Gesamtbestand
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Beschreibung Gesamte Buchaufnahme |
Preis EUR |
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|---|---|---|---|
| Krieg von Hochfelden, Georg Heinrich. Geschichte der Grafen von Eberstein in Schwaben. Auf Befehl Sr. Königlichen Hoheit des Grßherzogs Leopold von Baden aus den Quellen bearbeitet. Karlsruhe, Wilhelm Hasper 1836. 4° (25 x 16,5 cm.). Titel mit gestoch. Titelvignette, XIV, 519, (1) S. mit 7 (1 gefalteten) Stahlstich-Tafeln, 1 grenzkolorierten Karte, 1 gefaltetes lithogr. Panorama und 2 gefaltete Stamm-Tafeln. Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Romantikervergoldung.
Gundlach 56. Lautenschlager 6659. – Mit Ansichten von Alt- und Neu-Eberstein und einem großen Panoramablick auf das Murgtal, von Schloß Eberstein aus gesehen. – Durchgehend teils stärker braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Genealogie, Genealogy, Schwaben |
240,-- | ![]() |
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| Struck, Hermann. Die Kunst des Radierens. Ein Handbuch. 10.-14. Tausend. Berlin, Paul Cassirer 1923. 4° (25,5 x 331, (1) S. mit 4 Original-Graphiken von Max Liebermann, Hermann Struck, Oskar Kokoschka und Ernst Barlach sowie zahlreichen weiteren Abbildungen im Text und auf Tafeln. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Deckel-Illustration (von Karl Walser) und Deckelfiletten.
Feilchenfeldt-Brandis 193.4. Söhn, HDO 262. – Mit den Original-Radierungen von Max Liebermann: Eislauf und Hermann Struck: Portrait von Marc Chagall; einer Original-Lithographie von Oskar Kokoschka: Mädchenbildnis und einem Original-Holzschnitt von Ernst Barlach: Walpugisnacht. – Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Original-Graphik |
450,-- | ![]() |
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| Tausend und eine Nacht – Ali Baba und die vierzig Räuber. Illustriert von Max Slevogt. 2. Auflage. Berlin, Bruno Cassirer 1921. Gr.-4° (32 x 25 cm.). 44 S., [2] Bl. mit teils ganzseitigen und farbigen Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband. (Das Märchenbuch. Eine Folge von Märchenbüchern für Kinder und Erwachsene. 10. Buch).
Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Märchenbilderbücher, Tausend und eine Nacht |
50,-- | ![]() |
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| Zimmermann, Joachim. Alte Märchen. Mit der Feder erzählt von Max Slevogt, in Worte gefaßt von Joachim Zimmermann. Berlin, Propyläen-Verlag (1920). Quer-Folio (32 x 39 cm.). [42] Bl. mit illustr. Titel und 19 Tafeln. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Deckeltitel.
Mit den Märchen: Das tapfere Schneiderlein, Das kalte Herz, Aladdin, Der gestiefelte Kater, Kalif Storch, Zwerg Nase u. a. – Gelenke berieben, Vorderdeckel im oberen Rand fleckig, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Märchen, Märchenbilderbücher |
60,-- | ![]() |
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| Slevogt – Voll, Karl (Vorwort). Max Slevogt. 96 Reproduktionen nach seinen Gemälden. München und Leipzig, Georg Müller 1912. 4°. 30 S., 96 Tafeln und 1 Farbtafel. Halbpergamenteinband mit Rückenschild (Orig.-Umschläge beigebunden).
Erste Ausgabe der ersten Monographie des Pfälzer Malers. – Sehr schönes Exemplar. |
40,-- | ![]() |
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| Spies, Werner (Hrsg.). Pour Daniel-Henry Kahnweiler. Stuttgart, Gerd Hatje (1965). 4° (30 x 22,5 cm.). 311 S., [1] Bl. mit 95 Tafeln und 8 (7 farbigen) Original-Lithographien von Pablo Picasso, Elie Lascaux, André Beaudin, André Masson, Suzanne Roger, Eugène de Kermadec, Yves Rouvre und Sebastien Hadengue. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag (Original-Lithographie von P. Picasso).
Goeppert 133 (Picasso). Bloch 1179-1180. Mourlot 403-404. – Erste deutsche Ausgabe. – Eines von 800 num. Exemplaren (Gesamtauflage 1000 Exemplare). – Festschrift zum 80. Geburtstag des Kunsthändlers. Mit Beiträgen von A. Artaud, M. Bense, J. Prévert, H. Rivière u. a. – Sehr schönes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Original-Graphik |
350,-- | ![]() |
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| Klabund (d. i. Alfred Georg Hermann „Fredi“ Henschke). Mohammed. Der Roman eines Propheten. Berlin, Erich Reiß 1917. 115 S., [1] Bl. mit 1 Orig.-Lithographie von Max Slevogt und 1 Orig.-Radierung von Hans Meid. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel. (Prospero-Druck, Band 2).
Badorrek-Hoguth 3.12 und Jentsch 261 (Meid). Raabe/Hannich-Bode 158, 11. Rümann 53 und Söhn 36 (Slevogt). W.-G.² 19. – Erste Ausgabe. – Eines von 530 num. Exemplaren (Gesamtauflage 600 Exemplare). – Deckel etwas angestaubt, gutes Exemplar. Schlagwörter: Expressionismus, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher |
80,-- | ![]() |
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| Claire, W. (d. i. Ludwig v. Dóczy). Coranna. Eine Indianergeschichte. Zeichnungen von Max Slevogt zu einer Erzählung von W. Claire. 3. Auflage. Berlin, Paul Cassirer (1909). 4°. 66 S. mit 1 Farbtafel und teils ganzs. Illustrationen. Farbig illustr. Orig.-Halbleinenband.
Deckel etwas angestaubt, sonst gut erhalten. Schlagwörter: Abenteuer, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer |
35,-- | ![]() |
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| Slevogt, Max. Zeichnungen zu Kinderliedern, Tierfabeln und Märchen. Berlin, Bruno Cassirer (1920). Gr.-4° (33 x 25 cm.). 76 S. mit 42 Holzschnitten von O. Bangemann nach Zeichnungen. Illustr. Orig.-Halbpergamentband mit Rückenvergoldung und Kopfgoldschnitt.
Rodenberg 283. Rümann, Slevogt 52 a. Schauer II, 84. – Eines von 600 num. Exemplaren; von M. Slevogt im Druckvermerk signiert. – Den Druck besorgte die Reichsdruckerei in Berlin. Die Holzschnitte wurden mit der Hand von der Reichsdruckerei eingedruckt. – Gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Pressendrucke, Signierte Bücher |
120,-- | ![]() |
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| Behrends, Rainer (Hrsg.). Das Fest-Epistolar Friedrichs des Weisen. Handschrift MS. EL. F. 2 aus dem Bestand der Universitätsbibliothek Jena. Kommentare von Irmgard Kratzsch und Rainer Behrends. 2 Bände (Faksimile und Kommentarband). Leipzig, Edition Leipzig (1983). Folio (36 x 26 cm.). [78] S. mit 3 ganzseitige Miniaturen, 17 farbige illustr. Initiale und farbige mit Blattgold belegte figürliche Ranken-Bordüren; 100 S., 56 Tafeln. Orig.-Halblederband mit goldgepr. Deckelvignette und Orig.-Pappband in Pappschuber.
Eines von 800 Exemplaren. – Sehr gutes Exemplar der gesuchten ersten Ausgabe in hochwertigem 7-9 farbigem Lichtdruck hergestellt. Schlagwörter: Buchmalerei, Faksimile, Nummerierte Bücher |
320,-- | ![]() |
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| Mone, F(ranz) J(oseph), (Hrsg.). Quellensammlung der badischen Landesgeschichte. Erster Band (von 4). Karlsruhe, E. Macklot 1848. 4°. VIII, 98, 564 S. Halbleinenband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel.
Bis 1867 erschienen weitere drei Bände. – Mit den Quellen: I. Leben der Heiligen. – II. Lateinische Chroniken. – III. Lateinische Annalen. – IV. Teutsche Chroniken. – Gutes Exemplar aus der Bibliothek des Dichters Johann Ludwig Uhland (1787-1862) mit dessen eigenhändigem Besitzvermerk. Schlagwörter: Autographen, Baden-Württemberg, Badenia, Landeskunde, Ortsgeschichte, Signierte Bücher |
300,-- | ![]() |
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| (Grimm, Jacob und Wilhelm). König Drosselbart. Ein Märchen mit neun Steinzeichnungen von Max Slevogt. Berlin, Bruno Cassirer 1922. Folio (38 x 26,5 cm.). 16 S. mit 9 (1 ganzseitige) Feder-Lithographien. Orig.-Halbpergamentband mit Deckelschild.
