Unser Antiquariat wurde 1987 in Vaihingen an der Enz gegründet und verlegte 1993 mit Eröffnung eines Ladengeschäfts seinen Sitz nach Karlsruhe.

Außerdem erscheint jährlich ein sorgfältig bearbeiteter und illustrierter Katalog zum Thema Kinder- und Jugendbücher, Märchen, Sagen und Volksbücher.


NEUER E-KATALOG: Neueingänge Februar 2024 (der nächste E-Katalog erscheint Ende Mai) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). Printexemplar (304 S. mit zahlreichen farb. Abb.) mit einem Vorwort von Manfred Heiting und einem Literaturverzeichnis ist zum Preis von 30,— € erhältlich. – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlruhe (Mo.-Fr. 11-18 h., Sam. 11-16 h) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien.

Chemie

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Beschreibung
Gesamte Buchaufnahme
Preis
EUR
  Pasteur – Vallery-Radot, René. La vie de Pasteur. Quatorzième édition. Paris, Hachette et Cie. 1912. Gr.-8°. [2] Bl., 692 S. mit 1 Portrait in Heliogravure nach einer Fotografie von P(aul) Nadar. Hldr. d. Zt. mit dekorativer Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (Orig.-Umschlag beigebunden).

Dekorativ gebundenes Exemplar der wichtigsten Biographie des großen franz. Chemikers. – Sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Biographie, Chemie

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90,--  Bestellen
  Lemery, (Nicolas). Dictionnaire universel des drogues simples. Contenant leurs noms, origine, choix, principes, vertus, étimologies, & ce qu’il y a de particulier dans les animaux, dans les végétaux, & dans les minéraux; ouvrage nécessaire à ceux qui ont la „Pharmacopée universelle“ du même auteur. Nouvelle édition. Paris, d’Houry 1760. 4°. [4] Bl., XXIV, 884 S. mit 400 Abb. auf 25 Holzschnitt-Tafeln. Ldr. mit goldgepr. Rückenschild und reicher Rückenvergoldung.

Hirsch/Hüb. III, 735. Ferguson II, 21. Poggendorff I, 1417. Wellcome III, 488. Vgl. Schelenz 488. Waller 5698. Nicht bei Lesky u. Osler. – Zuerst 1698 erschienenes pharmazeutisches Handbuch, welches zu den besten Heilmittel-Lexika des 18. Jahrhunderts zählt. 24 Tafeln zeigen jeweils 16 Pflanzen, die letzte Tafel zeigt 16 Tiere. – N. Lemery (1645-1715) „war der vorzüglichste Reformator der pharmaceutischen Chemie in Frankreich und hat sich dadurch ein besonderes Verdienst um diese Wissenschaft erworben, dass er überall Klarheit zu verbreiten suchte, die barbarische Sprache abschaffte, das Verfahren bei Bereitung der Arzneien auf das Sorgfältigste beschrieb u. nach den Begriffen seiner Zeit überall die Gründe des Verfahrens angab“ (Hirsch/Hüb.). – Rücken und Gelenke etwas berieben, durchgehend leicht gebräunt, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Arzneimittel, Arzneimittelverzeichnis, Botanik, Botany, Chemie, Drogen, Kräuterbücher, Zoologie, Zoology

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450,--  Bestellen
  Bunsen, Robert (Wilhelm). Gasometrische Methoden. Braunschweig, Vieweg 1857. 8°. X, 305 S. mit 60 in den Text eingedruckten Holzschnitten. OHln. der Zeit mit goldgepr. Rückentitel u. Rückenverg.

Erste Ausgabe. – Einband stellenw. leicht berieben, Exlibris, vereinzelt Bleistiftanstr. gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Erstausgaben, Gase

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100,--  Bestellen
  Mulder, Gerrit J. Liebig’s Frage sittlich und wissenschaftlich geprüft. (Aus dem Holländischen.) Frankfurt a. M., Schmerber 1846. 8°. 169 S. Späterer Pbd. mit goldgepr. Rückensch. (Neue Beiträge zur Geschichte des Proteins).

Erste deutsche Ausgabe. – N. u. St. a. T., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Erstausgaben, Proteine

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30,--  Bestellen
  Hlubek, F(ranz) X(aver) W(ilhelm) v. Beleuchtung der Organischen Chemie des Herrn Dr. J. Liebig in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie. Grätz, A. Leykam 1842. 8°. X, 72 S. u. 3 gefalt. Tabellen. Moderner Pbd. mit mont. Orig.-Umschlag.

NDB IX, 278 f. – Erste u. einzige Ausgabe. – „H. wurde damit als ein Meister der Bodenstatik, als der damaligen Theorie der Bodenfruchtbarkeit anerkannt. Er geriet infolgedessen nach dem Erscheinen des Hauptwerks Liebigs „Die organische Chemie in ihrer Anwendung auf Agricultur und Physiologie“ (1840), in einen scharfen Gegensatz zu diesem. Die Auseinandersetzung zwischen Liebig als dem Schöpfer der Mineraltheorie und den Anhängern der Humustheorie wurde in zum Teil polemischer, von Liebig in autoritärer Form geführt. Brennpunkt des Streites war der Kohlenstoff- und Stickstoffhaushalt der Böden. Die landwirtschaftliche Praxis nahm überwiegend für die „Stickstöffler“ Partei, während die agrikulturchemische Forschung noch in den Kinderschuhen steckte. Während sich Liebig in der Folge gegenüber der Schule der Bodenstatik durchsetzte, wurde diese, und damit auch H., durch das spätere Einlenken Liebigs gerechtfertigt. 1846 erschien H.s Hauptwerk, eine 2bändige „Landwirtschaftslehre in ihrem ganzen Umfang…“ (²3 Bände, 1851–53). Im selben Jahre trat er auch als Politiker hervor, und zwar als impulsiver Vorkämpfer eines freien, unbelasteten Bauernstandes.“ (Sigmund Frauendorfer in NDB). – Stellenw. geringf. stockfl., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Agrarchemie, Chemie, Landwirtschaft

