Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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| Roepell, Richard. Die Grafen von Habsburg. Eine von der Universität zu Halle gekrönte Abhandlung über Genealogie und Besitzungen dieses Geschlechts bis zur Thronbesteigung Rudolfs im J. 1273. Halle, C. A. Schwetschke und Sohn 1832. 8°. 136 S. mit 1 gefalteten Stamm-Tafel. Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
ADB LIII, 464 ff. GV 119, 143. – Erste Ausgabe, selten. – R. Roepell (1808-1893) war über 50 Jahre lang Professor für Geschichte an der Universität Breslau und wurde anlässlich „seiner 50jährigen Breslauer Universitätslehrthätigkeit zum Geheimen Regierungsrat ernannt. Außerdem wurde seine Büste, ein Geschenk seiner Universitätscollegen, im Provinzialmuseum aufgestellt und eine „Roepellstiftung“ zur Unterstützung von Studirenden gegründet.“ (H. Hahn in ADB). – Kanten etwas berieben und bestoßen, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Austriaca, Genealogie, Genealogy, Habsburger, Österreich |
70,-- | ![]() |
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| Grimm, (Jacob und Wilhelm). Kinder- und Hausmärchen. Mit 197 Federzeichnungen von Max Slevogt. Tübingen, Rainer Wunderlich Verlag, Hermann Leins (1976). 4°. 240 S. mit 197 Illustrationen. Orig.-Pappband mit illustr. Schutzumschlag in Pappschuber.
Erste Gesamtausgabe der von Slevogt illustrierten Märchen der Brüder Grimm. – Sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Märchen u. Sagen |
30,-- | ![]() |
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| Boccaccio, Giovanni. Das Dekameron. Aus dem Italienischen übersetzt von (Johann Heinrich Friedrich) Karl Witte. 2., verbesserte Auflage. 3 Bände. Leipzig, F. A. Brockhaus 1843. 8°. XCV, 339, (1) S.; XII, 331 S.; X, 304 S. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.
ADB XLIII, 595 ff. – Zuerst 1827 erschienene Übersetzung des italienischen Klassikers. Der Jurist und Übersetzer J. H. F. K. Witte (1800-1883) bereiste mehrere Jahre auf Kosten König Friedrich Wilhelm III. Italien. Er wurde besonders als Dante-Übersetzer und Forscher berühmt. – Schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Erotica |
120,-- | ![]() |
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| Biblia Germanica – Brentano, Dominikus v. (Hrsg.). Die heilige Schrift des neuen Testaments. 3. vermehrte und verbesserte und mit Kupfern versehene Aufllage. 3 Bände. Frankfurt am Main, Varrentrapp und Wenner 1798. 8°. XII, 836 S.; [3] Bl., 527 S.; [2] Bl., 543 S. mit 3 gestoch. Frontispizen nach Adrian Vanderwerff und L. Maillard. Kalbslederbände der Zeit mit jeweils 2 goldgepr. Rückenschildern in Rot und Grün und dezenter Rückenvergoldung.
Erschien erstmals 1790-91 in Kempten. – Der Herausgeber Dominikus v. Brentano war von 1772-94 Hofkaplan, geistlicher Rat und Betreuer der Hofbibliothek des Fürstabts von Kempten. Bedeutender kath. Theologe und Aufklärer, Verfasser von kirchenpolit. und religiösen Schriften. Die hier vorliegende Uebersetzung und Kommentierung der Hl. Schrift aus dem Urtext gilt als sein Hauptwerk. – Einbände etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig und gebräunt, sonst gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Bibeln |
240,-- | ![]() |
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| (Cless, David Jonathan). Versuch über den eigentlichen neutestamentischen Begrif (!) des Glaubens. Dessen richtige Bestimmung und Übereinstimmung mit dem Lehrbegrif der evangelischen Kirche. Zum Gebrauch unserer Zeiten. Tübingen, Ludwig Friedrich Fues 1778. Kl.-8°. XV, 397, (1) S. mit Titelvignette in Holzschnitt. Marmorierter Pappband der Zeit.
Gradmann 83. Holzmann/Bohatta IV, 9573. VD18 13973789. – Erste Ausgabe, selten. – Der württembergische Theologe D. J. Cless (1731-1803) war Dekan in Göppingen. – Gutes Exemplar aus der berühmten Bibliothek der Herzogin von Württemberg Franziska Theresia Reichsgräfin von Hohenheim (1748-1811), seit 1785 zweite Ehefrau von Herzog Carl Eugen von Württemberg. Hier jedoch in einem einfachen marmorierten Pappband mit dem Stempel von Schloss Bächingen an der Brenz (mit dem Monogramm „G.S.“), wo Franziska nach dem Tod Carl Eugens ihre Sommermonate verbrachte. Schlagwörter: Bibliothek Franziska von Hohenheim |
100,-- | ![]() |
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| Sintenis, C(hristian) F(riedrich). Theologische Briefe. Erster Theil (mehr nicht erschienen). Leipzig, Gerhard Fleischer 1803. Kl.-8°. 262 S. Marmorierter Pappband der Zeit mit 3 gepr. Rückenschildern.
ADB XXXIV, 401 f. Krieg, MNE II, 245. Nicht bei Goedeke IV, 1. – Erste Ausgabe. – C. F. Sintenis (1750-1820) war seit 1773 erster Prediger, seit 1776 Consistorial- und Kirchenrat und 1798 Professor für Theologie und Metaphysik am Gymnasium in Zerbst. „Er war der einflußreichste Geistliche seiner Zeit in Zerbst. Das Andenken an ihn als Wahrheitsfreund und Menschenfreund lebt in seiner Vaterstadt noch im Segen fort, denn alle Anfeindungen und alle Unbill aus den Kreisen höherer Beamten schmälerten das Ansehen nicht, dessen er sich allgemein erfreute. Neben der amtlichen Thätigkeit entfaltete S. eine sehr große litterarische Fruchtbarkeit, bereits seit 1775, wo sein Contingent zur Modelectüre erschien“ (F. Kindscher in ADB). – Gutes Exemplar aus der Bibliothek der Herzogin von Württemberg Franziska Theresia Reichsgräfin von Hohenheim (1748-1811), seit 1785 zweite Ehefrau von Herzog Carl Eugen von Württemberg. Große Teile ihrer umfangreichen Bibliothek, alle Bände mit ihrem Monogramm „FH“ auf dem oberen Rückenschild, gelangten in den 1970er und 1980er Jahren in den süddeutschen Antiquariats-Handel. Schlagwörter: Bibliothek Franziska von Hohenheim |
100,-- | ![]() |
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| Münter, Balthasar. Bekehrungsgeschichte des vormaligen Grafen und Königlichen Dänischen Geheimen Cabinetsministers Johann Friederich Struensee. Nebst desselben eigenhändiger Nachricht von der Art, wie er zur Aenderung seiner Gesinnungen über die Religion gekommen ist. Kopenhagen, Rothe & Proft 1772. 8°. [4] Bl., 312 S. mit gestoch. Portrait-Frontispiz. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und Rückenvergoldung.
ADB XXIII, 34. Hayn-Gotendorf VII, 466. VD18 90083938. – Seltene erste Ausgabe. – Der Lübecker Theologe B. Münter (1735-1793) „erhielt den Auftrag, den Grafen Struensee zum Tode vorzubereiten. Seine „Bekehrungsgeschichte des Grafen“, Kopenhagen 1772 ist ins Dänische, Schwedische, Englische, Franzosische und Holländische übersetzt und erregte bei ihrem Erscheinen großes Aufsehen. Er hat vom 1. März bis 28. April 38 Unterredungen mit dem Grafen gehabt, hatte sich zu jeder sorgfältig vorbereitet und den Inhalt vorher notirt, sowie er, nach gehaltener Unterredung gleichfalls die Aeußerungen des Grafen aufschrieb. Es war also das Material vorhanden. Diesem ist schließlich hinzugefügt die von ihm gewünschte und auch gern gegebene eigenhändige Nachricht des Grafen von der Art, wie er zur Aenderung seiner Gesinnungen über die Religion gekommen. Das merkwürdige Buch ist noch immer lesenswerth“ (E. C. Cartsens in ADB). – Rücken etwas berieben, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Kirchengeschichte |
160,-- | ![]() |
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| Babelon, Ernest. Description historique et chronologique des monnaies de la république romaine, vulgairement appelées monnaies consulaires. (Réimpression anastatique de l’édition de Paris et Londres 1885-1886). 2 volumes. Bologna, Arnaldo Forni (1963). Gr.-8° (24,5 x 18,5 cm.). XVIII, LVI, 562 S.; [2] Bl., 669 S. mit zahlr. Abbildungen. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Antike, Faksimile, Numismatics, Numismatik, Römisches Reich |
140,-- | ![]() |
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| (Cahn, Herbert A., Prefazione). Catalogo della Collezione (Ernst Justus) Haeberlin. Monete d’oro e d’argento della Repubblica Romana. Con lista dei prezzi di aggiudicazione. (Nachdruck des Auktions-Katalogs: Sammlung Ernst Justus Haeberlin. Die Gold- und Silbermünzen der Römischen Republik. Frankfurt, A. E. Cahn 1933). Lugano, Nummorum Auctiones (1977). 4° (29,5 x 23,5 cm.). XIII, [7] Bl., 190 S., [1] Bl., 29 Tafeln, 8, 20 S., [1] Bl. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückentitel und Klarsicht-Schutzumschlag.
