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NEUER E-KATALOG: Neueingänge Februar 2024 – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). Printexemplar (304 S. mit zahlreichen farb. Abb.) mit einem Vorwort von Manfred Heiting und einem Literaturverzeichnis ist jetzt zum Preis von 30,— € erhältlich. – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Wir stellen aus: 30. Leipziger Antiquariatsmesse 21.-24. März 2024, Halle 5 der Leipziger Buchmesse, Do.-So. 10.00-18.00 Uhr – www.abooks.de

Kirchengeschichte

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Beschreibung
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1 Luther, Martin. Unterricht auff etlich artickel dye im vo(n) seynen abgunnern auff gelegt und tzu gemessen werden. O. Dr. u. O. (Leipzig, Melchior Lotter d. Ä.) 1519. 8°. [4] Bl. Moderner Papierumschlag.

Benzing 295. VD 16: L 6838. – Einer von drei Drucken der ersten Ausgabe; erschien im selben Jahr mit leicht abweichendem Titel auch bei Wolfgang Stöckel und Martin Landsberg in Leipzig. – „1518 wurde der päpstliche Kammerherr Karl von Miltitz als Nuntius nach Sachsen gesandt, um ein Stillhalteabkommen mit Luther auszuhandeln und Kurfürst Friedrich den Weisen, dem Miltitz als Ehrengabe Leos X. die Goldene Tugendrose überreichte, davon abzubringen, Luther weiterhin zu schützen. Im Januar 1519 hatte Miltitz mit Luther eine Unterredung in Altenburg, bei der dieser ihm weitreichende Zusagen machte, die er u. a. mit seiner Schrift Unterricht auf etliche Artikel vom Februar 1519 einlöste. In der Schrift, die nur aus wenigen Blättern besteht und die er in Briefen an Freunde als seine „Apologie“ bezeichnete, will Luther „schädlichen Zungen begegnen“, durch welche er dem einfältigen Volk in gewissen Artikeln fälschlich verdächtig gemacht worden sei, nämlich in betreff der Artikel „von der lieben Heiligen Fürbitt, vom Fegfeuer, von dem Ablass, von den Geboten der heiligen Kirche, von den guten Werken, von der römischen Kirche“. Luther bekennt sich hier noch zur katholischen Lehre. So billigt er die Anrufung der Heiligen, ja er hält es sogar für eine Tatsache, dass Gott an ihren Leichnamen und Gräbern Wunder bewirkt. Am Fegefeuer hält er ebenfalls fest und daran, dass man den Seelen im Fegefeuer mit Gebet und Almosen helfen kann. Allerdings lasse sich nicht mit dem Ablass in Gottes Gericht eingreifen. Den Ablass lässt Luther als eine Entledigung der für die Sünde auferlegten Genugtuung gelten, setzt ihn aber auch jetzt weit unter die von Gott gebotenen guten Werke. Man dürfe aber nicht auf die guten Werke als Verdienst bauen, sondern allein auf Gottes Gnade. Kirchliche Vorschriften, wie das Fastengebot, stehen zum Gebot Gottes und den ewigen Sittengesetzen wie Stroh zu Gold und Luther erhofft sich von einem Konzil die Abmilderung der kirchlichen Vorschriften. Die römische Kirche, in welcher Petrus und Paulus und Tausende von Märtyrern ihr Blut vergossen haben, sei von Gott vor allen andern geehrt und trotz ihrer gegenwärtigen Mängel solle man sich nicht von ihr abwenden. Wie weit aber die päpstliche Gewalt reiche, solle man die Gelehrten ausfechten lassen, denn für der Seelen Seligkeit habe die päpstliche Gewalt keine Bedeutung, da Christus seine Kirche nicht auf äußere Gewalt oder irgendwelche zeitliche Dinge, sondern auf Liebe, Demut und Einigkeit gegründet habe“ (J. Köstlin, Luther, sein Leben und seine Schriften III, 243 f.). – Besitzvermerk aus dem 19. Jahrhundert auf dem Titel „Joh(ann) Heinr(ich) Wohlers Hamburg 1840“ (vermutlich der Hamburger Missionar J. F. H. Wohlers 1811-1885), durchgehend mit kl. Wurmspuren und etwas fleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Flugschrift, Kirchengeschichte, Reformation, Theologie, Theology

