Interior design
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Preis EUR |
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| Arnold GmbH. 60 Jahre L. & C. Arnold GmbH (1871-1931). Katalog B 31. Grösste deutsche Stahlmöbel-Fabrik. Werke in Schorndorf-Stendal-Kempen/Rh. Stuttgart, Strecker und Schröder (1931). 4° (25 x 17,5 cm.). 176 S. mit zahlreichen teils farbigen Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag.
Seltener Verkaufskatalog des ältesten deutschen Herstellers von Stahlrohrmöbeln. – Mit Sitzmöbeln und Tischen, Fluhrgarderoben, Nacht- und Waschtischen, Stahlrohr- und Polsterbetten und Metall- und Stahlrohrmöbel für Krankenanstalten. – „1871 gründen Louis Arnold und sein Sohn Carl die Eisenmöbelfabrik L.&C. Arnold im baden-württembergischen Schorndorf und eröffnen 1889 das bis heute als einziges erhaltene Werk in Stendal. Bis 1926 entwickeln sich die Arnold Werke zu den führenden Stahlrohrmöbelherstellern in Europa: 1.400 Mitarbeiter produzieren Gartenmöbel, Stahlrohrbetten, Stühle, Garderoben und u.a. Tische. In den Zwanziger Jahren erweist sich die Nachbarschaft zum Bauhaus Dessau als glückliche Fügung. Die Bauhäusler streben nach einer Zusammenarbeit mit der Industrie. L.& C. Arnold in Stendal bietet sich als experimentierfreudiger Kooperationspartner an, und so entstehen visionäre Ideen, gemeinsame Prototypen und erfolgreiche Wettbewerbsbeiträge. 1927 zeigt L&C auf der Werkbundausstellung in Stuttgart einen von Mart Stam entwickelten und von L&C gefertigten ersten hinterbeinlosen Stuhl, den heutigen Freischwinger. 1930 startet in Stendal die umfangreiche Serienproduktion von verchromten Stahlrohrmöbeln für den Innenraum. Auch Entwürfe weiterer Bauhäusler werden realisiert: Unter anderem entsteht 1933 eine exklusive Produktion für Marcel Breuer von über 36 Modelle im Bauhaus Stil. Die Ausstattung des Luftschiffs „Hindenburg“ mit Aluminium Sitzmöbeln und Tischen 1936 zeigt L&C’s hohe Fertigungskunst und macht das Unternehmen auch international bekannt. Originalmöbel können bis heute im Werk Stendal sowie im Zeppelinmuseum in Friedrichshafen besichtigt werden“ (lc-stendal(dot)de, L & C stendal). – Beiliegen: Ergänzungs-Blätter 2/1 und 3/1 „Neuheiten Frühjahr 1937“ – Prospekt 33 „Stahlrohr-Bettstellen für Unterkunftsräume aller Art“ (Verlags-Nr. 2. 1. 1. VII. 7.) mit Preisliste. – 2 Orig.-Stoffmuster „B 7“ und „2510“. – Preis-Liste für Polster-Artikel, Juli 1936 und Preisliste für Neuheiten Frühjahr 1937. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, Furniture, Furniture design, Innenarchitektur, Interior design, Möbel, Sales catalogues, Stahlrohrmöbel, Steel-tube furniture, Verkaufskataloge |
220,-- | ![]() |
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| Gutmann, Robert und Alexander Koch. Ladengestaltung. Shop Design. Stuttgart, Alexander Koch (1956). 4°. 195 S., [2] Bl. mit zahlr. Abbildungen und Grundrissen. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag.
Erste Ausgabe des Standardwerks. – Der Architekt und Industriedesigner Robert Gutmann (1910-1981) studierte Architektur und Innenarchitektur an der Kunstgewerbeschule Stuttgart. Dort war er renommierter Meisterschüler bei dem bekannten Möbelgestalter und Architekten Adolf Gustav Schneck. Nach seinem Studium arbeitete er als Innenarchitekt in Berlin. Von 1937 bis 1939 arbeitete er als Assistent im renommierten Berliner Büro des Architekten Fritz August Breuhaus de Groot. 1939 emigrierte er nach England. Nach dem Zweiten Weltkrieg schloss er sich in London der wegweisenden Designagentur Design Research Unit rund um Misha Black an. Zudem lehrte er am Royal College of Art. – Schutzumschlag mit Randläsuren, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Innenarchitektur, Interior decoration, Interior design, Ladenbau, Shop Design |
70,-- | ![]() |
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| Hay, D(avid) R(amsay). The laws of harmonious colouring, adapted to interior decorations, etc. to which is now added, an attempt to define aesthetical taste. Fifth edition. London, Orr and Co. and Edinburgh, Fraser and Co. 1844. 8° (23 x 14,5 cm.). 103, 10 S. mit 8 (5 handkolorierten) lithogr. Tafeln und einigen Holzschnitten im Text. Hellbrauner Kalbslederband mit goldgepr. Rückentitel, 6 Bünden, blindgepr. Deckel-Filetten, farbigen Deckel-Intarsien und Kopfgoldschnitt in gefüttertem Pappschuber.
Zuerst 1828 erschienenes Hauptwerk des schottischen Künstlers, Innen-Architekten und Farben-Theoretikers D. R. Hay (1798-1766). Eine deutsche Übersetzung erschien 1848 mit dem Titel „Die Gesetze der Farbenharmonie, vorzüglich für die Zwecke der Haus-, Stuben- und Decorationsmalerei …“ in der Reihe „Neuer Schauplatz der Künste und Handwerke“ in Weimar. – D. R. Hay, ein Pionier der Farbenlehre, entwickelt hier seine eigene Theorie der Farbharmonie. – „In April 1820 he commenced work at Abbotsford for Walter Scott. In 1850 he decorated Holyroodhouse for Queen Victoria. In the 1920s, Queen Mary had these decorative schemes painted over, but watercolours commissioned by Victoria in 1863 give some idea of their appearance. Hay was an advocate of imitative finishes such as graining and marbling, and textured paints to imitate brocade fabrics. From 1828, he developed his theory of colour harmony over six successive editions of his book, The Laws of Harmonious Colouring Adapted to Interior Decorations. Hay wrote about his experience decorating Abbotsford for Walter Scott in the sixth edition of his Harmonious Colouring“ (Wikipedia). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr schönes Exemplar in einem kongenialen Künstler-Handeinband. Schlagwörter: Design, Farben, Farbenlehre, Innenarchitektur, Interior design, Optics, Optik, Physics, Physik, Theory of colour |
850,-- | ![]() |
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