NEUER E-KATALOG: Neueingänge Dezember 2025 – Wir stellen aus: ART Karlsruhe 05. – 08.02. 2026. – 32. Leipziger Antiquariatsmesse, 19. bis 22. März 2026, Messe Leipzig. – Vienna Vintage Photo Fair, So. 12. April 2026, 10-18 Uhr, Architekturzentrum Museums Quartier 1070 Wien, photofairwien.com – Gemeinschaftskatalog zusammen mit Antiquariat Norbert Knöll, Lüneburg: POPKULTUR / POP CULTURE Bücher, Fotografien, Schallplatten und Graphik. (Print-Katalog bitte anfordern) – PHOTOGRAPHIE / PHOTOGRAPHY – wichtige Fotobücher von 1839 bis heute, darunter zahlreiche Widmungsexemplare und Bücher mit Orig.-Photographien (kann unter „Aktuelle Kataloge“ abgerufen werden). – Außerdem finden Sie Beiträge von uns im virtuellen „Schaufenster“ des Verbandes Deutscher Antiquare (VDA) https://schaufenster.antiquare.de/trefferliste.php?ID=22 (oder über „Links“ VDA) – Versandkosten ins Ausland auf Anfrage. – Besuchen Sie uns in unserem neuen Ladengeschäft in der Kaiserstrasse 99 in Karlsruhe (Mo.-Fr. 11-18 Uhr, Sam. 11-16 Uhr) mit einer reichen Auswahl seltener und schöner Bücher aus allen Gebieten, Graphik und Photographien.

Buchwesen

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Beschreibung
Gesamte Buchaufnahme
Preis
EUR
1 Plotzek, Joachim M. (Hrsg.). Ars vivendi, ars moriendi. (Die Handschriftensammlung Renate König; Katalogbuch anlässlich der Ausstellung im Erzbischöfliches Diözesanmuseum Köln, 15. Dezember 2001 bis 22. Mai 2002). München, Hirmer Verlag (2001). 4°. 575, (1) S. mit zahlr. farbigen Abbildungen. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.

Neuwertiges Exemplar.

Schlagwörter: Buchmalerei, Gebetbuch, Gebetbücher, Handschriften

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30,--  Bestellen
1 Lexica – Meyers Großes Konversations-Lexikon. Ein Nachschlagewerk des allgemeinen Wissens. 6., gänzlich neubearbeitete und vermehrte Auflage. Neuer Abdruck. 24 Bände (inkl. Ergänzungen, Jahressupplemente 1909/10, 1910/11 und 1911/12). Leipzig und Wien, Bibliographisches Institut 1905-1912. Gr.-8°. Mit 16831 Abbildungen, Karten und Plänen im Text und auf 1522 Tafeln, davon 180 in Chromolithographie und 343 farbigen Karten. Orig.-Halblederbände mit 2 roten Rückenschildern, dekorativer Jugendstil-Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt (Entwurf: Otto Eckmann).

Sarkowski 128 und S. 234 und 254. Slg. Seemann 430. Totok/Weitzel I, 355. Zischka 1. – „Kenner rühmen es als den bestgemachten, zuverlässigsten „Meyer“ in hundert Jahren…“ (Sarkowski). – „Meyer, der Unvergleichliche, der Große, in der berühmten 6. Auflage … weiß wundervolle Sachen … ″ (FAZ 1996 zit. nach Slg. Semann). – 1914 erschienen noch 3 Kriegssupplemente sowie ein Atlas zum Europäischen Kriegsschauplatz. – Rücken von Band 23 und 24 etwas berieben, Band 24 im oberen Drittel am hinteren Gelenk angeplatzt, sonst sehr gut erhaltenes Exemplar der gesuchten Jugendstil-Ausgabe.

Schlagwörter: Lexica

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240,--  Bestellen
1 Nave, Francine de (Hrsg.). Botany in the low countries (end of the 15th century – ca. 1650). Plantin-Moretus Museum exhibition. Antwerpen, The Plantin-Moretus Museum 1993. 4°. 150 S. mit zahlr. teils farb. Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Kartonumschlag. (Publikaties van het Museum Plantin-Moretus en het Stedelijk Prentenkabinet, volume 27).

Sehr gutes Exemplar des reich kommentierten Katalogs.

Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Botanical illustration, Botanik, Botany, Plantin

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70,--  Bestellen
1 Das Gebetbuch Lorenzos de’ Medici (Libellus Precatorius) 1485. Handschrift Clm 23639 der Bayerischen Staatsbibliothek München. 2 Bände (Faksimile und Kommentar). Lachen am Zürichsee, Coron-Verlag und Stuttgart, Müller und Schindler (1991). 8°. 229 faksimilierte Blätter mit zahlreichen Miniaturen und Initialen in Gold und Farben; 402 S. mit farb. Frontispiz und teils farb. Abb. Roter Originalseidenband, vergoldete Prunkdeckel mit zehn emaillierten Miniaturen, vergoldeten Spangen und Schließen. In der samtgefütterten Originallederkassette und Originallederband mit goldgepr. Rückentitel und Deckelvignette in Pappschuber mit farb. Deckelbild.

Eines von 300 Exemplaren der Coron-Exklusiv-Ausgabe mit der Nachbildung des Florentiner Prunkeinbandes (Gesamtauflage 800). Mit illuminierten Kalenderblättern, 5 großen und 7 kleineren historisierten Initialen und 5 ganzseitigen Miniaturen mit Bordüren, Wappen der Wittelsbacher, Medici und Dalviati. Die prächtige Handschrift war ein Hochzeitsgeschenk von Lorenzo de Medici (1449-1492) an seine Tochter Lucrezia. Mit der Buchmalerei wurde der Florentiner Miniaturenmaler Francesco Rosselli beauftragt, der schon mehrfach für die Medicis gearbeitet hatte. – Kommentarband mit Beiträgen von Erwin Arnold, Marl L., Evans, Albinia C. de la Mare und Lorenz Selig. – Nahezu tadelloses Exemplar.

Schlagwörter: Faksimile, Gebetbuch, Gebetbücher, Handschriften, Manuscripts, Manuskripte, Nummerierte Bücher, Stundenbuch, Theologie, Vorzugsausgaben

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1.800,--  Bestellen
01 Lexica – Hübner, Johann. Neu- vermehrtes und verbessertes Reales Staats-, Zeitungs- und Conversations-Lexicon… Allerneueste Auflage. Regensburg und Wien, Emerich Felix Baders seel. Wittwe 1769. Gr.-8° (22,5 x 14 cm.). [13] Bl., 1287 S., [28] Bl. (Index) mit Titel in Rot und Schwarz, gestoch. Frontispiz und 9 (statt 10) gefalteten Kupfertafeln. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und floraler Rückenvergoldung.

Slg. Seemann 313. Vgl. Humpert 1410. Lenz 80 f. u. Zisska 4. – Die bedeutendste deutsche Enzyklopädie des 18. Jahrhunderts, als deren eigentlicher Verfasser der Barockdichter Philipp Balthasar Sinold v. Schütz gilt. – Das Werk erschien zuerst 1704 ohne Tafeln und wurde bis Anfang des 19. Jhdts. immer wieder aufgelegt. – Ein Exemplar der Auflage von 1789 war in der Bibliothek Goethes in Weimar und stand zeitweise griffbereit auf Goethes Schreibtisch. – Die Kupfertafeln mit Weltkarte, Orden, Schiffbau, Taucherglocke, Kriegswesen und Wappen. Wie oft fehlt die zweite Tafel „Meilen-Anzeiger“. – Einband etwas berieben, zeitgenöss. Besitzvermerk, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Lexica

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240,--  Bestellen
1 Martini, Regina. Sammler-Katalog Füllfederhalter. Fotografiert von Harald Grotowsky. Augsburg, Battenberg (1995). 4° (25,5 x 21 cm.). 147 S., [2] Bl. mit zahlr. meist farb. Abbildungen. Farbig illustr. Orig.-Pappband. (Battenberg Antiquitäten-Katalog).