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100,--  Bestellen
  Schützenberger, P. On fermentation. London, King 1876. 8°. VIII, 331 S. mit zahlr. Abb. u. Tabellen. OLn. mit gold Rücken- u. Deckeltitel u. Linienverg. (The international scientific series, Band 20).

Erste Ausgabe. – Exlibris, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Biologie, Chemie, Fermentation

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40,--  Bestellen
  Becquerel, (Antoine César). Elemente der Electro-Chemie. 3. Ausg. Erfurt, Friedrich Wilhelm Otto 1857. 8°. XVI, 488 S. mit 3 gefalt. lithogr. Tafeln. Hldr. d. Zt.

Dritte deutsche Ausgabe von „Eléments d’électrochimie appliquée aux sciences naturelles et aux arts“ (Paris 1843); die erste deutsche Ausgabe erschien 1845. – Der bedeutende franz. Physiker und Chemiker A. C. Becquerel (1788-1878) war Professor am Muséum d’histoire naturelle in Paris und ab 1839 Präsident der Académie des sciences. – Einband berieben und etwas bestoßen, St.a.T., stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Electricity, Elektrizität, Physik

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100,--  Bestellen
  Barreswil, (Louis Charles Arthur) et (Alphonse) Davanne. Chimie photographique. Contenant les éléments de chimie expliqués par les manipulations photographiques, les procédés de photographie sur plaque, sur papiers sec ou humide, sur verres au collodion et à l’albumine. La manière de prèparer soi-même, d’employer tous les réactifs et d’utiliser les résidus. Les recettes les plus nouvelles et les dernièrs perfectionnements. La gravure et la lithophotographie. Troisième édition. Paris, Mallet-Bachelier 1861. 8°. XIX, 503, (1) S. mit einigen Tabellen und Holzschnitten im Text. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Rückenvergoldung.

Bellier de la Chavignerie 73. Roosens/Salu 1835. Vgl. Heidtmann 2503 (dt. Ausgabe von 1860). – Gegenüber der ersten Ausgabe von 1859 wesentlich erweiterte dritte Auflage des ersten umfassenden Handbuchs über die chemischen Prozesse in der Photographie. – Barreswil und Davanne beschreiben alle damals bekannten Verfahren, die photographische Nachahmung von Banknoten und Wertpapieren und hier zum ersten Mal auch die von ihnen entwickelte Lithophotographie. „Von den wenigen Erfindern, denen Halbtonbilder gelangen, waren die ersten die Chemiker Barreswil und Davanne, die in Kooperation mit dem Optiker Lerebours und dem Lithographen Joseph Lemercier arbeiteten. Im Jahre 1852 griffen sie das Asphaltverfahren von Joseph Nicéphore Niépce wieder auf, ersetzten die Metallplatte durch körnigen Lithographenstein, den sie nicht mit Lavendelöl, sondern mit Asphaltätherlösung überzogen. Nach Belichtung unter dem Negativ wurde Äther als Lösemittel verwendet. Der Stein wurde sodann geätzt und eingefärbt. Die Partien, an denen der durch lichteinwirkung unlösliche Asphalt die Einwirkung der Säure verhindert hatte nahmen die Farbe an. 1854 publizierte Lemercier unter dem Titel „Lithophotographie“ die ersten sechs Drucke, jeder 33 x 23 cm groß, … Die Drucke wiesen durchaus gute Halbtonwerte auf, doch wurde das Verfahren später zugunsten desjenigen von Poitevin aufgegeben, da man nur kleine Auflagen drucken konnte“ (H. Gernsheim). – Zu L. C. A. Barreswil (1817-1870) vgl. auch Poggendorff I, 105. – Einband etwas berieben, vereinzelt leicht braunfleckig, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie

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320,--  Bestellen
  Berzelius, J(öns) Jac(ob). Öfversigt af Djur-Kemiens framsteg och närvarande tillstånd (Überblick über den Fortschritt und den aktuellen Stand der Tierchemie). Tal, hållet för Kongl. Vetenskaps Academien, … den 13 Augusti 1810. Stockholm, H. A. Nordström 1812. Kl.-8°. Titel mit Holzschnitt-Vignette, 84 S. Moderner Pbd.