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1.400,--  Bestellen
1 Bigne, Marguerin de la. Magna Bibliotheca Veterum Patrum, et antiquorum scriptorum ecclesiasticorum. Tomus primus – tomus tertius. Band I-III (von 15) in 1 Band. Köln, Hierat 1618. Folio (37 x 26 cm.). [15] Bl., 211 S.; [4] Bl., S. 3-215.; [2] Bl., 375 S. mit gestoch. Frontispiz u. 3 Titelbl. in Rot u. Schwarz. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild.

VD17 23:625847W. – Zweite Ausgabe der ersten 3 Teile des umfangreichsten Kompendiums zur Kirchengeschichte der Antike. Die erste Ausgabe erschien in 9 Bänden 1575 bis 1579 in Paris und wurde bis 1677 auf 27 Foliobände erweitert. Die vorliegende Kölner Ausgabe erschien bis 1694 in 15 Bänden. – Der franz. Theologe M. de la Bigne (1546-1595), Kanoniker in Bayeux, gilt als Pionier der kritischen Patristik. – Deckel und Gelenke etwas berieben, St.a.T., 1 Bl. (S. 1/2 von Band II) fehlt, stellenweise gebräunt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Kirchengeschichte

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200,--  Bestellen
1 Cassianus, Johannes. Opera omnia. Cum commentariis Alardi Gazaei. Ab eodem denuo recognita, commentariis ipsis tertia parte auctoribus illustrior reddita; Novoque insuper in libros de incarnatione, qui desiderabatur, commentario locupletata. Atrebati (Trebatice, Slowakai), J. Baptist & G. Riuerios 1628. Folio (37 x 23,5 cm.). [21] Bl., 1159, (44) mit Titel in Rot u. Schwarz u. gestoch. Titelvignette, gestoch. Frontispiz u. zahlr. figürlichen Holzschnitt-Initialen. Ldr. d. Zt.

Graesse II, 62 Anm. Vgl. BBKL I, 951 ff. – Sehr seltene erste Gesamtausgabe bearbeitet von dem franz. Benediktiner Alard Gazet (1566-1626). Benedikt von Nursia benutzte die monastischen Schriften des Cassianus (um 360-435) in seiner Regel. – J. Cassianus „lebte anfangs als Mönch in Bethlehem, wurde nach langen Reisen zum Priester geweiht und gründete in Marseille ein Mönchs- und Nonnenkloster. Außer einer gegen Nestorios gerichteten Schrift über die Natur Christi verfaßte er ein Werk „Über die Mönchserziehung und über Heilmittel gegen die Hauptsünden“ (De institutis monachorum et de octo principalium vitiorum remediis) und „Unterredungen“ (Collationes) über philosophische Fragen; die darin enthaltene Lehre von der Willensfreiheit wurde auf dem Konzil von Arausio (s. Caesarius von Arles) veruteilt. Von Benedikt und Cassiodor zur Lektüre empfohlen, hatte C. eine lange Nachwirkung; sein Stil zeichnet sich aus durch klassizistische Reinheit und Fülle der Ausdrucksmittel“ (Tusculum Lexikon). – Rücken und Ecken fachgerecht erneuert, St.a.V., zeitgenöss. Besitzvermerk a. T., stellenweise etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Gesamtausgaben, Kirchengeschichte, Philosophical theology, Philosophie

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400,--  Bestellen
1 Cassianus, Johannes. Opera omnia. Cum commentariis Alardi Gazaei. Ab eodem denuo recognita, commentariis ipsis tertia parte auctoribus illustrior reddita; Novoque insuper in libros de incarnatione, qui desiderabatur, commentario locupletata. Leipzig, Wetstein & Smith 1733. Folio (37 x 23,5 cm.). [10] Bl., 832 S., [12] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz u. Titelvignette in Holzschnitt. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. reicher floraler Rückenvergoldung.

