dechartre overhears. She is obliged to tell her lover the truth. Dechartre refuses to understand that she is not a light woman, or believe her avowals that she has loved him alone, and in a pathetic last interview she realises that her happiness is at an end. – The pictures of Florence and Paris add charm and the minor characters are of interest as personal sketches of the author himself and his contemporaries.“ Choulette, the anarchist and mystic, an old vagabond full of various enthusiasms, is perhaps a portrait of Verlaine. Miss Bell, the English poet, has been identified with Miss Mary Robinson (later Madame Duclaux); De Chartre has been supposed to represent the passionate side of Anatole France’s nature, Paul Vence, the artistic and intellectual side; Schmoll is the Jewish scholar, Oppert“ (Helen Rex Keller, The red Lily, New York 1924, p. 716). – Modernes Exlibris, Lage 37 (S. 289-295) zwischen S. 136 und 137 eingebunden, schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Erotica, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben |
200,-- | ![]() |
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| Treuer, Gottlieb Samuel. Untersuchung des Ursprungs und der Bedeutung des Märtens-Mannes. Wobey aus den Urkunden der mittlern Zeiten die mancherley Arten der Ministerialivm und Dienst-Leute der Heiligen gezeiget werden. Helmstädt, Christian Friedrich Weygand 1733. Gr.-8°. 94 S. Ohne Einband (ausgebunden).
ADB XXXVIII, 582 f. VD18 14748185. – Einzige Ausgabe, selten. – „Der Brauch der Reise des Martensmannes wird erstmals 1520 erwähnt. Es wurde alljährlich im November zum Martinstag von Lübeck aus den Mecklenburger Fürsten ein Fass Rotwein (Rotspon) nach Schwerin gesandt. Die Pflicht dazu geht zurück auf die Lübecker Fehde und die Bedingungen zu deren Friedensschluss. Demnach mussten die Städte Lübeck und Lüneburg an den Herzog von Mecklenburg einen jährlichen Betrag von 500 Gulden entrichten. In diesem Zusammenhang findet der Martensmann erstmalig Erwähnung. Der Brauch verbindet Elemente des am Martinstag traditionell gezahlten Zehnts mit dem Heischebrauch der Kinder entlang der Wegstrecke, besonders in Rehna. Der Weg führt den Lübecker Boten über Schönberg am 9. November nach Rehna, wo der Martensmann die Nacht in einer Herberge verbringt. Diese Herberge ist über eine lange Zeit das Deutsche Haus gewesen. 1758 erhoben die Rehnschen Jungs ihre Forderung nach Nüssen und Geld so energisch, dass sie dem Martensmann die Fenster mit Erdklößen und Steinen teilweise einwarfen. Am nächsten Morgen fährt der Martensmann weiter nach Schwerin, wo er am Abend des 10. November eintrifft und dem Herzog am 11. November gegen Mittag das Fass Wein überreicht. Der Brauch erlosch 1817. 1991 wurde er im Rahmen der Wiedervereinigung auf Initiative des damaligen Ministerpräsidenten von Schleswig-Holstein, Björn Engholm, neu aufgenommen. Die Ankunft des Lübecker Boten wird in Rehna als Volksfest begangen. Seit dem Jahr 2020 ist der Brauch immaterielles Kulturerbe der UNESCO“ (Wikipedia). – Der Historiker und Jurist G. S. Treuer (1683-1743) war seit 1712 Professor in Helmstedt und später in Göttingen. „Seine wissenschaftliche Thätigkeit ist sehr vielseitig, die Zahl seiner Schriften, die sich in den Göttinger Zeitungen von gelehrten Sachen, 1743, S. 180—84 und an den unten angegebenen Stellen verzeichnet finden, sehr bedeutend“ (P. Zimmermann in ADB). – Ohne das gestoch. Frontispiz (wie bei beiden digtalisierten Exemplaren in der Bayerischen Staatsbibliothek), durchgehend etwas gebräunt, aus einem Sammelband mit Dissertationen entnommen. Schlagwörter: Brauchtum, Lübeck, Rehna, Reise des Martensmann, Schleswig-Holstein, Volkskunde |
120,-- | ![]() |
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| Mergenthaler – Vierzig Jahre Mergenthaler Setzmaschinen-Fabrik GmbH. Berlin, Selbstverlag (1936). 4°. VIII, 107 S. mit farb. Portrait und zahlr. Abb. OLn. mit goldgepr. Deckelvignette.
Einband etwas angestaubt und fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Druckmaschine / Geschichte, Firmenfestschriften, Typografie, Typographie |
90,-- | ![]() |
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| Wada, Emi. My Life in the Making. Hong Kong, Communion w limited (2005). Folio (35 x 27 cm.). 272 S. mit zahlr. teils doppelblattgr. Farbtafeln. Orig.-Pappband mit mehrlagigem groben Leinen-Schutzumschlag.
First edition. – „Responsible for the lavish costume designs for acclaimed films such as Akira Kurasawa’s ‘Ran’ and Peter Greenaway’s ‘Propero’s Books, Japanese costume and production designer Emi Wada is a celebrated figure with an impressive list of film, opera and theatre credits to her name. Here, an impressive collection of rich colour images are presented which record Wada’s works and creative processes over the last decade, fittingly presented in a highly original cloth sewn package“ (Communion). – Die berühmte japanische Kostümbildnerin Emi Wada (eig. Noguchi Emiko, 1937-2021) „begann ihre Laufbahn in der Filmwirtschaft als Kostümbildnerin 1973 bei dem Musicalabenteuerfilm Marco und wirkte bis heute bei der Kostümausstattung von rund dreißig Filmen mit. Nach zwölfjähriger Schaffenspause entwarf sie 1985 die Kostüme für den Film Ran von Akira Kurosawa mit Tatsuya Nakadai, Akira Terao und Jinpachi Nezu in den Hauptrollen und gewann dafür bei der Oscarverleihung 1986 den Oscar für das beste Kostümdesign. Außerdem war sie hierfür für den British Academy Film Award für die besten Kostüme nominiert“ (Wikipedia). – Bindung teils etwas gelockert, 2 Bl. oben etwas eingerissen (ca. 4 cm), gutes Exemplar. Schlagwörter: Film, Filmgeschichte, Kostüm, Kostümkunde, Mode, Textile design, Textiles, Textilien, Textilkunst |
250,-- | ![]() |
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| Schönberg, Arnold. Von Heute auf Morgen. Oper in einem Akt von Max Blonda (d. i. Gertrud Schönberg). Partitur. Berlin, Selbstverlag des Komponisten o. J. (1930). Folio (44 x 33,5 cm.). 164 S. Typogr. Orig.-Kartonumschlag in Leinen-Buchkassette.
Hilmar, Arnold Schönberg Gedenkausstellung 1974, Nr. 406 (Autographie Rudolf Stephan, Berlin). – Sehr seltene Partitur der ersten Oper in Zwölftontechnik. Die Uraufführung fand am 1. Februar 1930 im Opernhaus Frankfurt am Main statt. – „Von Ende Oktober 1928 bis zum Neujahrstag 1929 arbeitete Schönberg an der nach der Zwölftonmethode geschriebenen Oper Von heute auf morgen, die 1929 erschien. Die Charakteristik des Werkes, zu dem Gertrud Schönberg unter dem Pseudonym Max Blonda das Textbuch schrieb, hat Schönberg selbst gegeben: Das Stück ist einaktig, dauert beiläufig 45 – 55 Minuten, alles spielt in einer einzigen Szene; Zimmer, keine Beleuchtungs oder sonstige Materialschwierigkeiten, keine Kostüme, moderne Kleidung. Es ist eine heitere bis lustige, manchmal sogar (ich hoffe wenigstens) komische Oper; nicht grotesk, nicht anstößig, nicht politisch, nicht religiös. Die Musik ist so schlecht wie immer bei mir: nämlich meinem geistigen und künstlerischen Zustand angemessen. Aber sie ist auch dem Stoff angepaßt und zeigt deshalb fortlaufend geschlossene Formen, die durch deutliche (natürlich aber „non-tonale“) Rezitative, die nicht melodisch tun, unterbrochen und verbunden sind. Aber es sind nur vier Personen (Briefe, a. a. O., Nr. 107). An anderer Stelle befaßt er sich mit der Frage des Textes zu diesem Werk: Vielleicht darf man es doch wagen anständig zu bleiben. Vielleicht muß man nicht gemein werden, bloß weil die anderen es tun. Vielleicht tun sie auch bloß so! Solche Gedankengänge will das Textbuch der Oper „Von heute auf morgen“ anregen. Trotz der absichtlich leichten und unscheinbaren Form, in die all das eingekleidet ist … Und in Und in der Inhaltsangabe zum Werk sagt er: Mann und Frau setzen sich zum Frühstück und wissen, daß auch die Frage, was verblaßt ist und was als glänzend, was als heute noch strahlend fertig empfunden wird, im Leben wie in der Kunst und in den Anschauungen, doch nur Modesache ist. Von heute auf morgen? (Zit. nach dem Original in der Staatsbibliothek, Berlin)“ (E. Hilmar). – Umschlag etwas berieben und leicht fleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Oper |
2.400,-- | ![]() |
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| Breton, André. L’ amour fou. Paris, Gallimard (1937). 8°. 176 S., [1] Bl. mit 20 Tafeln. Orig.-Broschurumschlag. (Collection Métaphorses).