Eines von 300 num. Exemplaren. – Nachdruck des wichtigen Katalogs einer der bedeutendsten Sammlungen antiker Münzen. – Der Frankfurter Jurist E. J. Haeberlin (1847-1925) war 1906 Mitgründer der Frankfurter Numismatischen Gesellschaft. Seine Münzsammlung wurde nach seinem Tod aufgelöst, ein Teil versteigert, nur der Aes-grave-Bestand und Teile der Münzsammlung kamen im Jahr 1940 in das Münzkabinett der Staatlichen Museen zu Berlin. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Auktionskatalog, Auktionskataloge, Faksimile, Numismatics, Numismatik, Römisches Reich |
180,-- | ![]() |
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| Breker – Probst, Volker G. (Katalog und Biographie). Arno Breker. Der Prophet des Schönen. Skulpturen aus den Jahren 1920 – 1982. Mit Texten von Ernst Fuchs. München, Richard Hartmann 1982. Folio (41 x 31 cm.). 220 S. mit ca. 200 Tafeln. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag. (Klassiker der Neuzeit, Band 5).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Catalogue raisonné, Catalogues raisonnés, Skulptur, Skulpturen, Werkverzeichnis, Werkverzeichnisse |
90,-- | ![]() |
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| Schnitzler, Arthur. Reigen. Zehn Dialoge. (100. Tausend). Berlin und Wien, Benjamin Harz (1923). 4°. 126 S., [1] Bl. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Rückenschild, Linienvergoldung und Kopfgoldschnitt in Pappschuber.
Allen C13.6. Hayn/Gotendorf IX, 534. – Eines von 1000 num. Exemplaren. – „Als hundertstes Tausend dieses Buches … unter typographischer Leitung von Lazarus Goldschmidt im Sommer 1923 in der Offizin von W. Drugulin in Leipzig hergestellt.“ – Schöner Druck in Rot und Schwarz auf kräftgem Bütten-Papier. – Schuber mit Alters- und Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Erotica, Nummerierte Bücher, Typographie, Typography |
140,-- | ![]() |
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| Sievers, Johannes (Georg Ludwig). Bilder aus Indien. (65 photographische Originalaufnahmen). 2. Auflage. Leipzig, E. A. Seemann 1922. 4°. 68 S., [1] Bl., 65 Duotone-Tafeln, [1] Bl. mit 1 signierten und nummerierten Orig.-Radierung von Max Slevogt. Illustr. Orig.-Ledereinband mit goldgepr. Rückentitel und Innenkanten-Filetten (mit einer Deckel-Vignette von M. Slevogt).
Heidtmann 15011. Rümann, Slevogt 91 c. Söhn, Slevogt 546. – Eines von 210 num. Exemplare der Vorzugsausgabe mit 1 signierten Radierung von Max Slevogt als Frontispiz. Der Reisebericht erschien zuerst 1911 bei Cassirer in Berlin. – „Diese kleine Buch soll keine indische Kunstgeschichte, kein Tagebuch und kein Reiseführer sein. Nur nach dem Gesichtspunkt ihrer Bildmäßigkeit sind die Photographien entstanden, nie war die rein wissenschaftliche Bedeutung des Gegenstandes ausschlaggebend“ (Aus dem Vorwort). – Der Kunsthistoriker und spätere Schinkel-Forscher J. G. L. Sievers (1880-1969) bereiste nach seinem Studium Europa, die Vereinigten Staaten von Amerika, Japan, China und Indien. Einer seiner Söhne war der Fotograf Wolfgang Georg Sievers (1913-2007), der wegen der jüdischen Herkunft seiner Mutter 1938 nach Australien auswanderte. – Gelenke teils etwas berieben, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Indien, Nummerierte Bücher, Reiseberichte, Signierte Künstler-Graphik, Vorzugsausgaben |
100,-- | ![]() |
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| Löhneysen (Löhneyß), Georg Engelhard v. Hof- Staats- und Regier-Kunst. Bestehend in dreyen Büchern / deren Erstes handelt Von Erziehung und Information Junger Herren / … Das Andre Vom Ambt / Tugenden und Qualitäten Regierender Fürsten / auch Bestellung deren Rähte / Officirer und Diener. Das Dritte Von verschiednen Rahts-Collegiis / so ein Fürst … in seinem Lande haben muß; Das Religion- Policey- Justitz- Cammer- Berg- und Kriegs-Wesen betreffend. Itzo mit Fleiß durchsehn/ auch an einigen Orten vermehret. 3 Teile in 1 Band. Frankfurt am Main (und Leipzig), Henning Grosse 1679. Folio (34 x 22 cm.). [24] Bl., 777 (recte 775) S., [14] Bl. (das letzte weiß) mit 7 gestoch. Portraits von W(olfgang) P. Kilian und 16 Kupferstiche auf 8 ausfaltbaren Tafeln. Lederband der Zeit.
ADB XIX, 134 f. Graesse IV, 246. Humpert 45. Seebaß/Engelmann III, 622 (ohne die Tafeln). VD17 23:270876U. Nicht bei Kress und Goldsmith. – Zweite Ausgabe des zuerst 1622 im Selbstverlag mit dem Titel „Aulica Politica“ erschienen kameralistischen Hauptwerks des Berghauptmanns, Schriftsteller und Verlegers G. E. v. Löhneysen (1552-1622). – „Neben den Abhandlungen zum Erziehungswesen ist besonders bemerkenswert, was über Kleiderordnung, Forst-und Waldwesen, allgemeine Ökonomie, Kriminalität und ihre Bestrafung, das Berg- und Metallwesen (sehr ausführlich!), Münze, Militärwesen u. a. gesagt wird. Das vorliegende Werk, erstmals 1622-1624 unter dem Titel ‚Aulico-politica‘ erschienen, wurde in dieser 2. Ausgabe von dem fürstl. sächs. Rat Johann Andreas Gerhard besorgt“ (A. Seebaß). – „Seine kameralistische Hauptschrift der Hof-, Staats- und Regierungskunst insbesondere steht an Reichhaltigkeit des Inhaltes und aufgeklärtem Urtheil wie praktischem Blick doch hoch über der Masse der gleichzeitigen theoretisch-politischen Litteraturerzeugnisse und bereitet unmittelbar auf die mit Seckendorff’s Teutschem Fürstenstaat inaugurirte Periode der ersten Blüthezeit deutscher Cameralistik vor“ (ADB). – Mit Portraits der sächsischen Fürsten und 16 Kupferstichen zum Bergbau. – Einben etwas berieben, Gelenke am Kapital und Fuß etwas eingerissen, Exlibris (″Leipziger Stadtbibliothek“) und 3 Stempeln verso Titel überstempelt „Getilgt Universitäts Bibliothek Leipzig“, „Ungültig“ und „Dublette“, Titelblatt im unteren Rand mit alt hinterlegtem Einriss, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Barockliteratur, Bergbau, Pädagogik, Staatswissenschaften, Wirtschaftsgeschichte, Wirtschaftswissenschaften |
2.800,-- | ![]() |
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| Cohen, Henry. Description historique des monnaies frappées sour l’empire romain communément appelées médailles impériales. (Unveränderter Nachdruck der 1880 in Paris bei Rollin et Feuardent erschienenen Ausgabe). 8 Bände. Graz, Akademische Druck- und Verlagsanstaltalt 1955. 8°. Mit zahlr. Abbildungen. Orig.-Leinenbände mit goldgepr. Rückenschildern.