Bang 138. Rümann, Slevogt 34 a. Söhn 549-557. – Eines von 360 num. Exemplaren auf Bütten; im Druckvermerk von Max Slevogt signiert. – Die Steinzeichnungen wurden von M. W. Lassally in Berlin mit der Handpresse gedruckt. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Künstlerbilderbücher, Märchen, Märchenbilderbücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher |
240,-- | ![]() |
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| Ferry, Gabriel (d. i. Louis Gabriel de Bellemare). Der Waldläufer. Mit Steinzeichnungen von Max Slevogt. (Übersetzt von Julius Hoffmann). Berlin, Propyläen-Verlag (1921). Gr.-4°. 359 S., [2] Bl. mit 1 signierten ganzs. Orig.-Lithographie auf Japanpapier (Frontispiz) und 66 (9 ganzs.) Lithographien Illustr. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rückenschild.
Lang, Impressionismus 209. Rümann, Slevogt 20 a. Söhn 405–471. – Eines von 1200 num. Exemplaren mit der handsignierten Orig.-Lithographie „Reiterkampf“ (Gesamtauflage 1500 Exemplare). – Hergestellt in der Reichsdruckerei, Berlin. – Das bekannteste, erstmalig 1850 veröffentlichte Werk des französischen Schriftstellers Gabriel Ferry (1809-1852) gilt als Klassiker der Abenteuer- und Indianerliteratur. – Rücken leicht angestaubt, Exlibris, gutes Exemplar. Schlagwörter: Abenteuer, Bibliophilie, Illustrated books, Illustrierte Bücher, Indianer, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Signierte Künstler-Graphik |
140,-- | ![]() |
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| Slevogt – Mozart, (Wolfgang Amadeus). Die Zauberflöte. Randzeichnungen zu Mozarts Handschrift von Max Slevogt. (Berlin, Paul Cassirer 1924). Folio (35 x 28 cm.). 47 unbez. Kupfertiefdruck-Tafeln nach Radierungen. Orig.-Halbleinenband mit Rücken- und Deckeltitel.
Sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher |
30,-- | ![]() |
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| (Pestalozzi, Johann Heinrich). Lienhard und Gertrud. Ein Buch für das Volk. Erster Teil (von 4). Berlin und Leipzig, George Jakob Decker 1781. Kl.-8° (17 x 10,5 cm.). [8] Bl., 379 S. mit gestoch. Titelvignette von Daniel Chodowiecki und 1 gefalteten Musik-Beilage. Pappband der Zeit mit handschr. Rückenschild.
Slg. Borst 425. Engelmann, Chodowiecki 381. Goedeke XII, 62,1a. Israel, Pestalozzi I, 43, 7. Rümann 848. VD18 11214422. – Seltene erste Ausgabe des ersten Teils von Pestalozzis Hauptwerk, „einer Art Erziehungsroman“. Der letzte Band (4) erschien erst 1784. – Pestalozzi berichtet über die Entstehung des Werks in einem Brief an Battier: „Ich fing bei der Hütte einer gedrückten Frau und mit dem Bild der größten Zerrüttung des Dorfes an und endete mit seiner Ordnung“ (Israel S. 50). Diese Frau wird Ausgangspunkt und Vorbild für die allgemeine Volkserziehung, also auch für die „Schule des Volkes“, die das den Kindern ersetzen soll, was sie von ihren Eltern nicht bekommen, aber doch so unumgänglich nötig haben. Pestalozzi „hat seine Erziehungsromane auch ‚Volksbücher‘ genannt. Sie sollten breiten Kreisen des Volkes die Grundlagen seines Denkens nahebringen. Er dachte dabei vor allem an bäuerliche Leser und daran, dass die Details der Geschichten mit dem ganzen Reiz auf Kinder wirken könnten. J. H. Campe übernahm Teile aus Lienhard und Gertrud in seine Kinderbibliothek“ (Bertlein in LKJ III, 21). Die Musikbeilage enthält das von Keißer vertonte Gedicht Goethes „Der du von dem Himmel bist“. – Einband stärker berieben, stellenweise etwas braunfleckig, sonst gut erhalten. |
140,-- | ![]() |
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| Wrage, Klaus. Das Wölundlied. Brynhilds Helfahrt. Nach der Übersetzung Felix Genzters. 2 Teile in 1 Band. Berlin, Holle & Co. (1926-1930). Folio (35,5 x 32 cm.). 34 Doppelblatt mit 62 Orig.-Holzschnitten von K. Wrage. Orig.-Halbleinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel (als Blockbuch gebunden). (Edda-Blockbücher, Nordischer Geist, Band 11).
Rodenberg, Nachtrag S. 27. – „… mit welch unendlicher Mühe Wrage an seinem Werk arbeitet …Diese Blockbücher bedeuten eine Abkehr vom Rationalismus und Mechanismus, die unsere Zeit beherrschen, weisen in die Zukunft, die wieder einem gesunden Individualismus huldigen wird“ (Rodenberg). – Deckel etwas fleckig, sonst sehr gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Illustrated books, Illustrierte Bücher, Pressendrucke |
35,-- | ![]() |
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| Geroldseck – (Reinhard, Johann Jakob oder Christof Jakob Kremer). Pragmatische Geschichte des Hauses Geroldsek wie auch derer Reichsherschaften Hohengeroldsek, Lahr und Mahlberg in Schwaben. Mit CCXIII Urkunden, einigen Kupfern und zweien Registeren. Frankfurt, Leipzig, o. Dr. 1766. 4°. [4] Bl., 175, 472 S. mit 213 Urkunden, 7 gestoch. Wappen und 2 gefalt. Stammtafeln. Kalbslederband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild und reicher floraler Rückenvergoldung.
ADB IX, 43. Holzmann-Bohatta II, 7032 (nennt als möglichen Verfasser auch Christof Jakob Kremer; vgl. Jöcher-A. III, 857 u. NDB XIII, 6). Lautenschlager 6630. NDB VI, 317. VD18 10528156. – Erste und einzige Ausgabe. – „Das uralte Haus G. (Hohengeroldseck), welches die Kastenvogtei über die Klöster Schuttern und Ettenheimmünster ausübte und 1259 das Augustinerkloster in Lahr gründete, war das mächtigste der Ortenau, sein Gebiet erstreckte sich vom Rhein über den Schwarzwald bis Schwaben“ (A. Kleinschmidt in ADB). – Gelenke und Kanten etwas berieben, hinteres freies Vorsatzblatt fehlt, stellenweise leicht braunfleckig, sehr schönes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Baden-Württemberg, Badenia, Genealogie, Genealogy, Lahr, Schwarzwald |
600,-- | ![]() |
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| (Jablonski, Daniel Ernst). Das Betrübte Thorn, Oder die Geschichte so sich zu Thorn Von Dem II. Jul. 1724. biß auf gegenwärtige Zeit zugetragen. Aus zuverläßigen Nachrichten Unverfänglich zusammen getragen, und der Recht- und Wahrheit-liebenden Welt zur Beurtheilung mitgetheilet. – Beigebunden. Schmeizel, Martin. Wahrhafftige Historische Nachricht von dem am 16. Jul. 1724. zu Thorn in Preussen paßirten Tumult des gemeinen Volcks, wider das Jesuiter-Collegium, Und der hierauf am 7. Dec. erfolgten sehr scharffen Execution einiger zum Todt verurtheilten Personen. – Beigebunden: Fassmann, David. Extraordinaires Gespräche In Dem Reiche derer Todten: Bestehende In einer Entrevuë Zwischen Dem Thornischen Ober-Praesidenten Roessner, Welcher, im Decembr. des letztverwichenen 1724ten Jahres, decolliret worden, Und Dem Stamm-Vater, auch Stiffter des Jesuiter Ordens, Ignatio von Loyola, Worinnen nicht nur die gantze Thornische Affaire …. unpartheyisch erzehlet, sondern auch, … discuriret wird … – Beigebunden: Boccavera, Gabriele (Pseud.). Jesuitischer-Pilgrim, Welcher Als abgeordneter Clerisey-Bothe, Von denen Pohlnischen Magnaten Mit wichtigen Depechen wegen des zu Thoren vorgegangenen Tumults 1724. nach Rom reiset, Und unter wegens mit einen aus der Sclaverey kommenden Protestanten einen merckwürdigen Disput bekömmt. Nach dem in der Schweiz gedruckten Exemplar. 4 Werke in 1 Band. Berlin, Ambrosius Haude (I.) und Jena, Joh. Volckmar Marggraf (II.) 1725. Gr.-8° (20 x 17 cm.). [3] Bl., 112, 64 S. mit gestoch. Portrait und 2 (1 gefaltete) Kupfertafeln; 120 S.; gestoch. Frontispiz, [3] Bl., 215 S.; [18] Bl. mit 2 Kupferstichen auf dem Titelblatt. Pappband der Zeit.