DSB II, 90 ff. Holmberg 1812, 1. Poggendorff I, 172 f. – Erste Ausgabe der wichtigen Rede in der Königl. Akademie der Wissenschaften in Stockholm am 13. August 1810. – Der schwedische Mediziner und Chemiker J. J. Berzelius (1779-1848) gilt als Vater der modernen Chemie. „1807-1812 stellte er nach umfangreichen exp. Arbeiten eine erstaunlich genaue Tabelle der Atom- und Verbindungsmassen auf, die 1814 veröffentlicht wurde, und gab eine Begründung des Gesetzes der einfachen und multiplen Proportionen. … B. ist einer der Begründer der modernen chem. Analyse“ (W. Müller in Lexikon bedeutender Chemiker S. 45). – Durchgehend etwas gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Organische Chemie

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140,--  Bestellen
  Goppelsroeder, (Christoph) Friedrich. Capillaranalyse. Beruhend auf Capillaritäts- und Adsorptionserscheinungen mit dem Schlusskapitel: das Emporsteigen der Farbstoffe in den Pflanzen. Basel, Emil Birkhäuser 1901. Gr.-8°. X, 545 S. mit 59 teils gefalt. u. farblithogr. Tafeln. Moderner Hldr. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienvergoldung (vord. Orig.-Umschlag beigebunden). (Separatabdruck aus den Verhandlungen der Naturforschenden Gesellschaft in Basel, Band XIV).

NDB VI, 645 f. Poggendorff IV, 515. – Erste Ausgabe. – Der Schweizer Chemiker C. F. Goppelsroeder (1837-1919) war seit 1861 Privatdozent für Chemie an der Universität Basel. – „Der Vortrag Schönbeins „über einige durch die Haarröhrchenanziehung des Papiers hervorgebrachte Trennungswirkungen“ wurde 1861 das Fundament, auf das G. seine zahlreichen späteren Arbeiten über die „Kapillaranalyse“ aufbaute. Diese „Papierlichemie“, wie Spötter sie nannten, war noch in ihren Trennwirkungen begrenzt, wurde doch der Papierstreifen noch in die zu untersuchende Lösung getaucht, wobei durch öfteres Eluieren schon eine Verbesserung erzielt wurde. Erst 1944 kam durch die Erfindung der Papierchromatographie – das an einer Stelle auf dem Papier fixierte, in der Menge begrenzte Stoffgemisch wurde durch das reine Lösungsmittel (Laufmittel) getrennt – die Weiterentwicklung, die alle die Ahnungen wahr machte, die schon die Erfolge der Kapillaranalyse versprachen“ (B. Strahlmann in NDB). – Exlibris, St.a.T., sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Kapillargaschromatographie, Kapillarkräfte

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100,--  Bestellen
  Goppelsroeder, (Christoph) Friedrich. Studien über die Anwendung der Capillaranalyse. I. bei Harnuntersuchungen, II. bei vitalen Tinktionsversuchen. Basel, Emil Birkhäuser 1904. Gr.-8°. VI, 198 S., [1] Bl., [132] S. mit 130 lithographischen Tafeln und 12 Lichtdrucktafeln, davon eine nach einer Photographie und 11 nach Mikrophotographien. Moderner Hldr. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienvergoldung (vord. Orig.-Umschlag beigebunden).

NDB VI, 645 f. Poggendorff IV, 515. – Erste Ausgabe. – Der Schweizer Chemiker C. F. Goppelsroeder (1837-1919) war seit 1861 Privatdozent für Chemie an der Universität Basel. – „G. begann 1861 mit Forschungen zur Kapillaranalyse. Er entwickelte und verbesserte die Methoden der Papierchromatographie von Flüssigkeiten, als deren Begründer er gilt. Er wandte sie besonders zur Analyse an, trennte u. a. Farbstoffe, Pflanzenpigmente, Alkohole, Kohlenwasserstoff sowie Bestandteile von Milch und Bier und zeigte damit bereits die Anwendbarkeit dieses Trennverfahrens in der Lebensmittelchemie und der Physiologie“ (A. Fischer in Lexikon bedeutender Chemiker S. 174 f.). – Exlibris, St.a.T., sehr gutes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Kapillargaschromatographie, Kapillarkräfte

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100,--  Bestellen
  Payen, (Anselme) u. (Alphonse) Chevalier. Unterricht über die Reagentien, ihre Bereitung, ihren besonderen Gebrauch und ihre Anwendung auf die chemische Analyse. … Aus dem Französischen… herausgegeben von Ludwig Cerutti. Leipzig, Magazin für Industrie u. Litteratur 1823. 8°. XX, 219, (1) S. mit 3 Kupfertafeln. Moderner Hldr. (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).

Erste deutsche Ausgabe, selten. – Der bedeutende franz. Chemiker A. Payen (1795-1871) war um 1820 Direktor einer Fabrik für Rübenzucker in Vaugirard und später Professor für industrielle Chemie in Paris. Bereits während seiner Tätigkeit in der Zuckerindustrie beschäftigte er sich „mit der Analyse, der Kristallisation und dem Entfärben und Bleichen des Zuckers. … Daneben leistete er wesentl. Beiträge zu Analyse und Anwendung von Düngemitteln sowie zur Lebensmittelanalyse“ (A. Fischer in Lexikon bedeutender Chemiker S. 337). – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie

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160,--  Bestellen
  (Macquer, Pierre Joseph). Dictionnaire de chymie. Contenant la théorie et la pratique de cette science, son application à la physique, à l’histoire naturelle, à la médicine & à l’economie animale, avec l’éxplication détaillée de la vers maniere d’agir des médicamens chymiques. Et les principes fondamentaux des arts, manufactures & métiers dépendans de la chymie. 2 Bände. Paris, Lacombe 1766. 8°. XXVI, [1] Bl., 616 S.; [2] Bl., 686 S., [1] Bl. Ldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückensch. u. floraler Rückenvergoldung.