Sehr gutes Exemplar des Standardwerks. Schlagwörter: Antike, Faksimile, Münzen, Numismatics, Numismatik, Römisches Reich |
220,-- | ![]() |
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| Zeppelin – Das Luftschiff LZ 127 „Graf Zeppelin“. 15 Bilder vom Bau des Luftschiffes nach Originalaufnahmen. Friedrichshafen, Luftschiffbau Zeppelin G.m.b.H. o. J. (1928). Quer-4° (25 x 33 cm.). Portfolio, [1] Bl. (techn. Daten) und 15 mont. Tafeln. Orig.-Halbleinen-Fügelmappe mit Deckeltitel.
Nicht bei Heidtmann 12415 ff. – Einzige Ausgabe, selten. – „LZ 127 „Graf Zeppelin“ (Kennzeichen D-LZ127) war ein Starrluftschiff aus der Reihe der Zeppeline und gilt als das erfolgreichste Verkehrsluftschiff seiner Zeit. Es wurde am 18. September 1928 nach 21-monatiger Bauzeit in Dienst gestellt. Ursprünglich als Versuchsschiff gebaut, erwies sich LZ 127 als so zuverlässig, dass es bald durch zahlreiche spektakuläre Fahrten, wie die 20-tägige „Weltfahrt“ und die „Polarfahrt“, berühmt wurde und über mehrere Jahre einen regelmäßigen Transatlantikverkehr aufrechterhielt. Unmittelbar nach der Hindenburg-Katastrophe wurde der Zeppelin im Mai 1937 außer Dienst gestellt und 1940 verschrottet“ (Wikipedia).– Sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Aviation, Luft- u. Raumfahrt, Technik, Zeppelin |
180,-- | ![]() |
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| Fabre, Francois. Némésis médicale illustrée. Recueil de satires. Revue et corrigée avec soin par l’auteur. Contenant trente vignettes dessinées par (Honore) Daumier, et gravées par les meilleurs artistes. Avec un grande nombre de culs-de-lampe, etc. 2 volumes. Paris, Au Bureau de la Némésis médicale 1840. Gr.-8° (24 x 16 cm.). XXXII, 278 p.; 360 p. avec 30 gravures sur bois et de nombreuses vignettes d’après H. Daumier. Reliure typographique en carton original.
Garrison & Morton 6604.94. Heirs of Hippocrates 1575. Norman 747. Wellcome III, 2. – Première édition illustrée de ce classique de la littérature médicale en 24 satires et en vers. Docteur en médecine et poète, François Fabre (1797-1854) fut fondateur et directeur de la „Gazette des hôpitaux civils et militaires“ (1828-1854). – „The illustrations for Fabre’s text are considered Daumier’s most powerful contribution in the medium of wood-engraving“ (Norman). – „Some of Daumier’s best designs. There are only 30 of substance, but these suffice to make Nemesis medicale one of the ranking illustrated books of the period“ (Ray, The Art of the French Illustrated Book 217). – Reliures poussiéreuses, frottées et abîmées, quelques rousseurs éparses, très bon exemplaire dans les rares reliures de l’éditeur. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Medizin, Satire |
400,-- | ![]() |
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| Becker, August. Die Pfalz und die Pfälzer. Leipzig, Weber 1858. Kl.-8°. XVI, 836 S. mit 80 Text-Holzstichen. Halblederband mit 2 goldgepr. Rückenschildern und 5 unechten Bünden in Leinenschuber.
Pfister I, 1740. NDB I, 712. – Erste Ausgabe. – Wichtige historisch-topographische Beschreibung der Pfalz. Die Holzstiche mit zahlr. Städteansichten. – Stellenweise etwas braunfleckig, ohne die Karte, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Pfalz |
75,-- | ![]() |
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| Simrock, Karl (Hrsg.). Das kleine Heldenbuch. Stuttgart und Augsburg, J. G. Cotta 1859 Kl.-8°. [2] Bl., 725 S. Halbledereinband des 20. Jahrhundert mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung.
Goedeke XIII, 573, 74. LKJ III, 399 f. – Erste Ausgabe. – Mit den Sagen: Walther und Hildegunde, Alphart, Der hölzerne Siegfried, Der Rosengarten, Das Hildebrandslied, Ornit und Hugdietrich und Wolfdietrich. Von Karl Simrock (1802-1876) „oft dichterisch ausgestaltete Übersetzungen aus dem … Mittelhochdeutschen“ (C. Freitag in LKJ) – Stellenweise etwas braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Sagen |
50,-- | ![]() |
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| Halfer, Josef (József). Die Fortschritte der Marmorierkunst. Ein praktisches Handbuch für Buchbinder und Buntpapierfabrikanten. Nach technisch-wissenschaftlichen Grundlagen bearbeitet. 2., verbesserte und vermehrte Auflage. Mit Anhang: Verzierung der Buchschnitte. Stuttgart, Wilhelm Leo 1891. 8°. 224 S. und 8 S. (Anzeigen) mit 3 Holzschnitten im Text und 10 Tafeln mit 35 montierten farbigen Marmorpapieren, davon 5 größere (ca. 12 x 4,5 cm.). Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Mejer 1814. – Maßgebliche Ausgabe des wohl wichtigsten Handbuchs zur Herstellung von Marmorpapieren. – „The Halfer system is so important that marbling history is broken at this point, and referred to as pre-Halferian and post-Halferian marbling. The advantages of the Halfer system were two-fold: freed of the laborious preparation of colors, and with standardized colors, marblers could produce more work; and secondly, the use of carragheen size allowed finer details in marbling“ (Easton, Marbling a history, p. 79 f.). – Der ungarische Buchbinder J. Halfer (1846-1916) fasste „in diesem grundlegenden Werk seine jahrelangen Experimente und neu gewonnenen Erkenntnisse … zusammen, das maßgeblich für die Rennaissance der Marmorierkunst in Deutschland und Europa verantwortlich war. Es wurde in zahlreiche Sprachen übersetzt und bildete jahrelang, eigentlich bis in die heutige Zeit, die Grundlage zahlreicher weiterer Publikationen (Boeck, Adam, Kersten, Hauptmann, Weisse etc.). Halfer beschreibt genauestens den Herstellungsprozess klassischer Marmorpapiermuster, wie dem Kamm-, Pfauen-, Boukett-, Schnecken-, Haarader-, oder dem Steinadermarmor. Umfangreich sind seine Experimente mit verschiedensten Marmoriergründen, aus denen sein noch heute gültiger Universalgrund mit Charageenmoos entstand und hier beschrieben wird. Der besondere Wert dieser Abhandlung liegt im ersten Teil. Hier beschreibt Halfer die Rezepte zur Herstellung seiner brillanten Marmorierfarben, die er in alle Welt exportiert hat. Von den Materialien, den Gerätschaften, der genauen Zusammensetzung, dem Reibegrad der benutzten Pigmente bis hin zu den benötigten Zusatzstoffen, gibt Halfer alle Geheimnisse seiner weltberühmten Farben bekannt Die beigefügten Originalmuster sind von einer noch heute bestechenden Brillianz und Farbfrische, die moderne Farben nicht erreichen. Zum Schluss liefert Halfer auch noch Anleitungen für das Anfertigen der unterschiedlichsten Marmorschnitte, sowie die Anfertigung von Goldschnitten bis hin zu ziselierten Goldschnitten. Das wichtigste Buch zum Thema“ (Buchatelier Bischoff, Lehrte-Arpke zu einer Faksimile-Ausgabe). – Kleiner Namenstempel auf dem Titelblatt, sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Bookbinding, Buchbinder, Buchbinderei, Buntpapier, Marmorpapier |
1.600,-- | ![]() |
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| Cervantes Saavedra, Miguel de. Leben und Taten des scharfsinnigen Ritters Don Quixote. Mit 32 Kupfern von Daniel Chodowiecki. 4 Bände. Berlin, Eigenbrödler-Verlag o. J. (1921). 8°. Mit 32 Heliogravüren. Dunkelblaue Orig.-Halblederbände mit goldgepr. Rückenschildern, reicher Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Eines von 1100 num. Exemplaren. – Der Text wurde von Curt Moreck nach der Tieckschen Übertragung bearbeitet. – Der Eigenbrödler-Verlag, 1919 in Berlin gegründet, edierte nach eigenem Bekunden „hauptsächlich Werke mit Radierungen“. – Rücken etwas berieben und zu Braun aufgehellt, gutes Exemplar der schönen Halblederausgabe. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Mozart, Wolfgang Amadeus. Die Entführung aus dem Serail. Ein komisches Singspiel in drei Aufzügen. Klavierauszug von A(ugust) E(berhard) Müller. Pr. 3 Thlr. 12 Gr. (KV 384). Leipzig, Breitkopf und Härtel o. J. (1818). Quer-4° (27 x 35,3 cm.). Gestoch. Titel, 109 S. mit Musiknoten in Typendruck. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Deckelschild (″Belmont und Konstanze“). (Plattennummer: 2268).