Bouqueret 197. – Erste Ausgabe, zweiter Druck des Prosawerks mit Photographien von Brassai, Man Ray, Cartier-Bresson, Dora Maar und Rogi-André sowie mit Abbildungen von Kunstwerken (Max Ernst, Alberto Giacometti, Pablo Picasso und Paul Cézanne). – „Après avoir confié en 1924 à son assistant Jacques-André Boiffard le soin d’illustrer Nadja, Man Ray se charge lui-même du choix des images pour L’Amour fou. Certaines, déjà parues dans Le Minotaure en juin 1935 pour illustrer des extraits du texte de Breton, seront de lui, d’autres de Brassaï, de Dora Maar, de Rogi André… „Photographier, c’est rendre lisible le réel écrit auquel des accords secrets nous lient, c’est rendre visible ce lien, écrit Breton dans le prologue. La photographie ne représente pas, elle présente, non pas le réel mais la réalité de notre rapport au réel tel que nous le lisons: cette „forêt d’indices“, lieu de la „beauté convulsive“.“ (C. Bouqueret). – Papierbedingt etwas gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Dada, Dadaismus, Surrealism, Surrealismus |
150,-- | ![]() |
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| Breton, André. L’ amour fou. Paris, Gallimard (1937). 8°. 176 S., [1] Bl. mit 20 Tafeln. Orig.-Broschurumschlag. (Collection Métaphorses).
Bouqueret 197. – Erste Ausgabe, erster Druck des Prosawerks mit Photographien von Brassai, Man Ray, Cartier-Bresson, Dora Maar und Rogi-André sowie mit Abbildungen von Kunstwerken (Max Ernst, Alberto Giacometti, Pablo Picasso und Paul Cézanne). – „Après avoir confié en 1924 à son assistant Jacques-André Boiffard le soin d’illustrer Nadja, Man Ray se charge lui-même du choix des images pour L’Amour fou. Certaines, déjà parues dans Le Minotaure en juin 1935 pour illustrer des extraits du texte de Breton, seront de lui, d’autres de Brassaï, de Dora Maar, de Rogi André… „Photographier, c’est rendre lisible le réel écrit auquel des accords secrets nous lient, c’est rendre visible ce lien, écrit Breton dans le prologue. La photographie ne représente pas, elle présente, non pas le réel mais la réalité de notre rapport au réel tel que nous le lisons: cette „forêt d’indices“, lieu de la „beauté convulsive“.“ (C. Bouqueret). – Umschlag geringfügig angestaubt, Rücken mit Knickspur in der Mitte, gutes oben unbeschnittenes Exemplar mit dem meist fehlenden Erata-Blatt. Schlagwörter: Dada, Dadaismus, Surrealism, Surrealismus |
220,-- | ![]() |
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| Sachs, Hans (Hrsg.). Das Plakat. Mitteilungen (später: Zeitschrift) des Vereins der Plakatfreunde e. V. für Kunst in der Reklame. Jahrgang I-XII. Berlin, Verein der Plakatfreunde 1910-1921. 4°. Mit Hunderten, teils ganzseitigen und meist farbigen Abbildungen sowie montierten Kunstbeilagen, Papier- und Buntpapierproben. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschläge in Orig.-Halbleinen-Chemise und farbig illustr. Orig.-Halbleinenbände (Entwurf: Lucian Bernhard).
Sehr seltene vollständige Folge der künstlerisch bedeutenden und gesuchten Zeitschrift. Mit ihrer exzellenten Ausstattung und den zahllosen farbigen und montierten Beispielen herausragender Werbegraphik die bis heute unerreichte Publikation zum Thema Plakatkunst. Eine der wohl aufwendigsten und hervorragendsten Zeitschriften des 20. Jahrhunderts, von besonderer Seltenheit sind die nur in kleinen Auflagen erschienenen ersten Jahrgänge. – „Die ersten Nummern erschienen im März und April 1906, als rein internes Mitteilungsblatt und nach einer handschriftlichen Vorlage vervielfältigt in nur 200 Exemplaren, bei einer Mitgliederzahl von nur 80. In dieser Form war das Blatt nicht im Handel erhältlich. Trotzdem zeigt sich schon daran die Zielrichtung: für den Verein zu Werben und neue Mitglieder zu gewinnen. In wie starkem Maße dies gelang, hätte sich keiner der Beteiligten träumen lassen. 1919 etwa hatte der Verein knapp 5000 Mitglieder und alleine im letzten Jahr seines Bestehens gewann er 2200 dazu, so daß die Mitgliederzahl auf deutlich über 7000 stieg … Es gab farbige und montierte Beilagen als Beispiele herausragender Werbegrafik, wie sie sich sonst in keiner Konkurrenzzeitschrift fanden. Verkleinerte Ausführungen von Plakaten, teils auf starken Karton gedruckt, wurden ebenso beigelegt wie Werbemarken, Postkarten u. ä. Alleine ein kurzes Durchblättern konnte den Leser oder Sammler vom Wert jedes einzelnen Heftes überzeugen. Wer einzelne Exemplare oder gar ganze Jahrgänge von Das Plakat besaß, der gab sie nicht wieder her“ (J. Müller-Daehn). – Mit Beiträgen der bekanntesten Plakatkünstler und Gebrauchsgraphiker der Zeit, darunter meist originalgraphische Arbeiten von L. Hohlwein, K. Arnold, E. Preetorius, W. Schnackenberg, H. Kley, A. P. Weber, W. Kampmann, R. Koch (Schrift), E. Schneidler, K. Sigrist, W. Bradley, P. Scheurich, Th. Th. Heine, M. Schwarzer, H. Steiner-Prag, W. Trier, L. Kainer, A. Uzarski, E. Orlik, K. Szafranski, S. Krotowski und K. Kunst. Die Textbeiträge über Kunst und Kultur der Reklame stammen von K. Tucholsky, Max Osborn, R. Braungart, E. Doepler, G. E. Pazaurek, W. von Zur Westen u. a. – Umschläge. – Umschläge teils braunfleckig und etwas angestaubt, im Jahrgang I fehlen 2 Bl. in Heft 2 und in Jahrgang II fehlen in Heft 1 mehrere Bl. und Beilagen (liegen in Kopie bei), sonst sehr gut erhaltenene Folge mit allen Sonderheften.eils braunfleckig und etwas angestaubt, im Jahrgang I fehlen 2 Bl. in Heft 2 und in Jahrgang II fehlen in Heft 1 mehrere Bl. und Beilagen (liegen in Kopie bei), sonst sehr gut erhaltenene Folge mit allen Sonderheften. Schlagwörter: Jugendstil, Plakatkunst, Plakatliteratur, Reklame, Werbung, Zeitschrift, Zeitschriften |
27.000,-- | ![]() |
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| Lanting, Frans. Auge in Auge. Begegnungen in der Welt der Tiere. Herausgegeben von Christine Eckstrom. Sonderausgabe. Köln, Lisboa, London, New York, Paris, Tokyo, Benedikt Taschen und Terra Editions (1997). Folio (36 x 30 cm.). 251, (1) S. mit über 140 Farbtafeln und 1 signierten Orig.-Farbphotographie. Beigefarbiger Orig.-Velourlederband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, farb. Deckelbild und Goldschnitt, in Velourleder-Buchkassette mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.