I. VD18 14740710. – II. VD18 1086539X. – III. VD18 11499605. – IV. VD18 14525127. – Interessanter Sammelband mit vier sehr seltenen Schriften über religiöse Ausschreitungen und die Hinrichtung des Bürgermeisters in der polnischen Stadt Torun (dt. Thorn) 1724. – „Bei der Fronleichnamsprozession am 16. Juli 1724, die einen nicht genehmigten Weg nahm, um einen Protest zu provozieren, kam es wie erwartet zu Streitigkeiten zwischen den Jesuitenzöglingen und den Schülern des protestantischen Gymnasiums. Aus diesem Tumult heraus wurde das Jesuitenkloster gestürmt und verwüstet. Die Regierung des polnischen Königs August des Starken führte daraufhin ein Verfahren gegen die Stadt, ließ den Bürgermeister Johann Gottfried Rösner und neun weitere Bürger am 7. Dezember 1724 enthaupten (Thorner Blutgericht) und bestimmte, dass der Magistrat künftig zur Hälfte aus Katholiken bestehen müsse und die Marienkirche den Katholiken zu übergeben sei“ (Wikipedia). – Johann Gottfried Rösner (1658-1724) wurde 1703 einer von vier Bürgermeistern der Stadt. „Er war zeitweise turnusmäßig Präsident (vorsitzender Bürgermeister) oder Burggraf (offizieller Vertreter des polnischen Königs), seit 1706 auch Kurator des Gymnasiums. In seine Amtszeit fielen der Nordische Krieg und eine Pestepidemie, die die Stadt schwer beeinträchtigten. Rösner war Kaufmann und betrieb eine private Branntweinbrennerei, die in Konkurrenz zur städtischen stand, weswegen es heftige Zwistigkeiten zwischen einigen Ratsherren und ihm gab. 1724 kam es zum Thorner Blutgericht zwischen protestantischen und katholischen Gymnasiasten in der Stadt, in deren Folge das Jesuitenkloster schwer verwüstet wurde. Rösner schritt nicht ausreichend resolut dagegen ein und wurde daraufhin von den Jesuiten angeklagt und vom Hofgericht in Warschau zum Tode verurteilt. Einen Übertritt zum katholischen Glauben, womit er sein Leben hätte retten können, lehnte er vehement ab. Petitionen und Proteste auch vom preußischen König Friedrich Wilhelm konnten die Hinrichtung mit neun weiteren Bürgern nicht verhindern“ (Wikipedia). – Einband teils stärker berieben und angestaubt, stellenweise leicht fleckig und gebräunt, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Jesuiten, Poland, Polen, Pommern, Thorner Blutgericht, Torun (Thorn) |
1.500,-- | ![]() |
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| Vanotti, J(ohann) N(epomuk) v. Geschichte der Grafen von Montfort und von Werdenberg. Ein Beitrag zur Geschichte Schwabens, Graubündtens, der Schweiz und des Vorarlbergs. Belle-Vue, bei Constanz, Verlags- und Sortimentsbuchhandlung zu Belle-Vue 1845. Gr.-8° (23 x 15,5 cm.). XXII, 658, (2) S. Halblederband der Zeit mit 2 goldgepr. Rückenschildern.
Seltene erste Ausgabe. – Ohne die 2 heraldischen und 8 genealogischen Tafeln, Stempel auf dem Titelblatt, durchgehend braunfleckig, gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Genealogie, Genealogy, Helvetica, Schwaben, Schweiz, Vorarlberg |
70,-- | ![]() |
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| Tiede, Johann Friedrich. Kasualreden. Nebst einem Anhange von Gedichten. Halle, Johann Gottfried Trampe 1777. 8°. 328 S. mit gestoch. Titelvignette und einigen Schmuckvignetten in Holzschnitt. Marmorierter Pappband der Zeit mit drei goldgepr. Rückenschildern in Olivgrün und Rot und Rückenvergoldung.
Kosch XXII, 645. VD18 11273143. – Erste Ausgabe. – Mit Trauer- und Leichenreden, Sieg- und Friedenspredigten, Feldreden usw., außerdem Lieder und Gedichte. Der Diakon und Pastor Christian Gottlieb Lehmann, Schwiegersohn von Tiede, gab nach Tiedes Tod einen 2. und 3. Band heraus (1797 mit einer Biografie von Tiede). – J. F. Tiede (1732-1795) war nach seinem Studium in Halle zunächst „Sekretär bei dem Königlich Preußischen General Johann von Mayr und nach dessen Tod 1759 Feldprediger bei dem Regiment Anhalt-Bernburg, mit welchem er lange Zeit in Halle stationiert war. Nach dem Frieden von Hubertusburg von 1763 publizierte er eine gedruckte Dankrede. Der größere Teil seiner Predigten und asketischen Schriften fällt auch in jene Zeit. Aus seinem bisherigen Verhältnis schied er 1774. Er war um diese Zeit erster Pastor und Schulinspektor in Schweidnitz, mit dem Titel eines Königlich Preußischen Konsistorialrats geworden. Hier lebte er, bis er 64-jährig starb.“ (Wikipedia). – Sehr schönes Exemplar aus der berühmten Bibliothek von Franziska Theresia Reichsgräfin von Hohenheim (1748-1811), der zweiten Ehefrau von Herzog Carl Eugen von Württemberg. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Lyrik, Predigtsammlung, Theologie |
160,-- | ![]() |
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| Hemingway, Ernest. A farewell to arms. New York, Charles Scribner’s Sons 1929. 8°. [4] Bl., 355 S. Schwarzer Halblederband der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Rückenvergoldung (Orig.-Kartonumschlag mit goldenen Deckelschild beigebunden).
Hannemann A.8.A. KLL 3436. – Erster Druck der ersten Ausgabe ohne den rechtlichen Hinweis auf Seite X „None of the characters in this book is a living person…“. Die erste deutsche Ausgabe erschien 1930 mit dem Titel „In einem andern Land“ bei Rowohlt in der Übersetzung von Annemarie Horschitz-Horst. Der deutsche Titel basiert auf der 1927 in Scribner’s Magazine publizierten Kurzgeschichte In Another Country. – Hemingway lässt seine Erlebnisse als Sanitäter an der italienischen Front im Ersten Weltkrieg einfließen, wenn er über die Liebe zwischen einem in der italienischen Armee dienenden Amerikaner und einer britischen Krankenschwester während dieses Krieges erzählt. Das Werk kam 1933 auf die Liste der zu verbrennenden Bücher der deutschen Nationalsozialisten. – „Die so oft mißbrauchte Bezeichnung ‚klassisches Werk der modernen Literatur‘ – diesem Buch steht sie zu“ (KLL). – „Während In einem anderen Land als Anti-Kriegsroman weiterhin zeitlose Gültigkeit hat, haben andere Teile des Romans deutlich Patina angesetzt. Das gilt insbesondere für die Liebesgeschichte, die aus heutiger Sicht etwas romanzenhaft-machohaft erscheint und deren Dialoge zwischen Frederic und Catherine zuweilen arg hölzern und geradezu lächerlich wirken. Aufgewogen wird dies letztlich nur durch die Wucht des tragischen Endes“ (Karsten Herrmann, Literaturkritik(dot)de). – Sehr schönes Exemplar in einem dekorativen Handeinband. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst |
600,-- | ![]() |
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| (Arnim, Bettina v.). Dies Buch gehört dem König. 2 Bände. (Berlin, Eduard Heinrich Schroeder 1843). Kl.-8° (17,5 x 11 cm.). VIII, 307, (1) S.; [1] Bl., S. 308-598. Dunkelgrüne Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln, Romantikervergoldung und blindgepr. Deckel-Ornamentik..