Hirsch IV, 48. KV S. 411. RISM A/1: M 4250. – Sehr seltener früher Druck der zuerst 1796 erschienen Klavierbearbeitung. Datierung nach dem Exemplar in der Bibliotheca Mozartiana Salzburg mit ders. Paginierung und Preisangabe. Der Bearbeiter A. E. Müller (1767-1817), seit 1788 Organist und später Musikdirektor in Magdeburg, „trat häufig als Solist mit Mozarts Klavierkonzerten auf. Dabei erwarb er sich durch sein meisterhaftes Spiel auf dem noch jungen Pianoforte wie auch durch seine spezifische Mozart-Interpretation einen weit über Leipzig hinaus reichenden Ruhm“ (M. Märker in NDB XVIII, 348 f.). – Die Uraufführung des Singspiels in drei Akten fand am 16. Juli 1782 im Burgtheater in Wien unter der Leitung des Komponisten statt. – „Das Werk entstand im Auftrag Kaiser Josephs II., der ein Nationalsingspiel als Gegenstück zur italienisch geprägten Hofoper schaffen wollte. Gleichzeitig kann die Mozartoper auch als ein politisches Propagandastück interpretiert werden, das die öffentliche Meinung eventuell auf einen neuen Türkenkrieg einstimmen sollte. Nach mehrjährigen Vorbereitungen brach dieser dann, vor allem auf Betreiben Russlands, 1787 auch tatsächlich aus. Trotzdem schildert Die Entführung aus dem Serail die türkischen Figuren durchaus differenziert, indem man etwa dem grausamen Haremswächter Osmin den humaneren Bassa Selim gegenüberstellt. Die zugrunde liegende Geschichte fußt auf dem 1781 in Leipzig gedruckten Libretto für Belmont und Constanze, oder Die Entführung aus dem Serail. Eine Operette von C. F. Bretzner. Componiert vom Herrn Kapellmeister Andre in Berlin. Sie wurde von Johann Gottlieb Stephanie dem Jüngeren und Mozart stark umgearbeitet und erweitert, wobei Bretzner gegen die Annektierung durch Mozart protestierte. Mozart konnte damit zum ersten Mal weitestgehend seine Vorstellungen von einem Opernlibretto umsetzen“ (Wikipedia). – Rücken restauriert, stellenweise etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar in einem dekorativen zeitgenöss. Einband. Schlagwörter: Klavierauszug, Mozart, Wolfgang Amadeus |
240,-- | ![]() |
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| Krieg von Hochfelden, Georg Heinrich. Geschichte der Grafen von Eberstein in Schwaben. Auf Befehl Sr. Königlichen Hoheit des Grßherzogs Leopold von Baden aus den Quellen bearbeitet. Karlsruhe, Wilhelm Hasper 1836. 4° (25 x 16,5 cm.). Titel mit gestoch. Titelvignette, XIV, 519, (1) S. mit 7 (1 gefalteten) Stahlstich-Tafeln, 1 grenzkolorierten Karte, 1 gefaltetes lithogr. Panorama und 2 gefaltete Stamm-Tafeln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.
Gundlach 56. Lautenschlager 6659. – Mit Ansichten von Alt- und Neu-Eberstein und einem großen Panoramablick auf das Murgtal, von Schloß Eberstein aus gesehen. – Durchgehend teils stärker braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Genealogie, Genealogy, Schwaben |
240,-- | ![]() |
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| Struck, Hermann. Die Kunst des Radierens. Ein Handbuch. 10.-14. Tausend. Berlin, Paul Cassirer 1923. 4° (25,5 x 331, (1) S. mit 4 Original-Graphiken von Max Liebermann, Hermann Struck, Oskar Kokoschka und Ernst Barlach sowie zahlreichen weiteren Abbildungen im Text und auf Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Deckel-Illustration (von Karl Walser) und Deckelfiletten.
Feilchenfeldt-Brandis 193.4. Söhn, HDO 262. – Mit den Original-Radierungen von Max Liebermann: Eislauf und Hermann Struck: Portrait von Marc Chagall; einer Original-Lithographie von Oskar Kokoschka: Mädchenbildnis und einem Original-Holzschnitt von Ernst Barlach: Walpugisnacht. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Original-Graphik |
450,-- | ![]() |
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| Tausend und eine Nacht – Ali Baba und die vierzig Räuber. Illustriert von Max Slevogt. 2. Auflage. Berlin, Bruno Cassirer 1921. Gr.-4° (32 x 25 cm.). 44 S., [2] Bl. mit teils ganzseitigen und farbigen Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Das Märchenbuch. Eine Folge von Märchenbüchern für Kinder und Erwachsene. 10. Buch).
Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Märchenbilderbücher, Tausend und eine Nacht |
50,-- | ![]() |
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| Zimmermann, Joachim. Alte Märchen. Mit der Feder erzählt von Max Slevogt, in Worte gefaßt von Joachim Zimmermann. Berlin, Propyläen-Verlag (1920). Quer-Folio (32 x 39 cm.). [42] Bl. mit illustr. Titel und 19 Tafeln. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Deckeltitel.
Mit den Märchen: Das tapfere Schneiderlein, Das kalte Herz, Aladdin, Der gestiefelte Kater, Kalif Storch, Zwerg Nase u. a. – Gelenke berieben, Vorderdeckel im oberen Rand fleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Märchen, Märchenbilderbücher |
60,-- | ![]() |
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| Slevogt – Voll, Karl (Vorwort). Max Slevogt. 96 Reproduktionen nach seinen Gemälden. München und Leipzig, Georg Müller 1912. 4°. 30 S., 96 Tafeln und 1 Farbtafel. Halbpergamenteinband mit Rückenschild (Orig.-Umschläge beigebunden).
Erste Ausgabe der ersten Monographie des Pfälzer Malers. – Sehr schönes Exemplar. |
40,-- | ![]() |
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| Klabund (d. i. Alfred Georg Hermann „Fredi“ Henschke). Mohammed. Der Roman eines Propheten. Berlin, Erich Reiß 1917. 115 S., [1] Bl. mit 1 Orig.-Lithographie von Max Slevogt und 1 Orig.-Radierung von Hans Meid. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel. (Prospero-Druck, Band 2).