Koetzle, Fotografen A-Z 222. – Eines von 1500 Exemplaren der nummerierten Vorzugsausgabe mit der Original-Photographie; im Druckvermerk von F. Lanting signiert. – F. Lanting (geb. 1951 in Rotterdam), „international bekannter Tier- und Landschaftsfotograf mit viel beachteten Buchpublikationen. Herausragender Vertreter einer an Fragen des Umweltschutzes interessierten Wildlife-Fotografie“ (H.-M. Koetzle), „zelebriert die Landschaften und ihre Tier- und Pflanzenwelt mit einer knappen, evokativen Prosa und mit Fotografien, die außergewöhnlich sind, indem sie Bewegung, Form und Farbe festhalten. […] Lantings Aufnahmen verwandeln gewöhnliche, vertraut gewordene Kreaturen in eindringliche neuartige Visionen“ (Georg Schaller in Koetzle). – Die Kassette minimal angestaubt, Rückendeckel des Einbands mit leichten Textabklatsch von beil. Blatt der Terra Editions, gutes Exemplar. Schlagwörter: Animal photography, Animals, Nummerierte Bücher, Original-Photographie, Signierte Bücher, Signierte Photographie, Tier-Fotografie, Tiere, Vorzugsausgaben |
320,-- | ![]() |
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| Mayer, Aug(ust) L(iebmann, Hrsg.). Expressionistische Miniaturen des deutschen Mittelalters. München, Delphin-Verlag (1918). 4°. 16 S. und 32 Lichtdruck-Tafeln. Orig.-Kalbslederband mit goldgepr. Rückentitel und blindgepr. Deckel-Illustration (von Edwin Scharff).
Eines von num. 40 Exemplaren der Vorzugsausgabe; im Druckvermerk von A. L. Mayer signiert. – Schönes Exemplar im dekorativen Handeinband. Schlagwörter: Expressionismus, Mittelalter, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben |
90,-- | ![]() |
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| Conil, Jean. Haute cuisine. A gastronomic guide to classical menus and dishes, with digressions on regional specialities. Oriental cookery, and the joys and responsibilities of connoisseurship and epicureanism. London, Faber & Faber Ltd. (1953). Gr.-8°. 579 S. mit Portrait und 64 Abb. auf Tafeln. Orig.-Leinenband mit Orig.-Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – Der französische Koch J. Conil (1917-2003) „entstammt einer langen Ahnenreihe von Köchen, die für historische Persönlichkeiten wie Ludwig XVI. und Napoleon III. gekocht haben . Er wurde am Stanislas College in Paris ausgebildet und lernte bei dem berühmten Koch Auguste Escoffier. Nach seiner Flucht vor den Deutschen im Jahr 1940 fand er seinen Weg nach London. Er trat der britischen Royal Navy bei , diente als Koch und kochte für einen Admiral. Nach dem Krieg fand Conil Arbeit im Savoy Hotel in London. 1950 wurde er Chefkoch und leitender Manager beim Catering-Unternehmen Fortnum & Mason. Seine Abneigung gegen die englische Küche inspirierte ihn zu seinem Kreuzzug, den Briten das Kochen beizubringen. Zu diesem Zweck verfasste er 110 Kochbücher, gründete 1949 die International Academy of Chefs de Cuisine, war 1982 Gründer und Präsident der Society of Master Chefs, Rektor der Academy of Gastronomy und einer der ersten Köche, der mit Café Continental eine eigene Kochshow im Fernsehen moderierte, die Anfang der 1960er Jahre ausgestrahlt wurde. Conil war außerdem von 1955 bis 1958 Cateringleiter des Atheneum Court Hotels in London, von 1962 bis 1964 leitender Cateringmanager des Hurlingham Club in London und Ende der 1960er Jahre Dozent für Ernährung und Kochen am Hendo College of Hotel Administration“ (aus einem Nachruf). – Schutzumschlag mit Randeinrissen, sonst gutes Exemplar. Schlagwörter: Cookbooks, Cooking, French, Gastronomy, International cooking, Kochbücher |
50,-- | ![]() |
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| Musäus, J(ohann) K(arl) A(ugust). Volksmärchen der Deutschen. Herausgegeben von Karl Martin Schiller. Leipzig, F. W. Hendel 1926. 4°. XVII, 1 Bl., 642 S., 1 Bl. mit zahlr. Textillustr. von L. Richter, A. Schrödter, R. Jordan und G. Osterwald sowie 12 Tafeln mit Illustr. von L. Richter. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Deckel-Vignette und Rückenvergoldung.
Schönes Exemplar. Schlagwörter: Hendel, Illustrierte Bücher, Märchen u. Sagen |
54,-- | ![]() |
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| Görres, J(ohann Joseph v.). Teutschland und die Revolution. 2. Aufl. Teutschland (d. i. Koblenz, Hölscher ?) 1819. 8°. Titel, 212 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Borst 1310 Anm. Slg. Friedlaender 29. Goed. VI, 205.26. – Zweite Ausgabe im Jahr der Erstausgabe. – „Hier entwickelte Görres: 1815, auf dem Wiener Kongreß, seien geschichtlich falsche Entscheidungen getroffen worden. Deutschland wurde um eine neue Gestaltung betrogen. Der Deutsche Bund taugt nicht; er war nur die „Heilige Allianz“ auf deutschem Boden, ein Spiel Europas und Europa-Spielen, kein Ding, das aus eigener freier Kraft existierte“ (G. Mann. Deutsche Geschichte im 19. u. 20. Jh.). Das Buch kam sofort auf den preußischen Index und zwang den Autor zur Flucht über Straßburg in die Schweiz. – Deckel geringfügig berieben, sehr gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Französische Revolution, Napoleon I, Napoleonica |
120,-- | ![]() |
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| Kruspe, H(einrich). Schiefertafel-Lust. In Bildern und Reimen. (Neue Ausgabe). Gotha, H. Bartholomäus o. J. (1909). 8°. [20] Bl. mit illustr. Titel, 20 S. in Schreibschrift und 18 ganzs. weißen Illustrationen auf schwarzem Grund alles in Lithographie, sowie 1 ausklappbaren Schiefertafel im hinteren Innendeckel. Farbig illustr. OHln.
Ries 662, 3. Vgl. HKJL IV, 1543. Slg. Hauswedell 1685. Klotz 3767/3. Mondschein 197. Wegehaupt II, 1888. – Neuausgabe des zuerst 1851 erschienenen Schiefertafel-Buches mit Gedichten zu der entsprechenden Darstellung. Alle Ausgaben sind äußerst selten. – Die Illustrationen weiß auf schwarzem Grund, knüpfen an die ersten Erfahrungen der Schulkinder im Umgang mit Tafel und Griffel an. – „Das müssen sehr geschickte Kinder sein, welche solche Bilder sollen nachzeichnen können. Und zum Betrachten sind doch gut gemalte Bilder gewiss besser. Nr. 13, die Galgenvögel gehört nicht in ein solches Buch für Kinder“ (Bernhardi, Wegweiser durch die dt. Volks- u. Jugendschriften, Lpz. 1852, II, 650.). – N.a.V., 12 Tafeln sauber von Kinderhand ankoloriert, ein Griffel-Stift in einer Lasche am Vorderdeckel fehlt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Schiefertafelbilderbuch |
220,-- | ![]() |
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| Broadbent, Michael. The Great Vintage Wine Book. (London), Mitchel Beazley (1980). Gr.-8°. 432 S. mit 14 Farbtafeln (″Variations in the colour of wine“) und 2 Karten. Orig.-Kunstlederband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und Orig.-Schutzumschlag.
Erste Ausgabe. – Verzeichnet alle wichtigen internationalen Weine seit 1653. – Gutes Exemplar der gebundenen Ausgabe. Schlagwörter: Önologie, Wein, Weinbaugebiet, Weingüter |
60,-- | ![]() |
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| Hemingway, Ernest. For whom the bell tolls. New York, Charles Scribner’s Sons (October) 1940. 8°. [5] Bl., 471 S. Hellgrauer Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Orig.-Schutzumschlag.