Einzige Ausgabe, selten. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Füllfederhalter, Sammeln, Schreibtechnik

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40,--  Bestellen
1 Goethe – Keudell, Elise von. Goethe als Benutzer der Weimarer Bibliothek. (Und): Bulling, Karl. Goethe als Erneurer und Benutzer der Jenaischen Bibliotheken. (Reprint der Orig.-Ausgaben, Weimar, Böhlau 1931 und 1932). 2 Werke in 1 Band. Leipzig, Zentralantiquariat der Deutschen Demokratischen Republik 1982. 8°. XIII, 391 S.; 67 S. mit 14 Faksimile-Abbildungen. Orig.-Leinenband.

Stzempel auf dem Vorsatz, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Bibliotheksgeschichte, Faksimile, Goethe, Johann Wolfgang von

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45,--  Bestellen
1 Hein, Wilhelm. Mehri- und Hadrami-Texte. Gesammelt im Jahre 1902 in Gischin. Bearbeitet und herausgegeben von (David) Heinrich Müller. Wien, Alfred Hölder 1909. 4°. XXVIII, 200 S. Orig.-Halbleinenband. (Südarabische Expedition, Band 9).

NDB XVIII, 354 f. – Erste Ausgabe. – Der österreichische Orientalist D. H. v. Müller (1846-1912) „wandte sich nach anfänglichen biblischen und hebräischen Studien bald der arab. Philologie zu (Das Kitâb-al-Far? von Ala?macî, Diss. Wien 1875). Von großer Bedeutung für die Kenntnis des altert Arabien war die von ihm besorgte Herausgabe von „Al-Hamdânî’s Geographie der arab. Halbinsel“ (1884-91). Seither richtete sich sein Interesse zunehmend auf Südarabien. M. veröffentlichte hierzu eine Reihe von archäologischen, geographischen, epigraphischen und sprachlichen Arbeiten. Im Anschluß an die Südarabienexpedition erforschte er die bis dahin kaum bekannten neusüdarab. Sprachen (Die Mehri- und Soqorisprache, 3 Bde., 1902–07; Mehri- und arami-Texte, ges. im Jahre 1902 in Gischin von Wilhelm Hein, 1909). Weiterhin widmete er sich vergleichenden semitischen Studien und der Bibelforschung (Die Propheten in ihrer ursprünglichen Form, Die Grundsätze der ursemitischen Poesie, erschlossen in Bibel, Keilinschriften und Koran und in ihren Wirkungen erkannt in den Chören der griech. Tragödie, 2 Bde., 1895)“ (S. Prochazka in NDB). – Einband etwas angestaubt, sehr gutes Exyemplar.

Schlagwörter: Arabien, Arabisch, Orient, Orientalismus, Philologie, Sprache, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften

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50,--  Bestellen
1 Müller, Dav(id) Heinrich v. Die Mehri- und Soqotri-Sprache. I. Texte. – III. Shauri-Texte. Band I und III (von 3). Wien, Alfred Hölder 1902 und 1907. 4°. IX, 226 S.; IX, (1), 168 S. Orig.-Halbleinenbände. (Südarabische Expedition, Band IV und VII).

NDB XVIII, 354 f. – Seltene Original-Ausgabe. – Ohne den 1905 erschienenen zweiten Teil „Soqotri-Texte“. – Der österreichische Orientalist D. H. v. Müller (1846-1912) „wandte sich nach anfänglichen biblischen und hebräischen Studien bald der arab. Philologie zu (Das Kitâb-al-Far? von Ala?macî, Diss. Wien 1875). Von großer Bedeutung für die Kenntnis des altert Arabien war die von ihm besorgte Herausgabe von „Al-Hamdânî’s Geographie der arab. Halbinsel“ (1884-91). Seither richtete sich sein Interesse zunehmend auf Südarabien. M. veröffentlichte hierzu eine Reihe von archäologischen, geographischen, epigraphischen und sprachlichen Arbeiten. Im Anschluß an die Südarabienexpedition erforschte er die bis dahin kaum bekannten neusüdarab. Sprachen (Die Mehri- und Soqorisprache, 3 Bde., 1902-07; Mehri- und arami-Texte, ges. im Jahre 1902 in Gischin von Wilhelm Hein, 1909). Weiterhin widmete er sich vergleichenden semitischen Studien und der Bibelforschung (Die Propheten in ihrer ursprünglichen Form, Die Grundsätze der ursemitischen Poesie, erschlossen in Bibel, Keilinschriften und Koran und in ihren Wirkungen erkannt in den Chören der griech. Tragödie, 2 Bde., 1895)“ (S. Prochazka in NDB). – Einbände etwas angestaubt, Band I stärker und berieben, sonst gut berhalten.

Schlagwörter: Arabien, Arabisch, Orient, Orientalismus, Philologie, Sprache, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften

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120,--  Bestellen
1 Reinisch, (Simon) Leo. Die Somali-Sprache. I: Texte. – III. Grammatik. Band I und III (von 3). Wien, Alfred Hölder 1900. 4°. VIII, 287 S.; VIII, 122 S., [2] Bl. Orig.-Halbleinenbände. (Südarabische Expedition, Band I und V/1).

NDB XXI, 372 f. – Seltene Original-Ausgabe. Ohne den zweiten Teil mit dem Wörterbuch (ist im Buchhandel als Reprint lieferbar). – „Bekannt wurde R. durch seine Studien über ostafrikan. Sprachen. Von den beiden Ostafrika-Reisen 1875/76 und 1879/80 kehrte er mit einer reichen Ausbeute sprachlicher Aufzeichnungen zurück, die zur grammatischen und lexikographischen Behandlung von 13 kuschitischen und anderen ostafrikan. Sprachen in Äthiopien führte, insbes. Barea (heute Nara gen.), Nuba, Kunama, Bilin, Chamir, cAfar, Saho, Bed.auye, Somali und Dschäbärti. R.s Grammatiken bzw. Textsammlungen und Wörterbücher (fast alle in SB d. Wiener Ak. d. Wiss. u. parallel dazu separat ersch.) sind teilweise bis heute nicht überholt. Indem R. neben der deskriptiven Arbeit in allen Wörterbüchern auch die historische Ableitung und die Sprachvergleichung betrieb, wurde er zum Begründer der Kuschitistik.“ (R. Voigt in NDB). – Einbände etwas angestaubt, sonst sehr gut erhalten.

Schlagwörter: Arabisch, Orient, Orientalismus, Philologie, Sprache, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften

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80,--  Bestellen
1 Rhodokanakis, N(ikolaus). Der vulgärarabische Dialekt im Dofâr (Zfâr). I. Prosaische und poetische Texte, Übersetzung und Indices. – II. Einleitung, Glossar und Grammatik. 2 Bände. Wien, Alfred Hölder 1908. 4°. IX, 144 S.; XXXVI, 219 S. Orig.-Halbleinenbände. (Südarabische Expedition, Band VIII und X).