Slg. Borst 2055. Goedeke VI, 85, 7. Houben, Verbotene Bücher I, 33 ff. Mallon 149, 48. Pataky I, 18. – Erste Ausgabe der ersten „Sozialreportage der deutschen Literatur“. Bettine von Arnim fordert dem Zeitgeist entsprechende gesellschaftliche Freiheiten. – „Das 1843 erschienene fiktive Gespräch mit der Mutter Goethes soll angeblich 1807 stattgefunden haben. Die Autorin schildert zwei Besuche der „Frau Rat“ bei der Königin Luise im Darmstädter Schloss in den Jahren 1799 und 1803, die sie zu einer Begegnung zusammenfasst, um die Erzählung lebendiger zu gestalten. In die Schilderungen kleinbürgerlichen und höfischen Lebens – etwa der Beschreibung eines Hofballs – lässt sie ihre politischen, sozialen und philosophischen Vorstellungen und Ideen einfließen. Ihre Theorien über den Begriff der Freiheit, die sich gegen eine verhärtete Moral, gegen Pädagogen und Pietisten sowie gegen das konfessionell gebundene – und ausgeartete – Christentum wenden, sind von der Aufklärung geprägt. Bettina wehrt sich jedoch dagegen, als Anhängerin des Atheismus zu gelten, und bekennt sich zu einem etwas unbestimmten Deismus. Wahre Unsterblichkeit billigt sie nur den Hervorbringungen der menschlichen Intelligenz zu, die an nichts Irdisches gebunden ist“ (KLL). – „Der Geist der Schönheit in der Form wird im Menschengeist zum Propheten. Der Geist in dem die reine Form der Individualität liegt der ist gesund. Freiheit allein bringt Geist, Geist allein bringt Freiheit.“ (Aussprüche der Frau Rat, S. 3). – Stellenweise etwas braunfleckig, wie meist ohne die beiden Haupttitel mit der Verlagsangabe, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar aus der Schloß-Bibliothek des preussischen Generals und Politikers Ernst Maximilian Hermann von Gaffron-Oberstradam (seit 1840 Freiherr von Gaffron-Kunern, 1797-1870) mit dessen Exlibris-Stempel auf den Nebentiteln. Schlagwörter: Einbände, Einbandkunst, Romantik |
600,-- | ![]() |
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| Hemingway, Ernest. Across the river and into the trees. New York, Charles Scribner’s Sons 1950. 8°. [6] Bl., 308 S. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Deckel-Signatur.
First edition, first printing with Scribner’s „A“ on the copyright page. – „I could not go to Venice, now, without hearing the haunted cadences of Hemingway’s new novel. It is the saddest novel in the world about the saddest city, and. I say I think it is the best and most honest work that Hemingway has done“ (Tennessee Williams, „A Writer’s Quest For a Parnassus“, New York Times, 13 August 1950). – Spine slightly rubbed, very good copy. |
50,-- | ![]() |
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| Grisar, Erich. Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa. Berlin, Verlag Der Bücherkreis 1932. Gr.-8°. 135 S. mit 96 Abbildungen auf 48 Duotone-Tafeln in Kupfer-Tiefdruck. Illustr. Halbleinenband (Entwurf: Jan Tschichold).
Heidtmann 16663. Heidting/Jaeger I, 286 ff. Holstein, Buchumschläge 51. – Erste und einzige Ausgabe des sozialkritischen Reiseberichts aus dem kriesengeschüttelten Europa. – „Kurz nach dem Staat ohne Arbeitslosen erschien im Verlag Der Bücherkreis (Berlin) eine Reisereportage vollkommen anderer Natur: Der Dortmunder Arbeiterdichter Erich Grisar zog Mit Kamera und Schreibmaschine durch Europa (1932) und dokumentierte seine Erlebnisse in Texten und 96 Bildern. Hervorstechendes Merkmal des illustrierten Halbleinenbandes ist die Gesamtausstattung durch einen Pionier der Neuen Typografie, Jan Tschichold, der nicht nur die Einrichtung des Textes in einer serifenlosen Antiqua-Schrift besorgte, sondern auch die Einbindung der Bilder mit den Legenden (sogar auf dem Vorderumschlag!). Grisars Blick ist klar auf die Klassengegensätze gerichtet, und so kontrastiert er Fotos eines Heims von Kapitänswitwen mit Arbeiterwohnungen in einem Bahndamm, zeigt Bettler, Zeitungsjungen, Müllsammler und die Frauenarbeit auf Abraumhalden. Grisar verwendet also, in der Sprache des Films ausgedrückt, die Technik der Parallelmontage, und im Gegensatz zum Staat ohne Arbeitslose handelt es sich dabei um eine echte Fotoreportage, nicht um eine Zusammenstellung von Agenturmaterial“ (P. Rössler in Heiting/Jaeger). – Kanten wie meist etwas berieben, schönes Exlibris, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Reportage-Photographie, Sozialismus |
100,-- | ![]() |
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| Flaubert, Gustave. Salammbô. Dix compositions par (Victor)-A(rmand) Poirson gravées à l’eau-forte par Louveau-Rouveyre, L. Muller et G. Mercier. Paris, Maison Quantin s. d. (1887). Gr.-4° (29,3 x 21,5 cm.). [3] f., 366 p., [1] f. avec deux suites de 10 gravures hors-textes. Reliure originale en plein maroquin décorée avec de petits lions estampés en doré, des filets sur le couvercle, des bords intérieurs dorés et une tranche dorée.
Monod 4692. Talvart/Place 2. G. Vicaire II, 349. – Première édition illustrée. Édition de luxe sur Japon en grand format, tirée à 50 exemplaires, avec deux suites des 10 gravures hors-textes. Exemplaire personnel de l’illustrateur Armand Poirson avec note manuscripte de l’editeur. – Victor-Armand Poirson (1858-1893) illustrée aussi L’Âne de Lucius (traduction de Paul-Louis Courier) en 1887, La Guerre de Carlo du Monge en 1886, Le Conte de l’archer d’Armand Silvestre en 1883 (aquarelles gravées par Gillot). Il a également travaillé pour les journaux illustrés La Vie moderne, Le Chat noir et Le Journal de la jeunesse. – Dos légèrement décoloré, très bel exemplaire magnifiquement relié. Schlagwörter: Edition de luxe, Einbände, Einbandkunst, Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Nummerierte Bücher, Signierte Bücher, Vorzugsausgaben |
850,-- | ![]() |
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| Lavater, J(ohann) C(aspar). Physiognomik. Zur Beförderung der Menschenkenntniss und Menschenliebe. Vervollständigte neue Auflage der verkürzt herausgegebenen Physiognomischen Fragmente. (Im Einverständnisse mit dem Verleger). 4 Bände. Wien, J. P. Sollinger 1829. Gr.-8° (24,5 x 15,5 cm.). Mit zusammen 119 Kupfertafeln und 2 gefalt. lithographierten Tafeln (Handschrift-Faksimiles). Pappbände der Zeit mit goldgepr. Rückentiteln und Rückenvergoldung.
Goedeke IV/1, 263. Graesse IV, 126. Vgl. Bautz IV, 1259 ff. – Dritte, zweite leicht gekürzte Ausgabe, herausgegeben von Johann Michael Armbruster, des berühmten Hauptwerks. Die 119 Kupfertafeln zeigen weit über 600 Gesichts-, Körper- und Tierstudien. – Deckel etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes breitrandiges und dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Physiognomie, Physiognomy |
450,-- | ![]() |
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| Langlois, (Joseph Adolphe) Ferdinand et Emile Morice (editeurs). L’Historial du Jongleur: Chroniques et Légendes Françaises. Ornées d’initiales, vignettes et fleurons imités des manuscrits originaux. Imprimé par Firmin Didot, Imprimeur du Roi, pour Lami-Denozan, libraire. Paris, Firmin Didot 1829. 8°. CCXXXVII, [1] f. (blanc), 64 p. avec itre imprimé en rouge et noir, 5 miniatures gravées sur métal dans une bordure historiée en pleine page, de nombreuses initiales gravées sur métal, dont deux avec des prolongements, enluminées et colorées à la main. Cartonnage illustré de l’éditeur.