Hanneman A18.A. – First issue, with ‚A‘ on copyright page; second issue dust jacket, with the photographer’s name (″Arnold – Sun Valley“) below portrait of Hemingway on rear panel. – „For Whom the Bell Tolls … tells the story of Robert Jordan, a young American volunteer attached to a Republican guerrilla unit during the Spanish Civil War. As a dynamiter, he is assigned to blow up a bridge during an attack on the city of Segovia. It was published just after the end of the Spanish Civil War (1936–1939), whose general lines were well known at the time. It assumes the reader knows that the war was between the government of the Second Spanish Republic, which many foreigners went to Spain to help and which was supported by the Communist Soviet Union, and the Nationalist faction, which was supported by Nazi Germany and Fascist Italy. In 1940, the year the book was published, the United States had not yet entered World War II, which began on September 1, 1939, with Nazi Germany’s invasion of Poland. The novel is regarded as one of Hemingway’s best works, along with The Sun Also Rises, A Farewell to Arms, and The Old Man and the Sea“ (Wikipedia). – Die erste deutsche Übersetzung von Paul Baudisch erschien 1941 im Verlag Bermann Fischer, Stockholm. – Bevor Hemingway seinen Roman schrieb, hatte er mit dem französischen Schriftsteller und Kulturminister André Malraux ein Abkommen über die literarische Auswertung des Spanischen Bürgerkriegs getroffen. Malraux behandelte die Ereignisse bis 1937 – in seinem Roman „Die Hoffnung“ – während Hemingway die Ereignisse nach 1937 verarbeitete. 1954 wurde Hemingway für seine Novelle Der alte Mann und das Meer mit dem Literatur-Nobelpreis ausgezeichnet. – „Wer in diesen Tagen „Wem die Stunde schlägt“ liest, Ernest Hemingways meisterhaften Roman über den Spanischen Bürgerkrieg, der kann gar nicht anders, als ihn auf den Krieg in der Ukraine zu beziehen. Das Heldentum, die Opferbereitschaft, der Einsatz für ein freies, demokratisches Land, die internationale Anteilnahme und Solidarität für den Kampf gegen einen verbrecherischen Angreifer, die ungleichen Kräfteverhältnisse, all dies ist in diesem Jahr – unter ganz anderen Vorzeichen – zurückgekehrt“ (R. Kämmerlings in der Welt vom 20. 12. 2022 anlässlich des Erscheinens der Neuübersetzung von Werner Schmitz). – Der Schutzumschlag am Fuß mit geringfügigen Randläsuren, sehr schönes sauberes Exemplar. – The first German translation by Paul Baudisch was published in 1941 by Bermann Fischer, Stockholm. – Before Hemingway wrote his novel, he had reached an agreement with the French writer and Minister of Culture André Malraux on the literary analysis of the Spanish Civil War. Malraux dealt with the events up to 1937 – in his novel “The Hope” – while Hemingway dealt with the events after 1937. In 1954, Hemingway was awarded the Nobel Prize for Literature for his novella The Old Man and the Sea. – “Anyone reading ‘For whom the bell tolls’ these days, Ernest Hemingway’s masterful novel about the Spanish Civil War, cannot help but relate it to the war in Ukraine. The heroism, the willingness to make sacrifices, the commitment to a free, democratic country, the international sympathy and solidarity for the fight against a criminal aggressor, the unequal balance of power, all this has returned this year – under completely different circumstances” (R. Kämmerlings in the Welt of 20. 12. 2022 on the occasion of the publication of the new translation by Werner Schmitz). – The dustjacket has minor edge wear at the foot, a very nice and clean copy. Schlagwörter: Spanischer Bürgerkrieg |
1.600,-- | ![]() |
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| Mazel, Anton. Künstlerische Gebirgs-Photographie. Autorisierte deutsche Übersetzung von E. Hegg und C. Stürenberg. 2., durchges. u. erw. Aufl. Berlin, Gustav Schmidt 1908. Gr.-8°. XI, 207, (1), XVI S. mit 16 Tafeln. Illustr. OKart.
Heidtmann 7093. – Gegenüber der ersten Ausgabe von 1903 um ca. 30 Seiten und 4 Tafeln erweitert. – Der Verfasser war Präsident der Photographischen Gesellschaft in Genf. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Alpinistik, Helvetica, Sport Photography, Sport-Fotografie |
50,-- | ![]() |
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| Magasin des demoiselles. Morale, Histoire ancienne et moderne, Sciences, économie domestique, Littérature, Beaux-Arts, Voyages, Récréations, Biographie, Petit Courrier des Demoiselles. Tome quatrième. Paris, Magasin des Demoiselles 1848-1849. Gr.-8°. [2] Bl., 378 S., [1] Bl. mit 12 (11 handkolorierten) Stahlstich-Tafeln und einigen Holzschnitten im Text. Halblederband der Zeit mit goldgeprägtem Rückentitel und Linienvergoldung.
Einband etwas berieben, stellenweise geringfügig braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Mädchenbücher, Mode, Zeitschriften |
120,-- | ![]() |
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| Daumier – Hazard, N(icolas) A(uguste) und Loys Delteil. Catalogue raisonné de l’oeuvre lithographié de Honoré Daumier. Orrouy (Oise), N. A. Hazard 1904. 4°. X, 841 S. mit Portrait in Heliogravure und 140 Abb. Weinroter Halblederband mit 5 unechten Bünden, goldgepr. Rückentitel und Kopfgoldschnitt.
Eines von 800 num. Exemplaren. – Schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Karikatur, Nummerierte Bücher, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
180,-- | ![]() |
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| Heydenreich, August Ludwig Christian. Über Freyheit und Determinismus und ihre Vereinigung. Beigebunden: Schaumann, Johann Christian Gottlieb. Versuch über Aufklärung, Freyheit und Gleichheit. In Briefen. Nebst einer Prüfung der Rehbergischen Schrift über die französische Revolution. Erlangen, Johann Jakob Palm und Halle, Johann Jacob Gebauer 1793. Kl.-8°. 179 S.; VIII, 152 S. Kalbslederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückensch. und floraler Rückenvergoldung.
I. Hamberger/Meusel III, 294. VD18 10611274. – Erste Ausgabe. – A. L. C. Heydenreich (1773-1858) war Landesbischof der Evangelischen Landeskirche in Nassau. – II. ADB XXX, 641. Hamberger/Meusel VII, 74. Stammhammer 293. – Erste Ausgabe. – Der Philosoph J. C. G. Schaumann (1768-1821) war seit 1794 ordentlicher Professor der Philosophie in Gießen. Anfangs Vertreter „der Kantischen Philosophie, später unter Anschluß an Fichte, veröffentlichte er zahlreiche Schriften über die verschiedensten Gebiete der Philosophie“ (H. Liepmann in ADB). – Einband etwas berieben, Titel gestempelt „Hazzi“ (nicht bei Lugt), vereinzelt gering fleckig, zwei seltene Drucke in dekorativem Einband, wohl aus der Bibliothek des bayerischen Juristen Joseph von Hazzi (1768-1845). Schlagwörter: Französische Revolution, French Revolution, Geschichte, History |
380,-- | ![]() |
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| Philipon, Eug(ène, Red.). Petit journal pour rire. (Journal humoristique de la famille). Numéro 411 à 513. 103 Hefte in 1 Band. Paris, Henri Plon (1864-1865). 4°. Mit 103 handkol. Titel-Illustrationen von A(lfred) Grévin und zahlr., teils ganzs. Lithographien und Holzschnitten. Weinroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
Zwei vollständige Jahrgänge der führenden französischen Satire-Zeitschrift, die von 1856 bis 1904 erschienen ist. – Mit Karikaturen von Baric, Damourette, Darjou, Doré, Girin, Grévin, Gripp, Ledrac, Lefils, Lorsay, Marcelin, Nadar, Noel, Oulevay, Pelcocq, Penoville, Randon, Richard, Riou, Rossignan, Stop (d. i. Louis Pierre Gabriel Morel-Retz), Talin und Tataro. – Enthält auch wenige Karikaturen zu dem damals noch jungen Medium Fotografie. – Exlibris, sehr gutes, sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Caricatures, Caricatures et dessins humoristiques, Humor, Humour français, Karikatur, Satire, French, Zeitschriften |
240,-- | ![]() |
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| Schwartz, Daniel. Le Corbusier, Villa Turque. Photographies. (Avec un texte de Robert L. Füglister). La Chaux-de-Fonds, Editions Glasnost (1990). Quer-Gr.-8° (25 x 31 cm.). [3] Bl., 20 Duotone-Tafeln, [20] S. Orig.-Leinenband mit Deckelbild.
