New Vision
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| (Gunschmann, Carl und Kasimir Edschmid, Hrsg.). Der schöne Mensch in der neuen Kunst. Internationale Ausstellung veranstaltet von der Interessengemeinschaft Fortschrittlicher Künstler Hessens; Damstädter Sezession, Darmstaedter Gruppe 16. Juni bis 6. Oktober 1929, Darmstadt, Mathildenhöhe, Städtisches Ausstellungsgebäude. Darmstadt, Damstädter Sezession 1929. 4° (24 x 17 cm.). 81, (20) S. mit einigen Abbildungen und 20 Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag mit Leinenrücken (unter Verwendung der Abbildung einer Skulptur von Alexander Archipenko).
Wolbert, „Schönheit und Nacktheit – Zur Ausstellung »Der schöne Mensch in der neuen Kunst« 1929“ in „Die Darmstädter Sezession 1919–1997. Die Kunst des 20. Jahrhunderts im Spiegel einer Künstlervereinigung“ Darmstadt 1997, S. 168 ff. – Wichtige Ausstellung von Gemälden und Skulpturen der Darmstädter Sezession unter Teilnahme nahmenhafter nationaler und internationaler Künstler u. a. Alexander Archipenko, Max Beckmann („Weiblicher Akt mit Hund“), Willi Baumeister, Oskar Schlemmer („Säulenfiguren“), Max Kaus, Frans Masereel, Max Pechstein, Moise Kisling, André Derain und Marc Chagall. Sowie Textbeiträgen von Hermann Keil, Hans Surén, Rudolf v. Laban, Benno Reifenberg, Wilhelm Hausenstein, Paul Westheim u. a. – Der interessante Katalogumschlag des Darmstaedter Malers C. Gunschmann (1895-1984) zeigt einen weiblichen Torso von Archipenko (Galerie Westheim, Berlin) und eine antike Ägypterin im Hintergrund. Carl Gunschmann gründete nach den Revolutionswirren 1919 mit Kasimir Edschmid die Darmstädter Sezession. – Die Ausstellung widmete sich der Darstellung des menschlichen Körpers in der damaligen Moderne. Sie spiegelte die Strömungen der Epoche wider, insbesondere den Übergang vom Expressionismus zur Neuen Sachlichkeit und der Avantgarde. Neben zeitgenössischen Gemälden und Skulpturen gab es eine eigene historische Abteilung sowie eine Sektion für Fotografie, was für die damalige Zeit einen sehr fortschrittlichen, medienübergreifenden Ansatz darstellte. – Umschlag etwas angestaubt, zeitgenöss. Besitzvermerk auf dem Vorderdeckel, ein Blatt mit kl. Eckabschnitt (kein Textverlust), sonst gut erhalten. Schlagwörter: Art Déco, Avantgarde, Darmstaedter Secession, Expressionisme, Expressionismus, Neue Sachlichkeit, Neues Sehen, New Vision |
1.200,-- | ![]() |
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| Biermann – Eskildsen, Ute, Aenne Biermann. Fotografien 1925-1933. Berlin, Nishen (1987). 4°. 141, (1) S. mit zahlr. Abbildungen. Illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Serie Folkwang).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bauhaus, Neues Sehen, New Vision |
30,-- | ![]() |
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| Renner, Paul. Mechanisierte Grafik. Schrift, Typo, Foto, Film, Farbe. Berlin, Hermann Reckendorf 1930. 8°. 205, (3) S. mit Abbildungen im Text und zahlr. Abbildungen auf XXXX Tafeln. Orig.-Leinenband mit typogr. Schutzumschlag.
Heiting/Jaeger I, 259 ff. Heidtmann 8620. NDB XXI, 434 ff. – Erste Ausgabe der neben „Die neue Typographie“ (1928) und „Eine Stunde Druckgestaltung“ (1930) von Jan Tschichold „maßgebliche(n), wenngleich weniger verbreitete(n) und einflussreiche(n) Publikation zur neuen Typografie der zwanziger Jahre. Renners Werk ist nicht als Lehrbuch angelegt, sondern bietet eher eine Zusammenfassung der Gedanken, die der in München an der Meisterschule für Deutschlands Buchdrucker lehrende Autor seit dem Erscheinen seines Buches Typographie als Kunst (1922) in der Auseinandersetzung mit der neuen Typografie und den entsprechenden Neuerungen bei Foto und Film entwickelt hat. … Im Kontext des Fotobuches ist naturgemäß vorallem derAbschnitt über die Fotografie von Interesse. Den Hintergrund dafür bildete Renners zunehmende Beschäftigung mit diesen Gebiet, nicht zuletzt im Zusammenhang mit der im Sommer 1930 in München gezeigten Ausstellung Das Lichtbild. Als Beispiel für die Verbindung von neuer Typografie und Fotografie (S. 93) präsentiert er in seinem Buch Doppelseiten aus der von ihm gestalteten Broschüre Spaziergang durch eine Badewannenfabrik (1929) mit Aufnahmen von Albert Renger-Patzsch. Als Belege für parallele Entwicklungen bei Typografie und Fotografie (S. 123-127) bringt er Aufnahmen von Aenne Bierman, Franz Fiedler, Max Burchartz, Ewald Hoinkis und Franz Roh: „Da sich die besten Fotografen nicht mehr um die Wirkungen bemühen, die der Fotografie für immer versagt sind, haben sie eine neue Fotografie geschaffen, die genauso wie die neue Typografie ihre spezifisch moderne Note eben daraus gewonnen hat, dass sie sich zu dem Mechanischen ihres Arbeitsvorganges bekennt.“ (S. 124 f.) Gleichzeitig schränkt Renner ein: „Die Wahrheit in der Fotografie ist nicht automatisches Ergebnis dieser mechanischen Technik; sondern sie ist im Grunde künstlerische Wahrheit […]. Also auch in der Fotografie tritt die Technik ganz hinter das Geistige zurück; auch hier also entscheidet allein der menschliche Wert; auch fotografieren ist mehr als die Beherrschung einer mechanischen Apparatur; es ist eine besondere Art und Weise, die Welt zu betrachten, Sichtbarmachung einer Erlebnissphäre“ (S. 126 f.)“ (Roland Jaeger). – Schutzumschlag am Vorderdeckel mit kleinem Braunfleck (leicht auf den Buchdeckel durch schlagend), sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Chronophotography, Color, Farbfotografie, Film, Filmdesign, Motion pictures, Neue Sachlichkeit, New Vision, Photography, Type and type-founding, Typographie |
350,-- | ![]() |
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