Frauenliteratur
Die Liste enthält 4 Einträge. Suchergebnisse löschen und Gesamtbestand anzeigen.
| Abbildung |
Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
|
|---|---|---|---|
| Wright, Frances. Gesellschaftsleben und Sitten in den vereinigten Staaten von Amerika. Geschildert in einer Sammlung von Briefen an einen Freund in England während der Jahre 1818, 1819 und 1820. Aus dem Englischen von Constantia v. B. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Carl August Stuhr 1824. Kl.-8° (16,5 x 10,5 cm.). XII, 239 S.; Titel, 242 S., [1] Bl. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
Engelmann 216. Vgl. James/Boyer, Notable American Women III, 675 ff. – Sehr seltene erste deutsche Ausgabe von „Views of Society and Manners in America“ (New York 1821). – Die englisch-US-amerikanische Sozialrevolutionärin und Schriftstellerin Francis Wright (genant Fanny, 1795-1852) „war eine Rebellin von unerhörtem Mut und analytischer Kraft. Sie war ihrer Zeit so weit voraus, daß manche ihrer Einsichten und Forderungen noch heute revolutionär wirken. Sie war die erste Frau, die in den Vereinigten Staaten öffentlich gegen die Sklaverei protestierte und zu einer großen Menschenmenge über Frauenrechte sprach. … Fanny hatte mit zwei Jahren ihre – wohlhabenden – Eltern verloren und wurde zusammen mit ihrer Schwester Camilla von Verwandten aufgezogen. Sie las viel, besonders über die USA, und begann früh zu schreiben. 1818 schiffte sie sich mit Camilla nach Amerika ein und kehrte 1820 zurück. Ihre enthusiastischen Briefe an eine Freundin, publiziert unter dem Titel Views of Society and Manners in America, gehören zu den berühmtesten Reisebeschreibungen des frühen 19. Jahrhunderts. 1825 begann ihr Kampf gegen die “Pestilenz” der Sklaverei, die sie schon in ihrem Reisebuch als “abscheulich über alle Vorstellungskraft” gebrandmarkt hatte. In der Nähe von Memphis gründete sie die Siedlung Nashoba, um aller Welt zu demonstrieren, wie SklavInnen ausgebildet und anschließend in verantwortlicher Weise freigelassen werden könnten. Das Unternehmen scheiterte, aber es gelang Wright unter großen persönlichen Opfern, dreißig SklavInnen freizukaufen und ihnen Unterkunft und Arbeit zu verschaffen. Ihre liberale Wochenzeitung, den Free Enquirer, nutzte sie, ähnlich wie ihre Vortragstourneen, um für die Rechte der ArbeiterInnen, für ein besseres Schulsystem, gegen klerikale Anmaßung, Rassismus und die Institution der Ehe zu kämpfen. 1830 kehrte sie mit der kränkelnden Camilla nach Europa zurück. Nach dem Tod ihrer lebenslangen Gefährtin heiratete Fanny einen Arzt und gebar zwei Töchter, von denen eine, Frances Sylva, überlebte. Die nächsten beiden Jahrzehnte waren privat wie beruflich eher mühevoll als spektakulär. 1850 ließ sie sich scheiden; Sylva blieb bei ihrem Vater. Zwei Jahre später starb Fanny Wright an den Folgen eines Sturzes“ (Luise F. Putsch, fembio, Frauenbiographieforschung anlässlich des 230. Geburtstag am 6. September 2025). – „Wir sollten nicht danach fragen, ob eine Mutter eine Ehefrau oder ein Vater ein Ehemann ist, sondern ob die Eltern den Wesen, die sie in die Welt gesetzt haben, all das bieten können, was das Leben schön macht“ (F. Wright). – Rücken etwas berieben und am Kapital fleckig, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gut erhaltenes Exemplar. Schlagwörter: Americana, Frauen, Frauenemanzipation, Frauenliteratur, Frauenrechte, Nordamerika, United States, USA |
500,-- | ![]() |
|
| Der Freund des schönen Geschlechts. Eine Sammlung bewährter und unschädlicher Mittel zur Erhöhung und Erhaltung körperlicher Reize; nebst Angabe vieler Recepte zu leichter und sicherer Vertilgung der Schrunden, Flechten, Runzeln, Sommersprossen, Warzen, Hühneraugen u. a. m. Zweite Auflage des „Gynäkeion“. Heilbronn, Carl Drechsler 1838. 8°. 175 S. Marmorierter Pappband der Zeit.