ÖBL IX, 113 f. – Erste Ausgabe. – Der Ägyptologe und Arabist N. Rhodokanakis (1876-1945) war seit 1919 Mitglied der Akademie der Wissenschaften in Wien und 1917 bis 1942 Professor für semitische Philologie an der Universität Graz. – Deckel etwas angestaubt, sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Arabien, Arabisch, Orient, Orientalismus, Philologie, Sprache, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaft, Sprachwissenschaften

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160,--  Bestellen
1 Bauer, C(hristian). Handbuch der Buchbinderei. Nebst kurzer Anleitg zur Herstellg verwandter Arbeiten, als: Aufziehen von Pausen und Photographien, Einrahmen wertvoller Bilder, Behandlung einfacher Portefeuille-Artikel und der Stickereien etc. Mit einem Anhang, Berechnungs-Tarif enthaltend. 7. Aufl. von Christian Friedrich Gottlieb Thons „Kunst, Bücher zu binden“ etc. unter Mitwirkung tüchtiger Kräfte vollst. umgearb. Leipzig, Bernhard Friedrich Voigt 1881. 8°. X, 99, (1) S. mit 36 Figuren im Text. Halbleinenband der Zeit.

Ohne den sep. erschienenen Atlas-Band. – Mit handschr. Preis-Widmung der Königl. Württ. Centralstelle für Gewerbe & Handel für den Buchbinder Carl Greiner, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Buchbinder, Buchbinderei

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50,--  Bestellen
1 Krafft, Albrecht. Die arabischen, persischen und türkischen Handschriften der k. k. orientalischen Akademie zu Wien. Wien, Druck: P. P. Mechitaristen 1842. Gr.-8^. XVI, 206 S., [1] Bl. Typogr. Orig.-Broschurumschlag.

ÖBL IV, 187. – Erste Ausgabe. – A. Krafft (1816-1847) „stud. am Schottengymn., an der Wr. Akad. der bildenden Künste, schließlich an der Oriental. Akad. und an der Univ. Wien oriental. Sprachen und Literaturen. 1845 trat er als Skriptor in die k. k. Hofbibl. ein, wo er mit der Ordnung und Beschreibung der orientalischen Handschriften betraut wurde. Seine Arbeiten am Katalog der oriental. Handschriften sowie am krit. Katalog der Gemäldegalerie im Belvedere blieben durch seinen frühen Tod unvollendet“ (Mazal in ÖBL). – Umschlag etwas angestaubt, das Erratablatt am Schluß im Rand mit Papierstreifen restauriert, gutes breitrandiges Exemplar.

Schlagwörter: Handschriften, Manuskripte, Orient, Orientalismus, Wien

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140,--  Bestellen
1 Benzing, Josef und Helmut Pressler (Hrsg.). Fünfhundert Jahre Mainzer Buchdruck. Festgabe zum 70. Geburtstag von Aloys Ruppel. Mainz, Verlag der Gutenberg-Gesellschaft 1952. Gr.-4°. 317, (1) S. mit Titelvignette und zahlr. Titelblatt-Faksimiles, teils in Rot und Schwarz gedruckt auf 98 Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückenschild.

Rückenschild etwas berieben, Kanten stellenweise gering beschädigt, gutes Exemplar aus der Bibliothek des amerikanischen Verlegers, Buchhändler und Bibliophilen Frederic Gershom Melcher (1879-1963), „… one of the most important 100 leaders in the library science field of the 20th century“ (American Libraries, 30, (11), 38-46, Dec. 1999), mit dessen Exlibris.

Schlagwörter: Mainz

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50,--  Bestellen
1 Kellerhoven, (Franz). Album de Kellerhoven. Vie des Saints Illustrée d’après les plus anciens manuscrits. Paris, Gaume et Cie. s. d. (um 1870). 8°. [2] Bl., 48 mont. chromolithogr. Tafeln auf dünnem Karton. Dunkelroter Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Goldschnitt und marmoriertem Pappschuber.

Mit hervorragenden Portraits berühmter Heiliger nach mittelalterlichen Miniaturen, lithographiert von dem deutschen Graphiker F. Kellerhoven (1814-1872), der seit 1859 in Paris arbeitete. Die dekorativen Chromo-Lithographien wurden von A. Lemercier in Paris gedruckt. – Sehr schönes sauberes und dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Buchmalerei, Theologie

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160,--  Bestellen
1 Schleicher, August. Die deutsche Sprache. Stuttgart, J. G. Cotta 1860. 8°. VI, 340 S. Halbleinenband der Zeit.

NDB XXIII, 50. – Erste Ausgabe. – Der Sprachwissenschaftler A. Schleicher (1821-1868), seit 1853 ordentlicher Professor der deutschen und vergleichenden Sprachwissenschaft und des Sanskrit in Prag, „leistete Hervorragendes sowohl auf theoretischem als auch praktisch-philologischem Gebiet, so in seinem „Compendium der vergleichenden Grammatik der indogerman. Sprachen“ (2 Bde., 1861/62, 41876, Nachdr. 1974). Von Hegelianischen Ideen beeinflußt, bevorzugte er hinsichtlich der geschichtlichen Beziehungen von Sprachen zueinander bzw. von Sprachgruppierungen eine dialektische Sehweise“ (G. Bense in NDB). – Titelblatt mehrfach gestempelt, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Sprachwissenschaft

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50,--  Bestellen
1 Vergne, Frédéric. A princely library. The manuscript collection of the Duke d’Aumale, Chateau de Chantilly. Paris, Editions Editerra 1995. Folio (34 x 28 cm.). 349, (1) S. mit zahlr. teils farb. Abb. Orig.-Leinenband mit farbig illustr. Schutzumschlag in farbig illustr. Pappschuber.

Neuwertiges Exemplar, noch in Folie eingeschweißt. – Like-new copy, still sealed in plastic wrap.

Schlagwörter: Buchmalerei

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90,--  Bestellen
1 Gutenberg Bibel – The Gutenberg Bible. The Property of the General Theological Seminary New York City. Which will be sold on Friday, April 7, 1978 immediately following the morning session of the sale of Printed Books and Manuscripts. New York, Christie, Manson & Woods International Inc. 1978. 4°. 26, (2) S. mit 8 (5 farbigen, 1 gefalt.) Tafeln. Orig.-Pappband mit farbig illustr. Schutzumschlag.

„A Gutenberg Bible sold at auction yesterday for $2 million, the highest price ever known to have been paid for a book. Martin Breslauer, the Berlin-born, Fifth Avenue rare-book dealer, made the purchase at Christie, Manson & Woods, Park Avenue at 59th Street. Although Mr. Breslauer would not disclose whom he was bidding for, he was seated near Gerhard Weng, Secretary for the Ministry of Culture of Baden-Wiirttemberg in Stuttgart, West Germany, and Hans-Peter Geh, director of the state library. Mr. Geh acknowledged to The New York Times that the purchase was made for the library. He said that his library had the largest and, as of yesterday, the most important collection of Bibles in the world. The standing-room crowd of more than 500 people was surprised at the swiftness of the sale of the Gutenberg; it began an hour late, at 1 P.M., and took less than two minutes to complete. The most disappointed person in the room appeared to be John Jenkins, rare-book dealer from Austin, Tex., who stayed in as underbidder to $1.6 million. He represented Allen & Company, the New York investment bankers and the controlling interest in Columbia Pictures. Mr. Jenkins said later that it was his understanding that Charles and Herbert Alien Jr., chairman adn president, respectively, of the concern, had hoped to keep the Gutenberg in the United States and to place it on public view. David Bathurst, Christie’s president in New York, and Stephen Massey, its specialist in rare books, were jubilant over the price. They said, too, that they had not been worried by the discovery of a major’ error in this copy, one of 185 to 200 printed in Mainz 500 years ago by Johannes Gutenberg, the German who invented movable type. Of the 48 Gutenbergs known to be extant, one owned by the Carl and Lily Pforzheimer Foundation Inc., is still up for sale, for about the same price. A third Gutenberg was sold last month for $1.8 million by Hans P. Kraus, the New York book dealer. The price was, until yesterday, the highest known to have ever been paid for a book. The mistake in the copy sold yesterday was discovered in a page-by-page inspection of the two-volume book by two potential bidders, John Kebabian and Roland Folter, bibliographers at H.P. Kraus. They found that there were two impositions of one page and that one page was missing“ (Rita Reif, New York Times, April 8, 1978). – Schutzumschlag mit kleinen Randläsuren, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Auktionskataloge, Gutenberg-Bibel