Graesse II, 62 Anm. VD18 1225990X. Vgl. BBKL I, 951 ff. – Zuerst 1628 erschiene Gesamtausgabe bearbeitet von Aard Gazet (1566-1626). Benedikt von Nursia benutzte die monastischen Schriften des Cassianus (um 360-435) in seiner Regel. – J. Cassianus „lebte anfangs als Mönch in Bethlehem, wurde nach langen Reisen zum Priester geweiht und gründete in Marseille ein Mönchs- und Nonnenkloster. Außer einer gegen Nestorios gerichteten Schrift über die Natur Christi verfaßte er ein Werk „Über die Mönchserziehung und über Heilmittel gegen die Hauptsünden“ (De institutis monachorum et de octo principalium vitiorum remediis) und „Unterredungen“ (Collationes) über philosophische Fragen; die darin enthaltene Lehre von der Willensfreiheit wurde auf dem Konzil von Arausio (s. Caesarius von Arles) veruteilt. Von Benedikt und Cassiodor zur Lektüre empfohlen, hatte C. eine lange Nachwirkung; sein Stil zeichnet sich aus durch klassizistische Reinheit und Fülle der Ausdrucksmittel“ (Tusculum Lexikon). – Rücken am Fuß etwas beschädigt, Deckel teils mit Fehlstellen am Bezug, Kanten berieben, St. a T., durchgehend etwas gebräunt u. etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Gesamtausgaben, Kirchengeschichte, Philosophical theology, Philosophie

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240,--  Bestellen
1 Cherbury, Edward Herbert (Baron of). De religione gentilium. Errorumque apud eos causis. Amstelaedami (Amsterdam), Blaeu 1663. Gr.-8°. [2] Bl., 231, (9) S. mit Druckermarke in Holzschnitt. Ldr. d. Zt.

Rand I, 257. – Rare first edition of the first study of comparative religion, published posthumously by Isaac Vossius. Many of Herbert’s works were published after his death, indeed his own autobiography was not published until the late eighteenth century by Horace Walpole at Strawberry Hill. Herbert had sent the manuscript of the work (written in 1644) to Vossius for his opinion, and had asked him to publish it at his (Herbert’s) expense. – Sehr seltene erste Ausgabe der ersten vergleichenden Religionsstudie, die posthum von Isaac Vossius veröffentlicht wurde. – Der anglo-walisischer Politiker, Militär, Diplomat, Historiker, Dichter und Religionsphilosoph Edward Herbert, 1. Baron Herbert of Cherbury (1583-1648), von 1619 bis 1624 Diplomat am französischen Hof in Paris, erhielt am 31. Dezember 1624 den irischen Titel Baron Herbert of Castle Island und am 7. Mai 1629 den englischen Titel Baron Herbert of Cherbury. Durch die beiden Titel wurde er Mitglied sowohl des irischen, als auch des englischen House of Lords. „Nach Herbert ist Religion ganz und gar Sache der Vernunft (Deismus). Diese zielt darauf ab, primär im Dienste der Moral zu stehen. Seiner Argumentation nach kann der Mensch nur dann den Fokus auf das individuelle Menschsein legen, wenn die Moral den Mittelpunkt des Lebens darstellt. Mit dieser Vorstellung ist er ein klassischer Vertreter der natürlichen Religion. Er gilt als Begründer der 5 Grundprinzipien der natürlichen Religion, die er als veritates catholicae bezeichnet hat. Die 5 Grundprinzipien der natürlichen Religion: 1. Die Annahme eines höheren Wesens. – 2. Die Pflicht seiner Verehrung. – 3. Eine moralische Lebensführung. – 4. Sünden und Vergehen müssen bereut und gebüßt werden. – 5. Belohnung und Bestrafung des Guten wie Bösen nach dem Tod. – Diese fünf Grundprinzipien sind allen Menschen gleichermaßen durch ihre Vernunft zugänglich und lassen sich durch den natürlichen Instinkt erfassen“ (Wikipedia). – Einband berieben, Rücken restauriert, gestoch. Wappen-Exlibris (Julius Charles Hare), gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: England, Kirchengeschichte, Theologie

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600,--  Bestellen
1 Saubert, Johann. De sacrificiis veterum conlectanea historico-philologica et miscella critica. Jena, Matthias Birckner 1659. Kl.-8°. [20] Bl., 721 [i. e. 723], (13) S. mit 4 (2 gefalt.) Kupfertafeln u. einigen Holzschnitten im Text. Hprgt. d. Zt. mit handschr. Rückentitel.