Erste Ausgabe. – Hervorragende Aufnahmen der 1917 fertiggestellten Villa Turque auch Villa Schwob. Das Haus wurde 1912 vom Uhrmacher Anatole Schwob in Auftrag gegeben. 1986 wurde dieses frühe Meisterwerk Le Corbusiers von der Ebel-Gruppe zu ihrem 75-jährigen Jubiläum erworben, um sowohl als Erinnerung an ihre Grundwerte als auch als unerschöpfliche Inspirationsquelle für die Uhren-Marke zu dienen. – Einband mit geringf. Gebrauchsspuren, gutes Exemplar. Schlagwörter: Architectural photography, Architecture, Architektur, Architekturfotografie |
50,-- | ![]() |
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| Daumier – Rümann, Arthur. Honoré Daumier. Sein Holzschnittwerk. München, Delphin-Verlag 1914. 4°. 203 S. mit 150 Abb. Schwarzer Maroquin-Lederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, dekorativen Jugendstil-Deckelfiletten und Innenkanten-Filetten.
Eines von 850 num. Exemplaren. – Mit gedruckter Widmung an Karl Voll. – Titel mit dem Leipziger Zensurstempel. – Sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Einbände, Karikatur, Nummerierte Bücher, Vorzugsausgaben, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
180,-- | ![]() |
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| Rousseau, J(ean)-J(acques). Oeuvres complètes. 8 Bände. Paris, A. Belin 1817. Gr.-8°. Mit zus. 68 (15 gefalt.) Kupfertafeln. Weinrote Halb-Maroquinbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und dekorativer Rückenvergoldung.
Prachtvoll gebundene und reich illustrierte Gesamtausgabe auf großem Papier. – I. La nouvelle Héloise. – II. Émile. – III. Mélanges. – IV. Dictionaire de musique. – V. Lettres. – VI. Les confessions. – VII. Dialogues (et) Discours. – VIII. Correspondance. – Band V im unteren Blattrand teils stärker braunfleckig, sonst stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, schönes, sehr dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Einbände, Gesamtausgaben, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
400,-- | ![]() |
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| Wagner, Rudoph. Prodromus historiae generationis hominis atque animalium sistens icones as illustrandam ovi primitivi, inprimis vesiculae germinativae et germinis in ovario inclusi, genesin atque structuram, per omnes animalium classes multosque ordines indagatum. Leipzig, Leopold Voss 1836. Imperial-Folio (46,5 x 34 cm.). [2] Bl., 15 S. und 2 Kupfertafeln. Orig.-Leineneinband mit mont. Deckelschild.
Hirsch/Hüb. VI, 166. NDB XXVII, 207 f. – Seltene erste Ausgabe dieser frühen Arbeit des Physiologen und Naturhistorikers R. Wagner (1805-1864) veröffentlicht während seiner Zeit als Professor für Zoologie in Triest. – „In methodologischer Hinsicht waren W.s physiologische Forschungen weniger durch Experimente und reine Messungen gekennzeichnet als durch exakte mikroskopische Beobachtungen. Diese führten u. a. zum Nachweis der Kernlosigkeit der roten Blutkörperchen (1833), zur Entdeckung des menschlichen Keimflecks (1835) sowie der Tastkörperchen der Haut (1852, mit Georg Meissner) und begründeten, ebenso wie die Herausgeberschaft des „Handwörterbuchs der Physiologie mit Rücksicht auf physiologische Pathologie“ (4 Bde., 1842–53), W.s Ruhm. Zu seinen Schülern und Mitarbeitern gehörten u. a. Julius Vogel (1814–80), Rudolf Leuckart (1822–98), Heinrich Frey (1822–90), Theodor Billroth (1829–94) und Georg Meissner (1829–1905)“ (N. A. Rupke und W. Böker in NDB). – Einband stellenweise ausgebleicht, etwas bestoßen und fleckig, Deckelschild im unteren Drittel mit Fehlstellen (ohne Textverlust), Mediziner-Exlibris, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Medicine, Physiologie, Zoologie, Zoology |
320,-- | ![]() |
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| Struwwelpeteriade – Hoffmann, Heinrich. Bastian der Faulpelz. Eine Bildergeschichte für Kinder. 14. Auflage. Frankfurt a/M., Litterarische Anstalt (Rütten und Loening) o. J. (um 1920). 4°. 24 eins. bedr. Blatt mit farblithogr. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Pappband.
Vgl. Bilderwelt 330. Rühle 426 a. Seebaß II, 872. Stuck-Villa I, 149. Wegehaupt II, 1590. – GV datiert für die 10. Auflage 1913 und für die 20. Auflage 1925. – „Bastian ist eine typische Figur der Struwwelpeter-Familie: sein Laster ist die Faulheit, und ihretwegen wird er zum verkommenen, kränklichen Bettler, der einen einsammen Tod stirbt. Im äußeren Erscheinungsbild läßt Hoffmann Elemente des ABC-Buches einfließen, indem personifizierten Buchstaben Bastian im Traum vergeblich von der Notwendigkeit des Lernens zu überzeugen versuchen“ (R. Rühle). – Rücken im unteren Drittel mit kl. Fehlstelle, vorderes Innengelenk angebrochen, zeitgenöss. Widmung auf der ersten Seite (dat. 12. November 1926), gutes Exemplar. Schlagwörter: Struwwelpeter(iaden), Struwwelpetriade |
90,-- | ![]() |
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| Sachs, Hans (Hrsg.). Das Plakat. Zeitschrift des Vereins der Plakatfreunde e. V. für Kunst in der Reklame. Jahrgang X. Heft 1-6 6 Hefte. Berlin, Verein der Plakatfreunde 1919. 4°. Mit zahlr., teils ganzseitigen und meist farbigen Abbildungen sowie montierten Kunstbeilagen, Papier- und Buntpapierproben. Farbig illustr. OKart. in Orig.-Halbleinenumschlag (Entwurf: Lucian Bernhard).
Vollständiger Jahrgang. – Mit ihrer exzellenten Ausstattung und den zahllosen farbigen und montierten Beispielen herausragender Werbegraphik die bis heute unerreichte Publikation zum Thema Plakatkunst. Eine der wohl aufwendigsten und hervorragendsten Zeitschriften des 20. Jahrhunderts. – „Die ersten Nummern erschienen im März und April 1906, als rein internes Mitteilungsblatt und nach einer handschriftlichen Vorlage vervielfältigt in nur 200 Exemplaren, bei einer Mitgliederzahl von nur 80. In dieser Form war das Blatt nicht im Handel erhältlich. Trotzdem zeigt sich schon daran die Zielrichtung: für den Verein zu Werben und neue Mitglieder zu gewinnen. In wie starkem Maße dies gelang, hätte sich keiner der Beteiligten träumen lassen. 1919 etwa hatte der Verein knapp 5000 Mitglieder und alleine im letzten Jahr seines Bestehens gewann er 2200 dazu, so daß die Mitgliederzahl auf deutlich über 7000 stieg … Es gab farbige und montierte Beilagen als Beispiele herausragender Werbegrafik, wie sie sich sonst in keiner Konkurrenzzeitschrift fanden. Verkleinerte Ausführungen von Plakaten, teils auf starken Karton gedruckt, wurden ebenso beigelegt wie Werbemarken, Postkarten u. ä. Alleine ein kurzes Durchblättern konnte den Leser oder Sammler vom Wert jedes einzelnen Heftes überzeugen. Wer einzelne Exemplare oder gar ganze Jahrgänge von Das Plakat besaß, der gab sie nicht wieder her“ (J. Müller-Daehn). – Halbleinenmappe etwas fleckig, der Umschlag vom Märzheft am Rücken mit Fehlstellen, sonst von leichten Gebrauchsspuren abgesehen, sehr gut erhalten. Schlagwörter: Plakat, Plakatkunst, Plakatliteratur, Reklame, Werbung, Zeitschriften |
1.000,-- | ![]() |
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| Sachs, Hans (Hrsg.). Das Plakat. Zeitschrift des Vereins der Plakatfreunde e. V. für Kunst in der Reklame. Jahrgang XI. Heft 1-12. 12 Hefte. Berlin, Verein der Plakatfreunde 1920. 4°. Mit zahlr., teils ganzseitigen und meist farbigen Abbildungen sowie montierten Kunstbeilagen, Papier- und Buntpapierproben. Farbig illustr. OKart.