Brunet III, 819. Carteret III, 294. Graesse IV, 99. Vicaire IV, 155. – Rare recueil de récits rédigés dans un style médiéval et s’inspirant de contes populaires français ainsi que de légendes historiques. L’ouvrage est surtout célèbre pour sa mise en page typographique somptueuse, de style néogothique. Il est richement décoré d’initiales, de vignettes et d’ornements imitant l’enluminure médiévale. – Ex-libris héraldique (Carolus Seidl), page de titre avec cachet effacé, bel exemplaire dans sa reliure d’origine rare. Schlagwörter: Illustrated books, Illustration des livres, Illustrierte Bücher, Typographie, Typography |
320,-- | ![]() |
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| Precechtel, (Josef) Rupert (Maria). Bildnissreihe sämmtlicher Kaiser aus dem allerdurchlauchtigsten Hause Habsburg und Lothringen von Rudolf I. bis auf die gegenwärtige Zeit. Nach den besten Originalien. – Pinacotheca Caesarum Augustissimae Domus Habsburgo-Lothringicae. – Série des portraits de tous les empereurs de l’auguste maison Habsbourg-Lorraine. Wien, Selbstverlag, Druck von Hugo Hoffmann 1876. Gr.-8° (23 x 19 cm.). [7] Bl. und 25 montierte Orig.-Photographien (Albuminabzüge, 17 x 10,5 cm.) auf dünnem Trägerkarton. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, Deckel-Filetten und Goldschnitt.
Wurzbach XXIII, 232. Nicht bei Heidtmann, Wie das Photo ins Buch kam und anderen Foto-Bibliographien. – Erste Ausgabe. – Sehr seltene Genalogie der Habsburger; die vorliegende erste Ausgabe mit den fotografischen Portraits ist nur in vier Bibliotheken in Bayern und in Wien nachweisbar (lt. KVK). 1879 erschien eine zweite Ausgabe mit lithographierten Portraits. – Der Priester, Historiker und Zeichner J. R. M. Precechtel (1821 – 1897) schreibt im Vorwort: „Es kann einem jeden Sackenner einleuchtend sein, dass ich mit dem Herausgeben der photographischen Bildnisse cler allerdurchlauchtigsten Habsburger-Dynastie ein sehr schwieriges Werk unternommen habe, indem wir aus dem XIII., XIV. und XV. Jahrhunderte wenig Quellen besitzen, aus denen aus denen auf die Echtheit der Bildnisse geschlossen werden könnte, doch dürfen wir diejenigen Quellen, die wir haben, nicht absolut verwerfen. Selbst Dr. Ern. Birk sagt in seinen Berichten und Mittheilungen des Alterthum-Vereines zu Wien, Band I. 1856 pag. 95: dass eine ″ neue vollständige Ausgabe der Monumenta des allerhöchsten Kaiserhauses (″Monumenta Aug. Domus Austriacae, Viennae A. MDCCL.“) mit Anwendung aller vervollkommnten technischen Hilfsmittel der Gegenwart wohl noch lange ein frommer Wunsch bleiben dürfte.“ Zu meinem äusserst schwierigen Unternehmen gesellte sich noch der erschwerende Umstand, dass ich aus der k. k. Hof- und Fideicommiss-Bibliothek vermöge eines Gesetzes Porträte zu leihen nicht bekommen konnte und dieselben in den Antiquariaten schon äusserst spärlich sind. Doch forschte und sammelte ich in den Privat Bibliotheken ohne Rast, und mit grosser Mühe gelang es mir, soviel es möglic h war, die ältesten und besten Porträte des allerdurchlauchtigsten Kaiserhauses zu sammeln, chronologisch zu ordnen und im photographischen Wege ein Werk herauszugeben, wie es bisher nicht existirt.“ – Titelblatt, die Seiden-Hemdchen und 15 Fotos in einer Ecke mit dem Stempel einer Wiener Schul-Bibliothek, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Austriaca, Genealogie, Genealogy, Habsburger, Original-Photographie, Österreich, Portrait photography, Portraitphotographie, Portraits, Porträtfotografie, Porträtphotographie |
500,-- | ![]() |
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| (Haugwitz, Christian Heinrich Curt v.). Hirten-Brief an die wahren und ächten Freymäurer alten Systems. Beigebunden: Schneider, Johannes Alois. Etwas über den Hirten-Brief an die wahren und ächten Freymäurer alten Systems. Hrn. J. S. Semler gewidmet. – Beigebunden: Abschiedsrede eines Bruders wahrer und ächter Maurerey alten Systems, gehalten am Ende des gegenwärtigen Decenniums. 3 Werke in 1 Band. Germanien und Philadelphia (d. i. Leipzig, Adam Friedrich Böhme) 5785, 5786 und 5787 (i. e. 1785, 1786 und 1787). 8°. VI S., [1] Bl., 248 S.; [10] Bl., 96 S.; [2] Bl., 93 S. Pappband der Zeit.
I. Ackermann V, 149. Beyer 2932. Caillet 5000. NDB VIII, 94 f. VD18 11518839. Wolfstieg 33631. – Einzige Ausgabe. – C. H. C. v. Haugwitz (1752-1832) teilte, von Friedrich Wilhelm II. hoch geschätzt, mit dem König einen Hang zum Okkulten. Diese Neigung wurde in der Begegnung mit Matthias Claudius und Berührung mit dem Pietismus der Brüder Stolberg sowie der Herrnhuter Brüdergemeinde religiös vertieft. Er gründete die mystische Bruderschaft der „Kreuzfrommen“, für die er u. a. Herzog Ferdinand von Braunschweig gewann. Ab 1792 Staats- und Kabinettsminister, bestimmte er auch noch unter Friedrich Wilhelm III. maßgeblich die Außenpolitik Preußens. – II. Wolfstieg 33633. – Einzige Ausgabe. – Schneider verteidigt den im Vorjahr erschienenen „Hirtenbrief“ des Grafen C. H. C. von Haugwitz, gegen den sich Johann Salomo Semler gewandt hatte. – III. VD18 11411147. – Seltene Gelegenheitsschrift. – Vorderes freies Vorsatzblatt fehlt, durchgehend im oberen Drittel etwas fleckig, sonst gut erhaltener Sammelband mit drei sehr seltenen Werken zur Freimaurerei. Schlagwörter: Freemasonry, Freimaurer, Freimaurerei, Okkultismus / Geheimwissenschaften |
320,-- | ![]() |
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| Ossietzky, Carl v. Sämtliche Schriften. Herausgegeben von Werner Boldt, Dirk Grathoff, Gerhard Kraiker, Elke Suhr unter Mitwirkung von Rosalinda von Ossietzky-Palm. Oldenburger Ausgabe. Reinbek bei Hamburg, Rowohlt 1994. 8°. Orig.-Pappbände.
Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
50,-- | ![]() |
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| Jakob, Ludwig Heinrich v. Academische Freiheit und Disciplin mit besonderer Rücksicht auf die preußischen Universitäten. Leipzig, F. A. Brockhaus 1819. 8°. XII, 116 S., [1] Bl. Typogr. Orig.-Broschur.
ADB XIII, NDB X, 216 f. – Erste Ausgabe der wichtigen Quellenschrift zur Geschichte der deutschen Burschenschaften. – Der bedeutende Philosoph und Staatswissenschaftler L. H. v. Jakob (1759-1827), einer „der bedeutendsten Wegbereiter der Ideen von Adam Smith in Deutschland“, war 1801 bis 1804 Prorektor der Universität Halle. „Als 1806 durch Napoleon die Universität geschlossen wurde, trat J. in russ. Dienste, indem er 1807 einen Ruf als Professor für politische Ökonomie und Staatskunst an die erst 1804 gegründete Univ. Charkow annahm. Doch gestalteten sich die dortigen Universitäts- und Lebensverhältnisse nicht so günstig wie erhofft, so daß J. es vorzog, nach Petersburg überzusiedeln. Er hatte nämlich mit einer durch die Papiergeldinflation angeregten Schrift „Ueber Rußlands Papiergeld und die Mittel dasselbe bey einem unveränderlichen Werthe zu erhalten“ (1809) die Aufmerksamkeit des Zaren erregt und war daraufhin durch den Staatssekretär Speransky zur Ausarbeitung eines Vorschlags zur Verbesserung des Münzwesens herangezogen worden. … Da nach dem Sturz Speranskys (1812) das Reformwerk ins Stocken geriet, nahm J., inzwischen versehen mit dem Titel eines Staatsrates und einer stattlichen Dotation, 1816 einen Ruf zur Rückkehr nach Halle an, diesmal auf den Lehrstuhl der Staatswissenschaften. Bis zu seinem Tode entfaltete er dort eine reiche Lehrtätigkeit, die mit einer Vielzahl literarischer Veröffentlichungen und – in heikler Zeit studentischer Unruhen – erneutem erfolgreichem Wirken als Prorektor verbunden war“ (M.-E. Vopelius in NDB). – Durchgehend etwas braunfleckig, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Burschenschaft, Studentenverbindung, Studentica / Hochschulwesen, Students |
160,-- | ![]() |
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| Allgemeines Verzeichnis der Bücher, welche in der Frankfurter und Leipziger Michaelmesse 1823. Jahres entweder neu gedruckt oder sonst verbessert wieder aufgelegt worden sind, auch inskünftige noch herauskommen sollen. Leipzig, Weidmannischen Buchhandlung (1823). 8°. [2] Bl., S. 291-494. Halbleinenband um 1900 (typogr. Orig.-Umschlag beigebunden).