Cole 864. DSB 8, 623. Partington III, 81. Poggendorff II, 8. – Hauptwerk des Pariser Chemikers. – „The first ‚modern‘ dictionary of chemistry… This is a pirated reprint of the first edition. The work has been entirely reset and in the case of the title page some changes in type have been made. There are numerous errors in the running titles as well as misprints in the text, indicating haste in the composing“ (Cole). – „The ‚Dictionnaire‘ contained about 500 articles in alphabetical order, ranging in length from two-line definitions to long essays like the on ‚salt‘, which filled more than seventy pages…“ (DSB). – Exlibris, Titel mehrfach gestempelt, stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Wörterbücher, Lexika

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320,--  Bestellen
  Cavallo, Tiberius. A treatise on the nature and properties of air, and other permanently elastic fluids. To which is prefixed an introduction to chymistry. London, Selbstverlag 1781. 4°. XII, 835, (1) S., [4] Bl. mit 3 gefalt. Kupfertafeln. Moderner Hldr. mit goldgepr. Rückenschild u. Rückenverg.

Duveen S. 127. Ferchl S. 89. Poggendorff I, 406. – Erste Ausgabe. – „In this treatise he deals with chemistry and hydrostatics as they bear on the composition and physical properties of aeriform and other fluids. He examines with caution most of Dr. Priestley’s experiments on air and institutes new ones to determine more accurately the composition of the atmosphere and the condition of inflammable and fixed air“ (DSB). – St. verso Titel, durchgehend etwas gebräunt und stellenweise leicht braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie

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400,--  Bestellen
  Van den Broeck, Victor. Traité abrégé de docimasie, ou résumé des leçons données à l’école des mines du Hainaut. Accompagné de seize planches de figures, dont treize coloriées. Mons, L.-F. Moureaux et Cie. 1841. 8°. XXVIII, 238 S. mit 16 (13 handkol.) gefalt. lithogr. Tafeln u. zahlr. Tabellen. Dunkelgrüner Maroquinlederband d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel, Romantiker-Rücken- u. Deckelverg., Innenkantenverg. u. Goldschnitt sowie goldgepr. Deckel-Widmung „A Mr. le Ministre des Traveaux Publics. Hommage respectueux Victor Van den Broeck“.

Erste Ausgabe. – Dedications-Exemplar für den belgischen Premierminister Charles Rogier (1800-1885). – C. Rogier gehörte bereits nach der Unabhängigkeit Belgiens 1830 der vorläufigen Regierung an und war Abgeordneter im Nationalkongress. Im Juni 1831 wurde er Gouverneur in Antwerpen und von 1832 bis 1834 zum ersten Mal Premierminister und gleichzeitig Innenminister Belgiens. Von 1840 bis 1841 war er Arbeitsminister und seit 1847 zum zweiten Mal Premierminister. 1852 trat er zurück, weil er die Forderung Napoleons III., die Presse zu zensieren, nicht erfüllen wollte. – Der belgische Mediziner und Chemiker V. van den Broeck (1821-1871) war Professor für Chemie und Metallurgie in Mons. – Einband am Kapital unauffällig restauriert, sehr schönes Exemplar in einem prachtvollen Handeinband.

Schlagwörter: Chemie, Einbände, Geologie, Mineralogie

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600,--  Bestellen
1 Swalve, Bernhard. Naturae et artis instrumenta pugilica alcali et acidum. Per Neochmum & Palaephatum hinc inde ventilata & praxi medicae superstructae praemissa. Editio altera, correctior & indice locupletior. Frankfurt, o. Dr. 1677. 12° (12,5 x 7,5 cm.). [7] Bl., 320 S., [12] Bl. mit Titel in Rot u. Schwarz u. gestoch. Frontispiz. Moderner Goldbrokatpapierumschlag.

Brüning 2369. Ferguson II, 419. Hirsch-H. V, 484. VD17 39:143541W. – Zweite Ausgabe; die erste Ausgabe erschien 1670 in Amsterdam. – B. Swalve (1625-1680), geb. in Westphalen, studierte 1645 bei Van der Linden in Franeker und später in Leiden. Swalve praktizierte seit 1648 in Harlingen als Stadtarzt. – St. verso Titel, durchgehend etwas gebräunt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Alchemie, Chemie, Medizin

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450,--  Bestellen
  Davy, Humphry. Elements of agricultural chemistry. In a course of lectures for the Board of Agriculture. London, Longman, Hurst, Rees, Orme, and Brown 1813. 4°. VIII, 323, LXIII S., [2] Bl. mit 10 gestoch. Tafeln. Moderner Hldr. mit goldgepr. Rückentitel.