Brunet VI, 22607. VD17 39:118268H. Vgl. Fürst III, 254 (zweite Ausgabe Leiden 1699). – Erste Ausgabe eines der seltensten Werke über die Opferpraxis der Antike mit einem ausführlichen Kapitel über die jüdischen Riten und Gebräuche. Von besonderem Interesse ist die Verwendung von syrischer, griechischer und hebräischer Typographie. – Erstveröffentlichung des 1638 in Nürnberg geborenen, zu Helmstedt und Altdorf wirkenden Orientalisten und Theologen J. Saubert d. J. „Er rauchte gerne Toback, hatte aber dazu eine besondere Kammer und Kleider, damit es niemand riechen möchte“ (Jöcher IV, 164 f.). Saubert „wurde schon am 24. December 1660, noch nicht 23 Jahre alt, als ordentlicher Professor der orientalischen Sprachen in Helmstedt angestellt. Unterm 10. November 1665 bekam er eine theologische Professur, insonderheit das Lehrfach des alten Testaments, welches seit dem Tode Georg Calixt’s unbesetzt geblieben war; daneben behielt er aber auch noch den Lehrstuhl der hebräischen Sprache in der philosophischen Facultät. Er erfreute sich des besonderen Wohlwollens des gelehrten Herzogs August von Blaunschweig-Wolfenbüttel, der seit 1663 in regem Briefwechsel mit ihm stand, ihn zu einer lateinischen Uebersetzung der hebräischen Schrift Jacobi Jehudae Leonis von dem Tempel Jerusalems (Helmst. 1665) anregte und ihm schließlich (1664) auch noch die Ausführung seines lange gehegten Lieblingswunsches übertrug: eine neue sprachlich genaue Uebertragung der Bibel ins Deutsche zu veranstalten … Er war bereit, in Helmstebt, wo er am 14. Januar 1673 zum Doctor der Theologie promovirt wurde, zu bleiben, wenn man ihm die Vereinigung der beiden bis jetzt von ihm versehenen Professuren auf seine Lebenszeit zusagen wollte. Da die Regierung hierauf nicht einging, so zog er nach Altorf, wo er nach längerer Krankheit am 29. April 1688 gestorben ist“ (P. Zimmermann in ADB XXX, 415 f., erwähnt vorliegendes Werk nicht). – Einband etwas berieben, stellenweise etwas wasserfleckig und gebräunt, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Antike, Geschichte, Judaica, Judaism, Kirchengeschichte, Opferkult, Orient, Theologie

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500,--  Bestellen
1 Voss (Vossius), Gerhard Johannes. De theologia gentili et physiologia christiana sive de origine ac progressu idololatriae ad veterum gesta ac rerum naturam reductae. Deque naturae mirandis, quibus homo adducitur ad Deum, Liber I, et II. – Beigebunden: Maimonides, Moses. De idololatria liber, cum interpretatione latina, & notis Dionysii Vossii (Dionysius Vossius). – (Und): Voss, Gerhard Johannes. De theologia gentili et physiologia christiana… Liber III. et IV. 4 Teile u. Supplement von Maimonidas in 2 Bänden. Amsterdami, J. & C. Blaeu 1641 u. 1675. Gr.-8°. Titel, 304 S.; XVII, (19), S. 305-732, X S.; Titel, 174 S., [1] Bl.; Titel, [5] Bl., S. 733-1647, [34] Bl. mit 2 Druckermarken auf den Titelbl. u. einigen figürlichen Holzschnitt-Initialen. Prgt. d. Zt. mit kalligr. Rückentitel.

