Kriminalgeschichte
Die Liste enthält 2 Einträge. Suchergebnisse löschen und Gesamtbestand anzeigen.
| Abbildung |
Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
|
|---|---|---|---|
| Seeliger, Ewald Gerhard. Peter Voß, der Millionendieb. Roman. Berlin, Ullstein (1913). Kl.-8°. 314 S., [1] Bl. Illustr. Orig.-Pappband. (Ullstein-Bücher. Eine Sammlung zeitgenössischer Romane).
Seltene erste Ausgabe dieses Meilensteins der deutschen Kriminal-Literatur. Das Buch wurde insgesamt fünfmal verfilmt, unter anderem als Stummfilm 1921 sowie in den bekannten Tonfilm-Versionen mit Karl Schönböck (1946) und O. W. Fischer (1958). – „Wer über diesem Buch nicht nach spätestens drei Seiten alles um sich herum vergißt, muß unbedingt zum Arzt. Es ist beileibe kein Kriminalroman mit Fingerabdrücke suchenden Kriminalinspektoren, Revolverduellen, Totschlägern und eiskalltn Verbrechern. Da gibt es zwar Hobby Dodd, den gerissensten Detektiv der USA, aber sein Malheur ist das gute Gewissen des von ihm verfolgten Defraudanten Peter Voß. Mit den zwei Millionen Dollar, die dieser unterschlagen haben soll, hat es nämlich so seine eigene Bewandtnis. Daß außerrdem Peters junge Frau hübsch ist und auch einem noch so gerissenen Detektiv ein Rätsel bleibt, kompliziert die Angelegenheit nur umso mehr. Die Hatz geht um den ganzen Erdball, Bobby Dodd kommt kaum zum Schnaufen, dieser Voß ist ihm über! Kunststück! – Schließlich war er in seinem Leben schon Schiffsjunge, Stiefelputzer, Kameltreiber, Kellner, Bierkutscher, Polizist, Cowboy, Sandwichman, Steward, Opiumschmuggler, Krankenträger und Schauspieler – das vor allem: Schauspieler“ (Zu einer der zahlreichen Neuausgaben). – Einband etwas angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Kriminalfilm, Kriminalgeschichte |
60,-- | ![]() |
|
| Freitag, W(illi) E(rnst, Hrsg.). Pitaval. Das deutsche Kriminalmagazin. Erster Jahrgang (mehr nicht erschienen). Nr. 1-8, Oktober 1948 bis Mai 1949. (Redaktion: Ernst Hoferichter und Lothar Kuppelmayr). 8 Hefte in 1 Band. München, W. E. Freitag 1948-1949. 4°. Jeweils 32 S. mit zahlr. Abbildungen und Illustrationen. Halbleinenband mit goldgepr. Rückentitel (illustr. Orig.-Umschläge beigebunden).
Sehr seltene True Crime – Zeitschrift aus der frühen Bundesrepublik. Mit psychologischen Studien, spektakulären Kriminalfällen, Kriminalerzählungen von Oskar Maria Graf, Edward O. Green, Edgar Wallace (″Neues vom Hexer. Die Momentaufnahme“) u. a. und interessanten Artikeln zur Geschichte der Kriminologie. – Der Schauspieler, Journalist und Schriftsteller Ernst Hoferichter (1895-1966) stand nach seinem Studium u. a. mit Karl Valentin und Liesl Karlstadt auf der Bühne und wurde später in mehreren Kriminalprozessen vom Gericht als graphologischer Gutachter hinzugezogen. Hoferichter schlug nach dem Zweiten Weltkrieg dem Münchner Verleger W. E. Freitag, Herausgeber der Satire-Zeitschrift Der Simpl (1946-1950), vor eine populärwissenschaftliche Zeitschrift mit dem Titel „Der neue Pitaval“ zu gründen. Interessante Kriminalfälle, auch ungeklärte, sollten – neu recherchiert und psychologisch durchleuchtet – spannend und niveauvoll erzählt werden. Nach den vorliegenden acht erschienenen Heften musste die Zeitschrift aus wirtschaftlichen Gründen eingestellt werden. – Papierbedingt etwas gebräunt, sehr gut erhalten. Schlagwörter: Kriminalerzählung, Kriminalfälle, Kriminalgeschichte, Zeitschriften |
160,-- | ![]() |
|
|
Einträge 1–2 von 2
Zurück · Vor
|
|||
| Seite: 1 |



