Exilliteratur
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Brecht, Bertolt. Dreigroschenroman. Amsterdam, Albert de Lange 1934. 492 S., [2] Bl. Orig.-Kartonumschlag mit illustr. Schutzumschlag (Carola Neher als Polly Peachum).
Nubel A 109. Raabe-Hannich 41, 11. Sternfeld-Tiedemann 74. W.-G.² 18. – Erste Ausgabe. – „Dem Roman liegt das Theaterstück ’‚Die Dreigroschenoper‘‚ und John Gays ‘‚Beggar‘‚s Opera‘’ zu grunde“. – „Zum Kriminalroman wird der „Dreigroschenroman“ dadurch, dass er seine Spannung ganz aus dem Milieu der Wirtschaftsverbrechen bezieht…Seinen Reiz bewahrt hat das Werk durch ein Swiftsches Element, durch die Satire und eine ironische Sprache“ (Frankfurter Allgemeine Zeitung zur Neuausgabe bei Suhrkamp/Insel). – „Brecht zieht Epochen zusammen und quartiert seinen Gangstertyp in London ein, das den Rhythmus und das Aussehen der Zeit von Dickens hat . Das Privatleben unterliegt den früheren Bedingungen, der Klassenkampf denen von heute. Diese Londoner haben keine Telefone, aber ihre Polizei hat bereits Panzer“ (W. Benjamin). – Erst 1950 erschien im Berliner Aufbau-Verlag eine Neuausgabe mit einem Schutzumschlag von Franz Haacken. – Schutzumschlag mit unauffällig restaurierten Randläsuren, sehr gutes Exemplar der seltenen kartonierten Ausgabe. Schlagwörter: Exil, Exilliteratur, Kriminalliteratur |
280,-- | ![]() |
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| Zweig, Arnold. Das Beil von Wandsbek. Roman 1938 – 1943. Stockholm, Neuer Verlag (1947). 8°. 682 S., [3] Bl. Orig.-Leinenband mit 2 goldgepr. Rückenschildern.
Sternfeld/Tiedemann 568. W.-G.² 59. – Erste deutsche Ausgabe. Neubearbeitung der hebräischen Originalausgabe von 1943. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Exil, Exilliteratur, Nationalsozialismus |
40,-- | ![]() |
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| Mac Callum, T(homas) W(atson). English for the Young. Designs by Walter Trier. Zürich, Rascher & Co. (1940). 4°. 2 Bl., 64 S. mit illustr. Titel u. 186 (55 farb.) Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Deutsches Exilarchiv 3709. Exil S. 43 u. 75. Hatry 241. Lang 36. – Erste Ausgabe. – Sehr gutes sauberes Exemplar dieser seltenen reich illustrierten Exilveröffentlichung. (″Printed in France“). Schlagwörter: Exilliteratur, Rascher, Schweizer Kinderbücher, Sprachlehrbücher |
80,-- | ![]() |
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| Alexan, Friedrich (d. i. Alexander Kuppermann). Im Schuetzengraben der Heimat. Geschichte einer Generation. (Erster Teil, mehr nicht erschienen). Paris, Édition Météore 1937. Gr.-8°. 287, (1) S. Illustr. Orig.-Kartonumschlag mit einer Fotomontage
Spalek, Feilchendeldt u. Hawrylchak, Deutschsprachige Exilliteratur I, 47. Sternfeld/Tiedemann 22. – Erste Ausgabe des im Exil in Paris veröffentlichten Anti-Kriegsromans. Ein am Schluß angekündigter zweiter Teil mit dem Titel „Zwischen Gestern und Morgen“ ist nie erschienen. – „Friedrich Alexans autobiographischer Roman erzählt aus der Sicht eines Jugendlichen vom Alltag an der „Heimatfront“ im Ersten Weltkrieg. Dieser war sowohl von Leid und Entbehrung geprägt, als auch von den kleinen Hoffnungen und Sehnsüchten nach einem glücklicheren Leben. Im Vordergrund des Romans steht das Persönliche, Menschliche ebenso wie die Suche nach Liebe und Geborgenheit, die in einer aus den Fugen geratenen Welt gerade dort zu finden sind, wo man sie vielleicht am wenigsten vermutet. Ich behaupte, dass dieses Buch zu den stärksten und eindringlichsten Arbeiten des freien deutschen Schrifttums gehört. Alexan hat es verstanden, durch die Aufzeichnung vieler Einzelschicksale gleichsam ein gültiges Gesamtbild einer Generation, nämlich der deutschen Kriegsgeneration von der Heimat, zu geben. Alexan sieht konkrete Geschehnisse sehr präzis und versteht das Wesentliche zu gestalten. Vieles, was heute in Deutschland traurige und verständliche Wirklichkeit geworden ist, findet durch Alexans Buch eine ursächliche Erklärung“ (Oskar Maria Graf, 1937). – Rückendeckel oben etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Exilliteratur, Pazifismus, Weltkrieg <1914-1918> |
140,-- | ![]() |
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| Lucas, Robert. Teure Amalia, vielgeliebtes Weib. Die Briefe des Gefreiten Adolf Hirnschal an seine Frau in Zwieselsdorf. Zürich, Europa Verlag (1945). 8°. 188 S. mit Illustrationen im Text. OLn.