„Fertig gewordene Schriften in teutscher, lateinischer, griechischer etc. Sprache, aus allen Fakultäten, Künsten und Wissenschaften“. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Bibliographie, Bibliography, Buchhandel, Buchmesse |
80,-- | ![]() |
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| Arndt, Ernst Moritz. Gedichte. Vollständige Sammlung. Berlin, Weidmann 1860. 8°. [2] Bl., 672 S. mit 1 gefalt. Handschrift-Faksimile. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Slg. Borst 937 (Anm.). Goedeke VII, 833, 143. W.-G.² 140. – Erste vollständige Ausgabe der zuerst 1803 erschienenen Gedicht-Sammlung. – Stellenweise, teils stärker braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben, Lyrik |
60,-- | ![]() |
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| Der Freund des schönen Geschlechts. Eine Sammlung bewährter und unschädlicher Mittel zur Erhöhung und Erhaltung körperlicher Reize; nebst Angabe vieler Recepte zu leichter und sicherer Vertilgung der Schrunden, Flechten, Runzeln, Sommersprossen, Warzen, Hühneraugen u. a. m. Zweite Auflage des „Gynäkeion“. Heilbronn, Carl Drechsler 1838. 8°. 175 S. Marmorierter Pappband der Zeit.
Nicht bei Holzmann/Bohatta und kein Exemplar dieser zweiten Ausgabe in einer öffentlichen Sammlung nachweisbar (lt. KVK). – Die erste Ausgabe erschien mit dem Titel „Gynaekeion. Eine Weihegabe für Damen die natürliche Schönheit zu erhalten …“ 1836; diese ist weltweit nur in der Württembergischen Landesbibliothek in Stuttgart nachweisbar (lt. KVK). – „Nicht mit der Wuth des Charlatans, der, was er lobt, Im Stillen selbst verwirft und heillos findet, Weih’ diese Blätter ich der Damen Kreis. Der Born, aus dem ich schöpfte, heißt Natur; Und nicht der finstre Bau der Alchymisten Bot mit die Mittel dar, Der Damen Reize zu erhalten, zu erhöhen. Nicht Gifte, die der Schönheit Glanz zerstören, Den, der sie nimmt, auf’s Schmerzenlager werfen, Will ich geheimnißvoll und pralerisch anpreisen. Nein, Blumen willich auf der Damen Pfade streuen, Damit sie lange sich der Schönheit Glück erfreuen.“ (Vorwort). – Einband etwas berieben, stellenweise etwas braunfleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Frauen, Frauenheilkunde, Frauenliteratur, Kosmetik, Kosmetika |
200,-- | ![]() |
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| (Schleiermacher, Friedrich). Monologen. Eine Neujahrsgabe. Dritte Ausgabe. Berlin, G. Reimer 1822. Kl.-8° (16,5 x 10,5 cm.). [3] Bl., 126 S. Marmorierter Pappband der Zeit mit goldgepr. Rückenschild.
ADB XXXI, 428. Slg. Borst 880. Goedeke VI, 220, 6. NDB XXIII, 54 ff. Ziegenfuss II, 456 ff. – „Ende desselben Jahres schrieb S. in nicht ganz vier Wochen die Monologen (1800). In ihnen empfingen die alten Entwürfe „Ueber den Werth des Lebens“, „Ethische Rhapsodien“, „Selbstanschauungen“ ihre abgeschlossene Form, und sein Plan eines Romans, in welchem er wie Jacobi seine „religiösen Anschauungen“ über Liebe, Ehe und Freundschaft darlegen wollte, wurde in einer anderen künstlerischen Form verwirklicht. Die Monologen erschienen gleichzeitig mit Fichte’s Bestimmung des Menschen. Beide Werke vertraten den transscendentalen Idealismus der Epoche. Das Werk Schleiermacher’s hat das Fichte’s überdauert: es spricht den transscendentalen Idealismus in einer besonderen und höchst wirksamen Gestalt aus. Das im Handeln als schöpferische Einheit des ganzen Lebens wirksame Selbst oder Ich, wie es die Transscendentalphilosophie lehrt, wird hier als über die Zeit und den Wechsel erhabener Individualwille bestimmt“ (W. Dilthey in ADB). – Einband berieben und etwas bestossen, nur vereinzelt schwach fleckig, gutes Exemplar. Schlagwörter: Ethik, Lebensphilosophie |
90,-- | ![]() |
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| Zimmermann, J(ohann) G(eorg). Vom Nationalstolze. Karlsruhe, Christian Gottlieb Schmieder 1783. [2] Bl., 272 S. mit Titelvignette in Holzschnitt. Leinenband des 20. Jahrhunderts mit goldgepr. Rückenschild. (Sammlung der besten deutschen prosaischen Schriftsteller und Dichter, Band 130).
VD18 10611584. – Karlsruher Nachdruck des bedeutenden Werks des Schweizer Aufklärers und Philosophen J. G. v. Zimmermann (1728-1795). – Ohne den Reihentitel, vereinzelt leicht stockfl., gutes Exemplar. Schlagwörter: Philosophie |
50,-- | ![]() |
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| Instruction über die Einrichtung und Verwendung des Repertier-Gewehres M. 95. Mit Einbeziehung des 1. Nachtrages und sonstiger Neuerungen. Wien, K. K. Hof- und Staatsdruckerei 1899. 8°. 80 S. mit 2 Tabellen und 3 gefaltete farblithographierte Tafeln. Moderner Leinenband mit goldgepr. Rückentitel.
Erste Ausgabe; im selben Jahr erschien eine um 6 S. und 1 Tafel erweiterte 2. Auflage. – „Das Gewehr Mannlicher Modell 1895 ist ein Repetiergewehr mit Geradezugverschluss. Es diente als Ordonnanzgewehr in der Armee Österreich-Ungarns vor und im Ersten Weltkrieg. … Das Gewehr wurde in Österreich von der Firma Steyr Mannlicher und in Ungarn von der Gewehrfabrik Budapest etwa 5,5 Millionen Mal hergestellt. Bis in die 1970er-Jahre hinein fand die Waffe noch Verwendung bei Kämpfen (zuletzt in Afrika). Ursprünglich wurde der M95 als langes Infanteriegewehr für die österreichisch-ungarische Armee entwickelt“ (Wikipedia). – Titelblatt verso mit zeitgenöss. Besitzvermerk, sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Austriaca, Gewehr, Gewehre, Gewehrschießen, Militaria, Österreich, Schusswaffe, Schusswaffen, Waffen |
240,-- | ![]() |
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| Hansjakob, Heinrich. In Italien. Reise-Erinnerungen. 2 Bände. Mainz, Franz Kirchheim 1877. 8°. VI, [1] Bl., 375 S.; VI, [1] Bl., 581 S. Halblederbände der Zeit mit goldgepr. Rückentitel und Linienvergoldung.
Schäfer 32. W.-G.² 18 (dat. versehentlich 1876). – Erste Ausgabe. – „Für seine Zeit und für seinen Stand war Heinrich Hansjakob ein außergewöhnlich weit gereister Mann. Als weltgewandter Beobachter hat er nicht nur seine Reisewege individuell ausgewählt, sondern auch eine eigene Art der literarischen Betrachtungs- und Darstellungsweise in seinen Reisebeschreibungen zum Ausdruck gebracht. Diese Publikationen zeichnen sich durch geistvolle Reminiszenzen und Querverbindungen zwischen Landschaft, Geschichte und Kultur aus. Sie begründen Hansjakobs Bedeutung als überregionalen Schriftsteller. Die Reise-Erinnerungen entstanden in über 30 Jahren und fanden zu Lebzeiten des Verfassers keine adäquate Beachtung. 1874 erschien der Band In Frankreich, gefolgt von In den Niederlanden und In Italien.“ (Peter Schäfer). – Schöne Exlibris in beiden Bänden, sehr gutes dekorativ gebundenes Exemplar. Schlagwörter: Italien, Reisebericht, Reisebeschreibungen |
120,-- | ![]() |
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| Krull, Germaine. Métal. (Neuausgabe der Ausgabe Paris 1928 als Mappenwerk von Ann und Jürgen Wilde). Köln, Stiftung Fotografie und Kunstwissenschaft Ann und Jürgen Wilde 2003. 4° (31 x 24,5 cm.). [4], [8] Bl. und 64 Duotone-Tafeln. Illustr. Orig.-Halbleinenmappe in Pappschuber.