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50,--  Bestellen
1 Prediger, Christoph Ernst. Der in aller heut zu Tag üblichen Arbeit wohl anweisende accurate Buchbinder und Futteralmacher. Welcher lehret, wie nicht nur ein Buch auf das Netteste zu verfertigen, sondern auch wie solches seine gebührende Dauer hält … Uberdiß zeiget, wie alle Farben auf Leder und Pergament anzusetzen, auch wie solches zu vergulden, … (Reproduktion und Nachdruck der Ausgabe Anspach, Franckfurt und Leipzig 1741 – 1753). 4 Bände. Zürich, Oppersdorff Verlag 1976. Kl.-8° (17,5 x 10 cm.). Mit zus. 69 teils gefalt. Tafeln. Unterschiedliche Halbleder-Handeinbände.

Faksimile-Ausgabe des besten deutschen Handbuch der Buchbinderkunst des 18. Jahrhunderts mit Darstellungen von Gerätschaften, Muster- und Zierbeispielen für Einbandgestaltung usw. – Ohne den später erschienen Kommentarband. – Die interessanten Handeinbände mit schwarzen (I und III), hellbraunen (IV) und beigefarbigen (II) Rücken.

Schlagwörter: Buchbinder, Buchbinderei, Bucheinband, Einbände, Einbandkunst, Faksimile

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320,--  Bestellen
1 Sachs, Hans. Eygentliche Beschreibung aller Staende auff Erden. Gantz fleissig beschrieben und in Teutsche Reimen gefasset. (Faksimile-Nachdruck der Ausgabe Frankfurt am Main 1568). Hanau, Müller und Kiepenheuer 1966. 8°. 125 gez. Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz, Porträt und 114 Abbildungen nach Holzschnitten von Jost Amman. Orig.-Pergamenteinband in Pappschuber.

Neuwertiges Exemplar.

Schlagwörter: Berufe, Faksimile

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50,--  Bestellen
1 Leu, Urs B. und Christian Scheidegger (Hrsg.). Buchdruck und Reformation in der Schweiz. Zürich, TVZ, Theologischer Verlag Zürich 2018. Gr.-8°. IX, 445 S. mit zahlr. Abb. Orig.-Pappband mit Schutzumschlag. (Zwingliana, Band 45 (2018)).

Neuwertiges Exemplar, originalverschweißt.

Schlagwörter: Buchdruck, Reformation, Theologie

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70,--  Bestellen
1 Ibscher, Hugo (Schriftleiter). Der Buchbinderlehrling. Monatsschrift für die deutschen/schweizerischen und oesterreichischen Buchbinderlehrlinge. 4. (bis) 6. Jahrgang. 36 Hefte in 1 Band. Stuttgart, Verlag des Allgemeinen Anzeigers für Buchbindereien 1930-1932. 8°. Mit zahlr. Abb. im Text und auf 30 Tafeln sowie 29 Materialmustern (Japanpapiere, Leinen, Heftgaze, Leder, Kunstleder und Folien). Halblederband der Zeit mit 7 unechten Bünden, goldgepr. Rückentitel, kalligr. Deckeltitel und Kopf-Rotschnitt.

Die wichtige Fachzeitschrift für Buchbinder erschien noch bis 1944. Mit einem posthum erschienenen Beitrag von Paul Adam (1849-1931) „Wie entstand das Handwerk, insbesondere die Buchbinderei?“ im August-Heft 1931 und einem Nachruf im Februar-Heft 1932. Außerdem Artikel bedeutender Buchbinder, wie Theo Berard (″Der Pergamenteinband“) und Otto Dorfner (″Das Handwerkszeug des Buchbinders“) sowie über Jean Grolier (Mai Heft 1930) und Jakob Krauße (Februar Heft 1930). – Drei vollständige Jahrgänge im dekorativen Handeinband.

Schlagwörter: Buchbinder, Buchbinderei, Bucheinband, Zeitschriften

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120,--  Bestellen
1 Insel-Verlag – Brinks, John Dieter und Jürgen Seuss. Vom Ornament zur Linie. Der frühe Insel-Verlag 1899 bis 1924. Ein Beitrag zur Buchästhetik im frühen 20. Jahrhundert. Assenheim, Brennglas Verlag (2000). Gr.-4° (32 x 25 cm.). 391, (1) S. mit 240 (120 farb.) Abbildungen und 20 teils farb. und mehrseitige Beilagen (12 Vorsatz- und 8 Prospekt-Faksimiles) in verschiedenen Formaten. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Leinenmappe in Pappschuber.

Eines von 2000 Exemplaren. – Anspruchsvoll aufgemachte und opulent illustrierte Darstellung der ersten 25 Jahre des Insel-Verlags. Konzeptionell gestaltet von Juergen Seuss. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Buchgestaltung, Buchkunst, Jugendstil, Nummerierte Bücher, Verlagsgeschichte

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60,--  Bestellen
01 Barba, Jean-Nicolas. Souvenirs. Paris, Ledoyen et Giret 1846. 8°. 4 S. (″Liste des souscripteurs“), [2] Bl., III, 292 S. mit 2 lithogr. Portraits (Barba und Pigault-Lebrun) von Villain nach Roch. Späterer Halbleinen mit marm. Deckelbezug (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).

Bertier 59. Quérard I, 457. – Seltene Originalausgabe der berühmten Erinnerungen des Buchhändlers, Verlegers und Druckers J.-N. Barba (1769-1846). – „En m’établissant en 1791, j’avais deux cents francs, après avoir donné cent cinquante francs pour six mois d’avance. Le Prieur [Pierre-Sébastien Le Prieur (1758-1834)] me fit crédit de cinquante francs sur cent que je lui achetais de livres, et le bon Maradan [Claude-François Maradan (1762-1823)] me fit aussi crédit de cent francs. Bance père [Jacques-Louis Bance (1761-1847)] me vendit à crédit la Vie de Marie-Antoinette pour deux mille francs. Je fis en tremblant vingt billets à ordre, et je réussis. […] Puis vint mon père nourricier, Pigault-Lebrun, le Cuisinier royal avec lequel j’ai gagné cent mille francs. J’ai imprimé sept millions d’exemplaires de pièces de théâtre ; je ne réussissais pas toujours. […] Quant aux livres, je réussissais presque toujours, jusqu’aux Œuvres d’Alex. Duval.“ (p. 175-176). – Titelblatt und Frontispiz etwas gelockert, Papier durchgehend etwas gebräunt, stellenweise leicht braunfl., gutes Exemplar mit der meist fehlenden Subskriptions-Liste. – Page de titre et les portraits un peu relâchés, papier un peu bruni sur toute la longueur, quelques rousseurs par endroits, bon exemplaire avec la liste des souscriptions qui manque généralement.

Schlagwörter: Autobiographie, Buchhandel, Theater

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140,--  Bestellen
1 Das Gebet des Herrn. Betet ihr also: Vater unser (vgl. Luk. 11, 1-4; Matth. 6, 9-13). (Das Vaterunser in 31 Sprachen). Freiburg im Breisgau, Herder Verlag (1958). Folio (37 x 24 cm.). [31] Bl. und 9 (1 farb.) Tafeln. Orig.-Pappband mit goldgepr. Deckeltitel.