Fürst II, 296. Graesse VII, 398. ADB XI, 367 ff. – Teil I u. II in erster Ausgabe; Teil III u. IV in zweiter Ausgabe. Alle zu Lebzeiten von Voss erschienenen Teile. Posthum erschienen bis 1668 weitere Teile, bearbeitet von Isaak Voss. – Wichtige Arbeit über den Ursprung der christlichen und jüdischen Religion und das Brauchtum in der Antike. Wie immer ergänzt durch die Monographie über den Götzendienst des spanischen Arztes, Philosophs und Theologen M. Maimonides (Hilkhot Avodah Zarah, 1135-1204). – Der niederl. Philologe und Polyhistoriker G. J. Voss (1577-1649) „steht unter den großen holländischen Philologen der älteren Zeit als einer der größten da. Sein immenses Wissen verdankte er nicht bloß seiner glücklichen Veranlagung und seinem ausgezeichneten Gedächtnisse, sondern vor allem dem rastlosen Fleiße, mit dem er Tag und Nacht seinen Studien oblag, sowie der haushälterischen Sorgfalt, mit der er seine Zeit auszunutzen wußte. Auf die Unterhaltung mit den zahlreichen Besuchern, die ihm entweder ihre Hochachtung bezeugen oder seinen Rath in Anspruch nehmen wollten, verwendete er regelmäßig nicht mehr als höchstens je eine Viertelstunde, vgl. Jöcher, Gel.-Lex., IV, 1719. Er war ein Polyhistor im wahren Sinne des Wortes“ (F. Koldewey in ADB). – Einbände etwas fleckig, Band I mit zeitgenöss. Anmerkungen und Anstreichungen im Rand, stellenweise braunfleckig und gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Bräuche, Geschichte, Judaica, Judaism, Kirchengeschichte, Kulturgeschichte, Rituale, Theologie

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650,--  Bestellen
1 Beattie, William. The Waldenses or Protestant Valleys of Piedmont and Dauphiny. Illustrated in a series of views taken on the spot expressly for this work by W H Bartlett and W Brockedon. London, Geo. Virtue 1836. VI, 216 S., [1] Bl. mit gestoch. Portrait, gestoch. illustr. Titel, 70 Stahlstich-Ansichten u. 1 gefalt. gestoch. Karte. Grüner Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel, Deckelfiletten, Innenkantenvergoldung u. Goldschnitt.

Pine-Coffin, Bibliography of British and American travel in Italy to 1860, 838, 6. – Erste Ausgabe. – Mit einem geschichtlichen Abriss über die Entstehung, Verfolgung und der damaligen Situation der Glaubensgemeinschaft der Waldenser. Die Ansichten, meist mit figürlicher und auf die historischen Begebenheiten bezugnehmender Staffage, von Turin, Pignerol, Luzern, Savoyen, Chateau Queyraz, Straßburg, Genfer See, Mont Blanc u. a. – Rücken etwas aufgehellt und berieben, Frontispiz und Titelblatt braunfleckig, sonst nur im Blattrand etwas fleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Ansichten, Ansichtenwerke, France, Frankreich, Italien, Italy, Kirchengeschichte, Schweiz, Switzerland, Theologie, Waldenser

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350,--  Bestellen
1 Selge, Kurt-Victor. Die ersten Waldenser. I. Untersuchung und Darstellung. – II. Der Liber Antiheresis des Durandus von Osca. Berlin, Walter De Gruyter & Co. 1967. Gr.-8°. XVIII, 320 S.; XXVI, 287, (5) S. mit 1 Tafel u. 1 gefalt. Karte. OLn. in Orig.-Pappschuber. (Arbeiten zur Kirchengeschichte, 37, I. u. II.).

Mit handschriftlichen Anmerkungen und Anstreichungen des niederländisch-deutschen Kirchenhistorikers Albert de Lange (geb. 1952), der „zahlreiche selbständige und unselbständige Arbeiten in niederländischer, italienischer und deutscher Sprache, vor allem über die Waldenser publizierte“ (Wikipedia). – Gutes Exemplar des Standardwerks.