Vgl. Auer Bouqueret 16 f. Parr/Badger I, 95. – Nr. 221 von 1000 num. Exemplaren. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Faksimile, Industrie-Photographie, Neue Sachlichkeit, Nummerierte Bücher |
500,-- | ![]() |
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| Shakespeare, William. Gesamtwerk. Englisch und deutsch. – Complete edition. English and German. 6 Bände. Augsburg, Weltbild Verlag 1995. 8°. Orig.-Pappbände mit Schutzumschlägen in Halblederoptik und Pappschuber.
Genehmigte Lizenzausgabe des Tempel-Verlag, Darmstadt. – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Gesamtausgaben |
50,-- | ![]() |
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| Moncalvo, Riccardo. Le Pininfarina nella fotografia di Riccardo Moncalvo. 1a mostra itinerante internazionale. Sala Bolaffi, Via Roma N. 116 (Turin), dal 26 ottobre al 10 novembre 68. (Cambiano, Pininfarina S.p.A. 1968). Quer-4° (20,5 x 33,5 cm.). 111 (67 farbige) montierte Orig.-Photographien (12 x 8 bis 13 x 17 cm.). Illustr. Orig.-Halbleinenband mit Metallschrauben-Heftung.
Eines von wenigen Exemplaren. Wohl für Presse-Zwecke hergestelltes Album. Die hervorragenden Aufnahmen zeigen die Ausstellung, legendäre Fahrzeuge aus den 1950er und 1960er Jahren und kunstvolle Detail-Fotos aus der Fahrzeug-Produktion (″Ritmi di Serie“). Mit Fotografien von Prototypen, Sonder-Karosserien und Serien-Fahrzeugen, unter anderen Rolls-Royce Coupé 2 + 2 1951, Cisitalia Berlinetta 1947, Lancia Aurelia PF 200 Cabriolet und Coupé, Alfa Romeo Giulietta Spider 1954, Ferrari 250 GT 1957, Lancia Flavia Coupé 1961, Alfa Romeo Abarth Monoposto sperimentale 1957, Fiat 600 „Y“ Berlinetta aerodinamica 1962, Ferrari 250 Le Mans 1963, „Dino“ Berlinetta 1965, „Dino“ 206 GT 1968, Ferrari 275 GTB und Ferrari 250 Le Mans (mit Enzo Ferrari), Ferrari 250 P5 und Dino Competizione Berlinetta 1967 (mit 18 Detail-Aufnahmen). – Das italienische Designstudio Pininfarina „wurde 1930 als Carrozzeria Pinin Farina von Battista „Pinin“ Farina (1893–1966) gegründet. … Pininfarinas Designer entwarfen zahlreiche Fahrzeuge der Marken Alfa Romeo, Ferrari, Fiat, Jaguar, Lancia, Maserati und Peugeot. Nach Battistas Tod führten sein Sohn Sergio (1926–2012) und sein Enkel Andrea (1957–2008) die Firma weiter.“ (Wikipedia). – R. Moncalvo (1915-2008) „wurde 1915 in Turin geboren und begann 1928, in die Fußstapfen seines Vaters zu treten: Carlo Emilio Moncalvo war seit 1925 Inhaber des Fotostudios „Fotografia Artistica e Industriale“ (Künstlerische und Industrielle Fotografie). Seit 1930 war Riccardo Mitglied des Fotovereins Subalpina. Zwischen den beiden Weltkriegen wurden einige seiner Bilder in den Jahrbüchern „Luci ed Ombre“ (Lichter und Schatten) veröffentlicht, die zu den wegweisenden Werken der fortschrittlichsten fotografischen Forschung in Italien zählten. In seinen Bildern zeigt Moncalvo eine neue Vision, deren Ausdruck romantisch ist, aber auf die wesentliche Geometrie der Zeichen abzielt. Er ist einer der ersten Fotografen in Italien, der professionelle Farbdrucke in einem fotografischen Umfeld anfertigte. Seine Zusammenarbeit mit dem Architekten Carlo Mollino war von langer Dauer. Er nahm erfolgreich an verschiedenen Wettbewerben auf der ganzen Welt teil: Von 1956 bis 1968 war er in der FIAF-Rangliste vertreten und erhielt 1957 die EFIAP-Auszeichnung. 1988 ernannte ihn die FIAF zum Meister der italienischen Fotografie. Über sein Schaffen sind zahlreiche Bücher erschienen, von denen viele Monografien sind“ (riccardomoncalvo(dot)com übersetzt aus dem Italienischen). – Kanten und Gelenke etwas berieben, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Automobil, Automobildesign, Automobiles, Design, Industrial, Italien, Original-Photographie |
2.800,-- | ![]() |
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| Mercedes Benz. Typ 500 (Nürburg, W 08). (Verkaufsprospekt). Stuttgart-Untertürkheim, Daimler-Benz Aktiengesellschaft (1937). Quer-4° (23 x 32 cm.). [5] Bl. mit 10 teils farbigen und ganzseitigen Abbildungen. Orangeroter Orig.-Kartonumschlag mit Metallring-Heftung. (Verlags-Nr. 6842. II. 837. W.).
Seltener Originalprospekt für die große Mercedes-Limousine (Pullman), das Cabriolet „D“ und „F“ sowie den offenen Tourenwagen. – Mit 1 Fotografie des Tourenwagens und ganzs. farbigen Illustrationen der anderen Modelle. – „Der Mercedes-Benz W 08 war ein Pkw der Marke Mercedes-Benz und Nachfolger des Mercedes-Benz Typ 400. Er wurde unter dem Namen Mercedes-Benz 18/80 PS Typ Nürburg 460 im Herbst 1928 auf der Pariser Automobilausstellung als erstes Daimler-Benz-Fahrzeug mit Achtzylindermotor vorgestellt. … Auf dem langen Fahrgestell wurde ab 1931 zusätzlich ein Modell mit stärkerem Motor angeboten. Dieser hat 4918 cm³ Hubraum und leistet 100 PS (74 kW). Die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 110 km/h. … 1936 erhielt der Wagen nochmals einen stärkeren Motor. Aus gleich gebliebenem Hubraum schöpft er 110 PS (81 kW) und beschleunigt das Fahrzeug bis auf 123 km/h. Kühlergrill und Windschutzscheibe wurden noch weiter nach hinten geneigt, der Querbügel zur Befestigung der Scheinwerfer fiel weg. 1939 wurde die Modellreihe nach insgesamt 3842 produzierten Fahrzeugen ohne Nachfolger eingestellt“ (Wikipedia). – Deckel angestaubt, sonst von leichten Gebrauchsspuren abgesehen sehr gut erhalten. Schlagwörter: Automobil-/Motorradliteratur, Verkaufskataloge |
320,-- | ![]() |
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| Moeller, Johann. Similitudines Physico-Theologicae: Das ist: Mancherley schöne nützliche und Geistliche Gleichnüsse. Darinn Natürliche Dinge … auff Geistliche Sachen, Die Häuptstücke deß wahren Christenthumbs … appliciret und zusammen verglichen werden. Franckfurt, Lübeck, August Johann Becker 1665. Gr.-8° (21 x 16 cm.). [6] Bl., 392 S., [31] (statt41) Bl. mit Titelblatt in Rot und Schwarz. Pergamentband der Zeit.
VD17 3:604337B. – Dritte Ausgabe des zuerst 1652 erschienen Werks. – Moeller war „Prediger der christlichen Gemeine Augspurgischer Confession zu Dirschau in Preussen“. – Einband stärker fleckig und am Kapital leicht beschädigt, Titelblatt fleckig und mit zeitgenöss. Besitzvermerk, durchgehend teils stärker gebräunt, stellenweise Wurmspuren, am Schluß fehlen 10 Blatt vom III. Register. Schlagwörter: Theologie |
180,-- | ![]() |
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| Burkhard, Balthasar und Markus Jakob. „Klick!“ sagte die Kamera. Baden, Lars Müller (1997). Quer-4° (24 x 35 cm.). 21 Duotone-Tafeln auf dünnem Karton mit rückseitigem Text von M. Jakob. Illustr. Orig.-Pappband mit Metall-Ringheftung.