Ferchl S. 116. Lexikon bedeutender Chemiker S. 109 f. Poggend. I, 528. – Gegenüber der ersten Ausgabe von 1795 wesentlich erweitert. – „During ten years, since 1802, I have had the honour, every Session, of delivering Courses of Lectures before the Board of Agriculture. I have endeavoured, at all times, to follow in them the progress of chemical discovery; they have therfore varied every year; and such is the rapidity with which Chemistry is extending, that some alterations and improvements were rendered necessary at the time they were preparing for the press“ (H. Davy). – H. Davy (1778-1829), seit 1802 Professor der Chemie in London und 1820-1827 Präsident der Royal Society, entdeckte „bei der Elektrolyse geschmolzener Alkalien … 1807 die Elemente Kalium und Natrium und gab ihnen die engl. Namen „potassium“ und „sodium“. Auf dem gleichen Wege gewann er als erster die Elemente Calcium, Magnesium, Barium und Strontium. In seinem Vortrag vor der Roy. Soc. trat D. 1810 den Nachweis an, daß Chlor keine Sauerstoffverb., sondern ein Element ist dem er auch erstmalig den Namen gab. Da auch im Chlorwasserstoff kein Sauerstoff nachgewiesen werden konnte, vertrat er den Standpunkt, daß nicht Sauerstoff, sondern Wasserstoff als charakterist. Bestandteil der Säuren anzusehen ist. Durch seine galvan. Versuche konnte er Erscheinungen erklären, die später als Ionenwanderung bezeichnet wurden. Bei der Elktrolyse von wäßrigen Salzlösungen beobachtete D. die Abscheidung von Wasserstoff und Metallen am negativen Pol und von Säuren am positiven Pol, woraus er auf eine elektr. ladung der Substanzen schloß, die zu einer Wanderung zum entgegengesetzt geladenen Pol führt. Damit gelang ihm eine Verknüpfung der Voltaschen Theorie mit der chem. Theorie. D. entdeckte das Chlordioxid, Phosphortri- und -pentachlorid sowie Phosphorwasserstoff, stellte 1811 Phosgen und 1812 phosphorige Säure dar und fand 1808 (unabhängig von Gay-Lussac) das Bor, das er aus Borsäure durch Reduktion mit Kalium und Wasserstoff gewann. 1813 berichtete D. vor der Roy. Soc. über eine neue Substanz, das Iod, das er von Clement erhalten hatte und das von Gay-Lussac zu einem früheren Zeitpunkt als Element erkannt worden war“ (W. Müller in Lexikon bedeutender Chemiker). – Stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes breitrandiges und unbeschnittenes Exemplar.

Schlagwörter: Agrarchemie, Agricultural chemistry, Chemie, Landwirtschaft

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280,--  Bestellen
  Pasteur, Louis. Études sur le vin. Ses maldies, causes qui les provoquent, procédés nouveaux, pour le conserver et pour le vieillir. Deuxième édition. Paris, F. Savy 1873. Gr.-8°. IV, 344 S., 1 w. Bl. mit 32 farblithogr. Tafeln u. 57 teils ganzs. Holzstichen. Hldr. d. Zt. mit 2 goldgepr. Rückensch. u. reicher Rückenverg.

DSB X, 366 f. Duveen 460. Ferchl 396. Garrison-Morton 2479. Norman 1655. Oberlé, Fastes 985. Simon, Bibl. Vinaria 22. Sparrow, Milestones of Science 160. Weller 10967. – Gegenüber der ersten Ausgabe von 1866 erweiterte Ausgabe des berühmten Werkes, in dem Pasteur zum ersten Mal die sog. „Pasteurisierung“ einer breiten Öffentlichkeit vorstellt. – „Pour détruire toute vitalité dans les germes des parasites du vin, il suffit de porter le vin pendant quelques instants à une température de 50 à 60°. J’ai reconnu, en outre, que le vin n’était jamais altéré par cette opération préalable“ (p. 133). – „French winemakers, troubled by the souring of wine, presented their problem to Pasteur. He found that wine diseases could be controlled by heating the liquid for a definite time at a certain temperature“ (Sparrow). – „(F)urther experiments … demonstrated beyond dispute that fermentation is caused by the action of minute living organisms and that if these are excluded or killed fermentation does not occur. This enabled him to explain to brewers and vintners the cause and prevention of sourness in their products. The heating process that he recommended was the earliest form of ’pasteurization“ (PMM 336). – „Although Pasteur’s method of preserving wine by partial heat sterilization (″pasteurization“) turned out to be a revival of Appert’s invention, Pasteur did rescue the method from oblivion and established on the basis of rigorous scientific experiments what had been only a poorly tested and entirely empirical technique“ (Garrison & Morton). – L. Pasteur (1822-1895) hat bereits 1857 seine „Mémoire sur la fermentation appelée lactique“ veröffentlicht und damit die moderne Bakteriologie begründet. – Beiliegt: Faksimile eines Briefs von L. Pasteur an seinen Sohn vom 20. August 1885. – Rücken etwas aufgehellt u. geringf. berieben, nur vereinzelt leicht fleckig, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Fermentation, Önologie, Pasteurisation, Wein

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450,--  Bestellen
  Höll, Karl. Untersuchung, Beurteilung, Aufbereitung von Wasser. Chemische Untersuchung von Trinkwasser, Flußwasser, Schwimmbadwasser, Brauchwasser, Kesselspeisewasser, Wasser für Bauzwecke, Brauwasser, Abwasser und Vorflut; nebst Erläuterungen über Mineralwasser und Heilwasser. 3., völlig neubearb. u. erw. Aufl. Berlin, De Gruyter 1960. Gr.-8°. XI, 235 S. OPbd.

