Leporello
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Beck, Julius. Aus der Kinderstube. Ein Bilderbuch für brave Mädchen von Lothar Meggendorfer mit Versen Von Julius Beck. Esslingen, J. F. Schreiber o. J. (1887). Gr.-4° (30 x 19 cm.). Leporello, farbig illustr. Titel und 12 farblithogr. Tafeln mit jeweils zweizeiligen Versen auf Karton (Länge ausgeklappt ca 230 cm.). Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Katzenheim 43. Klotz 316/3. Krahé 15. Ries 711/31. Schmideler, Die Leporellos im Werk des Münchner Bilderbuchkünstlers Lothar Meggendorfer 6. Stuck-Villa II, 69. Nicht in Slg. Breitschwerdt. – Erste Ausgabe des sehr seltenen Leporellos. In einem Verlagsprospekt des Schreiber-Verlags von 1915/16 ist eine verkleinerte Neuauflage mit nur 10 Tafeln (″aufgestellt ca. 155 cm lang“) angezeigt. Es erschien auch eine französische und schwedische Ausgabe. – „Ob dieses Buch identisch mit dem Leporello ist, das in der Forschungsliteratur durch eine Skizze Meggendorfers, die ein Kind beim Betrachten eines Leporellos mit dieser Aufschrift zeigt, wiederholt zitiert wurde, konnte von mir nicht durch Autopsie nachgewiesen werden. Eine Abbildung dieser Skizze Meggendorfers ist abgedruckt in Krahé: Lothar Meggendorfers Spielwelt, S. 76 sowie in Bachmann: Raum – Zeit – Performanz, S. 129“ (Hans Ries). – „Ein besonderes Raumspiel bot auch die vorgeschlagene Rezeptionsweise des durch eine Skizze Meggendorfers in der Forschungsliteratur öfter diskutierten Leporello-Albums Aus der Kinderstube. Die Kinder sollten dabei wie bei einem Panorama in der Mitte Platz nehmen und das Leporello als Rundbild betrachten: Das Kind steht hier buchstäblich im Mittelpunkt. Von dor aus entfalten sich die Blickwinkel und Betrachtungsweisen von Aus der Kinderstube. Der Raum, der für Kinder bestimmt ist, soll folglich auch aus der Position des kindlichen Betrachters im Zentrum angeschaut werden“ (S. Schmideler). – In Krahé, Lothar Meggendorfers Spielwelt, S. 77 ist der Orig.-Entwurf zu einer Doppeltafel abgebildet mit dem Hinweis „Für Liebhaber des Lokalkolorits: Im Fensterausschnitt ist der Burgfried oberhalb des Marktes Neubeuren im Inntal zu sehen“ (H. Krahé). – Kanten und Ecken etwas berieben und bestoßen, die letzte Tafel im rechten Rand unauffällig restauriert, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Leporello, Mädchenbücher, Paper toys, Spielbilderbücher |
2.800,-- | ![]() |
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| Widmann, Willy. Hänschen, Lieschen, Fritz, die Mieze und der Spitz (Deckeltitel). Ein Bilderbuch für unsere Kleinen. Stuttgart, Gustav Weise o. J. (1911). Quer-8°. Leporello, 14 (statt 16) farblithogr. Tafeln (inkl. Titel) von Josef Böhm auf Karton. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Verlags-Nr. 948).
Klotz 8225/3. Ries 441, 3. – Erste Ausgabe. – Seltenes Kleinkinder-Bilderbuch mit zeittypischen Illustrationen im Caspari-Stil auf graubraunem Hintergrund. Titel in deutscher Schreibschrift. – Der böhmische Dekorationsmaler, Illustrator und Kunstgewerbler J. Böhm (geb. 1877) lebte in Stuttgart, später in Wien und seit 1920 in der Tschechoslowakei. – Das innengelenk der letzten Tafel alt mit schwarzem Leinenstreifen restauriert, 2 Tafeln am Schluß fehlen, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Jugendstil, Kleinkind-Bilderbücher, Leporello, Weise |
50,-- | ![]() |
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| Plischke, Georg. Jockele. Eine alte Geschichte. (Deckeltitel). Zittau, Klotz o.J. (um 1930). Gr.-8°. Leporello, [16] eins. bedr. Tafeln mit Scherenschnitt-Illustrationen u. lithogr. Versen im unteren Rand. Ilustr. OHln.
Weber, Schwarze Kunst im Buch S. 48. – Einzige Ausgabe. – Seltenes Leporello des sächsischen Scherenschnittkünstlers. – G. Plischke (1883-1973) studierte in Neisse und Greifswald alte Sprachen und war zwischen 1909 und 1914 als Privatlehrer tätig. Seine Erlebnisse während des Ersten Weltkriegs hielt er in erschütternden Scherenschnitten fest. Er erschienen Feldpostkarten mit seinen Schnitten. Nach 1918 lebte er vom Verkauf von Original-Scherenschnitten und gelegendlichen Auftragsarbeiten in Zittau. Zwei Kinderbücher, die 1929 im Callwey-Verlag erschienen, fanden großen Anklang. Er gründete 1934 einen eigenen Verlag. 1945 verlor G. Plischke durch Kriegseinflüsse seinen Wohnsitz und die meisten Arbeitsunterlagen und wagte 1946 einen Neuanfang in Zittau. Er zog 1950 nach Unterwössen um, wo er am 19. November 1973 starb. – Deckel angestaubt und etwas fleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Klotz, Leporello, Schattenbilder, Scherenschnitt, Scherenschnitte, Silhouetten |
60,-- | ![]() |
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