Exilarchiv 3550. Sternfeld-Tiedemann 321. – Erste Ausgabe, erschien zeitgleich auch in Wien. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Exilliteratur, Propaganda, Satire, Weltkrieg <1939-1945>, Weltkrieg II, Zweiter Weltkrieg |
40,-- | ![]() |
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| Lucas, Robert. Teure Amalia, vielgeliebtes Weib. Die Briefe des Gefreiten Adolf Hirnschal an seine Frau in Zwieselsdorf. Zürich, Europa Verlag (1945). 8°. 188 S. mit Illustrationen im Text. OLn. u. illustr. OU.
Exilarchiv 3550. Sternfeld-Tiedemann 321. – Erste Ausgabe, erschien zeitgleich auch in Wien. – Mit eigenhändiger Widmung und maschinenschr. Brief von R. Lucas an den Schweizer Rundfunk-Intendanten Erwin Roth (dat. 11. August 1979). – Auswahl aus den von der BBC London während der Kriegsjahre 1940-45 gesendeten „Briefen des Gefreiten Hirnschal“. – Einband leicht fleckig, vorderes freies Vorsatzblatt fehlt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Autographen, Exilliteratur, Propaganda, Satire, Signierte Bücher, Weltkrieg <1939-1945>, Weltkrieg II, Widmungsexemplar, Zweiter Weltkrieg |
180,-- | ![]() |
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| Mann, Thomas. Dieser Friede. Stockholm, Bermann-Fischer 1938. Gr.-8°. 1 Bl., 28 S., 1 Bl. OBr.
Potempa G 723.1. Bürgin I. 55. Sternfeld-T. 332. W.-G.² 71. – Erste Ausgabe. – Umschlag etwas gebräunt und mit leichten Knickspuren, sonst gutes Exemplar. Schlagwörter: Bermann-Fischer, Exilliteratur |
20,-- | ![]() |
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| Bredel, Willi. Der Sonderführer. Erzählung. Moskau, Verlag der fremdsprachige Literatur 1944. 8°. 94 S. OKart.
Deutsches Exilarchiv 698. Melzwig 182. Sternfeld/Tiedemann 76. W.-G.² 26. – Erste Ausgabe. – Kapital mit kl. Fehlstelle, Rücken etwas berieben, gutes Exemplar. Schlagwörter: Exilliteratur |
20,-- | ![]() |
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| Glaeser, Ernst. Das Jahr. Mit 50 Zeichnungen von Eugen Früh. Zürich, Weltwoche-Verlag 1938. 8°. 139 S. OLn. mit illustr. OU.
Sternfeld/Tiedemann 168. W.-G.² 11. – Erste Ausgabe. – Von E. Glaeser auf dem Vorsatz signiert. – E. Glaser (1902-1963) emigrierte 1933 in die Schweiz, wo er im Tessin und in Zürich lebte. 1938 votierte er für den Anschluss Österreichs und 1939 kehrte er ins nationalsozialistische Deutschland zurück. – Schutzumschlag am Rückendeckel mit kl. Fehlstelle und Randläsuren, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Exil, Exilliteratur, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Signierte Bücher |
60,-- | ![]() |
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