NEUER E-KATALOG: Neueingänge Mai 2026 – Wir stellen aus: Rare Book Week Berlin. Internationale Messe für Bücher & Graphik 18.-20. September 2026, Kronprinzenpalais, Unter den Linden 3, 10717 Berlin, https://rarebookweek.berlin – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien. – Instagram: rarebookskarlsruhe

Doer, Dichterischer Nachlaß

Doer, Dichterischer Nachlaß

Doer, Amalie (geborene Schmuckert). Dichterischer Nachlaß. (Herausgegeben von Johann Simon Doer). Mannheim, Heinrich Hoff 1845. Kl.-8° (17 x 11 cm.). IX, 128 S. Pappband der Zeit mit kalligr. Rückentitel mit Silberstift.

Einzige Ausgabe, sehr selten. – Mit eigenhändigem Gedicht von A. Doer „Mein letztes Gedicht“, signiert und datiert „25. August 1843″ auf dem letzten Blatt montiert und Schwarz umrahmt. – „Unter den Papieren meiner verstorbenen, mir ewig unvergeßlichen, geliebten Frau, fanden sich diese Gedichte, die ich als ihr heiligstes Vermächniß betrachte. … In den letzten Jahren ihrer schweren, körperlichen Leiden hauchte sie, die stets so standhaft und ohne Murren die entsetzlichsten Schmerzen ertrug, nur in disen Gedichten ihre Qualen aus, suchte Trost in der Poesie, die ihr Inneres belebte, für die Leiden ihres siechen Körpers. Meinen Freunden, die meine vortreffliche Amalie kannten und zu schätzen wußten, übergebe ich dies Vermächniß als eine Erinnerung an ein edles Wesen… Joh. Simon Doer. Mannheim im September 1845.“ – A. Doer verstarb 1845 mit 37 Jahren. Ihr Vater Peter Schmuckert (1765-1841) eröffnete 1787 in Mannheim eine Möbel-Schreinerei. Später kaufte er die Versilberungsmaschinen und die Spiegelfabrik des Kurfürsten von Mainz auf. Dies legte den Grundstein für seine erfolgreiche Manufaktur. Johann Simon Doer wanderte 1850 nach Nordamerika (?) aus (Landesarchiv Baden Württemberg). – Unikat, aus der Bibliothek eines Familienmitglieds mit zeitgenöss. Besitzvermerk „Schmuckert“. – Ecken etwas bestoßen, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten.

Unser Preis: EUR 240,--