Ethik
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| (Schleiermacher, Friedrich). Monologen. Eine Neujahrsgabe. Dritte Ausgabe. Berlin, G. Reimer 1822. Kl.-8° (16,5 x 10,5 cm.). [3] Bl., 126 S. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
ADB XXXI, 428. Slg. Borst 880. Goedeke VI, 220, 6. NDB XXIII, 54 ff. Ziegenfuss II, 456 ff. – „Ende desselben Jahres schrieb S. in nicht ganz vier Wochen die Monologen (1800). In ihnen empfingen die alten Entwürfe „Ueber den Werth des Lebens“, „Ethische Rhapsodien“, „Selbstanschauungen“ ihre abgeschlossene Form, und sein Plan eines Romans, in welchem er wie Jacobi seine „religiösen Anschauungen“ über Liebe, Ehe und Freundschaft darlegen wollte, wurde in einer anderen künstlerischen Form verwirklicht. Die Monologen erschienen gleichzeitig mit Fichte’s Bestimmung des Menschen. Beide Werke vertraten den transscendentalen Idealismus der Epoche. Das Werk Schleiermacher’s hat das Fichte’s überdauert: es spricht den transscendentalen Idealismus in einer besonderen und höchst wirksamen Gestalt aus. Das im Handeln als schöpferische Einheit des ganzen Lebens wirksame Selbst oder Ich, wie es die Transscendentalphilosophie lehrt, wird hier als über die Zeit und den Wechsel erhabener Individualwille bestimmt“ (W. Dilthey in ADB). – Einband berieben und etwas bestossen, nur vereinzelt schwach fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Ethik, Lebensphilosophie |
90,-- | ![]() |
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| Marcuse, Ludwig. Die Philosophie des Glücks. Von Hiob bis Freud. Zürich, Wien, Europa Verlag 1949. 8°. 351 S. OLn. mit goldgepr. Rückentitel u. Deckelvignette.
NDB XVI, 140 f. – Erste Ausgabe, selten. – L. Marcuse (1894-1971) war seit 1947 Professor für Philosophie und deutsche Literatur an der University of Southern California, Los Angeles. „Keiner philosophischen Denk- oder Schulrichtung verpflichtet, vertritt er einen skeptischen Rationalismus, der, unsystematisch aus Methode, auf eine Erhellung der Menschengeschichte, nicht der Ideengeschichte“ („Mein 20. Jahrhundert“) gerichtet ist. Bereits die Dissertation von 1917 gibt das Thema der späteren Arbeiten an: Es geht M. um einen Nachweis der „Individualität als Wert“, mit der er stets den konkreten Menschen in seinen vielfältigen Lebensbezügen verbindet. Der Mensch als Paradigma der Menschheit oder als Ideenträger gilt ihm wenig: „Die Menschheit ist nichts, der Mensch ist alles“ („Nachruf auf Ludwig Marcuse“). Mit streitbarer Polemik und in heftigen geistigen Auseinandersetzungen mit dogmatischen Denkern wie Ernst Bloch verteidigt M. das Recht des einzelnen gegenüber der Gesellschaft, welches sich seiner Überzeugung nach konkretisiert in privatem Glück und einem geglückten Leben“ (K.-W. Segreff in NDB). – Vorderdeckel leicht fingerfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Ethik, Glück |
120,-- | ![]() |
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