Schlagwörter: Kirchengeschichte, Waldenser

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70,--  Bestellen
1 Gregorius (Cyprianus G. Nazianus). Orationes XXX, Bilibaldo. Pirckheimero interprete, nunc primum editae quarum catalogum, cum alijs quibusdam, post epistolam des Erasmi Rot(t)er(dam) uidebis. – Beigebunden: Basilius Caesariensis. Episcopi eruditissima opera … Monodia Gregorij Nazianzeni. Interpretes: Iohannes Argyropilus. Georgius Trapezuntius. Raphaël Volaterranus. Ruffinus presbyter. 2 Werke in 1 Band. Basel, Froben u. Köln, Eucharius Cervicornus (Gottfried Hittorp) 1531. Folio (32,5 x 22 cm.). [4] Bl., 304, 126 S., [1] Bl. mit 2 Druckermarken und zahlr. figürlichen Holzschnitt-Initialen; [8] Bl., 375 S. mit dekorativer figürlicher Holzschnitt-Titelbordüre und zahlr. figürlichen Holzschnitt-Initialen von Anton Worms nach Hans Holbein d. J. Ldr. d. Zt. über Holzdeckeln mit dekorativer figürlicher Rollwerkkartusche.

I. VD16 G 3082. Hieronymus, Griechischer Geist aus Basler Pressen 443. – Von Willibald Pirckheimer (1470-1530) übersetzte und von Erasmus von Rotterdam posthum herausgegebene Ausgabe. – „Erasmus verbindet in seiner Widmung einen Nachruf auf den ihm befreundeten Nürnberger Humanisten mit einer Würdigung seiner Gregor-Übersetzungen und einer Rechtfertigung seines Stils. … Er selber habe immer vor einer Übersetzung Gregors zurückgeschreckt: wegen der Schärfe seines Ausdrucks, der Erhabenheit seiner Stoffe, seiner recht dunklen Anspielungen. Pirckheimer habe sich diese Arbeit erwählt und sei darüber gestorben. Die hier vorliegende Übersetzung, für ihn bestimmt, erhalte er nun als Erinnerungsstück. Sie werde damit vielen ein Ansporn zur Frömmigkeit sein. Diese Leute werde es nicht stören, wenn Pirckheimer in der Übersetzung der alten Kirchenväter zuweilen der christlichen Religion eigene Begriffe gewählt habe, da er christliche Rede einer römischen vorgezogen habe, obwohl er, Erasmus, nicht einsehe, warum nicht als römisch gelten dürfe, was römische Autoren vor 1500 Jahren gebraucht hätten, zumal nach dem Beispiel der Griechen. Im Sinne der Rechtfertigung des Erasmus haben auch die Drucker auf dem Schlussblatt eine ungewöhnliche Notiz beigefügt: Der Leser solle kein Urteil fällen, bevor er die Übersetzungen mit dem griechischen Text verglichen oder sehr gründlich gelesen habe; wenn ihn dann mangelhaftes Laienwissen darin störe, solle ihn das nicht hindern, selber Gelehrteres und Besseres zu bieten“ (F. Hieronymus). – Gregorios von Nazianz (zweite Hälfte des 4. Jh.s n. Chr.), „Sohn eines Bischofs, mit Basilieios d. Gr. eng befreundet, den er während des Studiums in Athen kennenlernte. Zum Bischof von Konstantinopel geweiht, zog er sich jedoch bald in die Stille seines Landgutes zu literarischer Wirksamkeit zurück. Er ist der gewandteste christliche Schriftsteller und Dichter seiner Zeit, mit allen rhetorischen Stilmitteln vertraut. Von seinen Werken sicnd erhalten: 45 Reden zu verschiedenen Anlässen, darunter die berühmte „Rede über die Flucht (aus dem Bischofsamt)“, worin er ein Idealbild des Priesteramtes zeichnet. Gedichte, teils theologischen, teils autobiographischen Inhalts; bis auf zwei sind sie noch in der alten quantitierenden Metrik verfaßt. Seine Epigramme bilden das 8. Buch der Anthologia Palatina. 245 Briefe, reich an Sentenzen und feinem Witz“ (Tusculum Lexikon). – II. VD16 B 641. – Neudruck der Ausgabe aus der Offizin Froben vom Februar 1523. – „Die Bordüre mit der Cleopatra und dem Tyrannen Dionysius. Dieses herrliche Blatt, das ganz, frei von Anachronismus ist, gibt uns ein klares Bild, wie richtig Holbein die Antike aufzufassen, aber auch wie harmonisch er Figürliches und Ornamentales zu verbinden verstand. Dasselbe hatte denn auch nicht verfehlt, grösstes Aufsehen zu machen und wohl keines wurde so vielfach copirt. Unter den Copien ist die Anton Worms zugeschriebene, in gleicher Grösse hergestellte und in Cölner Drucken von 1524 an ebenfalls als Titelbordüre verwendete, die beste und hat schon manchen Sammler, der sie als Original kaufte, getäuscht“ (A. F. Butsch, Bücherornamentik der Renaissance II, S. 37). – Basileios der Große (um 330-379 n. Chr.), seit 370 Bischof von Caesarea, „festigte die von Athanasios begründete orthodoxe Lehre und gab der Ostkirche durch Einführung der Liturgie und Aufstellung bestimmter Ordensregeln im Wesentlichen die Formen, die sie bis heute bewahrt hat. Seine „Reden an die Jugend über den nützlichen Gebrauch der heidnischen Literatur“ ist bedeutungsvoll für die positive Einstellung der christlichen Kirche zur antiken Bildung; neun Predigten über das Sechstagewerk bieten einen Kommentar zum Schöpfungsbericht mit guten Schilderungen der Schöpfungsmacht Gottes und der Schönheit in der Natur. Andere Reden und Briefe sind sittengeschichtlich lehrreich. Sein Griechisch steht unter dem Einfluß der sog. zweiten Sophistik mit reicher Anwendung der rhetorischen Stilmittel“ (Tusculum Lexikon). – Rücken mit restaurierten Fehlstellen, Einband mit Klarlack versehen, Schließen und freie Vorsätze fehlen, stellenweise zeitgenöss. Anstreichungen und Anmerkungen im w. Rand, sehr gut erhaltener Sammelband mit zwei wichtigen und schön ausgestatteten Werken zur Frühgeschichte der Kirche.