Vollständiger Jahrgang mit den Sonderheften „Maschienindustrie“ (März), „Baukunst“ (Juni, mit Ausschnitten, liegt nochmal vollständig als Einzelheft bei), „Verkehrsreklame“ (August), „Die Packung“ (September), „Der Film“ (Oktober) und „Schweizer Plakatkunst“ (November). – Mit ihrer exzellenten Ausstattung und den zahllosen farbigen und montierten Beispielen herausragender Werbegraphik die bis heute unerreichte Publikation zum Thema Plakatkunst. Eine der wohl aufwendigsten und hervorragendsten Zeitschriften des 20. Jahrhunderts. – „Die ersten Nummern erschienen im März und April 1906, als rein internes Mitteilungsblatt und nach einer handschriftlichen Vorlage vervielfältigt in nur 200 Exemplaren, bei einer Mitgliederzahl von nur 80. In dieser Form war das Blatt nicht im Handel erhältlich. Trotzdem zeigt sich schon daran die Zielrichtung: für den Verein zu Werben und neue Mitglieder zu gewinnen. In wie starkem Maße dies gelang, hätte sich keiner der Beteiligten träumen lassen. 1919 etwa hatte der Verein knapp 5000 Mitglieder und alleine im letzten Jahr seines Bestehens gewann er 2200 dazu, so daß die Mitgliederzahl auf deutlich über 7000 stieg … Es gab farbige und montierte Beilagen als Beispiele herausragender Werbegrafik, wie sie sich sonst in keiner Konkurrenzzeitschrift fanden. Verkleinerte Ausführungen von Plakaten, teils auf starken Karton gedruckt, wurden ebenso beigelegt wie Werbemarken, Postkarten u. ä. Alleine ein kurzes Durchblättern konnte den Leser oder Sammler vom Wert jedes einzelnen Heftes überzeugen. Wer einzelne Exemplare oder gar ganze Jahrgänge von Das Plakat besaß, der gab sie nicht wieder her“ (J. Müller-Daehn). – Umschlag von Heft 5 am Kapital und Fuß mit kl. Fehlstellen, Umschlag von Heft 11 fehlt, Sonderheft Maschinenindustrie (März) Rücken beschädigt und mit größeren Fehlstellen, Vorderdeckel lose, Umschläge teils etwas berieben, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Plakat, Plakatkunst, Plakatliteratur, Reklame, Werbung, Zeitschriften |
900,-- | ![]() |
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| Müller, Adam (Heinrich). Kritische, ästhetische und philosophische Schriften. Kritische Ausgabe. Herausgegeben von Walter Schroeder und Werner Siebert. 2 Bände. Neuwied und Berlin, Luchterhand (1967). 8°. 511, (1) S.; 696 S., [1] Bl. OLn. mit OU.
Vgl. Ziegenfuss II, 177. – Der Wiener Philosoph, Diplomat, Ökonom und Staatstheoretiker A. H. Müller von Nitterdorf (1779-1829) war einer der „bedeutendsten Staatsdenker der Romantik. Er verstand Volk und Staat als Organismen mit eigenen Lebensprinzipien und bekämpfte daher, auch in seiner Lehre vom Gelde, das dogmat. Naturrecht und die Freiwirtschaftslehre von A. Smith. Metternich bediente sich M.s als „Feder“ gegen die Zeitmeinungen. Auf seine Zeitgenossen, welche in ihm vor allen einen ideolog. Querkopf sahen, wirkte M. wenig. 100 Jahre nach seinem Tod erfuhren seine Lehren und Schriften durch die Schule von O. Spann eine Renaissance“ (W. Goldinger in ÖBL). – Schutzumschläge etwas gebräunt, zeitgenöss. Widm. auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Aesthetics, Ästhetik, Gesamtausgaben |
50,-- | ![]() |
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| Benker, Gertrud. Alte Bestecke. Ein Beitrag zur Geschichte der Tischkultur. München, Callwey (1978). 4°. 184 S. mit zahlr. Abb. Illustr. OPbd. mit illustr. OU.
Schutzumschlag am Rückendeckel mit 2 kl. Randläsuren, gutes Exemplar. Schlagwörter: Essbesteck |
30,-- | ![]() |
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| Helmholtz, Hermann v. Vorträge und Reden. 4. Auflage. 2 Bände. Braunschweig, Friedrich Vieweg und Sohn 1896. Gr.-8°. XV, 422 S., IX, 434 S., [1] Bl. mit Portrait in Photogravure und zus. 71 Holzstich-Abb. Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückentiteln und dezenter Rückenvergoldung.
NDB VIII, 498 ff. – Erschien zuerst 1884 mit diesem Titel. – „Die Weite seines systematischen Denkens und seiner Interessen belegen seine erkenntnistheoretischen Arbeiten. Zu ihnen ist die – wenn auch der Form nach mathematische – großartige, auch auf die Wissenschaftsgeschichte eingehende Behandlung der Allgemeingültigkeit des ursprünglich auf mechanische Bewegungsvorgänge beschränkten „Prinzips der kleinsten Wirkung“ (1886) zu rechnen, die er durch „Das Prinzip der kleinsten Wirkung in der Elektrodynamik“ (1892) abschließt“ (W. Gerlach in NDB). – Sehr schönes sauberes Exemplar in den dekorativen Verlagseinbänden. Schlagwörter: Physik |
120,-- | ![]() |
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| Adventskalender – Ortlieb, Ursula. 6,(3) signierte Orig.-Aquarelle auf Karton. Vorlagen für die Adventskalender Nr. 7, 9 und 10; jeweils Vorder- und Rückseite (ca. 31,5 x 22 cm.). Bremen (?) um 1950.
Nicht bei Gajek, Adventskalender. – Aquarellierte Tuschezeichnungen als Druckvorlagen für die erfolgreichen Adventskalender, die seit 1947 bei Paul Meier in Bremen erschienen. Mit den Motiven: „Großer Engel mit Kerze“; „Mondsichel mit Märchenfiguren“ und „Schneemann mit Kindern“. Jeweils mit 24 kleinen Aquarellen (Motive hinter den Türchen) auf einem zweiten Karton und auf der Rückseite bezeichnet. Schlagwörter: Adventskalender, Original-Aquarell, Weihnachten |
400,-- | ![]() |
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| Brönner, Till. Faces of talent. (Mit einem Essay von Inas Fayed). Kempen, teNeues (2014). Folio (38 x 30 cm.). 206 S. mit teils doppelblattgr. Duotone-Tafeln und 1 sign., num. und dat. Orig.-Print Toni Garrn in Leinen-Chemise mit silbergepr. Deckeltitel. Orig.-Pappband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel und illustr. OU. in Leinen-Buchkassette.