Eines von 50 num. Exemplaren auf Bütten gedruckt. – Mit dem Vaterunser in Griechisch, Lateinisch, Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Französisch, Englisch, Gotisch, Althochdeutsch, Niederdeutsch, Mittelhochdeutsch, Neuhochdeutsch, Niederländisch, Afrikaans, Dänisch, Norwegisch, Schwedisch, Finnisch, Russisch, Polnisch, Slowenisch, Tschechisch, Sorbisch, Kiswaheli, Arabisch, Canarese, Hindi, Urdu, Hieroglyphen. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Typographie, Typography

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100,--  Bestellen
1 Einband – Weinroter Maroquin-Ledereinband mit dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Wappen-Supralibros (Louis XV., König von Frankreich) und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt sowie marmorierten Vorsätzen. Inhalt: L’Office de la quinzaine de Pasque, Latin-François, à l’usage de Rome & de Paris. Paris, aux dépens des Libraires associés pour les usages du Diocèse (1739). 8° (19,5 x 12,5 cm.). XXXIV, 631 S., [1] Bl.

Prachtvoller Barock-Einband aus der Bibliothek von Ludwig XV., König von Frankreich (1710-1774). – Louis XV wurde vom „Volk „der Vielgeliebte“ (französisch le Bien-Aimé) und später „der Ungeliebte“ (französisch le Mal-Aimé) genannt. Unter seiner Regierung wurde der jahrhundertealte Gegensatz zwischen Frankreich und Österreich beigelegt und die neue Allianz durch die Heirat Marie-Antoinettes, der Tochter Maria Theresias von Österreich, mit seinem Enkel, dem späteren Ludwig XVI., besiegelt. Bekannt ist seine Beziehung zu seiner Mätresse Marquise de Pompadour. Nach ihm ist die Stilepoche Louis-quinze benannt“ (Wikipedia). – Sehr gut erhalten. – Reliure aux armes de France Louis XV.

Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Gebetbücher, Geschichte, Theologie

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1.200,--  Bestellen
1 Einband – Weinroter Maroquin-Ledereinband mit dekorativer Rückenvergoldung, goldgepr. Deckelfiletten, Wappen-Supralibros (Louis Philippe d’Orléans) und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt sowie marmorierten Vorsätzen. Inhalt: L’Office de la quinzaine de Pasque, Latin-François, à l’usage de Rome & de Paris, pour la maison de maison de Monseigneur Le Duc D’Orleans, premier Prince du Sang. Nouvelle édition. Paris, Houry (1753). 8° (19,5 x 11,5 cm.). Titel mit Vignette in Holzschnitt (Wappen Louis Philippe d’Orléans), XXXIV, 631, (3) S. mit gestoch. Frontispiz von Jacques Dumont le Romain.

Prachtvoller Barock-Einband aus der Bibliothek von Ludwig Philipp II. Joseph, Herzog von Orléans (1747-1793, seit 1792 Philippe Égalité). – Louis Philippe d’Orléans, Mitglied der französischen Königsfamilie aus dem Hause Bourbon-Orléans und der Vater des Königs Louis-Philippe I., war während der Französischen Revolution Mitglied des Nationalkonvents und stimmte für das Todesurteil gegen den König, seinen Cousin. Am 5. April 1793 wurde er selbst festgenommen und während der Terrorherrschaft am 6. November 1793 vor Gericht gestellt, zum Tode verurteilt und am selben Tag guillotiniert. – Zeitgenöss. Besitzvermerk Marie du Loutrel, sehr gut erhalten. – Reliure aux armes de Louis Philippe d’Orléans.

Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Gebetbücher, Geschichte, Theologie

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600,--  Bestellen
1 Brockhaus, Heinrich Eduard. Friedrich Arnold Brockhaus. Sein Leben und Wirken nach Briefen und andern Aufzeichnungen geschildert. 3 Bände. Leipzig, F. A. Brockhaus 1872-1881. 8°. X, [1] Bl., 384 S.; VIII, [1] Bl., 394 S., VI, [1] Bl., 533 S. mit gestoch. Portrait in Band I. Orig.-Halbleinenbände mit goldgepr. Rückentiteln und Linienvergoldung.

ADB III, 337 ff. – Einzige Ausgabe der bis heute maßgeblichen Biographie des berühmten Verlegers und Enzyklopädisten F. A. Brockhaus (1772-1823). – Heinrich Eduard Brockhaus wertete hunderte Geschäfts- und Privatbriefe aus. „Seine Arbeit stellt allein deshalb bis heute die Grundlage für jede weitere Untersuchung zu Brockhaus dar, weil viele der in seiner zwischen 1872 und 1881 erschienenen Biografie im Wortlaut abgedruckten Dokumente infolge von Kriegsverlusten nicht mehr im Original zur Verfügung stehen.“ – „Brockhaus’ sanguinisch-cholerisches Temperament, der lebhafte Widerwille, den er gegen jede Ungerechtigkeit oder Unbilligkeit empfand … endlich auch das Selbstbewusstsein, das sich immer stärker bei ihm ausbildete, seit er in harten Kämpfen und wesentlich durch eigene Kraft Geltung, Namen und Erfolge errungen hatte: diese verschiedenartigen Momente wirkten zusammen, um ihn, wie mit Collegen und Behörden, auch mit Schriftstellern leicht in Streitigkeiten geraten zu lassen“ (H. E. Brockhaus III, S. 104). – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Biographie, Verlagsgeschichte

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120,--  Bestellen
1 Bertin, Armand – Catalogue des livres, estampes et dessins composant le bibliothèque et le cabinet de feu M. Armand Bertin. (La vente aura lieu le jeudi 4 Mai, et jours suivants, par le ministère de Mes Boulouze et Wallet, commissaires-priseurs. Au domicile de M. Armand Bertin). 2 Teile in 1 Band. Paris, J. Techner 1854. Gr.-8°. IX, 8, 256 S.; [5] Bl., 60 S. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und dekorativer Rückenvergoldung.

Wichtiger Auktionskatalog der Bibliothek des bedeutenden franz. Journalisten A. Bertin (1801-1854). Bertin war Chef-Redakteur der Zeitung „Journal des Débats“, die sein Vater am 1. April 1814 gegründet hatte. – „Depuis la révolution de Juillet, le Journal des Débats, fortement attaché à la monarchie de Juillet, avait fait une certaine opposition à tous les ministères qui tendaient à restreindre l’influence royale, attaquant Laffitte, soutenant Casimir Perier, Molé, attaquant la coalition, Thiers, etc., puis attaquant et défendant tour à tour Guizot, etc. Sous la direction de Bertin, le Journal auxquels s’étaient adjoints Cuvillier-Fleury, précepteur du duc d’Aumale, Alloury, Michel Chevalier, Benazet, Th. Fix, Lemoinne, Philarète Chasles, Guéroult, Saint-Ange, Berlioz, continua la même politique. Combattant toute réforme, s’il était parfois en opposition avec les ministres, il ne semblait du moins jamais l’être avec ce qu’on appelait la « pensée immuable ». Après la révolution de 1848, Bertin réussit à assurer l’existence du Journal des Débats singulièrement compromise à cause de tous ses antécédents, mais en se maintenant avec une grande habileté au point de vue du parti libéral conservateur, tandis que beaucoup d’autres journaux qui avaient jusqu’alors défendu les mêmes principes se jetaient dans la réaction la plus violente, ou bien adoptaient les idées révolutionnaires les plus extrêmes. Ne cachant ni sa couleur ni ses regrets, le Journal des Débats combattit les gouvernements qui se succédèrent avec toute la latitude que lui laissaient la loi ou les circonstances, sans jamais se départir de l’urbanité des gens bien élevés, même dans des camps opposés“ (Wikipedia). – Gelenke und Kanten etwas berieben, gutes dekorativ gebundenes Exemplar.