Schlagwörter: Antike, Kirchengeschichte, Renaissance, Theologie

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2.400,--  Bestellen
1 Crasset, J(ean). Dissertation sur les oracles des Sibylles. Paris, Estienne Michallet 1678. Kl.-8° (16 x 9,5 cm.). [6] Bl., 282 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenvergoldung.

De Backer/S. II, 1629.9. Goldsmith G 1819. Du Prel 1163. Vgl. Dorbon-Ainé S. 101 (Ausg. von 1684). – Erste Ausgabe. – „Suivant l’auteur, la vérité des Oracles et Sibylles fut témoignée par les Saints Pères et fut en grandevénération par l´Eglise des premiers temps, d´autant plus qu´en maintes circonstances on y trouve prédite la venue de Christ“ (Dorbon-Aine). – Der Jesuit J. Crasset (1618-1692) berichtet, dass die Orakel von den Kirchenvätern der frühen Christen anerkannt wurden, weil sie die Ankunft des Messias verhersagten. – Schönes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Antike, Kirchengeschichte, Okkultismus / Geheimwissenschaften, Prophetie, Wahrsagen

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240,--  Bestellen
1 Maimbourg, L(ouis). Geschichte des Abfalles der griechischen von der lateinischen Kirche. Von dessen Anfange bis zur Eroberung Constantinopels durch die Türken. Nach dem Französischen des L. Maimbourg von F(ranz) X(aver) Meuser. Aachen, Hensen 1841. 8°. XII, 248 S., 1 Bl. Pbd. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild.

Einband mit leichten Gebrauchsspuren, schwach stockfl., sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Kirchengeschichte

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40,--  Bestellen
1 Herrnhuter – Bruiningk, Heinrich Friedrich v. Ideen, im Geiste des wahren Herrnhuthianism. Gesammlet aus den Papieren der Familie von Frankenberg und herausgegeben. Leipzig, Fleischer 1811. 8°. XVI, 272 S. Marm. Pbd. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild.

Erste Ausgabe der in Form von fingierten Briefen gehaltenen Erbauungs- und Reformschrift zur Herrnhuter Brüdergemeinde. – Einband etwas berieben u. bestoßen, gutes sauberes Exemplar, selten.

Schlagwörter: Brüdergemeine, Herrnhuter, Kirchengeschichte

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140,--  Bestellen
  Merkle, Sebastian. Ein Wort zur Verständigung aus Anlaß des Prozesses Beyhl-Berlichingen. München, Kirchheim 1904. 8“. VI, 76 S. (Reformationsgeschichtliche Streitfragen).