Badorrek-Hoguth 3.12 und Jentsch 261 (Meid). Raabe/Hannich-Bode 158, 11. Rümann 53 und Söhn 36 (Slevogt). W.-G.² 19. – Erste Ausgabe. – Eines von 530 num. Exemplaren (Gesamtauflage 600 Exemplare). – Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Expressionismus, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher |
80,-- | ![]() |
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| Claire, W. (d. i. Ludwig v. Dóczy). Coranna. Eine Indianergeschichte. Zeichnungen von Max Slevogt zu einer Erzählung von W. Claire. 3. Auflage. Berlin, Paul Cassirer (1909). 4°. 66 S. mit 1 Farbtafel und teils ganzs. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Deckel etwas angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Abenteuer, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer |
35,-- | ![]() |
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| Slevogt, Max. Zeichnungen zu Kinderliedern, Tierfabeln und Märchen. Berlin, Bruno Cassirer (1920). Gr.-4° (33 x 25 cm.). 76 S. mit 42 Holzschnitten von O. Bangemann nach Zeichnungen. Illustr. Orig.-Halbpergamentband mit Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Rodenberg 283. Rümann, Slevogt 52 a. Schauer II, 84. – Eines von 600 num. Exemplaren; von M. Slevogt im Druckvermerk signiert. – Den Druck besorgte die Reichsdruckerei in Berlin. Die Holzschnitte wurden mit der Hand von der Reichsdruckerei eingedruckt. – Gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Bücher |
120,-- | ![]() |
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| Behrends, Rainer (Hrsg.). Das Fest-Epistolar Friedrichs des Weisen. Handschrift MS. EL. F. 2 aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Jena. Kommentare von Irmgard Kratzsch und Rainer Behrends. 2 Bände (Faksimile und Kommentarband). Leipzig, Edition Leipzig (1983). Folio (36 x 26 cm.). [78] S. mit 3 ganzseitige Miniaturen, 17 farbige illustr. Initiale und farbige mit Blattgold belegte figürliche Ranken-Bordüren; 100 S., 56 Tafeln. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Deckelvignette und Orig.-Pappband in Pappschuber.
Eines von 800 Exemplaren. – Sehr gutes Exemplar der gesuchten ersten Ausgabe in hochwertigem 7-9 farbigem Lichtdruck hergestellt. Schlagwörter: Buchmalerei, Faksimile, Nummerierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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| Mone, F(ranz) J(oseph), (Hrsg.). Quellensammlung der badischen Landesgeschichte. Erster Band (von 4). Karlsruhe, E. Macklot 1848. 4°. VIII, 98, 564 S. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Bis 1867 erschienen weitere drei Bände. – Mit den Quellen: I. Leben der Heiligen. – II. Lateinische Chroniken. – III. Lateinische Annalen. – IV. Teutsche Chroniken. – Gutes Exemplar aus der Bibliothek des Dichters Johann Ludwig Uhland (1787-1862) mit dessen eigenhändigem Besitzvermerk. Schlagwörter: Autographen, Baden-Württemberg, Badenia, Landeskunde, Ortsgeschichte, Signierte Bücher |
300,-- | ![]() |
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| (Grimm, Jacob und Wilhelm). König Drosselbart. Ein Märchen mit neun Steinzeichnungen von Max Slevogt. Berlin, Bruno Cassirer 1922. Folio (38 x 26,5 cm.). 16 S. mit 9 (1 ganzseitige) Feder-Lithographien. Orig.-Halbpergamentband mit Deckelschild.
Bang 138. Rümann, Slevogt 34 a. Söhn 549-557. – Eines von 360 num. Exemplaren auf Bütten; im Druckvermerk von Max Slevogt signiert. – Die Steinzeichnungen wurden von M. W. Lassally in Berlin mit der Handpresse gedruckt. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Künstlerbilderbücher, Märchen, Märchenbilderbücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Ferry, Gabriel (d. i. Louis Gabriel de Bellemare). Der Waldläufer. Mit Steinzeichnungen von Max Slevogt. (Übersetzt von Julius Hoffmann). Berlin, Propyläen-Verlag (1921). Gr.-4°. 359 S., [2] Bl. mit 1 signierten ganzs. Orig.-Lithographie auf Japanpapier (Frontispiz) und 66 (9 ganzs.) Lithographien Illustr. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rückenschild.
Lang, Impressionismus 209. Rümann, Slevogt 20 a. Söhn 405–471. – Eines von 1200 num. Exemplaren mit der handsignierten Orig.-Lithographie „Reiterkampf“ (Gesamtauflage 1500 Exemplare). – Hergestellt in der Reichsdruckerei, Berlin. – Das bekannteste, erstmalig 1850 veröffentlichte Werk des französischen Schriftstellers Gabriel Ferry (1809-1852) gilt als Klassiker der Abenteuer- und Indianerliteratur. – Rücken leicht angestaubt, Exlibris, gutes Exemplar. Schlagwörter: Abenteuer, Bibliophilie, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik |
140,-- | ![]() |
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| Slevogt – Mozart, (Wolfgang Amadeus). Die Zauberflöte. Randzeichnungen zu Mozarts Handschrift von Max Slevogt. (Berlin, Paul Cassirer 1924). Folio (35 x 28 cm.). 47 unbez. Kupfertiefdruck-Tafeln nach Radierungen. Orig.-Halbleinenband mit Rücken- und Deckeltitel.
Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
30,-- | ![]() |
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| (Pestalozzi, Johann Heinrich). Lienhard und Gertrud. Ein Buch für das Volk. Erster Teil (von 4). Berlin und Leipzig, George Jakob Decker 1781. Kl.-8° (17 x 10,5 cm.). [8] Bl., 379 S. mit gestoch. Titelvignette von Daniel Chodowiecki und 1 gefalteten Musik-Beilage. Pappband der Zeit mit handschr. Rückenschild.
Slg. Borst 425. Engelmann, Chodowiecki 381. Goedeke XII, 62,1a. Israel, Pestalozzi I, 43, 7. Rümann 848. VD18 11214422. – Seltene erste Ausgabe des ersten Teils von Pestalozzis Hauptwerk, „einer Art Erziehungsroman“. Der letzte Band (4) erschien erst 1784. – Pestalozzi berichtet über die Entstehung des Werks in einem Brief an Battier: „Ich fing bei der Hütte einer gedrückten Frau und mit dem Bild der größten Zerrüttung des Dorfes an und endete mit seiner Ordnung“ (Israel S. 50). Diese Frau wird Ausgangspunkt und Vorbild für die allgemeine Volkserziehung, also auch für die „Schule des Volkes“, die das den Kindern ersetzen soll, was sie von ihren Eltern nicht bekommen, aber doch so unumgänglich nötig haben. Pestalozzi „hat seine Erziehungsromane auch ‚Volksbücher‘ genannt. Sie sollten breiten Kreisen des Volkes die Grundlagen seines Denkens nahebringen. Er dachte dabei vor allem an bäuerliche Leser und daran, dass die Details der Geschichten mit dem ganzen Reiz auf Kinder wirken könnten. J. H. Campe übernahm Teile aus Lienhard und Gertrud in seine Kinderbibliothek“ (Bertlein in LKJ III, 21). Die Musikbeilage enthält das von Keißer vertonte Gedicht Goethes „Der du von dem Himmel bist“. – Einband stärker berieben, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. |
140,-- | ![]() |
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| Wrage, Klaus. Das Wölundlied. Brynhilds Helfahrt. Nach der Übersetzung Felix Genzters. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Holle & Co. (1926-1930). Folio (35,5 x 32 cm.). 34 Doppelblatt mit 62 Orig.-Holzschnitten von K. Wrage. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel (als Blockbuch gebunden). (Edda-Blockbücher, Nordischer Geist, Band 11).
Rodenberg, Nachtrag S. 27. – „… mit welch unendlicher Mühe Wrage an seinem Werk arbeitet …Diese Blockbücher bedeuten eine Abkehr vom Rationalismus und Mechanismus, die unsere Zeit beherrschen, weisen in die Zukunft, die wieder einem gesunden Individualismus huldigen wird“ (Rodenberg). – Deckel etwas fleckig, sonst sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke |
35,-- | ![]() |
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| Geroldseck – (Reinhard, Johann Jakob oder Christof Jakob Kremer). Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek wie auch derer Reichsherschaften Hohengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben. Mit CCXIII Urkunden, einigen Kupfern und zweien Registeren. Frankfurt, Leipzig, o. Dr. 1766. 4°. [4] Bl., 175, 472 S. mit 213 Urkunden, 7 gestoch. Wappen und 2 gefalt. Stammtafeln. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher floraler Rückenvergoldung.