Schlagwörter: Auktionskatalog, Auktionskataloge, Bibliographie, Geschichte

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70,--  Bestellen
1 Mergenthaler – Vierzig Jahre Mergenthaler Setzmaschinen-Fabrik GmbH. Berlin, Selbstverlag (1936). 4°. VIII, 107 S. mit farb. Portrait und zahlr. Abb. OLn. mit goldgepr. Deckelvignette.

Einband etwas angestaubt und fleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Druckmaschine / Geschichte, Firmenfestschriften, Typografie, Typographie

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100,--  Bestellen
1 Bougainville, Hyacinthe (Yves Philippe Potentien) de. Atlas. Journal de la navigation autour du globe de la fregate la Thetis et de la corvette l’Esperance. A reproduction of the copy in the British Library. Alburgh, Archival Facsimiles 1987. Imperial-Folio (52,5 x 33,5 cm.). [6] S. und 56 teils farb. und doppelblattgr. Tafeln. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.

Schön ausgestatteter Faksimile-Druck der Ausgabe Paris 1837. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Facsimiles, Faksimile, Geographie, Reiseberichte, Reisebeschreibungen, Voyages around the world, Weltreise

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100,--  Bestellen
1 Bouchot, Henri. De la reliure. Exemples à imiter ou à rejeter. L’art du siècle; de l’habillement du livre; ses qualités et sa décoration. Paris, Édouard Rouveyre 1891. 8°. [3] Bl., 93 S., [5] Bl. mit 14 (2 doppelblattgr.) Tafeln. Halb-Franzband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel, Jugendstil-Rückenvergoldung und goldgepr. Deckelfiletten (reich goldgepr. Lackpapierumschlag und typogr. Japanpapierumschlag beigebunden). (Bibliothèque des connaissances utiles aux amis des livres).

Erste Ausgabe. – Eines von 650 Exemplaren auf Vélin teinté (Gesamtauflage 750 Exemplare). – Schön ausgestattetes Handbuch in einem dekorativen zeitgenössischen Handeinband.

Schlagwörter: Bookbinding, Buchbinder, Buchbinderei, Einbände, Einbandkunst, Handeinband, Jugendstil, Nummerierte Bücher

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220,--  Bestellen
1 Hirschberg, Leopold. Katalog der Büchersammlung Leopold Hirschberg. Eine Ergänzung zu dessen Erinnerungen eines Bibliophilen. Berlin, Bibliophiler Verlag O. Goldschmidt-Gabrielli 1920. Gr.-8°. 246 S., [1] Bl. mit 6 Tafeln und einem beidseitig bedrucktem Handschriftenfaksimile in Kupfertiefdruck. OHprgt. mit Rückentitel.

Eines von 200 num. Exemplaren der Vorzugsausgabe auf Luxuspapier und in Halbpergament. – Die Tafeln wie meist teils stärker braunfleckig, sonst gut erhalten.

Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Bibliophile Bücher, Bibliophiler, Bibliophilie, Nummerierte Bücher

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70,--  Bestellen
1 La Fizelière, Albert(-André) Patin de. Rymaille sur les plus célèbres bibliotières de Paris en 1649. Avec des notes et un essai sur les autres bibliothèques particulières du temps. Paris, Auguste Aubry 1868. 8°. 152 S. OHln. mit goldgepr. Rückenschild.

Erste Ausgabe. – Verzeichnet 279 Bibliotheken in Paris. – Der franz. Schriftsteller, Jurist, Kunstkritiker und Historiker A.-A. Patin de la Fizelière (1819-1878), Herausgeber verschiedener Zeitschriften, war ein Bewunderer von Charles Nodier und ein Freund von Charles Baudelaire und veröffentlichte dessen erste Bibliographie. – Sehr gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Barockliteratur, Bibliotheken, Bibliothekswissenschaft, Frankreich, Paris

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75,--  Bestellen
1 Boni, Albert and Charles (Ed.). Modern book production. New York, Albert & Charles Boni and London, The Studio Limited 1928. 4°. VIII, 186 S. mit zahlr. Abb. im Text und auf Tafeln sowie 6 mont. Farbtafeln. OHprgt. mit Rücken- und Deckeltitel und Kopfgoldschnitt. (Historical bibliography collection: Illustration).

Seltenes Kompendium zur internationalen Buchkunst des frühen 20. Jahrhunderts. Mit Vorworten der Herausgeber, B. H. Newdigate (GB), Will Ransom (USA), Clément-Janin (F und B), Julius Zeitler (D), S. H. de Roos (NL), P. Ettlinger (RUS), Rudolf Junk (A), Jarmil Krecar (CZ), Julius de Végh (H), Alfred Altherr (CH), Artur Schneider (Jugo-Slavia), Anders Billow (Scandinavia). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Book Design – [Early 20th Century], Book Illustration – [Early 20th Century], Book industries and trade, Bookbinding, Bookbinding – [Early 20th Century], Buchkunst, Einbände, Einbandkunst, Reliure, Type and type-founding, Typography – [Early 20th Century]

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120,--  Bestellen
1 Wick, Peter A., Eleanor M. Garvey and Mark Sexton. The book beautiful and the binding as art. The finest examples of livres d’artistes offered for sale by John F. Fleming, Incorporated … Priscilla Juvelis, Incorporated …. Bibliographical descriptions by Peter A. Wick, introduction by Eleanor M. Garvey, photographs by Mark Sexton. New York, N.Y., J. F. Fleming, Inc and Priscilla Juvelis, Inc. (1983). 4°. Mit 49 teils ganzs. Abb. und 35 mont. Farbtafeln. Orig.-Kalikoeinband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel.

Eines von 750 Exemplaren. – Schön ausgestatteter Antiquariatskatalog mit bedeutenden Beispielen zur Buchkunst der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Mit einem Index der Künstler und Buchbinder. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Antiquariatskataloge, Artists’ books, Book design, Bookbinding, Buchkunst, Catalogs, Einbände, Einbandkunst, Fine bindings, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Ornamental bindings

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70,--  Bestellen
1 Canticum canticorum. … editio archetypum anni circiter millesimi quadringentesimi sexagesimi quinti imitans. (Faksimiledruck des Blockbuchs, Holland um 1465). Berlin, Officina Ganymedes (1922). 4°. [11] Bl. in farb. Vollfaksimile. OHprgt. (Drucke der Marées-Gesellschaft, Band 34).

Rodenberg 372. – Eins von 220 arabisch num. Exemplaren (GA 400 Exemplare). – Nach dem Exemplar in der Bayerischen Staatsbibliothek hergestellt auf handgeschöpftem Bütten (von Miliani in Fabriano), das mit dem Papier des Originals übereinstimmt. – Schönes Exemplar.

Schlagwörter: Faksimile, Nummerierte Bücher, Pressendrucke

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220,--  Bestellen
1 Rodenberg, Julius. Deutsche Pressen. Eine Bibliographie. Mit vielen Schriftproben. Zürich, Wien, Leipzig, Amalthea-Verlag (1925). Gr.-8°. 550 S., [13] Bl. mit 51 Tafeln. OLn. mit goldgepr. Rücken- u. Deckeltitel.

Erste Ausgabe. – Gutes Exemplar des Standardwerks.