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Wasser, Wasseraufbereitung

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22,--  Bestellen
1 Phaedro, Georgius (Georg Fedro von Rodach, auch G. Fedronius, G. Vetherus, G. Rhodochaeus u. a.). Magni G. Phaedronis R. de Gelleinen husio franci opuscula iatro-chemica quatuor. I. Praxis medico-chemica. II. Halopyrgice, sive pestis medica-chemica curatio. III. Chirurgia minor. IV. Furnus chymicus. In quibus non solum difficiliorum & insanabilium morborum ratio curandi chemica proponitur, sed etiam ipsa praeparandorum arcanorum doctrina, & characteristicae, sive coelestis physicae elucidatio perspicue demonstratur. Partim nunquam antehac edita, partim nunc latinitate donata prodeunt e Bibliotheca Schenckiana: curante Joanne Andrea Schenckio a Graffenberg. Frankfurt (am Main), J. Wolf für A. Humm 1611. Kl.-8°. [4] Bl., 128 S., [4] Bl. Fexibler Prgt. d. Zt. mit kalligr. Rückentitel.

Brüning 1007. Ferguson II, 188. Sudhoff, Ein Beitrag zur Bibliographie der Paracelsisten im 16. Jahrhundert in Centralblatt für Bibliothekswesen X, 364 f., 10. VD17 12:161644X. Wellcome (online) B31079970. – Erste Ausgabe, posthum herausgegeben von dem Arzt Johann Georg Schenck (?-1620), der in Hagenau im Elsaß praktizierte (Vgl. Hirsch-Hüb. V, 216). Dieser schreibt in seiner undatierten Vorrede: „er habe die Schriften aus den Handschriften herausgegeben und theilweise aus dem Deutschen ins Lateinische übersetzt und auch aliquo modo redigiert“ (K. Sudhoff). – Äußerst selten, wir können nur wenige Exemplare in Bibliotheken (München, Eichstätt Ingolstadt, London, Paris und Philadelphia) und kein Exemplar im Handel in den letzten 20 Jahren nachweisen. – K. Sudhoff verzeichnet 22 vorwiegend alchemistische Werke des Paracelsisten und Alchemisten Georg Fedro (um 1530 – nach 1577) von 1562 bis 1773 nach. – „… 1565, trat der Paracelist Georg Fedro von Rodach erstmals öffentlich in Köln in Erscheinung. Nach seiner Ankunft schlug ihm eine feindliche Stimmung seitens der ansässigen Mediziner entgegen, die bewirkte, dass er nur ein Jahr später eine Verteidigungsschrift mit dem Titel Verantwortung publizierte, in der er seine auf Paracelsus gründende Medizin verteidigte und sich von der galenischen Medizin distanzierte. Fedro hatte eine handwerkliche medizinische Ausbildung genossen und sich während seiner Lehrzeiti auch an der Universität Basel immatrikuliert. Die Vorrede, die an den Erzbischof Friedrich IV. von Wied adressiert ist, lässt erkennen, dass Fedro seiner Einschätzung nach in Köln auf Gegner gestoßen war. … (Fedro) bat ihn, seine Schrift mit Wohlwollen aufzunehmen und unter seinen Schutz zu stellen. Dieses Ansinnen begründet er mit den Anfeindungen der Galenische[n] Sophisten, die ihn als einen der wahren Medicin Nachfolger mit Worten und Taten bekämpften und auch bei den Fürsten in Misskredit brächten. … Zudem greift Fedro seine Gegner aufs Schärfste persönlich an und entkräftet den gegen ihn vorgebrachten Vorwurf, ein umherziehender Heiler zu sein, mit dem Argument, dass er auf seinen Reisen medizinisches Wissen erworben habe, das er aus den ‚alten‘ Schriften nicht habe gewinnen können. Fedro täuschte selbst also keineswegs vor, ein akademischer Arzt zu sein, sondern rechnete sich den handwerklich ausgebildeten Heilern zu. Geschickt wandte er sich gegen die akademischen Ärzte, die mit ihrem Buchwissen keine Erfolge bei den Patienten erzielen könnten“ (J. M. Schütte in Medizin Im Konflikt: Fakultäten, Märkte und Experten in deutschen Universitätsstädten des 14. bis 16. Jahrhunderts, Leiden 2017, S. 159 f.). – Titelblatt im oberen Drittel und der unteren rechten Ecke mit restauriertem Ausschnitt (etwas Textverlust bei der Verfasserangabe, eine Fotokopie des vollst. Titels liegt bei), stellenweise etwas gebräunt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Alchemie, Chemie, Medizin, Paracelsus

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1.200,--  Bestellen
  Planck, Max. Verdampfen, Schmelzen und Sublimiren. Erstdruck, in: Annalen der Physik und Chemie. Neue Folge, Band 15. (S. 446-475). Leipzig, Barth 1882. 8°. VIII, 680 S. mit 8 gefalt. lithogr. Tafeln. Hln. d. Zt. mit handschr. Rückenschild.

Erste Ausgabe. – Die vierte Veröffentlichung von M. Planck. – Der Band enthält außerdem Beiträge von C. Bohn, H. Struve, E. Lommel, E. Mach u.v.a. – St.a.T., sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Physik

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140,--  Bestellen
  Schlampp, Wilhelm. Die Verhinderung der Milchverderbnis durch Schmutz und Bakterien. Für Tierärzte, Landwirte, Besitzer von Molkereien und Milchkuranstalten. Stuttgart, Enke 1906. 8°. 63 S. mit 17 Abb. HLn. d. Zt. mit mont. Orig.-Umschlag.