ADB IX, 43. Holzmann-Bohatta II, 7032 (nennt als möglichen Verfasser auch Christof Jakob Kremer; vgl. Jöcher-A. III, 857 u. NDB XIII, 6). Lautenschlager 6630. NDB VI, 317. VD18 10528156. – Erste und einzige Ausgabe. – „Das uralte Haus G. (Hohengeroldseck), welches die Kastenvogtei über die Klöster Schuttern und Ettenheimmünster ausübte und 1259 das Augustinerkloster in Lahr gründete, war das mächtigste der Ortenau, sein Gebiet erstreckte sich vom Rhein über den Schwarzwald bis Schwaben“ (A. Kleinschmidt in ADB). – Gelenke und Kanten etwas berieben, hinteres freies Vorsatzblatt fehlt, stellenweise leicht braunfleckig, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Genealogie, Genealogy, Lahr, Schwarzwald |
600,-- | ![]() |
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| (Jablonski, Daniel Ernst). Das Betrübte Thorn, Oder die Geschichte so sich zu Thorn Von Dem II. Jul. 1724. biß auf gegenwärtige Zeit zugetragen. Aus zuverläßigen Nachrichten Unverfänglich zusammen getragen, und der Recht- und Wahrheit-liebenden Welt zur Beurtheilung mitgetheilet. – Beigebunden. Schmeizel, Martin. Wahrhafftige Historische Nachricht von dem am 16. Jul. 1724. zu Thorn in Preussen paßirten Tumult des gemeinen Volcks, wider das Jesuiter-Collegium, Und der hierauf am 7. Dec. erfolgten sehr scharffen Execution einiger zum Todt verurtheilten Personen. – Beigebunden: Fassmann, David. Extraordinaires Gespräche In Dem Reiche derer Todten: Bestehende In einer Entrevuë Zwischen Dem Thornischen Ober-Praesidenten Roessner, Welcher, im Decembr. des letztverwichenen 1724ten Jahres, decolliret worden, Und Dem Stamm-Vater, auch Stiffter des Jesuiter Ordens, Ignatio von Loyola, Worinnen nicht nur die gantze Thornische Affaire …. unpartheyisch erzehlet, sondern auch, … discuriret wird … – Beigebunden: Boccavera, Gabriele (Pseud.). Jesuitischer-Pilgrim, Welcher Als abgeordneter Clerisey-Bothe, Von denen Pohlnischen Magnaten Mit wichtigen Depechen wegen des zu Thoren vorgegangenen Tumults 1724. nach Rom reiset, Und unter wegens mit einen aus der Sclaverey kommenden Protestanten einen merckwürdigen Disput bekömmt. Nach dem in der Schweiz gedruckten Exemplar. 4 Werke in 1 Band. Berlin, Ambrosius Haude (I.) und Jena, Joh. Volckmar Marggraf (II.) 1725. Gr.-8° (20 x 17 cm.). [3] Bl., 112, 64 S. mit gestoch. Portrait und 2 (1 gefaltete) Kupfertafeln; 120 S.; gestoch. Frontispiz, [3] Bl., 215 S.; [18] Bl. mit 2 Kupferstichen auf dem Titelblatt. Pappband der Zeit.
I. VD18 14740710. – II. VD18 1086539X. – III. VD18 11499605. – IV. VD18 14525127. – Interessanter Sammelband mit vier sehr seltenen Schriften über religiöse Ausschreitungen und die Hinrichtung des Bürgermeisters in der polnischen Stadt Torun (dt. Thorn) 1724. – „Bei der Fronleichnamsprozession am 16. Juli 1724, die einen nicht genehmigten Weg nahm, um einen Protest zu provozieren, kam es wie erwartet zu Streitigkeiten zwischen den Jesuitenzöglingen und den Schülern des protestantischen Gymnasiums. Aus diesem Tumult heraus wurde das Jesuitenkloster gestürmt und verwüstet. Die Regierung des polnischen Königs August des Starken führte daraufhin ein Verfahren gegen die Stadt, ließ den Bürgermeister Johann Gottfried Rösner und neun weitere Bürger am 7. Dezember 1724 enthaupten (Thorner Blutgericht) und bestimmte, dass der Magistrat künftig zur Hälfte aus Katholiken bestehen müsse und die Marienkirche den Katholiken zu übergeben sei“ (Wikipedia). – Johann Gottfried Rösner (1658-1724) wurde 1703 einer von vier Bürgermeistern der Stadt. „Er war zeitweise turnusmäßig Präsident (vorsitzender Bürgermeister) oder Burggraf (offizieller Vertreter des polnischen Königs), seit 1706 auch Kurator des Gymnasiums. In seine Amtszeit fielen der Nordische Krieg und eine Pestepidemie, die die Stadt schwer beeinträchtigten. Rösner war Kaufmann und betrieb eine private Branntweinbrennerei, die in Konkurrenz zur städtischen stand, weswegen es heftige Zwistigkeiten zwischen einigen Ratsherren und ihm gab. 1724 kam es zum Thorner Blutgericht zwischen protestantischen und katholischen Gymnasiasten in der Stadt, in deren Folge das Jesuitenkloster schwer verwüstet wurde. Rösner schritt nicht ausreichend resolut dagegen ein und wurde daraufhin von den Jesuiten angeklagt und vom Hofgericht in Warschau zum Tode verurteilt. Einen Übertritt zum katholischen Glauben, womit er sein Leben hätte retten können, lehnte er vehement ab. Petitionen und Proteste auch vom preußischen König Friedrich Wilhelm konnten die Hinrichtung mit neun weiteren Bürgern nicht verhindern“ (Wikipedia). – Einband teils stärker berieben und angestaubt, stellenweise leicht fleckig und gebräunt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Jesuiten, Poland, Polen, Pommern, Thorner Blutgericht, Torun (Thorn) |
1.500,-- | ![]() |
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| Vanotti, J(ohann) N(epomuk) v. Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg. Ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs. Belle-Vue, bei Constanz, Verlags- und Sortimentsbuchhandlung zu Belle-Vue 1845. Gr.-8° (23 x 15,5 cm.). XXII, 658, (2) S. Halblederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückenschildern.
Seltene erste Ausgabe. – Ohne die 2 heraldischen und 8 genealogischen Tafeln, Stempel auf dem Titelblatt, durchgehend braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Genealogie, Genealogy, Helvetica, Schwaben, Schweiz, Vorarlberg |
70,-- | ![]() |
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| Hemingway, Ernest. A farewell to arms. New York, Charles Scribner’s Sons 1929. 8°. [4] Bl., 355 S. Schwarzer Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung (Orig.-Kartonumschlag mit goldenen Deckelschild beigebunden).
Hannemann A.8.A. KLL 3436. – Erster Druck der ersten Ausgabe ohne den rechtlichen Hinweis auf Seite X „None of the characters in this book is a living person…“. Die erste deutsche Ausgabe erschien 1930 mit dem Titel „In einem andern Land“ bei Rowohlt in der Übersetzung von Annemarie Horschitz-Horst. Der deutsche Titel basiert auf der 1927 in Scribner’s Magazine publizierten Kurzgeschichte In Another Country. – Hemingway lässt seine Erlebnisse als Sanitäter an der italienischen Front im Ersten Weltkrieg einfließen, wenn er über die Liebe zwischen einem in der italienischen Armee dienenden Amerikaner und einer britischen Krankenschwester während dieses Krieges erzählt. Das Werk kam 1933 auf die Liste der zu verbrennenden Bücher der deutschen Nationalsozialisten. – „Die so oft mißbrauchte Bezeichnung ‚klassisches Werk der modernen Literatur‘ – diesem Buch steht sie zu“ (KLL). – „Während In einem anderen Land als Anti-Kriegsroman weiterhin zeitlose Gültigkeit hat, haben andere Teile des Romans deutlich Patina angesetzt. Das gilt insbesondere für die Liebesgeschichte, die aus heutiger Sicht etwas romanzenhaft-machohaft erscheint und deren Dialoge zwischen Frederic und Catherine zuweilen arg hölzern und geradezu lächerlich wirken. Aufgewogen wird dies letztlich nur durch die Wucht des tragischen Endes“ (Karsten Herrmann, Literaturkritik(dot)de). – Sehr schönes Exemplar in einem dekorativen Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst |
600,-- | ![]() |
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| (Arnim, Bettina v.). Dies Buch gehört dem König. 2 Bände. (Berlin, Eduard Heinrich Schroeder 1843). Kl.-8° (17,5 x 11 cm.). VIII, 307, (1) S.; [1] Bl., S. 308-598. Dunkelgrüne Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln, Romantikervergoldung und blindgepr. Deckel-Ornamentik..