Schlagwörter: Bibliographie, Pressendrucke

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50,--  Bestellen
1 Vekene, Emile van der. Les reliures aux armoiries de Pierre Ernest de Mansfeld. Avec la collaboration de Pavlina Hamanová et Howard M. Nixon. Avant-propos de Jacques Guignard. Luxembourg, Edition de l’Imprimerie Saint-Paul 1978. Folio (35 x 25 cm.). 121 S., [1] Bl. mit Frontispiz, 17 mont. Farbtafeln und einigen Abb. im Text. OLn. mit OU.

Eines von 800 Exemplaren. – Mit eigenhändiger Widmung von E. van der Vekene. – Mit Beiträgen von E. van der Vekene in Französisch und P. Hamanova „Einbände mit Supralibros des Grafen Peter Ernst von Mansfeld in der Böhmischen Schloßbibliothek Opocno“ in Deutsch. – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Widmungsexemplar

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220,--  Bestellen
1 Holstein, Jürgen (Ed./Hrsg.). The book cover in the Weimar Republic / Buchumschläge in der Weimarer Republik. Köln, Taschen (2015). Gr.-4°. 451 S. mit zahlr. farb. Abb.

Text deutsch und englisch. – „Der Sammler, Antiquar und Verleger Jürgen Holstein hat diese Titel zusammengetragen und in „Blickfang“, einem vom Feuilleton als kulturhistorische Pioniertat gefeierten und leider rasch vergriffenen Privatdruck, erstmals vorgestellt – diese zweite Chance nun sollte man sich nicht entgehen lassen. „Buchumschläge der Weimarer Republik“ zeigt 1.000 der eindrucksvollsten Beispiele des Coverdesigns aus den Jahren der Weimarer Republik. Fachkundige Essays beleuchten die kulturellen Hintergründe dieser einzigartigen Ära der Innovation und des künstlerischen Wagemutes, in der ein besseres Deutschland möglich schien und die mit Wirtschaftskrise und dem Aufkommen des Nationalsozialismus ihr klägliches Ende fand“ (Taschen). – Sehr gutes Exemplar.

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35,--  Bestellen
01 Ehmcke, F(ritz) H(elmuth). Persönliches und Sachliches. Gesammelte Aufsätze und Arbeiten aus fünfundzwanzig Jahren. Zu seinem fünfzigsten Geburtstag herausgegeben 1928. Berlin, Hermann Reckendorf 1928. Gr.-8°. 248 S. mit zahlr. teils farb. Abb. OLn. mit goldgepr. Rückentitel u. Deckelsignatur.

Der Graphiker, Buchkünstler und Architekt F. H. Ehmcke (1878-1965) lehrte seit 1903 an den Kunstgewerbeschulen in Düsseldorf, München und Zürich. „Von 1924 bis 1925 leitete er den Bund Deutscher Gebrauchsgraphiker. Zwischen 1913 und 1934 betrieb er in München ein eigenes buchkünstlerisches Unternehmen, die Rupprecht Presse. … Seine Beschäftigung mit der Schriftgestaltung wurde zentraler Gegenstand seines praktischen und theoretischen Schaffens. Er schuf ab 1907 für verschiedene Schriftgießereien Antiqua- und Fraktur-Schriften. Die 1909/1910 erschienen Ehmcke-Antiqua und Ehmcke-Kursiv sind wahrscheinlich die einzigen Schriften mit versalem langen s. Sie haben ebenso versale Formen für ß, ch und ck und sind heute für Computer unter dem Namen Carlton erhältlich.[4] Zusammen mit Rudolf Koch und der „Offenbacher Gruppe“ an den Technischen Lehranstalten Offenbach erreichte Ehmcke, dass die Schrifterziehung in das Ausbildungsprogramm der allgemeinbildenden Schulen aufgenommen wurde. An den Kunstgewerbe- und Fachschulen wurde der methodische Schriftunterricht für ornamentale und dekorative Schrift obligatorisch. 1963 wurde Ehmcke mit dem Gutenberg-Preis der Stadt Leipzig ausgezeichnet“ (Wikipedia). – Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Architektur, Buchkunst, Typographie

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50,--  Bestellen
01 Metzner, Wolfgang u. Paul Raabe (Hrsg.). Das illustrierte Fabelbuch. I. Timm, Regine. Spiegel kultureller Wandlungen. – II. Bodemann, Ulrike. Katalog der illustrierten Fabelausgaben 1461-1990. Bearbeitet von Brigitta vom Lehn und Maria Platte. 2 Bände. Hamburg, Maximilian-Gesellschaft 1998. 4°. XIII, 426 S.; XVII, 299, (1) S. mit zahlr. Abb. OLn. mit Rücken- u. Deckelschildern in Orig-Pappschuber.

Sehr gutes Exemplar des reich kommentierten Standardwerks.

Schlagwörter: Bibliographie, Fabeln, Illustrated books, Illustrierte Bücher

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60,--  Bestellen
1 Zapf, Georg Wilhelm. Augsburgs Buchdruckergeschichte nebst den Jahrbüchern derselben. Erster (und) zweyter Theil. Vom Jahre 1468 bis auf das Jahr 1530. Verfasset, herausgegeben und mit literarischen Anmerkungen erläutert. 2 Bände. Augsburg, Conrad Heinrich Stage 1786-1791. Gr. 8°. [8] Bl., XLVIII, 220 S.; [4] Bl., XVI, 263 S., [8] (1 w.) Bl. mit gestoch. Titelvign., 8 Kupfertafeln, 2 Textkupfern u. mehreren Holzschnitt-Vignetten. Moderne Hln. mit goldgepr. Rückentiteln.

Bestermann 3400. Bigmore-W. III, 111 (dat. versehentl. 1788 für Band I). – Erste Ausgabe. – Band I behandelt den Zeitraum 1468 bis 1500, Band II den von 1501 bis 1530. Beigegeben ist auch ein „historisch-literarisches Verzeichnis“ der Augsburger Inkunabeln. – N.a.T., gutes sauberes Exemplar.

Schlagwörter: Augsburg, Bavarica, Bibliographie, Buchdruck, Inkunabeln

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220,--  Bestellen
1 Stamm, Gerhard [Einführung]. Karlsruher Tulpenbuch. Eine Handschrift der Badischen Landesbibliothek. Karlsruhe, Landeskreditbank Baden Württemberg 1982. Folio. 31 S. und 36 farb. Tafeln. Orig.-Leinenband mit farb. Deckelbild.

Eines von 400 Exemplaren. – Neuwertiges Exemplar.

Schlagwörter: Blumen, Botanik, Faksimile, Nummerierte Bücher, Tulpen

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130,--  Bestellen
1 Seemann, Annette. Die Geschichte der Herzogin Anna Amalia Bibliothek. Frankfurt am Main, Leipzig, Insel-Verlag (2007). 8°. 123 S. mit zahlr. meist farb. Abb. OLdr. mit goldgepr. Rückentitel, Deckelvignette u. Deckelfiletten in Orig.-Pappschuber. (Insel-Bücherei, Nr. 1293).

Sehr gutes Exemplar der schönen Ganzlederausgabe.

Schlagwörter: Bibliotheken, Bibliotheksgeschichte, Inselbücherei, Vorzugsausgaben

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70,--  Bestellen
1 Edelmann – Weidemann, Kurt (Einleitung). Die 51 schönsten Buchumschläge von Heinz Edelmann. 1. Aufl. Stuttgart, Klett-Cotta, 1982. [116] S. mit zahlr. farb. Abb. Farbig illustr. OKart.