Einzige Ausgabe, selten. – Titelblatt mehrmals gestempelt, Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Bakterien, Bakteriologie, Chemie, Landwirtschaft, Lebensmittelchemie, Milch

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40,--  Bestellen
1 Wolff, Emil (Theodor v.). Aschen-Analysen von land- (und forst)wirthschaftlichen Producten, Fabrik-Abfällen und wildwachsenden Pflanzen. Einheitlich berechnet und mit Nachweisung der Quellen systematisch geordnet, nebst Notizen über das untersuchte Material und verschiedenen Uebersichts-Tabellen. Berlin, Wiegandt & Hempel 1871. 4°. XIII, 194 S. mit zahlr. Tabellen. OHln. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienverg.

ADB LV, 115 ff. – Erste Ausgabe. – Seltene Arbeit des bedeutenden Agrarchemikers E. T. v. Wolff (1818-1896), der bereits 1847 sein „Lehrbuch der Agriculturchemie“ veröffentlicht hatte, das im Wesentlichen auf chemischen Forschungen basierte. Wolff war seit 1853 Prof. für Chemie und Agriculturchemie an der königl. württembergischen Akademie für Land- und Forstwirthschaft in Stuttgart-Hohenheim und errichtete dort 1865 eine landwirthschaftliche Versuchsstation. In den 1870er und 1880er Jahren veröffentlichte er einige wissenschaftliche Arbeiten, vorwiegend über Dünger und Tierfutter, darunter die vorliegende. – Anfangs und am Schluß etwas stockfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Agrarchemie, Agrargeschichte, Chemie

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120,--  Bestellen
  Kirchhoff, Gustav (Robert). Ueber den Durchgang eines elektrischen Stromes durch eine Ebene, insbesondere durch eine kreisförmige. 18 S. In: Annalen der Physik und Chemie. Herausgegeben von J. C. Poggendorff. Band 64. Leipzig, Barth 1845. 8°. X, 636 S. mit 5 gefalt. Kupfertafeln. Pbd. d. Zt. mit handschr. Rückenschild.

DSB 7, 379. Poggendorff I, 1260. – Erste Ausgabe seiner ersten Veröffentlichung und zugleich eine seiner wichtigsten. Er beschreibt hier die Gesetze der elektrischen Stromverzweigung, die später als „Kirchhoffsche Regeln“ bezeichnet wurden. – „The excellence of Kirchhoff as a teacher can be inferred from the printed text of his lectures (he managed to publish only those on mechanics, the others being edited posthumously). They set a standard for the teaching of classical theoretical physics in German universities, at a time when they were taking a leading position in the development of science“ (DSB). – G. R. Kirchhoff (1824-1887), Professor in Breslau, Heidelberg und Berlin, begründete mit Bunsen die Spektralanalyse und stellte das nach ihm benannte Gesetz über Emission und Absorption von Licht sowie die Regeln über die Verteilung elektrischer Ströme auf. – Einband etwas berieben, St.a.T., etwas gebräunt, die Tafeln teils wasserrandig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Chemie, Chemistry, Elektrizität, Elektrizitätslehre, Physics, Physik, Zeitschriften

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300,--  Bestellen
  Mayrhofer, J(osef). Instrumente und Apparate zur Nahrungsmittel-Untersuchung. Leipzig, Barth 1894. 8°. XI, 324 S., 4 Bl. mit 158 Holzschnitt-Abb. Hln. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Rückenverg. (Bibliothek für Nahrungsmittel-Chemiker, Band 3).

OBL VI, 14. – Erste und einzige Ausgabe. – Der österr. Chemiker J. Mayrhofer (1848-1930) war „von 1882–89 an der Staatlichen Untersuchungsanstalt für Nahrungs- und Genußmittel in Erlangen und 1890–1921 als Leiter des Chem. Untersuchungsamtes für die Provinz Rheinhessen in Mainz tätig. M.s Arbeiten betreffen vorwiegend das Gebiet der Weinforschung“ (W. Oberhummer). – St.a.T., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Nahrungsmittelchemie

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60,--  Bestellen
  Serullas, (Georges Simon). Trennung des Chlors und Brohms aus einem Gemenge ihrer Verbindungen mit Alkalimetallen. Erkennungsmittel, ob eine Flüssigkeit das Chlorjod als solches oder in Chlorwasserstoff- und Jodsäure erfällt enthalte. – (Und): Wirkung der Bromsäure und der Chlorsäure auf den Alkohol. – (Und): Ueber die jodsauren und chlorsauren Pflanzenalkalien. – In: Annalen der Physik und Chemie, Band XX, Stück 4, 1830, No. 12. Leipzig, Barth 1830. 8°. X, S. 545-626, 3 Bl. mit 1 gefalt. Tabelle. OBr.