Deckel mit Bibliothekssign., St. a. T., sonst gutes Exemplar.

Schlagwörter: Götz v. Berlichingen, Kirchengeschichte, Reformation

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15,--  Bestellen
  Juncker, Christian. Geschichte der Reformation in Münzen und Medaillen bis zum Jahre 1706. (Nachdruck des Werkes: „Das Guldene und Silberne Ehren-Gedächtniß Des theuren GOttes-Lehrers D. Martini Lutheri…“ in der Ausgabe Frankfurt 1706). Karlsruhe, Verlag für kulturhistorische Dokumentationen (1982). 8°. XXIX, (64), 562, (12) S., 1 Bl. mit zahlr. Abb. OPbd. in Orig.-Pappschuber.

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Faksimile, Kirchengeschichte, Münzen, Numismatik

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18,--  Bestellen
1 (Hormayr zu Hortenburg, Joseph v.). Correspondenz zwischen dem römischen und französisch-kaiserlichen Hofe. Germanien [i.e. Tübingen], 1808 [eig. 1809]. 8°. 198 S. Interims-Pbd. d. Zt.

Holzmann-Bohatta VII, 2488. Vgl. Weller Druckorte I, 208 (Ausg. mit leicht abweichendem Titel bei Cotta in Tübingen). Nicht bei Goed. – Erste Ausgabe. – Diplomatische Auseinandersetzung über die negativen Folgen der Besetzung Roms durch Napoleon für Pius VII. und den Kirchenstaat. – Einband fleckig, zeitgenöss. Besitzvermerk a. T., sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Kirchengeschichte, Napoleon I. Frankreich, Kaiser, Napoleonica, Papstgeschichte

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60,--  Bestellen
01 (Chauvelin, Henri Philippe de). Tradition des faits, qui manifestent le systême d’indépendance, que les Évêques ont opposé. O.O., Dr. u. J. (Paris circa 1753). Kl.-8°. 380 S. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückenschild u. floraler Rückenverg.

Seltene Abhandlung über das Verhältnis von Kirche und Staat im Frankreich des 18. Jahrhunderts. – Innengelenke geringf. angeplatzt, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Frankreich, Kirchengeschichte, Staatskirchenrecht

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45,--  Bestellen
  Martin, Carl. Beiträge zur Geschichte Bruno I. (Erzbischof) von Köln. Wesel, Voss & Fincke 1878. Gr.-8°. 32 S. Heftstreifen. (Gymnasium und höhere Bürgerschule zu Wesel. Jahres-Bericht über das Schuljahr 1877-1878, Programm Nr. 384).

Enthält ab S. 15 Schulnachrichten. – Titelbl. mit kl. Randeinrissen, papierbedingt etwas gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Kirchengeschichte, Köln, Schulprogramme

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15,--  Bestellen
  Hahn, Heinrich. Die Hoffnungen der katholischen Kirche in China und im äußersten asiatischen Raum. Ffm., Hamacher 1869. 47 (1) S. Heftstreifen. (Broschüren-Verein, 5. Jg. Nr. 3 & 4).

Unbeschnittenes Exemplar. – Vereinz. leicht stockfl.

Schlagwörter: China, Kirchengeschichte

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15,--  Bestellen
  Riedermayer, A. Das Concilium in Baltimore (7. bis 21. Oktober 1866). Ein Bild kirchlichen Lebens aus Amerika. Ffm., Verlag für Kunst und Wissenschaften 1867. 36 S. Heftstreifen. (Broschüren-Verein, 3. Jg. Nr. 2).

Vereinz. leicht stockfl.

Schlagwörter: Amerika, Kirchengeschichte

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15,--  Bestellen
  Erbacher, Hermann. Die Evangelische Landeskirche in Baden in der Weimarer Zeit und im Dritten Reich 1919-1945. Geschichte und Dokumente. Karlsruhe, Verlag Ev. Presseverband für Baden e.V. 1983. Gr.-8°. 104 S. OKart. (Veröffentlichungen des Vereins für Kirchengeschichte XXXIV).

Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Baden, Badenia, Kirchengeschichte

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15,--  Bestellen
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