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Edelmann, Heinz, Pop art, Verlagsgemeinschaft Ernst Klett, J. G. Cotta’sche Buchhandlung Nachfolger <Stutt

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20,--  Bestellen
1 Einband – Rotbrauner Maroquin-Einband „à la fanfare“ mit floraler Rücken- und Deckelvergoldung und Goldschnitt. Inhalt: Mazarini, (Guilio). David ristorato. La terza parte de discorsi su’l cinquantesimo salmo. II. Teil (von 3). Roma, Luigi Zannetti (1601). 4° (25,3 x 19 cm.). 590 S., [81] Bl. mit gestoch. Frontispiz.

Prachtvoller italienischer Fächereinband (Relieure à la fanfare) der Spät-Renaissance. – Deckelornamentik mit Rankenwerk um ein ovales Mittelfeld und vier Vogelmotiven in den Ecken, eingefasst in ornamentale Filette. Rücken unterteilt in sechs Segmente mit wiederholten Fleurons. – „Dem Nicolas Ève wird nach alter Überlieferung, aber ohne Beweise, die Einführung eines neuen Dekorationsstiles, des sogenannten „Fanfares“-Stiles zugeschrieben, der von den Entrelacs à la Grolier und dem Bandwerk der Henri-II-Bände ganz abweicht. Bei den Dekorationen „à la fanfare“ ist das Bandwerk nicht verschwunden, aber eng geführt, Vierpässe, Sechspässe und Achten bildend. In die so entstehenden kleinen Öffnungen in dem Bandwerk sind kleine Blütenstempel eingesetzt, die größeren Öffnungen dagegen sind durch spiralförmige leichte Ranken mit Blumenkelchartigen Ansätzen und naturalistische Lorbeer-, Palmen- und Eichenzweige ausgefüllt. … Das Charakteristische und am meisten in die Augen fallende an dieser Dekoration sind die erwähnten Spiralen und die naturalistischen Zweige. Der seltsame, nichts besagende Ausdruck „fanfares“ ist für dieses Muster erst im 19. Jahrhundert aufgekommen. Nämlich der Bibliophile Charles Nodier hatte sich um 1830 ein im Jahr 1613 gedrucktes Buch mit dem Titel „Les Fanfares et Courvées abbadesques“ von dem Pariser Buchbinder Thouvenin in dem eben geschilderten historischen Stile einbinden lassen, nach diesem Buch wurden fortan jene Einbanddekorationen „à la fanfare“ genannt“ (H. Loubier, Der Bucheinband S. 191). – Fuß mit kleiner Fehlstelle am vorderen Gelenk, sonst sehr gut erhalten.
Reddish brown morocco leather binding “à la fanfare” with floral gilt decoration on the spine and cover and gilt edging. – Magnificent Italian fan-style binding (Relieure à la fanfare) from the late Renaissance. – Cover ornamentation with tendrils around an oval centerpiece and four bird motifs in the corners, framed by ornamental fillets. Spine divided into six segments with repeated fleurons. According to old tradition, but without proof, Nicolas Ève is credited with introducing a new decorative style, the so-called “fanfare” style, which differs completely from the entrelacs à la Grolier and the bandwork of the Henri II volumes. In the “à la fanfare” decorations, the interlacing has not disappeared, but is closely spaced, forming quatrefoils, hexfoils, and octagons <8>. Small pistils are inserted into the small openings in the interlacing, while the larger openings are filled with spiral-shaped tendrils with flower-like attachments and naturalistic laurel, palm, and oak branches. … The most characteristic and striking features of this decoration are the spirals and naturalistic branches mentioned above. The strange, meaningless term “fanfares” was first used for this pattern in the 19th century. Around 1830, the bibliophile Charles Nodier had a book printed in 1613 entitled “Les Fanfares et Courvées abbadesques” bound by the Parisian bookbinder Thouvenin in the historical style just described. From then on, these cover decorations were called “à la fanfare” (H. Loubier, Der Bucheinband p. 191). – Foot with small defect on the front joint, otherwise very well preserved.

Schlagwörter: Einbände, Italie, Italien, Renaissance, Theologie

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1.800,--  Bestellen
1 Einband – Weinroter Maroquin-Einband „à la fanfare“ mit reichster Rücken- und Deckelvergoldung, Kanten- und Innenkantenvergoldung und Goldschnitt. Inhalt: Office de la Semaine sainte. Latin et Francois, à l’usage de Rome et de Paris; avec l’explication des cérémonies de l’eglise. Nouvelle édition. Paris, Antoine Dezallier 1701. 8° (20 x 13 cm.). 653, (3) S. mit 4 Kupfertafeln.

Vgl. R. Esmerian, Tableaux synoptiques, Annexe A, VII. Hobson, Les Reliures à la Fanfare XXII b. – Prachtvoller französischer Fächereinband (Relieure à la fanfare) mit in Spitzenrolle eingefaßtem gebogenen und geradem Bandwerk mit eingeschlossener Ornamentik. – Der Einband stammt wohl aus dem Pariser Buchbinderatelier „L’Atelier des Caumartin“, von diesem sind 15 Einbände mit identischen Stempeln für Ludwig XIV. nachweisbar. Die nicht indentifizierte von 1652 bis 1701 tätige Werkstatt wurde von Raphaël Esmerian als „Atelier des Caumartin“ bezeichnet. Das Atelier hat für die Familie von Louis-Urbain Lefèvre Caumartin von 1653 bis 1701 mehrere Einbände hergestellt. – Kapital und Fuß unauffällig restauriert, nur geringfügig berieben, sehr gut erhalten.
Wine-red morocco leather binding “à la fanfare” with rich gilding on the spine and covers, gilding on the edges and inner edges, and gold edging. – The binding probably originates from the Parisian bookbinding workshop “L’Atelier des Caumartin,” which produced 15 bindings with identical stamps for Louis XIV. The unidentified workshop, which was active from 1652 to 1701, was referred to as “Atelier des Caumartin” by Raphaël Esmerian. The workshop produced several bindings for the family of Louis-Urbain Lefèvre Caumartin between 1653 and 1701. – Head and foot inconspicuously restored, only slightly rubbed, very well preserved.

Schlagwörter: Einbände, Frankreich, Theologie

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1.000,--  Bestellen
1 Jahn, Johann. Elementa Aramaicae seu Chaldaeo-Syriacae linguae. Wien, Anton Schmid 1820. 8°. XVI, 196, XXX S., [1] Bl. Hldr. d. Zt. mit goldgepr. Rückentitel u. Rückenverg.

ADB XIII, 665 ff. Wurzbach X, 44. – Erste lateinische Ausgabe; die deutsche Orig.-Ausgabe erschien bereits 1793. – J. Jahn (1750-1816), seit 1789 Professor für orientalische Sprachen und biblische Archäologie in Wien, veröffentlichte 1793 eine „für Anfänger bestimmte Chaldäische und Syrische Sprachlehre sammt Chrestomathie (1800). … das Wörterbuch ließ er durch den ihm befreundeten Syrer Aryda, der aus seinem Vaterlande vertrieben in Wien lebte und gleichfalls an der Universität lehrte, prüfen und verbessern, einige schriftliche Dialoge mit Aryda sind der Chrestomathie eingeschaltet“ (Werner in ADB). – Einband etwas berieben, nur vereinzelt leicht braunfleckig, gutes Exemplar.

Schlagwörter: Aramäisch, Orientalismus, Sprachgeschichte, Sprachwissenschaften, Syrisch

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100,--  Bestellen
1 Halbey, Hans Adolf. Rudo Spemann, 1905-1947. Monographie und Werkverzeichnis seiner Schriftkunst. Offenbach am Main, Die Vereinigung „Freunde des Klingspor-Museums“ 1981. 4°. 137 S., [1] Bl. mit teils farb. Abb. und Schriftmustern. OPbd.

Sehr gutes Exemplar.

Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Typographie, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse

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30,--  Bestellen
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