Cartier-Bresson, Images à la sauvette
Cartier-Bresson, Images à la sauvette
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Cartier-Bresson, Henri. Images à la sauvette. Photographies. Paris, Éditions Verve (1952). Folio (37 x 28 cm.). [148] S. mit 126 Duotone-Tafeln. Farbig illustr. Orig.-Pappband (von Henri Matisse) und Japan-Papierschutzumschlag. Auer 343. Koetzle, Fotografen A-Z 66 f. Roth, The book of 101 books 134. Sinibaldi/Couturier 99. Vgl. Parr/Badger I, 207 f. und Roth, The Open Book 154 f. (beide parallel erschienene amerikanische Ausgabe „The Decisive Moment“, „because their publication in the United States made Cartier-Bresson an international superstar“). – Erste Ausgabe. – Mit eigenhändiger Widmung von H. Cartier-Bresson „à Monsieur Hans Saebens avec mon trés cordial souvenir Henri Cartier-Bresson, Hamburg 1952“ und 2 Orig.-Portraitphotographien von H. Cartier-Bresson. – Der Bremer Maler, Grafiker und Fotograf Hans Saebens (1895-1969) lebte im Künstlerdorf Worpswede bei Bremen und begann bereits 1932 mit der Leica zu fotografieren. – „Seit Oskar Barnacks Erfindung der Leica, jener Kleinbildkamera, die durch ihre reduzierte Größe den Fotografen mitten ins Geschehen rückte und ihm ermöglichte, direkt unter seinen Motiven zu arbeiten, war die moderne Bildreportage geboren. Der Fotograf wurde nun flexibel, die Kamera ermöglichte es ihm, aus dem Geschehen heraus seine Bilder zu schießen und ohne zu auffällig zu werden, den Decisive Moment, den entscheidenden Moment, auszunutzen. Henri Cartier-Bresson, den Saebens 1953 in Hamburg traf, hatte im Jahr zuvor die Theorie des Decisive Moment aufgestellt. „Für mich besteht das Wesen der Fotografie in der Fähigkeit, in Bruchteilen einer Sekunde Bedeutung und Gewicht eines Ereignisses zu erfassen und gleichzeitig in eine Form zu bannen, die das Wesen dieses Geschehens gültig ausdrückt“, schreibt Cartier-Bresson (In: Leica-Fotografie 1953, Heft 1, S. 4). Und damit nutzte er – im Gegensatz zu Saebens – die Möglichkeiten aus, die die Leica dem Fotografen bietet“ (Wikipedia). – „Strictly speaking … a monograph of Cartier-Bresson’s best work, but it has overriding unifying factors that elevate it into … one of the greatest of all photobooks …“ (Parr/Badger). – Henri Cartier-Bresson (1908–2004) gilt als der Wegbereiter des modernen Fotojournalismus. Gemeinsam mit Robert Capa und David »Chim« Seymour gründete er 1947 die Fotografenkooperative und -Agentur „Magnum“. Sein Blick für das Skurrile im Alltag war legendär. Er fotografierte unter anderem in Spanien, Kamerun, Italien, Indien, Pakistan, China, Mexiko und den USA. – Sehr gutes Exemplar mit bedeutender Provienz.
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