Seltene erste deutsche Ausgaben der bedeutenden Arbeiten, erschienen gleichzeitig auch in Französisch in Ann. de chim. et de phys. und Journ. de chim. medical. – Der bedeutende franz. Chemiker und Apotheker G. S. Serullas (1774-1832) stellte 1830 als Erster Jodsäure her, die er zur analytischen Trennung von Natrium und Kalium benutzte. Er entwickelte ein technisches Verfahren zur Kaliumchlorat-Herstellung und stellte als einer der Ersten synthetisch Alkohol her. – Das Heft enthält außerdem chemische Arbeiten der franz. Chemiker Joseph Louis Gay-Lussac (1778-1850) „Ueber die Sauerstoffabsorption des Silbers in hoher Temperatur“ und Henri Braconnot (1780-1855), „Ueber das Salicin und dessen Umwandlung in einen Farbstoff eigenthümlicher Art“; sowie einen Beitrag über ein „Neues Oenometer oder Instrument zur Bestimmung der im Wein oder jeder andern geistigen Flüssigkeit enthaltenen Menge Alkohols“ (des franz. Erfinders und Physikers Emile Tabarié) und eine Arbeit des bedeutenden Physikers und Begründers der modernen Meteorologie Heinrich Wilhelm Dove (1803-1879) „Ueber gleichzeitige Störungen der täglichen Veränderung der magnetischen Kraft und Abweichung.“ – Umschlag etwas angestaubt u. fleckig, St.a.U., gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Physik, Zeitschriften

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170,--  Bestellen
  Barreswil, (Louis Charles Arthur) et (Alphonse) Davanne. Chimie photographique. Contenant les éléments de chimie expliqués par les manipulations photographiques, les procédés de photographie sur plaque, sur papiers sec ou humide, sur verres au collodion et à l’albumine. La manière de prèparer soi-même, d’employer tous les réactifs et d’utiliser les résidus. Les recettes les plus nouvelles et les dernièrs perfectionnements. La gravure et la lithophotographie. Paris, Mallet-Bachelier s. d. (1854). 8°. XVI, 296 S. mit einigen Holzschnitten im Text. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Linienverg.

Bellier de la Chavignerie 73. Roosens/Salu 1835. Vgl. Heidtmann 2503 (dt. Ausgabe von 1860). – Seltene erste Ausgabe des ersten umfassenden Handbuchs über die chemischen Prozesse in der Photographie. – Barreswil und Davanne beschreiben alle damals bekannten Verfahren, die photographische Nachahmung von Banknoten und Wertpapieren und hier zum ersten Mal auch die von ihnen entwickelte Lithophotographie. „Von den wenigen Erfindern, denen Halbtonbilder gelangen, waren die ersten die Chemiker Barreswil und Davanne, die in Kooperation mit dem Optiker Lerebours und dem Lithographen Joseph Lemercier arbeiteten. Im Jahre 1852 griffen sie das Asphaltverfahren von Joseph Nicéphore Niépce wieder auf, ersetzten die Metallplatte durch körnigen Lithographenstein, den sie nicht mit Lavendelöl, sondern mit Asphaltätherlösung überzogen. Nach Belichtung unter dem Negativ wurde Äther als Lösemittel verwendet. Der Stein wurde sodann geätzt und eingefärbt. Die Partien, an denen der durch lichteinwirkung unlösliche Asphalt die Einwirkung der Säure verhindert hatte nahmen die Farbe an. 1854 publizierte Lemercier unter dem Titel „Lithophotographie“ die ersten sechs Drucke, jeder 33 x 23 cm groß, … Die Drucke wiesen durchaus gute Halbtonwerte auf, doch wurde das Verfahren später zugunsten desjenigen von Poitevin aufgegeben, da man nur kleine Auflagen drucken konnte“ (H. Gernsheim). – Zu L. C. A. Barreswil (1817-1870) vgl. auch Poggendorff I, 105. – Anfangs leicht stockfl., N.a.T., sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie

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850,--  Bestellen
  Johannessohn, Fritz. Chinin in der Allgemeinpraxis. Unter Berücksichtigung pharmakologischer Befunde. Amsterdam, Bureau Tot Bevordering Van Het Kinine-Gebriuk 1930. Gr.-8°. 232 S. mit 1 Tafel. Ln. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel und Linienverg.

St. a. T., schönes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Pharmakologie

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32,--  Bestellen
1 Piest, Carl. Die Zellulose, ihre Verarbeitung und ihre chemischen Eigenschaften. Stuttgart, Ferdinand Enke, 1910. 4°. VIII, 157 S. mit 10 Abb. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel.

Erste Ausgabe. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Papierherstellung, Papierindustrie

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32,--  Bestellen
  Andés, Louis Edgar. Moderne Schuhcremes und Lederputzmittel. 3. Aufl. Wien, Leipzig, Hartleben 1923. VIII, 242 S. mit 9 Abb. Illustr. OLn. (A. Hartlebens chemisch-technische Bibliothek, Band 337).

Zuerst 1911 erschienenes Handbuch. – Rücken leicht aufgehellt und geringf. fleckig, sonst sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Schuhe, Schuhmacherei

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18,--  Bestellen
  Eschnauer, Heinz. Spurenelemente in Wein und anderen Getränken. Weinheim (Bergstr.), Verlag Chemie 1974. 4°. VIII, 210 S. mit 129 Tabellen u. 7 graph. Darstellungen. Oln. mit OU.

Gutes Exemplar.

Schlagwörter: Chemie, Getränke, Mikronährstoffe, Önologie, Spurenanalyse, Spurenelement, Spurenelemente (Biochemie), Wein

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18,--  Bestellen
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