Slg. Borst 2055. Goedeke VI, 85, 7. Houben, Verbotene Bücher I, 33 ff. Mallon 149, 48. Pataky I, 18. – Erste Ausgabe der ersten „Sozialreportage der deutschen Literatur“. Bettine von Arnim fordert dem Zeitgeist entsprechende gesellschaftliche Freiheiten. – „Das 1843 erschienene fiktive Gespräch mit der Mutter Goethes soll angeblich 1807 stattgefunden haben. Die Autorin schildert zwei Besuche der „Frau Rat“ bei der Königin Luise im Darmstädter Schloss in den Jahren 1799 und 1803, die sie zu einer Begegnung zusammenfasst, um die Erzählung lebendiger zu gestalten. In die Schilderungen kleinbürgerlichen und höfischen Lebens – etwa der Beschreibung eines Hofballs – lässt sie ihre politischen, sozialen und philosophischen Vorstellungen und Ideen einfließen. Ihre Theorien über den Begriff der Freiheit, die sich gegen eine verhärtete Moral, gegen Pädagogen und Pietisten sowie gegen das konfessionell gebundene – und ausgeartete – Christentum wenden, sind von der Aufklärung geprägt. Bettina wehrt sich jedoch dagegen, als Anhängerin des Atheismus zu gelten, und bekennt sich zu einem etwas unbestimmten Deismus. Wahre Unsterblichkeit billigt sie nur den Hervorbringungen der menschlichen Intelligenz zu, die an nichts Irdisches gebunden ist“ (KLL). – „Der Geist der Schönheit in der Form wird im Menschengeist zum Propheten. Der Geist in dem die reine Form der Individualität liegt der ist gesund. Freiheit allein bringt Geist, Geist allein bringt Freiheit.“ (Aussprüche der Frau Rat, S. 3). – Stellenweise etwas braunfleckig, wie meist ohne die beiden Haupttitel mit der Verlagsangabe, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar aus der Schloß-Bibliothek des preussischen Generals und Politikers Ernst Maximilian Hermann von Gaffron-Oberstradam (seit 1840 Freiherr von Gaffron-Kunern, 1797-1870) mit dessen Exlibris-Stempel auf den Nebentiteln. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Romantik |
600,-- | ![]() |
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| Hemingway, Ernest. Across the river and into the trees. New York, Charles Scribner’s Sons 1950. 8°. [6] Bl., 308 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Deckel-Signatur.
First edition, first printing with Scribner’s „A“ on the copyright page. – „I could not go to Venice, now, without hearing the haunted cadences of Hemingway’s new novel. It is the saddest novel in the world about the saddest city, and. I say I think it is the best and most honest work that Hemingway has done“ (Tennessee Williams, „A Writer’s Quest For a Parnassus“, New York Times, 13 August 1950). – Spine slightly rubbed, very good copy. |
50,-- | ![]() |
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| Grisar, Erich. Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa. Berlin, Verlag Der Bücherkreis 1932. Gr.-8°. 135 S. mit 96 Abbildungen auf 48 Duotone-Tafeln in Kupfer-Tiefdruck. Illustr. Halbleinenband (Entwurf: Jan Tschichold).
Heidtmann 16663. Heidting/Jaeger I, 286 ff. Holstein, Buchumschläge 51. – Erste und einzige Ausgabe des sozialkritischen Reiseberichts aus dem kriesengeschüttelten Europa. – „Kurz nach dem Staat ohne Arbeitslosen erschien im Verlag Der Bücherkreis (Berlin) eine Reisereportage vollkommen anderer Natur: Der Dortmunder Arbeiterdichter Erich Grisar zog Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa (1932) und dokumentierte seine Erlebnisse in Texten und 96 Bildern. Hervorstechendes Merkmal des illustrierten Halbleinenbandes ist die Gesamtausstattung durch einen Pionier der Neuen Typografie, Jan Tschichold, der nicht nur die Einrichtung des Textes in einer serifenlosen Antiqua-Schrift besorgte, sondern auch die Einbindung der Bilder mit den Legenden (sogar auf dem Vorderumschlag!). Grisars Blick ist klar auf die Klassengegensätze gerichtet, und so kontrastiert er Fotos eines Heims von Kapitänswitwen mit Arbeiterwohnungen in einem Bahndamm, zeigt Bettler, Zeitungsjungen, Müllsammler und die Frauenarbeit auf Abraumhalden. Grisar verwendet also, in der Sprache des Films ausgedrückt, die Technik der Parallelmontage, und im Gegensatz zum Staat ohne Arbeitslose handelt es sich dabei um eine echte Fotoreportage, nicht um eine Zusammenstellung von Agenturmaterial“ (P. Rössler in Heiting/Jaeger). – Kanten wie meist etwas berieben, schönes Exlibris, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Reportage-Photographie, Sozialismus |
100,-- | ![]() |
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| Flaubert, Gustave. Salammbô. Dix compositions par (Victor)-A(rmand) Poirson gravées à l’eau-forte par Louveau-Rouveyre, L. Muller et G. Mercier. Paris, Maison Quantin s. d. (1887). Gr.-4° (29,3 x 21,5 cm.). [3] f., 366 p., [1] f. avec deux suites de 10 gravures hors-textes. Reliure originale en plein maroquin décorée avec de petits lions estampés en doré, des filets sur le couvercle, des bords intérieurs dorés et une tranche dorée.
Monod 4692. Talvart/Place 2. G. Vicaire II, 349. – Première édition illustrée. Édition de luxe sur Japon en grand format, tirée à 50 exemplaires, avec deux suites des 10 gravures hors-textes. Exemplaire personnel de l’illustrateur Armand Poirson avec note manuscripte de l’editeur. – Victor-Armand Poirson (1858-1893) illustrée aussi L’Âne de Lucius (traduction de Paul-Louis Courier) en 1887, La Guerre de Carlo du Monge en 1886, Le Conte de l’archer d’Armand Silvestre en 1883 (aquarelles gravées par Gillot). Il a également travaillé pour les journaux illustrés La Vie moderne, Le Chat noir et Le Journal de la jeunesse. – Dos légèrement décoloré, très bel exemplaire magnifiquement relié. Schlagwörter: Edition de luxe, Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben |
850,-- | ![]() |
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| Lavater, J(ohann) C(aspar). Physiognomik. Zur Beförderung der Menschenkenntniss und Menschenliebe. Vervollständigte neue Auflage der verkürzt herausgegebenen Physiognomischen Fragmente. (Im Einverständnisse mit dem Verleger). 4 Bände. Wien, J. P. Sollinger 1829. Gr.-8° (24,5 x 15,5 cm.). Mit zusammen 119 Kupfertafeln und 2 gefalt. lithographierten Tafeln (Handschrift-Faksimiles). Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.
Goedeke IV/1, 263. Graesse IV, 126. Vgl. Bautz IV, 1259 ff. – Dritte, zweite leicht gekürzte Ausgabe, herausgegeben von Johann Michael Armbruster, des berühmten Hauptwerks. Die 119 Kupfertafeln zeigen weit über 600 Gesichts-, Körper- und Tierstudien. – Deckel etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes breitrandiges und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Physiognomie, Physiognomy |
450,-- | ![]() |
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| Langlois, (Joseph Adolphe) Ferdinand et Emile Morice (editeurs). L’Historial du Jongleur: Chroniques et Légendes Françaises. Ornées d’initiales, vignettes et fleurons imités des manuscrits originaux. Imprimé par Firmin Didot, Imprimeur du Roi, pour Lami-Denozan, libraire. Paris, Firmin Didot 1829. 8°. CCXXXVII, [1] f. (blanc), 64 p. avec itre imprimé en rouge et noir, 5 miniatures gravées sur métal dans une bordure historiée en pleine page, de nombreuses initiales gravées sur métal, dont deux avec des prolongements, enluminées et colorées à la main. Cartonnage illustré de l’éditeur.