Erste Ausgabe der ersten Foto-Publikation. – Eines von 100 Exemplaren der Collector’s Edition von Till Brönner auf dem Titelblatt signiert und mit num. (11/50), dat. und signiertem Print: Toni Garrn. Text in Deutsch und Englisch. – Mit hervorragenden Potraits des bekannten Jazz-Trompeters von Seal, Hugh Masekela, Beth Ditto, Marcus Miller, Peaches, Sergio Mendes, Dieter Meier, Philip Glass, Daniel Barenboim, Klaus Maria Brandauer, George Benson, Quincy Jones, Andreas H. Bitesnich, Marcus Lüpertz, Bob Geldof u.v.a. – „This successful jazz musician shows us another exciting facet of his artistic talent. In true Blue Note tradition the cover of Till Brönner’s self-titled 2012 album is in itself a work of art. The musician-who had played with Natalie Cole and Dave Brubeck before he became a celebrity himself-enjoys being photographed by star photographer Andreas H. Bitesnich, resulting in portraits that are cool but without a hint of artificiality. Brönner is not only one of the best and most successful jazz trumpet players of our time, but he also has a special relationship with the visual arts. Since the moment he received his first Leica camera, he discovered a love of photography and is turning the tables. He captures internationally famous musicians and celebrities from Beth Ditto to Armin Müller-Stahl, David Guetta to Gregory Porter. Because of his musical background, Brönner has the necessary feeling for timing and the right orchestration. His photographic style is spare and no method is an end in itself. The result: impressive black-and-white portraits that reveal unknown sides of familiar faces. When viewing these images you can immediately sense that there is a special relationship between the photographer and his subjects-making these photos exceptionally compelling – Die Arbeiten des herausragenden Musikers nun auch als Collector’s Edition in einer handgefertigten Clamshell-Box – Limitierte Auflage von 100 Exemplaren. Enthält eines von Till Brönners faszinierenden Porträts als handsignierten und nummerierten Print in einem Portfolio“ (teNeues). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Jazz, Musicians, Pop-Kultur, Portrait photography, Portraitphotographie, Porträtfotografie, Porträtphotographie, Signierte Bücher, Signierte Photographie, Vorzugsausgaben |
600,-- | ![]() |
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| Offhaus, Thomas. Übergang. (Künstler –) Buch zu einem Text von Hannah Höch. (Herausgegeben von Henry Günther). (Gotha), Atelier Buch Kunst der Edition Balance (2007). Gr.-8° (27,5 x 28,5 cm.). [22] S. mit 21 Orig.-Aquarellen mit einmont. Text und 1 sep. num. (Nr. 6/7), bezeichneten und signierten Orig.-Kaltnadel-Radierung. Orig.-Halblederband mit Orig.-Aquarellen auf beiden Deckeln in Orig.-Leinen-Buchkassette. (Malerbücher Atelier BuchKunst der Edition Balance).
Eines von 7 Unikatexemplaren. Mit handschr. Impressum von T. Offhaus auf dem hinteren Innendeckel. – Der Thüringer Grafiker, Maler und Musiker T. Offhaus (geb. 1967) hat zahlreiche Künstlerbücher in der Edition Balance veröffentlicht. – „Das Künstlerbuch der Gegenwart hat nicht zum Ziel, große Vergangenheiten in Texten oder klassischer Illustrationsmanier wieder aufzunehmen, sondern will eines der Ausdrucksmittel des Jetzt sein, von Künstlern von heute für ein Publikum von heute. Es will den Erfahrungshintergrund unseres jetzigen Lebens in künstlerischer Transformation und Intensivierung erlebbar machen, und zwar zugleich mit dem entscheidenden Zukunftsvektor. Künstler, auch Buchkünstler, sind sensible Pfadfinder für das Kommende, das wir in der Kunst als erstes erfahren, ehe es ins Leben dringt. Buchkunst in diesem Sinne ist nicht Altar oder Repositorium für das Vergangene, sondern etwas für morgen, wie ja alle ernstzunehmende Kunst für morgen ist. Das Publikum, die Sammler und die Museumsleute müssen also einen Lernprozess durchmachen, um dort anzukommen, wo der Künstler schon ist“ (Wulf D. v. Lucius, in Buch – Kunst – Balance. Henry Günther: Buchgestalter, Herausgeber, Buchbinder. Die Künstlerbücher der Edition Balance 1990 bis 2006. Leipzig und Frankfurt am Main 2006, S. 9 ff.). – Tadellos. Schlagwörter: Avantgarde, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Malerbuch, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Künstler-Graphik, Vorzugsausgaben |
600,-- | ![]() |
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| Vergil (Vergilius Maro, Publius). Bucolica in der Übersetzung von Theodor Haecker mit Lithographien von Robert Kirchner. Sonderdruck, (um 2 vom Künstler sign. Original-Lithographien vermehrter Faksimile-Nachdruck). München, Gesellschaft der Bibliophilen 1974. Imperial-Folio (44 x 30,5 cm.). [28] Bl. mit 15 (9 ganzseitigen) Lithographien und 2 blattgroßen signierten Original-Lithographien von Robert Kirchner. Beige Oln-Mappe mit rot gepr. Deckeltitel und Deckelillustration. (Jahresgabe / Gesellschaft der Bibliophilen Band 1974).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik |
60,-- | ![]() |
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| Seida und Landensberg, Franz Eugen v. Denkbuch der Franzoesischen Revolution vom ersten Aufruhr in der Vorstadt S. Antoine den 28. Apr. 1789 bis zum Todestag Ludwig’s XVI. den 21. Jänner 1793 in 42 Kupfern, mit einem erläuternden Texte. 2. Aufl. 2 Bände. Memmingen, Christoph Müller 1817-(1819). Quer-4° (27 x 36 cm.). VI, 108 S.; 128 (statt 176) S. mit zus. 72 Kupfertafeln. Halb-Lederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern und dezenter Rückenvergoldung.
Rümann 1189. – Großformatiges Illustrationswerk zu den Hauptereignissen der Revolution. – I. Vom ersten Aufruhr in der Vorstadt S. Antoine den 28. April 1789 bis zum Todestag Ludwigs XVI. den 21. Jänner 1793. – II. Von der Schlacht bei Neerwinden den 18. März 1793 bis zum vielberüchtigten 18. und 19. Brümaire (9. und 10. November 1799). – Der Historiker Franz Eugen Freiherr von Seida und Landensberg (1772-1826) war Königlich Bayerischer Kämmerer, Kreisrat und Ritter des St. Michaelisordens. – Einbände etwas berieben, Titel, Vorwort und Inhaltsverzeichnis sowie die letzten Seiten mit den Erklährungen zur Tafel XXXII (Fest, welches das Directorium dem General Buonaparte in dem Nationalpallaste des Luxemburgs gab, den 10. Dezember 1797) in Band II nicht beigebunden, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar mit allen Kupfertafeln. Schlagwörter: Französische Revolution, Müller |
200,-- | ![]() |
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| Mably, (Gabriel Bonnot, Abbé de). Entretiens de Phocion, sur le rapport de la morale avec la politique. Traduis du Grec de Nicolès avec des remarques. Edition à laquelle on a joint la vie de Phocion par Plutarque, traduction d’Amyot. Paris, Didot le jeune L’an troisième (1795). Folio (36 x 27 cm.). XXIV, 265 S., [1] Bl. mit 2 Kupfertafeln von Giraud und Dambrun nach (Jean-Michel) Moreau le jeune. Weinroter Halblederband um 1900 mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Querard V, 405. Rahir 519. Schweiger I, 267. Vgl. Higgs 3082 (Anm.). Palgrave II, 655. – Seltene Prachtausgabe in Folio bei Didot. – Die Angabe „Übersetzung aus dem Griechischen“ ist fingiert. – „In 1763, he published ‚Les entretiens …‘: This travesty, as it may almost be called – the best of his writings in style, and a happy example of rhetorical exaggeration – eulogises the institutions of Lycargus, and marks the author as a member of the school of J. J. Rousseau“ (Palgrave). – „Avec les „Entretiens de Phocion“, qui parurent en 1763, Mably intervint consciemment dans le débat théorétique des Lumières françaises et chercha à donner une base systématique à sa théorie politique à travers le devoir moral de la politique dans le sens de l’Antique“ (Révolution Francaise (dot) net). – G. B. de Mably (1709-1785), einer der Väter der Revolution und des Sozialismus, „trat für eine sozialistische Ordnung der Gesellschaft ein und verlangte Gleichheit und Wohlwollen als ihre Grundlagen“ (W. Ziegenfuss, Philosophen-Lexikon II, 94). – Die beiden Kupfertafeln unten mit Randeinrissen (ca. 4 cm.), stellenweise im weißen Blattrand etwas braunfleckig, gutes breitrandiges Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Sozialismus, Staatsphilosophie, Staatswissenschaften |
280,-- | ![]() |
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| Marolles, Michel de. Tableaux du temple des muses. Tirez du cabinet de feu Mr. Faverau, conseiller du roy en sa cour des aydes & gravez en tailles-douces par les meilleurs maistr s de son temps pour representer les vertus & les vices sur les plus illustres fables de l’antiquité. Avec les descriptions remarques & annotations composées. Paris, Antoine de Sommaville 1655. Folio (35 x 26 cm.). [10] Bl.,477 (recte 475), (9) S. mit gestoch. Frontispiz, gestoch. Portrait und 58 Kupfertafeln von Theodor Matham, Cornelis Bloemaert und Nicolas Langlois nach Abraham van Diepenbeeck, Jacques Favereau und Pierre Brebiette. Moderner Halbpergamentband.
