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Heredity

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1 Bateson, W(illiam). Mendel’s principles of heredity. Cambridge, Cambridge University Press 1909. Gr.-8°. XIV, 396 S. mit 3 Portraits, 6 (4 doppelblattgr.) Farbtafeln und zahlr. (1 ganzs.) Abbildungen. Orig.-Leinenband.

Garrison/Morton 38. PMM 356. – Erste Ausgabe des ersten illustrierten Lehrbuchs zur Genetik. Gleichzeitig erste englische Ausgabe der bahnbrechenden Arbeiten Mendels „Hybridisation“ (Versuche über Pflanzen-Hybriden, Brünn 1866, S. 317 ff.) und „Hieracium“ („Über Hieracium-Hybriden, die durch künstliche Befruchtung gewonnen wurden“ Brünn 1870, S. 362 ff.). – Der britische Genetiker und Evolutionsbiologe W. Bateson (1861-1926), 1908 bis 1910 erster Professor für Biologie an der University of Cambridge, wurde zu Mendels engagiertestem Verteidiger im englischsprachigen Raum nach der Wiederentdeckung von dessen Vererbungsregeln um 1900. – „William Bateson las den neu entdeckten Bericht Mendels und erkannte sofort seine Bedeutung für das ungelöste Problem, das er in seinen „Materialien zum Studium der Variation“ (Materials for the Study of Variation), 1894, eingehend erörtert hatte: Varianten seien die Voraussetzungen der Entwicklung von Arken, aber welches ist die Ursache von Varianten und wie gehen diese vor sich? Doch selbst noch im Jahre 1900 wurden die von Mendel entwickelten Ideen heftig bestritten. Bateson gehörte zu ihren stärksten Vorkämpfern. 1902 veröffentlichte er „Mendels Grundsätze der Vererbung – eine Verteidigung“, und in der Auflage von 1909 nahm er eine Übersetzung des originalen Berichtes auf. Zu gleicher Zeit wie L.Cuénot in Frankreich wandte er Mendels Grundsätze auch auf die Vererbung bei Tieren an. Er wurde der eigentliche Begründer der modernen Wissenschaft der Vererbung und der Variation, für die er den Begriff „Genetik“ einführte. Die weitere Entwicklung der Mendelschen Grundsätze hat sich weit über den Bereich der reinen Wissenschaft hinweg ausgebreitet“ (Carter/Muir). – Rücken erneuert, Exlibris einer britischen Universitäts-Bibliothek und zeitgenössischer Besitzvermerk, Innengelenke etwas angeplatzt, sonst gut erhaltenes Exemplar.
First edition of the first illustrated textbook on genetics. At the same time, the first English edition of Mendel’s groundbreaking works ‘Hybridisation’ (Experiments on Plant Hybrids, Brno 1866, pp. 317 ff.) and ‘Hieracium’ (‘On Hieracium Hybrids Obtained by Artificial Fertilisation’, Brno 1870, pp. 362 ff.). – The British geneticist and evolutionary biologist W. Bateson (1861–1926), the first Professor of Biology at the University of Cambridge from 1908 to 1910, became Mendel’s most ardent defender in the English-speaking world following the rediscovery of his laws of inheritance around 1900. – “William Bateson read Mendel’s newly discovered report and immediately recognised its significance for the unresolved problem which he had discussed at length in his *Materials for the Study of Variation* (1894): variants are the prerequisites for the development of arcs, but what is the cause of variants and how do they arise. Yet even as late as 1900, the ideas developed by Mendel were still fiercely contested. Bateson was one of their strongest advocates. In 1902, he published ‘Mendel’s Principles of Inheritance – A Defence’, and in the 1909 edition he included a translation of the original paper. At the same time as L. Cuénot in France, he also applied Mendel’s principles to inheritance in animals. He became the true founder of the modern science of inheritance and variation, for which he introduced the term ‘genetics’. ‘The further development of Mendel’s principles has extended far beyond the realm of pure science’ (Carter/Muir). – Spine restored, bookplate from a British university library and a contemporary owner’s inscription; inner joints slightly split, otherwise a well-preserved copy.

Schlagwörter: Biologie, Biology, Evolution, Evolutionstheorie, Genetics, Genetik, Heredity, Mendel, Gregor, Vererbung, Vererbungslehre

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