Brunet III, 819. Carteret III, 294. Graesse IV, 99. Vicaire IV, 155. – Rare recueil de récits rédigés dans un style médiéval et s’inspirant de contes populaires français ainsi que de légendes historiques. L’ouvrage est surtout célèbre pour sa mise en page typographique somptueuse, de style néogothique. Il est richement décoré d’initiales, de vignettes et d’ornements imitant l’enluminure médiévale. – Ex-libris héraldique (Carolus Seidl), page de titre avec cachet effacé, bel exemplaire dans sa reliure d’origine rare. Schlagwörter: Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Typographie, Typography |
320,-- | ![]() |
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| Precechtel, (Josef) Rupert (Maria). Bildnissreihe sämmtlicher Kaiser aus dem allerdurchlauchtigsten Hause Habsburg und Lothringen von Rudolf I. bis auf die gegenwärtige Zeit. Nach den besten Originalien. – Pinacotheca Caesarum Augustissimae Domus Habsburgo-Lothringicae. – Série des portraits de tous les empereurs de l’auguste maison Habsbourg-Lorraine. Wien, Selbstverlag, Druck von Hugo Hoffmann 1876. Gr.-8° (23 x 19 cm.). [7] Bl. und 25 montierte Orig.-Photographien (Albuminabzüge, 17 x 10,5 cm.) auf dünnem Trägerkarton. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Deckel-Filetten und Goldschnitt.
Wurzbach XXIII, 232. Nicht bei Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam und anderen Foto-Bibliographien. – Erste Ausgabe. – Sehr seltene Genalogie der Habsburger; die vorliegende erste Ausgabe mit den fotografischen Portraits ist nur in vier Bibliotheken in Bayern und in Wien nachweisbar (lt. KVK). 1879 erschien eine zweite Ausgabe mit lithographierten Portraits. – Der Priester, Historiker und Zeichner J. R. M. Precechtel (1821 – 1897) schreibt im Vorwort: „Es kann einem jeden Sackenner einleuchtend sein, dass ich mit dem Herausgeben der photographischen Bildnisse cler allerdurchlauchtigsten Habsburger-Dynastie ein sehr schwieriges Werk unternommen habe, indem wir aus dem XIII., XIV. und XV. Jahrhunderte wenig Quellen besitzen, aus denen aus denen auf die Echtheit der Bildnisse geschlossen werden könnte, doch dürfen wir diejenigen Quellen, die wir haben, nicht absolut verwerfen. Selbst Dr. Ern. Birk sagt in seinen Berichten und Mittheilungen des Alterthum-Vereines zu Wien, Band I. 1856 pag. 95: dass eine ″ neue vollständige Ausgabe der Monumenta des allerhöchsten Kaiserhauses (″Monumenta Aug. Domus Austriacae, Viennae A. MDCCL.“) mit Anwendung aller vervollkommnten technischen Hilfsmittel der Gegenwart wohl noch lange ein frommer Wunsch bleiben dürfte.“ Zu meinem äusserst schwierigen Unternehmen gesellte sich noch der erschwerende Umstand, dass ich aus der k. k. Hof- und Fideicommiss-Bibliothek vermöge eines Gesetzes Porträte zu leihen nicht bekommen konnte und dieselben in den Antiquariaten schon äusserst spärlich sind. Doch forschte und sammelte ich in den Privat Bibliotheken ohne Rast, und mit grosser Mühe gelang es mir, soviel es möglic h war, die ältesten und besten Porträte des allerdurchlauchtigsten Kaiserhauses zu sammeln, chronologisch zu ordnen und im photographischen Wege ein Werk herauszugeben, wie es bisher nicht existirt.“ – Titelblatt, die Seiden-Hemdchen und 15 Fotos in einer Ecke mit dem Stempel einer Wiener Schul-Bibliothek, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Austriaca, Genealogie, Genealogy, Habsburger, Original-Photographie, Österreich, Portrait photography, Portraitphotographie, Portraits, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
500,-- | ![]() |
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| (Haugwitz, Christian Heinrich Curt v.). Hirten-Brief an die wahren und ächten Freymäurer alten Systems. Beigebunden: Schneider, Johannes Alois. Etwas über den Hirten-Brief an die wahren und ächten Freymäurer alten Systems. Hrn. J. S. Semler gewidmet. – Beigebunden: Abschiedsrede eines Bruders wahrer und ächter Maurerey alten Systems, gehalten am Ende des gegenwärtigen Decenniums. 3 Werke in 1 Band. Germanien und Philadelphia (d. i. Leipzig, Adam Friedrich Böhme) 5785, 5786 und 5787 (i. e. 1785, 1786 und 1787). 8°. VI S., [1] Bl., 248 S.; [10] Bl., 96 S.; [2] Bl., 93 S. Pappband der Zeit.
I. Ackermann V, 149. Beyer 2932. Caillet 5000. NDB VIII, 94 f. VD18 11518839. Wolfstieg 33631. – Einzige Ausgabe. – C. H. C. v. Haugwitz (1752-1832) teilte, von Friedrich Wilhelm II. hoch geschätzt, mit dem König einen Hang zum Okkulten. Diese Neigung wurde in der Begegnung mit Matthias Claudius und Berührung mit dem Pietismus der Brüder Stolberg sowie der Herrnhuter Brüdergemeinde religiös vertieft. Er gründete die mystische Bruderschaft der „Kreuzfrommen“, für die er u. a. Herzog Ferdinand von Braunschweig gewann. Ab 1792 Staats- und Kabinettsminister, bestimmte er auch noch unter Friedrich Wilhelm III. maßgeblich die Außenpolitik Preußens. – II. Wolfstieg 33633. – Einzige Ausgabe. – Schneider verteidigt den im Vorjahr erschienenen „Hirtenbrief“ des Grafen C. H. C. von Haugwitz, gegen den sich Johann Salomo Semler gewandt hatte. – III. VD18 11411147. – Seltene Gelegenheitsschrift. – Vorderes freies Vorsatzblatt fehlt, durchgehend im oberen Drittel etwas fleckig, sonst gut erhaltener Sammelband mit drei sehr seltenen Werken zur Freimaurerei. Schlagwörter: Freemasonry, Freimaurer, Freimaurerei, Okkultismus / Geheimwissenschaften |
320,-- | ![]() |
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| Ossietzky, Carl v. Sämtliche Schriften. Herausgegeben von Werner Boldt, Dirk Grathoff, Gerhard Kraiker, Elke Suhr unter Mitwirkung von Rosalinda von Ossietzky-Palm. Oldenburger Ausgabe. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 1994. 8°. Orig.-Pappbände.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
50,-- | ![]() |
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| Jakob, Ludwig Heinrich v. Academische Freiheit und Disciplin mit besonderer Rücksicht auf die preußischen Universitäten. Leipzig, F. A. Brockhaus 1819. 8°. XII, 116 S., [1] Bl. Typogr. Orig.-Broschur.
ADB XIII, NDB X, 216 f. – Erste Ausgabe der wichtigen Quellenschrift zur Geschichte der deutschen Burschenschaften. – Der bedeutende Philosoph und Staatswissenschaftler L. H. v. Jakob (1759-1827), einer „der bedeutendsten Wegbereiter der Ideen von Adam Smith in Deutschland“, war 1801 bis 1804 Prorektor der Universität Halle. „Als 1806 durch Napoleon die Universität geschlossen wurde, trat J. in russ. Dienste, indem er 1807 einen Ruf als Professor für politische Ökonomie und Staatskunst an die erst 1804 gegründete Univ. Charkow annahm. Doch gestalteten sich die dortigen Universitäts- und Lebensverhältnisse nicht so günstig wie erhofft, so daß J. es vorzog, nach Petersburg überzusiedeln. Er hatte nämlich mit einer durch die Papiergeldinflation angeregten Schrift „Ueber Rußlands Papiergeld und die Mittel dasselbe bey einem unveränderlichen Werthe zu erhalten“ (1809) die Aufmerksamkeit des Zaren erregt und war daraufhin durch den Staatssekretär Speransky zur Ausarbeitung eines Vorschlags zur Verbesserung des Münzwesens herangezogen worden. … Da nach dem Sturz Speranskys (1812) das Reformwerk ins Stocken geriet, nahm J., inzwischen versehen mit dem Titel eines Staatsrates und einer stattlichen Dotation, 1816 einen Ruf zur Rückkehr nach Halle an, diesmal auf den Lehrstuhl der Staatswissenschaften. Bis zu seinem Tode entfaltete er dort eine reiche Lehrtätigkeit, die mit einer Vielzahl literarischer Veröffentlichungen und – in heikler Zeit studentischer Unruhen – erneutem erfolgreichem Wirken als Prorektor verbunden war“ (M.-E. Vopelius in NDB). – Durchgehend etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Burschenschaft, Studentenverbindung, Studentica / Hochschulwesen, Students |
160,-- | ![]() |
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