Brunet, III, 1143. Duportal, 261. Landwehr VI, 502. Vgl. Praz 413. – Erste Ausgabe des berühmten französischen Barockwerks. – Die schönen Kupfertafeln gehören nach Ansicht von Duportal zu den besten der damaligen Zeit. Die Motive aus der antiken Mythologie mit altgriechischen Bildunterschriften, zeigen neben Atlas, der den Himmel auf seinen Schultern trägt, auch den Kampf mit der Hydra aus Ovids Metamorphosen und Daphne. – Abraham van Diepenbeeck (1596-1675) war ein Schüler von P. P. Rubens. – „L’ouvrage de l’abbé de Marolles, paru à Paris en 1655, et dédié à la reine de Pologne, Marie-Louise de Gonzague, est l’un des livres parus au XVIIe siècle les plus importants pour l’étude de la mythologie dans les lettres à ce moment. Il se présente comme un in-folio de plus de 500 pages, illustré de 58 gravures en pleine page. L’abbé de Marolles fit longtemps partie de la Maison de la future reine de Pologne. L’histoire de cette oeuvre imposante est complexe…“ (J. Vanuxem, La Mythologie dans „Le temple des muses“ de l’abbé de Marolles. Au XXIVe Congrès de l’Association, le 26 juillet 1972, S. 295). – Einband und Vorsätze fachgerecht erneuert, ein Eckabriß im w. Rand einer Tafel und wenige Randeinrisse im Text restauriert, durchgehend etwas braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Antike, Barockliteratur, Emblemata, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Mythologie, Mythology, Classical, in art |
2.800,-- | ![]() |
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| Biblia germanica – Luther, Martin (Übers.). Die Bibel. Mit Bildern von HAP Grieshaber. Stuttgart, Deutsche Bibelgesellschaft (1999). Gr.-4° (31 x 23,5 cm.). 1233, 451 S. mit 72 Farbtafeln nach Holzschnitten. Orig.-Leinenband mit farbigem Deckelbild in Orig.-Pappschuber.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibeln, Illustrated books, Illustrierte Bücher |
80,-- | ![]() |
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| Muschenbroek, Jan van. Beschreibung der doppelten und einfachen Luftpumpe. Nebst einer Sammlung von verschiedenen nüzlichen und lehrreichen Versuchen, welche man mit der Luftpumpe machen kan. Aus dem Französischen übersetzt und mit vielen neuen Zusätzen und Kupfern vermehret von Johann Christoph Thenn. Augsburg, Eberhard Klett, Wittwe 1765. Kl.-8°. [7] Bl., 150 S. und 6 gefalt. Kupfertafeln. Moderner Halblederband mit Deckelschild.
Engelmann, Bibl.-Techn. 261. VD18 11077050. – Erste deutsche Ausgabe. – Johann van Musschenbroek (1687–1748) „war Mechanicus in Leiden. Sein Vater Johann Joosten betrieb die erste Werkstätte für physikalische Instrumente auf dem Kontinent, sein Bruder Pieter war maßgeblich an der Rezeption von Newtons Physik und ihrer Fortentwicklung zu einer nicht-mathematischen Experimentalwissenschaft beteiligt. Tab. IV (Kat. Nr. 2, Abb. S. 7) zeigt die Brandersche „verticalstehende Luftpumpe“, Tab. VI einige der in der Schrift beschriebenen Experimente im luftleeren Rezipienten. Die kleine Schrift erschien zuerst auf holländisch im Essay de physique (Leiden 1739) seines Bruders Pieter. Die freie Übersetzung des Augsburger Pfarrers Johann Christoph Thenn (1729–1784) diente zugleich als Werbeschrift für die Werkstatt von Brander, dessen verbesserte Konstruktionen vom Übersetzer gelobt und „zu der Beförderung eines vernünftigen Vergnügens der Liebhaber der Naturlehre“ empfohlen wurden“ (C. Meinel, Die Luftpumpe, das Vakuum und die Anfänge der Physik in Regensburg, Regensburg 2004, S. 9). – Einband fachgerecht erneuert, Text stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Mechanik, Physik |
200,-- | ![]() |
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| Röder, Frank W. D. Haus W. Vom 1. Strich zum fertigen Haus Entwicklungs- und Planungsprozess am Beispiel eines Einfamilien-Hauses. 308 Skizzen – Zeichnungen – Pläne + Fotos. (Karlsruhe, Selbstverlag 2010). Gr.-8°. 348 S. mit 308 Abb., Grundrissen und Plänen. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Orig.-Schutzumschlag.
Erste gebundene Ausgabe. – „… ein Augenschmaus … im Land der Satteldächer (Frank W., Architekt). – „Es handelt sich um eine typische Baumaßnahme, ein Wohnhaus für eine Familie mit 2 Kindern und begrenztem Finanzbudget. Die Bauvorschriften waren relativ rigide: Neben GRZ, GFZ und der Anzahl der Vollgeschoße waren Dachneigung und Traufhöhe vorgeschrieben, gleichwohl gelang es die wichtigsten Architekturelemente zu erhalten, nämlich: 1. ‚Himmelsleiter‘, 2. begleitender Luftraum mit etwa 10m Höhe, 3. eine zweite Innenfassade als Schichtung zur Erzeugung einer Filterzone, die begrenzte Öffentlichkeit zulässt und Privatheit sichert.Das Haus wurde mit Einbauschränken ausgestattet. Als Sichtschutz für den Aufenthalt im Freien sowie als Camouflage für die handelsübliche Fertig-Doppelgarage wurden Pflanzgerüst-Pavillons errichtet. Trotz der knappen Finanzmittel und des kompakten Baukörpers herrscht der Eindruck von Licht und Weite vor. Der Aufbau des Buches orientiert sich an den Planungsphasen Vorentwurf, Entwurf, Baueingabe, Ausführungspläne (Werk- und Detailpläne einschl. der Pläne für die Einbaumöbel und Außenanlagen). Das fertige Haus wird dokumentiert durch sämtliche Pläne und Fotos von der Endphase der Bauzeit sowie nach Bezug“ (F. Röder). – (Neupreis 189,— €). – Neuwertiges in Folie eingeschweißtes Exemplar. |
90,-- | ![]() |
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| Röder, Frank W. D. Haus W. Vom 1. Strich zum fertigen Haus Entwicklungs- und Planungsprozess am Beispiel eines Einfamilien-Hauses. 308 Skizzen – Zeichnungen – Pläne + Fotos. 2. Aufl. (Karlsruhe, Selbstverlag 2021). Gr.-8°. 348 S. mit 308 Abb., Grundrissen und Plänen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Erste gebundene Ausgabe. – „… ein Augenschmaus … im Land der Satteldächer (Frank W., Architekt). – „Es handelt sich um eine typische Baumaßnahme, ein Wohnhaus für eine Familie mit 2 Kindern und begrenztem Finanzbudget.Die Bauvorschriften waren relativ rigide: Neben GRZ, GFZ und der Anzahl der Vollgeschoße waren Dachneigung und Traufhöhe vorgeschrieben, gleichwohl gelang es die wichtigsten Architekturelemente zu erhalten, nämlich:1. ‚Himmelsleiter‘, 2. begleitender Luftraum mit etwa 10m Höhe, 3. eine zweite Innenfassade als Schichtung zur Erzeugung einer Filterzone, die begrenzte Öffentlichkeit zulässt und Privatheit sichert.Das Haus wurde mit Einbauschränken ausgestattet. Als Sichtschutz für den Aufenthalt im Freien sowie als Camouflage für die handelsübliche Fertig-Doppelgarage wurden Pflanzgerüst-Pavillons errichtet. Trotz der knappen Finanzmittel und des kompakten Baukörpers herrscht der Eindruck von Licht und Weite vor.Der Aufbau des Buches orientiert sich an den Planungsphasen Vorentwurf, Entwurf, Baueingabe, Ausführungspläne (Werk- und Detailpläne einschl. der Pläne für die Einbaumöbel und Außenanlagen). Das fertige Haus wird dokumentiert durch sämtliche Pläne und Fotos von der Endphase der Bauzeit sowie nach Bezug“ (F. Röder). – (Neupreis 129,95 €). – Neuwertiges in Folie eingeschweißtes Exemplar. |
60,-- | ![]() |
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Einträge 1401–1450 von 4069
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