Schweizer Fotobücher 454 ff. – Erste Ausgabe. – „Zwanzig Tiere treffen sich zum Schönheitswettbewerb beim Fotografen. Auf Balthasar Burkhards Porträts sind alle Tiere gleichermassen schön. Die Protagonistin der Geschichte ist eine scheue Eselin, die dem fröhlichen Treiben zusieht. Liebevoll und mit viel Humor beschreibt Markus Jakob das illustre Stelldichein“ (Lars Müller). – B. Burkhard, Lehrling von Kurt Blum in Bern, „arbeitete zunächst als Dokumentarfotograf der Kunsthalle Bern, bevor er im Jahr 1969 seine Künstlerlaufbahn begann. Seine Arbeiten wurden vor allem im Zusammenhang mit zeitgenössischer Kunst ausgestellt, in der Fotografieszene tauchte sein Name nur selten auf. Dabei brachte er durchaus seine Fähigkeit als klassischer Fotograf zur Geltung – mit Werken in Schwarzweiss und im Grossformat. Das Buch „Klick!, sagte die Kamera“ kann denn auch als eine Hommage an die Geschichte der Fotografie gedeutet werden. Burkhard ist in die Rolle eines Studiofotografen geschlüpft. Indem er die Zirkustiere vor einem Laken posieren lässt, schliesst er alles Exotische aus. Bei seinen Bildern denkt man an Porträts des 19. Jahrhunderts, als Fotografen ihr Studio auf den Jahrmärkten aufbauten. Die serielle Vorgehensweise verweist aber auch auf eine wegweisende Arbeit des 20. Jahrhunderts, die Urformen der Kunst von Karl Blossfeldt. Das 1928 erschienene Fotobuch führte ein, was später zu einem Merkmal der deutschen Fotografie werden sollte: die Beschäftigung mit „Typologien“. Die seriellen Aufnahmen erlaubten es, die individuellen Merkmale einer Kategorie herauszuarbeiten. August Sander ging bei seiner Bestandsaufnahme gesellschaftlicher Typen ähnlich vor. Ein spätes Echo auf diese Arbeiten der 1920er-Jahre. Mit seinem Ansatz beugt er, genau wie die Fotografen der Neuen Sachlichkeit, jedwedem subjektiven Ausdruck vor. Diese stringente und ungekünstelte Vorgehensweise findet sich auch bei anderen Künstlern seiner Generation wieder, so etwa bei Bernd und Hilla Becher. Das Subjekt, das seinem Kontext enthoben ist, wird zum Motiv“ (N. Herschdorfer in Schweizer Fotobücher S. 457). – Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Photobilderbücher, Photographic children books, Photographie, Schweizer Kinderbücher |
60,-- | ![]() |
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| Jerrold, Walter (Editor). The big book of nursery rhymes. Illustrated by Charles Robinson. London, Blackie and Son o. J. (1903). 4° (25,5 x 19 cm.). 320 S. mit 16 Farbtafeln und zahlr. (16 ganzs.) Illustrationen. Orig.-Leinenband mit goldgepr. Rücken- und Deckeltitel, goldgepr. Rücken- und Deckel-Illustration und Goldschnitt.
Erste Ausgabe. – Der englische Aquarellmaler und Buchillustrator Charles Robinson (1870-1937) wurde mit seinen Illustrationen zu Robert Louis Stevensons A Child’s Garden of Verses (1895) bekannt, die bereits zehn Jahre zuvor veröffentlichte Gedicht-Sammlung (mit dem Titel „Penny Whistles“) wurde erst mit Robinsons Illustrationen erfolgreich. „Er illustrierte außerdem Neuauflagen u. a. von Alice im Wunderland von Lewis Carroll und den Märchen der Brüder Grimm. … Charles Robinsons Werk wurde von zeitgenössischen Kunstströmungen wie dem Präraffaelismus und dem Jugendstil geprägt. Es besteht aus über 700 Bildern und ist durch die Vereinigung verschiedener Stilrichtungen sehr vielschichtig. Während seine Gravuren an Holzschnitte alter Meister wie Albrecht Dürer erinnern, wurden seine Farblithografien von japanischer Kunst beeinflusst. Hinzu kommen einige Gemälde mit Wasserfarben im Stile Aubrey Beardsleys. Gerade Robinsons Farblithografien sind von einem ganz unverkennbaren Stil geprägt. Trotz scharfer Konturen ist die Farbgebung hier nicht flächig, sondern variiert innerhalb der von den Konturen abgesteckten Flächen, was eben eher typisch für japanische Malerei ist“ (Wikipedia). – Gelenke am Kapital restauriert, gutes sauberes Exemplar. Schlagwörter: Jugendstil |
160,-- | ![]() |
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| May, Karl. Karl Mays Wild-West- & Amerika-Romane. Leipziger Ausgabe, Erzählungen getreu nach den Erstausgaben herausgegeben von Fritz van Eycken. 4 Bände. Leipzig, Haffmans Verlag bei Zweitausendeins (2015). 8°. Orig.-Leinenbände mit illustr. Bauch-Binden in farbig illustr. Pappschuber.
I-III. Winnetou der rote Gentleman, Reiseerzählungen. Leipziger Ausgabe getreu nach der Erstausgabe. IV. Der Schatz im Silbersee. Erzählung. – Neuwertiges Exemplar. Schlagwörter: Abenteuer |
20,-- | ![]() |
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| Brancusi – Jianu, Ionel. Brancusi. Préface de Jean Cassou. Deuxième edition, revue et mise à jour. Paris, Arted (1963). 4°. 223 S., [1] Bl. mit 105 Abbildungen. Orig.-Leinenband mit illustr. Schutzumschlag. (Collection les grands sculpteurs).
Sehr gutes Exemplar. Schlagwörter: Avantgarde, Bildhauerei, Skulpturen |
50,-- | ![]() |
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| Karl V. – Terlinden, Charles. Carolus Quintus. Charles Quint empereur des deux mondes. Brügge, Brüssel, Desclée de Brouwer (1965). Folio (35 x 26 cm.). 267 S. mit 157 teils farbigen und montierten Abbildungen und Karten sowie farbig illustr. Beilagen-Heft. Orig.-Halbpergamentband mit goldgepr. Rückentitel und Deckelvignette in Pappschuber. (Bibliothèque européenne).
Aufwendig ausgestattete Monographie über Kaiser Karl V. (1500-1558). – Der belgische Historiker Charles Terlinden (1878-1972) war von 1918 bis 1948 Professor für Neuere und Zeitgeschichte an der Katholischen Universität Löwen und seit 1955 Präsident des Belgischen Historischen Instituts in Rom. – Sehr schönes Exemplar. Schlagwörter: Biographie, Karl V., Kaiser des Heiligen Römischen Reiches |
50,-- | ![]() |
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| Duisberg, F. B. (Schriftleiter). Die Reklame. Zeitschrift des Verbandes Deutscher Reklamefachleute. Fachblatt für das gesamte Werbewesen. 17. Jahrgang. (Erstes Halbjahr), Januar-Juni 1924. 7 Hefte in 1 Band. Berlin, Francken & Lang 1924. 4°. 319, (1) S. mit zahlreichen Abbildungen und teils montierten Beilagen. Orig.-Leinenband (Orig.-Vorderdeckel von Heft 1 und 4 beigebunden).
Mit den Sonderheften „Dresden“ (März) und „Rheinland und Westfalen“ (April). Unter den Künstlern H. Wüst, F. Lehmann, H. Ruland, R. Lange, L. Zabel, L. Hohlwein, A. Fuss, Kirchbach, F. Schaaf, O. Anton u. v. a. – Einband etwas berieben und angestaubt, Gelenke teils angeplatzt, 1 Beilage (S. 136) fehlt, stellenweise im unteren Blattrand mit leichten Feuchtigkeitsspuren, insgesamt noch gut erhalten. Schlagwörter: Gebrauchsgraphik, Plakat, Plakatkunst, Plakatliteratur, Reklame, Werbung, Zeitschriften |
350,-- | ![]() |
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| Wangermée, Robert. Die flämische Musik in der Gesellschaft des 15. und 16. Jahrhunderts. (Aus dem Französischen übertragen von Elisabeth und Harald Heckmann). Brüssel, Kunstverlag Arcade (1965). Gr.-4° (32 x 27 cm.). 371 S., [2] Bl. mit zahlr. teils montierten und farbigen Abbildungen und 2 Schallplatten (33 UpM) mit „Schallplattenbeschreibung“ (4 S.). Orig.-Halbpergamentband und Halbpergament-Mappe in Pappschuber.
Schuber mit leichten Gebrauchsspuren, sonst sehr gut erhalten. Schlagwörter: Belgien, Schallplatten |
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