Nicht bei Holzmann/Bohatta und kein Exemplar dieser zweiten Ausgabe in einer öffentlichen Sammlung nachweisbar (lt. KVK). – Die erste Ausgabe erschien mit dem Titel „Gynaekeion. Eine Weihegabe für Damen die natürliche Schönheit zu erhalten …“ 1836; diese ist weltweit nur in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart nachweisbar (lt. KVK). – „Nicht mit der Wuth des Charlatans, der, was er lobt, Im Stillen selbst verwirft und heillos findet, Weih’ diese Blätter ich der Damen Kreis. Der Born, aus dem ich schöpfte, heißt Natur; Und nicht der finstre Bau der Alchymisten Bot mit die Mittel dar, Der Damen Reize zu erhalten, zu erhöhen. Nicht Gifte, die der Schönheit Glanz zerstören, Den, der sie nimmt, auf’s Schmerzenlager werfen, Will ich geheimnißvoll und pralerisch anpreisen. Nein, Blumen willich auf der Damen Pfade streuen, Damit sie lange sich der Schönheit Glück erfreuen.“ (Vorwort). – Einband etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Frauen, Frauenheilkunde, Frauenliteratur, Kosmetik, Kosmetika |
200,-- | ![]() |
|
| (Flittner, Christian Gottfried). Die Kunst mit Weibern glücklich zu seyn. (Ein Seitenstück zur Kunst mit Männern glücklich zu seyn). Berlin, Oehmigke der Jüngere 1800. 8°. VIII, 176 S. mit handkol. gestoch. Frontispiz, gestoch. Titel mit handkol. Vignette und 3 handkol. Kupfertafeln von H. Dähling nach E. Henne. Pergamentband der Zeit (Remboitage, illustr. Orig.-Umschläge beigebunden). (Gynäologie, 2. Supplement oder XIV. Bändchen).
Hayn-Gotendorf III, 637. Holzmann-Bohatta II, 12665. Kosch V, 231. Rümann 272. – Erste Ausgabe. Erschien gleichzeitig auch mit dem Untertitel „ein Almanach für das Jahr 1800 nach Göthe Lafontaine Rousseau und Wieland mit Kupfern.“ (andere Paginierung). – Der Berliner Arzt und Apotheker Christian Gottfried Flittner (1770-1828) veröffentlichte zahlreiche sexualpädagogische Werke. – Enthält zahlreiche nützliche Ratschläge zu wichtigen Themen wie „Der glückliche Liebende wünscht ein glücklicher Gatte zu werden, er läßt sich daher bei der Wahl einer Gattin von vernünftigen Grundsätzen leiten“, „Näher bestimmte Regeln, die die Kunst ein glücklicher Ehemann zu seyn, anschaulicher machen“, „Kann der edel liebende Mann von Eifersucht frei seyn?“. – Der Einband mit goldgepr. Rückentitel: „LU CON SOCIAL“ und handschr. „BEISCHL. 1799“, durchgehend etwas bebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Ehe, Frauenliteratur, Medizin, Sexual-Pädagogik, Sexualerziehung, Sexualität |
280,-- | ![]() |
|
| (Flittner, Christian Gottfried). Die Kunst mit Männern glücklich zu seyn. Ein Seitenstück zur Kunst mit Weibern glücklich zu seyn. Berlin, Oehmigke 1800. 8°. VIII, 252 S. mit handkol. gestoch. Frontispiz, gestoch. Titel mit handkol. Vignette und 3 handkol. Kupfertafeln von H. Dähling nach E. Henne. Halblederband der Zeit mit floraler Rückenvergoldung. (Gynäologie 2. Supplement oder XV. Bändchen).
Hayn-Gotendorf III, 637. Holzmann-Bohatta II, 12665. Kosch V, 231. Rümann 272. – Erste Ausgabe. – Der Berliner Arzt und Apotheker Christian Gottfried Flittner (1770-1828) veröffentlichte zahlreiche sexualpädagogische Werke. – Enthält zahlreiche nützliche Ratschläge zu wichtigen Themen wie „Was soll ein Frauenzimmer thun, um sich die Kunst, den Männern zu gefallen, eigen zu machen?“, „Der glückliche Liebende wünscht ein glücklicher Gatte zu werden, er läßt sich daher bei der Wahl einer Gattin von vernünftigen Grundsätzen leiten“, „Näher bestimmte Regeln, die die Kunst ein glücklicher Ehemann zu seyn, anschaulicher machen“, „Kann der edel liebende Mann von Eifersucht frei seyn?“ oder „Verschönerung des weiblichen Körpers“. – Rückenschild fehlt, Einband etwas bestoßen, durchgehend etwas bebräunt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Ehe, Frauenliteratur, Medizin, Sexual-Pädagogik, Sexualerziehung, Sexualität |
280,-- | ![]() |
|
|
Einträge 1–4 von 4
Zurück · Vor
|
|||
| Seite: 1 |



